DE1291552B - Streugeraet fuer koernigen oder pulverfoermigen Duenger - Google Patents
Streugeraet fuer koernigen oder pulverfoermigen DuengerInfo
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- DE1291552B DE1291552B DE1959L0036245 DEL0036245A DE1291552B DE 1291552 B DE1291552 B DE 1291552B DE 1959L0036245 DE1959L0036245 DE 1959L0036245 DE L0036245 A DEL0036245 A DE L0036245A DE 1291552 B DE1291552 B DE 1291552B
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Streugerät für körnigen buchse zusammengefaßt, und die Anschläge sind
oder pulverförmigen Dünger mit einem Behälter, in durch Anschlagscheiben gebildet, welche bei Verwendern
ein Rührwerk angeordnet ist, das von einer um dung einer zwischen einer oberen und einer unteren
eine lotrechte Drehachse drehbaren Antriebsvorrich- Lagerung in Richtung auf die Behälterwand abtung
angetrieben ist und das mehrere mit Wühlansät- S gekröpften Rührstange zwischen den zwei unteren
zen versehene Buchsen aufweist, welche um eine auf- Kröpfungsbögen angeordnet sind. Infolge dieser Ausrechte
Rührstange drehbar sind, wobei die Buchsen bildung wird ein Verklemmen oder Festfressen der
zwischen einem oberen und unteren Anschlag dieser Buchse vermieden, so daß sie sich beim exzentrischen
Rührstange angeordnet sind, die mittels eines parallel Umlauf des unteren Rührwerk-Endstückes drehen
zur Drehachse der Antriebsvorrichtung verlaufenden io kann und die Wühlansätze voll zur Wirkung kommen,
unteren Endstückes mit einem Hebelarm der An- In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die
triebsvorrichtung verbunden ist. Wühlansätze über den Umfang der Buchsen verteilt
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (deut- angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, daß immer
sches Gebrauchsmuster 1756 924) hat das Rührwerk Wühlansätze in das Gut eingreifen,
einen Verteilerarm, der exzentrisch zur Drehachse 15 Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in
angeordnet ist und der über ein Gelenk mit dem par- den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform
allel zur Drehachse der Antriebsvorrichtung verlau- näher erläutert. Es ist dargestellt in
f enden unteren Endstück verbunden ist. Die vom F i g. 1 ein Längsschnitt durch einen Behälter eines
Verteilerarm angetriebene Rührstange ist mit mehre- Streugerätes mit einem Rührwerk, dessen unteres
ren Stacheln tragenden Buchsen versehen, die um diese so Endstück an einer mit einem Wurforgan verbundenen
Rührstange drehbar sind, wobei ferner an der Rühr- Antriebsvorrichtung befestigt ist,
stange ein oberer und ein unterer Anschlag vorgese- Fig. 2 ein Längsschnitt entsprechend Fig. 1 mit
hen sind, zwischen denen die Buchsen gegen axiale einer anderen Lage des Rührwerkes.
Verschiebung festgelegt sind. Die Stange kann frei um Das Streugerät hat einen Behälter 1, der aus einem
das Gelenk kippen. Während des Betriebes liegt das 25 konischen Teil 2 und einem zylindrischen Teil 3 be-Rührwerk
bei gefülltem Behälter schräg gegen die steht. Unterhalb des Behälters 1 ist eine Scheibe 4 an-Behälterwandung.
geordnet, die um eine senkrechte Drehachse 5 dreh-
Wenn der Behälter fast geleert ist, macht das oben bar ist und den Behälterboden bildet. Zwischen dem
frei bewegliche Rührwerk eine kräftig schleudernde Behälter 1 und der Scheibe 4 ist ein mit Austrag-Bewegung
und schlägt an verschiedenen Stellen gegen 30 Öffnungen 7 versehener Ring 6 angeordnet, dessen
die Behälterwandung. Die kurzen Buchsen haben den oberes Ende den zylindrischen Behälterteil 3 umgibt.
Nachteil, daß sie sich auf der Stange leicht verklem- Das durch die Öffnungen 7 ausgetragene Gut wird
men oder festfressen können; beim Anschlagen des dem über den Ring 6 nach außen ragenden Teil der
Rührwerkes gegen die Behälterwandung können die Scheibe 4 und von dort den Streuarmen 8 zugeführt.
Buchsen mit den Stacheln leicht beschädigt werden. 35 Zur Lockerung des Gutes innerhalb des Behälters
Es besteht daher die Gefahr, daß sowohl durch die und damit zur gleichmäßigen Zufuhr dieses Gutes an
schleudernde Bewegung als auch wegen des Vor- die Austragöffnungen ist in dem Behälter ein heraushandenseins
mehrerer kurzer Buchsen Beschädigun- nehmbares Rührwerk angeordnet, das über die angen
auftreten können. getriebene Scheibe 4 um die Achse 5 in Drehung ver-
Bei einem anderen bekannten Streugerät (deutsches 40 setzt wird. Die Scheibe 4 trägt eine Welle 10, auf der
Gebrauchsmuster 1 746 268) besteht das Rührwerk eine Buchse 11 drehfest sitzt, an der ein seitlich geaus
einem mehr geknickten Stab, dessen unteres Ende richteter Hebelarm 12 befestigt ist, durch den das
zentrisch im Behälter angeordnet und gelenkig an der untere Endstück 14 der Rührstange 9 des Rührwerkes
Antriebswelle befestigt ist und dessen oberes Ende in geführt ist. Hierdurch ergibt sich eine zur Drehachse 5
einem an der Behälterwandung befestigten Ring ab- 45 exzentrische Lagerung des Rührwerkes, die einen begestützt
ist. Bei dieser Anordnung wird zwar vermie- sonders günstigen Umlauf des Rührwerkes ermögden,
daß der Stab mit der Behälterwandung in Be- licht und dadurch die gewünschte Lockerung unterrührung
kommt, aber trotzdem kann das Rührwerk, stützt. Ein zweiter, an der Buchse befestigter Hebelwenn
der Behälter praktisch leer ist, durch unregel- arm 13 dient zur Aufnahme des unteren Teiles des
mäßiges Hin- und Herschlagen beschädigt werden. 50 Endstückes 14, das gegen Verschiebung in den in den
Außerdem laufen die Abknickungen des Stabes kon- Hebelarmen 12, 13 vorgesehenen Ausnehmungen
tinuierlich in stets gleicher Lage im Behälter um, so durch einen auf dem Endstück 14 befestigten Ring IS
daß eine erhebliche Leistung für den Antrieb des und einen Ring 16 gesichert ist. Das Endstück 14
Rührwerkes erforderlich ist. bildet eine in den Ausnehmungen der Hebelarme 12,
Bei einem weiteren bekannten Streugerät (deutsche 55 13 drehbar gelagerte, parallel zur Drehachse 5 verPatentschrift
447 782) besteht das Rührwerk aus laufende Achse. Die Rührstange 9 ist einstückig aus
einem mehrfach abgewinkelten Stab, der kontinuier- federndem Material hergestellt, mehrfach abgekröpft
lieh in gleichbleibender Lage der Krümmungen um und weist ein schräg nach oben bis in die Nähe der
die Drehachse der Antriebswelle gedreht wird. Auch Behälterwandung verlaufendes gerades Teilstück 17
bei diesem Streugerät wird eine relativ hohe Leistung 60 auf, auf dem eine Buchse 26 drehbar ist. Zwischen
für den Antrieb benötigt. dem Endstück 14 und dem Teilstück 17 befindet sich
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das ein Kröpfungsbögen 28. An seinem oberen Ende geht
Rührwerk des Streugerätes derart auszubilden, daß es das Teilstück 17 über einen Kröpfungsbögen 19 in ein
einerseits den Behälterinhalt intensiv lockert und gerades, zur Behältermitte gerichtetes Teilstück 18
andererseits im Betrieb nicht leicht beschädigt werden 65 über, dessen nach oben gebogenes Ende 20 in einem
kann. Lager 21 gelagert ist, das zentral in dem Behälter und
Bei einem Streugerät der eingangs erwähnten Art mit Abstand zu der Befestigungsstelle des Rührwerkes
sind die Buchsen erfindungsgemäß zu einer Einzel- an der Scheibe 4 liegt. Das Lager ist mit Stäben 22
und 23 an der Behälterwandung befestigt. Der Kröpfungsbogen28
zwischen dem Endstück 14 und dem Teilstück 17 ist so gestaltet, daß Endstück 14 und
Teilstück 17 stumpfwinklig zueinander liegen. Die Mittellinie des Lagers 21 liegt auf der Drehachse 5,
und das gerade Teilstück 18 erstreckt sich in der Lage nach F i g. 1 etwa rechtwinklig zur Drehachse 5, wobei
das Teilstück 17 mit der Buchse 26 parallel zur Behälterwandung verläuft. Im Bereich der Kröpfungsbögen
19, 28 sitzen auf der Rührstange 9 zwei Anschlagscheiben 24 und 25, zwischen denen die Buchse
26 verschiebbar angeordnet ist. Die Länge der Buchse 26 ist größer als die halbe Länge des Teilstückes 17.
In der in F i g. 1 dargestellten Mittellage des Rührwerkes entspricht die Höhe 29, über die sich die
Buchse 26 erstreckt, etwa der halben Gesamthöhe 30 des Rührwerkes. Die Buchse 26 trägt Wühlansätze 27,
die rechtwinklig zur Mittellinie des Teilstückes 17 der Rührstange 9 gerichtet sind und beim Umlauf des
Rührwerkes für eine gute Lockerung des in dem Behälter befindlichen Gutes sorgen.
Im Betrieb des Streugerätes rotiert die Scheibe 4 um die Achse 5 und nimmt das Rührwerk über die
fest auf der Welle 10 sitzende Buchse 11 und die Hebelarme 12 und 13 mit. Wenn der Behälter mit
Streugut gefüllt ist, kann die Buchse 26 wegen des entsprechend hohen Gutwiderstandes der exzentrischen
Bewegung des Endstückes 14 nicht längs der Behälterwandung folgen, so daß die Teilstücke 17
und 18 des Rührwerkes aus ihrer Mittellage gemäß F i g. 1 ausgebogen werden. Diese zweite, unter Belastung
eingenommene Lage ist in F i g. 2 dargestellt; in der Mittellage gemäß F i g. 1 ist das Rührwerk
nicht verformt. Während des Umlaufs des Endstückes 14 um die Achse 5 dreht sich dieses Endstück in den
Ausnehmungen der Hebelarme 12 und 13, und die Teilstücke 17 und 18 bewegen sich auf und ab, wobei
die Wühlansätze 27 der Buchse 26 das Gut durch Kratzbewegungen lockern. Das Streugut strömt daher
gleichmäßig zu den Austragöffnungen 7. Da sich das obere Ende der Buchse 26 mit den Ansätzen 27 immer
längs der Behälterwandung bewegt, wird ein Festbacken des Gutes an der Behälterwandung verhindert.
Das Rührwerk hat bei seinem Umlauf stets die Tendenz, seine Entspannungslage, also die Mittellage
gemäß Fig. 1, einzunehmen. Wenn sich unter Einwirkung des Rührwerkes eine Höhlung in dem Gut
bildet, drückt dieses daher gegen die Wandung dieser Höhlung und gräbt sich durch das Gut, wobei es sich
mit dem oberen Ende der Buchse 26 langsam an der Behälterwandung entlangbewegt. Dadurch ist ein
konstanter Zustrom des Gutes zu den Austragöffnungen sichergestellt.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß für die Bewegung der langen
Buchse 26 durch das Gut beim exzentrischen Umlauf des Rührwerkes nur ein geringer Kraftbedarf
erforderlich ist.
Claims (2)
1. Streugerät für körnigen oder pulverförmigen Dünger mit einem Behälter, in dem ein Rührwerk
angeordnet ist, das von einer um eine lotrechte Drehachse drehbaren Antriebsvorrichtung angetrieben
ist und das mehrere mit Wühlansätzen versehene Buchsen aufweist, welche um eine aufrechte
Rührstange drehbar sind, wobei die Buchsen zwischen einem oberen und unteren Anschlag
dieser Rührstange angeordnet sind, die mittels eines parallel zur Drehachse der Antriebsvorrichtung
verlaufenden unteren Endstückes mit einem Hebelarm der Antriebsvorrichtung verbunden ist,
dadurchgekennzeichnet, daß die Buchsen zu einer Einzelbuchse (26) zusammengefaßt
sind und die Anschläge durch Anschlagscheiben (24, 25) gebildet sind, welche bei Verwendung
einer zwischen einer oberen und einer unteren Lagerung in Richtung auf die Behälterwand abgekröpften
Rührstange zwischen den zwei unteren Kröpfungsbögen (19,28) angeordnet sind.
2. Streugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wühlansätze (27) in an sich
bekannter Weise über den Umfang der Buchse (26) verteilt angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
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