[go: up one dir, main page]

DE9110514U1 - Vorrichtung zur Herstellung von Kompost - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kompost

Info

Publication number
DE9110514U1
DE9110514U1 DE9110514U DE9110514U DE9110514U1 DE 9110514 U1 DE9110514 U1 DE 9110514U1 DE 9110514 U DE9110514 U DE 9110514U DE 9110514 U DE9110514 U DE 9110514U DE 9110514 U1 DE9110514 U1 DE 9110514U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
section
sections
opening
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9110514U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Al-Ko Schwaben-Geraete 8871 Koetz De GmbH
Original Assignee
Al-Ko Schwaben-Geraete 8871 Koetz De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Al-Ko Schwaben-Geraete 8871 Koetz De GmbH filed Critical Al-Ko Schwaben-Geraete 8871 Koetz De GmbH
Priority to DE9110514U priority Critical patent/DE9110514U1/de
Publication of DE9110514U1 publication Critical patent/DE9110514U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/907Small-scale devices without mechanical means for feeding or discharging material, e.g. garden compost bins
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

Anmelder: AL-KO Schwaben-Geräte GmbH, 8871 Kötz
Vorrichtung zur Herstellung von Kompost
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kompost aus Haus- und/oder Gartenabfällen oder dergleichen mit einem glockenförmigen Behälter, der eine obere, durch einen Deckel verschließbare EinwurfÖffnung und eine untere, durch eine Klappe verschließbare Entnahmeöffnung aufweist und der über Wandausnehmungen belüftbar und deckelseitig entlüftbar ist.
Bei den bekannten Anordnungen dieser Art besitzt der Behälter eine glatte Innenoberfläche. Die Behälterfüllung
10 kommt daher direkt an der Innenseite der Behälterwandung zur Anlage. Die Folge davon ist, daß sich keine wandnahe Luftströmung ausbilden kann. Die Belüftung der Behälterfüllung ist daher in den meisten Fällen unzureichend, was einen aeroben Verrottungsprozeß ungünstig entgegen-
15 steht. Hinzu kommt, daß sich infolge des direkten Wand-
kontakts der Behälterfüllung auch starke Wärmeverluste ergeben, wodurch der Verrottungsprozeß weiter negativ beeinflußt wird.
Es wurde zwar bereits versucht, obigen Nachteilen mit einer Schaumstoffisolation des Behälters entgegenzuwirken. Anordnungen dieser Art erweisen sich jedoch als nicht kostengünstig und robust genug. Hinzu kommt, daß hierdurch die Belüftung des Behälterinhalts nicht verbessert wird. Die bekannten Anordnungen erweisen sich demnach als nicht einfach und funktionstüchtig genug.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen insbesondere so zu verbessern, dasß trotz einfaeher und kostengünstiger Bauweise eine hohe Funktionstüchtigkeit erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Innenseite der umlaufenden Behälterwandung mit stehenden, nach innen vorspringenden Stegen versehen ist, die von unten nach oben verlaufende Kanälte begrenzen, die mit zugeordneten, im unteren Behälterbereich vorgesehenen Wandausnehmungen kommunizieren.
Mit diesen Maßnahmen werden die eingangs geschilderten Nachteile vollständig beseitigt. Die Stege stellen sieher, daß die Behälterfüllung auf Abstand von der Wand gehalten wird. Dementsprechend ist sichergestellt, daß sich in den Kanälen eine Luftströmung ausbilden kann, die nicht nur zu einer guten Belüftung des Behälterin-
halts auf der ganzen Füllhöhe führt, sondern auch eine ausgezeichnete Isolationswirkung ergibt. Die auftretenden Wärmeverluste sind daher gering. Es ergeben sich somit optimale Bedingungen für eine aerobe Verrottung. Die Folge davon sind kurze Durchsatzzeiten und ein hochwertiges Endprodukt und damit insgesamt eine ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteran-Sprüchen angegeben. So können in vorteilhafter Weise die Stege zumindest teilweise über der Höhe in mehrere, um den halben Stegabstand gegeneinander versetzte Abschnitte unterteilt sein. Diese Maßnahmen ergeben eine besonders hohe Funktionssicherheit. Infolge des seitlichen Versatzes der Stegabschnitte sind auch die übereinander sich befindenden Kanalabschnitte gegeneinander versetzt, so daß jeder Kanalabschnitt mit zwei darunter bzw. darüber sich befindenden Kanalabschnitten kommuniziert. Hierdurch ist auch für den Fall eine gute Luftverteilung sichergestellt, daß in einem ungünstigen Falle an einer Stelle eine Verstopfung vorliegen sollte.
In zweckmäßiger Weiterbildung dieses Gedankens kann der Behälter über der Höhe in mehrere Sektionen unterteilt sein, deren Höhe jeweils der Länge eines zugeordneten Stegabschnitts entspricht. Diese Maßnahmen ermöglichen eine Bauform mit vergleichsweise großem Fassungsvermögen und ergeben dennoch eine einfache Herstellung und Handhabung. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Sektionen ineinandergestapelt werden können, was für den
Transport und die Lagerhaltung eine hohe Kompaktheit gewährlei stet.
Zweckmäßig besitzen der Behälter und dementsprechend auch seine Sektionen einen nach unten sich erweiternden Querschnitt. Hierdurch wird die Ineinanderstapelung der Sektionen erleichtert. Zudem ergeben diese Maßnahmen den weiteren Vorteil, daß das im Behälter zusammensinkende Verrottungsmaterial von den Wandungen wegwandert, wodurch die obengeschilderten Vorteile des übergeordneten Gedankens noch verstärkt werden.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können zumindest den außerhalb der Entnahmeöffnung vorgesehenen Kanälen als Längsschlitze ausgebildete Belüftungsöffnungen zugeordnet sein, die zweckmäßig bezüglich des zugeordneten Kanals außermittig angeordnet sind, diese Maßnahmen ergeben eine besonders zuverlässige Luftbeaufschlagung im Bereich des gesamten Behälterumfangs und eine besonders gute Luftverteilung.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß die der Entnahmeöffnung zugeordnete Klappe und vor allem der der Entlüftungsöffnung zugeordnete Deckel zumindest auf einem Teil des Umfangs vom jeweils zugeordneten Öffnungsrand beabstandet ist bzw. sind. Hierdurch ist eine automatische Luftzu- bzw. -abfuhr über den automatisch sich ergebenden Spalt gewährleistet. Vorteilhaft kann dabei zumindest der Schwenkachse des Deckels ein Lagerbock mit mehreren, höhenmäßig gegeneinander versetzten Lagerstellen zugeordnet sein. Diese Maßnahme ermöglicht in vorteilhafter Weise eine Regulie-
rung der Entlüftung und damit der Luftzirkulation. Es ist daher in vorteilhafter Weise möglich, beispielsweise im Sommer einen größeren Spalt einzustellen als bei niedrigeren Temperaturen im Winter.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Kleinkomposters teilweise im Schnitt.
Der in der Zeichnung dargestellte Gartenkomposter besteht aus einem glockenförmigen, bodenseitig offenen Kunststoffbehälter 1, der mit seinem an seinem unteren Rand vorgesehenen Standflansch 2 auf Garten- oder Wiesenboden aufgestellt werden kann, so daß Verrottungsorganismen von unten in den Behälterinnenraum einwandern können.Der Behälter 1 ist über der Höhe in mehrere, hier drei aufeinander aufgesetzte Sektionen 3, 4, 5 unterteilt. Die mit dem Standflansch 2 versehene, untere Sektion 3 und die mittlere Sektion 4 sind ringförmig ausgebildet. Die den oberen Abschluß bildende Sektion 5 ist haubenförmig ausgebildet. Die aufeinander aufgesetzten Sektionen befinden sich in gegenseitigem, formschlüssigern Steckeingriff. Hierzu greift im Stoßbereich jeweils der ebene Rand einer Sektion in eine durch einen Innenflansch 6 begrenzte Nut 7 der anschließenden Sektion ein. Der Behälter 1 und dementsprechend seine Sektionen 3, 4, 5 besitzen eine nach unten sich erweiternde Konfi-
guration, so daß die Sektionen 3, 4, 5 für Lagerung und Transport ineinandergestapelt werden können. Zudem erleichtert diese Konfiguration die Herstellung als Gußformling, beispielsweise als aus Recycling-Kunststoff herstellbarer Spritzgußformling. Außerdem wird durch die konische Form erreicht, daß das im Behälterinnenraum zusammensinkende Material von den Behälterwandungen weggeführt wird. Der Querschnitt des Behälters 1 kann kreisförmig sein. Dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt eine abgerundete Ecken aufweisende, quadratische Querschnittsform zugrunde. Dies ergibt ebene Seitenflanken, was die Anbringung von Klappen etc. erleichtert.
Die obere Sektion 5 ist im Bereich ihrer den Behälterinnenraum übergreifenden Decke mit einer Einwurfoffnung 8 versehen, die durch einen Schwenkdeckel 9 verschließbar ist. Die untere Sektion 3 ist mit einer umfangsseitigen Entnahmeöffnung 10 versehen, die durch eine Schwenkklappe 11 verschließbar ist. Der Deckel 9 und die Klappe 11 liegen nicht mit ihrem ganzen Umfang am zugeordneten Öffnungsrand an, so daß über den dadurch gebildeten Spalt 12 bzw. 13 Luft ein- bzw. austreten kann. Um eine Belüftung auf dem ganzen Behälterumfang zu gewährleisten, ist die untere Sektion 3 außerhalb der Entnahmeöffnung 10 mit im Bereich des unteren Behälterrands angeordneten Längsschlitzen 14 versehen. Diese sind gleichmäßig auf die Breite der klappenlosen Seitenwände und der die Entnahmeöffnung 10 seitlich flankierenden Wandbereiche verteilt.
Im Bereich der Innenseite der ebenen Behälterwandungen sind gleichmäßig über die Breite verteilte, nach innen
vorspringende, stehend angeordnete Stege 15 vorgesehen. Diese sind so voneinander beabstandet, daß sich schlanke, von unten nach oben verlaufende Kanäle 16 von 3cm bis 8cm, vorzugsweise 5cm Breite, ergeben. Im Bereich der Entnahmeöffnung 10 sind die Stege 15 unterbrochen. Die an die Entnahmeöffnung 10 nach oben anschließenden Kanäle 16 werden über die Entnahmeöffnung 10 mit Luft versorgt. Den übrigen Kanälen 16 ist jeweils ein Längsschlitz 14 zugeordnet. Die nach innen vorspringenden Stege 15 fungieren als Abstandhalter, die die Behälterfüllung von der Behälterwandung 17 weghalten, so daß die nach innen offenen Kanäle 16 freibleiben. In diesen kann sich daher eine der Belüftung des Behälterinhalts sowie der Wärmeisolation des Behälterinhalts dienende Luftströmung ausbilden. Die Abstandshalterfunktion der Stege 15 wird durch die nach unten sich erweiternde Konfiguration des Behälters unterstützt.
Die Unterteilung des Behälters 1 in aufeinander aufgesetzte Sektionen ergibt auch eine Unterteilung der Stege 15 in den Sektionen 3, 4, 5 entsprechende Abschnitte 15a, 15b, 15c. Dasselbe gilt für die Kanäle 16, die sich in Abschnitte 16a, 16b und 16c unterteilen. Die übereinander sich befindenden Stegabschnitte 15a, 15b, 15c der übereinander sich befindenden Sektionen des Behälters 1 sind seitlich um den halben Stegabstand gegeneinander versetzt. Dementsprechend sind auch die übereinander sich befindenden Kanalabschnitte 16a, 16b, 16c um die halbe Kanalbreite gegeneinander versetzt, so daß jeder Kanal abschnitt in zwei darunter oder darüber sich befindende Kanalabschnitte übergeht, was eine gute, zuverlässige Luftverteilung gewährleistet, wie durch die Strö-
mungspfeile s angedeutet ist. Aus demselben Grunde sind auch die Längsschlitze 14 bezüglich des jeweils zugeordneten Kanals außermittig angeordnet. Die Längsschlitze 14 befinden sich dementsprechend neben einem jeweils zugeordneten Stegabschnitt 15a.
Der Deckel 9 und die Klappe 11 liegen, wie oben schon erwähnt, zur Bildung der Spalte 12, 13 nicht voll auf dem jeweils zugeordneten Öffnungrand auf. Um den Luftdurchsatz regulieren zu können, ist die lichte Weite des deckelseitigen Spalts 13 verstellbar. Hierzu ist der Schwenkachse 18 des Deckels 9 ein Lagerbock 19 mit mehreren, höhenmäßig gegeneinander versetzten Lagerstellen zugeordnet. Der Lagerbock 19 wird durch zwei den Deckel 9 flankierende Laschen gebildet, die mit die Schwenkachse 18 bildenden, seitlich vorstehenden Lagerzapfen des Deckels 9 zugeordneten Lagerausnehmungen 20 versehen sind. Diese sind als gekrümmte Längsschlitze ausgebildet, deren unteres Ende die tiefere Lagerstelle bildet. Für die höhere Lagerstelle ist eine Kerbe vorgesehen.
Im Bereich der der Entnahmeöffnung 10 zugeordneten Klappe 11 ist hier eine stationäre Lagerung vorgesehen. Es wäre aber auch hier eine verstellbare Lagerung denkbar. Der Deckel 9 und die Klappe 11 übergreifen den jeweils zugeordneten Öffnungrand, wodurch Regenwasser etc. abgeleitet wird. Dies wird durch die gewölbte Ausführung der Decke der haubenförmigen Sektion 5 noch unterstützt.
Die Stege 15a, 15b, 15c können an die jeweils zugeordnete Behälterwandung angeformt sein. Es wäre aber auch denkbar, die Stege 15a, 15b, 15c nachträglich anzusetzen.
Der Behälter 1 wird über die Einfüllöffnung 8 von Hand mit Haus- und/oder Gartenabfällen, insbesondere in gehäckseltem Zustand, befüllt. Das eingefüllte Material macht einen aeroben Verrottungsprozeß durch, der durch die besonders günstige Belüftung bereits nach vergleichsweise kurzer Zeit abgeschlossen ist. Der entstandene Kompost kann über die Entnahmeöffnung 10 per Schaufel entnommen werden. Selbstverständlich ist auch eine kontinuierliche Betriebsweise möglich, indem neues Material eingeworfen und verrottetes Material portionsweise entnommen wird. In manchen Fällen kann es sich auch als zweckmäßig erweisen, den ganzen Behälter 1 umzusetzen. Auch dies wird durch die Stege erleichtert, die einen großflächigen Wandkontakt der Behälterfüllung verhindern.

Claims (14)

Ansprüche
1. Vorrichtung zur Herstellung von Kompost aus Haus- und/oder Gartenabfällen mit einem glockenförmigen Behälter (1), der eine obere, durch einen Deckel (9) verschließbare Einwurföffnung (8) und eine untere, durch eine Klappe (11) verschließbare Entnahmeöffnung (10) aufweist und der über Wandausnehmungen (10, 14) belüftbar und deckelseitig entlüftbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der umlaufenden Behälterwandung mit stehenden, nach innen vorspringenden Stegen (15a, 15b, 15c) versehen ist, die von unten nach oben verlaufende, nach innen offene Kanäle (16a, 16b, 16c) begrenzen, die mit zugeordneten, im unteren Behälterbereich vorgesehenen Wandausnehmungen (10, 14) kommunizieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege zumindest teilweise über der Höhe des Behälters (1) in mehrere, um den halben Stegabstand gegeneinander versetzte Stegabschnitte (15a, 15b, 1 5c ) unterteiIt sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) über seiner Höhe in mehrere Sektionen (3, 4, 5) unterteilt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe jeder Sektion (3, 4, 5) der Länge eines jeweils zugeordneten Stegabschnitts (15a, 15b, 15c) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Sektionen (3, 4, 5) mit ihrem unteren, formschlüssig in eine umlaufende, durch einen Innenflansch begrenzte Nut (7) der jeweils darunter sich befindenden Sektion eingreifen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) einen nach unten sich erweiternden Querschnitt aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) einen abgerundete Ecken aufweisenden, quadratischen Querschnitt aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest den außerhalb der Entnahmeöffnung (10) vorgesehenen Kanälen (16) als Längsschlitze (14) ausgebildete Belüftungsöffnungen zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze (14) bezüglich des jeweils zugeordneten Kanals (16) außermittig angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Entnahmeöffnung
(10) zugeordnete Klappe (11) zumindest auf einem Teil ihres Umfangs vom zugeordneten Öffnungsrand beabstandet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der der Entlüftungsöffnung (8) zugeordnete Deckel (9) zumindest auf einem Teil seines Umfangs vom zugeordneten Öffnungsrand beabstandet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkachse (18) des Deckels (9) ein Lagerbock (19) mit mehreren, höhenmäßig gegeneinander versetzten Lagerstellen zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) als vorzugsweise aus Recycling-Material bestehender Kunststofformling ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (15) an den Behälter (1) angeformt sind.
DE9110514U 1991-08-24 1991-08-24 Vorrichtung zur Herstellung von Kompost Expired - Lifetime DE9110514U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9110514U DE9110514U1 (de) 1991-08-24 1991-08-24 Vorrichtung zur Herstellung von Kompost

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9110514U DE9110514U1 (de) 1991-08-24 1991-08-24 Vorrichtung zur Herstellung von Kompost

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9110514U1 true DE9110514U1 (de) 1991-11-14

Family

ID=6870592

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9110514U Expired - Lifetime DE9110514U1 (de) 1991-08-24 1991-08-24 Vorrichtung zur Herstellung von Kompost

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE9110514U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0386568B1 (de) Müllbehälter mit Durchlüftungssystem
EP2291070B1 (de) Pflanztopf
DE2642699A1 (de) Als verpackungseinheit liefer- und aus einzelteilen leicht zusammenbaubare kompostierungsanlage
EP0706484B1 (de) Palette zum transport von lasten
WO1997025295A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur aeroben behandlung organischer materie
DE2809344C2 (de) Verfahren zum Kompostieren von organischen Abfällen und/oder Klärschlamm
DE4128189C1 (de)
EP0670822B1 (de) Belüfteter komposter
EP0444334B1 (de) Mobiler Rottebehälter
AT507246B1 (de) Komposter
DE9110514U1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kompost
DE2947297A1 (de) Komposter fuer hausmuell und gartenabfaelle
DE2438039A1 (de) Anordnung fuer die herstellung von stoffen zur erdmelioration aus organischem muell
EP0680691A1 (de) Pflanzenpalette
CH665748A5 (de) Blumentopf.
EP0393212A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Humus
DE2547134C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kompostierung von Müll bzw. Müll-Klärschlammgemischen
EP0613871A1 (de) Kompostierungskammer für biologisch abbaubare Haus- und Gartenabfälle
DE3004016C2 (de)
DE9110413U1 (de) Behälter, insbesondere Komposter
DE69416435T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kompostieren von organischen Abfällen
DE2260883B2 (de) Kompostierungszelle
DE3214780C2 (de)
DE3619261A1 (de) Kiste, besonders eine fischkiste, die stapelbar ausgeformt ist, sowie deckel zur verwendung zusammen mit einer kiste dieser art
EP1637509B1 (de) Rottecontainer