Unfassbar
Unfassbar!
Ich war jetzt lange krankgeschrieben (Burnout) und demzufolge im Krankengeldbezug. Anfangs lief auch alles ganz reibungslos und ich konnte mich auf meine Genesung konzentrieren. Aber nach ein paar Monaten ging es los. Eine Frau Kim bombardierte mich regelrecht mit Anrufen. Mit Fragen - wie es mir geht? wann ich wieder arbeiten könne? Ob ich nicht besser kündigen soll? Und der Aussage ich soll doch bitte zusehen, das ich nicht die komplette Dauer (78 Wochen) des Krankengeldes ausschöpfe. Mehrmals antworte ich der aufdringlichen Dame, das ich mich auf meine Genesung konzentriere und das dauert so lange wie es dauert, die 78 Wochen interessieren mich da herzlich wenig.
Kleine Anmerkung: Telefonanrufe seitens der Versicherung die den Kunden belästigen und bedrängen sind verboten, also liebe DAK haltet euch an Gesetze. Aber wehe man würde den Spieß umdrehen, dann sind Sie ganz schnell und hauen einen die Paragrafen um die Ohren.
Nun weiter zum Thema. Da die gute Frau mit ihren Anrufen nicht weiterkam, schaltete Sie den medizinischen Dienst ein (war abzusehen) ne übermotivierte Frau die ihren Arbeitgeber ein paar Euros ersparen will. Nun ja, da ich eine gesicherte Diagnose hatte, die von meinem Hausarzt und zwei Psychologen bestätigt wurde, entschied der MD zu meinen Gunsten. Aber selbst wenn nicht, hätte ich euch in Grund und Boden geklagt, da mein Anwalt mir im Hintergrund zur Seite stand und mir bestätigte, dass die das nur machen um Geld zu sparen und anhand meiner Diagnose, die mehrfach bestätigt ist, mir jedes Gericht Recht gibt.
Aufgrund der Entscheidung des MD hatte ich erstmal wieder Ruhe. Anfang diesen Jahres, ich befand mich auf den Weg der Besserung und hatte vor bald wieder ins Berufsleben einzusteigen. Flatterte wieder ein Brief der DAK ein. Jetzt wird’s lustig. Die übermotivierte Frau Kim, hatte nämlich mal wieder eine Bomben Idee. Der MD empfahl der DAK, das ich doch noch einen Psychiater hinzuziehen kann, zur schnelleren Genesung. Hier liegt die Betonung auf Empfehlung, eine Empfehlung ist, dass man etwas tun kann aber es nicht muss!!!!!!! Aber die liebe Frau Kim, ist ja im Druck ausüben und Angst machen eine ganz tolle fleißige Biene. Also legte Sie dem Schreiben eine Rechtsmittelbelehrung bei. In der dann wörtlich stand „das ich Sozialleistungen beziehe und dementsprechend eine Mitwirkungspflicht habe und sollte ich keinen Termin beim Psychiater machen, streichen sie mir das Krankengeld“.
1. ich wirkte von Anfang an mit und befinde mich in Psychologischer Therapie 2. die Therapie wurde Ihrerseits genehmigt 3. wie oben erwähnt, ist es eine Empfehlung und kein MUSS 4. In Deutschland hat man freie Arzt- und Therapiewahl…..
Also hat die liebe Frau Kim, wieder im Trüben gefischt. Vielleicht sollte die gute Frau mal das Sozialgesetzbuch lesen, bevor Sie die Pferde scheu macht.
Alles im allen, empfand ich das ganze Prozedere als Gängellei. Selbst mein Hausarzt und meine Psychologin, schlugen beide Hände über den Kopf zusammen. Wisst ihr, liebe DAK, wenn ihr Geld sparen wollt, fangt bei den Krankenhäusern an, die von privaten Investoren, zu unnötigen Behandlungen gedrängt werden das mehr Geld rein kommt. Oder die ganzen gefälschten Abrechnungen, worüber in der Presse, immer wieder berichtet wird. FANGT DA AN!!!!! Und lasst den Normalbürger in Ruhe gesund werden.
P.ss in einem der Schreiben, seitens der DAK war auch eine Einverständniserklärung beigefügt, das ein Gesundheitsberater der DAK mich kontaktieren darf, wenn ich dem zustimme. NIEMALS zustimmen und niemals mit der DAK telefonieren, einfach auflegen wenn die euch bei langer Krankheit ständig anrufen. Die Anrufe mögen banal klingen, sind sie aber nicht. Es wird Druck, Angst und Verunsicherung ausgeübt. Und manch ein Mensch lässt sich dann wieder gesund schreiben weil er den Druck ( vor allem bei psychologischen Problemen) nicht stand hält. Am besten gleich mit den Arzt sprechen und einen Anwalt fragen, da wird einem schnell zugesichert das die einem gar nichts können.
3. März 2024
Bewertung ohne vorherige Einladung