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DE8109630U1 - "schutzzaun fuer gartenbeete oder gartenanlagen gegen kriechende schaedlinge" - Google Patents

"schutzzaun fuer gartenbeete oder gartenanlagen gegen kriechende schaedlinge"

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Publication number
DE8109630U1
DE8109630U1 DE19818109630U DE8109630U DE8109630U1 DE 8109630 U1 DE8109630 U1 DE 8109630U1 DE 19818109630 U DE19818109630 U DE 19818109630U DE 8109630 U DE8109630 U DE 8109630U DE 8109630 U1 DE8109630 U1 DE 8109630U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective fence
carrier
deflector strip
fence according
strip
Prior art date
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Expired
Application number
DE19818109630U
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE8109630U1 publication Critical patent/DE8109630U1/de
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Description

Die Erfindung betrifft einen Schutzzaun für Gartenbeete oder Gartenanlagen gegen kriechende Schädlinge/ insbes* Schneckän> mit um das Beet aneinandergrenzend verlegbaren vertikalen streifen- bzw. plattenförmigen Trägern, die zwei parallele,
isolierte
horizontale, gegeneinander blanke Leiter in von den Schädlingen gleichzeitig berührbarem Abstand aufnehmen> die jeweils an einen Pol einei; Niederspannungsqüelle, insbes. Eatterie oder Akkumulator, angeschlossen werden.
Gegen kriechende Schädlinge, insbes. gegen Schnecken, vor allen Dingen gegen die sogenannten braunen Wegschnecken, werden chemische Gifte/ im Gartenboden eingelassene Gefäße/ die mit Bier gefüllt sind> und abgewinkelte Bleche öder1 plattenförmige Träger zur Abwehr verwendet.
Bei dem eingangs genannten bekannten Schutzzaun (GH-PS 519 293) werden Blech- oder Kunststoffstreifen als Träger verwendet, die längsseitig in den Boden gesteckt oder in ihm verankert werden Und an der vom Beet abgewandten Außenfläche parallel zueinander zv/ei Leiterbahnen, insbes. im oberen Bereich/ aufweisen/ die
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vorzugsweise äfi eine Täschenlämpenbä-fateerie von 4/5 Volt- angeschlossen sind. Die Leiterbahnen können drähtförmig Sein/ durch Metallfoiiert gebildet sein oder aus Leitlack bestehen. Die angelegte Niederspannung kann eine konstante öder pulsierende Gleichöder Wechselspannung sein» Will eine Schnecke über die Hecke kriechen/ so bekommt sie an den Leiterbahnen einen elektrischen Schlag/ der sie zur Umkehr zwingt *
Die genannten bekannten Schützzäune bieten aus verschiedenen Gründen nicht den erwünschten Schütz* So können beispielsweise Schnecken mühelös einen kritischen Winkel einer abgewinkelten Blechbahn überwinden/ da das abgewinkelte Blech, wie die Praxis gezeigt hat/ von Pflanzen berührt wird/ so daß die Schnecken das Hindernis über die brückenbildenden Pflanzen überwinden. Aber auch die plattenförmigen Träger mit den beiden blanken Leitern fallen dem gleichen Umstand zum Opfer. Hier wirkt sich weiter Feuchtigkeit und Berührungskontakt mit Pflanzen zu nachteilig aus, so daß die stromführenden Leiter zu leicht außer Funktion gesetzt werden können.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zügrunde, einen Schutzzaun gegen kriechende Schädlinge, insbes. Schnecken, zu schaffen, der sich über längere Zeiten funktionssicher betreiben läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist b\2i dem eingangs genannten Schutzzaun gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 vorgesehen,- daß am Träger unterhalb und oberhalb der Leiter ein abstehender Abweisestreifen angebracht ist. Der obere Abweisestreifen kann, wie bekannt, einen spitzen Winkel mit dem Träger einschließen, um das Übertreten von Schnecken, die aus irgendeinem Grunde die beiden Leiterbahnen doch überwunden haben, praktisch unmöglich zu machen. Der obere Abweisestrelfen kann mit dem Träger (eigentlich. Hecke im üblichen Sinn) einstückig sein.
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Auch der* untere AbWeisestreifen sollte aWeökmäßi^eirWäise etwas fiäüh tirit-en geneigt sein,- UiTi Regenwasser' ablaufen zu läisen« Eil? Sollte Weiter" als" der obere Abweisestreif en V'örsteheri/ um es Pflanzen zu erschweren, eine Bifüöke z"wisöheh den beidön Abweiäetstreifen zu bilden*
ßei einer weiteren Ausgestaltung des erfindufigsgeniMßen Sähut2-zauns ist vorgesehen/ daß auf der den Abweisestreifen abgeWaiidüen Seite des Trägers/ also auf der dem Beet, zugewandten Seite/ ebenfalls ein Abweisestreifen angebracht iöt; so wird auch von innen her für Pflanzen Abstand vom Träger gehalten* Darüberhinaüs kann ein solcher Abweisestreifen die Funktion einer Auflagefläche zur Auflage von Frühbeetfenstern oder sonstigem Abdeckmaterial übernehmen« Auf diese Weise erhalt der Schutzzaun eine DoppeIfUnktion^
Durch einen Stift oder auf andere bekannte Weise können die J einzelnen Träger im Boden verankert werden. Sofern die Länge der Träger nicht ausreichend sein kann, um jeweils eine Seite eines Beets zu begrenzen, müssen diese aneinandergereiht und über die Stoßstelle eine Verbindung der blanken Leiter hergestellt werden.
Als Niederspannungsqueile kommen die bekannten Niederspannungsquellen für Schneckenschutzzäune infrage.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schutzsiauns aufgrund der Pflanzenabweisestreifen wird weitgehend vermieden, daß Pflanzen, die am Rand des Trägers hochkommen, Schnecken die " -'^ Möglichkeit bietän/ den. insbes; spitzen Winkels des oberen Abweisestreifens zu überwinden.
Auch ohne den elektrischen Schutz aufgrund der beiden blanken Leiter oder Leiterbahnen zwischen den beiden Abweiseblechen erscheint der Schutz gegen Schnecken sehr vollkommen. Dennoch wird eine noch größere Sperre gegen das Eindringen von Schnecken durch die Anwendung der beiden Leiterbahnen erzielt.
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|] F-Ui? defi Betrieb der' beiden Leit-eifbahnen kommen die bekannten
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in dei? Landwirtschaft verwendet werden. Der untere Äbweiseströifen
|- Verhindert den Beriihifungskoiitai^Leiteif «it Pflanzen Und hält
' Außerdem aufsteigende Feuchtigkeit vom Boden weitgehend ab/ äO daß Kriechströme kein Problem bilden können.
Ein AUsführüngsbeispiei der Erfindung ist anhand von Zeichnungen naher erläutert/ deren
Fig, 1 und 2 den Schutzzaun schrägperspektivisch und Fig. 3 im Querschnitt darstellt.
Der Schutzzaun umfaßt mehrere vertikal in das Erdreich 1 eingesteckte plattenförmige Träger 2, die zusätzlich mittels durch durch Winkel 3 gesteckte Stifte oder Heringe 4 gesichert Bind, Längs der Seiten des Beets wird jeweils ein Träger 2 oder mehrere Träger 2 aneinanderstoßend verwendet. Am oberen Rand des Trägers 2 ist ein einen spitzen Winkel α mit diesem einschließender Abweisestreifen 6 angebracht, an dem Regenwasser gut ablaufen kann. In einem gewissen Abstand, z.B. 5> bis 10 cm, ist ein unterer Abweisestreifen 7 ebenfalls am Träcjer 2 angebracht, z.B. mittels Nieten 8, der nur schwach geneigt ist und weiter absteht als der obere Abweisestreifen 6. Zwischen den beiden Abweisestreifen 6 und 7 ist ein Isolationsstreifen 1Ö und sind auf diesem zwei blanke Leiter 11 und 12 parallel zur Längseretreckung des Trägers 2 und der beiden Abweisestreifen 6 und vorgesehen. Der Abstand dieser blanken Leiter 11 und 12 beträgt Vorzugsweise 1 bis 2 cm, damit sie von den Schnecken überbrückt werden können. Zur Stromversorgung dient eine über Kabel angeschlossene Niederspannungsquelle 13, die im einfachsten Fall eine Taschenlampenbatterie enthalten kann.
Schließlich ist auf der dem Beet zugewandten Seite des Trägers ein weiterer Abweisestreifen 15 vorgesehen, der gemeinsam mit dem äußeren unteren Abweisestreifen 7 mittels der Nieten 8 am
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Träger angebracht sein kann. Dieser Abweisestreifen 15 übernimmt die zusätzliche Funktion, Auflagefläche für eine Beetabdeckung 16 in Form einer Wellplatte zu sein.
Statt mit Nieten 8 können alle Teile auch miteinander verschraubt werden, wobei nichtrostende Schrauben und Flügelmuttern zur leichteren Demontage bevorzugt werden.
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Claims (7)

Ansprüche s
1. Schutzzaun für Gartenbeete oder Gartenanlagen gegen kriechende Schädlinge, insbes. Schnecken, mit um das Beet aneinandergrenzend verlegbaren vertikalen plattenförmigen Trägern, die zwei parallele, horizontale, gegeneinander isolierte blanke Leiter in von den Schädlingen gleichzeitig berührbaren Abstand aufnehmen^ die jeweils an einen Pol einer Niederspannungsquelle, insbes. Batterie oder Akkumulator, engeschlossen werden,
dadurch gekennzeichnet , daß am Träger (2) unterhalb und oberhalb der Leiter (11, 12) je ein abstehender Abweisestreifen l[6, 7) angebracht ist.
2. Schutzzaun nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,
daß der obere Abweisestreifen (6) einen spitzen Winkel α mit dem Träger (2) einschließt.
3. Schutzzaun nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ,
daß der obere Abweisestreifen (6) mit dem Träger (2) einstückig ist.
4. Schutzzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , -daß der untere Abweises-breifen (7) etwas nach unten geneigt ist.
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5. Schutzzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der untere Abweisestreifen (7) weiter als der obere Abweisestreifen (6) vorsteht.
6. Schutzzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß auf der den Abweisestreifen (6, 7) abgewandten Seite des Trägers (2) ebenfalls ein Abweisestreifen (15) angebracht ist.
7. Schutzzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Abwexsestreifen (6, 7, 15) mit dem Träger (2) mittels nichtrostender Schrauben und Flügelmuttern verbunden sind.
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DE19818109630U 1981-03-31 1981-03-31 "schutzzaun fuer gartenbeete oder gartenanlagen gegen kriechende schaedlinge" Expired DE8109630U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19544117A1 (de) * 1995-11-27 1997-05-28 Dietz Kabeltechnik Gegenstand mit offenen Kontakten elektrischer Leiter
DE19937842A1 (de) * 1999-08-13 2001-03-01 Geda Kunststoffe Gmbh Schutzzaun für gartenwirtschaftlich genutzte Bodenflächen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19544117A1 (de) * 1995-11-27 1997-05-28 Dietz Kabeltechnik Gegenstand mit offenen Kontakten elektrischer Leiter
DE19937842A1 (de) * 1999-08-13 2001-03-01 Geda Kunststoffe Gmbh Schutzzaun für gartenwirtschaftlich genutzte Bodenflächen
DE19937842C2 (de) * 1999-08-13 2002-11-21 Geda Kunststoffe Gmbh Schutzzaun für gartenwirtschaftlich genutzte Bodenflächen

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