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DE4329031A1 - Atemschutzelement - Google Patents

Atemschutzelement

Info

Publication number
DE4329031A1
DE4329031A1 DE4329031A DE4329031A DE4329031A1 DE 4329031 A1 DE4329031 A1 DE 4329031A1 DE 4329031 A DE4329031 A DE 4329031A DE 4329031 A DE4329031 A DE 4329031A DE 4329031 A1 DE4329031 A1 DE 4329031A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection element
respiratory protection
element according
indicator
respiratory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4329031A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Poth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARTMANN PAUL AG
Paul Hartmann AG
Original Assignee
HARTMANN PAUL AG
Paul Hartmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HARTMANN PAUL AG, Paul Hartmann AG filed Critical HARTMANN PAUL AG
Priority to DE4329031A priority Critical patent/DE4329031A1/de
Priority to PCT/EP1994/000489 priority patent/WO1994019056A1/de
Publication of DE4329031A1 publication Critical patent/DE4329031A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/05Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches protecting only a particular body part
    • A41D13/11Protective face masks, e.g. for surgical use, or for use in foul atmospheres

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Atemschutzelement und insbeson­ dere eine aus mindestens einer Lage bestehende, zum Schutz von Mund und Nase dienende Atemschutzmaske.
Derartige, auch als Mundschutz oder als Gesichtsmaske be­ zeichnete Atemschutzelemente der hier interessierenden Art werden vor allem aus hygienischen Gründen in Krankenhäusern verwendet. Sie bestehen in der Regel aus einem vliesartigen Werkstoff und sind z. B. aus drei Lagen aufgebaut, wobei sich eine als Filter dienende Lage zwischen einer Außenlage und einer Innenlage befinden kann. Beim Gebrauch nimmt ins­ besondere die als Filter dienende Lage aus der Atemluft verschiedenartige Schadstoffe auf und reichert sich auch mit Bakterien und/oder Viren an. Der Wasserdampf in der ausgeatmeten Luft führt ferner zusammen mit der Temperatur der ausgeatmeten Luft dazu, daß sich das Atemschutzelement verhältnismäßig rasch wie ein günstiger Nährboden für Bak­ terien und Viren verhält, so daß es erforderlich ist, das Atemschutzelement zu wechseln, wenn es aufgrund der Anrei­ cherung mit Bakterien und Viren nicht mehr in der Lage ist, die erwartete Schutzwirkung zu erfüllen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen vorzusehen, mit deren Hilfe erkennbar ist, wenn das Atemschutzelement seine Schutzwirkung verliert oder in bestimmtem Umfang verloren hat.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß min­ destens ein Mittel vorgesehen und/oder integriert ist, mit dessen Hilfe die Benutzungsdauer des Atemschutzelementes erkennbar ist.
Aufgrund der Erkennbarkeit der Benutzungsdauer werden der oder die Träger der Atemschutzelemente daran erinnert, daß es notwendig ist, das bzw. die Atemschutzelemente abzulegen und durch neue, unverbrauchte sowie in vollem Umfang wirk­ same Atemschutzelemente zu ersetzen. Nur solche Atemschutz­ elemente sind dann wieder in der Lage, eine Schutzwirkung für den Träger selbst oder andere Personen zu gewährlei­ sten.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Mittel zum Anzeigen der Benutzungsdauer ein auf der Außen­ seite des Schutzelementes wirksamer Indikator ist, der z. B. durch Imprägnieren aufgebracht werden kann. Vorzugsweise dient als Indikator eine chemische Substanz wie z. B. Äthyl­ violett. Diese Substanz führt nach geraumer Zeit zu einer Verfärbung auch im Bereich der Außenseite des Atemschutz­ elementes, wodurch sein bevorstehendes Unwirksamwerden an­ gezeigt wird.
Grundsätzlich ist es aber auch gemäß einer bevorzugten Aus­ führungsform der Erfindung möglich, daß ein lediglich par­ tiell wirksamer Indikator vorgesehen ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei­ spielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher be­ schrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1: ein Atemschutzelement in perspektivischer Dar­ stellung bei Gebrauch;
Fig. 2: in größerem Maßstab sowie abgebrochen einen Schnitt durch das Atemschutzelement;
Fig. 3: eine Ansicht wie in Fig. 1 von einem abgewan­ delten Atemschutzelement und
Fig. 4: in größerem Maßstab sowie abgebrochen einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform.
Ein Atemschutzelement 1 gemäß Fig. 1 dient zum Bedecken von Mund und Nase seines Trägers und wird am Kopf mit Hilfe von Bändern 2 befestigt. Das im wesentlichen flächige Atem­ schutzelement 1 besteht aus mehreren Lagen 3, 4 und 5, bei denen es sich in der Regel um Vliese handelt, wobei die mittlere Lage 4 ein Filtervlies ist. Schließlich ist noch mindestens ein Mittel 6 vorgesehen, mit dessen Hilfe die Benutzungsdauer des Atemschutzelementes 1 auf dessen Außen­ seite 7 erkennbar ist. Dieses Mittel 6 kann eine chemo­ physikalisch wirksame Substanz in Form eines Indikators sein, der entweder auf die Außenseite 7 der äußeren Lage 5 aufgebracht oder in geeigneter Weise derart in das Atem­ schutzelement 1 integriert wird, daß eine Verfärbung des Indikators 6 aufgrund der Benutzungsdauer im Bereich der Außenseite 7 sichtbar ist.
Wichtig ist, daß es sich bei dem Mittel 6 um einen Indika­ tor handelt, der zum Anzeigen der Benutzungsdauer auf der Außenseite 7 des Atemschutzelementes 1 wirksam ist.
Als möglicher Indikator dient Äthylenviolett.
Da der Atem des Benutzers Kohlendioxid und Feuchtigkeit enthält, eignen sich als Indikatoren vor allem Kohlendioxid und/oder Feuchtigkeitsindikatoren.
Vor allem Kaliumpermanganat ist als Feuchtigkeitsindikator besonders geeignet. Es ist ungiftig und zeigt eine ausge­ prägte Farbänderung bei Zutritt von Wasser. Feuchtigkeit aus der Atemluft führt daher bei Verwendung von Kaliumper­ manganat zu einem deutlichen Farbumschlag in Richtung einer Rotfärbung der Substanz selbst und ihrer Umgebung. Dies hat zur Folge, daß eine mit Kaliumpermanganat 6′ versehene Lage 5′ gemäß Fig. 4 sich auf ihrer Außenseite 7′ deutlich sichtbar verfärbt. Die Verfärbung ist ein Maß für die Be­ nutzungsdauer des Atemschutzelementes 1 und darüber hinaus auch ein Maß für aus der Atemluft stammende Feuchtigkeit, die sich aufgrund der Benutzung des Atemschutzelementes in der Lage 5 angesammelt hat.
Da insbesondere auch in dem Atemschutzelement 1 befindliche Feuchtigkeit unerwünscht ist, wird der Benutzer durch die Verfärbung daran erinnert, das Atemschutzelement 1 zu wech­ seln.
Das Kaliumpermanganat 6′ wird als Pulver auf das Atem­ schutzelement 1 bzw. auf seine äußere Lage 5′ gestreut und sodann durch Druck mit dieser Lage 5′ im Bereich der Außen­ seite 7 verbunden. Dies kann großflächig geschehen oder auch nur bereichsweise bzw. partiell, wie dies in Fig. 3 mit dem gestrichelt wiedergegebenen Bereich 8 gezeigt ist. Gemäß Fig. 3 ist das als Feuchtigkeitsindikator dienende Mittel 6′ bzw. Kaliumpermanganat 6′ nur partiell in dem Be­ reich 8 vor Mund und Nase angeordnet. Dieser Bereich 8 wird beim Ein- und Ausatmen besonders stark durchströmt und es genügt daher, wenn dort erkennbar ist, in welchem Maße sich Feuchtigkeit aus der Atemluft angesammelt hat.
Schließlich genügt es, wenn das Atemschutzelement 1 mit einer nur geringen Menge Kaliumpermanganat versehen wird. Die Verfärbung ist auch dann so intensiv, daß sie deutlich sichtbar wird.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung bestimmter In­ dikatoren und insbesondere auch nicht auf die Verwendung von Kaliumpermanganat beschränkt. Auch andere Indikatoren sind grundsätzlich denkbar und geeignet, sofern sie ungif­ tig sind.

Claims (11)

1. Atemschutzelement, insbesondere aus mindestens einer Lage (3, 4, 5) bestehende, zum Schutz von Mund und Nase dienende Atemschutzmaske, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Mittel (6) vorgesehen und/oder integriert ist, mit dessen Hilfe die Benutzungsdauer des Atemschutzelementes (1) erkennbar ist.
2. Atemschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Mittel (6) zum Anzeigen der Benutzungs­ dauer ein auf der Außenseite (7) wirksamer Indikator ist.
3. Atemschutzelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Äthylenviolett als Indikator vorge­ sehen ist.
4. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Imprägnieren aufzubringender Indikator vorgesehen ist.
5. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (6) ein Kohlendioxid-Indikator ist.
6. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (6) ein Feuchtigkeitsindikator (6′) ist.
7. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kalium­ permanganat (6′) als Feuchtigkeitsindikator (6′) Ver­ wendung findet.
8. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kalium­ permanganat (6′) als Pulver aufgestreut und durch Druck verbunden ist.
9. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kalium­ permanganat (6′) in geringer Menge Verwendung findet.
10. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der In­ dikator partiell angeordnet ist.
11. Atemschutzelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der In­ dikator partiell vor Mund und Nase angeordnet ist.
DE4329031A 1993-02-27 1993-08-28 Atemschutzelement Withdrawn DE4329031A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4329031A DE4329031A1 (de) 1993-02-27 1993-08-28 Atemschutzelement
PCT/EP1994/000489 WO1994019056A1 (de) 1993-02-27 1994-02-21 Atemschutzelement

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4306211 1993-02-27
DE4329031A DE4329031A1 (de) 1993-02-27 1993-08-28 Atemschutzelement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4329031A1 true DE4329031A1 (de) 1994-09-01

Family

ID=6481569

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DE4329031A Withdrawn DE4329031A1 (de) 1993-02-27 1993-08-28 Atemschutzelement

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DE (1) DE4329031A1 (de)

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