-
Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit vergleichsweise
niedrigem X-Wert Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches buizeichnungsmaterial
mit vergleichsweise niedrigem t-erts bestehend aus einem elektrisch leitfähigen
Schiohtträger, mindestens einer darauf aufgebrachten photoleitfählgen Schicht aus
mindestens einem organischen Photoleiter und einem filmbildenden polymeren Bindemittel
für den Photoleiter, sowie ggf. Zwischen- und/oder Deckschichten.
-
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien des verschiedensten
Typs sind bereits bekannt. So wird z.Bv zur Durehf8brung des aus der USA-Patentschrift
2 297 691 bskannten xerographischen Verfahrens ein elektrophotographisohes Aufzeichnungsmaterial
verwendet, das eine auf einen Schichttrëger aufgebrachte photoleitfähige Schicht
aus einem normalerweise isolierenden Stoff, dessen
elektrischer
Widerstand sich in Abhängigkeit von der bei der bildmäßigen Belichtung einfallenden
elektromagnetischen Strahlung ändert, aufweist. Zur Durch führung des angegebenen
Verfahrens wird ein photoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial des angegebenen Typs
in der Regel im Dunkeln nach einer ausreichend langen.
-
sog. Dunkeladaption zunächst mit einer gleichförmigen Oberflächenladung
versehen. Das mit einer Oberflächenladung versehene Aufzeichnungsmaterial wird sodann
einem Muster aus aktinischer Strahlung exponiert, was zu einer unterschiedlich starken,
von..der in den einzelnen Bezirken des Strahlungsmusters vorliegenden Energie abhängigen
Verminderung des Potentials der Oberflächenladung fahrt.
-
Das auf dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial verbleibende
Ladungsmuster oder latente elektrostatische Bild wird sodann sichtbar gemacht, indem
die das Ladungsmuster tragende Oberfläche mit einem geeigneten elektroskopischen
Markierungsmittel in Kontakt gebracht wird.
-
Ein derartiges, auch Toner genanntes Markierungsmittel, das sowohl
einer elektrisch isolierenden Flüssigkeit einverleibt als auch auf einem trockenen
Trägerstoff aufgebracht sein kann, kann sowohl auf den geladenen als auch auf den
ungeladenen Bezirken des belichteten Aufzeichnungsmaterials abgelagert werden. Das
in der angegebenen Weise abgelagerte Markierungsmittel kann sodann auf der Oberfläche
des entwickelten Aufzeichnungsmaterials in üblicher bekannter Weise, z.B. mit Hilfe
von Hitze, Druck, Lösungsmitteldämpfen oder dergl., dauerhaft fixiert oder auf ein
Empfangsmaterial übertragen und auf diesem in der angegebenen Weise fixiert werden.
Ggf. kann auch das latente elektrostatische Bild auf ein Empfangsmaterial übertragen
und auf diesem in der angegebenen Weise entwickelt und fixiert werden.
-
Zur Herstellung von elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
des angegebenen Typs sind die verschiedensten isolierend wirkenden, photoleitfähigen
Verbindungen verwendbar. So ist es z.B. bekannt, Dämpfe von Selen und Selenlegierungen
auf einem geeigneten Schichtträger niederzuschlagen, oder photoleitfähige Zinkoxydpartikel
einem harzartigen filmbindenden Bindemittel einzuverleiben, um auf diese Weise zu
elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien zu gelangen, wie sie z.Z. in der
Dokumentkopiertechnik weitreichende Anwendung finden.
-
Seit Einführung der Elektrophotographie wurde bereits eine große Anzahl
von organischen Verbindungen auf ihre Eignung als Photoleiter getestet. Es zeigte
sich, daß zahlreiche organische Verbindungen eine ausreichend hohe Photoleitfähigkeit
aufweisen, um als Photoleiter in photoleitfähigen Beschichtungsmassen Verwendung
zu finden. Typische geeignete derartige organische Photoleiter sind z.B. die Triphenylamine
und die riarylmethan-Leucobasen.
-
In der Elektrophotographie hat sich die Verwendung von optisch klaren,
Photoleiter enthaltenden Aufzeichnungsmaterialien mit ausreichend guten elektrophotographischen
Eigenschaften als besonders vorteilhaft erwiesen.
-
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien des angegebenen Typs
können ggf. durch ein transparentes Original belichtet werden, 80 daß zu ihrer Verwendung
ungewöhnliöh vielseitig ausgestaltete apparative Vorrichtungen geeignet sind. Vorteilhaft
ist ferner, daß elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien, zu deren Herstellung
optisch klare photoleitfähige Beschichtungsmassen in Form von Schichten auf geeignete
Schichtträger aufgebracht werden, mehrfach verwendbar sind, d.h. erneut zur
Herstellung
von Bildern verwendet werden können, nachdem der aus früheren Bildern stammende
Toner mit Hilfe von Dbertragungs-und/oder Reinigungsverfahren von ihnen entfernt
worden ist.
-
Die bekannten Photoleiter eignen sich zur Herstellung von elektrqphotographischen
Aufzeichnungsmaterialien aus denen kontrastreiche Bilder, wie sie z.B. in der-Dokumentkopiertechnik
erforderlich sind, herstellbar sind. Die bekannten Photoleiter und daraus hergestellte
elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien eignen sich jedoch in der Regel
nicht zur Durchführung von Verfahren, mit deren Hilfe Bilder mit geringem Kontrast,
d.h. Halbtönen (Reproduktionen mit kontinuierlich verlau£endem Bildton) hergestellt
werden sollen. So führt z.B. die Verwendung der bekannten Triarylamine als Photoleiter
zu kontrastreichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien, die zur Herstellung
von Halbton-Reproduktionen ungeeignet sind.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
mit vergleichsweise niedrigem -Wert, mit dessen Hilfe qualitativ hochwertige Halbtonbilder,
d.h. sog.
-
"continuous tone reproductions", herstellbar sind, anzugeben.
-
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß die
angegebene Aufgabe dadurch lösbar ist, daß als Photoleiter alkylaminoaromatische
Verbindungen, vinylaminoaromatische Verbindungen und aminoaromatische Verbindungen
in denen die Wasserstoffatome der Aminogruppen unsubstituiert sind, verwendet werden.
-
Der Gegenstand der Erfindung geht von einem elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterial mit vergleichsweise niedrigem g-Wert, bestehend aus einem
elektrisch leitfähigen Schichtträger, mindestens einer darauf aufgetragenen photoleitfähigen
Schicht aus mindestens einem aus einer Aminoverbindung bestehenden Photoleiter und
einem filmbildenden polymeren Bindemittel für den Photoleiter, sowie ggf. Zwischen-
und/oder Deckschichten aus und ist dadurch gekennzeichnet,daß es als Photoleiter
ein aromatisches Amin der Formel
enthält, worin bedeuten: R1 ein Wasserstoffatpm oder einen ggf. substituierten Alkylrest
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen ggf. substituierten ein- oder mehrkernigen
Arylrest, einen ggf. substituierten heterocyclischen Rest mit S oder 6 Ringatomen
sowie mindestens einem Schwefel-, Selen-, Sauerstoff- oder Stickstoffatom im Heterocyclus,
oder einen ggf. substituierten Cycloalkylrest mit 4 bis 8 Ringatomen, R2 ein Wassorstffatom
oder einen ggf. substituierten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlensto£fatomen, einen ggf.
substituierten Vinylrest oder einen ggf. substituierten Cycloalkylrest mit 4 bis
8 Ringatomen sowie Ar einen ggf. substituierten, ein- oder mehrkertigon Arylrest.
-
Steht in der angegebenem Formel R1 für einen Alkylrest, so kann dieser
z.B. ein Methyl-, Xthyl-, Propyl-,
Butyl-, Isobutyl-, Octyl- oder
Dodecylrest sein oder einer der folgenden substituierten Äikyireste mit 1 bis 18
Kohlenstoffatomen: a) ein Alkoxyalkylrest' z.B. ein Äthoxypropyl-, Methoxybutyl-oder
Propoxymethylrest, b) ein Aryloxyalkylrestt z.B. ein Phenoxyäthyl-, Naphthoxymethyl-
oder Phenoxypentylrest, c) ein Aminoalkylrest, z.B. ein Aminobutyl-, Aminoäthyl-
oder Aminopropylrest, d) ein Hydroxyalkylreßt, z.B. ein Hydroxypropyl-, Hydroxyoctyl-
oder Hydroxymethylrest: e) ein Aralkylrest' z.B ein Benzyl- oder Phenyläthylreet,
f) ein Alkylaminoalkylrest, z.B. ein Methylaminopropyl- oder Methylaminoäthylrest,
oder ein Dialkylaminoalkylrest, z.B. ein Diäthylaminoäthyl-, Dimethylaminopropyl-
oder Propylaminooctylrest, g) ein Halogenaminoslkylrest, z.B ein Dichloroaminoäthyl-,
N-Chloro-N-äthylaminopropyl- oder Bromoaminohexylrest, h) ein Arylaminoalkylrest,
z.B. ein Phenylaminoalkyl-, Diphenylaminoalkyl-, N-Phenyl-N-äthylaminopentyl-, N-Phenyl-N-chloroaminohexyl-
oder Naphthylaminometylrest,
i) ein Nitroalkylrest, z.B. ein Nitrobutyl-,
Nitroäthyl- oder Nitropentylrest, j) ein Cyanoalkylrest, z.B. ein Cyanopropyl-,
Cyanobutyl- oder Cyanoäthylrest, k) ein Halogenalkylrest, z.B.ein Choromethyl-,
Bromopentyl-oder Chlorooctylrest, oier der 1) ein Alkylrest,/durch eine Acylgruppe
der Formel -CO-R, substituiert ist, in der R bedeutet: einen Hydroxyrest, ein Halogenatom,
z.B. ein Chlor- oder Bromatom, ein Wasserstoffatom, einen Arylrest, insbesondere
der Phenyl- oder Naphthylreihe, einen kurzkettigen Alkylrest mit 1bis 8 Kohlenstoffatomen,
z.B. einen Methyl-, Athyl- oder Propyltest, einen ggf. substituierten Aminorest,
z.B. einen Dialkylaminorest dessen Alkylgruppen vorzugsweise 1 bis 8 C-Atome aufweisen,
einen kurzkettigen Alkoxyrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.B. einen Butoxy-
oder Methoxyrest oder einen Aryloxyrest, z.B. einen Phenoxy- oder Naphthoxyrest.
-
Steht in der angegebenen Formel R1 für einen Arylrest, so besteht
dieser vorzugsweise aus einem Arylrest der Phenyl-Naphthyl-, Anthryl- oder Fluorenylreihe,
d.h. R1 kann z.B. sein ein Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl- oder Fluorenylrest oder
einer der folgenden substituierten Arylreste: a) ein Alkoxyarylrest, z.B. ein Athoxyphenyl-,
Methoxy * yl-oder Propoxynaphthylrest, b) ein Aryloxyarylrest, z.B. ein Phenoxyphenyl-,
Naphthoxyphenyl- oder Phenoxynaphthylrest, c) ein Aminoarylrest, z.B. ein Aminophenyl-,
Aminonaphthyl-oder Aminoanthrylrest,
d) ein Hydroxyarylrest, z.B.
ein Hydroxyphenyl-, Hydroynaphthyl- oder Hydroxyanthrylrest, e) ein Biphenylylrest,
f) ein Alkylaminoarylrest, z.B. ein Methylaminophenyl-oder Methylaminonaphthylrest,
oder ein Dialkylaminoarylrest, z.B. ein Diäthylaminophenyl- oder Dipropylaminophenylrest,
g) ein Halogenaminoarylrest, z.B. ein Dichloroaminophenyl-, N-Chloro-N-äthylaminophenyi-
oder Bromoaminophenylrest, h) ein Arylaminoarylrest, z.B. ein Phenylaminophenyl-,
Diphenylaminophenyl-,N-Phenyl-N-äthylaminophenyl-, N-Phenyl-N-chloroaminophenyl
oder Naphthylaminophenylrest, i) ein Nitroarylrest, z.B. ein Nitrophenyl-, Nitronaphthyl-
oder Nitroanthrylrest, j) ein Cyanoarylrest, z.B. ein Cyanophenyl- Cyanonaphthyl-oder
Cyanoanthrylrest, k) ein Halogenarylrestt z.B. ein Chlorophenyl-, Bromophenyl- oder
Chloronaphthylrest 1) ein Arylrest, der mit einer Acylgruppe der folgenden Formel
-CO-R substituiert ist, in der R bedeutet: einen Hydroxyrest, ein Halogenatom, z.B.
ein Chlor-oder Bromatom, ein Wasserstoffatom, einen Arylrest, z.B. einen Phenyl-
oder Naphthylrest, einen ggf.
-
substituierten Aminorest, z.B. einen Di-niedrigalkylaminorest, einen
kurzkettigen Alkoxyrest mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.3. einen
Butoxy- oder Methoxyrest, einen Aryloxyrest, z.B. einen Phenoxy-oder Naphthoxyrest,
oder einen kurzkettigen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.B. einen Methyl-,
Xthyl-, Propyl- oder Butylrest oder m) ein Alkarylrest, z.B. ein Tolyl-, Äthylphenyl-
oder Propylnaphthylrest, Steht in der angegebenen allgemeinen Formel R1 für einen
Cycloalkylrest, so kann dieser z.B. ein Cyclobutyl-, Cyclohexyl- oder Cyclopentylrest
sein oder einer der folgenden substituierten Cycloalkylreste: a) ein Alkoxycycloalkylrest,
z.B. ein Äthoxycyclohexyl-, Methoxycyclobutyl- oder Propoxycyclohexylrest' b) ein
Aryloxycycloalkylrest, z.B. ein Phenoxycyclohexyl-, Naphthoxycyclohexyl- oder Phenoxycyolopentylrest,
c) ein Aminocycloalkylrest, z.Be ein Aminocyclobutyl-, Aminocyclohexyl- oder Aminocyclopentylrest,
d) ein Hydroxycycloalkylrest, z'.3. ein Hydroxycyclohexyl-, Hydroxycyclopentyl-
oder Hydroxycyclobutylrest, e) ein Arylcycloalkylrest, z.B. ein Phenylcyolohexyl-oder
Phenylcyclobutylrest, f) ein Alkylaminocycloalkylrest, z.B. ein Methylaminooyclohexyl-
oder Methylaminocyclopentylrest, oder ein Dialkylaminocycloalkylrest, z.B. ein Diäthylaminocyclohexyl-,
Dimethylaminocyclobutyl- oder Dipropylaminocyclooctylrest,
g) ein
Halogenaminocycloalkyirest, z.B. ein Dichloroaminocyclohexyl-, N-Chloro-N-äthylaminocyclohexyl-oder
Bromoaminocyclopentylrest, h) ein Arylaminocycloalkylrest, z.B. ein Phenylaminocyclohexyl-,
Diphenylaminocyclohexyl-, N-Phenyl-N-äthylaminocyclopentyl-, N-Phenyl-N-chloroaminocyclohexyl-
oder Naphthylaminocyclopentylrest, i) ein Nitrocycloalkylrest, z.B. ein Nitrocyclobutyl-,
Nitrocyclohexyl- oder Nitrocyclopentylrest, J) ein Cyanocycloalkylrest, z.B. ein
Cyanocyclohexyl-, Cyanocyclobutyl- oder Oyanocyclopentylrest, k) ein Halogencycloalkylrest,
z.B. ein Chlorocyclohexyl-, Bromocyclopentyl- oder Chlorocyclooctylrest, oder 1)
ein Cycloalkylrest, der mit einer Acylgruppe der folgenden Formel -CO-R substituiert
ist, in der R bedeutet: einen Hydroxyrest, ein Halogenatom, z*B.
-
ein Chlor- oder Bromatome ein Wasserstoffatom, einen Arylrest, z.B.
einen Phenyl- oder Naphthylrest, einen ggf. substituierten Aminorest, z.B. einen
Di-niedrigalkylaminorest, einen kurzkettigen Alkoxyrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
z.B. einen Butoxy- oder Methoxyrest, einen Aryloxyrest, z.B. einen Phenoxy-oder
Naphthoxyrest oder einen kurzkettigen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.B.
einen Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Butylrest.
-
Steht in der angegebenen Formel R1 für einen heterocyclischen Rest,
so kann dieser z.B. sein ein Thienylrest, z.B. ein Benzothienyl- oder Dibenzothienylrest,
ein
Pyrrolylrest t z.B. ein Nitropyrrolylrest t ein Pyrrolidinylrest,
z.B. ein Proiylrest, ein Pyrrolinylrest, ein Benzopyrrolylrest, z.B. ein Indolylrest,
ein Carbazolylrest, ein Furylrest, z.B. ein Furfuryl- oder Benzofurylrest, ein Pyridylrest,
z.B. ein Halogenpyridyl-, Aminopyridyl-, Hydroxypyridyl-, Alkylpyridyl- oder Nitropyridylrest,
ein Piperidylrest, ein Chinolylrest, ein Acridinyirest, ein Pyranylrest, ein Benzopyranylrast,
ein Pyrazolylrest, ein Oxazolylrest oder ein Thiazolylrest.
-
Steht in der angegebenen allgemeinen Formel R2 für einen Alkylrest,
so kann dieser z.B. ein Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Isobutyl-, Octyl- oder
Dodecylrest sein oder einer der folgenden substituierten Alkylreste mit 1 bis. 18
Kohlenstoffatomen: a) ein Alkoxyalkylrest, z.B. ein Athoxypropyl-, Methoxybutyl-
oder Propoxymethylrest, b) ein Aryloxyalkylrest, z.B. ein Phenoxyäthyl-, Naphthoxymethyl-
oder Phenoxypentylrest, c) ein Aminoalkylrest, z.B. ein Aminobutyl-, Aminoäthyl-oder
Aminopropylrest, d) ein Hydroxyalkylrest, z.B. ein Hydroxypropyl-, Hydroxyoctyl-
oder Hydroxymethylrest, e) ein Aralkylrest, z.B. ein Benzyl- oder Phenyläthylrest,
f) ein Alkylaminoalkylrest, z.B. ein Methylaminopropyl-oder Methylaminoäthylrest,
oder ein Dialkylaminoalkylrest, z.B. ein Diäthylaminoäthyl-, Dimethylaminopropyl-
oder Propylaminooctylrest,
gen g) ein Halo@aminoalkylrest, z.B.
ein Dichloraminoäthyl-, N-Chloro-N-äthylaminopropyl- oder Bromoaminohexylrest, h)
ein Arylaminoalkylrest, z.B. ein Phenylaminoalkyl-, Diphenylaminoalkyl N-Phenyl-N-äthylaminopentyl-N-Phenyl-N-chloroaminohexyl-
oder Naphthylaminomethylrest, i) ein Nitroalkylrest, z.B. ein Nitrobutyl-, Nitroäthyl-oder
Nitropentylrest, j) ein Cyanoalkylrest, z.3. ein Cyanopropyl-, Cyanobutyl-oder Cyanoäthylrest,
k) ein Ealogenalkylrest, z.B. ein Chloromethyl-, Bromopentyl- oder Chloroootylrest,
1) ein Alkylrest, der mit einer Acylgruppe der Formel -CO-R substituiert ist, in
der R bedeutet einen Hydroxyrest, ein Halogenatome z03. ein Chlor- oder Bromatom,
ein Wasserstoffatoms einen Arylreste z.B.
-
einen Phenyl- oder Naphthylrest, einen kurzkettigen Alkylrest mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.B. einen Methyl-, Äthyl- oder Propylrest, einen ggfO
substituierten Aminorest, z3. einen Di-niedrigalkylaminorest, einen kurzkettigen
Alkoxyrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, z.B. eine Butoxy- oder Methoxyrest oder
einen Aryloxyrest, z.B. einen Phenoxy- oder Naphthoxyrest.
-
Steht in der angegebenen Formel R2 für einen Cycloalkylrest, so kann
dieser z.B. ein Cyclobutyl-, Cyclohexyl-oder Cyclopentylrest sein oder einer der
folgenden substituierten Cycloalkylreste: a) ein Alkoxycycloalkylrest, z.B. ein
Äthoxycyclohexyl-, Methoxycyclobutyl- oder Propoxycyclohexylrest,
b)
ein Aryloxycycloalkylrest, z.B. ein Phenoxycyciohexyl-, Naphthoxycyclohexyl- oder
Phenoxycyclopentylrest, c) ein Aminocycloalkylrest, z.B. ein Aminocyclobutyl-, Aminocyclohexyl-
oder Aminocyclopentylrest, d) ein Hydroxycycloalkylrest, z.B. ein Eydroxycyclohexyl-,
Hydroxycyclopentyl- oder Hydroxycyclobutylrest, e) ein Arylcycloalkylrest, z.B.
ein Phenylcyclohexyl-, oder Phenylcyclobutylrest, f) ein Alkylaminocycloalkylrest,
z.B. ein Methylaminocyclohexyl- oder Methylaminocyclopentylrest, oder ein Dialkylaminocycloalkylrest,
z.B. ein Diäthylaminocyclohexyl-, Dimethylaminocyclobutyl- oder Dipropylaminocyclooctylrest,
g) ein Halogenaminocycloalkylrest, z.B. ein Dichlqroaininocyclohexyi-, N-Chloro-N-äthylaminocyclohexyl-oder
Bromoaminocyclopentylrest, h) ein Arylaminocycloalkylrest, z.B. ein Phenylaminocyclohexyl-,
Diphenylaminooyclohexyl-, N-Phenyi-N-äthylaminocyclopentyl-, N-Phenyl-N-chloroaminocyclohexyl-
oder Naphthylaminocyclopentylrest, i) ein Nitrocycloalkylrest, z.B. ein Nitrocyclobutyl-,
Nitrocyclohexyl- oder Nitrocyciopentylrest, j) ein Cyanocycloaikylrest, z.B. ein
Cyanocyclohexyl-, Cyanocyclobutyl- oder Cyanooyclopentylrest, k) ein Halogencycioalkylrest,
z.B. ein Chlorocyclohexyl-,
Bromocyclopentyl- oder Chlorocyclooctylrest,
oder 1) ein Cycloalkylrest, der durch eine Acylgruppe der Formel -CO-R substituiert
ist" Bn der R bedeutet: einen Hydroxyrest, ein Halogenatom, z.B. ein Chlor- oder
Bromatom, ein Wasserstoffatom, einen Arylrest, insbesondere der Phenyl-oder Naphthylreihe,
einen ggf. substituierten Aminorest, z.B. einen Dialkylaminorest, denen Alkylgruppen
vorzgsweise 1 bis 8 C-Atome aufweisen, einen kurzkettigen Alkoxyrest mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen, z.B. einen Butoxy- oder Methoxyrest, einen Aryloxyrest, insbesondere
der Phenoxy-oder Naphthoxyreihe, oder einen kurzkettigen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
z.B. einen Methyl-, Äthyl-, Propyl-oder Butylrest Steht in der angagebenen Formel
für einen ggf. substituierten Vinylrest, so kann dieser zoBO sein: a) ein Alkoxyvinylrest,
z.B. ein Äthoxyvinyl-, Methoxyvinyl-oder Propoxyvinylrest.
-
b) ein Aryloxyvinylrest, z.B. ein Phenoxyvinyl- oder Naphthoxyvinylrest,
c) ein Arylvinylrest, z.B. ein Styryl- oder Naphthylvinylrest, oder d) ein Alkylvinylrest,
zOB. ein Propenyl- oder Butenylrest.
-
Ar steht in der angegebenen allgemeinen Formel vorzugsweise für einen
gegebenenfalls substituierten Arylrest der Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl- oder Fluorenylreihe.
Typische substituierte Arylrest sind: a) ein Alkoxyarylrest, z.B. ein Athoxyphenyl-,
Methoxyphenyl-oder Propoxynaphthylrest,
b) ein Aryloxyarylrest,
z.B. ein Naphthoxyphenyl- oder Phenoxynaphthylrest,oder ein Phenoxyphenylrest, c)
ein Aminoarylrest, z.B. ein Aminophenyl-, Aminonaphthyl- oder Aminoanthrylrest,
d) ein Hydroxyaryirest, z.B. ein Hydroxyphenyl-, Hydroxynaphthyl- oder Hydroxyanthrylrest,
e) ein Biphenylylrest, f) ein Alkylaminoarylrest, z.B. ein Methylaminophenyl-oder
Methylaminonaphthylrest oder ein Dialkylaminoarylrest, z.B. ein Diäthylaminophenyl-
oder Dipropylaminophenylrest, g) ein Halogenaminoarylrest, z.13. ein Dichloroaminophenyl-,
N-Chloro-N-äthylaminophenyi- oder Bromoaminophenylrest, h) ein Aryiaminoarylrest,
z.B. ein Phenylaminophenyl-, Diphenylaminophenyl-, N-Phenyl-N-äthyiaminophenyl-,
-N-Phenyl-N-chloroaminophenyl- oder Naphthylaminophenylrest, i) ein Nitroarylrest,
z.B. ein Nitrophenyl-, Nitronaphthyl- oder Fitroanthrylrest, j) ein Cyanoarylrest,
z.B. ein Cyanophenyl-, Cyanonaphthyl- oder Cyanoanthrylrest, k) ein Halogenarylrest,
z.B. ein Chlorophenyl-, Bromophenyl- oder Chloronaphthylrest, 1) ein Arylrest, der
mit einer Acylgruppe der Formel -CO-R substituiert ist, in der R bedeutet: einen
Hydroxyrest,
ein Halogenatom, z.B. ein Chlor- oder Bromatom, ein
Wasserstoffatom, einen Arylrest, insbesondere der Phenyl oder Naphthylreihe, einen
ggf. substituierten Aminorest, z.B. einen Dialkylaminorest, vorzugsweise mit Alkylgruppen
mit 1 bis 8 C-Atomen, einen kurzkettigen Alkoxyrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
z.B.
-
einen'Butoxy- oder Methoxyrest, einen Aryloxyrest, z.B. einen Phenoxy-
oder Naphthoxyrest oder einen kurzkettigen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
z.B. einen Methyl-, thyl-, Propyl- oder Butylrest, oder m)ein Alkarylrest, z.B.
ein Tolyl-, Athylphenyl- oder Propyhaphthylrest, n)ein Alkoxyarylrest, z.B. ein
Methoxyphenyl-, Äthoxyphenyl-, Propoxyphenyl- oder Butoxyphenylrest oder o)ein lieterocyclylarylrest,
z.B. ein 1-Pyrrolidylphenyl- oder 1-Pperidinophenylrest.
-
Vorzugsweise hat in der angegebenen allgemeinen Formel mindestens
einer der Reste R1 und R2 die Bedeutung eines Wasserstoffatomes, eines Alkylrestes,
eines Vinylrestes oder eines Cycloalkylrestes.
-
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält
das Aufzeichnungsmaterial der Erfindung einen Photoleiter der folgenden Strukturformel:
worin bedeuten: R3 und R5 jeweils einen Aryl-, Dialkylaminoaryl-,
Diarylaminoaryl oder Alkylrest und R4 einen Rest der für R3 und R5 angegebenen Bedeutung
oder einen Alkoxyarylrest oder einen lieterocyclylrest.
-
R3 und R5 können die gleiche oder eine von einander verschiedene
Bedeutung haben. haben R3 und R5 die Bedeutung von Arylresten, so bestehen diese
vorzugsweise aus Arylresten der Phenyl- oder Nasthylreihe, wie sie bereits angegeben
wurden.
-
Haben R3 und R5 die Bedeutung von Dialkylaminoaryl- oder Diarylaminoarylresten,
so sind die Arylgruppen dieser Reste vorzugsweise Phenyl- oder Naphthylgruppen und
die Alkylgruppen sind vorzugsweise Alkylgruppen mit 1 bis 5 C-Atomen. Haben R3 und
R5 die Bedeutung von Alkylresten, so weisen diese ebenfalls vorzugsweise 1 bis 5
C-Atome auf.
-
R3 und R5 können somit beispielsweise sein: Dimethylaminophenyl-,
Diphenylaminophenyl, Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl- oder Pentylreste.
-
Hat R4 die Bedeutung eines Alkoxyarylrestes, so besteht die Arylgruppe
vorzugsweise aus einer Phenyl- oder Naphthylgruppe und die Alkoxygruppe weist vorzugsweise
1 bis 5 C-Atome auf. So kann R4 beispielsweise ein Methoxyphenylrestsein.
-
Hat R4 die Bedeutung eines Heterocyclylrestes, so kann dieser z.B.
sein ein 1-Pyrrolidyl- oder 1-Piperidinorest.
-
Typische, im elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial nach der
Erfindung als Photoleiter verwendbare aromatische Amine des angegebenen Typs sind
z.B. die in der folgenden Tabelle I aufgeführten Verbindungen.
-
Tabelle e Photoleiter Bezeichnung I N ,N-Dibenzylaniiin, II N-Benzyl-N-phenyianilin,
III N,N-Bis(cyclohexylmethyl)anilin, IV N,N-Bis(cyclohexyläthyl)anilin, V N, N-Diphenäthyianiiin,
VI N,N-Diäthylanilin, VII 1-Dimethylaminonapthalin, VIII 1-Diäthylaminonaphthalin,
IX N-Äthyl-N-phenylailin, X N-Äthyl-N-4-n-octylphenyl-4-n-octylanilin, XI N,N-Diäthyl-N,N'-diphenyläthylendiamin,
XII N-Cyclohexyl-N-phenylanilin, XIII N-Äthyl-N-(2-phenoxyätyl)-3-methylanilin,
XIV 1-Dimethylaminofluoren, XV N-Benzyl-N-(4-phridyl)anilin, XVI N-Benzyl-N-(4-chinolyl)anilin,
XVII N-Styryl-N-phenylanilin, XVIII 2,4.6-Triphenylanilin, XIX 4-(p-Dimethylaminophenyl)-2,6-diphenylanilin,
XX 2,6-Diphenyl-4-(p-methoxyphenyl)anilin, XXI 4,6-Diphenyl-2-(p-diphenylamino)anilin,
XXII 2,6-Diphenyl-4-(1-piperidyl)anilin und XXIII 2,6-Diphenyl-4-(1-pyrrolidyl)anilin.
-
Die erfindungsgemäß erzielbaren Vorteile werden durch die beigefügte
Zeichnung näher veranschaulicht, in der darstellen: Fig. 1 die sog. Charakteristik-Kurve
eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung und Fig.
2 die Charakteristik-Kurve eines kontrastreichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials
des Standes der Technik.
-
Das Figur 1 zugrunde liegende elektrophotographische Aufzeichnungsmaterlal
enthielt N,N-Dibenzylanilin als Photoleiter und ein handelsübliches Polycarbonatharz
als Bindemittel ("Lexan 145"). Der Photoleiter lag in einer Konzentration von 25
Gew.-%, bezogen auf die photoleitfähige Masse, vor.
-
Von dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial wurde die Abhängigkeit
der Dichte von der Belichtung bestimmt und die erhaltenen Dichtewerte, die dem Logarithmus
des reciproken Wertes der Durchlässigkeit (T) entsprechen, wurden gegen den
Logarithmus
der Belichtung aufgetragen. Die erhaltene, "Charakteristik-Kurve" oder "H/und D-Kurve"
genannte S-förmige Kurve läßt erkennen, wie sich die Dichte des erhaltenen Bildes
bei zunehmender Belichtung ändert. Zur Durchfahrung der Bestimmungen wurde das aufgeladene
elektrophotographisohe Aufzeichnungsmaterial durch einen 21 Stufen aufweisenden
Stufenteil mit Dichtestufen von 0,15 log E einer Lichtquelle mit bestimmter Intensität
exponiert. Nach der Belichtung wurde das auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
erzeugte latente Bild mit Hilfe eines elektrostatischen Toners in der Weise entwickelt,
daß ein Umkehrbild entstand. Die bei der Entwicklung erhaltene Dichte der einzelnen
Stufen des Stufenkeils wurde sodann mit Hilfe eines Densitometers gemessen.
-
Die in Figur 1 wiedergegebene Kurve läßt erkennen., daß das getestete
elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung sowohl auf geringe
als auch auf vergleichsweise starke Belichtung anspricht. Der Verlauf des Mittelteils
der Kurve, aus deren Steilheit der-Wert berechnet wird, läßt erkennen, daß auch
Zwischentöne reproduziert werden, d.h. also, daß das getestete Aufzeichnungsmaterial
einen breiten Belichtungsspielraum hat. Daraus ergibt sich, daß der in dem elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung vorliegende Photoleiter in überraschender
Weise zu einem vergleichsweise niedrigen t-Wert der "H und D-Kurve" führt.
-
Die in Figur 2 dargestellte Oharakteristik-Kurve oder H und Kurve
ist an einem bekannten kontrastreichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial
bestimmt, das, bezogen auf phSoleitfähige Beschichtungsmasse, 25 Gew.- Triphenylamin
als Photoleiter in dem angegebenen Polycarbonatharz als Bindemittel enthielt. Die
Kurve läßt erkennen, daß der vergleichsweise gerade verlaufende Mittelabschnitt
der Kurve sehr steil ist, was
einem hohen y-Wert entspricht. Die
Belichtungsunterschi,ede, die zu einem Bild mit sehr geringer Dichte bzw. zu einem
Bild mit sehr hoher Dichte führen, sind in diesem Falle sehr gering. Mit Hilfe dieses
bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials ist es daher kaum möglich
oder überhaupt nicht möglich, Zwischentöne aufzuzeichnen und es werden in der Regel
entweder nur schwarze oder nur weiße Bilder erhalten. Reproduktionen mit kontinuierlich
verlaufendem Bildton sind daher mit Hilfe derartiger bekannter kontrastreicher elektrophotographischer
Aufzeichnungsmaterialien nicht herstellbar.
-
Die Herstellung der elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung kann in üblicher bekannter Weise erfolgen, z.30 in der Weise,
daß der Photoleiter des angegebenen Typs, erforderlichen- oder gewünschtenfalls
zusammen mit einem Bindemittel, zu einer Dispersion oder Lösung vermischt und die
erhaltene Beschichtungsmasse entweder auf einen Schichtträger aufgetragen oder zu
einer selbsttragenden Schicht verformt wird. Zur Herstellung der elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung kann ggf. auch ein Gemisch von Photoleitern
des angegebenen Typs verwendet werden. Ferner können auch andere, übliche bekannt
Photoleiter in Kombination mit den erfindungsgemäß verwendbaren Photoleitern angewandt
werden. Ferner können dos zur Herstellung der elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung verwendbaren photoleitfähigen Beschichtungsmassen ggf. übliche
bekannte Zusätze, die eine Änderung der spektralen Empfindlichkeit oder der Elektrophotoempfindlichkeit
des erhaltenen Aufzeichnungsmaterials bewirken, einverleibt werden.
-
Die in den elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der
Erfindung vorliegenden photoleitfahigon Schichten
können ferner
zur Verbesserung der Elektrophotoempfindlichkeit mit Hilfe der verschiedensten üblichen
bekamten, in ausreichenden Konzentrationen vorliegenden Sensibilisatoren sensibilisiert
sein. Typische geeignete derartige Sensibilisatoren sind zB. Pyryliumfarbstoffsalze,
9 Z.
-
Thiapyrylium- und Selenapyryliumfarbstoffsalze des in der USA-Patentschrift
3 250 615 beschriebenen Typs, ferner Fluorene, z.B. 7,12-Dioxo-13-dibenzo(a,h) fluoren,
5,10-Dioxo-4a, 11-diazabenzo(b)fluoren und 3,13-Dioxo-7-oxadibenzo (b,g)fluoren,
ferner aromatische Nitroverbindungen des in der USA-Patentschrift 2 610 120 beschriebenen
Typs, Anthrone des in der USA-Patentschrift 2 670 284 beschriebenen Typs, Chinone
des in der USA-Patentschrift 2 670 286 beschriebenen Typs, Benzophenone des in der
USA-Patentschrift 2 670 287 beschriebenen Typs, Thiazole des in der USA-Patentschrift
2 732 301 beschriebenen Typs, ferner Mineralsäuren, Karbonsäuren, beispielsweise
Maleinsäure, Dichloroessigsäure und Salicylsäure, ferner Sulfon° und Phosphor@äuren,
sowie Farbstoffe des verschiedensten Typs, z.B. Cyaninfarbstoffe, baispielsweiss
Caybocyaninfarbstoffe, Merocyanin-, Diarylmethan-, Thiazin-, Azin-, Oxazin-, Xanthen-,
Phthalein-, Acridin-, Azo- und Anthr@chinonfarbstoffe sowie Gemische derselben.
-
Als Sensibilisatoren, die in den elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise verwendbar sind, haben sich
Pyryliumsalze, z.B. Selenapyryliumsalze und Thiapyryliumsalze, sowie Cyaninfarbstoffe,
z.B. Carbocyaninfarbstoffe, erwiesen.
-
erden zur Herstellung von sensibilisierten elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien Sensibilisatoren den aus Bindemitteln und organischen Photoleitern
bestehenden photoleitfähigen Passen sinverlsibt, so geschieht dies in der Regel
in der Weise, daß eine entsprechende Menge des Sensibilisators mit der Beschichtimgemasse
innig
vermischt wird, um eine gleichmäßige Verteilung des Sensibilisators in dem fertiggestellten
elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial zu erzielen. Das Einverleiben des
Sensibilisators kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen.
-
Die die Photoleiter enthaltenden Schichten der elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung bedürfen keines Zusatzes von Sensibilisatoren,
um photoleitend wirksam zu sein. Da jedoch bereits der Zusatz vergleichsweise geringer
Mengen an Sensibilisatoren eine merkliche Verbesserung der Empfindlichkeit derartiger
Schichten bewirkt, hat sich die Verwendung von Sensibilisatoren als besonders vorteilhaft
erwiesen. Die SensibilisatAren können den photoleitfähigen Schichten in verschiedensten
Konzentrationen einverleibt werden, um deren Empfindlichkeit in wirksamer Weise
zu erhöhen.
-
Die optimalen Konzentrationen an Sensibilisatoren hängen von den verschiedensten
Faktoren ab, z.B. vom Typ des verwendeten Photoleiters sowie des verwendeten Sensibilisators.
Zur Erzielung einer merklichen Empfindlichkeitserhöhung hat es sich in der Regel
als zweckmäßig erwiesen, der photoleitfähigen Beschichtungsmasse einen geeigneten
Sensibilisator in Konzentrationen von etwa 0,0001 bis 30 Gew.-tio, insbesondere
von 0,005 bis 5,0 Gew.-, bezogen auf das Gewicht der Beschichtungsmasse, zuzusetzen.
-
Die photoleitfähigen Schichten der elektrophotographi schen Äufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung können die verschiedensten üblichen bekannten Bindemittel enthalten.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von filmbildenden, hydrophoben
polymeren Bindemitteln mit ziemlich hoher dielektrischer Stärke, die gute, elektrisch
isolierende, filmbildende Trägerstoffe darstellen, erwiesen. Typische geeignete
derartige Bindemittel sind z.B. Styrol-Butadienmischpolymerisate; Siliconharze;
Styrol-Alkydharze;
Silicon-Alkydharze; Soya-Alkydharze; Polyvinylchloride; Polyvinylidenchlorid; Vinylidenchlorid-Acrylonitrilmischpolymerisate;
Polyvinylacetat; Vinylacetat-Vinylchloridinischpolymerisate; Polyvinylacetale, z.B.
Polyvinylbutyral; Polyacryl- und -methacrylsäureester, z.B. Polymethylmethacrylat,
Poly-n-butylmethacrylat und Polyisobutylmethacrylat; Polystyrol; nitriertes Polystyrol;
Polymethylstyrol; Isobutylenpolymerisate; Polyester, z.B. Polyäthylenalkaryloxyalkylenterephthalat;
Phenolformaldehydharze; Ketonharze; Polyamide; Polycarbonate; Polythiocarbonatei
Poly(Äthylenglycol-co-Bishydroxyäthoxyphenylpropanterephthalat) und Mischpolymerisate
aus Vinylhalogenarylaten und Vinylacetat, z.B. Poly(Vinylm-bromobenzoat-co-Vinylacetat).
-
Verfahren zur Herstellung von Harzen des angegebenen Typs sind bereits
bekannt. So kann z.B. die Herstellung von Styrol-Alkydharzen nach dem in den USA-Patentschriften
2 361 019 und 2 258 423 beschriebenen Verfahren erfolgen. Als Bindemittel in den
photoleitfähigen Schichten der elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien
nach der Erfindung verwendbare Harze des angegebenen Typs sind im Handel erhältlich,
z.B. unter dem Handelsnamen "Vitel PE-101", flcymacfl, "Piccopale 100", "Saran F-220",
"Lexan 105" und "Lexan 145". Weitere erfindungsgemäß verwendbare Bindemittel sind
z.B. Paraffin und Mineralwachse.
-
Zur Herstellung der die ghotoleiter des angegebenen Typs enthaltenden
Beschichtungsmassen sind die verschiedensten üblichen bekannten Lösungsmittel verwendbar.
Typische geeignete derartige Lösungsmittel sind z.B. Benzol, Toluol, Aceton, 1-Butanon,
chlorierte Kohlenwasserstoffe, z.B. Methylenchlorid und Äthylenchlorid, ferner Äther,
z.B.
Tetrahydrofuran, oder Gemische derartiger Lösungsmittel, Die zur Herstellung der
elektrophotographischen Aufzeiohnungsmaterialien nach der Erfindung verwendbaren
photoleitfähigen Beschichtungsmassen können die Photoleiter des angeZebenen Typs
in den verschiedensten Konzentrationen enthalten. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen,
die angegebenen Photoleiter in Konzentrationen von mindestens etwa 1 Gew,-*, bezogen
auf die Bes¢hi¢htungamassen, zu verwenden. Die obere Konzentrationsgrenze an Photoleiter
kann sehr verschieden sein. In der Regel haben sich Konzentrationen an Photoleiter
von etwa 1 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 10 bis 60 Gew.-%, bezogen auf die
Beschichtungsmasse, als zweckmäßig erwiesen.
-
Die Schichtdicke der photoleitfähigen Schichten kann sehr verschieden
sein. In der Regel hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die photoleitfähigen Beschichtungsmassen
auf die Schichtträger in der Weise aufzubringen, daß die Stärke der vor dem Trocknen
in feuchtem Zustand gemessenen Schichten eta 0,025 bis 0,25 mm, vorsugeweise etwa
0,05 bie 0,15 mm, beträgt. Je nach Verwendungszweck des elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung kann jedoch die :Stärke der photoleitiähigen
Schichten sehr verschieden sein.
-
Die elektrophotographischen Aufseichnungemateriallen nach der Erfindung
können die verschiedensten üblichen bekannten Schichtträger aufweisen. Typische
geeignete derartige Schichtträger sind z.B Schichtträger aus Papier mit einer relativen
Feuchtigkeit von über 20 %, Aluminium-und Papierschichten aufweisende Schichtstoffe,
Matallfolien, z.B. Aluminium- und Zinkfolien, Metallplatten,
z.B.
Aluminium-, Kupfer-, Zink-, ssaing- und galvanisierte Platten, sowie auf übliche
bekannte Schichtträger, z.B. Schichtträger aus Celluloseacetat, Polyäthylenterephthalat
oder Polystyrol aufgedampfte Metsllschichten aus z.B. Silber, Nickel oder Aluminium.
-
Ein besonders vorteilhafter elektrisch leitfähiger Schichte träger
ist z.B. in der Weise herstellbar, daß ein transparenter Schichtträger, z.B. ein
Schichtträger aus einer Polyäthylenterephthalatfolie, mit einer Schicht versehen
wird, die einen in einem Harz dispergierten Halbleiter enthält. Geeignete elektrisch
leitfähige Schichten-sind ferner z.3. aus dem Natriumsalz eines Zaleinsaureanhydrid-Vinylacetatmischpolymerisatsaufgebauten
Carboxyesterlacton, aus Kupfer (I) jodid und derglO herstellbar.
-
Elektrisch leitfähige Schichten des angegebenen Typs sowie Verfahren
zu deren Herstellung werden z.B. in den USA-Patentschriften 3 007 901, 3 245 833
und 3 267 807 beschrieben.
-
Die elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung
sind zur Durchführung der verschiedensten üblichen bekannten, Aufzeichnungsmaterialien
mit photoleitfähigen Schichten erfordernden elektrophotographischen Verfahren verwendbar.
So können sie z.B. iur Durchführung des sog. xerographischen Verfahrens verwendet
werden. Zur Durchführung eines derartigen Verfahrens wird ein elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial einige Zeit lang im Dunkeln aufbewahrt und danach einer Corona-Entladung
ausgesetat, um das Aufzeichnungsmaterial mit einer gleichförmigen Oberflächenladung
zu versehen. Die auf diese Weise aufgebrachte ladung bleibt in der photoleitfähigen
Schicht erhalten, da diese im Dunkeln praktisch isolierend wirkt, d.h. im Dunkeln
nur eine geringe elektrische Leitfähigkeit aufweist.
-
Die auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht gebildete elektrostatische
Ladung wird sodann durch bildmäßige Belichtung mit Hilfe eines üblichen bekannten
Belichtungsverfahrens, z.B. durch Kontaktdruck oder Linsenprojektion eines Bildes
oder mit Hilfe von Reflex- oder Bireflexsethoden, selektiv von der Schicht oberfläche
abgeleitet unter Bildung eines laten'ten elektrostatischen Bildes in der photoleitfähigen
Schicht. Wird die Oberfläche des elektrophotographischen Aufz e ichnungsmaterials
in der angegebenen Weise exponiert, so bildet sich das angegebene elektrostatische
Ladungsmuster aufgrund der Tatsache, daß die auf den Photoleiter auftreffende Lichtenergie
dazu führt, daß in den belichteten Bezirken die elektrostatische Ladung proportional
zur Intensität der Beliohtung der einzelnen Bezirke von der Schichtoberfläche selektiv
abgeführt wird.
-
Das bei der Belichtung gebildete Ladungsmuster wird sodann -entwickelt
oder auf die Oberfläche eines Empfangsmaterials übertragen und auf dieser entwickelt,
wobei entweder die beladenen oder die ungeladenen Bezirke mit Hilfe eines elektrostatisch
anziehbare, optisch dichte Partikel enthaltenden Mittels sichtbar gemacht werden.
Die zur Entwicklung verwendbaren, elektrostatisch anziehbaren Partikelkönnen in
Form eines Staubes oder eines Pulvers vorliegen und bestehen in der Regel aus einer
"Toner" genannten Dispersion eines Pigmentes in einem harzartigen Trägern stoff.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, einen derartigen Toner auf das zu
entwickelnde latente elektrostatische Bild mit Hilfe einer Magnetbürste aufzubringen,
um die Entwicklung voller Flächen zu erreichen.
-
Verfahren zur Herstellung und Verwendung von Toneraufbringvorrichtungen
vom Magnetbürstentyp werden z.B. in den USA-Patentschriften 2 786 439, 2 786 440,
2 786 441, 2 811 465, 2 874 063, 2 984 163, 3 040 704, 3 117 884 und in der Reissue-Patentschrift
Re 25 779 beschrieben.
-
Das latente elektrostatische Bild ist auch mit Hilfe eines flüssigen
Entwicklers entwickelbar. Bei der Flüssigentwicklung werden die Entwicklerpartikel
in einer, als Trägermittel wirkenden, elektrisch isolierenden Flüssigkeit auf die
das latente Bild tragende Oberfläche der photoleitfähigen Schicht aufgebracht. Entwicklungsverfahren
des angegebenen Typs sind bekannt und werden in zahlreichen Literaturstellen beschrieben,
z.B. in de USA-Patentschrift 2 297 691 und in der australischen Patentschrift 212
3150 Bei Verwendung von Trockenentwicklungsverfahren wird zur Erzielung einer dauerhaften
Bildaufzeichnung meistens ein Entwickler verwendet, der neben den Entwicklerpartikeln
als weitere Komponente ein niedrigschmelzendes Harz enthält Wird ein mit Hilfe eines
derartigen Entwicklers erhaltenes Pulverbild erhitzt, so schmilzt das Harz auf dem
Aufzeichnungsmaterial und dringt ggf. in dieses ein, was dazu führt, daß das Entwicklerpulver
auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht dauerhaft haftet. Ggf. kann das
auf der photoleitfähigen Schicht erzeugte Ladungsbild oder Pulverbild auf-ein Empfangsmaterial,
z.B. ein Papierblatt, übertragen und auf diesem durch Entwicklung und Aufschmelzen
bzw. durch Aufsclmelzen in ein dauerhaft fixiertes sichtbares Bild überführt werden.
Verfahren des angegebenen Typs sind bekannt und werden in zahlreichen Literaturstellen
beschrieben, z.B. in den USA-Patentschriften 2 297 691 und 2 551 582, sowie in "RCA
Review", Band 15 (1954), Seiten 469 bis 484.
-
Die elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung
können in verschiedenster üblicher bekannter Weise aufgebaut sein. So kann z.B.
die photoleitfähige Masse in Form einer einzigen oder in Form von mehreren Schichten
auf geeigneten undurchsichtigen oder transparenten elektrisch leitfähigen Schichtträgern
aufgetragen sein. Ferner können die Schichten benachbart
zueinander
angeordnet oder durch dazwischen liegende Schichten aus isolierenden Stoffen oder
photoleitfähigen Stoffen anderen Typs voneinander getrennt sein, oder auf den photoleitfähigen
Schichten können Deckschichten auf-' gebracht oder zwischen den photoleitfähigen
Schichten oder Sensibilisierungsschichten und den elektrisch leitfähigen Schichten
können Zwischenschichten angeordnet sein. Ferner kann im elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterial nach der Erfindung der Schichtträger und die elektrisch leitfähige
Schicht in der Weise angeordnet sein, daß der Schichtträger mit einer photoleitfähigen
Schicht versehen und die elektrisch leitfähige Schicht entweder auf der freiliegenden
Oberflache des Schichtträgers oder auf der freiliegenden oder beschichteten Oberfläche
der photoleitfähigen Schicht aufgebracht ist. Der Aufbau der elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien nach der Erfindung kann sich ggf. von denjenigen der in
den unten aufgeführten Beispielen veranschaulichten Aufzeichnungsmaterialien unterscheiden
und derartige anders aufgebaute elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien
können für die gleichen oder für andere als die in den Beispielen erläuterten Verwendungszwecke
zweckmäßig oder besonders vorteilhaft sein.
-
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, Beispiel
1 Zur Herstellung von elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien wurde eine
photoleitfähige Beschichtungsmasse der folgenden Zusammensetzung Organischer Photoleiter
des in Tab. II aufgeführten Typs 0,31 g Polymeres Bindemittel ( und zwar das unter
der Bezeichnung Hexan 105" bekannte Polycarbonatharz) 0,94 g
Sensibilisatar
(und zwar 2,4-Bis(4-äthoxy henyl ) -6-(4-amyloxystyrylpyryl iumfluoroborat) 0,0125
g Methylenchlorid 10,00 g in der Weise auf einen Aluminiumschichtträger aufgetragen,
daß die in nassem Zustand gemessene Schichtstärke 0,1 mm betrug. Die Oberfläche
der in der angegebenen Weise gebildeten photoleitfähigen Schicht wurde sodann unter
einer Corona-Entladungsvorrichtung in der Weise aufgeladen, daß das Oberflächenpotential
etwa + 600 V betrug.
-
Auf die aufgeladenen Schichten der eiektrophotographiachen Aufzeichnungsmaterialien
wurden sodann transparente' Folien gelegt, aie ein Muster aus lichtundurchlässigen
und lichtdurchlässigen Bezirken aufwiesen, worauf die Aufzeichnungsmaterialien 12
Sekunden lang der Strahlung einer Glühlampe mit einer Belichtungsintensität von
etwa 75 Meterkerzen exponiert wurden. Das auf den belichteten Aufzeichnungematerialien
erzeugte latente elektrostatische Bild wurde sodann entwickelt, indem über die Oberfläche
der Schichten ein Gemisch aus negativ geladenen thermoplastischen Tonerpartikeln
und Glaskügelchen geschüttet wurde.
-
Es wurden gute Biidreproduktionen erhalten, wie die in der folgenden
Tabelle II aufgeführten Ergebnisse zeigen.
-
In Tabelle II und den folgenden Tabellen und Beispielen wird der
Photoleiter mit derselben Nr. wie in Tabelle I bezeichnet T a b e l l e I I Photoleiter
Bilder-Nr. Bezeichnung reproduktion keiner (Vergleichsprobe) nein I N,N-Dibenzylanilin
ja II N-Benzyl-N-phenylanilin Ja
Fortsetzung von Tabelle II Photoleiter
Bilder-Nr. Bezeichnung reproduktion III N,N-Bis (cyclohexylmethyl)-anilin Ja IV
N ,N-Bis (cyclohexyläthyl) -anilin ja Beispiel 2 Das in Beispiel X beschriebene
Verfahren wurde wiederholt unter Verwendung von Beschichtungsmassen, die N,N-Dialkylaniline
des in Tabelle III aufgeführten Typs als Photoleiter in einer Konzentration von
25 fo sowie 2,4-Bis(4-äthylpenyl)-6-)4-styrylstyryl)pyryliumperchlorat als Sensibilisator
in einer Konzentration von 1 % enthielten. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle
III aufgeführt.
-
Tabelle III Photoleiter Bilder-Nr. Bezeichnung reproduktion keiner
(Vergleichsprobe) nein I N,N-Dibenzylanilin ja II N,N-Diphenethylanilin ja III N,N-Bis(cyclohexylmethyl)-anilin
ja IV N,N-Bis (cyclohexyläthyl)-anilin ja
Beispiel 3 Das in Beispiel
1 beschriebene Verfahren wurde wiederholt unter Verwendung einer Beschichtungsmasse,
die den in Tabelle I mit Nr. VI bezeichneten Photoleiter N,N-Diäthylanilin in einer
Konzentration von 20 % sowie 2,4-Bis(4-äthylphenyl)-6-(4-styrylstyryl)pyryliumperchlorat
als Sensibilisator in einer Konzentration von 1 o/o enthielt.
-
Das erhaltene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wurde mit
einer Oberflächenladung, deren Potential etwa +620 V betrug, versehen und in der
in Beispiel 1 beschriebenen Weise belichtet und entwickelt. Es wurde eine gute Bildreproduktion
erhalten.
-
Entsprechend vorteilhafte Ergebnisse wurden erhalten bei Verwendung
von 1-Diäthylaminonaphthalin (VIII) bzw.
-
1-Dimethylaminonaphth,alin (VII) anstelle von Diäthylanilin als Photo
leiter. Wurde keines der angegebenen Anilinderivate zugesetzt, so wurde kein Bild
erhalten.
-
Beispiel 4 Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde ein
elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial hergestellt unter Verwendung einer
23 o,' Photoleiter sowie 0,3 /o Sensibilisator enthaltenden Beschichtungsmasse der
folgenden Zusammensetzung: 0,15 g N-Äthyl-N-phenylanilin (IX) als Photoleiter 0,50
g des unter der Bezeichnung "Vitel 101" bekannten Polyesterharzes, bestehend vorwiegend
aus Poly(4,4'-Isopropylidenbisphenoxyäthyl-co-Athylenteephthalat), als Bindemittel
09002 g 2,4,7-Trinitrofluorenon als Sensibilisator 5 ml Dichloromethan als Lösungsmittel
Die Testung erfolgte nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren. Es wurde eine
gute Bildreproduktion erhaltene
Eine photoleiterfreie Vergleichsprobe
lieferte kein Bild.
-
Beispiel 5 Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde ein
elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial hergestellt unter Verwendung einer
photoleitfähigen Beschichtungsmasse, die 25 f0 N-Äthyl-N-4-n-octylphenyl-4f-n-octylanilin
(X) als Photoleiter, Polystyrol als Bindemittel sowie 1 ß0 2,6-Bis(4-äthylphenyl)-6-(4-pentyloxyphenyl)-thiapyryliumperchlorat
als Sensibilisator enthielt. Zur Testung auf photographische Empfindlichkeit wurde
das erhaltene elektrophotographische Aufzeiohnungsmaterial durch einen Stufenkeil
mit Dichtestufen von 0,15 log E belichtet, worauf das in dem belichteten Aufzeichnungsmaterial
erzeugte latente Bild mit Hilfe eines zur Randgebietentwicklung bestimmten positiven
Toners entwickelt wurde. Bei der Entwicklung wurden in vorteilhafter Weise 14 sichtbare
Stufen entwickelt.
-
Eine ohne Zusatz der angegebenen Anilinverbindung hergestellte Vergleichsprobe
entsprechender Zusammensetzung lieferte nach der Belichtung durch einen Stufenteil
des angegebenen Typs bei der Entwicklung kein Bild mit vollstandig sichtbaren Stufen.
-
Beispiel 6 Das in Beispiel 5 beschriebene Verfahren wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, dass als Photoleiter N,N'-Diäthyl-N,N'-diphenyläth'ylendiamin
(XI) in einer Konzentration von 25 % und als Bindemittel für den Photoleiter das
in Beispiel 4 beschriebene Polyesterharz verwendet wurden, Es wurde ein Bild erhalten,
das 18 sichtbare Stufen aufwies, Eine Vergleichsprobe, die die angegebene Anilinverbindung
nicht enthielt, lieferte eine Bildreproduktion mit nur 10 sichtbaren Stufen.
-
BeisPiel 7 Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde ein
elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial hergestellt unter Verwendung einer
20 aX Photoleiter sowie 0,8 % Sensibilisator enthaltenden
Beschichtungsmasse
der folgenden Zusammensetzung 0,25 g N-Cyclohexyl N-phenylanilin (XII) als Photoleiter
1,00 g des unter der Bezeichnung titel 101 @ bekannten Polyesterharzes gemäss Beispiel
4 als Bindemittel 0,01 g 2,6-Bis(4-äthylphenyl)-4-(4-pentyloxyphenyl) thiapyryliumperchlorat
als Sensibilisator 9,6 g Dichloromethan als Lösungsmittel Sowohl bei positiver als
auch bei negativer Aufladung wurden gute Reproduktionen des Originalbildes erhalten.
-
Beispiel 8 Das in Beispiel 7 beschriebene Verfahren wurde wiederholt,«mit
der Ausnahme, dass als Photoleiter N-Styryl-f phenylanilin (XVII) verwendet wurde.
Es wurde eine gute Reproduktion des Originalbildes erhalten.
-
Beispiel 9 Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterialien hergestellt unter Verwendung von Beschichtungsmassen, die
als Photoleiter N-thyl-N-phenylanilin (IX) bzw. N-Äthyl-N-(2-phenoxyäthyl)-3-methylanilin
(XIII) Jeweils in Konzentrationen von 20 , das unter der Bezeichnung " Lexan 105"
bekannte Polycarbonatharz als Bindemittel sowie 2,6-Bis(4-äthoxyphenyl)-4-(4-pentyloxyphenyl)-thiapyryliumperchlorat
als Sensibilisator jeweils in Konzentrationen von 1 , enthielten. Die Testung der
erhaltenen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien erfolgte nach dem in
Beispiel 1 beschriebenen Verfahren. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle IV aufgeführt0
T a b e 1 1 e IV Photoleiter Bildreproduktion
Nr. Bezeichnung ~ ~ - keiner (Vergleichsprobe) nein IX N-ikthyl-N-phenylani lin
ja XIII N-Äthyl-n-(2-phenoxyäthyl)-3- ja methylanilin Es wurdcn weitere Aufzeichnungsmaterialien
nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt, wobei/diesmal zur herstellung
der photoleitfähigen Schicht als Photoleiter die Photoleiter Nr. XIX, XX und XXI
verwendet wurden. Als Bindemittel wurde das in Beispiel 4 näher beschriebene Polyesterharz
verwendet. Die Photoleiter wurden mit 0,8% 2,6-Bis-(4-äthoxyphenyl)-4-(4-pentyloxypheny)thiapyryliumperchlorat
sensibilisiert. Die photoleitfähigen Schichten enthielten jeweils 20 Gew.-t Photoleiter.
-
Die erhaltenen Aufzeichnungsmaterialien wurden dann wie in Beispiel
5 beschrieben, getestet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
V zusammengestellt.
-
T a b e l l e V Photoleiter Bilderzeugung XIX 4-(Dimethylaminopllenyl)-2,6-diphenylanilin
ja XX 2,6-Diphenyl-4-(p-methoxyphenyl)-anilin ja XXI 4,6-Diphenyl-2-(p-diphenylamino)-anilin
ja ohne nein jedoch
Die erfindungsgemäß verwendeten, aus substituierten
Anilinen bestellenden Photoleiter, in denen die Wasserstoffatome des Anilinoaminorestes
nicht substituiert sind, lassen sich in vorteilhafterweise herstellen durch Umsetzung
des entsprechenden Pyrriliumsalzes mit Nitromethan in Gegenwart einer schwachen
Base, z.B. Triäthylamin oder N,N-Di-isopropylätliylamin. Die dabei anfallenden Nitroaniline
werden dann mit einem üblichen Reduktionsmittel reduziert, z.B. mit Stannochlorid,
Eisen und Chlorwasserstoffsäure uder katalytisch hydriert.
-
Im folgenden soll die Ilerstellung einiger erfindungsgemäß verwendbarer
Photoleiter näher beschrieben werden: A) Eine Mischung aus 40 g 2,4,6-Triphenylpyrryliumfluoroborat,
hergestellt, wie in der USA-Patentschrift 3 250 615 in Spalte 17, Zeile 8 beschrieben,
20 ml Triäthylamin, 40 ml Nitromethan und 100 ml Äthanol wurden bei Raumtemperatur
1 Stunde lang gerührt, worauf die Reaktionsmischung abgekühlt wurde. Der ausgefallenge
Niederschlag wurde abfiltriert und aus Isopropylalkohol umkristallisiert. Es wurden
36,3 g 2,4,6-Triphenylnitrobenzol mit einem Schmelzpunkt von 142 bis 143°C entsprechend
94% der Theorie erhalten.
-
Eine Lösung von 50 g Stannochiorid in 300 ml Essigsäure und 70 ml
konzentrierter Chlorwass gXure wurde zu 25 g 2,4,6-Triphenylnitrobenzol, gelöst
in 300 ml Essigsäure gegeben.
-
Die erhaltene Mischung wurde 3 Stunden lang auf Rückflußtemperatur
erhitzt. Darauf wurde die Mischung filtriert, worauf das Filtrat mit Wasser verdünnt
wurde. Der ausgefallene Niederschlag wurde abfiltriert und aus Isopropylalkohol
umkristallisiert. Es wurden 40 g 2,4.6-Triphenylanilin mit einem Schmelzpunkt von
136 - 1370C erhalten.
-
B) In der unter A) beschriebenen Weise wurden die folgenden Verbindungen
hergestellt: 4-(p-dimethylaminophenyl)-2,6-diphenylanilin(XIX) einem Schmelzpunkt
von 176 - 1770C; 2,6-Diphenyl-4-(p-methoxyphenyl)anilin (XX) mit einem Schmelzpunkt
von 123 - 1240C; 4,6-Diphenyl-2-(p-diphenylamino)anilin (XXI) mit einem Schmelzpunkt
von 95 - 96OC und 2,6-Diphenyl-4-(1-pyrrolidyl)anilin (XXII) mit einem Schmelzpunkt
von 110 - - 111°C.