DE9204388U1 - Dichtanordnung - Google Patents
DichtanordnungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L3/00—Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
- B01L3/02—Burettes; Pipettes
- B01L3/0275—Interchangeable or disposable dispensing tips
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N35/00—Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
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Description
Dichtanordnung
Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung, insbesondere Mehrkanaldosiervorrichtung, die in der chemischen und biochemischen
Analytik Anwendung findet. Die Pipettenspitzen dieser Dosiervorrichtungen sind häufig zu wechseln. Für eine
ordnungsgemäße Funktion der Dosiervorrichtung ist die Dichtheit dieser Verbindungsstelle zu gewährleisten. Bei den bekannten
Dosiervorrichtungen, wie z.B. in DD 260571, sind die Spitzen so ausgebildet, daß die Dichtung durch Aufstecken des
der Flüssigkeitsein- und Austrittsöffnung gegenüberliegenden Innenkonusses der Pipettenspitzen auf das Dosiergerät erfolgt.
Um eine absolut dichte Verbindung mit dem Dosiergerät zu erreichen, ist dieser Innenkonus oft noch zusätzlich mit einer
oder mehreren Dichtlippen versehen, die sich auf den Außenkonus des Dosiergerätes fest aufpressen.
Weiterhin sind auch Dosiervorrichtungen bekannt, bei denen die Dichtlippen bei glattem Innenkonus der Spitze auf dem Außenkonus
des Dosiergerätes angebracht sind. Die bekanten Lösungen haben den gemeinsamen Nachteil, daß zum Aufkeilen der Dosierspitzen
auf dem Anschlußkonus des Dosiergerätes eine relativ große Kraft erforderlich ist und die Kraft zum Abstoßen der
Pipettenspitze vom Anschlußkonus in der Regel noch größer ist. Bei der Verwendung einer solchen Lösung für Mehrkanaldosiervorrichtungen
(z.B. 96-fach Dosierer) sind die erforderlichen Gesamtkräfte kaum noch zu beherrschen. Es
ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Abdichtung der Verbindung Dosiervorrichtung, Pipettenspitze zu realisieren, die
einen einfachen, mit wesentlich verringertem Kraftaufwand erfolgenden Spitzenwechsel erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Dichtfläche an der der Flüssigkeitsein- und Austrittsöffnung entgegengesetzten Stirnseite der Pipettenspitze angeordnet
ist. Dazu werden die Pipettenspitzen vorzugsweise an ein elastisches, die Austrittsöffnungen enthaltendes Element der
Dosiervorrichtung gepreßt.
Das Lösen der Pipettenspitzen von der Dosiervorrichtung ist dann einfach durch Aufheben der Andruckkraft möglich.
Anstelle einer elastisch gestalteten Dichtfläche der Dosiervorrichtung ist es auch möglich, Pipettenspitzen zu verwenden,
deren Dichtflächen elastisch sind.
Eine vorteilhafte Ausführung ergibt sich bei Verwendung von Pipettenspitzen mit einem ringförmigen Absatz zur Aufnahme
der Andruckkraft. Dieser Absatz läßt sich als Bund oder aus mehreren Nasen bestehend, gestalten.
Zur Verbesserung der Dichtwirkung zwischen Pipettenspitze und Dosiervorrichtung kann mindestens eine der beteiligten
Dichtflächen mit einer oder mehreren ringförmigen Stirnlippen versehen sein.
Die Kombination von mit stirnseitigen Dichtlippen versehen
Pipettenspitzen mit einer ebenen elastischen Andruckplatte der Dosiervorrichtung, erweist sich als besonders geeignet.
Ausführungsbeispiel
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren 1-3 erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Dichtanordnung, bei der die
Dichtflächen der Pipettenspitze und der Dosiervorrichtung aus ebenenen Flächen bestehen
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Dichtanordnung mit pipettenseitiger Stirnlippe
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Dichtanordnung mit Ringwulst
an der Dichtfläche der Dosiervorrichtung
In Fig. 1 ist die einfachste erfindungsgemäße Dichtanordnung
für eine Pipettenspitze 1 mit der Dosiervorrichtung dargestellt, welches aus einer Pipettenspitze 1, mit Ein- und Austrittsöffnung
2, Bund 3 und Planfläche 4, sowie einer Andruckplatte 5 der Dosiervorrichtung mit einer ebenen Dichtfläche
6 besteht.
In Fig. 2 ist der Bund 3 mit einer ringförmigen Dichtlippe 7 versehen.
Fig. 3 zeigt ein Dosierelement mit Planfläche 4 an der Pipettenspitze
1 und Ringwulst 8 an der Andruckplatte 5.
Die beabsichtigte Dichtwirkung zwischen einer Pipettenspitze und einer Andruckplatte 5 einer Dosiervorrichtung wird erfindungsgemäß,
wie in Fig. 1 dargestellt, erreicht, indem an der Pipettenspitze 1 auf der der Ein- und Austrittsöffnung 2 gegenüberliegenden
Seite ein Bund 3 mit einer Planfläche 4 angebracht ist, die durch eine Andruckkraft F plan gegen die ebene
Dichtfläche 6 der aus elastischem Material bestehenden Andruckplatte
5 gepreßt wird.
Während des Dosiervorganges wird durch ständige Aufbringung der Andruckkraft F die Verbindung Pipettenspitze 1- Andruckplatte
5 dicht gehalten, zum Wechsel der Pipettenspitze 1 genügt es, die Andruckkraft F aufzuheben.
In Fig. 2 ist der Bund 3 der Pipettenspitze 1 mit einer ringförmigen
Dichtlippe 7 versehen, die die Dichtwirkung gegenüber der ebenen Dichtfläche 6 wesentlich verbessert bzw. die die
Größe der notwendigen Andruckkraft F wesentlich reduziert.
Fig. 3 zeigt die Umkehrung des Prinzips von Fig. 2, wobei eine herkömmliche Pipettenspitze 1 mit Planfläche 4 verwendbar
ist und die verbesserte Dichtwirkung durch eine dem Bund 3 gegenüberliegenden Ringwulst 8 an der elastischen Andruckplatte
5 erreicht wird.
Das Dichten durch Aufbringung dieser Andruckkraft F und Lösen durch Aufhebung dieser Andruckkraft F ist bei Fig.
1-3 identisch.
Claims (1)
- SchutzrechtsansprücheDichtanordnung, bestehend aus mindestens einer Pipettenspitze mit einem dichtenden oder abdichtenden Bereich und einer mindestens ein Dichtelement enthaltenden Dosiervorrichtung, wobei das Dichtelement einen dichtenden oder abdichtenden Bereich besitzt und die Dichtung zwischen Pipettenspitze und Dichtelement der Dosiervorrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sich der dichtende oder abdichtende Bereich der Pipettenspitze an der der Flüssigkeitsein- und Austrittsöffnung entgegengesetzten Stirnseite der Pipettenspitze befindet und an dem dichtenden oder abdichtenden Bereich des Dichtelementes anliegtund daß sich an der Außenkontur der Pipettenspitze mindestens ein Stützelement befindet, in das eine einen Kraftschluß verursachende Kraft eingeleitet wird. Dichtanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftschluß durch ein die Pipettenspitze aufnehmendes Andruckelement erfolgt.Dichtanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement der Pipettenspitze als ein ringförmiger Absatz ausgebildet ist.Dichtanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dichtende oder abdichtende Bereich des Dosierelementes eben und der dichtende oder abdichtende Bereich der Pipettenspitze mit einer wenigstens in sich geschlossenen Dichtlippe versehen ist. Dichtanordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden dichtenden oder abdichtenden Bereiche aus verformbaren, vorzugsweise elastischem Material besteht. Dichtanordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dichtende oder abdichtende Bereich der Pipettenspitze eben ist und der dichtende oder abdichtende Bereich des Dichtelementes für jede Pipettenspitze mindestens eine profilierte, in sich geschlossene Wulst besitzt. Dichtanordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dichtende oder abdichtende Bereich des Dosierelementes für jede Pipettenspitze mindestens eine profilierte in sich geschlossene Wulst besitzt und der dichtende oder abdichtende Bereich der Pipettenspitze mit mindestens einer profilierten, in sich geschlossenen Dichtlippe versehen ist.Dichtelement nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pipettenspitzen Bestandteil einer Mehrkanaldosiervorrichtung sind. Dichtelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Stützelemente vom jeweiligen dichtenden oder abdichtenden Bereich der Pipettenspitzen bei allen Pipettenspitzen gleich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9204388U DE9204388U1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Dichtanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9204388U DE9204388U1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Dichtanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9204388U1 true DE9204388U1 (de) | 1992-06-25 |
Family
ID=6877950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9204388U Expired - Lifetime DE9204388U1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Dichtanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9204388U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2807345A1 (fr) * | 2000-04-07 | 2001-10-12 | Gilson Sa | Pipette de prelevement a demontage simplifie |
| US8354079B2 (en) | 2011-04-08 | 2013-01-15 | Cybio Ag | Pipetting device |
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| DE2132066A1 (de) | 1970-07-23 | 1973-01-18 | Bio Science Lab Van Nuys | Pipettiervorrichtung, zugehoerige pipetten und verfahren zum pipettieren |
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| US4616514A (en) | 1983-06-06 | 1986-10-14 | Rainin Instrument Co., Inc. | Replaceable tip assembly for pipette |
-
1992
- 1992-03-31 DE DE9204388U patent/DE9204388U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US8354079B2 (en) | 2011-04-08 | 2013-01-15 | Cybio Ag | Pipetting device |
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