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DE7520196U - Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten

Info

Publication number
DE7520196U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
concrete slabs
molds
production
aggregate concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7520196U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENKE MASCHINENFABRIK KG
Original Assignee
HENKE MASCHINENFABRIK KG
Publication date
Publication of DE7520196U publication Critical patent/DE7520196U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

Patentanwälte Dr. O. Loesenbeck Dipl.-Ing. Stracke Dipl.-lng. Loesenbeck
48 Bielefeld, Herford« Stufte 17
HENKE Maschinenfabrik KG, 4952 Porta Westfalica-Holtrup, Grenzwey
Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten
Das Einbringen von aus flüssigem Beton und Kies bestehendem Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten erfolgt bisher in der Weise, daß eine Preßform unter eine Dosiereinrichtung, wie sie beispielsweise in der deutschen Gebrauchsmusterschrift 7 308 509 dargestellt und beschrieben ist, bewegt wird, dann das Vorsatzmaterial durch Öffnen der Dosiervorrichtung in die Form eingebracht und durch Rütteln der Form in dieser verteilt wird.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei dieser Art des Einbringens von Vorsatzmaterial in die Preßformen die vorzugsweise flachen Kiesbestandteile an den Stellen, an denen das Material der benachbarten Haufen zusammenfließt, sich oft hochkant .stellen, wodurch Ungleichmäßigkeiten in den Sichtflächen der Waschbetonplatten auftreten. Ferner liegen die Kiesbestandteile an den Stellen, wo das Material aus den Öffnungen der Dosiereinrichtung auf den Formboden aufprallt, oft weniger dicht beieinander als an den übrigen Stellen, Auch dadurch werden Ungleichmäßigkeiten in der Sichtfläche der Waschbetonplatten verursacht.
7520196 20.1175
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten zu schaffen, bei welcher die vorerwähnten Ungleichmäßigkeiten in den Sichtflächen der Waschbetonplatten vermieden werden die Sichtflächen mithin auf ihrer ganzen Ausdehnung eine gleichmäßige und gleichförmige Struktur aufweisen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht neuerungsgemäß darin, daß unter den Austrittsöffnungen der Dosiervorrichtung ein der Form und Größe der herzustellenden Waschbetonplatten entsprechend bemessener Rahmen in horizontaler Ebene schwenkbar angeordnet ist, der unten durch eine Anzahl jalousieartig angeordneter Klappen verschließbar ist, die derart zwangsläufig miteinander gekuppelt sind, daß sie sich stets gleichzeitig und gleichmäßig öffnen und schließen. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Anordnung erwiesen, bei welcher auf einem außerhalb der Rahmenöffnung liegenden Ende sämtlicher Klappenachsen Hebel befestigt sind, die mit einer horizontal verlaufenden Schubstange gelenkig verbunden sind.
Ferner sind an oder auf dem Rahmen außerhalb der Rahmenöffnung Rüttler befestigt, die es ermöglichen, den Rahmen in schnelle Schwingungen (Rüttelb.· >gungen) zu versetzen.
In der Zeichnung ist die i.euerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine unter einer Dosiervorrichtung angeordnete Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Zusatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten teils in Seitenansicht und teils im Vertikalschnitt bei geschlossenen Bodenklappen,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 bei geöffneten Bodenklappen.
Gemäß Fig. 1 ist unter einer mit vier in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordneten Füllschläuchen 10 versehenen Dosiervorrichtung 1 ein rechteckiger Rahmen 11 schwingbar angeordnet. Zu diesem Zweck sind auf den vier Ecken des Rahmens 11 außerhalb der rechteckigen Rahmenöffnung Gummi-Metall-Elemente 12 befestigt, die ihrerseits mit vier Stehbolzen 13 in Verbindung stehen, die mit ihren oberen Enden höhenverstellbar an der Dosierverrichtung 1 befestigt sind.
Unter der rechteckigen Öffnung des Rahmens 11 ist eine Anzahl gleich großer rechteckiger Klappen 14 um ortsfeste Achsen 15 schwenkbar gelagert» Auf je einem der außerhalb der Rahmenöffnunq liegenden Enden der Klappenachsen 15 sind Hebel 16 befestigt, die sämtlich an eine Schubstange·« 17 angelenkt sind, welche unter Zwischenschaltung eines Gelenkgliedes 18 mit der Stange 19 eines in einem Druckmittelzylinder 20 angeordneten Kolben 21 in Verbindung steht. Infolge dieser Anordnung bewirkt eine Umsteuerung der Druckmittelzufuhr zum Zylinder 20 ein gleichzeitiges und gleichmäßiges Öffnen bzw. Schließen sämtlicher Klappen 14.
Auf der Oberseite des Rahmens 11 sind ferner an sich bekannte Rüttler 22 befestigt, durch die der Rahmen 11 in vertikale Schwingbewegungen versetzt werden kann.
Zum Einbringen des Vorsatzmaterial in eine unter dem Rahmen 11 angeordnete Preßform 2 wird das flüssige Material bei geschlos senen Klappen 14 (vergl. Fig. 1) durch Öffnen der Schläuche 10 dosiert in den Rahmen 11 eingebracht. Dann werden die Rüttler eingeschaltet, wodurch sich das Material gleichmäßig auf dem durch die Klappen 14 gebildeten Boden des Rahmens 11 verteilt. Anschließend werden die Klappen durch Umsteuerung der Druckmittelzufuhr zum Zylinder 20 geöffnet, wodurch das Material gleichmäßig verteilt in die darunter befindliche Preßform 2 fällt. Danach erfolgt in üblicher Weise das Einbringen des sogenannten Hinterbetons in die Form und schließlich das Verdichten des gesamten Materials in der Preßform 2.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Austrittsöffnungen einer Dosiervorrichtung ein der Form und Größe der herzustellenden Betonplatten entsprechend bemessener Rahmen in horizobtaler Ebene schwingbar angeordnet ist, der unten durch eine Anzahl jalousieartig angeordneter Klappen (14) verschließbar ist, die derart miteinander gekuppelt sind, daß sie sich stets gleichzeitig und gleichmäßig öffnen und schließen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (14) um an der Unterseite des Rahmens (11) ortsfest angeordnete Achsen (1!5) schwenkbar sind, wobei auf einem Ende jeder Klappenachse ein Hebel (16) befestigt ist und sämtliche Hebel (16) mit einer horizontal verlaufenden Schubstange (17) gelenkig verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (17) unter Zwischenschaltung eines Gelenkgliedes (18) mit der Stange (19) eines in einem Druckmittelzylinder (20) angeordneten Kolbens (21) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an oder auf dem Rahmen (11) außerhalb der Rahmenöffnung Rüttler (22) befestigt sind.
DE7520196U Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten Expired DE7520196U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7520196U true DE7520196U (de) 1975-11-20

Family

ID=1316190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7520196U Expired DE7520196U (de) Vorrichtung zum gleichmäßigen Einbringen von Vorsatzmaterial in Formen zur Herstellung von Waschbetonplatten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7520196U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3933413A1 (de) * 1989-10-06 1991-04-11 Sf Vollverbundstein Pflasterstein, verfahren zu dessen herstellung und fertigungsanlage zur durchfuehrung des verfahrens, vorzugsweise ein betonpflasterstein, insbesondere zur pflasterung einer strasse
DE19538503A1 (de) * 1995-10-02 1997-04-03 Henke Maschf Gmbh Verfahren zum Herstellen einer zweischichtigen Betonplatte mit einem Farbspiel in der Vorsatzschicht

Cited By (3)

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DE3933413A1 (de) * 1989-10-06 1991-04-11 Sf Vollverbundstein Pflasterstein, verfahren zu dessen herstellung und fertigungsanlage zur durchfuehrung des verfahrens, vorzugsweise ein betonpflasterstein, insbesondere zur pflasterung einer strasse
US5281048A (en) * 1989-10-06 1994-01-25 Sf-Vollverbundstein-Kooperation Gmbh Plate-shaped concrete block and process and device for the manufacture of the same
DE19538503A1 (de) * 1995-10-02 1997-04-03 Henke Maschf Gmbh Verfahren zum Herstellen einer zweischichtigen Betonplatte mit einem Farbspiel in der Vorsatzschicht

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