Ein vielversprechender Erstkontakt hält nicht was er verspricht
Der Erstkontakt verläuft sehr zügig und gut. Uns konnte innerhalb weniger Tage eine Pflegekraft zugewiesen werden. Leider hatte diese Pflegekraft so gut wie kein Gespür für die benötigte Unterstützung uns so gut wie keine deutschen Sprachkenntnisse, also nicht die angekündigten 300 Vokabeln. Da die Chemie zwischen zu pflegender Person und der Pflegekraft nicht stimmte, bat ich um einen Wechsel. Dieser Wechsel fand erst nach 4 weiteren Wochen und mehrmaligem Nachfragen statt. Der Wechsel war auch nicht sehr professionell gelöst, Freitags wurde die Pflegekraft abgeholt und 4 Tage später kam die Ersatzperson. Dieser Ersatz hatte aber kein Interesse, die zu pflegende Person zu unterstützen. 6 Tage später musste die Pflegekraft mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und am Unterleib operiert werden. Promedica holte ihre Mitarbeiterin am 3. Krankenhaustag aus dem Krankenhaus ab und brachte sie wieder zu meinen Eltern. Logischer Weise war sie nicht in der Lage, die Pflegetätigkeiten aufzunehmen, im Gegenteil, sie musste von meinen über 90jährigen Eltern mit versorgt werden, was nicht wirklich funktionierte (kleine Zwischenbemerkung: von Promedica wurden die 3 Krankenhaustage der Pflegekraft voll berechnet, was wir natürlich nicht bezahlten). Zwei Tage später hat sich Promedica bereit erklärt, einen weiteren Austausch durchzuführen. Diese Pflegekraft war eine sehr zugewandte Persönlichkeit, aber wir hatten den Vertrag bereits gekündigt.
Fazit:
Die Ansprechpersonen in Polen sind am Telefon und per E-Mail sehr nett und freundlich und versuchen vermutlich allen gerecht zu werden, die Möglichkeiten sind scheinbar sehr beschränkt.
In Deutschland habe ich bis auf den Erstkontakt keinen persönlichen Kontakt mehr gehabt. Ein Anfruf wurde von einer fortschrittlichen KI entgegen genommen, aber der zugesagte Rückruf blieb aus.
Zwei von vier zugesandten Rechnungen waren nicht korrekt, es wurden mehr Tage in Rechnung gestellt als tatsächlich gepflegt wurde.
Beim Erstkontakt wurde u.a. nach dem Lieblingsgericht gefragt, warum, erschließt sich mir nicht, die Pflegekräfte konnten selbst einfachste Gerichte (Dosensuppen) nicht zubereiten.
Antwort von Promedica24