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DE8000651U1 - Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material - Google Patents

Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material

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Publication number
DE8000651U1
DE8000651U1 DE8000651U DE8000651DU DE8000651U1 DE 8000651 U1 DE8000651 U1 DE 8000651U1 DE 8000651 U DE8000651 U DE 8000651U DE 8000651D U DE8000651D U DE 8000651DU DE 8000651 U1 DE8000651 U1 DE 8000651U1
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DE
Germany
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storage container
agricultural machine
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machine according
width
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Expired
Application number
DE8000651U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE8000651U1 publication Critical patent/DE8000651U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Η· Dreyef GmbH & Co« KG
Postfach 51 4507 Haebefgen ANR 1 000 667
Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von qekörntem Material
Die Neuerung betrifft eine landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material mit einem Rahmen, der sich in Betriebsstellung über Laufräder auf dem Boden abstützt und mit einem guer zur Fahrtrichtung durchlaufenden Vorratsbehälter ausgestattet ist, dessen unterer Bereich guer zur Fahrtrichtung waagerecht verläuft, Auslauföffnungen aufweist und mit Dosierelmenten versehen ist, von denen das im Vorratsbehälter befindliche Saatgut Ober Zuleitungsrohre ohne zusätzliche Fördermittel zum Boden hin abgegeben wird, wobei zur Vergrößerung der Abreitsbreit der Maschine am Rahmen aui Schwenkbare Ausleger mit zusätzlichen Zuleitungsrohren vorgesehen sind, die ebenfalls an den Vorratsbehälter angeschlossen sind und deren zur waagerechten gemessener Neigungswinkel mindestens 40 beträgt, und wobei sich ferner die Laufräder innerhalb des vom Vorratsbehälter seitlich begrenzten Bereiches befinden.
Eine derartige landwirtschaftliche Maschine ist Gegenstand der DE-OS
19 43 012. Diese als Gartenstreuer bezeichnete Maschine ist so schmal ausgebildet, daß sie auch zwischen Büschen und Bäumen durchfahren kann. Die Höhe des Vorratsbehälters erlaubt dabei eine Befüilung aus einem aus der Schulter der Bedienungsperson getragenen Behälters.
Die DE-OS 14 57 857 zeigt und beachreibt verschiedene Ausführungen von Drillmaschinen, von denen die einfachste Ausführung (ohne Ausleger) eine Bauform hat, bei der die Breite des Vorratsbehälters gleich der Arbeitsbreite der Maschine ist. Dieser an sich großer Vorteil, bei dem die gesamte Breite der Maschine für die seitliche Ausdehnung und somit für das Fassungsvermögen des Vorratsbehälters nutzbar ist, erweist sich jedoch bei der Drillmaschine infolge ihrer niedrigen Bauweise dann als Nachteil, wenn die Drillmaschine auf größere Arbeitsbreiten umgerüstet werden soll. Dann müssen nämlich die ausschwenkbaren Ausleger mit eingenen Vorratsbehältern ausgestattet sein, um einen einwandfreien SaatfluO zu den Drillscharen zu ermöglichen} es werden dabei praktisch mehrere Drillmaschinen mit unterschiedlichen Gesamtbreiten zu einer Maschine mit großer Arbeitsbreite zusammengekoppelt. Abgesehen von dem hierfür erforderlichen technischen Aufwand wie Kupplungen, zusätzliche Vorratsbehälter usw. ergeben sich auch damit verbundene hohe Kosten.
Ferner ist durch die DE-OS 24 59 470 eine Drillmaschine bekannt, bei der sich die Laufräder außerhalb des vom Vorratsbehälter seitlich begrenzten Bereiches befinden. Die Zuleitungsrohre der an den Auslegern vorgesehenen Drillschare sind ebenso wie die Zuleitungsrohre unmittelbar am Rahmen vorgesehenen Drillschare an demselben Vorratsbehälter angeschlossen.
Um bei dieser Drillmaschine auch bei der durch die Ausleger ermöglichten großen Arbeitsbreite einen störungsfreien Saatfluß vom Vorratsbehälter zu den Drillscharen zu erreichen, ist ein pneumatischer Verteiler vorgesehen, wobei die Samenkörner mit Hilfe des zusätzlichen und durch eine Gebläse erzeugten Fördermittels in Form eines Luftstromes auch durch die Zuleitungsrohre mit geringer Neigung bewegt werden. Um ein abfließen von Regenwasser
zu begünstigen, soll diese Neigung wenigstens 9° betragen. Auch bei dieser Drillmaschine ist durch die pneumatische Verteileinrichtung ein erheblicher technischer Aufwand erforderlich. Außerdem erzeugt die Transportluft nach allgemein bekannten, wissenschaftlichen Untersuchungen eine Entbeizung des Saatgutes von 30% bis über 50%. Nach den Richtlinien der Biologischen Bundesanstalt ist jedoch nur eine Abweichnung der Saatgutbeizung von t 10% zulässig.
Wegen der seitlich vom Vorratsbehälter angeordneten Laufräder kann die für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen zulässige Maximalegesamtbreite nicht vollständig für den Vorratsbehälter und die Arbeitsbreite der Drillmaschine ausgenützt werden.
Zwar ist in der DE-OS 19 34 247 eine Drillmaschine beschrieben und dargestellt, bei der die Laufräder innerhalb des vom Vorratsbehälter seitlich begrenzten Bereiches vorgesehen sind, aber es muß dort das Saatgut aus dem Vorratsbehälter mit Hilfe eines Höhenförders in einen Querverteiler angehoben werden, damit es durch die Zuleitungsrohre störungsfrei auch zu den äußersten Drillscharen an den Auslegern gelangt.
Eine ähnliche Drillmaschine ist Gegenstand der DE-AS 17 57 427, bei der hinzukommt, daß die Laufräder seitlich über den Vorratsbehälter hinaus ragen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine landwirtschaftliche Maschine der eingangs erläuterten Gattung so zu verbessern, daß diese bei bequemer Handhabung sowohl einzeln als auch in Kombination mit Bodenbearbeitungsgeräten große Flächenleistungen mit störungsfreier Säerbeit gewährleistet.
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Ausgehend von einer landwirtschaftlichen Maschine der angegebenen Gattung wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Kombination der folgenden Merkmale gelöst:
a) Die landwirtschaftliche Maschine ist als Drillmaschine mit an den Zuleitungsrohren angeschlossenen Drillscharen ausgebildet
b) die Breite des Vorratsbehälters entspricht im wesentlichen der gesetzlich maximal zugelassenen Breite für die Fahrt landwirtschaftlicher Maschinen auf öffentlichen Straßen
c) die Arbeitsbreite der Drillmaschine ist mittels der Ausleger bis auf 4 m vergrößerbar
d) der obere Rand des Vorratsbehälters hat eine Einfüllhöhe von 1,60 bis
1,80 m über dem Boden
e) an der hinteren Seite des Vorratsbehälters ist ein Ladesteg vorgesehen.
Wenn bei dieser als Drillmaschine ausgebildeten landwirtschaftlichen Maschine die Arbeitsbreite mittels der Ausleger bis auf 4 m vergrößert ist, müssen die Auslauföffnungen des Vorratsbehälters so angeordnet sein, daß ein störungsfreies Leiten des Saatgutes nur aufgrund der Schwerkraft vom Vorratsbehälter zu den Driilscharen gewährleistet ist, damit sich eine gleichmäßige Säarbeit ergibt. Zu diesem Zweck ist der Vorratsbehälter verhältnismäßig hoch angeordnet, und sein oberer Rand hat eine beträchtliche Einfüllhöhe über dem Boden, die nur in Ausnahmefällen ein Befüllen ohne Hilfsmittel gestattet. Es ist daher besonders vorteilhaft, daß an der hinteren Seite des Vorratsbehälter ein Ladesteg vorgesehen ist. Durch Ausnutzung der gesetzlichen maximal zugelassenen
Gesamtbreite für die Breite des Vorratsbehälters und dessen große Höhe ergeben sich eine wesentliche Verringerung der Anzahl der Pausen für die Nachfüllung des Vorratsbehälters und damit eine besonders hohe Flächenleistung der Drillmaschine selbst bei großen Arbeitsbreiten.
Durch die verhältnismäßig hohe Anordnung des Vorratsbehälters ergibt sich ferner die Möglichkeit, die Laufräder unter diesem und damit in vorteilhafter Weise in Fahrtrichtung vor den Drillscharen anzuordnen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachstehenden Erläuterung eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 eine neuerungsgemäße Drillmaschine in einer Ansicht von hinten,
Fig. 2 die Anordnung eines Laufrades und der Antriebseinrichtung für die Dosierelemente der gleichen Drillmaschine in der Ansicht von vorn,
Fig» 3 die Drillmaschine im Längsschnitt,
Fig* 4 eine andere Anordnung einer zur Halterung der Drillmaschine vorgesehenen Scharhalteschicne im Längsschnitt und
Fiq. 5 die Drillmaschine nach Flg. 1 mit einem anderen Ladeeteg in der Draufsicht.
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Die Drillmaschine 1 ist mit einem Rahmen 2 und einem Vorratsbehälter 3 ausgestattet, der eine quer zu der in Fahrtrichtung 3 durch den Pfeil 4 gekennzeichneten Fahrtrichtung langgestreckte Form aufweist. Auf seinen Außenseiten wird der Vorratsbehälter 3 durch die beiden senkrecht nach unten ragenden Seitenwände 5 abgeschlossen, deren äußere Enden 6 U-förmig nach außen abgebogen sind und an denen der rohrförmige Querträger 7 des Rahmens 2 angeschweißt ist. Hierbei weist dar Vorratsbehälter 3 einschließlich seiner beiden Seitenwände quer zur Fahrtrichtung 4 eine Breite B auf, welche denn für die Transportfahrt von landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen auf öffentlichen Straßen und Wegen gesetzlich zugelassenen maximalen Gesamtbreitenmaß entspricht.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind die Laufräder 2 drehfest auf je einer Achse 14 angeordnet, die einerseits in dem an einer äußeren Strebe 9 befindlichen Lager 15 und andererseits in dem an einer Seitenwand 5 angeordneten Lager 16 drehbar gelagert ist. Hierbei weisen die inneren Enden der Achsen 14
zueinander einen größeren Abstand A auf. Ferner ist jedes Laufrad 12 mit einer Felge 17 ausgestatte, welche eine EinpreGtiefe T vom 75 mm besitzt und durch einen bekannten Klappsplint 18 axial gegen Verschiebung auf der Achse 14 gesicher ist. Hierbei ist die Achse 14 mit weiteren Löchern 19 zur Aufnahme des Klappaplintes 18 vorgesehen.
Zur Umstellung von der zeichnerischen wiedergegebenfcn, genormten Spurweite S von 1,50 m auf die andere genormte Spurweite von 1,80 m brauchen die Lauf räder 12 nach dem Herausziehen des Klappsplintes 1Θ nur von den Achsen 14 nach innen abgezogen und nach Verschwenkung um je 180° wieder auf die Achsen 14 geschoben zu werden. Weist jedoch der für die Drillmaschine 1
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vorgesehene Schlepper eine andere Spurweite auf« so erfolgt die Anpassung der Spurweite S der Laufräder 12 In einfacher Weise dadurch« daß die Bügel· schrauben 11 gelöst und die äußeren Streben 9 nach herausziehen der Klappspinte 18 seitlich auf den Querträger 7 soweit verschoben werden, bis die Laufräder 12 wieder in der Fahrspur 20 der Schlepperräder abrollen·
Weiterhin sind in der Mitte der zwischen den beiden inneren Streben 8 die Haltungeelemente 21 für den Oberlenker des Dreipunktkrafthebers eines für die Drillmaechiene 1 vorgesehenen Schleppers am Querträger 7 angeschweißt. Damit sich die Drillmaschine 1 beim Einsatz evef.iuell vorhandenen Bodenunebenheiten anpassen kann, sind in den unteren Streben für die Anbauzspfen 10 die Langlöcher 22 vorgesehen· Außerdem sind am Querträger 7 zur Erreichung einer stabilen Konstruktion zwei weitere Streben 23 angeschweißt, die schräg nach oben ragen und den mittleren Bereich des Vorratsbehälters 3 abstützen.
Im unteren Bereich des Vorratsbehälters 3, dessen untere Abschlußkante 24 quer zur Fahrtrichtung 4 waagerecht verläuft, ist eine größere Anzahl von Auslauföffnungen 25 vorgesehen, vor denen sich die Dosierelemente 26 in Form von Nockenrädern befinden, die drehfest auf der Säwelle 27 angeordnet sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird diese Säwelle 27 vom rechten Laufrad 12 über die Achse 14, den Kettentrieb 28, das stufenlos einstellbare Regelgetriebe 29 und den weiteren Kettentrieb 30 angerieben. Hierbei ist das Regelgetriebe 29 an der rechten Seitenwand 5 auf deren Innenseite angebracht.
Ferner werden vom rechten Laufrad 12 über die Kettentriebe 28 und 31 die im Vorratsbehälter 3 befindliche Rühreinrichtung 32 und von der Säwelle 27 über den Kettentrieb 33 der ebenfalls im Vorratsbehälter 3 vorgesehene Beizmittelstreuer 34 angetrieben. Dabei befinden sich die Kettentriebe 28,30,31 und 33 der Antriebseinrichtung 35 zwischen den abgewinkelten Enden 6 der rechten Seitenwand 5, wobei diese Enden 6 auf der Außenseite der Antriebseinrichtung 35 zu deren Schutz vor Verschmutzung mit Hilfe der Abdeckplatte 36 verbunden sind.
Hinter den Laufrädern 12 befindet sich der Querholm 37* an dessen äußeren Enden die Ausleger 38 um die Schwenkachse 39 in aufrechter Ebene schwenkbar angeordnet sind. Diese Schwenkachsen 39 sind derart nach hinten geneigt, daß die äußeren Enden der Ausleger 38, wie auf der rechten Maschinenseite in Fig. 1 wiedergegeben ist, in der nach oben geschwenkten Transportstellung 38'hinter dem Vorratsbehälter 3 sind.
Ferner sind entsprechend der Darstellung in Fig. 3 am Querholm 37 und den beiden Auslegern 38 die Einstellplatten 40 angeschweißt, in denen die Scharhalteschienen 41 und 42 um je eine quer zur Fahrtrichtung 4 verlaufende
Schwenkachse 43 drehbar gelagert sind. Zur Arretierung der Scharhalteschienen 41 und 42 in verschiedenen Drehstellungen sind die Einstellplatten 40 mit mehreren Bohrungen 44 ausgestattet, in welche je ein an den Scharhalteschienen 41,41 angeschweißter Hebel mit seinem Ansatz 46 einrasten kann.
An den Scharhalteschienen 41,42 sind die Drillschare 47 abwechselnd über je einen kurzen Scharhalter 48 und eine langen Scharhalter 49 in aufrechter
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Ebene schwenkbar angeordnet. Einerseits an den Scharhaltern 4B,49 und andererseits an den Scharhalteschienen 41 und 42 sind die federnden Elemente 50 in ihrer Spannung nachstellbar angeordnet, welche auf die Drillschare 47 je eine Kraft in Richtung auf den Boden 13 ausüben. Hierbei sind für die Anordnung der federnden Elemente 50 an den Scharhalteschienen 41,42 die starr mit diesen verbundenen Halter 51 vorgesehen, infolge dieser Anordnung können die durch die federnden Elemente 50 auf die Drillschare 47 ausgeübten Drücke sowohl einzeln als auch durch Drehung der Scharhalteschienen 41,42 gruppenweise gemeinsam verändert werden.
Ferner sind die Drillschare 47 mit den schräg nach oben ragenden Rohrstutzen 52 ausgestattet, in welche die in einer durch die DE-AS 20 63 909 an sich bekannten Weise aus Schläuchen bestehenden und an den Dosierelementen 26 angeschlossenen Leitungsrohre 53 mit ihren unteren Enden lose hineinragen. Hierbei weisen sämtliche Leitungsrohre 53 einen Neigungswinkel oL auf, der größer als 40° ist.
Um auch bei größeren Arbeitsbreiten einen entsprechend größeren Neigungswinkel et, zu erreichen, befinden sich entsprechend der Fig. 1 die Dosierelemente 26 in einer Höhe H von 1,20 m über dem Boden 13. Für die beiderseits äußeren Leitungsrohre 53 ist es hierbei von Vorteil, daß sich der Ausleger 3B in Fahrtrichtung 4 gesehen in einer vor dem Querholm 37 gelegenen Ebene befindet.
In Fig. 4 ist eine andere Anordnung der Scharhalteschiene 41 am Querholm 37 dargestellt, die auch bei den mit den Auslegern 38 verbundenen Scharhalteschienen 42 vorgesehen sein kann. Bei dieser Ausführung ist die Scharhalteschiene 41 über die Einstellplatte 40 drehfest mit dem Querholm 37 verbunden. Unterhalb dbr
Schafhalteschiene 41 ist eine Schiehe 54 um die ebehfaüs quer zuf Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse 55 drehbar gelagert. An dieser Schiene 54 sind die Halter 56 für die federnden Elemente 50 angeschweißt, während die Schiene 54 selbst mit dem Hebel 45 drehfest verbundfeh ist.
Der Vorteil dieser Ausführung gegenüber der in Fig. 3 wiedergegebenen drehbaren Anordnung der Scharhalteschiene 41 besteht darin, daß bei Veränderung der Spannung der federnden Elemente durch Verschwenken des Hebels 45 die Scharhalter 48 und 49 und damit die Drillschare 47 ihre Stellung zum Boden 13 behalten. Außerdem kann die Drillmaschine 1 auch mit dieser gruppenweise gemeinsamen Verstellvorrichtung für die Spannung der federnden Elemente 50 nachträglich ausgestattet werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, befinden sich hinter den Laufrädern 12 und vor den Drillscharen 47 die am Querholm 37 höhenverstellbar angebrachten Spurlockerer 57. Hierdurch werden sowohl die Fahrspuren 20 der Schlepperräder als auch die der Laufräder 12 soweit aufgerisse, daß das Saatgut auch an diesen Stelen in einen lockeren und krümeligen Boden eingebracht werden kann.
Um auch auf unebenen Bodenoberflächen einen ausreichend gleichmäßigen Anstellwinkel der Drillmaschine 47 zum Boden 13 zu erreichen, sind an den äußeren Enden der Ausleger 38 Stützräder 58 mit Hilfe der Befestigungsbolzen 59 leicht lösbar anzubringen. Eine derartige Anordnung ist bei dem linken Ausleger 38 in Fig. 1 zeichnerisch wiedergegeben. Diese wahlweise und leicht lösbare Anbringungsmöglichkeit ist insbesondere auch für die Einsatzfälle von Vorteil, in denen die Stützräder 58 für die Bestellung der Felder zweckmäßig sind. Jedoch bei der Bestellung der Feldrandstreifen zumindest von einem Ausleger 38 abgenommen werden müssen.
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Nun hat es sich auf gut gelockerten Böden zur Vermeidung eines höheren Schlupfes
der Laufräder 12 als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Antriebseinrichtung ΐ
35 wahlweise mit einem oder mit beiden Laufrädern 12 kraftschlüssig verbindbar |
ist. Aus diesem Grunde kann entsprechend der Darstellung in Fig. 2 an den jeweils
einander zugewandten Enden der Achsen 14 eine Verbindungswelle 60 angeschlossen ξ
werden, wobei deren Befestigung auf den Achsen 14 mit Hilfe je eines durch die |
jeweils äußere Bohrung 10 gesteckten Klappsplintes 18 erfolgt. |
Zur Erzielung einer möglichst großen Flächenleistung weist der obere Rand 61 dev Vorratsbehälters 3 entsprechend der Darstellung in Fig. 1 eine Einfüllhöhe E von 1,80 m über dem Boden 13 auf. Um bei einer derartig großen Einfüllhöhe den Vorratsbehälter 3 noch bequem mit Saatgut befallen zu können, ist auf dessen hinteren Seite der Ladesteg 62 vorgesehen, der die sich über die Streben 63 auf dem Querholm 37 abstützende Ladeplattform 64 aufweist. Außerdem ist die Ladeplattform 64 mit dem Querrohr 65 ausgestattet, auf dem schwenk- und seitlich verschiebbar die Auffahrrampe 66 angeordnet ist. Diese Auffahrrampe 66 ist in Fig. 1 in nach oben geschwenkter und mit Hilfe des Hakens 67 am Ladesteg 62 arretierter Transportstellung wiedergegeben, während sie in Fig. 3 in heruntergeschwenkter Betriebsstellung dargestellt ist.
Wie ferner aus der Fig. 3 entnehmbar ist, weist die Ladeplattform 64 eine in Richtung der Pfeile 68 vor- und zurückschenkbar angeordnete Platte 69 auf, damit die für den Abdrehvorgang der Drillmaschine 1 vorgesehene Auffangmulde 70 auch vom Ladesteg 62 aus betätigt werden bzw. die Dosierelemente 26 von hier aus zugänglich sind·
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In Fig. 5 ist der Befüllungsvorgang des Vorratsbehälters 3 der Drillmaschine 1 von einem Transportfahrzeug 71 aus dargestellt, wobei am Querrohr 65 der Ladeplattform 64 die beiden Auffahrrampen 72 in aufrecheter Ebene schwenkbar und quer zur Fahrtrichtung 4 verschiebbar angeordnet sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß das Querrohr 65 seitlich und mittig über die Halter 73 an der Ladeplattform 64 abgestützt sein kann, so daß sich eine besonders stabile Bauart des gesamten Ladesteges 62 ergibt. Außerdem ist bei diesem Ausführungsbeispiel die Drillmaschine 1 mit dem Saatstriegel 74 ausgestattet, um die von den Drillscharen 47 gebildete Saatfurchen zuzustreichen und das in den Boden eingebrachte Saatgut zum Zwecke eines raschen Aufganges ausreichend mit Erde zu bedecken.
Für die Beschickung des Vorratsbehälters 3 der Drillmaschine 1 wird jeder der auf der Ladepritsche 75 des Transportfahrzeuges 71 befindlichen und mit Saatgut gefüllten Säcke 76 auf die Sackkarre 77 gekippt. Danach wird die Sackkarre 77 mit einem Sack 76 in Richtung des Pfeiles 78 zurückgezogen und anschließend in Richtung des Pfeiles 79 über eine der Auffahrrampen 72 geschoben, bis sie sich dicht vor dem Vorratsbehälter 3 befindet. Nach dem Abkippen des Sackes 78 über der oberen Rand 61 des Vorratsbehälters 3 und dem Aufreißen des ma· schinenseitigen Endes des Sackes 76 läuft das Saatgut in Richtung der Pfeile 80 in den Vorratsbehälter 3 hinein.
Infolge der Verschiebemöglichkeit der Auffahrrampen 66 bzw. 72 kann das Saatgut gleichmäßig über den gesamten Bereich des Vorratsbehälter 3 verteilt werden, ohne daß es hierbei einer zusätzlichen manuellen Verteilarbeit bedarf.
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Claims (1)

  1. • · · ι
    H. Dreyer GmbH & Co. KG
    Postfach 51
    4507 Hasbergen ANR 1 000 667
    Schutzansprüche
    Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material mit einem Rahmen, der sich in Betriebsstellung über Laufräder auf dem Boden abstützt und mit einem quer zur Fahrtrichtung durchlaufenden Vorratsbehälter ausgestattet ist, dessen unterer Bereich quer zur Fahrtrichtung waagerecht verläuft, Auslauföffnungen aufweist und mit Dosierelementen versehen ist, von denen das im Vorratsbehälter befindliche, gekörnte Material über Zuleitungsrohr ohne zusätzliche Fördermittel zum Boden hin abgegeben wird, wobei zur Vergrößerung der Arbeitsbreite der Maschine am Rahmen ausschwenkbare Ausleger mit zusätzlichen Zuleitungsrohren vorgesehen sind, die ebenfalls an den Vorratsbehälter angeschlossen sind und deren zur waagerechten gemessener Neigungswinkel mindestens 40 beträgt, wobei sich ferner die Laufräder innerhalb des vom Vorratsbehälter seitlich bergenzten Bereiches befinden, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
    a) Die Maschine ist als Drillmaschine mit an den Zuleitungsrohren angeschlossenen Drillscharen ausgebildet,
    b) die Breite (ß) des Vorratsbehälter (3) entspricht im wesentlichen der gesetzlich maximal zugelassenen Gesamtbreite für die Fahrt landwirtschaftlicher Maschinen auf öffentlichen Straßen,
    c) die Abreitsbreite der Drillmaschine (1) ist mittels der Ausleger (38) bis auf 4 m vergrößerbar,
    d) der obere Rand (61) Jes Vorratsbehälters (3) hat eine Einfüllhöhe (E) von 1,60 bis 1,80 rn über dem Boden (13),
    e) an der hinteren Seite des Verratsbehälters (3) ist ein Ladesteg (62) vorgesehen.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladesteg (62) aus einer Ladeplattform (6£) und zumindest einer hieran schwenkbar angeordneten Auffahrrampe (66,72) besteht und die Ladeplattform (64) quer zur Fahrtrichtung (4) gesehen wesentlich breiter als die Auffahrrampe (66,72) ist.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ladeplattform (64) quer zur Fahrtrichtung (4) zumindest annähernd über die Breite (B) des Vorratsbehälters (3) erstreckt.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffahrrampen (66 bzw. 72) quer zur Fahrtrichtung (4) verschiebbar angeordnet sind.
    Landwirtschaftliche Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seltenwände (5) des Vorratsbehälter (3) diesen nach unter überragen sowie vorn und hinten nach außen U-förmig abgewinkelt
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    sind« daß der Rahmen (2) einen quer zur fahrtrichtung (4) verlaufenden, rohr* fÖYmlqen Querträger (7) aufweist» der an den Seitenwöhden (5) des Vorratsbehälter (3) befestigt sowie mit 4 im wesentlichen nach unten ragenden Steben (8,9) ausgestattet ist, von denen die beiden äußeren Streben (9) Innere Lager (13) für die Achsen (14) der Laufräder (12) tragen, während die äußeren Lager (16) für die Achsen (14) der Laufräder (12) in den Seitenwänden (5) des Vorratsbehält9 (3) angeordnet sind, und daß die beiden inneren Streben (8) mit den Anbauzapfen (10) für die unteren Lenkarme eines Dreipunktkrafthebers eines für die Drillmaschine (1) vorgesehenen Schleppers ausgestattet sind.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querträger (7) Halterungselemente (21) für den Oberlenker des Dreipunktkrafthebers sowie zumindest zwei weitere Streben (23) angebracht sind, die im wesentlichen nach oben ragen und auf welche sich der mittlere Bereich des Vorratsbehälters (3) abstützt.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Innenseite einer Seitenwand (5) ein Regelgetriebe (29) für die Dosierelemente (26) befindet und das eine Antriebseinrichtung (35) zu den Dosierelementen (26) innerhalb der nach außen abgewinkelten Enden (6) der Seitenwand (5) verläuft.
    Landwirtschaftliche Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (35) zwischen den abgewinkelten Enden (6) einer Seiten-
    wts>»d (5) Kettentrieb (28,30,31,33) aufweist und daß die nach außen abgewinkelten Enden (6) der Seitenwönde (5) außerhalb der Antriebseinrichtung (35) mit Hilfe einer Abdeckplatte (36) verbindbar sind.
DE8000651U 1979-01-15 Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material Expired DE8000651U1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7900911 1979-01-15
DE3000959 1980-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8000651U1 true DE8000651U1 (de) 1983-11-10

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ID=1326078

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DE8000651U Expired DE8000651U1 (de) 1979-01-15 Landwirtschaftliche Maschine zum Ausbringen von gekörntem Material

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