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DE2438039A1 - Anordnung fuer die herstellung von stoffen zur erdmelioration aus organischem muell - Google Patents

Anordnung fuer die herstellung von stoffen zur erdmelioration aus organischem muell

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DE2438039A1
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Roy Lennart Hyttinge
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Svenska Toa-Throne 16107 Bromma Se AB
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Description

DIPL..ING. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN
. A. Gf. ν. WENGERSKY
8 München 2, Rosental 7,
Tei.-Adr. Leinpat München Telefon (089) 2603989
Postscheck-Konto: . München 220 45-804
den..7. August 1974
Unser Zeichen
'Z/Kg
Roy Lennart Hyttinge, Huddinge (Schweden)
Lars Olof Widvall, Vällingby (Schweden) Anders Erik Ingvar Höök, Vallentuna (Schweden)
Anordnung für die Herstellung von Stoffen zur Erdmelioration
aus organischem Müll . .'-■ ,
Die Erfindung bezieht sich auf' eine Anordnung für die Herstellung von Stoffen zur Erdmelioration aus organischem Müll. ■ . '
Es ist bekannt, dass man einen Behälter als Aufnahme- und Aufbewahrungsgefäss für vermoderbares.Material, wie Küchenabfälle, Kot und andere organische MüHprodukte verwenden kann. In diesem Zusammenhang1 kommt es oft vor, dass der Empfängerteil des Behälters, im allgemeinen dessen Boden, mit einem sogenannten Anlasserbett versehen wird, das in der Regel aus einer nichtflüssigen Masse von an sich bekannter Zusammensetzung besteht, wie z.B. Torf, der mit einer mikrobiologischen Masse vermengt ist. Unter der Voraussetzung einer guten Luft-
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zufuhr und bei guten Temperaturbedingungen arbeiten die Mikroorganismen schnell und bringen eine vollständige Vermoderung des Mülls zustande.
Sine gewisse Feuchtigkeit muss vorhanden sein, und gewöhnlicherweise besteht diese aus zugeführtem Harn, der von dem i Torfbett absorbiert und durch die Hitze im unteren Teil der j
1 ι
Schicht verdampft wird, um später kondensiert und dem Bett aufs neue in Tropfenform zugeführt zu werden, wodurch eine angemessene Feuchtigkeit beibehalten werden kann. Für diesen Zweck kann auch Wasser oder eine andere geeignete Flüssigkeit in Frage kommen, falls sich die zugeführten Harnmengen als unzurehhend erweisen sollten.
Das Endprodukt soll hygienisch und leicht zu handhaben sein, und man muss es ohne irgendwelche Risiken als Mittel zur Erdmelioration auf den Boden streuen können.
In einer bekannten Anordnung gibt es im Boden des Behälters zwei U-förmige Organe, deren hohle Räume nach unten gewandt sind. Diese "Röhren" dienen als Führungsmittel der von aussen zugeführten Luft, und erfüllen die Aufgabe, dieser Luft von unten Zutritt zum Müll zu bereiten. Da aber der Müll in einem sol-j chen Falle sowohl unter den Röhren als auch an dessen Seiten an-; gehäuft ist, wird die Luftzufuhr auf das Gebiet um die Röhre herum beschränkt. Mit einem wachsenden Haufen von Müll wird die SäuerstoffVersorgung erschwert und das Ergebnis wird eine ausserordentlich verzögerte oder sogar ganz ausbleibende Vermoderung dss Mülls. In einer anderen bekannten Anordnung gibt es an der Unterfkante des Behälters einen Luftzufuhrkanal, über dem ein Rost angebracht ist. Der Rost bildet den Empfangsteil für die Abfälle, die durch die Luft von dem darunterliegenden Kanal mit Sauerstof(f ι verbunden werden sollen. Die Abfälle drängen jedoch in den Luft-
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_ 3 —
zufuhrkanal hinein und-verstopfen ihn allmählich vollständig. Auch hier ergibt sich folglich eine äusserst verzögerte bzw. aufhörende Vermoderung, Wenn also Luft nicht in genügend reichlicher Menge zugeführt wird, und wenn diese Luft nicht imstande ist, den Vermoderungsvbrgang im ganzen Müllbett aktiv zu bewir-; ken, dann stirbt die mikrobiologische Kultur aus, und die ßisi-i ken, dass anaerobe Mikroorganismen^entstehen, sind gross. In einem solchen Fälle findet kein-Vermoderungsvorgang statt, wohl' aber ein Fäulinisprozess. j
Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung mit verhältnis- ; massig kleinen Abmessungen zu schaffen, die preislich günstig ist und die sowohl in direkter Verbindung mit einem Wohnhaus als auch im Zusammenhang mit einem separat gelegenen Nebengebäude angebracht werden kann, und die ausserdem eine totale oder nahezu totale Vermonderung zustandebringt. " . .
Die erfindungsgemässe Anordnung für die Herstellung von Stoffen zur Erdmelioration aus organischem Müll mit einem in zwei Sektionen aufgeteilten Behälter, in dem die obere Sektion auf der unteren Sektion abnehmbar angebracht ist und als Deckel j für letztere Sektion dient und in dem die untere Sektion teils i einen "geneigten'Bodenteil nebst einem horizontalen oder nahezu horizontalen Bodenteil und teils Luftzufuhrkanäle; die mit dem' Inneren der Sektionen über Öffnungen kommunizieren, sowie Luft-· auslasskanäle umfasst, zeichnet siGh im wesentlichen dadurch aus, dass wenigstens ein Teil des Bodens nach Art einer Treppe = mit schräggestellten Treppenstufen ausgebildet ist und zwischen', den Treppenstufen Löcher oder Schlitze ausgespart sind, wobei . · die Treppenstufen derart in bezug zueinander angeordnet sind, dass Abfälle nicht in die Luftzufuhrkanäle eindringen können.
-A-
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Mit einer solchen Anordnung ist sichergestellt, dass die notwendige Sauerstoffzufuhr zum Müll kontinuierlich geschieht. Die Luft "spült" durch die Öffnungen zwischen den Stufen, welche an der betreffenden Öffnung vorbei einander gegenüber derart in die Länge gezogen sind, dass kein Müll in den Luftzufuhrkanal eindringen kann.
Als besonders zweckmässig hat es sich herausgestellt, wenn sich halbkreisförmige, nach unten offene Gerinne vom oberen Teil der treppenähnlichen Bodenpartie schräg nach unten erstrecken. Diese Gerinne dienen dem Zweck, die Abfälle zu verteilen. G-emäss einer weiteren Ausführungsform erstreckt sich der Luftzufuhrkanal entlang sowohl der horizontalen Partie des Bodenteils als auch entlang dessen schräggestellter Partie, wobei die Fläche des Zufuhrkanals vom Übergang ab zur schräggestellten Partie hin all-mählich abnimmt. Es hat sich herausgestellt, dass es unter Beibehaltung der gewünschten Funktion und mit niedrigeren Herstellungskosten vorteilhafter ist, wenn sich der Luftzufuhrkanal nur entlang dem schräggestellten Boden plan erstreckt, wobei sich die grösste Querschnittsfläche des Kanals in der oberen Partie des Bodenteils befindet, um danach allmählich bis auf den Wert Null vermindert zu werden, und zwar am Übergang zum horizontalen Bodenteil.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger als Beispiele ausgewählten Ausführungsformen anhand der beigefügten Zeichnungen. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Anordnung gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer ersten ■ Ausführungsform gemäss der Erfindung in Seitenansicht,
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■ ■- ' 243303-9 - 5 - ' ' ■
Fig. 3 eine gleichfalls schematische Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform - gemäss der Erfindung, in Seitenansicht,
Fig. 4 eine Fröntansicht der Anordnung gemäss Fig. 3,
Fig.' 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V-der Fig. 3, und
Fig. 6 einen Schnitt;entlang der Linie VI-VI . der Fig. 5. - , '
Die in der Zeichnung gezeigte Anordnung besteht aus einem Behälter 10 mit einer unteren Sektion 11 und einer oberen Sektion 12, die auf der Kantenpartie der Sektion 11 abnehmbar angebracht ist und als Deckel für die letzterwähnte Sektion dient.' Die untere Sektion 11 weist ausser den Seitenwänden einen vertikalen Giebel, 13 und eine horizontal verlaufende Bo'denpartie 14 sowie eine sich an diese anschliessende, einen gewissen Winkel*· bildende geneigte oder schräggestellte Bodenpartie 15 auf. Der Winkeioc ist grosser als 10p°,- vorzugsweise 125° bis 145°.. Gemäss der Fig. 2 ist die untere Sektion 11 weiter mit einem parallel mit der Bodenpartie und in einer gewissen Entfernung von derselben verlaufenden ganzen Zwischenbodenteil 14l versehen, der in eine geneigte- Partie, einen zweiten mit 15' bezeichneten Bodenteil übergeht, wobei der Übergang zwischen dem Bodenteil 14' und dem Bodenteil 15' mit dem Winkel J3 bezeichnet wird, der etwas grosser als der Winkel &> sein soll. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, läuft der Bodenteil 151 zur Bodeiipärtie 15 konvergierend, ' d.h. die Partien 15, 151 laufen spitzwinklig zusammen, und zwar an einer oberen Kante 16 der Sektion 11. Durch ein solches Bodei> arrangement wird ein Kanal 17 ausgebildet-, der siel] entlang dem
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ganzen Bodenteil erstreckt, aber in Richtung gegen den oberen Teil der Sektion 11 enger wird. Dieser Kanal 17 weist Öffnungen. 18 auf, die entlang dein ganzen unteren Teil der G-iebelwand 13 orientiert sind und der Luftzufuhr dienen.
In dem Ausiührungsbeispiel sind die Bodenteile 15, 15' nicht zueinander parallel; innerhalb des Bahmens der Erfindung kann der Kanal 17 jedoch auch die gleiche Durchschnittsfläche entlang der ganzen Länge aufweisen.
In dem geneigten Zwischenbodenteil 15* ist eine Anzahl von in bezug zueinander getrennten öffnungen 19 ausgespart, die vorzugsweise über den ganzen oder nur einen Teil der Fläche des Bodenteils gleichmässig verteilt sind. Diese Öffnungen 19 bringen eine Verbindung zwischen dem Kanal 17 und den Sektionen 11 und 12 zustande. Über den Öffnungen 19 sind Deckplatten 20 derart angeordnet, dass der Bodenteil 151 eine treppenähnliche Formgebung erhält. Die Deckplatten 20 verlaufen nicht parallel zu dem Bodenteil 15', sondern sind in einem gewissen kleinen Winkel in bezug auf diesen Teil orientiert. Distanzorgane 21 zwischen den Unterseiten der Platten 20 und den festen Flächen zwischen den Öffnungen 19 gestatten, dass Luft von dem Kanal 17 in die Sektionen 11 und 12 eindringen kann. Die separaten Platten sind aus*· serdem einander überlappend angeordnet, und zwischen den Treppenstufen sind Luftschlitze 22 ausgebildet. Die Luft wird dadurch den Öffnungen 19 über den Kanal 17 zugeführt, und von den Öffnungen. 19 strömt die Luft in die Sektionen 11 und 12 hinein. Der Bodenteil 14' weist abweichend von dem Teil 15f eine schlichte Fläche auf.
Die Giebelwand 15 kann mit einer zu öffnenden Luke 23 versehen sein, deren Funktion später erklärt wird.
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Die obere Sektion 12 des Behälters 10 weist in Seitenansicht eine Kontur auf, die an die Ausformung der Sektion 11 erinnert, wobei eine plane und eine geneigte Oberseite 24 bzw. 25 erlauben, dass die Sektion 12 in der Sektion 11 untergebracht werden kann, um das Volumen der Anordnung zu verkleinern, was für Transportzwecke wichtig ist. Der plane Teil 24 ist mit einer Öffnung versehen, an die eine zu öffnende Luke 26 und/oder ein Klosettstuhl angeschlossen wird. Ein Rohr 27 zur Luftableitung ist an eine andere Öffnung angeschlossen; dieses Rohr erstreckt sich bis oberhalb des Daches des G-ebäudes, in dem der Behälter steht. .
In der Ausführungsform gemäss den Fig. 1, 3, 5 und 6 wird der Kanal 17 nur durch die geneigten Bodenpartien 15 und 15' gebildet. Der Einlass erforderlicher Luft erfolgt hierbei von dem breitesten Ende des Kanals 17 aus, und zwar durch die Öffnungen 28 (Fig. 4), die sich entlang der ganzen Behältorweite erstrekken. Die Querschnittsfläche des Kanals 17 nimmt allmählich bis auf den ¥ert lull ab. Der Bodenteil 15' ist treppenahnlieh ausgebildet, wie dies vorstehend in "Verbindung mit Fig. 2 beschrieben wurde.
In der Ausführungsform, die in den Fig. 3, 4, 5 und 6 gezeigt wird, ist am oberen Teil des Giebels 13.das eine Ende einer Begrenzungswand 29 befestigt, die sich über die Breite der ganzen Sektion 11 erstreckt , und die mittels Schrauborganen 31 an die Seitenwände der Sektion 11 angeschlossen ist. Die Wand 29 ist nach unten geneigt und ihr eines Ende ist etwa in Richtung des Übergangs zwischen den Bodenteilen 14 und 15' ausgerichtet. Die Funktion der Wand 29 besteht darin, eine vertikale Begrenzung des Mülls zu bilden. Im Zusammenhang mit der später folgenden Erklärung der Funktior der Anordnung wird diese Wand mehr
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ins einzelne gehend behandelt. Die Wand 29 bildet eine Verankerung für das eine Ende mehrerer im Querschnitt halbkreisförmiger Gerinne 30, deren andere Enden am oberen Ende des Bodenteils 15" festgeschraubt sind. Die Gerinne 30 verlaufen etwas nah unten konvergierend. Sie dienen dem Zweck, heruntergelassenen Müll zu verteilen. Der Anschluss der Gerinne 30 an die Begrenzungswand ; 29 kann in der V/eise geschehen, dass die Enden der Gerinne 30 in für diesen Zweck in der Wand 29 ausgesparte halbkreisförmige: Öffnungen eingeführt werden. Die obere Sektion 12 kann in deren, geneigter Wand 25 mit einer Inspektionsluke 32 versehen sein. Das Entlüftungsrohr 27, das in diesem Falle an der Seite ange- · ordnet.ist, kann mit einem Ventilator mit Motorantrieb kombiniert sein. Dadurch, dass Luf| durch die Einlassöffnungen 18 bzw. 28 L eingesaugt wird und mit Hilfe des Ventilators 32 ausgeblasen j wird, wird ein wünschenswerter, aber nicht notwendiger Unterdruck im Behälter 10 geschaffen.
Falls der -Behälter gemäss der Erfindung an ein Wohnhaus angeschlossen ist, wird die im Wohnhaus erwärmte Luft zur Zufuhij· über die Öffnungen 18 (Fig. 2) oder die Öffnungen 28 (Fig. 4) ! ausgenützt. Wenn ungünstigere Temperaturen herrschen, kann mit j an sich bekannten Mitteln erwärmte Luft zugeführt werden. Es ist : auch möglich, auf dem Boden des Kanals 17 einen Heizteppich anzubringen, gegebenenfalls auch auf den Deckplatten 20 und auf der Bodenpartie 14* (14), damit die gewünschte Temperatur in dem unc ringum den Müll erzielt und beibehalten wird.
Wenn'die Anordnung gemäss der Erfindung sowohl als Trockenklosett als auch für den Empfang von Küchenabfällen ausgenützt wird, was vorzuziehen ist, kann die Luke 32 als Einwurf für Müll der letztgenannten Art ausgenützt werden. Normalerweise kann je-· doch auch der Klosettstuhl als Einwurf auch für solche Speise-
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abfalle dienen. An die Öffnung 26 wird dann direkt oder möglicherweise über eine nicht gezeigte Anschlussanordnung ein an sich bekannter Klosettstuhl angeschlossen. Wenn man voraussetzt, dass, die Bodenteile 14' und 15'*(Fig. 2) oder 14, 15 (Fig. 3) mit einer Schicht des am Anfang erwähnten Anlasserbetts - in Fig. 3 mit 34 angedeutet - versehen worden ist, wird der Müll von irgendwo oberhalb der oberen Deckplatten 20 -kommen, w.obei die Ge-, rinne 30 in gewissem Umfang aufgrund der halbkreisförmigen Ausformung die Abfälle verteilen.
Es hat sich herausgestellt, dass sich der Müll, wenn sich eine grosse Menge angesammelt hat, durch die Neigung des Bodenteils 15' aufgrund, des Eigengewichts nach unten verlagert. Während der ganzen Zeit wird das durch das Anlasserbett und den Müll entstandene Gemisch dem Lufteinlass ausgesetzt, d.h. es erfährt in erforderlichem Ausmass über die Luftschlitze 22 eine Sauerstoffzufuhr. Dadurch, dass die Deckplatten einander überlappen, bestehen keine Möglichkeiten, dass der Müll in den Kanal 17 hineingelangt, der infolgedessen immer dieselbe offene Fläche beibehält. '
Durch sukzessives Nachfüllen von Müll durch den Einwurf 26 versetzt sich also das GemJssh automatisch und wird die'ganze Zeit einem kontinuierlichen Luftstrom ausgesetzt, um schliesslich irgendwo auf dem planen Bodenteil 14' (14) zu liegen zu kom-ί men, wo eine Endkompostierung stattfindet. Die-Begrenzungswand
. bezweckt, dass sich der kompostierte Müll nicht allzusehr aus-■ breitet.
Die Luke 23 wird einige Male pro Jahr verwendet, um fertig kompostierten Müll fortzuschaffen. Dieser Kompost kann sodann leicht und hygienisch als Erdmeliorationsmittel gestreut werden.
■ . : ■ . : -ιοί · ■ ■ ·
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- ίο -
Der geneigte Bodenteil 15* dient als direkter Empfängsteil des Mülls, während der plane Bodenteil 14! bzw. 14 als indirekter Empfangsteil bezeichnet werden kann.
Der Bebälter gemäss der Erfindung ist aus einem Material hergestellt, welches dem Angriff durch den Kompostierzyklus entstandener Stoffe gut widersteht, beispielsweise aus PVC-Kunststoff. Wenn elektrische Heizungsmittel verwendet werden, können diese an das Beleuchtungsnetz angeschlossen werden.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    (T) Anordnung für die Herstellung von Stoffen zur Erdme- ' lioration aus organischem Müll mit einem in zwei1 Sektionen aufgeteilten Behälter, in dem die obere. Sektion auf der unteren Sektion abnehmbar angebracht ist und als Deckel für letztere Sek- tion dient undin dem die untere Sektion teils einen geneigten Bodenteil nebst einem horizontalen oder nahezu horizontalen Bo- ; ■ denteil und teils Luftzufuhrkanäle, die mit dem Inneren der Sektionen über Öffnungen kommunizieren, sowie Luftauslasskanäle um- : fasst, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Bo-; dens (14!, 151 bzw. 14, 15) nach Art einer Treppe mit schrägge- stellten Treppenstufen, (20) ausgebildet ist und zwischen d^n Treppenstufen Löcher oder Schlitze (22) ausgespart sind, wobei die Treppenstufen (20) derart in bezug zueinander angeordnet sind, dass Abfälle nicht in die Luftzufuhrkanäle (17) eindringen können. ' · ;
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenstufen aus über den Öffnungen (19) orientierten ;
    Platten (20) gebildet sind, die einander überlappen und durch ;
    Distanzorgane (21) getrennt sind. - !
    .>
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ι ·
    dass sich halbkreisförmige, nach unten offene Gerinne (30).vom |
    oberen Teil der treppenähnlichen Bodenpartie (15') schräg nach j unten erstrecken. . '
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftzufuhrkanal (17) entlang sowohl der planen Partie (1) des Bodenteils als'auch entlang dessen geneigter Partie
    . (15) erstreckt, wobei die Fläche des Luft^ufuhrkanals (17) vom Übergang ab zur erwähnten geneigten Partie (151) hin allmählich
    ■-abnimmt.
    : , -12-
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  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die -grösste Höhe der oberen Sektion (12) nur etwas geringer ist als die grösste Höhe der unteren Sektion.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzufuhrkana! (17) seine breiteste Fläche in der oberen Partie des schräggestellten Bodenteils (15*) aufweist, um danach allmählich auf Nullwert reduziert zu werden, und zwar am Übergang zur planen Partie (Fig. 3) des Bodenteils (14).
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sieh eine Begrenzungswand (29) von der oberen Kante der unteren Sektion (11) schräg nach unten erstreckt, und die,Begrenzungswand als Verankerung für das eine jünde halbkreisförmiger Gerinne dient.
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    -Λ-
    Leerseite
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