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DE9211670U1 - Dosiervorrichtung für eine Betonplatten-Presse - Google Patents

Dosiervorrichtung für eine Betonplatten-Presse

Info

Publication number
DE9211670U1
DE9211670U1 DE9211670U DE9211670U DE9211670U1 DE 9211670 U1 DE9211670 U1 DE 9211670U1 DE 9211670 U DE9211670 U DE 9211670U DE 9211670 U DE9211670 U DE 9211670U DE 9211670 U1 DE9211670 U1 DE 9211670U1
Authority
DE
Germany
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openings
plate
dosing
arrangement
base
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9211670U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henke Maschinenfabrik & Co Kg 4952 Porta Westfalica De GmbH
Original Assignee
Henke Maschinenfabrik & Co Kg 4952 Porta Westfalica De GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DE9211670U priority Critical patent/DE9211670U1/de
Publication of DE9211670U1 publication Critical patent/DE9211670U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

Patentanwalt Dipl.-Ing. Gerd Lange
D-4950 Minden/Westf.
Anwaltsakte: 250.225
HENKE Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Osterkamp 55
4952 Porta Westfalica
Dosiervorrichtung für eine Betonplatten-Presse.
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung zum Einfüllen von Vorsatz-Betonmischungen in die nach oben offenen Preßformen von Plattenpressen zum Herstellen von Betonplatten o. dergl..
Solche Dosiervorrichtungen zum Einbringen der Vorsatzbetonschicht in die jeweiligen Preßformen für die Herstellung von Platten aller Art und aller Verwendungszwecke sind in der Praxis als sogenannten Vorsatz-Dosatoren bekannt. Sie besitzen einen Vorratsbehälter zur Aufnahme der Vorsatzbetonmischung, dessen planer Boden je nach Größe der zu befüllenden Preßformen 1 bis 4, bei sehr großformatigen Formen auch 6 Bodenöffnungen aufweist.
Die Bodenöffnungen sind mittels eines Drehschiebers zu öffnen oder zu schließen. Zu diesem Zweck wird ein Schieberblech um eine vertikale Drehachse gedreht, wodurch Dosierkammern, die in dem Schieberblech entsprechend der Anzahl und Anordnung der Bodenöffnungen des Vorratsbehälters vorhanden sind, in Übereinstimmung mit den Bodenöffnungen gebracht werden (= Bodenöffnungen offen) oder die geschlossenen Teilflächen des Drehschiebers die Bodenöffnungen verschließen (= Bodenöffnungen geschlossen).
Die in den Drehschieber eingebauten Dosierkammern liegen mit ihrer konstruktiv offenen Unterseite an einem ortsfesten Schließblech an, das wiederum entsprechend der Anzahl und Anordnung der Dosierkammern bzw. der Bodenöffnungen des Vorratsbehälters AuswurfÖffnungen aufweist, die jedoch vollflächig versetzt zu den Bodenöffnungen des Vorratsbehälters
positioniert sind derart, daß durch die Drehbewegung des Drehschiebers die Dosierkammern entweder nach oben oder nach unten geöffnet sind.
Das vorstehend beschriebene Dosierprinzip mittels Dosierkammern gewährleistet das Einbringen genau bemessener Volumenmengen an Vorsatzmaterial in die jewei1 igen Preßformen. In den Preßformen muß das Vorsatzmaterial gleichmäßig verteilt werden bevor nachfolgend die sogenannte Hinterbetonschicht in die Preßform eingebracht und die Vorsatzbetonschicht gemeinsam mit der Hinterbetonschicht in der Form gepreßt wird.
Die gleichmäßige Verteilung des in die Preßform in Form von einzelnen Anhäufungen eingebrachten Vorsatzmaterials erfolgt durch Vibration der Preßform. Das erfordert je nach Konsistenz des Vorsatzmaterials mehr oder weniger längere Verteilungszeiten bzw. Vibrationszeiten, die die nachfolgende Einbringung der Hinterbetonschicht verzögern. Hierdurch wird die Eintwicklung moderner, leistungsgesteigerter Anlagen zum Pressen von Betonplatten, wie z.B. Drehtischpressen mit sehr kurzen Taktzeiten behindert.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Dosiervorrichtung zum Einfüllen von Vorsatz-Betonmischungen in die Preßformen
von Plattenpressen zu entwickeln, die wesentlich kürzere Verteilungszeiten für die gleichmäßige Verteilung des in die Preßformen eingebrachten Vorsatzmaterials bedingt.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Dosiervorrichtung des eingangs beschriebenen Typs dadurch, daß die Schiebebewegung des Schieberbleches linear erfolgt, und daß die Anzahl und Anordnung der Auswurföffnungen über die gesamte Formbodenfläche der Preßform ein gleichmäßiges Punktraster von mehr als 6 Auswurföffnungen, vorzugsweise 13 Auswurföffnungen bei normalformatigen Platten, bildet.
Bisher war es üblich, Drehschieber mit Dosierkammern zu verwenden, die um eine vertikale Drehachse sektor- und taktweise gedreht wurden. Innerhalb eines Kreissektors sind die Anordnungsmöglichkeiten für Bodenöffnungen, Dosierkammern und Auswurföffnungen beschränkt. Vielleicht aus diesem Grunde ist die Entwicklung von Dosatoren auf solche mit je nach der Größe der Preßform nur 1 bis Bodenöffnungen, Dosierkammern und Auswurföffnungen beschränkt geblieben.
Es ist der Lehre der Erfindung zuzuschreiben, die diesen bisherigen Entwicklungsstand durchbricht und erstmalig linear bewegte Schieber mit integrierten Dosierkammern vorschreibt, die wesentlich besser die üblicherweise rechteckigen Formate der herzustellenden Betonplatten bzw. der dafür verwendeten Preßformen überdecken. Dadurch wird die Realisierung der weiteren Erfindungsmerkmale ermöglicht, die ein gleichmäßiges Punktraster für die Anordnung einer Vielzahl von Auswurföffnungen des Dosators vorschreiben.
Waren nach dem bisherigen Stand der Technik z.B. die Anordnung von maximal 4 Auswurföffnungen pro Preßform für eine Betonplatte im Format 50 &khgr; 50 cm vorgesehen, so sind nach der Lehre der Erfindung nunmehr bei demselben Format vorzugsweise 13 Auswurföffnungen anzuordnen, die schon sofort nach dem Auswurf des benötigten Vorsatzmaterials, d.h. sofort nach dem Auftreffen des Vorsatzmaterials auf den Preßformboden eine relativ gut und gleichmäßig verteilte Vorsatzbetonschicht ergeben, ohne daß es noch größere Vibrationszeiten für die Verteilung des Vorsatzmaterials in der Preßform bedarf.
Im Ergebnis können daher die Taktzeiten der Pressenanlagen, die mit einem erfindungsgemäßen Vorsatz-Dosator arbeiten,erheblich reduziert werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Punktraster für die Anzahl und Anordnung der Auswurföffnungen des neuen
Dosators,
Fig. 2 + 3 einen Querschnitt durch den neuen Vorsatz-Dosator in
zwei typischen Verschiebepositionen des erfindungsgemäßen Linearschiebers.
Die Fig. 2 und 3 lassen den grundsätzlichen Aufbau eines Vorsatz-Dosators erkennen. Er besteht aus dem Vorratsbehälter 1, der ein planes Bodenblech 2 mit einer Vielzahl von Bodenöffnungen 3 aufweist. Die Bodenöffnungen sind jeweils in Form von Durchgangshülsen
ausgebildet, in die ein innerhalb des Vorratsbehälters angeordnetes Rührwerk (nicht dargestellt) das jeweilige Vorsatzmaterial einstreicht.
Unterhalb des Bodenbleches 2 mit den
Bodenöffnungen 3 befindet sich der Linearscheiber 4, der auf dem ortsfest gehaltenen Schließblech 5 aufliegt und auf diesem mittels des Hydraulikzylinders 6 linear verschiebbar ist.
Das Schließblech 5 ist in dem Rahmen 7 gehalten, der mittels zwei oder mehrerer vertikaler Verstel1 spindeln 8 höhenverstellbar ist, so daß der Dichtdruck zwischen dem Schließblech 5, dem Linearschieber 4 und dem Bodenblech 2 einstellbar ist.
Der Linearschieber besitzt nach oben und nach unten offene Dosierkammern 9, die in der in Fig. 2 dargestellten Verschiebeposition des Linearschiebers in Übereinstimmung gebracht sind mit den Bodenöffnungen des Vorratsbehälters, so daß sie mit Vorsatzmaterial befüllbar sind. Dabei sind die unteren öffnungen der Dosierkammern mittels des unteren Schließbleches 5 geschlossen.
Fig. 3 zeigt die Verschiebeposition des Linearschiebers, in der die Dosierkammern über die Auswurföffnungen 10 verschoben sind, die entsprechend der Anzahl und Anordnung der Dosierkammern und der Bodenöffnungen 3 des Vorratsbehälters in dem Schließblech vorhanden sind, jedoch vollflächig versetzt zu den Bodenöffnungen derart, daß durch die Schieberbewegung des Linearschiebers die Dosierkammern entweder nach oben (Fig. 2) oder nach unten (Fig. 3) geöffnet sind.
Der gesamte Dosator mit den vorgenannten Bauteilen ist schwenkbar an der Rohrkonsole aufgehängt, so daß er in einer Pressenanlage
über den jeweiligen Preßformen verschwenkt sowie genau auf die jeweiligen Preßformen ausgerichtet werden kann.
Fig. 1 zeigt in vereinfachter Darstellung und in der Draufsicht den Drehtisch 12 einer Drehtischpresse mit dem Formrahmen 13, der zwei Preßformen 14 umfaßt. Erkennbar ist das Punktraster für die gleichmäßige Anordnung und Verteilung von insgesamt 13 Auswurföffnungen 10 oberhalb jeder der beiden dargestellten normalformatigen, quadratischen Preßformen von z.B. 50 cm Kantenlänge.

Claims (1)

  1. Anspruch:
    . Dosiervorrichtung zum Einfüllen von Vorsatz-Betonmischungen in die nach oben offenen Preßformen von Plattenpressen zum Herstellen von Betonplatten o. dergl.,
    - mit einem Vorratsbehälter, der ein planes Bodenblech mit mehreren Bodenöffnungen aufweist,
    - mit einem an der Unterseite des Bodenbleches anliegenden Schieberblech, das entsprechend der Anzahl und Anordnung der Bodenöffnungen Dosierkammern aufweist, die nach oben durch das Bodenblech verschlossen und bei Übereinstimmung mit den Bodenöffnungen geöffnet sind,
    - und mit einem an der Unterseite der Dosierkammer anliegenden, ortsfesten Schließblech, das entsprechend der Anzahl und Anordnung der Dosierkammern AuswurfÖffnungen aufweist, die vollflächig versetzt zu den Bodenöffnungen des Bodenbleches positioniert sind derart, daß durch die Schieberbewegung des Schieberbleches die Dosierkammern entweder nach oben oder nach unten geöffnet sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    - daß die Schieberbewegung des Schieberbleches (4) linear erfolgt,
    - und daß die Anzahl und Anordnung der Auswurföffnungen (10) über die gesamte Formbodenfläche der Preßform ein gleichmäßiges
    Punktraster von mehr als 6 Auswurföffnungen, vorzugsweise 13 Auswurföffnungen bei normalformatigen Platten, bildet.
DE9211670U 1992-08-28 1992-08-28 Dosiervorrichtung für eine Betonplatten-Presse Expired - Lifetime DE9211670U1 (de)

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DE9211670U1 true DE9211670U1 (de) 1992-10-22

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DE9211670U Expired - Lifetime DE9211670U1 (de) 1992-08-28 1992-08-28 Dosiervorrichtung für eine Betonplatten-Presse

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DE (1) DE9211670U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2695061A1 (fr) * 1992-08-28 1994-03-04 Henke Maschinenfabrik Gmbh Co Dispositif de dosage pour une machine de coffrage de plaques de béton.
EP3718723A1 (de) * 2019-03-29 2020-10-07 SR-Schindler Maschinen - Anlagetechnik GmbH Dosator mit dosatorscheiben für plattenproduktionsanlagen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2695061A1 (fr) * 1992-08-28 1994-03-04 Henke Maschinenfabrik Gmbh Co Dispositif de dosage pour une machine de coffrage de plaques de béton.
BE1006572A3 (fr) * 1992-08-28 1994-10-18 Henke Maschf Gmbh Dispositif de dosage pour une machine de coffrage de plaques de beton.
EP3718723A1 (de) * 2019-03-29 2020-10-07 SR-Schindler Maschinen - Anlagetechnik GmbH Dosator mit dosatorscheiben für plattenproduktionsanlagen

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