Eine unglaubliche Katastrophe
Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen: Bereits im November 2019 bestellte ich ein Notebook für meine jüngste Tochter und machte katastrophale Erfahrungen. Im Januar 2020 sollte dann meine zweite Tochter ein neues Notebook erhalten. Einen Monat nach der Bestellung sieht es folgendermaßen aus: Notebookbilliger besitzt das Notebook und hat auch das Geld erhalten. Auf ein funktionierendes Notebook warte ich immer noch.
Die Lieferung Mitte Januar erfolgte schnell. Das war es dann auch. Das Gerät funktionierte nicht einwandfrei, hängte sich mehrfach auf. Es musste zurückgeschickt werden. Meine Mängelanzeige ging dann trotz mehrfacher Versendung verloren bzw. meine Email, der ich die Rechnung angehängt hatte, war keinem Vertrag zuzuordnen. Bei Notebookbilliger befindet sich das Notebook nun seit einer Woche in der "Sichtprüfung", was immer das sein mag. Mehrfach bat ich um Versendung eines Ersatzgerätes, was mir verweigert wurde. Meine Hinweise darauf, dass meine Tochter das Gerät dringend für eine Seminararbeit benötigt, die sie ab nächster Woche im Ausland schreiben will, blieben ungehört. Man sei nicht in der Lage, die "Sichtprüfung" zu beschleunigen. Man könne vorher auch kein Ersatzgerät abschicken. Als ob das auch nur ansatzweise plausibel wäre. Es spricht nur für eine völlig unprofessionelle Kundenbetreuung.
Bereits im November war ein anderer Kauf (Black-Friday) desaströs verlaufen. Notebookbilliger schickte das Notebook an eine falsche, nicht mehr existente Adresse. Meine Bitte, das Gerät an die zutreffende Adresse zu senden wurde mehrfach verweigert. Dies sei "aus Gründen des Käuferschutzes" nicht möglich. Als ob ich als Käufer, der das Gerät zuvor auch bezahlt hatte, nicht selbst darüber entscheiden kann, wohin das Notebook geliefert wird. Noch nie habe ich etwas derart unprofessionelles gehört. Ich solle doch selbst bei Hermes dafür sorgen, dass das Gerät an die richtige Adresse geliefert wird. Das versuchte ich, war jedoch nicht möglich. Es ist aber auch nicht meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass ein Notebook an die richtige Anschrift gesendet wird.
Zahlreiche Bitten um Korrektur blieben ohne Ergebnis. Ich müsse ein neues Notebook, dann natürlich ohne den Black-Friday-Rabatt bestellen. Drohungen mit einem Anwalt oder dem Gang zum Gericht verhallten ebenfalls ungehört. Damit meine Tochter das Notebook erhält musste ich ein zweites bestellen, ohne zuvor den Kaufpreis für das erste Gerät zurückerhalten zu haben. Dies war leider erst nach Einschaltung des Vorstandes und mehrfacher Mahnungen, diesem die Angelegenheit unverzüglich vorzulegen, möglich. Und erneut war es Notebookbilliger, welche bei der Versendung des zweiten Notebooks eine in diesem Fall unvollständige Anschrift angaben, obwohl ich zweimal zuvor auf die richtige Adresse hingewiesen hatte. Natürlich konnte UPS unter der von Notebookbilliger angegebenen Rumpfadresse das Gerät nicht ausliefern. Informationen darüber, wo das Notebook abgeholt werden kann erhielten wir von Notebookbilliger natürlich nicht sondern mussten das eigenständig recherchieren.
Natürlich sind die Preise von Notebookbilliger gut. Aber dahinter steht ein Kundenservice, der diesen Namen absolut nicht verdient und der einfach konkurrenzlos schlecht ist. Das Unternehmen ist nicht in der Lage, einfachste Aufträge zur Zufriedenheit seiner Kunden umzusetzen. Oft weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Die IT lässt es nicht einmal zu, die Kundendaten zu ändern. Wenn ich mir überlege, welchen Ärger ich damit habe, das gekaufte Notebook geliefert zu bekommen und wieviel Zeit ich dafür investieren muss, so kann ich Notebookbilliger unter keinen Umständen empfehlen. Bei einem anderen Anbieter wäre ich besser aufgehoben, selbst wenn ich dort vielleicht 5-10 % mehr zahlen müsste. Das ist eine dann aber wahrscheinlich ansatzweise professionelle Abwicklung wert. Die Note, welche sich Notebookbilliger hier verdient hat ist eine glatte 6, ungenügend. Eine unglaubliche Katastrophe!!!
11 February 2020
Unprompted review