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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft bestimmte chemotherapeutische Medikamente
und medizinische Verwendungen von solchen Medikamenten zur Behandlung
von menschlichem oder tierischem Gewebe unter Verwendung von Chemotherapie.
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Chemotherapie
wurde entwickelt, um Krebs und eine andere Erkrankung zu behandeln,
mit dem Versprechen, die Invasivität des therapeutischen Eingriffs
einzuschränken.
Idealerweise werden in der Praxis von Chemotherapie chemische Mittel,
welche in erkranktem oder anderweitig unerwünschtem Gewebe selektive Toxizität bereitstellen,
an einen Patienten verabreicht. Oft werden diese Mittel systemisch
verabreicht, mit der Erwartung, dass die Lebensfähigkeit von bestimmten Geweben,
wie die schnell proliferierenden Gewebe eines kanzerösen Tumors,
selektiv inhibiert oder zerstört
wird. Unglücklicherweise
stellen die meisten momentan verfügbaren chemotherapeutischen
Mittel für
ein solches Gewebe eingeschränkte
Spezifität
bereit, was in einer hohen Inzidenz von unangenehmen Nebenwirkungen,
wie Immunsystemsuppression, Übelkeit
und Haarverlust, resultiert. Obwohl große Fortschritte bei einer Bemühung, solche
Nebenwirkungen zu verringern oder zu mildern, gemacht wurden, bleibt
noch eine große
Schwierigkeit bei der Steigerung der Spezifität des Arzneistoffes für Gewebe,
welche behandelt werden.
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Deshalb
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, neue chemotherapeutische
Medikamente, neue medizinische Verwendungen für solche Medikamente, bezogen
auf verbesserte Spezifität
von solchen Medikamenten für
das gewünschte
Zielgewebe, welches behandelt wird, und Behandlungsver fahren unter Verwendung
von solchen Medikamenten bereit zu stellen, was in verbesserten
Behandlungsergebnissen, erhöhter
Wirksamkeit und Sicherheit und verringerten Behandlungskosten resultiert.
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WO 00/37927 A1 ,
WO 00/25665 ,
EP-A-0 175 617 offenbaren
die Verwendung von halogenierten Xanthenen, einschließlich Bengalrosa
als Radiosensibilisierungsmittel oder photoaktive Mittel in der
Radiotherapie oder photodynamischen Therapie von Krebs.
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ZUSAMMENFASSUNG DER VORLIEGENDEN
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue chemotherapeutische Medikamente
und bestimmte medizinische Verwendungen von solchen Medikamenten,
wobei eine primäre
aktive Komponente von solchen Medikamenten ein halogeniertes Xanthen
oder ein halogeniertes Xanthenderivat ist. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist das halogenierte Xanthen Bengalrosa oder ein funktionelles Derivat
von Bengalrosa. Die halogenierten Xanthene stellen eine Familie
von äußerst nützlichen
Mitteln, welche selektiv in hohen Konzentrationen an bestimmte Gewebe
abgegeben werden können,
bereit. Eine selektive Retention von solchen Mitteln in hohen Konzentrationen
in den gewünschten
Geweben resultiert in erniedrigter Lebensfähigkeit oder Tod von solchen
Geweben (und stellt folglich eine chemotherapeutische Verwendung
von Medikamenten, welche Mittel enthalten, bereit). Solche Medikamente
sind für
intrakorporale Verabreichung geeignet und sind so intrakorporale
chemotherapeutische Medikamente. Solche Medikamente sind auch für topische
Verabreichung geeignet und sind so topische chemotherapeutische
Medikamente. Solche Medikamente können auch als pharmazeutische
Zusammensetzungen oder Mittel bezeichnet werden.
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Solche
chemotherapeutischen Medikamente sind zur Behandlung einer Vielzahl
von Zuständen,
welche die Haut und verwandte Organe, den Mund und Verdauungstrakt
und verwandte Organe, die Harn- und Fortpflanzungstrakte und verwandte
Organe, den Atmungstrakt und verwandte Organe, das Kreislaufsystem und
verwandte Organe, den Kopf und Hals, die endokrinen und lymphoretikulären Systeme
und verwandte Organe, verschiedene andere Gewebe, wie Bindegewebe
und verschiedene Gewebeoberflächen,
welche während
eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, sowie verschiedene
Gewebe, welche mikrobielle, Virus-, Pilz- oder parasitäre Infektion
aufweisen, beeinflussen, nützlich.
Diese Medikamente sind in verschiedenen Formulierungen verfügbar, welche
flüssige,
teilflüssige,
feste oder Aerosolzuführungsträger einschließen können, und
sind für
intrakorporale Verabreichung über
verschiedene herkömmliche
Weisen und Wege, einschließlich intravenöse Injektion
(i. v.), intraperitoneale Injektion (i. p.), intramuskuläre Injektion
(i. m.), intrakraniale Injektion (i. c.), intratumorale Injektion
(i. t.), intraepitheliale Injektion (i. e.), transkutane Abgabe
(t. c.) und Verabreichung durch die Speiseröhre (p. o.), geeignet. Zusätzlich sind
solche Medikamente für
topische Verabreichung über
verschiedene herkömmliche
Weisen und Wege geeignet, einschließlich topische Verabreichung
direkt in oder in der Nähe
von bestimmten Geweben. Die Wirkstoffe in solchen chemotherapeutischen
Medikamenten erzeugen eine gewünschte
therapeutische Antwort, wie Zerstörung von mikrobieller Infektion,
Verringerung oder Beseitigung von Gewebeirritation, Verringerung
oder Beseitigung von hyperproliferativem Gewebe, Verringerung oder
Beseitigung von kanzerösem
oder präkanzerösem Gewebe,
Verringerung oder Beseitigung von Oberflächen- oder Suboberflächenlipozyten
oder Lipidablagerungen und vielen anderen ähnlichen Indikationen.
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Gemäß der Erfindung
werden solche chemotherapeutischen Medikamente zur chemotherapeutischen Behandlung
von Krebs verwendet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden solche chemotherapeutischen Medikamente in verschiedenen
Formulierungen, welche flüssige,
teilflüssige,
feste oder Aerosolzuführungsträger einschließen, sowie
in Tabletten-, Kapsel-, Zäpfchen-
oder anderen ähnlichen
Formen hergestellt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Bei
der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen wird auf die angefügten Zeichnungen
Bezug genommen, wobei:
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1(a) eine verallgemeinerte chemische Struktur
der halogenierten Xanthene zeigt;
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1(b) die chemische Struktur von Bengalrosa
zeigt;
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2 ein
Beispiel für
pharmakokinetisches Verhalten von Bengalrosa über intraperitoneale Injektion in
Nacktmäuse
mit einem implantierten menschlichen MCF-7-Brustkrebstumor zeigt;
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3 zytotoxische
Wirkungen in Bakterien über
Einwirkung von entweder Bengalrosa oder Erythrosin B als eine Funktion
der Mittelkonzentration zeigt;
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4 die
zytotoxischen Wirkungen des Einwirkens von entweder Bengalrosa oder
Erythrosin B als eine Funktion der Einwirkungsdauer zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER VORLIEGEND BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue chemotherapeutische Medikamente
und bestimmte medizinische Verwendungen von solchen chemotherapeutischen
Medikamenten zur Behandlung von menschlichem oder tierischem Gewebe,
wobei eine primäre
aktive Komponente von solchen Medikamenten ein halogeniertes Xanthen
oder halogeniertes Xanthenderivat ist. Die Erfinder der vorliegenden
Erfindung haben entdeckt, dass solche halogenierten Xanthene, wie
nachstehend detaillierter erörtert,
wünschenswerte
chemotherapeutische Wirkungen aufweisen, wenn sie in bestimmte humane
oder tierische Gewebe verabreicht oder anderweitig abgegeben werden.
Die wünschenswerten
Wirkungen schließen
Verringerung oder Beseitigung von Erkrankung oder erkranktem Gewebe
oder anderen unerwünschten
Zuständen,
einschließlich
Vernichtung von kanzerösen
oder präkanzerösen Tumoren
und infektiösen
Mitteln, ein. Die Behandlung kann bei einer Vielzahl von Zuständen, welche
die Haut und verwandte Organe, den Mund und Verdauungstrakt und
verwandte Organe, die Harn- und Fortpflanzungstrakte und verwandte
Organe, den Atmungstrakt und verwandte Organe, das Kreislaufsystem
und verwandte Organe, den Kopf und Hals, die endokrinen und lymphoretikulären Systeme
und verwandte Organe, verschiedene andere Gewebe, wie Gewebe, welche
während
eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, beeinflussen, verwendet
werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden solche Medikamente in verschiedenen Formulierungen, welche
für intrakorporale
oder topische Verabreichung geeignet sind, einschließlich in
verschiedenen flüssigen,
teilflüssigen,
festen oder Aerosolzuführungsträgern, sowie
in Tabletten-, Kapsel-, Zäpfchen- und anderen ähnlichen
Formen hergestellt. Solche Medikamentformulierungen sind zur Abgabe über verschiedene
herkömmliche
Weisen und Wege (hier nachstehend als Verabreichung definiert) geeignet,
einschließlich
intravenöse
Injektion (i. v.), intraperitoneale Injektion (i. p.), intramuskuläre Injektion
(i. m.), intrakraniale Injektion (i. c.), intratumorale Injektion
(i. t.), intraepitheliale Injektion (i. e.), transkutane Abgabe
(t. c.), Verabreichung durch die Speiseröhre (p. o.) und topische Verabreichung;
zusätzliche
Verabreichungsweisen und -wege schließen intraabdominale, intraapendiculäre, intraarterielle,
intraartikuläre,
intrabronchiale, intrabukkale, intrakapsuläre (wie zum Beispiel die Kapsel
in Knie, Ellenbogen und Auge), intrakardiale, intrakartilaginäre, intrakavitäre, intrakephali sche,
intrakolische, intrakutane, intracystische, intradermale, intraduktale,
intraduodenale, intrafaszikuläre,
Intrafett-, intrafibrilläre,
intrafissuale, intragastrale, intraglanduläre, intrahepatische, intraintestinale,
intralamelläre,
intraläsionale,
intraligamentöse,
intralinguale Verabreichung, Verabreichung in die Brust, intramedulläre, intrameningeale,
intramyokardiale, intranasale, intraokulare, intraoperative, intraorale,
intraossäre
Verabreichung, Verabreichung in die Ovarien, Verabreichung in die
Bauchspeicheldrüse,
intraparietale, intrapelvine, intraperikardiale, intraperineale,
intraperitoneale Verabreichung, Verabreichung in die Plazenta, intrapleurale,
intrapontine Verabreichung, Verabreichung in die Prostata, intrapulmonare
Verabreichung, Verabreichung in die Wirbelsäule, intrarektale, intrarenale,
intrasklerale, intraskrotale, intrasegmentale, intrasellare, intraspinale
Verabreichung, Verabreichung in die Milz, intrasternale, intrastromale,
intrasynoviale, intratarsale, intratestikuläre, intrathoracale, intratonsilläre, intratracheale,
intratubale, intratympanale, intraureterische, intraurethrale Verabreichung,
Verabreichung in den Uterus, intravaginale, intravaskuläre, intraventrikuläre, intravertebrale,
intravesikale und intravitröse
Verabreichung ein.
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1. Eigenschaften von bevorzugten aktiven
Komponenten und Medikamentformulierungen.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben eine Klasse von Mitteln
entdeckt, welche in einer umfassenden Art zur Herstellung von chemotherapeutischen
Medikamenten zur Behandlung von Erkrankung in bestimmten menschlichen
oder tierischen Geweben verwendbar sind. Diese Mittel werden als
halogenierte Xanthene bezeichnet und sind in 1a gezeigt,
wobei die Symbole X, Y und Z verschiedene Elemente, welche an den
gezeigten Positionen vorhanden sind, darstellen und die Symbole
R1 und R2 verschiedene
Funktionen, welche an den gezeigten Positionen vorhanden sind, darstellen.
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Ausgewählte Eigenschaften
(wie chemische Bestandteile an den Positionen X, Y und Z und Funktionen
R1 und R2) von repräsentativen
halogenierten Xanthenen sind in der angefügten Tabelle 1 zusammengefasst.
Bestimmte allgemeine Eigenschaften dieser Klasse von Mittel werden
detaillierter in USSN 09/130,041, eingereicht am 06. August 1998,
USSN 09/184,388, eingereicht am 02. November 1998, USSN 09/216,787, eingereicht
am 21. Dezember 1998, USSN 09/635,276, eingereicht am 09. August
2000, USSN 09/799,785, eingereicht am 06. März 2001 und USSN 09/817,448,
eingereicht am 26. März
2001, erörtert.
Im Allgemeinen sind die halogenierten Xanthene durch eine niedrige
Zytotoxizität
(Toxizität
für Zellen)
bei niedriger Konzentration, eine Neigung zur selektiven Konzentrierung
oder Retention in bestimmten Geweben und Zellen, eine hohe Zytotoxizität durch
eine solche Konzentrierung oder Retention und durch chemische und
physikalische Eigenschaften, welche im Wesentlichen durch die lokale
chemische Umgebung oder durch das Anbinden von funktionellen Derivaten
an den Positionen R1 und R2 nicht
beeinflusst werden, gekennzeichnet. Solche Faktoren machen diese
chemischen Mittel und insbesondere chemotherapeutischen Medikamente,
welche aus solchen Mitteln formuliert wurden, für die Behandlung einer Erkrankung
in menschlichen und tierischen Geweben ausgezeichnet.
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So
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein chemotherapeutisches Medikament hergestellt, welches
als einen Wirkstoff mindestens ein halogeniertes Xanthen in einer
Konzentration von größer als
etwa 0,001% bis kleiner als etwa 20% enthält.
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Es
ist bevorzugt, dass dieses Medikament das halogenierte Xanthen Bengalrosa
(4,5,6,7-Tetrachlor-2',4',5',7'-tetraiodfluorescein,
in 1b gezeigt) einschließt.
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Beispiele
von anderen halogenierten Xanthenen, welche in den Medikamenten
der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, schließen ein
oder mehr der folgenden Fluoresceinderivate ein: 4',5'-Dichlorfluorescein;
2',7'-Dichlorfluorescein; 4,5,6,7-Tetrachlorfluorescein;
2',4',5',7'-Tetrachlorfluorescein;
Dibromfluorescein; Solvent Red 72; Diiodfluorescein; Ethyleosin;
Erythrosin B; Phloxin B; Bengalrosa; 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin;
Mono-, Dioder Tribromerythrosin; Mono-, Di- oder Trichlorerythrosin;
Mono-, Di- oder Trifluorerythrosin; 2',7'-Dichlor-4,5,6,7-tetrafluorfluorescein;
2',4,5,6,7,7'-Hexafluorfluorescein; 4,5,6,7-Tetrafluorfluorescein.
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Als
ein Beispiel dieser wünschenswerten
chemischen, biochemischen und physikalischen Eigenschaften haben
die Erfinder gefunden, dass das prototypische halogenierte Xanthen,
Bengalrosa, bevorzugt in (z. B. zielrichtet) einigen Tumoren und
anderen Geweben und pathogenen Einheiten akkumuliert und in solchen Tumoren,
Geweben und pathogenen Einheiten hohe Zytotoxizität aufweist,
während
vernachlässigbare
systemische Zytotoxizität
oder lokale Zytotoxizität
in umgebunden gesunden Geweben gezeigt wird. Solche Mittel weisen
auch das Vermögen,
schnell aus gesundem Gewebe im Körper
auszuscheiden, auf. Darüber
hinaus weisen solche Mittel relativ niedrige Kosten auf.
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Zum
Beispiel kann für
eine erste Nahrung ein Potential eines Mittels für Gewebeakkumulation bezogen
auf den Verteilungskoeffizienten Kp abgeschätzt werden.
Es wird behauptet, dass dieser in vitro-Parameter einen Voraussagewert
bezüglich
der in vivo-Abgabe des Mittels auf dem zellulären Level aufweist. Insbesondere
nimmt man an, dass ein Wert von höher als Eins Mittel anzeigt,
welche zum Lokalisieren in Tumor- oder anderem erkrankten Gewebe
in der Lage sind und dabei in der Lage sind, gesteigerte chemotherapeutische Wirksamkeit
in einem solchen Gewebe aufzuweisen. Kp wird
durch Messen des Verhältnisses
von Gleichgewichtskonzentrationen eines Mittels in einer lipophilen
Phase (n-Octanol) in Kontakt mit einer wässrigen Phase (Phosphat gepufferte
Salzlösung,
PBS, pH-Wert = 7,4) bestimmt. Vergleichswerte von Kp sind in Tabelle
2 gezeigt. Die hohen Kp Werte für
die halogenierten Xanthene schlagen vor, dass die halogenierten
Xanthene eine Bevorzugung für
Konzentrierung oder Akkumulation in Tumor- oder anderem erkrankten
Gewebe aufweisen werden und dabei in der Lage sein sollten, hervorragende
chemotherapeutische Wirksamkeit in einem solchen Gewebe aufzuweisen.
Jedoch haben die Erfinder, wie nachstehend erläutert, entdeckt, dass halogenierte
Xanthene eine viel höhere
chemotherapeutische Wirksamkeit in einem solchen Gewebe aufweisen,
als nur mit den in Tabelle 2 gezeigten Kp-Werten
vorausgesagt werden konnte.
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Die
folgenden Beispiele zeigen diese Bevorzugung für Akkumulation der halogenierten
Xanthene in Tumorgewebe:
Tumorzellsuspensionen (z. B. Melanom,
Brusttumor, Lebertumor, Nierenkarzinom, Gallenblasentumor oder Prostatatumor)
wurden subkutan in die Flanken von Nacktmäusen injiziert und resultierten
in der Bildung von primären
Tumoren mit einem Volumen von 0,25 cm3 innerhalb
von einigen Wochen an der Injektionsstelle. Eine Lösung von
Bengalrosa (50 bis 100 μl
von 0,5% Bengalrosa in Salzlösung)
wurde dann durch intraperitoneale Injektion (i. p.) in die Tumor-tragenden
Mäuse verabreicht
und die Mäuse,
in welche injiziert wurde, wurden in Zeitintervallen nach der Injektion
getötet.
Gewebeproben (Leber, Bauchdecke und Tumor) wurden unmittelbar von
den getöteten
Mäusen
erhalten, homogenisiert, für
10 Minuten bei 1520 × g
zentrifugiert und der resultierende Überstand wurde gesammelt und
fluorometrisch analysiert. Dies ermöglichte, dass die Pharmakokinetiken
des verabreichten Bengalrosa einfach beobachtet wurden, wie in 2 gezeigt.
Die Daten in 2 zeigen, dass Bengalrosa schnell
aus normalem Gewebe (z. B. Bauchwand) diffundiert und wirksam durch
die Leber eingefangen und ausgeschieden wird, wobei sich Konzentrationen
in diesen Geweben auf nicht messbare Levels innerhalb 24 Stunden
erniedrigen.
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Zur
selben Zeit findet eine persistente Akkumulation in Tumorgewebe
statt, wobei eine gemessene Konzentration des Mittels von höher als
50% des Maximalwerts in solchen Geweben für Zeiträume von länger als 24 Stunden aufrechterhalten
werden.
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Wenn
in solche implantierten Tumore direkt Bengalrosa injiziert wird,
findet eine ähnliche
selektive, persistente Akkumulation statt.
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Zum
Beispiel resultierten BNL/SV40-Leberzelltumorzellen, welche in die
Flanken von Nacktmäusen injiziert
worden waren, wie vorstehend beschrieben, in der Bildung von primären Tumoren
mit einem Volumen von ungefähr
0,25 cm3 innerhalb ein paar Wochen an der
Injektionsstelle. Intratumorale (i. t.) und peritumorale (p. t.)
Injektion einer 10%igen Lösung
von Bengalrosa (50 μl
von 10% Bengalrosa in Salzlösung)
resultierte in merklicher Rot-Anfärbung des Tumors und der umgebenden
Flanke. Innerhalb von 7 Tagen wurde dieses Bengalrosa aus normalem
Gewebe ausgeschieden, aber das Tumorgewebe blieb gefärbt. Über einen
Zeitraum von mehreren Wochen wies der früher schnell wachsende Tumor
Stasis auf ohne eine signifikante Änderung des Tumorvolumens und
eine kennzeichnende Abwesenheit von Mitosefiguren (z. B. nur nichthyperproliferative
Zellen aufweisend).
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Ferner
zeigte eine peritumorale Injektion (z. B. Injektion in normales
Gewebe um die äußeren Begrenzungen
des Tumors) des vorstehenden Bengalrosa alleine keine nachweisbare
Retention in normalem Gewebe nach 24 Stunden. Bemerkenswerterweise
wurde keine signifikante Wirkung bei normalem Gewebe noch beim benachbarten
Tumorgewebe durch peritumorale Injektion alleine beobachtet.
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Folglich
zeigte das verabreichte Bengalrosa in diesen Beispielen nicht nur
eine selektive, persistente Akkumulation in Tumorgewebe, sondern
dieses akkumulierte Mittel zeigte auch chemotherapeutische Wirksamkeit
mit minimalen oder nicht messbaren Nebenwirkungen in gesundem Gewebe.
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Diese
chemotherapeutische Wirkung von Bengalrosa wird ferner durch das
folgende Beispiel gezeigt. Ein erwachsener, weiblicher Hund mit
einem natürlich
auftretenden wiederkehrenden aggressiven Sarkom (mit einem Volumen
von etwa 25 cm3) wurde durch Injektion von
etwa 5 cm3 einer 10%igen Lösung von
Bengalrosa an mehreren Orten überall
im Tumorvolumen behandelt. Nach einer Dauer von fünf Tagen
zeigte eine Nachuntersuchung des Tiers eine messbare Abnahme der
Tumordichte, zusammen mit einem signifikanten Ödem und einer offensichtlichen
Nekrose von großen
Abschnitten des Tumors. Eine weitere Nachuntersuchung nach 19 Tagen
zeigte eine weitere messbare Abnahme der Tumorgröße. Eine solche Antwort zeigt
chemotherapeutische Aktivität
des injizierten Bengalrosa in der Tumormasse an. Es ist auch bemerkenswert,
dass keine wesentlichen Nebenwirkungen im gesunden Gewebe, welches
den Tumor umgab, beobachtet wurden.
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Hingegen
zeigte Lt.-Verabreichung einer unterschiedlichen Klasse eines Mittels,
Indocyaningrün
(Kp = 99), in verschiedenen Mäusetumoren,
dass dieses Mittel innerhalb von 24 Stunden im Wesentlichen aus
den Tumoren migriert, wobei das verbleibende Mittel zu Akkumulation
in peritumoralen Geweben neigt. Darüber hinaus wurde keine chemotherapeutische
Wirkung durch eine solche Verabreichung eines solchen Mittels nachgewiesen.
Weil der Kp Wert von Indocyaningrün nahezu zehnmal höher ist
als der von Bengalrosa (und so erwartet wird, dass Indocyaningrün nach dem
herkömmlichen
Modell, welches nur auf K basiert, stark in Tumorgewebe akkumuliert
wird), sind folglich die Gewebelokalisierungseigenschaften der zwei
Mittel offensichtlich vollständig
unterschiedlich. Darüber
hinaus wurde gefunden, dass sogar bei den relativ hohen Konzentrationen
in der unmittelbaren Umgebung der Injektionsstelle Indocyaningrün keine
chemotherapeutische Aktivität
aufweist.
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Folglich
weisen die halogenierten Xanthene und insbesondere Bengalrosa eine
unerwartet starke Bevorzugung für
selektive Akkumulation und Retention in Tumor- und anderem erkrankten
Gewebe über
Verabreichung auf, und wenn in einem solchen Gewebe vorhanden, können die
halogenierten Xanthene als potente, hoch Gewebe- oder Erkrankungs-spezifische
chemotherapeutische Mittel verwendet werden.
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Die
in Tabelle 2 gezeigten Toxikologiedaten weisen daraufhin, dass die
halogenierten Xanthene relativ untoxisch sind, und dass sie dennoch
im Gegensatz zu Mitteln wie Indocyaningrün unerwartete chemotherapeutische
Eigenschaften aufweisen. Eine mögliche
Erklärung
dafür kann
sein, dass solche chemotherapeutischen Eigenschaften der halogenierten
Xanthene und insbesondere von Bengalrosa das Ergebnis ihrer speziellen
Kombination von moderater intrinsischer Zytotoxizität und merklicher
Neigung zu persistenter, selektiver Akkumulation in bestimmten Zellen,
wie kanzerösen
Zellen, sind: bezogen zum Beispiel auf einfache Kinetiken erster
Ordnung sollten solche moderat zytotoxischen Mittel über Auftreten
in Zellen in hohen lokalen Konzentrationen für ausgedehnte Zeiträume chemotherapeutische
Eigenschaften aufweisen.
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Die
Erfinder testeten diese Hypothese durch Bewerten der chemotherapeutischen
Eigenschaften von Bengalrosa und Erythrosin B in Kulturen des Bakteriums
Staphylococcus aureus. Diese Daten sind in den 3 und 4 gezeigt.
In beiden Veranschaulichungen wurden Testkulturen den gezeigten
Mitteln in den gezeigten Konzentrationen für die gezeigten Zeiten ausgesetzt;
wobei die Zytotoxizität
anschließend
durch Reihenverdünnung
(10X-Verdünnung pro
Schritt) der behandelten Zeltkulturen in Platten mit 96 Vertiefungen, welche
frisches Kulturmedium enthielten, abgeschätzt wurde; wobei diese Proben
dann unter Standardbedingungen inkubiert wurden. Die Lebensfähigkeit
(z. B. Log des Wachstums) von jeder Testkultur wurde dann durch Zählen der
Anzahl der Verdünnungsschritte,
welche in positivem Zeltwachstum resultieren, abgeschätzt. Die
Zytotoxizität
durch das Einwirken auf ein besonderes Mittel wird dabei durch die
Verringerung der Lebensfähigkeit,
relativ zu (z. B. Kontroll-) Kulturen ohne Einwirkung, abgeschätzt. 3 zeigt
die zytotoxischen Wirkungen eines Einwirkens von 90 Minuten von
S. aureus auf entweder Bengalrosa oder Erythrosin B. In dieser Figur
zeigt Bengalrosa eine starke chemotherapeutische Antwort, welche
konzentrationsabhängig
ist, während
Erythrosin B keine signifikante chemotherapeutische Antwort für diese
kurze Einwirkungsdauer über
den getesteten Konzentrationsbereich zeigt. 4 zeigt
die cytotoxischen Wirkungen auf S. aureus für verschiedene Einwirkungsdauern
auf Bengalrosa oder Erythrosin B (jeweils in einer Konzentration
von 0,5 mg/ml verabreicht). Diese Daten zeigen, dass die chemotherapeutischen
Eigenschaften der halogenierten Xanthene von der Einwirkungszeit
abhängig
sind. Bemerkenswerterweise weisen die negativen Steigungen der Trendlinien von
beiden Mitteln auf kumulative Zytotoxizität, welche zeitabhängig ist,
hin. Die flachere Steigung für
Erythrosin B zeigt niedrigere Zytotoxizität in diesem Modell (z. B. S.
aureus), was mit den Ergebnissen, welche in 3 gezeigt
sind, im Einklang steht. Folglich sollten bestimmte Mittel, welche
eine moderate, aber nichtsdestoweniger endliche Zytotoxizität aufweisen,
(wie zum Beispiel die halogenierten Xanthene, wobei aber nicht darauf
eingeschränkt
ist) eine chemotherapeutische Modalität aufweisen, wenn sie an bestimmte
Gewebe verabreicht werden, wobei eine solche Verabreichung in einer
ausreichenden lokalen Konzentration von solchen Mitteln für eine ausreichende
Dauer resultiert, um so lokale zytotoxische Wirkungen (z. B. Chemotherapie)
in solchen Geweben zu verursachen.
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Zusätzlich zur
hervorragenden Eignung für
direkte Verabreichung in gewünschtes
Empfängergewebe, welches
behandelt wird, wie einen lokalen Tumor, stellt die Bevorzugung
der halogenierten Xanthene für
eine Akkumulation in bestimmten Gewebetypen eine Grundlage für eine hoch
selektive, syste mische Abgabe der halogenierten Xanthene an solche
Gewebe bereit. Zum Beispiel weist der relativ hohe Verteilungskoeffizient von
Bengalrosa auf eine Bevorzugung für eine Akkumulation in lipophilem
Gewebe, wie kutanen Lipozyten, hin. Systemische Verabreichung von
Bengalrosa, zum Beispiel als eine wässrige Lösung, die über intraperitoneale Injektion
(i. p.) oder Verabreichung durch die Speiseröhre (p. o.) verabreicht wird,
resultierte in hoch selektiver Akkumulation des Mittels in bestimmten
Geweben, wie in den kutanen Fettablagerungen von fettleibigen Labormäusen. Eine
histologische Untersuchung von Hautproben von solchen Tieren zeigte,
dass das akkumulierte Mittel im Wesentlichen auf kutane Lipozyten
eingeschränkt
war.
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Darüber hinaus
kann die Einrichtung, mit welcher die halogenierten Xanthene auf
spezielle Gewebe oder andere Stellen zielgerichtet werden, ferner
durch Anbinden von speziellen funktionellen Derivaten an den Positionen
R1 und R2 optimiert
werden, um so die chemische Verteilung und/oder biologische Aktivität des Mittels
zu verändern.
Zum Beispiel kann das Anbinden von einer Empfängereinheit oder mehr an den
Positionen R1 oder R2 verwendet
werden, um das Zielrichten auf spezielle Gewebe, wie kanzeröse Tumorgewebe
oder Stellen von lokalisierter Infektion, zu verbessern. Ein Beispiel
davon ist Veresterung an Position R1 mit
einem kurzen aliphatischen Alkohol, wie n-Hexanol, wobei ein derivatisiertes
Mittel hergestellt wird, welches gesteigerte Verteilung in Lipid-reichen
Tumorgeweben aufweist.
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Es
ist folglich eine weitere bevorzugte Ausführungsform, dass mindestens
einer der mindestens einen halogenierten Xanthen-Wirkstoffe mindestens
eine Empfängereinheit
einschließt,
welche aus der Gruppe ausgewählt
ist, die Desoxyribonukleinsäure
(DNA), Ribonukleinsäure
(RNA), Aminosäuren,
Proteine, Antikörper, Liganden,
Haptene, Kohlenhydrat-Rezeptoren oder -Komplexierungsmittel, Lipid-Rezeptoren
oder -Komplexierungsmittel, Protein-Rezeptoren oder -Komplexierungsmittel,
Chelatbildner, einkapselnde Vehikel, kurzkettige oder langkettige
aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe, einschließlich jene,
welche Aldehyde, Ketone, Alkohole, Ester, Amide, Amine, Nitrile,
Azide oder andere hydrophile oder hydrophobe Einheiten einschließen, einschließt. Ein
weiteres Beispiel dieser Ausführungsform
ist Derivatisierung von Bengalrosa mit einem Lipid (an Position
R1, über
Veresterung), um so die Lipophilie von Bengalrosa zu erhöhen und
dabei seine Empfängereigenschaften
in einem Patienten zu modifizieren. Ein zusätzliches weiteres Beispiel
dieser Ausführungsform
ist Derivatisierung von Bengalrosa mit Folat (an Position R1, über
Veresterung oder andere Anbindungsweisen), um so das selektive Zielrichten
auf Krebs- und andere Zellen, welche eine gesteigerte Folatrezeptoraktivität oder Folatmetabolismus
aufweisen, zu erhöhen.
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Als
ein weiteres Beispiel der wünschenswerten
chemischen, biochemischen und physikalischen Eigenschaften der halogenierten
Xanthene und halogenierten Xanthenderivate haben die Erfinder der
vorliegenden Erfindung gezeigt, dass diese Mittel leicht von gesunden
Geweben innerhalb von mehreren Stunden ausgeschieden werden und
in Gallenflüssigkeit,
Urin und Fäzes
schnell ausgeschieden werden ohne in gesundem Gewebe Schaden anzurichten,
während
sie im Körper
sind. Weitere Beispiele der wünschenswerten
Eigenschaften der halogenierten Xanthene und halogenierten Xanthenderivate
sind, dass die halogenierten Xanthene und halogenierten Xanthenderivate
einfach unter Verwendung von einfachen kostengünstigen synthetischen Verfahren
synthetisiert werden, leicht gereinigt werden können und ausgezeichnete Stabilität aufweisen (wie
eine lange Haltbarkeit ohne Notwendigkeit für Einfrieren oder Lagerung
unter einer Intertatmosphäre).
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Da
die halogenierten Xanthene und ihre Derivate im Allgemeinen feine
feste Pulver in ihrer reinen Form sind, ist es bevorzugt, dass für eine passende
Abgabe an gewünschte
Gewebe solche Mittel in geeigneten Zuführungsträgern formuliert werden. Speziell
sind solche Formulierungen bevorzugt, um so eine Mittelabgabe in
den Körper
und anschließenden
Kontakt mit und Abgabe an gewünschte
Gewebe, welche behandelt werden, zu ermöglichen. Vorgehensweisen für eine solche
Formulierung werden dem Fachmann im Allgemeinen bekannt sein.
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Es
ist folglich eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, dass mindestens ein halogeniertes Xanthen oder halogeniertes
Xanthenderivat als ein Medikament in einer Form formuliert wird, welche
zur intrakorporalen oder topischen Verabreichung über verschiedene
herkömmliche
Weisen und Wege geeignet ist. Solche geeignete Formen schließen zum
Beispiel Medikamente ein, welche in einem flüssigen, teilflüssigen,
festen oder Aerosolzuführungsträger formuliert
sind, einschließlich
in Trägern
der folgenden Arten: wässrige,
nichtwässrige
oder teilchenförmige
Suspensionen, Lösungen,
Cremes, Salben, Gele, Sirupe, Mikrotröpfchen-Sprays, Zäpfchen,
Tabletten und Kapseln. Das mindestens eine halogenierte Xanthen
oder halogenierte Xanthenderivat kann in einem solchen Zuführungsträger gelöst oder
suspendiert sein, wobei dieser Träger zusätzlich zu dem mindestens einen
halogenierten Xanthen oder halogenierten Xanthenderivat verschiedene
Gerüststoffe,
Stabilisatoren, emulgierende Mittel oder dispergierende Mittel,
Konservierungsstoffe, Puffer, Elektrolyte und gewebepenetrierende
oder -erweichende Mittel einschließen kann. Solche Komponenten
des Zuführungsträgers können als
die Hauptkomponente (bezogen auf das Gewicht oder Volumen) des Medikaments
oder als eine Nebenbestandteilkomponente, welche die Aufgabe eines
Zusatzstoffes bei der Mittelabgabe erfüllt, ohne nachteilige Wirkung
auf das Gewebe oder Behandlungsergebnis vorhanden sein.
-
Beispiele
von geeigneten Gerüststoffen
schließen
Cellulose und Cellulosederivate, wie Stärke, und Alginate ein.
-
Beispiele
von geeigneten Stabilisatoren, emulgierenden Mitteln oder dispergierenden
Mitteln schließen
Liposomen, Nanoteilchen und Nanodispersionen, Mikroteilchen und
Mikrodispersionen sowie verschiedene Lipide, Detergenzien und andere
grenzflächenaktive
Stoffe ein.
-
Beispiele
von geeigneten Konservierungsstoffen schließen Benzalkoniumchlorid, Thimerosal,
quartäre
Amine und Harnstoff ein.
-
Beispiele
von geeigneten Puffern schließen
monobasische oder dibasische Phosphatsalze, Citratsalze, Bicarbonatsalze
und Ethanolamin ein.
-
Beispiele
von geeigneten Elektrolyten schließen Natrium-, Kalium-, Calcium-
und Magnesiumchloride, -phosphate und -nitrate ein.
-
Beispiele
von geeigneten gewebepenetrierenden, -erweichenden oder -solvatisierenden
Mitteln und Zusatzstoffen schließen ein:
- • verschiedene
Sulfoxide, wie DMSO und Decylmethylsulfoxid;
- • verschiedene
aliphatische und Fettalkohole, wie Ethanol, Propanol, Hexanol, Octanol,
Benzylalkohol, Decylalkohol, Laurylalkohol und Stearylalkohol;
- • verschiedene
lineare und verzweigte, gesättigte
und ungesättigte
Fettsäuren,
wie Laurinsäure,
Capronsäure,
Caprinsäure,
Myristinsäure,
Stearinsäure, Ölsäure, Isovaleriansäure, Neopentansäure, Trimethylhexansäure, Neodecansäure und
isostearinsäure;
- • verschiedene
aliphatische und Alkylfettsäureester,
wie Isopropyl-n-butyrat, Isopropyl-n-hexanoat, Isopropyl-n-decanoat,
Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Octyldodecylmyristat, Ethylacetat,
Butylacetat, Methylacetat, Methylvalerat, Methylpropionat, Diethylsebacat
und Ethyloleat;
- • verschiedene
Polyole, wie Propylenglykol, Polyethylenglykol, Ethylenglykol, Diethylenglykol,
Triethylenglykol, Dipropylenglykol, Glycerol, Propandiol, Butandiol,
Pentandiol und Hexantriol;
- • verschiedene
Amide, wie Harnstoff, Dimethylacetamid, Diethyltoluamid, Dimethylformamid,
Dimethyloctamid, Dimethyldecamid; bioabbaubarer cyclischer Harnstoff,
wie 1-Alkyl-4-imidazolin-2-on; Pyrrolidonderivate, wie 1-Methyl-2-pyrrolidon,
2-Pyrrolidon, 1-Lauryl-2-pyrrolidon, 1-Methyl-4-carboxy-2-pyrrolidon, 1-Hexyl-4-carboxy-2-pyrrolidon,
1-Lauryl-4-carboxy-2-pyrrolidon,
1-Methyl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon, 1-Methyl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon,
1-Lauryl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon, N-Cyclohexylpyrrolidon, N-Dimethylaminopropylpyrrolidon,
N-Cocoalkylpyrrolidon, N-Talg-alkylpyrrolidon; bioabbaubare Pyrrolidonderivate,
wie Fettsäureester
von N-(2-Hydroxyethyl)-2-pyrrolidon; cyclische Amide, wie 1-Dodecylazacycloheptan-2-on
(Azone®),
1-Geranylazacycloheptan-2-on, 1-Farnesylazacycloheptan-2-on,
1-Geranylgeranylazacycloheptan-2-on, 1-(3,7-Dimethyloctyl)azacycloheptan-2-on,
1-(3,7,11-Trimethyldodecyl)azacycloheptan-2-on, 1-Geranylazacyclohexan-2-on,
1-Geranylazacyclopentan-2,5-dion, 1-Farnesylazacyclopentan-2-on;
Hexamethylenlauramid und seine Derivate; und Diethanolamin und Triethanolamin;
- • verschiedene
grenzflächenaktive
Mittel, wie anionische grenzflächenaktive
Mittel, einschließlich
Natriumlaurat und Natriumlaurylsulfat; kationische grenzflächenaktive
Mittel, einschließlich
Cetyltrimethylammoniumbromid, Tetradecyltrimethylammoniumbromid,
Benzalkoniumchlorid, Octadecyltrimethylammoniumchlorid, Cetylpyridiniumchlorid,
Dodecyltrimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid; nicht-ionische
grenzflächenaktive
Mittel, wie Polaxamer (231, 182, 184), Brij (30, 93, 96, 99), Span
(20, 40, 60, 80, 85), Tween (20, 40, 60, 80), Myrj (45, 51, 52),
Miglyol 840; verschiedene Gallensalze, wie Natriumcholat, Natriumsalze
von Taurochol-, Glychol-, Desoxycholsäuren; Lecithin;
- • verschiedene
Terpene, einschließlich
Kohlenwasserstoffe, wie D-Limonen, α-Pinen, β-Caren; verschiedene Terpenalkohole,
einschließlich α-Terpineol,
Terpinen-4-ol, Carvol; verschiedene Terpenketone, einschließlich Carvon,
Pulegon, Piperiton, Menthon; verschiedene Terpenoxide, einschließlich Cyclohexanoxid,
Limonenoxid, α-Pinenoxid,
Cyclopentenoxid, 1,8-Cineol; verschiedene Terpenöle, einschließlich Ylang ylang,
Anis, Chenopodium, Eukalyptus;
- • verschiedene
Alkanone, wie N-Heptan, N-Octan, N-Nonan, N-Decan, N-Undecan, N-Dodecan,
N-Tridecan, N-Tetradecan, N-Hexadecan;
- • verschiedene
organische Säuren,
wie Salicylsäure
und Salicylite (einschließlich
ihre Methyl-, Ethyl- und Propylglykolderivate), Zitronen- und Bernsteinsäure.
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend aufgeführten Beispiele
eingeschränkt,
da andere Formulierungen, welche dem Fachmann vertraut sind, einschließlich verschiedene
einfache oder komplexe Kombinationen von Trägern und Zusatzstoffen, auch
zur Verbesserung der Abgabe der photoaktiven Komponente des Medikaments
an Empfängergewebe
nützlich
sein kann.
-
2. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche die Haut und verwandte
Organe beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche die Haut und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen,
verwendet werden. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
einschließlich
jene der Haut, Nägel
und Kopfhaut, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen
eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in
der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder systemische Abgabe des
Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
maligne proliferative Störungen,
wie prämaligne
und maligne Epitheltumore, einschließlich aktinische Keratose,
Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und Keratoakanthom; maligne
Adnexaltumore; Tumore von Pigment-herstellenden Zellen, einschließlich malignes
Melanom; Sarkome; Lymphome. Diese Beispiele werden für veranschaulichende
Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die
aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
3. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche den Mund und Verdauungstrakt
und verwandte Organe beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche den Mund und Verdauungstrakt und verwandte Organe von Menschen
und Tieren beeinflussen, verwendet werden. Das Medikament kann unter
Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene des Mundes, Zahnfleischs, der Zunge, des Kehlkopfes, Rachens,
der Speiseröhre,
des Magens, der Eingeweide und des Darms, verabreicht werden. Solche
Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, oder systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen
in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
Speisenröhrenkrebs,
einschließlich
Plattenepithelkarzinom, Adenokarzinom, Carsinosarkom, Pseudosarkom
und Sarkom; Leiomyoma, Neoplasmen, Lymphom und Pseudolymphom, Adenokarzinom,
primäres
Lymphom, Leiomyosarkom; Mundhöhlen- und Oropharynxkrebs
und Prämalignome,
Geschwüre
und entzündliche
Läsionen,
einschließlich
Plattenepithelkarzinom, Lymphom, Zahnfleisch- oder andere periodontale
Erkrankung, einschließlich
Neoplasmen; kolorektales Karzinom. Diese Beispiele werden für veranschaulichende
Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die
aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
4. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche die Harn- und
Fortpflanzungstrakte und verwandte Organe beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche die Harn- und Fortpflanzungstrakte und verwandte Organe von
Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden. Das Medikament
kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene der Harnröhre,
Blase, des Harnleiters, der Nieren, Vulva, Vagina, des Gebärmutterhalses,
Uterus, der Eileiter, Ovarien, des Penis, der Hoden, des Samenleiters,
der Prostata und des Nebenhodens, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten
stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen
in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder systemische Abgabe des
Medika ments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
Harntrakterkrankung, einschließlich
kanzeröse
und präkanzeröse Hyperplasie
und Neoplasmen, Tumore der Blase, des Harnleiters, der Harnröhre und Niere;
kanzeröse
und präkanzeröse Hyperplasie
und Neoplasmen, Tumore des Gebärmutterhalses,
Endometriums, Myometriums, der Ovarien, Eileiter, des Uterus, der
Vulva und Vagina; kanzeröse
und präkanzeröse Hyperplasie
und Neoplasmen, Tumore der Prostata und Hoden; kanzeröse und präkanzeröse Hyperplasie
und Neoplasmen, Tumore der Brust. Diese Beispiele werden für veranschaulichende
Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die
aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
5. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche den Atmungstrakt
und verwandte Organe beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche den Atmungstrakt und verwandte Organe von Menschen und Tieren
beeinflussen, verwendet werden. Das Medikament kann unter Verwendung
von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene der Lunge und Lungenbläschen, Bronchien,
Luftröhre,
des Hypopharynx, Larynx, Nasopharynx, der Tränendrüsen, Stirnhöhlen und Nasenhöhlen, verabreicht
werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des
Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, oder systemische Abgabe des Medi kaments an, in oder im Wesentlichen
in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
Hyperplasie und Neoplasie, Krebs der Nasenhöhle, paranasalen Stirnhöhlen, Tränendrüsen, Ohrtrompeten,
des Nasopharynx, Hypopharynx, Larynx, der Luftröhre, Bronchien, Lunge und Lungenbläschen. Diese
Beispiele werden für
veranschaulichende Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung
nicht auf die aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
6. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche den Kopf und Hals
beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche den Kopf und Hals von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet
werden. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene des Kopfes, Halses, Gehirns, der Augen und Ohren, verabreicht werden.
Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, oder systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen
in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
Tumore oder resektierte Tumorbetten von intrakranialen und anderen
Kopf- und Halstumoren; ophthalmische Tumore und andere Erkrankungen,
einschließlich
Makuladege neration und diabetische Retinopathie; metastatische Tumore,
wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren auf der
Haut des Kopfes oder Halses. Diese Beispiele werden für veranschaulichende
Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die
aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
7. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche die endokrinen
und lymphoretikulären
Systeme und verwandte Organe beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche die endokrinen und lymphoretikulären Systeme und verwandte Organe
von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden. Das Medikament
kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene der Schilddrüse,
des Thalamus und Hypothalamus, der Hypophyse, Lymphknoten und des
lymphoretikulären
Systems, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen
eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen
in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder systemische Abgabe des
Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
Hyperplasie und Neoplasie, Krebs der Schilddrüse, des Thalamus und Hypothalamus,
der Hypophyse, Lymphknoten und des lymphoretikulären Systems. Diese Beispiele
werden für
veranschaulichende Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung
nicht auf die aufgeführten
Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt.
-
8. Medizinische Verwendung des vorliegenden
Medikaments für
die chemotherapeutische Behandlung von Zuständen, welche verschiedene andere
Gewebe, wie Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen, welche
während
eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, beeinflussen.
-
Die
hier offenbarten Medikamente können
in einer umfassenden Art zur verbesserten chemotherapeutischen Behandlung
von verschiedenen Zuständen,
welche verschiedene andere interne oder externe Gewebe von Menschen
und Tieren, wie Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen, welche
während
eines chirurgischen Eingriffs exponiert werden, beeinflussen, verwendet
werden. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen oder topischen Verabreichungsarten, direkt oder
indirekt an, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, einschließlich
jene von Gewebeoberflächen,
welche während
einem chirurgischen Eingriff, einschließlich endoskopischen chirurgischen
Eingriff oder anderen endoskopischen Verfahren, exponiert sind,
verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte
Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben,
welche behandelt werden, oder systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt
werden, bereit.
-
Beispielindikationen
schließen
eine Behandlung ein für:
resektierte Tumorbetten von Thorax-, Abdominal- oder anderen Tumoren;
metastatische Tumore, wie Metastasen von Brusttumoren auf der Haut;
Tumore des Rippenfells, Bauchfells oder Perikard; und verschiedene
andere im Wesentlichen ähnliche
Indikationen. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke
bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die aufgeführten Beispiele eingeschränkt ist
und andere Indikationen, welche dem Fachmann bekannt sind, einschließt. Tabelle 1. Physikalische Eigenschaften
von Fluorescein und einigen halogenierten Beispielxanthenen
| Verbindung | Substitution | MW (g) |
| X | Y | Z | R1 | R2 |
| Fluorescein | H | H | H | Na | Na | 376 |
| 4',5'-Dichlorfluorescein | Cl | H | H | Na | Na | 445 |
| 2',7'-Dichlorfluorescein | H | Cl | H | Na | Na | 445 |
| 4,5,6,7-Tetrachlorfluorescein | H | H | Cl | H | H | 470 |
| 2',4',5',7'-Tetrachlorfluorescein | Cl | Cl | H | Na | Na | 514 |
| Dibromfluorescein | Br | H | H | Na | Na | 534 |
| Solvent
Red 72 | H | Br | H | H | H | 490 |
| Diiodfluorescein | I | H | H | Na | Na | 628 |
| Ethyleosin | Br | Br | H | C2H5 | K | 714 |
| Erythrosin
B | I | I | H | Na | Na | 880 |
| Phloxin
B | Br | Br | Cl | Na | Na | 830 |
| Bengalrosa | I | I | Cl | Na | Na | 1018 |
| 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin | I | I | Br | Na | Na | 1195 |
Tabelle 2. Verteilungskoeffizienten und
Toxikologiedaten für
mehrere halogenierte Xanthene (d. h. Bengalrosa, Erythrosin B und
Phloxin B) und andere ausgewählte
therapeutische Mittel. Verteilungskoeffizient K ist das Verhältnis von
Gleichgewichtskonzentrationen eines Mittels in einer lipophilen
Phase (n-Octanol) in Kontakt mit einer wässrigen Phase (Phosphat-gepufferte
Salzlösung,
PBS, pH-Wert = 7,4). Toxikologiedaten (LD
50)
für intravenöse (i. v.)
oder orale (p. o.) Verabreichung in Mäuse.
| Mittel | Kp | LD50 (mg/kg) |
| i.
v. | p.
o. |
| Phloxin
B | 1,1 | 310 | 310 |
| Erythrosin
B | 1,9 | 370 | > 1.000 |
| Bengalrosa | 11,5 | | >> 1.000 |
| Indocyaningrün | 99 | 60 | |
| Porphyrin
HpIX | 1,5 | | > 1.000 |
-
Diese
Beschreibung wurde nur zu veranschaulichenden Zwecken bereitgestellt
und es ist nicht damit beabsichtigt, die Erfindung dieser Anmeldung
einzuschränken.
-
Was
als neu und wünschenswert
beansprucht wird, um es patentrechtlich zu schützen, ist in den angefügten Patentansprüchen dargelegt.