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DE69903577T2 - Verfahren zu herstellung einer strassendecke mit wärmetransportelement - Google Patents

Verfahren zu herstellung einer strassendecke mit wärmetransportelement

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DE69903577T2
DE69903577T2 DE69903577T DE69903577T DE69903577T2 DE 69903577 T2 DE69903577 T2 DE 69903577T2 DE 69903577 T DE69903577 T DE 69903577T DE 69903577 T DE69903577 T DE 69903577T DE 69903577 T2 DE69903577 T2 DE 69903577T2
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DE
Germany
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covering
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porous layer
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Fredericus Rikken
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KEMA ARNHEM NV
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KEMA ARNHEM NV
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • F24S10/80Solar heat collectors using working fluids comprising porous material or permeable masses directly contacting the working fluids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Belag oder eine Verkleidung, umfassend eine Deckfläche und ein Förderelement zum Fördern von Flüssigkeit, wie z. B. Wasser, entlang der Deckfläche oder zur Wärmeübertragung zwischen der Deckfläche und der Flüssigkeit.
  • Es ist bekannt, Fußbodenoberflächen zu beheizen, indem man Stromleiter oder Flüssigkeitsleiter in die Fußbodenoberfläche einbettet und elektrischen Strom oder warme Flüssigkeit durch die Leiter hindurchleitet. Es ist auch bekannt, einen Sonnenkollektor mit einem Rohrleitungssystem in einer Fahrbahndecke zu platzieren, in welchen Fall die dunkelfarbige Fahrbahndecke als Absorptionsoberfläche wirkt und Wasser mittels des Rohrleitungssystems entlang der erwärmten Absorptionsoberfläche gefördert wird. Das erwärmte Wasser wird dann im Boden gespeichert oder wird zur Raumheizung durch Gebäude gefördert, die der Straße benachbart sind. Ein solches Sonnenkollektorsystem kann auch verwendet werden, um anschließend die gespeicherte Energie verfügbar zu machen, um Oberflächen, wie z. B. Fahrbahnoberflächen im Fall von Brücken, oder Schleusen eisfrei zu halten. Für eine Massenverwendung ist das Einbetten eines Rohrleitungssystems in einem Belag, z. B. einer Fahrbahndecke oder Flugzeug-Start- und Landebahn, verhältnismäßig kostspielig, verglichen mit den Kosten von Primärenergie, während die Wärme, die man gewinnt (Exergie), von geringer Qualität ist.
  • Der Belag, der im Schriftstück AU 524 990 B offenbart ist, umfasst eine Deckfläche (oberes Ende des Gehäuses 2, Fig. 3) und ein Förderelement (Kern 1, Fig. 3) zum Fördern einer Flüssigkeit entlang der Deckfläche und zur Wärmeübertragung zwischen der Deckfläche und der Flüssigkeit. Der Belag umfasst weiter eine Deckschicht (oberes Ende des Gehäuses 2, Fig. 3), wobei eine poröse Schicht (Kern 1, Fig. 3) unter ihr möglicherweise 20% Leervolumen aufweist (Seite 3, Zeilen 3-5). Eine Abdichtungsschicht (unteres Ende des Gehäuses 2 Fig. 3), die sich unter der porösen Schicht befindet, ist auch vorhanden, und Abgangselemente (3, 4, Fig. 3) sind in Längsrichtung vorgesehen. Das Abgangselement (4, Fig. 3) stellt eine Verbindung mit der porösen Schicht für den Abgang der Flüssigkeit aus der Schicht her, und in einem Abstand von dem Abgangselement stellt ein Zuführungselement (3, Fig. 3) eine Verbindung mit der porösen Schicht für die Zuführung von Flüssigkeit zur porösen Schicht her.
  • Die Herstellung der Vorrichtung gemäß AU 524 990 B erfordert, dass die Deckschicht Teil eines Gehäuses ist, das den Kern der Vorrichtung umgibt. Es ist folglich unmöglich, die Deckschicht durch Asphaltausbreiten auszuführen.
  • Ein anderer Typ eines Belags ist in der GB 2 256 702 A offenbart. Er ist aus Harz hergestellt, wodurch er folglich zum Asphaltausbreiten nicht geeignet ist.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung, der/die mit einem Förderelement zur Wärmeübertragung zwischen der Deckfläche und einer Flüssigkeit, wie z. B. Wasser, versehen ist, die mittels des Förderelements entlang der Deckfläche gefördert wird, und das einfach und preisgünstig ist. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Belag mit einer verhältnismäßig hohen Wärmeübergangszahl zwischen der Deckfläche und dem Wärmeförderelement bereitzustellen, bei dem das System auf eine einfache Weise überschichtet werden kann und während einer Ersetzung oder Erneuerung wiederverwendet werden kann.
  • Zu diesen Zweck ist ein Belag oder eine Verkleidung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der resultierende Belag umfasst: eine Deckschicht mit einer porösen Schicht unter ihr mit mindestens 20% Leervolumen und eine Abdichtungsschicht, die sich unter der porösen Schicht befindet, ein Abgangselement, das in einer Längsrichtung bereitgestellt wird, welches Abgangselement mit der porösen Schicht für den Abgang der Flüssigkeit aus der porösen Schicht eine Verbindung herstellt, und wobei in einem Abstand vom Abgangselement Vorkehrungen für ein Zuführungselement getroffen worden sind, das sich in der Längsrichtung erstreckt und mit der porösen Schicht für die Zufuhr von Flüssigkeit zur porösen Schicht eine Verbindung herstellt.
  • Die Deckschicht der Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung weist sowohl die Funktion einer Belagschicht oder Verkleidungsschicht als auch diejenige einer Absorptionsoberfläche auf. Hinsichtlich einer Konstruktion weist der Belag gemäß der Erfindung denselben Tragfähigkeitswert auf wie eine entsprechende Konstruktion ohne Wärmefördereigenschaften und bei nur einer zusätzlich erforderlichen Schichtdicke, die zwischen 0 und 2 cm variiert. Der Sonnenkollektor gemäß der vorliegenden Erfindung kann mittels der vorhandenen Techniken zum Aufbringen des Straßenbelags platziert werden, z. B. mittels eines Asphaltiergeräts, so dass seine Kosten sehr gering sind. Weiter weist der Sonnenkollektor gemäß der Erfindung eine verhältnismäßig hohe Wärmeübergangszahl auf, verglichen mit einem System von Rohren, die in der Fahrbahndecke eingebettet sind. Solche Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 1 bis 2 cm, die etwa 6 cm unter der Oberfläche des Belags mit einem Mitte-zu-Mitte-Abstand von 6 bis 12 cm liegen, sind nicht nur kostspielig, sondern auch verhältnismäßig ineffizient. Anders als ein System mit Rohren, kann das System gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine einfache Weise mit einer neuen Schicht eitles Belagmaterials, das dieselben Eigenschaften aufweist, z. B. zur Instandhaltung des Belags versehen werden. Im Fall eines Rohrleitungssystems würden die Rohre schließlich zu tief unten liegen, während ein Wegschneiden der Deckschicht zu einer Beschädigung am Rohrleitungssystem führen kann.
  • Der Sonnenkollektor gemäß der vorliegenden Erfindung besteht vollständig aus Materialien, die beim Straßenbau zur Ausbildung der Verschleißdecke als Belag in Standardgebrauch sind und die in ihrer Gesamtheit nach Wegschneiden und Zerkleinern während einer Erneuerung des Systems wiederverwendet werden können. Dies ist von großer Wichtigkeit, da Asphaltdeckschichten eine Nutzlebensdauer von 10 bis 15 Jahren aufweisen. Erneuerung und Änderungen, wie z. B. bei Straßenverlegung und Straßenverbreiterung können auch notwendig sein, und diese können auf eine einfache Weise mit dem Sonnenkollektor gemäß der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden.
  • Die verwendete poröse Schicht umfasst vorzugsweise eine Schicht von sehr offen strukturiertem Asphaltbeton mit einer überwiegenden Korngröße zwischen 6 mm und 8 mm oder zwischen 8 mm und 11 mm oder zwischen 11 mm und 16 mm und mit einem Leervolumenanteil von mindestens 20%, vorzugsweise zwischen 25 und 30%. Wasser kann mit einem geringen Strömungswiderstand vom Einlass zum Auslass horizontal durch eine solche Schicht fließen. Der Auslass der porösen Schicht ist mit einer Wärmespeichereinrichtung verbunden, beispielsweise mittels einer Pumpe oder Wärmepumpe, während Wasser mittels das Einlasses von einem Speichermedium zur porösen Schicht gefördert wird. Die Deckschicht des Belags kann wasserundurchlässig sein, um zu verhindern, dass das Wasser, das zu erwärmen ist, verunreinigt wird, so dass es z. B. nicht in den Boden zurückgepumpt werden kann oder muss. Es ist auch möglich, die Deckschicht in einer offenen Konstruktion zu fertigen, um eine gute Entwässerung zu erhalten und um eine dünne wasserundurchlässige Asphaltschicht oder eine andere undurchlässige Schicht, wie z. B. eine Geotextilien- oder eine Kunststoff- oder Bitumen-Membran, zwischen die offene Deckschicht und die Förderschicht zu platzieren.
  • Es ist ebenso möglich, einen richtigen Gebrauch von der Entwässerungsfunktion der porösen Schicht zu machen, z. B. im Fall von (weiten) Kraftfahrstraßen. In diesem Fall kann die Deckschicht porös gemacht werden, während der Leervolumenanteil vorzugsweise in derselben Größenordnung gehalten wird, wie, derjenige für die poröse, Flüssigkeit fördernde Schicht, wobei aber der Korndurchmesser der Deckschicht vorzugsweise überwiegend zwischen 2 und 4 mm liegt. Die einzelnen Poren werden dann viel kleiner, so dass Wasser leicht in Richtung auf die unten liegende grobkörnige Zwischenschicht fließen kann, aber so, dass (grober) Schmutz nicht durchgelassen wird. Feiner Schmutz (Schlamm) wird mit dem kontinuierlichen Wasserstrom entfernt, der durch die poröse Schicht entlang der Verschleißdecke zur Abflusskonstruktion gefördert wird. In dieser Ausführungsform ist die Erfindung sehr zur Verwendung bei Kraftfahrzeugstraßen oder als Belag für Dämme und Küstenverteidigungsstrukturen geeignet, und man erhält die folgenden fünf Vorteile:
  • - Sonnenenergie wird erhalten;
  • - Regenwasser wird vertikal abgeleitet (Verhütung von Aquaplaning und Spritzen und Sprühnebel);
  • - eine bemerkenswerte Lärmverringerung im Vergleich mit einer dichten Deckschicht wird erhalten;
  • - das bis jetzt ungelöste Verschmutzungsproblem von sehr offen strukturiertem Asphaltbeton ist gelöst worden, was auch das Reinigungsproblem erledigen würde (bis jetzt auch nicht gelöst); und
  • - an sehr heißen Tagen wird die Fahrbahndecke gekühlt, so dass ein Zerfurchen bei starkem Verkehr drastisch reduziert wird.
  • Sogenannter sehr offen strukturierter Doppelschichtasphaltbeton, der auf eine geeignete Weise als Sonnenkollektor des oben beschriebenen Typs verwendet werden kann, wird vom Anmelder unter der Markenbezeichnung DUOLAY hergestellt.
  • Zur Förderung des Wassers durch die poröse Schicht kann das seitliche Gefälle der Straße verwendet werden, wobei das Gefälle, wo es vorhanden ist, etwa 2% beträgt. In einem solchen Fall kann das Zuführungselement und das Abgangselement durch eine einfache Kanalkonstruktion gebildet sein. In Fällen, in denen kein Gefälle oder ein unzureichendes Gefälle vorhanden ist (z. B., wo Straßen sehr bereit sind), kann ein künstlicher Abfall erzeugt werden, indem das Zuführungselement an einem erhöhten Niveau in Bezug zum Boden des Abgangselements bereitgestellt wird, so dass das Wasser unter dem Einfluss des Druckgradienten, der durch das erhöhte Gewicht des Wassers im Zuführungselement erzeugt wird, durch die poröse Schicht gedrückt wird. Im Allgemeinen sind die Kanalkonstruktionen abgeschlossen, um ein Verschmutzen zu vermeiden.
  • Das aus dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung resultierende System kann nicht nur zur Wärmespeicherung im Grundwasser verwendet werden, sondern auch dazu, die Verschleißdecke frei von Eis zu halten. Sollte die poröse Zwischenschicht zufrieren, wird in diesen Fall kein Schaden hervorgerufen. Zuführung von Warmwasser zur porösen Schicht bedeutet, dass Splittstreukosten wesentlich reduziert werden können und durch Salz weniger Beschädigung an der Umwelt hervorgerufen wird.
  • Der Begriff "Verschleißdecke", wie in diesem Zusammenhang verwendet, bezieht sich auf eine Fahrbahndecke, Dachparkfläche, Parkplatz, Flughafenvorfeld, Flugzeug-Start- und Landebahn, Radfahrweg usw.. Der Belag gemäß der Erfindung kann auch als Dammverkleidung verwendet werden, wobei die letztere als Verschleißdecke wirken kann oder nicht. Wenn der Sonnenkollektor auf einer Brückenoberfläche verwendet wird, kann der Sonnenkollektor zur Erwärmung der Brückenoberfläche selbst verwendet werden; wenn er bei einer Fahrbahndecke verwendet wird, kann die Fahrbahndecke erwärmt werden, oder es können entlang der Straße gelegene Gebäude erwärmt werden, und der Sonnenkollektor kann mit einem Erwärmungs/Klimatisierungs-System eines solchen Gebäudes verbunden sein. Wenn er auf einer Dachparkfläche verwendet wird, kann das Gebäude darunter erwärmt werden, während, wenn er in einem Parkplatz verwendet wird, der Supermarkt, der benachbart sein kann, erwärmt werden kann. Im Fall eines Lufthafenvorfelds oder -Start- und Landebahn können die Abflugwartehallen oder die Arbeitsbereiche usw. erwärmt werden.
  • Eine Anzahl von Ausführungsformen eines Belags gemäß der vorliegenden Erfindung werden in größerer Einzelheit mit. Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 stellt einen schematischen Querschnitt der Schichtkonstruktion des Belags gemäß der vorliegenden Erfindung dar;
  • Fig. 2 stellt eine Konstruktion dar, bei der die Zuführungs- und Abgangselemente durch einen Kanal unter Verwendung des Gefälles der Fahrbahndecke gebildet sind;
  • Fig. 3 stellt eine Konstruktion dar, bei der kein Höhenunterschied zwischen Zuführungs- und Abgangselement vorhanden ist.
  • Fig. 1 stellt einen seitlichen Querschnitt eines Belags 1 dar, der mit einer Tragschicht 2 von Asphalt, Sandzement, Beton usw. versehen ist. Diese Tragschicht 2 ist auf einem Fundament von Beton oder Sand platziert. Eine Abdichtungsschicht 3, etwa 2-4 cm dick, z. B. in Form einer wasserdichten Asphaltschicht, ist auf der Tragschicht 2 platziert. Oben auf der Abdichtungsschicht 3 liegt eine poröse Schicht 4 als Förderelement für Wasser in der Querrichtung T. Die poröse Schicht 4 ist durch z. B. eine Schicht von sehr offen strukturiertem Asphaltbeton mit einer Dicke von etwa 4-6 cm und mit einem Leervolumenanteil zwischen 25 und 30% gebildet. Die Partikelgröße der porösen Schicht 4 liegt überwiegend zwischen 6 mm und 8 mm, oder zwischen 8 mm und 11 mm, oder zwischen 11 mm und 16 mm. Die poröse Schicht 4 ist durch eine Deckschicht 5 bedeckt, die die Verschleißdecke des Belags bildet und die z. B. durch eine Schicht von Asphaltbeton mit einem verhältnismäßig geringen Leervolumenanteil und einer Dicke von etwa 3 bis 5 cm gebildet ist. Die Schichten 2, 3, 4 und 5 weisen sowohl die Funktion einer Belagschicht auf, die die Verkehrsanforderungen hinsichtlich Belastung erfüllt, als auch die eines Sonnenkollektors, in welchen Fall die dunklen Eigenschaften der Deckschicht 5 sie zur Absorption von Sonnenwärme sehr geeignet machen.
  • Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, in der infolge des Gefälles der Fahrbahndecke, die z. B. 2% beträgt, das Wasser durch die poröse Schicht 4 von einem Zuführungselement 6 zu einem Abgangselement 7 gefördert wird. Das Zuführungselement 6 kann eine Verbindung mit der porösen wasserleitenden Schicht in der dichten Tragschicht 2 herstellen, die in diesem Fall als Kanal um die poröse Schicht 4 gebildet ist. Ein Rohrleitungssystem, das sich in Längsrichtung des Belags befindet, kann mit dem Zuführungselement 6 und dem Abgangselement 7 verbunden sein. Es ist für einen separaten Kanal auch möglich, dass er entlang der Zuführungselemente 6 und Abgangselemente 7 vorgesehen ist, die in regelmäßigen gegenseitigen Intervallen zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Abdichtungsschicht 3 ist vorzugsweise von einer Dämmkonstruktion, und die Schicht umfasst z. B. Asphalt mit leichtgewichtigen Körnern oder Zellenbeton. Dies lässt die Temperatur der porösen Schicht schneller ansteigen, und der Wirkungsgrad des Sonnenkollektors nimmt zu.
  • In der Ausführungsform entsprechend Fig. 3 ist die Verschleißdecke horizontal, und das Zuführungselement umfasst einen Kanal 9, dessen Boden 10 durch die poröse Schicht 4 gebildet wird. Das Abgangselement wird durch einen Kanal 8 gebildet, dessen Boden 12 sich auf einem tieferen Niveau als der Boden 10 des Kanals 9 befindet. Ein Teil der Seitenwand 11 des Kanals 8 wird durch die poröse Schicht 4 gebildet, und Wasser wird infolge des Höhenunterschieds zwischen den Wasserniveaus im Kanal 9 und Kanal 8 durch die poröse Schicht vom Zuführungskanal 9 zum Abgangskanal 8 gefördert.
  • Nach Abgang durch die Öffnung 7 mittels Wärmepumpen oder anders kann in der porösen Schicht 4 erwärmtes Wasser direkt zum Erwärmen von Gebäuden verwendet werden, oder kann im tiefen Grundwasser gespeichert werden. Entsprechend den Erfordernissen kann das warme Grundwasser wieder heraufgepumpt werden und entweder zum Erwärmen des Belags 1, indem es der Zuführungsöffnung 6 oder dem Zuführungskanal 9 zugeführt wird, oder zum Erwärmen von nahe der Fahrbahndecke gelegenen Gebäuden verwendet werden. Eine geeignete Kombination der Deckschicht 5 und porösen Schicht 4 wird durch eine sehr offen strukturierte Zweilagenasphaltbetonkonstruktion gebildet, wie z. B. derjenigen, die vom Anmelder unter der Markenbezeichnung DUOLAY hergestellt wird.

Claims (9)

1. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1), der/die sich in einer Längsrichtung erstreckt, umfassend eine Deckfläche und ein Förderelement (3, 4, 6, 7, 8, 9) zum Fördern einer Flüssigkeit entlang der Deckfläche und zur Wärmeübertragung zwischen der Deckfläche und der Flüssigkeit, wobei der Belag umfasst: eine Deckschicht (5) mit einer porösen Schicht (4) unter ihr mit mindestens 20% Leervolumen und eine Abdichtungsschicht (3), die sich unter der porösen Schicht befindet, ein Abgangselement (7, 8), das mit der porösen Schicht (4) in Verbindung steht, für den Abgang der Flüssigkeit aus der Schicht, und wobei in einem Abstand vom Abgangselement (7, 8) ein mit der porösen Schicht (4) in Verbindung stehendes Zuführungselement (6, 9) für die Zuführung von Flüssigkeit zur porösen Schicht vorgesehen ist, wobei sich das Abgangselement (7, 8) und das Zuführungselement (6, 9) in der Längsrichtung entlang dem Belag oder der Verkleidung (1) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Schicht (4) einen sehr offen strukturierten Asphaltbeton mit einem Leervolumenanteil von mindestens 20%, vorzugsweise zwischen 25% und 35%, umfasst, wobei die Deckschicht (5) Asphalt umfasst, wobei die Deckschicht und die poröse Schicht durch Asphaltausbreiten der Schichten (4, 5) ausgeführt werden.
2. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche eine Verschleißdecke ist.
3. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelgröße der porösen Schicht (4) überwiegend zwischen 6 mm und 8 mm, oder zwischen 8 mm und 11 mm, oder zwischen 11 mm und 16 mm liegt.
4. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungsschicht (3) eine mindestens praktisch wasserdichte Asphaltschicht umfasst.
5. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungsschicht (3) ein Dämmmaterial umfasst.
6. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (5) eine Schicht mit einem Leervolumenanteil zwischen 20% und 40%, vorzugsweise zwischen 25% und 35%, und mit einer Partikelgröße überwiegend zwischen 1 mm und 3 mm, zwischen 2 mm und 4 mm, oder zwischen 3 mm und 5 mm umfasst.
7. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtungsschicht zwischen dem Zuführungselement (6, 9) und dem Abgangselement (7, 8) schräg abfällt.
8. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungselement (6, 9) einen im Wesentlichen U-förmigen Kanal (9) umfasst, dessen Boden (10) und/oder Teil der Seitenwand durch die Schicht des porösen Materials (4) gebildet wird, und dadurch, dass das Abgangselement (7, 8) einen im Wesentlichen U-förmigen Kanal (8) umfasst, in dem eine Seitenwand (11) mindestens teilweise durch die Schicht von porösem Material (4) gebildet wird und dessen Boden (12) undurchlässig ist, wobei sich der Boden (12) des Kanals (8) des Abgangselements auf einem tieferen Niveau befindet als der Boden (10) des Kanals (9) des Zuführungselements und mit einem Flüssigkeitsabgangselement (7) versehen ist.
9. Verfahren zur Bereitstellung eines Belags oder einer Verkleidung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche auf einer Schrägen von z. B. einem Damm, Lärmschutzdamm oder Wasserrückhaltestruktur bereitgestellt wird.
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