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DE69931762T2 - Wässrige zusammensetzung zur entfernung von beschichtungen - Google Patents

Wässrige zusammensetzung zur entfernung von beschichtungen Download PDF

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DE69931762T2
DE69931762T2 DE69931762T DE69931762T DE69931762T2 DE 69931762 T2 DE69931762 T2 DE 69931762T2 DE 69931762 T DE69931762 T DE 69931762T DE 69931762 T DE69931762 T DE 69931762T DE 69931762 T2 DE69931762 T2 DE 69931762T2
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DE
Germany
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composition according
composition
water
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present
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Application number
DE69931762T
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DE69931762D1 (de
Inventor
M. Ivor Winscombe CHIVERS
A. Paul Winford REYNOLDS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eco Solutions Ltd
Original Assignee
Eco Solutions Ltd
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Publication date
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Priority claimed from GBGB9817377.6A external-priority patent/GB9817377D0/en
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Publication of DE69931762T2 publication Critical patent/DE69931762T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D9/00Chemical paint or ink removers
    • C09D9/04Chemical paint or ink removers with surface-active agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine wässrige Zusammensetzung zum Entfernen organischer Beschichtungen von einer Oberfläche.
  • Die PCT-Patentanmeldung Nr. WO 97/24409 (Eco Solutions Limited) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt eine vorwiegend wässrige Lösung zum Aufweichen von Farbe, Lack und ähnlichen Beschichtungen vor dem Abstreifen der Beschichtung von einer Oberfläche, vorzugsweise umfassend:
    • (a) eine wirksame Menge eines Gemisches aus (a1) mindestens einer nicht-toxischen Verbindung der Formel I
      Figure 00010001
      in der R, R1 und R2, die gleich oder unterschiedlich sein können, für Niederalkyl-, Phenyl- oder Niederalkylphenylgruppen stehen und (a2) mindestens einem nichttoxischen Niederalkylester (einschließlich Diester) einer C2-20-Carbonsäure oder mindestens einem nichttoxischen C4-12-Alkanol,
    • (b) eine wirksame Menge mindestens eines grenzflächenaktiven Stoffes (Tensides), um der Zusammensetzung zu ermöglichen, als stabile Emulsion zu existieren, wobei der/die grenzflächenaktive(n) Stoff(e) unter den nichtionogenen, wasserlöslichen Blockcopolymeren von mehr als einem Alkylenoxid ausgewählt wird/werden, und
    • (c) Wasser in ausreichender Menge, um den Hauptanteil der Zusammensetzung zu bilden.
  • Die japanische Patentanmeldung Kokai Nr. 55-157740 (1980) (Ube Kyosan K.K.) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt eine vorwiegend wässrige Lösung, die als flüssiges Detergens zur Entfernung einer Vielzahl von Flecken und Beschichtungen von harten Oberflächen beschrieben wird, umfassend: 1 bis 20 Gewichtsprozent Bernsteinsäurediester, 0,1 bis 5 (ohne 5 einzuschließen) Gewichtsprozent anionisches Tensid, 1 bis 40 Gewichtsprozent nichtionisches Tensid und 60 bis 95 Gewichtsprozent Wasser.
  • EP-A-0294041 (Minnesota Mining and Manufacturing Company) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt eine vorwiegend wässrige Zusammensetzung zum Entfernen von Beschichtungen, wie Farbe, die bis zu ungefähr 50 Gewichtsprozent Ester zweiwertiger Säuren enthält, kleine Mengen Verdickungsmittel (Ton-/Zellulosegemische) und mindestens ungefähr 50 Gewichtsprozent Wasser, zusammen mit zusätzlichen Bestandteilen, wie Tensiden.
  • EP-A-0407952 (Georg Scheidl Jr. GmbH) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt eine viskose, pastöse oder Gel-artige wässrige Zusammensetzung, die angeblich eine Verbesserung der Zusammensetzungen von EP-A-0294041 ist, in der die farbaufweichenden „Lösungsmittel" im Allgemeinen 20 bis 60 Gewichtsprozent der Zusammensetzung ausmachen, vorzugsweise 30 bis 45%, wobei der Rest der Zusammensetzung eine wässrige Lösung üblicher grenzflächenaktiver Stoffe mit einem oder mehreren üblichen Verdickungsmitteln ist. Zweiwertige Ester werden allgemein als mögliche „Lösungsmittel" angegeben, obwohl keiner im Einzelnen genannt ist. Laponit RD wird als ein Beispiel eines üblichen Verdickungsmittels angeführt (Beispiele G, H und I).
  • Die oben beschriebenen Zusammensetzungen des Standes der Technik haben Einschränkungen vom kommerziellen Gesichtspunkt. Die aktiven und grenzflächenaktiven Bestandteile sind Spezialchemikalien, die nicht weltweit zur Verfügung stehen. Es kann dadurch wünschenswert sein, die Zusammensetzungen zu transportieren, um die weniger industrialisierten Länder zu versorgen. Der hohe Wasseranteil ist unerwünscht, da es natürlich uneffektiv ist, große Mengen Wasser per Flugzeug, LKW oder Schiff zu transportieren. Auf der anderen Seite ist es bis jetzt nicht möglich gewesen, eine Zusammensetzung mit geringerem Wasseranteil zu erhalten, die ähnlich wirksam ist oder besser, als die herkömmlichen Beschichtungsentferner auf Lösungsmittelbasis (d. h. auf der Grundlage von Dichlormethan).
  • DE-A-3438399 (Chemische Werke Kluthe GmbH & Co.) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt allgemein ein wässriges Farbabbeizmittel, das Methyl- und/oder Ethyl- und/oder Propyl- und/oder Butylester von Bernsteinsäure und/oder Glutarsäure und/oder Adipinsäure enthält und gibt ein Beispiel (Beispiel 1) für eine derartige Zusammensetzung an, die insgesamt 66 Gewichtsprozent Ester zweiwertiger Säuren (Dimethylsuccinat, Dimethylglutarat und Dimethyladipat) enthält, 2 Gewichtsprozent eines organischen Verdickungsmittel (Zelluloseacetobutyrat) und 5 Gewichtsprozent Wasser, zusammen mit zusätzlichen Bestandteilen, wie grenzflächenaktiven Stoffen. Wie jedoch Daten zeigen, die in der EP-A-0294041 enthalten sind, ist eine derartige Zusammensetzung weniger wirksam, als eine herkömmliche Dichlormethan-Farbbeize.
  • EP-A-0648820 (Qyentos Corporation) (deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme eingefügt ist) beschreibt weitere wässrige Zusammensetzungen, die eher geringe Wassermengen und große Mengen an organischen wirksamen und Trägersubstanzen (beispielsweise Dimethylsuccinat, Dimethyladipat und Dimethylglutarat) verwenden, die mit Hilfe von Tensiden im Wasser dispergiert sind. Als mögliche Tenside werden allgemein nichtionische grenzflächenaktive Mittel vom Typ mit Zusatz von Alkylenoxid (Ethylenoxid oder Propylenoxid) genannt.
  • Keine dieser Schriften des Standes der Technik bietet eine konzentrierte Reinigungsflüssigkeit, die ein geeignetes Konzentrat für den Transport vor Verdünnung mit Wasser zum Erzielen einer verdünnten Formulierung bei aufrechterhaltener Aktivität darstellen kann.
  • Daher besteht im Bereich von Haushalts- oder Handelspräparaten, die eine organische Beschichtung, wie Farbe, Lack, Fett, Tinte oder Schmutz aufweichen oder entfernen, weiterhin ein Bedarf an einer konzentrierten Flüssigkeit, die vorzugsweise klar ist und keine Streifen bildet, wirksam gegen eine breites Spektrum an Beschichtungen und geeignet, falls dies gewünscht wird, ohne erheblichen Verlust der Wirksamkeit verdünnt und optional verdickt zu werden.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird eine wässrige Zusammensetzung zum Aufweichen oder Entfernen organischer Beschichtungen geschaffen, wobei die Zusammensetzung umfasst:
    • (a) eine Gemisch aus (a1) mindestens einer nicht-toxischen Verbindung der Formel I
      Figure 00050001
      in der R, R1 und R2, die gleich oder unterschiedlich sein können, für Niederalkyl-, Phenyl- oder Niederalkylphenylgruppen stehen und (a2) mindestens einem nichttoxischen Niederalkylester einer C2-20-Carbonsäure oder mindestens einem nichttoxischen C4-12-Alkanol,
    • (b) einen grenzflächenaktiven Stoff, um der Zusammensetzung zu ermöglichen, als stabile Emulsion zu existieren, wobei der/die grenzflächenaktive(n) Stoff(e) unter den nichtionogenen, wasserlöslichen Blockcopolymeren von mehr als einem Alkylenoxid ausgewählt wird/werden, und
    • (c) Wasser,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Bestandteil (c) (Wasser) in einer Menge von weniger als 50 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a) vorhanden ist und dass die Zusammensetzung als stabile Mikroemulsion existiert.
  • Es ist zu beachten, dass der hierin verwendete Ausdruck „stabile Emulsion" oder „stabile Mikroemulsion" sich insbesondere auf eine Emulsion oder Mikroemulsion bezieht, die gegen Trennung in nicht emulgierte Phasen über einen Zeitraum stabil ist, der normalerweise für eine derartige Zusammensetzung erforderlich ist, typischerweise einige Wochen oder Monate. Das Wort „Mikroemulsion" betrifft Emulsionen einschließlich Suspensionen und Dispersionen, in der die emulgierten Tröpfchen eine Größe von weniger als ungefähr 0,1 μm haben, so dass keine Milchigkeit eintritt.
  • Der Begriff „Niederalkyl" bezieht sich insbesondere auf Alkylgruppen, die bis zu ungefähr 8 Kohlenstoffatomen enthalten, beispielsweise Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, s-Propyl-, n-Butyl-, s-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl- und Hexyl-Gruppen. Derartige Alkylgruppen können optional ein- oder mehrfach substituiert sein, beispielsweise mit einem oder mehreren Substituenden, ausgewählt unter Halogeno-, Nitro-, Amino-, C1-4-Alkylamino-, Di-C1-4-Alkylamino-, Hydroxy-, C1-4-Alkoxy-, Carboxy-, (C1-4-Alkyl-) carbonyl-, (C1-4-Alkoxy-)carbonyl-, C2-4-Alkanoyloxy-, (C1-4-Alkyl-) carbamoyl-, Aryl- und Zykloalkylgruppen oder Salzderivaten davon. Phenylteile der Verbindungen nach Formel I können optional in ähnlicher Weise ein- oder mehrfach substituiert sein.
  • Der hierin verwendete Ausdruck „nicht-toxisch" bezieht sich auf ein annehmbar niedriges Toxizitätsniveau, wenn ein Bestandteil in wirksamer Menge vorliegt, und nicht notwendigerweise auf die vollkommene Abwesenheit toxischer Wirkungen. Insbesondere werden Verbindungen, die nur eine vorübergehende toxische Wirkung haben und keine bedeutenden bleibenden Schäden bewirken, hierin als „nicht toxisch" bezeichnet und gemeint. Im Einzelnen sind toxische Wirkungen, die in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vermieden werden müssen, Krebserregung, Hervorrufen von Missbildungen und Genschäden.
  • Die Verbindung der Formel I, die den Bestandteil (a1) der bevorzugten Zusammensetzung bildet, ist vorzugsweise wasserlöslich oder wassermischbar, falls erforderlich mit Hilfe von Lösungshilfsmitteln, unlösliche oder unmischbare Verbindungen können jedoch verwendet werden, sofern sie emulgierbar oder suspendierbar sind, falls erforderlich mit Hilfe von Emulgatoren und/oder Suspensionsmitteln.
  • Als eine bevorzugte Verbindung der Formel I kann insbesondere Triethylphosphat (R = R1 = R2 = Ethyl) genannt werden, das sich als in hohem Maße wirksam, nicht toxisch (im Sinne der obigen Definition) und wassermischbar ergeben hat.
  • Der den Karbonsäureester bildende Bestandteil (a2) der bevorzugten Zusammensetzung ist vorzugsweise ein Niederalkylester einer geradkettigen, ganz oder teilweise gesättigten C2-20-Alkylmono- oder -polykarbonsäure. Insbesondere bevorzugte Ester umfassen Alkylester ganz oder teilweise gesättigter geradkettiger ein-, zwei- oder dreiwertiger Karbonsäuren, wie beispielsweise C2-10-Alkan-, Alkandi- oder Alkantrisäuren, insbesondere C2-8-Alkansäuren, wie Essigsäure, C4-8-Alkandisäuren, wie Bernsteinsäure (Butandisäure), Adipinsäure (Hexandisäure) oder C4-8-Alkantrisäuren. Die die Ester bildenden Alkylgruppen können in geeigneter Weise unter Niederalkylgruppen, insbesondere Methyl-, Ethyl-, Propyl-, n-Butyl- und Octylgruppen, ausgewählt werden. Alkylteile des Esters des Bestandteils (a2) können optional ein- oder mehrfach substituiert sein, beispielsweise durch einen oder mehrere Substituenden, die unter Halogeno-, Nitro-, Amino-, C1-4-Alkylamino-, Di-C1-4-Alkylamino-, Hydroxy-, C1-4-Alkoxy- und C2-4-Alkanoyloxygruppen oder Salzderivaten davon ausgewählt wurden. Besonders bevorzugte Ester umfassen Dimethylsuccinat, Diethylsuccinat, Dimethyladipat, Triacetin-(1,2,3-Propantriol-triazetat), Tri-n-butylcitrat, n-Octylazetat, Methyloctanoat oder Gemische davon.
  • Der das C4-21-Alkanol bildende Bestandteil (a2) der zweiten bevorzugten Zusammensetzung ist vorzugsweise ein verzweigtes C4-10-Alkanol und weiter bevorzugt ein Alkan-1-ol mit einer Hydroxyl-Funktion und mindestens einer (vorzugsweise einer) Alkylseitenkette in Position 2. Ein besonders bevorzugtes derartiges Alkanol ist 2-Ethyl-1-butanol.
  • Der Ester-Bestandteil (a2) ist typischerweise in der wässrigen Zusammensetzung wenig löslich oder unlöslich. Dieser Bestandteil ist daher typischerweise hauptsächlich in der „Öl"-Phase der Emulsion anwesend.
  • Es ist für die Erfindung erforderlich, dass die Zusammensetzung als stabile Mikroemulsion existiert. Die Natur der Emulsion ist jedoch nicht notwendigerweise dieselbe über den Gesamtbereich der Verdünnungen. Bei geringem Wasseranteil beispielsweise kann eine „Wasser-in-Öl"-Mikroemulsion existieren, während bei höheren Wasseranteilen die Form der Mikroemulsion „Öl-in-Wasser" sein kann oder ein Hybrid, in der beide Formen vorliegen können. Bei erheblicher Verdünnung zum Erreichen der vorwiegend wässrigen Zusammensetzung nach WO 97/24409 ist festzustellen, dass der Zustand der Mikroemulsion typischerweise in eine Öl-in-Wasser-Emulsion (nicht-Mikroemulsion) übergeht.
  • Der grenzflächenaktive Bestandteil (b) wird ausgewählt unter nichtionischen, wasserlöslichen Blockcopolymer(en) mit mehr als einem Alkylenoxid. Blockcopolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid sind besonders geeignet, da diese eine weite Spanne von Emulgations- und Dispergierungswirkungen bieten und optional auch als Gelbidner wirken können. Derartige Copolymer-Tenside haben typischerweise ein ungefähres Molekulargewicht im Bereich zwischen 8000 und 16000 (beispielsweise um 12000) und eine ungefähre Hydroxylzahl im Bereich von ungefähr 5 bis ungefähr 15 mg KOH/g (beispielsweise ungefähr 8,5-11,5 mg KOH/g). Besonders bevorzugt werden Blockcopolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid, in denen sich das Verhältnis (x) des hydrophilen Polyoxyethylens am Copolymer (ausgedrückt als Gewichtsprozent) zum Molekulargewicht (y) des hydrophoben Polyoxypropylens ungefähr nach folgender Formel verhält y = 5000 – 40 x
  • Derartige Copolymere verfügen im Allgemeinen über einen HLB-Wert in der Größenordnung von ungefähr 20 bis 28, wenn er chromatographisch bestimmt wird. Wasserlösliche Tenside Synperonic PE (TM) (ICI, England), beispielsweise der F-Serie (was sich auf ihr flockiges Aussehen bezieht) können als besonders bevorzugte Tenside des Bestandteils (b) erwähnt werden.
  • Das Tensid kann in geeigneter Weise in Verbindung mit einem Cotensid, wie einem einfachen organischen Alkohol verwendet werden, geeigneterweise einem C1-10-Alkylalkohol, beispielsweise einem C4-8-Alkanol, wie etwa Hexan-1-ol. Cotenside verbessern die Stärke und Stabilität der Mikroemulsion, die durch den grenzflächenaktiven Bestandteil (b) erzeugt wurde, und unterstützen die Verringerung der Schaumbildung der Zusammensetzung.
  • Aus Sicherheitsgründen wird besonders bevorzugt, dass die organischen Bestandteile der Zusammensetzung einen relativ hohen Flammpunkt aufweisen (d. h. erheblich über normalen Arbeitstemperaturen). Ebenfalls wird aus Bequemlichkeit bevorzugt, dass die organischen Bestandteile der Zusammensetzung über den gesamten Bereich normaler Arbeitstemperaturen flüssig sind.
  • Die Zusammensetzung kann auf Wunsch zusätzliche Bestandteile enthalten. Derartige zusätzliche Bestandteile können herkömmliche Füllstoffe, Bindemittel, Stabilisatoren, Farbstoffe und Biozide umfassen. Es wird jedoch vorgezogen, dass keine erheblichen Mengen zusätzlicher Bestandteile anwesend sind, d. h. dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung im Wesentlichen aus den Bestandteilen (a), (b) und (c) besteht, wie sie oben definiert wurden.
  • Die Zusammensetzung enthält im Wesentlichen gleiche Volumina der Bestandteile (a1) und (a2). Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass dies die Bildung einer klaren, stabilen Mikroemulsion verbessert, sogar bei sehr geringer Wassermenge, wenn die Bildung einer Emulsion jeglicher Art schwierig wird.
  • Die Wassermenge (Bestandteil (c) beträgt weniger als 50 Gewichts- und/oder Volumenprozent, typischer weniger als 40%, vorzugsweise weniger als 30% und in besonders bevorzugter Weise von 15 bis 25 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a).
  • Bestandteil (a) liegt geeigneterweise in einer Menge von bis zu ungefähr 90 Volumenprozent der gesamten Zusammensetzung vor. In stärker bevorzugter Weise sollten, wie oben erwähnt, die Bestandteile (a1) und (a2) beide in ungefähr gleichen Volumina vorliegen, beispielsweise jeweils in bis zu 45 Volumenprozent der gesamten Zusammensetzung, stärker bevorzugt bis zu 40 Volumenprozent der gesamten Zusammensetzung. Für kommerzielle Transportzwecke ist wünschenswert, die Zusammensetzung bei oder nahe dieser bevorzugten Maximalkonzentration des Bestandteils (a) zu transportieren.
  • Der grenzflächenaktive Bestandteil (b) ist typischerweise in einer Menge von bis zu 10 Gewichtsprozent der gesamten Zusammensetzung anwesend, stärker bevorzugt von ungefähr 2 bis 4 Gewichtsprozent. Geringfügige Cotenside, wie Hexanol können geeigneterweise bis zu 20 Gewichtsprozent des grenzflächen aktiven Bestandteils umfassen, vorzugsweise von bis zu ungefähr 5 Gewichtsprozent.
  • Beliebige geringfügige zusätzliche Bestandteile umfassen typischerweise bis zu ungefähr 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, stärker bevorzugt bis zu ungefähr 6 Gewichtsprozent.
  • Falls gewünscht, kann die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit Wasser auf Verdünnungsgrade verdünnt werden, wie sie in WO 97/24409 beschrieben werden, in vielen Fällen ohne erheblichen Verlust an Wirksamkeit. Alternativ kann die Zusammensetzung in ihrem unverdünnten Zustand verwendet werden.
  • Es ist zu beachten, dass die Zusammensetzung, in der eine stabile Mikroemulsion bei außergewöhnlich hohen Konzentrationen organischer Substanzen aufrechterhalten wird, sehr ungewöhnlich und überraschend ist. Ohne durch die Theorie gebunden sein zu wollen, wird vermutet, dass eine synergistische Wechselwirkung zwischen den Bestandteilen (a1) und (a2) eintritt, in der wahrscheinlich der Verteilungseffekt auftritt, der für die verdünnte Zusammensetzung in WO 97/24409 beschrieben wurde. Durch einen Mechanismus, der noch nicht vollkommen verstanden wurde, wirken die Bestandteile (a), (b) und (c) in der vorliegenden Erfindung zusammen, um eine stabile Mikroemulsion zu erzeugen, die sowohl alleine wirkungsvolle Entfernungs-/Aufweichungsfähigkeiten für Beschichtungen hat, als auch ihre Emulsionsstabilität (normalerweise mit etwas größeren Emulsionströpfchen, was zu etwas stärkerer Milchigkeit führt) und Entfernungs-/Aufweichungsfähigkeiten für Beschichtungen bei Verdünnung mit Wasser behält, beispielsweise bis zu den Verdünnungsgraden, die in WO 97124409 beschrieben werden.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sollten im Allgemeinen mit einer gewissen Sorgfalt bereitet werden, um die erforderliche stabile Mikroemulsion zu erreichen. Das allgemeine Präparationsverfahren, das in WO 97/24409 beschrieben wird, sollte angewandt werden, mit folgenden Änderungen.
  • Wie nach dem Stand der Technik werden zunächst Wasser und grenzflächenaktive Bestandteile gemischt, und in der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise zunächst das ganze Wasser mit den grenzflächenaktiven Bestandteilen gemischt. Außerdem sollten vorzugsweise eventuelle geringfügige zusätzliche Bestandteile (beispielsweise Biozide) ebenfalls anfangs mit den grenzflächenaktiven Bestandteilen gemischt werden.
  • Dieses anfängliche Mischen wird vorzugsweise langsam stattfinden, unter Rühren, um die grenzflächenaktiven Bestandteile vollständig zu lösen. Dies sollte zu einer konzentrierten Tensidlösung führen, die bis zu ungefähr 40 Gewichtsprozent Tensid enthält, typischer zwischen ungefähr 15 und 30 Gewichtsprozent.
  • Dieser Lösung wird dann ein großer Volumenüberschuss, beispielsweise zwischen ungefähr dem Einfachen und ungefähr dem 5-fachen, stärker bevorzugt das ungefähr 4-fache des eigenen Volumens des Bestandteils (a) zugesetzt, vorzugsweise als im Wesentlichen gleiche Teilvolumina der Bestandteile (a1) und (a2), wiederum langsam und unter Rühren.
  • Die Bestandteile (a1) und (a2) werden typischerweise getrennt zugesetzt, der schwächer lösliche Bestandteil zuerst, bis eine Emulsion entsteht. Bei derart geringen Wassermengen können Gelphasen und mehrphasige Systeme (beispielsweise Flüssigkeit/Feststoff, Flüssigkeit/Gel, Flüssigkeit/Flüssigkeit, Gel/Feststoff) in verschiedenen Stadien während des Zusatzes der Bestandteile (a1) und (a2) auftreten. Wenn jedoch beim Zusetzen des zweiten der Bestandteile die endgültigen Proportionen der Bestandteile (a1) und (a2) angenähert werden, wird sich die Mikroemulsion stabilisieren und dann das Zusetzen des Bestandteils gestoppt werden.
  • Weiteres Rühren des Gemisches ist oft wünschenswert, um vollständiges Durchmischen und Emulgieren sicherzustellen.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können als solche verwendet werden oder können mit Wasser unter Bewegen (beispielsweise Rühren) verdünnt und optional verdickt werden, um Zusammensetzungen nach WO 97/24409 zu erzeugen. Die Stoffe und Verfahren zum Erreichen einer derartigen Verdickung werden in WO 97/24409 vollständig beschrieben und werden hier nicht wiederholt werden.
  • In konzentrierter Form können die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um die aktiven Stoffe in Farb-, Lack- und Firnissabbeizbädern aufzufüllen, in die Artikel eingetaucht werden, um die Farbe etc. aufzuweichen und zu entfernen, und die unverdickte Zusammensetzungen nach WO 97/24409 verwenden.
  • Alternativ können die konzentrierten Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ohne vorherige Verdünnung verdickt werden, um verdickte, hochwirksame wässrige Zusammensetzungen zum Entfernen organischer Beschichtungen von einer Oberfläche zu erzeugen.
  • Verdickung einer stabilen Mikroemulsion, die die Bestandteile (a1) und (a2) bei einem Wassergehalt von weniger als 50% enthält, ist nicht unbedingt eine einfache Aufgabe, wenn Stabilität, Wirksamkeit und andere wünschenswerte Eigenschaften der Mikroemulsion aufrechterhalten werden sollen.
  • Wir haben jedoch überraschenderweise testgestellt, dass die stabile Mikroemulsion der vorliegenden Erfindung bei sorgfältiger Auswahl der verwendeten Rheologiesteuermittel (Verdickungsmittel) ohne Verlust von Stabilität oder Wirksamkeit effektiv verdickt werden kann.
  • Insbesondere sollte das Rheologiesteuermittel unter den folgenden ausgewählt werden:
    • 1. Thixotrope Gele auf der Grundlage von Amid-modifiziertem, hydriertem Kastoröl,
    • 2. organische rheologische Zusätze auf Polyamidbasis;
    • 3. Kombinationen von pyrogener Kieselsäure (fumed silica) und Polymerwachs-Schwebemitteln, und
    • 4. Gemischen davon.
  • Als Beispiele geeigneter thixotroper Gele auf der Grundlage von Amid-modifiziertem, hydriertem Kastoröl seien insbesondere weiße oder gebrochen weiße, fein gemahlene pulverförmige Thixotrope erwähnt, die für Systeme auf Lösungsmittelbasis geeignet sind, die über begrenzte Löslichkeit im Lösungsmittel verfügen und bis zu einem gewissen Maße über eine Neigung zum Quellen im Lösungsmittel. Die erhaltene Suspension fein verteilter, gleichmäßig gequollener, thixotroper Teilchen bildet ein Trägernetz für die verdickte Zusammensetzung. Ein derartiges Rheologiesteuermittel, das sich als besonders geeignet ergeben hat, ist CRAYVALLAV MT (Handelsmarke), erhältlich von Cray Valley Limited, Newport, UK (Tel.-Nr.: +44 1633 440356).
  • Als Beispiele geeigneter organischer rheologischer Polyamid-Zusätze seien insbesondere weiße oder gebrochen weiße, fein gemahlene Zusätze, die weder auf Organoclaybasis beruhen, noch auf Amid-modifiziertem, hydriertem Kastoröl, (beispielsweise Polyamid-Wachse), die für Systeme auf Lösungsmittelbasis geeignet sind, die kontrollierte Thixotropieeigenschaften haben und guten Nachgiebigkeitswiderstand, wobei sie über gute Fließ- und Nivellierungs- und Auftragseigenschaften verfügen, wenn sie in die verdickte Zusammensetzung eingefügt sind. Ein derartiger Zusatz, der sich als besonders geeignet ergeben hat, ist CRAYVALLAC SUPER (Handelsmarke), erhältlich von Cray Valley Limited, Newport, UK (Tel.-Nr.: +44 1633 440356).
  • Als Beispiele geeigneter Kombinationen von pyrogener Kieselsäure und Polymerwachs-Schwebemitteln seien weiße oder gebrochen weiße, flüssige Polymerwachs-Schwebemittel, die in Verbindung mit ausreichend pulverförmiger pyrogener Kieselsäure verwendet werden, um die Fließeigenschaften auf die gewünschten Merkmale einzustellen, besonders erwähnt. Die präzisen Verhältnisse zwischen den Bestandteilen kann ein durchschnittlicher Fachmann leicht bestimmen. Unter den pyrogenen Kieselsäuren werden im Allgemeinen die hydrophoben Sorten bevorzugt. Derartige Kieselsäuren werden durch Wasser nicht erheblich befeuchtet und als Pulver neigen sie dazu, auf Wasser zu schwimmen. Sie sind durch eine geringere Anzahl oberflächlicher Silanol-(Si-OH-)Gruppen gekennzeichnet (typischerweise weniger, als ungefähr 40% der Anzahl, die an der Oberfläche hydrophiler pyrogener Kieselsäure anwesend ist), während der Rest in hydrophobe modifizierte Formen, wie dialkylsilalierte Formen (beispielsweise Si-O-Si(CH3)2) umgewandelt ist. Pyrogene Kieselsäuren sind als feine, weiße Pulver erhältlich, trocken oder in einer Trägerflüssigkeit, mit einer mittleren Primärteilchengröße, die typischerweise in der Größenordnung von ungefähr 5 bis ungefähr 20 nm liegt. Eine derartige Kombination aus Wachs und Kieselsäure, die sich als besonders geeignet herausgestellt hat, ist M-P-A 2000X (eingetragene Handelsmarke), erhältlich von NL Chemicals, Hightstown, New Jersey, USA (Tel.-Nr.: +1 609 443 2500) (wenn es entweder als ein weißes festes Wachs nach Verdampfen der Trägerflüssigkeit verwendet wird, in der es geliefert wird, oder alternativ im Lösungsmittel) in Verbindung mit einer ausreichenden Menge einer pyrogenen Kieselsäure, wie etwa HDK-NZO (Handelsmarke), erhältlich von Wacker, oder AEROSIL (hydrophobe Sorte), erhältlich von Degussa AG (Tel.-Nr.: +49 6181 59 32 49).
  • Das Rheologiesteuermittel wird, wenn anwesend, geeigneterweise in einer Menge von bis zu ungefähr 8 Gewichtsprozent verwendet, beispielsweise ungefähr 5%. Rühren und Zerkleinern wird vorzugsweise angewandt und die auftretende Temperaturerhöhung sollte auf nicht mehr, als ungefähr 60°C geregelt werden, vorzugsweise 50-55°C.
  • Die erfindungsgemäße verdickte Zusammensetzung existiert vorzugsweise als ein dicker weißer oder gebrochen weißer Gelartiger Stoff, der in der Lage ist, sein eigenes Gewicht zu tragen und dicke Schichten auf einer vertikalen Oberfläche zu ergeben. Nach Auftragen auf die vertikale Oberfläche trocknet die Zusammensetzung nicht schnell und kann leicht zusammen mit dem abgebauten Beschichtungswerkstoff abgewaschen oder abgewischt werden oder kann einfach durch relativ leichtes mechanisches Kratzen oder steifes Bürsten entfernt werden.
  • Unabhängig davon, ob sie in konzentrierter oder verdünnter Form vorliegen, haben die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung die folgenden Gebrauchseigenschaften:
    • 1. Sie sind wirksam zum Aufweichen oder Verformbarmachen von Farben, Firnissen und Lacken, bevor diese von einer Oberfläche abgestreift werden.
    • 2. Sie sind wirksam beim Entfernen vieler Formen organischer Flecken, Marken oder dünnen Beschichtungen von Oberflächen, beispielsweise abgebauter/verharzter Öle, Sprühfarbe (beispielsweise Graffiti), Teere, Tinten, Filzstifttinten, Lebensmittel, Fette, Schmutz und Tierausscheidungen.
    • 3. Sie sind wirksam bei der Säuberung oder Wiederherstellung von Utensilien und Werkzeugen, die mit den Beschichtungen und ähnlichen bereits erwähnten Stoffen verschmutzt wurden, beispielsweise Pinsel und Rollen nach dem Malen.
  • Es besteht ein allgemeiner Bedarf an einem schnell wirkenden, leicht anwendbaren Fluid zum Entfernen schwieriger organischer Beschichtungen, wie etwa Graffiti-Farbe oder -Tinte. In diesem Bereich besteht als besondere Anforderung, dass die Zusammensetzung in einem Maße verdickt werden sollte, dass sofortiges Abfließen von einer vertikalen Oberfläche verhindert wird, sie aber noch aus einem unter Druck gesetzten oder setzbaren Behälter spritzbar und schnell wirksam ist, so dass das Fluid und die abgebaute Beschichtung bald nach dem Auftragen des Fluids abgewaschen oder abgewischt werden können. Der unter Druck setzbare Behälter kann beispielsweise ein einfacher handgeführter Heimspritzbehälter sein, in dem Niedrigdrucksprühen durch eine Pressbewegung der Hand erreicht wird.
  • Wir haben überraschenderweise festgestellt, dass die Zusammensetzungen sowohl der vorliegenden Erfindung, als auch von WO 97/24409 zum Gebrauch als schnell wirkende, leicht anwendbare (beispielsweise spritzbare) Fluide zur Entfernung schwieriger organischer Beschichtungen, wie Graffiti-Farbe oder -Tinte wirkungsvoll verdickt werden können, indem ein hydrophiles Rheologiesteuermittel (Verdickungsmittel) verwendet wird, das aus der Gruppe der vernetzten, nichtakrylischen, hydrolysierbaren Vinylether-/Maleinsäureanhydrid-Copolymere ausgewählt wurde.
  • Einzelne Beispiele für derartige Copolymere umfassen Alkyl-(beispielsweise C1-4-Alkyl-, wie etwa Methyl)-vinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymere, die mit einem Alkadien, wie etwa 1,9-Decadien vernetzt sind. Bei Hydrolyse mit Wasser werden die Maleinsäureanhydridringe hydrolysiert, um freie Diazid-Gruppen abzugeben, und das Polymer entspricht der folgenden schematischen Darstellung (II):
    Figure 00180001
  • Am meisten bevorzugt werden solche Polymere, die als weiße oder gebrochen weiße Pulver erhältlich sind, die einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 10% aufweisen und eine Teilchengröße von weniger als ungefähr 1000 μm.
  • Vinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymere sind bei Kontakt mit Wasser sauer und werden durch Zusatz einer Base zwischen pH 3,0 und pH 8,0 (beispielsweise ungefähr pH 7,0) in geeigneter Weise auf maximale Viskosität eingestellt.
  • Die verdickte Emulsion der vorliegenden Erfindung weist Scherentzähungsverhalten auf, wobei sie typischerweise einen hohen Streckwert oder anfängliche Fließfestigkeit zeigt.
  • Bevorzugte Streckwerte (nach Brookfield) in einem Labormodell-Gelsystem, das diese Verdickungsmittel anwendet und 0,25% suspendierte Feststoffe aus Sand enthält (Gel mit Natriumhydroxid auf pH 7 neutralisiert) liegen in der Größenordnung von ungefähr 2.100 bis 2.600 (entsprechender Temperaturbereich 55°C-28°C), insbesondere 2.200 bis 2.500 dyn/cm–2; in einem Gelsystem mit 0,75% suspendierten Feststoffen aus Sand (Gel mit Natriumhydroxid auf pH 7 neutralisiert) liegen bevorzugte Streckwerte (nach Brookfield) in der Größenordnung von ungefähr 5.800 bis 6.600 (entsprechender Temperaturbereich 55°C-28°C), insbesondere 5.900 bis 6.500 dyn/cm–2. In allen Fällen ist der Sand unbegrenzt suspendiert, ohne Verringerung der Suspension mit der Zeit.
  • Ein derartiges besonders bevorzugtes Verdickungsmittel ist STABILEZE (RTM)06, erhältlich von International Speciality Products, UK (Tel.-Nr.: +44 161 998 1122). Ein alternatives, jedoch weniger bevorzugtes, derartiges Verdickungsmittel ist STABILEZE (RTM) QM, bei derselben Quelle erhältlich.
  • BEIPIEL 1
  • Konzentrierte, unverdickte Zusammensetzung von Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Für eine Charge von ungefähr 1 Liter wurde die folgende Zusammensetzung angewandt:
    Figure 00200001
  • Präparationsverfahren
  • In einem Gefäß mit großem Durchmesser wurde eine konzentrierte Tensidlösung bereitet. Das Wasser wurde im Gefäß vorgelegt, gefolgt vom Hexan-1-ol, und dann langsam unter Rühren mit einem einfachen Paddelrührer oder Propellerrührer das Biozid zugesetzt.
  • Dann wurde das Synperonic F127 langsam unter Rühren mit demselben Rührer zugesetzt und vollständig sich lösen gelassen. Die Rührgeschwindigkeit betrug ungefähr 300 U/min, die Zusetzzeit mindestens 30 Minuten, die Rührdauer mindestens 12 Stunden.
  • Zur erhaltenen Tensidlösung wurde dann das Dimethyladipat sehr langsam unter Rühren hinzugefügt (Rührgeschwindigkeit und -gerät wie oben). Nachdem eine geringe Menge Dimethyladipat zugesetzt worden war, fing ein sehr dickes Gel an, sich zu bilden. Weiterer langsamer Zusatz des Dimethyladipats erzeugte ein flüssigeres Gel, bis beim Hinzufügen des letzten Dimethyladipats ein klares Fluid mit gelierten Teilchen erhalten wurde.
  • Diese gelierten Teilchen wurden beim Stehen nicht dispergiert oder gelöst.
  • Dann wurde das Triethylphosphat langsam zugesetzt, wiederum unter Rühren. Nach teilweisem Zusetzen wurde eine gewisse Klärung der gelierten Teilchen beobachtet; nach weiterem Zusetzen setzte sich die Klärung fort und zusätzlich wurde eine zweiphasige Lösung beobachtet. Beim Hinzufügen des letzten Triethylphosphats wurde eine stabile, klare, wasserartige Mikroemulsion erhalten. Das Rühren wurde für ungefähr 15 Minuten fortgesetzt.
  • Es wurde festgestellt, dass die Zusammensetzung folgendermaßen verwendbar ist:
    • 1. Sie kann als Konzentrat verwendet werden, um die wirksamen Stoffe in Abbeizbädern aufzufüllen, die unverdünnte Zusammensetzungen nach WO 97/24409, Beipiel 1 verwenden;
    • 2. Sie kann mit Wasser verdünnt werden, beispielsweise ungefähr vierfach, um eine unverdickte Zusammensetzung zu erhalten, die im Wesentlichen der von WO 97/24409, Beispiel 1 ähnelt, die wiederum unter Verwendung von Laponit RD oder anderen Rheologiesteuermitteln in geeigneter Menge verdickt werden kann, entsprechend dem Endstadium von WO 97/24409, Beispiel 2.
  • In diesen beiden Anwendungsweisen führt die Verdünnung der Mikroemulsion zur Bildung einer stabilen, weißen, milchigen Emulsion, wie in Beispiel 1 von WO 97/24409 festgestellt wurde. In beiden Anwendungen ist heftiges Bewegen, beispielsweise Rühren, wesentlich, wenn die Mikroemulsion dem Verdünnungsstoff zugesetzt wird.
  • Außerdem:
    • 3. Die Zusammensetzung kann als unverdickter Oberflächenreiniger und/oder Aufweichmittel für Farbe, Firnis, Lack etc. verwendet werden, insbesondere in Situationen, in denen die wasserartige Klarheit der Zusammensetzung ein erwünschter Vorteil ist, der den kommerziellen Nachteil der hohen organischen Konzentration und des geringen Wassergehalts aufwiegt.
  • Beispiel 2
  • Konzentrierte unverdickte Zusammensetzung aus Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Eine Charge von ungefähr 200 cm3 wurden unter Anwendung der Bestandteile und des Verfahrens von Beispiel 1 bereitet, mit der Ausnahme, dass nach dem Zusetzen des Tensids Synperonic F127 40 cm3 dieser erhaltenen Tensidlösung genommen wurden und nur 80 cm3 jeweils an Dimethyladipat und Triethylphosphat zu den 40 cm3 der genommenen erhaltenen Tensidlösung hinzugefügt wurden.
  • Das Produkt und seine Vorteile/Anwendungsweisen werden in Beispiel 1 besprochen.
  • Beispiel 3
  • Konzentrierte verdickte Zusammensetzung von Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Eine Charge von ungefähr 100 cm3 wurde bereitet, indem 100 cm3 des Produktes von Beispiel 2 in ein Gefäß gebracht wurden und die Zusammensetzung mit einem Silverson Hochgeschwindigkeitsrührer mit Abdeckkappe gerührt wurde.
  • Eine ausreichende Menge der im Handel erhältlichen Xylenlösung von Polymerwachs-Verdickungsmittel M-P-A-2000X wurde an der Luft trocknen gelassen, um das Xylen zu entfernen, und 2,77 g der erhaltenen Wachses wurden dann langsam ins Gefäß eingebracht, unter Rühren für weitere 30 Minuten, um dem Wachs zu erlauben, sich zu verteilen. Ein Temperaturanstieg auf ungefähr 45°C wurde beobachtet.
  • Dann wurden 2 g pyrogene Kieselsäure HDK-NZO der Zusammensetzung im Gefäß hinzugefügt, wiederum unter Rühren, und das Rühren für weitere 15 Minuten fortgesetzt.
  • Das Produkt ist ein weißes, bewegliches, schleimiges Fluid, das sich beim Stehen nicht absetzt oder eine Phasentrennung unterläuft. Seine Eigenschaften beim Reinigen/Aufweichen organischer Beschichtungen sind besser, als die von Dichlormethan-Farbbeizen.
  • BEISPIEL 4
  • Konzentrierte verdickte Zusammensetzung von Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Eine doppelte Charge (400 cm3) des Produktes aus Beispiel 2 wurde in ein Gefäß gebracht und in der in Beispiel 3 beschriebenen Weise gerührt.
  • 20 g Verdickungsmittel CRAYVALLAC SUPER wurden langsam in den Wirbel des Rührers gegeben. Das Rühren wurde weitere 30 Minuten fortgesetzt, um dem Verdickungsmittel zu erlauben, sich zu verteilen, während welcher Zeit die Temperatur auf ungefähr 50-55°C anstieg. Nach ungefähr 4 Minuten wurde ein Anstieg der Viskosität beobachtet. Ein zunehmender Anstieg der Viskosität wurde festgestellt und es wurde erforderlich, den Rührer mechanisch in der verdickten Lösung zu bewegen, um vollständige Mischung sicherzustellen.
  • Das Produkt ist ein dickes weißes Gel, das in der Lage ist, sein eigenes Gewicht bis zu erheblichen Dicken zu tragen. Es setzt sich beim Stehen weder ab noch unterläuft es eine Phasentrennung. Seine Eigenschaften beim Reinigen/Aufweichen organischer Beschichtungen sind besser, als die von Dichlormethan-Farbbeizen.
  • BEISPIEL 5
  • Konzentrierte verdickte Zusammensetzung von Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Beispiel 4 wurde unter Verwendung von 20 g CRAYVALLAC MT an Stelle von 20 g CRAYVALLAC SUPER wiederholt. Das Produkt war ähnlich.
  • BEISPIEL 6
  • Spritzbare verdickte Zusammensetzung von Dimethyladipat/Triethylphosphat
  • Eine Charge von einem Liter des Produktes von Beispiel 1 aus WO 97/24409 wurde in ein Gefäß gebracht und in der Weise gerührt, die im obigen Beispiel 3 beschrieben wurde.
  • 4 g STABILEZE 06 Verdickungsmittel (Pulver) wurden langsam in den Wirbel des Rührers gegeben, über eine Zeit von ungefähr 15 Minuten. Rühren wurde für weitere 30 Minuten fortgesetzt, um dem Verdickungsmittel zu erlauben, sich zu verteilen, während welcher Zeit die Temperatur auf ungefähr 35°C anstieg.
  • Das Gemisch wurde dann auf pH 7,0 oder geringfügig darüber durch tropfenweisen Zusatz von 2M Natriumhydroxidlösung zur unter Scherung gerührten Mischung über einen Zeitraum von ungefähr 30 Minuten neutralisiert. Anstieg von Viskosität und Temperatur wurden während dieses Zeitraums beobachtet. Das neutralisierte Gemisch wurde für weitere 15 Minuten gerührt, um vollständige Dispersion und Neutralisation sicherzustellen.
  • Das Produkt ist ein weißes oder durchscheinendes, bewegliches, seidiges Fluid, das einige Luftblasen enthält. Es haftet in ausreichender Weise an vertikalen Oberflächen und verbreitet sich zum Ausfüllen der Konturen unregelmäßiger Oberflächen, wie Ziegeln, Stein oder Beton. Es setzt sich beim Stehen weder ab, noch unterläuft es eine Phasentrennung. Seine Eigenschaften beim Reinigen/Aufweichen organischer Beschichtungen sind besser, als die von Dichlormethan-Farbbeizen. Außerdem ist das Produkt aus einem herkömmlichen, durch Handdruck betätigten Haushaltsspritzbehälter oder Ähnlichem spritzbar, und bietet auf diese Weise potentielle Verwendbarkeit als Graffiti-Entferner oder als Zusammensetzung zum Entfernen anderer schwieriger Beschichtungen von schwierigen (beispielsweise unregelmäßigen und/oder vertikalen) Oberflächen.

Claims (18)

  1. Wässrige Zusammensetzung zum Aufweichen oder Entfernen von organischen Beschichtungen, bestehend aus: (a) einer Mischung aus (a1) mindestens einer nichttoxischen Verbindung mit der Formel I
    Figure 00260001
    wobei R, R1 und R2, die gleich oder unterschiedlich sein können, für Niederalkyl-, Phenyl- oder Niederalkylphenylgruppen stehen, und (a2) mindestens einem nichttoxischen Niederalkylester einer C2-20-Carbonsäure oder mindestens einem nichttoxischen C4-12-Alkanol; (b) mindestens einem grenzflächenaktiven Stoff, um zu ermöglichen, dass die Zusammensetzung als stabile Emulsion existiert, wobei der grenzflächenaktive Stoff bzw. die grenzflächenaktiven Stoffe aus nichtionogenen wasserlöslichen Blockcopolymeren von mehr als einem Alkylenoxid ausgewählt wird bzw. werden; und (c) Wasser; dadurch gekennzeichnet, dass der Bestandteil (c) (Wasser) in einer Menge von weniger als 50 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a) vorhanden ist, und dass die Zusammensetzung als stabile Mikroemulsion existiert.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei der die Verbindung der Formel I Triethylphosphat ist.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, bei der (a2) einen Alkylester einer vollständig oder teilweise gesättigten geradkettigen ein-, zwei- oder dreibasigen Carbonsäure aufweist, wobei die Alkylanteile wahlweise mono- oder poly-substituiert sind.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, bei der die Carbonsäure eine C2-10-Alkansäure, Alkandisäure oder Alkantrisäure ist.
  5. Zusammensetzung nach Anspruch 3 oder 4, bei der (a2) Dimethylsuccinat, Diethylsuccinat, Dimethyladipat, Propan-1,2,3-triol-Triacetat, Tri-n-butylcitrat, n-Octylacetat, Methyloctanoat oder Mischungen hieraus aufweist.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, bei der (a2) ein verzweigtes C4-10-Alkanol aufweist.
  7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, bei der das Alkanol ein Alkan-1-ol mit einer Hydroxylfunktion und mindestens einer Alkylseitenkette an der 2-Stellung ist.
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 6 oder 7, bei der das Alkanol 2-Ethyl-1-Butanol ist.
  9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der (b) ein Blockcopolymer aus Ethylenoxid und Propylenoxid mit einer ungefähren relativen Molekülmasse im Bereich von 8000 bis 160000 aufweist.
  10. Zusammensetzung nach Anspruch 9, bei der sich der Anteil (x) des hydrophilen Polyoxyethylen in dem Copolymer (ausgedrückt als Gewichtsprozentsatz) zur relativen Molekülmasse (y) des hydrophoben Polyoxypropylens in etwa so verhält, wie es durch folgende Formel ausgedrückt ist: y ≥ 5000 – 40 x.
  11. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der (b) in Verbindung mit einem C1-10-Alkylalkohol als grenzflächenaktiver Hilfsstoff verwendet wird.
  12. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Wasser (c) in einer Menge von weniger als 40 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a) vorhanden ist.
  13. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Wasser (c) in einer Menge von weniger als 30 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a) vorhanden ist.
  14. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Wasser (c) in einer Menge von 15 bis 25 Gewichts- und/oder Volumenprozent des Bestandteils (a) vorhanden ist.
  15. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der (a1) in einer Menge von bis zu 45 Volumenprozent der gesamten Zusammensetzung und (a2) in einer Menge von bis zu 45 Volumenprozent der gesamten Zusammensetzung vorhanden ist.
  16. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der außerdem ein Rheologiesteuermittel vorhanden ist.
  17. Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der das Rheologiesteuermittel ausgewählt wird aus thixotropen Gelen auf der Basis von Amid-modifiziertem, hydriertem Kastoröl, organischen, rheologischen Polyamidzusätzen, Kombinationen von pyrogenen Kieselsäuren (fumed silica) und Polymerwachs-Antiabsetzmittein und Mischungen hieraus.
  18. Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der das Rheologiesteuermittel ein hydrophiles Rheologiesteuermittel aufweist, das ausgewählt wird aus der Gruppe, die aus vernetzten, nicht auf Acrylbasis bestehenden, hydrolysierbaren, Vinyl-, Ether-/Malein-, Anhydrid-Copolymeren besteht.
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