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DE428619C - Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope

Info

Publication number
DE428619C
DE428619C DEZ14603D DEZ0014603D DE428619C DE 428619 C DE428619 C DE 428619C DE Z14603 D DEZ14603 D DE Z14603D DE Z0014603 D DEZ0014603 D DE Z0014603D DE 428619 C DE428619 C DE 428619C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
microscope
collecting
lighting device
objective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ14603D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ14603D priority Critical patent/DE428619C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE428619C publication Critical patent/DE428619C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers
    • G02B21/082Condensers for incident illumination only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope. Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope, bei welcher das zur Beleuchtung des Objektiv dienende Licht finit Hilfe eines in den Abbildungsstrahlengang geschalteten, reflektierenden Gliedes durch das Objektiv auf das Objekt geworfen wird; ist also zum Gebrauch bei solchen mikroskopischen Untersuchungen undurchsichtiger Objekte bestimmt, bei denen es nicht genügt, dein Objekte schief von oben
    neben dem Objekteinfallende Beleuchtung
    zu geben. Dem gleichen Zwecke dienende Be-
    leuchtungsvorrichtungen sind bereits von N a c h e t und von B e c 1c angegeben worden und vielfach im Gebrauch. Sie werden in der Regel so verwendet, daB das von der Lichtquelle ausgestrahlte Licht dem reflektierenden Gliede mit Hilfe eines optischen Systems zugeführt wird und erfordern beim Austauschen der zur Beobachtung verwendeten Objektive und beim Wechseln der zu untersuchenden Objekte, wenn diese nicht von gleicher Dicke sind, jeweils eine Neueinstellung der Lichtquelle. tun gutbeleuchtete Bilder zu erzielen.
  • Der mit dein Nachstellen der Lichtquelle verbundene Zeitverlust kann vermieden und die Bedienung des mit einer Beleuchtungsvorrichtung der eingangs genannten Art versehenen Mikroskops kann dadurch sehr v ereinfacht werden, wenn das der Zuführung des Lichtes zu dem reflektierenden Gliede dienende optische System erfindungsgemäß aus zwei sammelnden Gliedern und wenigstens einem reflektierenden Gliede besteht und zwei Blenden enthält, deren eine zur Regelung der Apertur des Beleuchtungskegels dient und in der vorderen Brennebene des vorderen sammelnden Gliedes angebracht ist, während die andere das Leuchtfeld begrenzt und in der vorderen Brennebene des hinteren sammelnden Gliedes liegt. Das vordere, also der Lichtquelle zunächst angeordnete sammeliade Glied ist dabei zweckmäßig unbeweglich und kann demgemäß mit der Lichtquelle fest verbunden sein. Es leitet die zur Beleuchtung dienenden Lichtbüschel unter Vermittlung eines oder mehrerer reflektierenden Glieder dem anderen sammelnden System zu, «-elches mit dem in den Abbildungsstrahlengang geschalteten reflektierenden Gliede beweglich sein muß und demnach mit dein Objektiv verbunden sein kann. Die Lichtzuführung von der Lichtquelle zum ersten sammelnden Gliede kann unmittelbar oder unter Vermittlung eines oder mehrerer reflektierender Glieder stattfinden. Die von den Punkten der Aperturblendenebene ausgehenden Lichtstrahlenkegel verlassen das erste sammelnde Glied als Strahlenzvlinder und streben dem in wechselnder Entfernung angeordneten zweiten sammelnden Gliede zu, welches sie unter Vermittlung des im Abbildungsstrahlengange angeordneten reflektierenden Gliedes zu einem in der Austrittspupille des Objektivs gelegenen Bilde der Aperturblende vereinigt. Die Leuchtfeldblende ist zweckmäßig mit dem hinteren samntelnden Gliede verbunden.
  • Die Anwendung der neuen Beleuchtungsvorrichtung ist geeignet, für Arbeiten im durchfallenden Lichte bestimmte Mikroskope auch für solche im auffallenden Lichte verwendbar zu machen. Insbesondere ergibt sich ein zweckentsprechender Aufbau des Gerätes, bei welchem ohne Veränderung der Lichtquelle und der Lichtzuführung auf den in der Regel unter dein Mikroskoptisch angebrachten Spiegel der Übergang von einer dieser Beleuchtungsarten zur anderen möglich ist, wenn man die Beleuchtungsvorrichtung so ausgestaltet, daß das der Lichtzuführung dienende optische System drei reflektierende Glieder enthält, deren erstes an Stelle des bei Arbeiten mit durchfallendem Lichte verwendeten Kondensors in den Beleuchtungsapparat des 'Mikroskops geschaltet werden kann. Ist der Beleuchtungsapparat des '1@Iikroskops mit einer Blende versehen (z. B. der Irisblende des Abbeschen Beleuchtungsapparates), so kann diese Blende als Aperturblende der neuen Beleuchtungsvorrichtung dienen.
  • In der Wahl des in den Abbildungsstrahlengang einzuschaltenden reflektierenden Gliedes hat man volle Freiheit. Beispielsweise kann ntan bei schwachen Objektiven das von N a c li e t angegebene Spiegelprisma verwenden, welches die Hälfte der Objektivöffnung verdeckt, und bei stärkeren Vergrößerungen von der von B e c k angegebenen geneigten planparallelen Glasplatte Gebrauch machen, die sich über die gesamte Objektivöffnung erstreckt. Die Verwendung der letzteren ist gegenüber der bekannten Verwendung im Beckschen Vertikalilluminator dann besonders günstig, wenn die die Glasplatte durchsetzenden Abbildungsstrahlenbüschel parallelstrahlig sind, so daß der sonst auftretende Astigmatismus der mikroskopischen Abbildung vermieden wird. Man strebt nun danach, mit der Beleuchtungsvorrichtung sowohl mit schwachen als auch mit starken Objektivvergrößerungen arbeiten zu können, ohne beim Übergange zu einer anderen Vergrößerung durch dabei notwendiges Neueinstellen der Lichtquelle usw. größeren Zeitverlust in Kauf nehmen zu müssen. Unter Anwendung eines geeigneten Prismas, z. B. des Nachetschen Prismas, mit einer Ergänzung desselben durch ein Prisma mit parallelogrammförmigem Querschnitt, durch welches die Achse des eintretenden Beleuchtungsstrahlenkegels in die Höhe verlegt wird, welche diese Achse bei der Benutzung der Beckschen Glasplatte hat, kann man die neue Beleuchtungsvorrichtung zum genannten Zwecke dadurch vervollkommnen, daß man sie so ausbaut, claß das in den Abbildungsstrahlengang geschaltete reflektierende Glied und das diesem zunächst gelegene sammelnde Glied so in einer besonderen Fassung gelagert sind, daß mehrere aus zwei derartigen Gliedern bestehende Gruppen wechselweise und unabhängig von den übrigen optischen Teilen in den Strahlengang geschaltet werden können. Ist die Verbindung beider Glieder einstellbar, so läßt sich die Abbildung der Aperturblende in einfachster Weise durch Verstellen des sammelnden Gliedes jeweils in die Ebene der Austrittspupille des Objektivs verlegen.
  • In den Abb. i bis 3 sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Beleuchtungsvorrichtung dargestellt. Abb. i zeigt das erste Beispiel im Mittelschnitt in Verbindung mit einem für Arbeiten mit durchfallender Beleuchtung bestimmten Mikroskop, und zwar in seiner Verwendungbei starken Objektivvergrößerungen. Abb. 2 gibt einen Mittelschnitt desjenigen in den Abbildungsstrahlengang zu schaltenden Teiles der Beleuchtungsvorrichtung wieder, der die Vorrichtung zur Benutzung mit schwach vergrößernden Objektiven geeignet macht. Abb. 3 zeigt schematisch ein zweites Beispiel, welches insonderheit zur Untersuchung undurchsichtiger Objekte bestimmt ist, deren Dicke innerhalb weiter Grenzen schwankt.
  • Im ersten Beispiel ist in die mit a1 bezeichnete Kondensor schiebhülse eines mit einem Abbeschen Beleuchtungsapparat ausgerüsteten Mikroskops ein Prismengehäuse b eingesetzt. Dieses Gehäuse b enthält zwei an seinen Enden eingebaute gleichschenklig-rechtwinklige Prismen cl und c2, «-elche die von unten her in der üblichen Weise mittels eines Spiegels a2 dem Beleuchtungsapparat zugeführten Lichtstrahlenbüschel um soviel parallel mit sich selbst seitlich verlegen, daß ein am Mikroskop vorgesehener Mikroskoptisch ci3 nicht von denselben geschnitten wird. Eine Sammellinse d, die hinter dem Prisma c2 eingesetzt ist, schließt das Gehäuse b nach oben ab. Die Brennweite der Sammellinse d ist so gewählt, daß die Blendenebene der mit a.4 bezeichneten Irisblende des Abbeschen Beleuchtungsapparates in der vorderen Brennebene der Sammellinse liegt. Die von den Punkten dieser Blendenebene ausgesandten Lichtstrahlen verlassen die Linse d demnach als parallelstrahlige Büschel. Ein zweites Gehäuse e ist mittels eines Zwischenringes f am Mikroskoptubus, der mit a5 bezeichnet ist, derart angeschraubt, daß die Achsen zweier am Gehäuse e einander gegenüberliegend angeordneter Stutzen e1 und e2 in die optische Mikroskopachse fallen. Im Stutzen e1 ist ein Fernrohrobjektiv g gefaßt, während der Stutzen e2 mit Gewinde zur Aufnahme eines Mikroskopobjektivs h ausgestattet ist. Zwischen den beiden Stutzenel und e° nimmt das Gehäusee einen zvlindrischen Einsatz i auf, der zwei Bohrungen il und i.2 hat und mit einem Deckel i3 verschlossen ist. Zur Sicherung der Lage dieses Einsatzes i, der die Fassung einer zwischen den beiden Bohrungen il und i2 unter .45° geneigt eingestellten planparallelen Glasplatte k bildet, dient ein in eine entsprechende Bohrung e3 des Gehäuses e eingreifender Stift i4. Ein zweiter gleicher Einsatz l (Abb. 2) mit zwei Bohrungen[' und 12 und einem Deckel 13 mit Sicheru*gsstift 11 enthält ein durch ein Prisma ml mit parallelogrammförmigem Querschnitt ergänztes gleichschenklig-rechtwinkliges Prisma nach N a c h e t m2. Die Einsätze i und 1 sind zur wechselweisen Benutzung bei starken und bei schwachen Objektivvergrößerungen bestimmt und werden für den Gebrauch jeweils durch eine in einem Rohrstück n2 gefaßte Sammellinse izl vervollständigt, die so eingestellt ist, daß ihre hintere Brennebene infolge der Strahlenablenkung durch das reflektierende Glied k oder nal, m2 in die Austrittspupille des Mikroskopobjektivs h fällt. Der Sammellinse n1 werden die aus der Sammellinse d herrührenden parallelstrahligen Lichtstrahlenbüschel mittels eines gleichschenkligrechtwinkligen Prismas o zugeführt, wobei eine Regelung der Größe des Leuchtfeldes durch eine ungefähr in der vorderen Brennebene der Sammellinse n1 am Gehäuse e angebrachte Irisblende p möglich ist.
  • Zum Gebrauch wird die neue Beleuchtungsvorrichtung in der beschriebenen Weise am Mikroskop angebracht, wobei bei stark vergrößernden Mikro.skopobjektivenh der Einsatz i, bei schwachen Objektiven k der Einsatz l Verwendung findet. Jedes mit der Beleuchtungsvorrichtung benutzte Objektiv h muß für seinen vorderen Brennpunkt aplanatisch sein; das zu untersuchende Objekt wird in der vorderen Brennebene des Objektivs h eingestellt. Die bildseitigen Abbildungsstrahlenbüschel sind parallelstrahlig, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß der sonst beim Durchsetzen der planparallelen Glasplatte nach B e c k entstehende Astigmatismus vermieden wird. Das Fernrohroblektiv z bildet mit
    einem im Mikroskop zu verwendenden Okular
    ein Fernrohr, mit welchem das vom ObjektLlz L-
    in großer Entfernung erzeugte Bild des Objekts betrachtet wird. Man hat das Fernrohr deshalb so einzustellen, daß die hintere Brennebene des Objektivs g, die zugleich die Bildebene ist, mit der vorderen Okularbrennebene zusammenfällt. Will man die Bildverschlechterung durch den Astigmatismus jedoch in Kauf nehmen, dann ist es ohne weiteres möglich, die neue Beleuchtungsvorrichtung an einem Mikroskop mit in der üblichen Weise korrigierten optischen Teilen unter Wegfall des Fernrohrobjektivs g zu verwenden, d. h. mit Mikroskopobjektiven, die für einen objektseitigen, der optischen Tubuslänge entsprechenden Punkt aplanatisch sind. Es muß dann die Blende p um einen bestimmten Betrag hinter dem vorderen Brennpunkt der Linse st' liegen, damit sie durch diese -und das Objektiv h scharf auf die Objektebene abgebildet wird.
  • Während im ersten Beispiel das zur Betrachtung des mikroskopischen Bildes dienende Fernrohr bei der Einstellung des Mikroskopobjektivs auf das Objekt an den Einstellbewegungen teilnimmt, ist im zweiten Beispiel schematisch eine Ausführungsform der neuen Beleuchtungsvor richtung für- ein Mikroskop gezeigt, welches trotz weiter Grenzen, innerhalb deren die Dicke der zu untersuchenden Objekte wechseln kann, eine unveränderliche Lage des Okulars und somit des Auges des Beobachters gestattet. Das zur Verwendung mit der Beleuchtungsvorrichtung geeignete Mikroskop besteht aus einem Stativ q mit einer festen Tischplatte q1, an welchem ein Tubus r, der ein Objektivs", s2 trägt, in der Höhe einstellbar ist. In der optischen Achse des Mikroskopobjektivs s1, s2 ist ein aus einem Objektiv t1 und einem Okular t', t3 bestehendes, auf große Entfernung eingestelltes Fernrohr am Stativ q neben einem Prismengehäuse ii befestigt. Dieses Prismengehäuse ii enthält ein gleichschenklig-rechtwinkliges Prisma v1, welches durch die Öffnung einer Irisblende u1 von einer Lichtquelle w beleuchtet wird und die eintretenden Lichtstrahlen mittels einer Sammellinse _x1 nach Durchsetzen der Öffnung einer Irisblende y1 einem zweiten gleichartigen Prisma V2 zuführt, welches in einem am Tubus r befindlichen Prismengehäuse y eingebaut ist. Das Prisma v2 leitet die Lichtstrahlen zu einer zweiten Sammellinse--r', die sie nach Spiegelung an einer oberhalb des Mikroskopobjektivs s', s= im Tubus r befindlichen, unter q.5° gegenüber dem Abbildungsstrahlengang geneigten, planparallelen Glasplatte s dem Mikroskopobjektiv s1, s2 und somit einem mit diesem Objektiv etwa eingestellten, auf der Tischplatte liegend zu denkenden Objektd$ zuführt. Der Korrektionszustand der optischen Teile des Mikroskops entspricht demjenigen des ersten Beispiels. Die Blende u1 dient als Aperturblende, und ihre Blendenebene liegt in der vorderen Brennebene der Sammellinse x1. Die von den Punkten dieser Ebene ausgehenden Strahlenbüschel sind nach Durchsetzen der Sammellinse .r1 parallelstrahlig und werden nach Durchsetzen der Sammellinse x2 in der Austrittspupille des 1@lil~roskopobjelztivs s1, s2 wieder zu Punkten vereinigt, da die Lage der Sammellinse _r= so gewählt ist, daß ihre hintere Brennebene mit der Ebene der Austrittspupille zusammenfällt. Die Blendenebene der Blende y1 liegt in der vorderen Brennebene der Sammellinse x2; die Blende y1 wird demnach durch das aus dem Prisma v2, der Saminellinse x2, der Glasplatte-- und dem Objektiv s1, s2 bestehende System in der Objektebene abgebildet, dient also als Leuchtfeldblende.
  • Das Einstellen eines auf der Tischplatte q1 befindlichen mit dem mit der neuen Beleuchtungsvorrichtung ausger ästeten Mikroskop geschieht durch Heben und Senken des Tubus r am Mikroskopstativ g, wobei weder der Gang der Beleuchtungsstrahlen noch der der Abbildungsstrahlen irgendeine Änderung erfährt, da die Büschel auf der veränderlichen Strecke zwischen der Sammellinse x1 und dem Prisma v= einerseits und zwischen dem Hinterliedes= des Mikroskop-
    objektivs und dem Fernrohrobjektiv t1 ander-
    seits parallelstrahlig sind. Die Licht@etrt3e w
    kann, da die von ihr zu beleuchtende Iris-
    blende u1 fest mit dem Stativ q verbunden
    ist, bei den Einstellbewegungen ihre Lage
    unverändert beibehalten. #- gium

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHr: i. Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope, bei welcher das zur Beleuchtung des Objekts dienende Licht mit Hilfe eines optischen Systems und eines in den Abbildungsstrahlengang geschalteten, reflektierenden Gliedes durch das Objektiv auf das Objekt geworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das der Zuführung des Lichtes zu dem reflektierenden Gliede dienende optische System aus zwei sammelnden Gliedern und wenigstens einem reflektierenden Gliede besteht und zwei Blenden enthält, deren eine zur Regelung der Apertur des Beleuchtungskegels dient und in der vorderen Brennebene des von dem einfallenden Licht zuerst getroffenen sammelnden Gliedes angebracht ist, während die andere das Leuchtfeld begrenzt und in der vorderen Brennebene des hinteren sammelnden Gliedes liegt. a. Beleuchtungsvorrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß das der Lichtzuführung dienende optische System drei reflektierende Glieder enthält, deren erstes an Stelle des bei Arbeiten mit durchfallendem Lichte verwendeten Kondensors in den Beleuchtungsapparat des Mikroskops geschaltet werden kann. 3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Abbildungsstrahlengang geschaltete reflektierende Glied und das diesem zunächst gelegene sammelnde Glied so in einer besonderen Fassung gelagert sind, daß mehrere aus zwei derartigen Gliedern bestehende Gruppen wechselweise und unabhängig von den übrigen optischen Teilen in den Strahlengang geschaltet werden können.
DEZ14603D 1924-07-30 1924-07-30 Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope Expired DE428619C (de)

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