DE4125965C2 - Streuvorrichtung für Salz und ähnliches Streugut, für die Montage an einem Fahrzeug - Google Patents
Streuvorrichtung für Salz und ähnliches Streugut, für die Montage an einem FahrzeugInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Streuvorrichtung mit einer Streueinheit und mit einem eine
Kammer zur Aufnahme von mindestens einem körnigen oder
pulverförmigen Streugut aufweisenden Aufbau, an dessen Boden
Fördermittel zum Transport des Streugutes von der Kammer zur
Streueinheit vorgesehen sind, wobei der Aufbau einen mit
einem Rahmen eines Fahrzeuges verbindbaren Rahmen aufweist,
die Kammer von Stirnwänden und von hohlen Seitenwänden zur
Aufnahme einer mit dem Streugut mischbaren Flüssigkeit,
insbesondere einer Salzlösung, begrenzt wird und wobei die
hohlen Seitenwände aus ersten, nebeneinander stehenden
Baukastenelementen zusammengesetzt sind, die jeweils einen
Tank bilden.
Eine derartige Streuvorrichtung ist aus der
WO 90/08227 bekannt.
Bekanntlich bildet sich im Winter und insbesondere infolge
von Schneefällen oft eine gefährliche Eisschicht auf den
Straßen; um dieses Phänomen zu vermeiden oder Abhilfe zu
schaffen, werden üblicherweise Stoffe wie beispielsweise
lösliche Salze, z. B. Natrium- oder Magnesiumchlorid, durch
welche wäßrige Lösungen mit niedrigen Gefriertemperaturen
entstehen, oder Sand oder Splitt auf die Straßen gestreut.
Bekannt sind Streuvorrichtungen der Art, die einen Aufbau
umfassen, der mit einem Fahrzeug verbunden werden kann und
der das Streumaterial, Förderschnecken, Förderbänder oder
Kettenförderer enthält, die auf dem Boden des Aufbaus
angeordnet sind und das Streugut zu einer hinteren
Streueinheit fördern können, in welcher Verteiler, durch die
die Förderung des Streuguts gleichmäßig erfolgt, und eine
oder mehrere Scheiben zum Ausbringen des Streugutes
vorhanden sind.
Bei sehr trockenem Wetter genügt es allerdings nicht, Salz
auf die Eisschicht zu streuen, um es zum Schmelzen zu
bringen, da in diesem Fall die Diffusionsphänomene, die zur
Bildung einer Salzlösung in flüssigem Zustand und somit zu
einem fortschreitenden Schmelzen des Eises führen, extrem
langsam ablaufen. Aus diesem Grund sind die
Streuvorrichtungen im allgemeinen mit Teilen zur Befeuchtung
des Salzes mit einer Salzlösung vor dessen Beförderung zu
den Streuscheiben versehen.
Bei den bekannten Vorrichtungen ist die Salzlösung in einem
Behälter mit großem Fassungsvermögen enthalten, der von den
Seitenteilen des Aufbaus gebildet wird, die zu diesem Zweck
als Hohlräume, und zwar vorzugsweise aus
glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt sind.
In einigen Fällen wird dieser Behälter einteilig
konstruiert, und zwar als eine Form mit großen Abmessungen;
in anderen Fällen wird der Behälter aus mehreren Teilen oder
Platten gefertigt, die miteinander verschweißt sind; der
fertige Behälter weist dann wiederum eine einteilige
Bauweise auf.
Die herkömmlichen Vorrichtungen der beschriebenen Art weisen
einige Nachteile auf.
Die Herstellung einer einteiligen Form für die Seitenwände
des Aufbaus, d. h. des Behälters für die Salzlösung, ist sehr
kostspielig aufgrund der beträchtlichen Fertigungskosten für
Formen mit großen Abmessungen. Da in der Praxis außerdem
Aufbauten mit verschiedenen Abmessungen gefordert werden,
müssen sowohl die Formen als auch verschiedene
Behälterversionen auf Lager gehalten werden, was zu
erheblichen Lagerkosten führt.
Außerdem muß der Behälter im Falle einer Beschädigung
insgesamt ersetzt werden.
Die Fertigung des Behälters aus mehreren miteinander
verschweißten Teilen ist sicherlich wirtschaftlicher, da die
Fertigungskosten und die Lagerkosten der Formen geringer
sind, aber sie führt zu einem Produkt minderer Qualität und
zwar sowohl unter ästhetischen als auch unter baulichen
Gesichtspunkten. Tatsächlich werden die Verbindungen
zwischen den verschiedenen Teilen üblicherweise durch
Metall- oder Holzeinsätze realisiert, die in den
synthetischen Werkstoff, aus dem diese Teile bestehen,
"versenkt" sind; diese Einsätze werden bei Rissen im
Werkstoff von der Salzlösung angegriffen und schnell
funktionsuntüchtig, was katastrophale Auswirkungen auf das
Innere des Behälters nach sich zieht.
Bei der aus der eingangs genannten WO 90/08227 bekannten, in
modularer Bauweise aufgebauten Streuvorrichtung sind die
Seitenwände mit mehreren Tanks zur Aufnahme einer
Flüssigkeit versehen. Die Stirnwände weisen keinerlei Tanks
auf. Die einzelnen Tanks der Seitenwände sind nicht
miteinander hydraulisch verbunden, sondern von jedem Tank
führt eine eigenständige Leitung zur Streueinheit. Die vom
Tank zur Streueinheit führende Leitung befindet sich im
unteren Bereich der Streuvorrichtung, genau dort, wo die
Fördermittel angeordnet sind. Deshalb ist eine Montage der
Streuvorrichtung, insbesondere das Verlegen dieser
Leitungen, nicht unproblematisch. Soll nun ein einzelner
Tank ausgewechselt werden, weil dieser zum Beispiel aufgrund
von Korosion defekt geworden ist, so ist es nur mit großen
Aufwand möglich, dieses Modul mit der dazugehörigen Leitung
auszubauen und ein neues Modul mit einer neuen Leitung
einzubauen.
Aus der DE-OS 40 08 630 ist eine Streuvorrichtung mit einer
das Streugut aufnehmenden Kammer bekannt, bei der die
Stirnwände als laugeführende Tanks ausgebildet sind, die
über eine Rohrleitung mit einem Absperrventil miteinander
verbunden sind. Dabei sind die Rohrleitungen und die
Absperrventile in wenigstens einer Seitenwand der Kammer
angeordnet. Die Kammer ist in modularer Bauweise gefertigt.
Die Anordnung der Laugenflüssigkeit in der Front- bzw.
Heckwand der Kammer soll bewirken, daß das die
Streuvorrichtung transportierende Fahrzeug über eine
geschickte Gewichtsverteilung in den Tanks einer der
jeweiligen Anwendung anpaßte Trimmung verleiht. Durch das
Absperrventil ist es möglich, die einzelnen Tanks unabhängig
voneinander zu entleeren und so zu erreichen, daß bei einer
Entleerung des Fronttankes eine Entlastung der Vorderachse
des Fahrzeuges bewirkt wird, was bei Verwendung eines
Schneepfluges am Fahrzeug vorteilhaft ist.
Aus der Firmenschrift "Pietsch-STA 4-6 OMW/R Serie 2000" der
Firma "Max Pietsch KG GmbH & Co." ist eine Streuvorrichtung
bekannt, bei der an die Seitenwände der das Streugut
aufnehmenden Kammer nachträglich zwei Soletanks angebracht
wurden. Diese Firmenschrift gibt keinen Hinweis darauf, daß
die Soletanks miteinander verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Streuvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß unter Beibehaltung der modularen
Bauweise eine größere Tankkapazität bereitgestellt wird und
daß die Streuvorrichtung ohne großen Aufwand der Größe des
Fahrzeuges anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stirnwände aus
einem hohlen, zweiten Baukastenelement bestehen, die jeweils
einen Tank bilden, und daß die ersten und zweiten
Baukastenelemente mindestens eine Öffnung zum Einfüllen der
Flüssigkeit sowie Teile zur hydraulischen Verbindung mit den
nebenliegenden Baukastenelementen dergestalt umfassen, daß
die Baukastenelemente in ihrer Gesamtheit einen Behälter zur
Aufnahme der Flüssigkeit bilden.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im
folgenden eine bevorzugte Ausführungsform als Beispiel und
in nicht einschränkender Weise beschrieben und in der
Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen
Streuvorrichtung, von der Seite und von oben,
teilweise im Schnitt dargestellt,
Fig. 2 und 3 die vergrößert dargestellte Seiten- bzw.
Frontansicht eines ersten Baukastenelements, aus
dem der Aufbau der Vorrichtung aus Fig. 1 besteht,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines zweiten
Baukastenelements, aus dem der Aufbau der
Vorrichtung aus Fig. 1 besteht und teilweise die
Verbindungsteile dieser Baukastenelemente, und
Fig. 5 eine vergrößert dargestellte Frontansicht des in
Fig. 4 dargestellten Baukastenelements.
In den Figuren ist eine Streuvorrichtung für ein nicht
dargestelltes Fahrzeug insgesamt mit 1 bezeichnet.
Die Vorrichtung 1 umfaßt einen Aufbau 2 mit einem
Metallrahmen 3, der auf der Fläche des Fahrzeugs befestigt
werden kann. Der Aufbau 2 umfaßt zwei Seitenwände 4 und zwei
Stirnwände 5, 6 vorn bzw. hinten, in Fahrtrichtung des
Fahrzeugs angeordnet, die in ihrem Innern eine Kammer 7
bilden, die körniges oder pulverförmiges Streugut wie
lösliches Salz (Natrium- oder Magnesiumchlorid), Sand oder
Splitt aufnehmen kann. Da die Verwendung eines Salzes am
weitesten verbreitet ist, wird der Einfachheit halber auf
dieses Streugut Bezug genommen, das im folgenden als "Salz"
bezeichnet wird.
Am Boden des Aufbaus 2 ist ein längs angeordneter
Kettenförderer 10 untergebracht, mit dem das Salz aus der
Kammer 7 zur Streueinheit 11 der Vorrichtung 1 transportiert
wird, die am hinteren Ende des Aufbaus 2, außen an der
Rückwand 6 befestigt ist. Die Fördermittel 10 und die
Streueinheit 11 sind nicht im einzelnen beschrieben, da sie
nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung sind; sie
können also von beliebiger herkömmlicher Art sein,
beispielsweise des Typs, wie er in den italienischen
Patentanmeldungen Nr. 67305-A/90 und 67306-A/90 mit dem
Titel "Streuvorrichtung für körniges oder pulverförmiges
Streugut für die Montage an einem Fahrzeug" beschrieben ist,
die am 24. April 1990 vom gleichen Anmelder eingereicht
worden sind und auf deren Inhalt hier für die erforderlichen
Teile Bezug genommen wird.
Die Streueinheit 11 umfaßt im wesentlichen (nicht
dargestellte) Teile für die Zufuhr des Salzes von den
Fördermitteln 10 zu einer oder mehreren sich drehenden
Streuscheiben 14, die unterhalb der Streueinheit 11 hängen;
die Streueinheit 11 umfaßt außerdem Teile zum Antrieb der
Fördermittel, die oben genannten Teile für die Zufuhr des
Salzes zu den Streuscheiben, die Streuscheiben selbst, sowie
Teile für die Abgabe einer Salzlösung, mit welcher das Salz
imprägniert werden kann, bevor es ausgebracht wird, um den
Schmelzbeginn des Eises auf dem Boden zu erleichtern.
Erfindungsgemäß bestehen die Seitenwände des Aufbaus 2 aus
einer Vielzahl von hohlen Baukastenelementen 15, 16, die
jeweils unabhängig voneinander einen Tank bilden, der die
genannte Salzlösung enthalten kann; diese Elemente sind
vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt.
Im einzelnen bestehen die Seitenteile 4 aus einer Vielzahl
von gleichen und nebeneinander liegenden Tankelementen 15.
Jedes Element 15 (Fig. 2, 3) weist eine nach oben schmäler
werdende Form auf und wird begrenzt durch einen Boden 18,
der mit dem Rahmen des Fahrzeugs verbunden werden kann, zwei
flache und senkrecht stehende Stirnwände 19, eine im
wesentlichen flache Außenwand 20 und eine Wand 21, die
gegenüber dem Aufbau 2 innen liegt und einen oberen
abfallenden Abschnitt 22 aufweist, der mit der Außenwand 20
am oberen abgerundeten Ende 23 des Elements 15 selbst
zusammenläuft. Der obere Abschnitt 22 der Innenwand 21 jedes
Elements 15 definiert insgesamt auf der Höhe der eigenen
vertikalen Mittellinie eine rohrförmige Verdickung 24 mit im
wesentlichen konischer, sich nach unten verjüngender Form.
Diese Verdickung endet oben in einer flachen Ebene 25, die
mit einer (in den Figuren nicht sichtbaren) kreisförmigen
Öffnung zum Einfüllen der Salzlösung versehen ist. In dieser
Öffnung sitzt ein Ring 26 mit Innengewinde, in den ein
Verschlußstopfen 27 geschraubt ist.
Die Stirnwände 19 bilden in der Nähe des Bodens 18 eine
Aussparung 28, in welche ein hydraulischer Anschluß 29 (Fig.
2) für die im folgenden beschriebene Verbindung mit einem
daneben liegenden Element montiert ist.
Die Stirnwände 5, 6 des Aufbaus 2 bestehen aus jeweils
gleichen Tankelementen 16. Jedes dieser Elemente 16 ist in
der Ebene im wesentlichen wie ein U ausgebildet und umfaßt
ein Mittelstück 33 und zwei Seitenteile 34, die von den
Enden des Mittelstücks 33 quer zu diesem verlaufen.
Diese Seitenteile 34 werden durch jeweilige Stirnwände 35
begrenzt, die mit den entsprechenden Stirnwänden 19 der
Elemente 15, die sich neben dem Element 16 befinden,
zusammenpassen, und die gleiche Form wie die Wände 19
aufweisen: Im einzelnen sind auch die Wände 35 mit
entsprechenden Aussparungen 28 in der Mitte unten und mit
entsprechenden hydraulischen Anschlüssen 29 versehen.
Das Mittelstück 33 ist durch eine im wesentlichen senkrechte
Außenwand 36, eine abfallende Innenwand 37, die in einem
oberen abgerundeten Ende 38 des Mittelstücks 33 selbst
zusammenlaufen, und durch einen Boden 39 begrenzt, der
gegenüber den Böden der seitlichen Abschnitte 34 und den
Böden 18 der Elemente 15 angehoben ist, so daß mit dem
Rahmen 3 ein Hohlraum für den Durchgang der Fördermittel 10
gebildet wird.
Von den Innenkanten zwischen dem Mittelstück 33 und den
entsprechenden seitlichen Abschnitten 34 des Elements 16
gehen jeweils rohrförmige Verdickungen 24 aus mit ähnlicher
Form wie die der schon beschriebenen der Elemente 15, die
ebenfalls mit einer oberen Öffnung zum Einfüllen der
Salzlösung und mit einem Verschlußstopfen 17 versehen sind.
Der Rahmen 3 umfaßt an seinem vorderen und hinteren Ende
jeweils im wesentlichen flache, senkrechte und quer zum
Fahrzeug liegende Gestelle 40, 41; die Elemente 15, 16 in
der entsprechenden beschriebenen Anordnung liegen insgesamt
auf dem Rahmen 3 zwischen diesen Gestellen 40, 41, die den
Elementen 16 gegenüberliegen, die jeweils die Stirnwände 5, 6
bilden. Der Abstand zwischen den Gestellen 40, 41 ist so,
daß eine leichte Montage der Elemente 15, 16 möglich ist,
und ist deshalb (z. B. einige Millimeter) größer als die
Längsabmessung des montierten Aufbaus.
Das Längsspiel wird unten über eine Vielzahl von
Druckschrauben 43 aufgehoben, die in die Grundplatte des
Gestells 40 eingeschraubt werden und mit denen auf die
äußere Stirnwand der seitlichen Abschnitte 34 des Elements
16, vorzugsweise unter Einfügung einer nicht dargestellten
Unterlegscheibe, Druck ausgeübt werden kann; die Elemente
15, 16 werden somit untereinander und gegen das Gestell 41
festgezogen. Dieses Längsspiel wird außerdem im oberen
Bereich des Aufbaus 2 über zwei Stangen 45, die längs über
den jeweiligen Seitenteilen des Aufbaus angeordnet sind,
aufgehoben. Im einzelnen sind diese Stangen 45 am oberen
Teil des hinteren Gestells 41 mit den entsprechenden nach
unten gebogenen Enden 46 befestigt; die gegenüberliegenden
Enden der Stangen 45 besitzen ein Gewinde und sitzen in
entsprechenden durchgehenden Bohrungen von zwei Platten 47,
die fest mit dem vorderen Gestell 40 verbunden und mit
Muttern 48 gesichert sind. Die Elemente 15, 16 werden somit
zwischen den Gestellen 40, 41 durch eine leichte elastische
Verformung dieser Gestelle aufgrund der von den Stangen 45
ausgeübten Spannung festgehalten.
Um ein seitliches Ausbrechen der Elemente 15 zu vermeiden,
sind weitere Elemente 49 zur Verbindung derselben
untereinander vorgesehen. Im einzelnen umfassen diese
Elemente 49 insgesamt eine ringförmige Hülse 50, die
verschiebbar auf eine entsprechende Stange 45 geschoben ist,
und einen Bügel 51 mit einem unteren, C-förmig ausgebildeten
Ende 52, das das obere Ende 23 von zwei nebeneinander
liegenden Elementen 15 oder eines Elements 15 und des
seitlichen Teils 34 des anschließenden Elements 16 aufnimmt.
Unten am Aufbau 2 wird eine analoge Funktion ausgeübt durch
eine Vielzahl von Platten 54, die am Rahmen 3 auf der Höhe
jedes Kontaktbereichs zwischen zwei Elementen 15 oder
zwischen einem Element 15 und dem anschließenden Element 16
befestigt sind, so daß die Außenwände der beiden sich
berührenden Elemente verbunden sind.
Alle Elemente 15 und 16 sind hydraulisch miteinander über
Rohre 55 (Fig. 2) verbunden, die an die jeweiligen
Hydraulikanschlüsse 29 angeschlossen werden. Das Element 16,
das die hintere Stirnwand 6 des Aufbaus 3 darstellt, ist
über ein Rohr 56 (Fig. 1) mit nicht dargestellten Teilen für
die Abgabe der Salzlösung verbunden.
Um eine einwandfreie Dichtheit des Aufbaus 2
sicherzustellen, werden die Verbindungen zwischen den
Elementen 15 und 16 in geeigneter Weise mit Silikon oder
einer gleichwertigen Dicht- oder Verbindungssubstanz, die
für diesen Zweck geeignet ist, versiegelt.
Die Funktionsweise der Vorrichtung 1 ist herkömmlich und
wird aus diesem Grunde nicht beschrieben.
Aus einer Untersuchung der Eigenschaften der
erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 gehen die Vorteile hervor,
die mit dieser Vorrichtung erreicht werden können. In erster
Linie ist der Aufbau 2 aus Baukastenelementen 15, 16
realisiert. Durch eine Änderung der Anzahl der Elemente 15
können Aufbauten mit unterschiedlichen Abmessungen
zusammengesetzt werden: Man braucht also keine
unterschiedlichen Formen für verschiedene Versionen und es
müssen keine unterschiedlichen Aufbautypen und Formen auf
Lager gehalten werden. Dadurch ergibt sich eine erhebliche
Reduzierung der Fertigungs- und Lagerkosten.
Außerdem stellt jedes der Elemente 15, 16 einen unabhängigen
Tank dar und kann somit im Falle einer Beschädigung
ausgewechselt werden, ohne daß der gesamte Aufbau
ausgewechselt werden muß.
Die Verbindung zwischen den Elementen 15, 16 und zwischen
diesen und dem Rahmen 3 erfolgt einfach durch Druck; es gibt
also keine Einsätze oder andere Verbindungselemente, die die
strukturelle Zuverlässigkeit der Elemente beeinträchtigen
könnten.
Selbstverständlich können an der Vorrichtung 1 Änderungen
und Varianten vorgenommen werden, ohne den Schutzumfang der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Insbesondere können die Anzahl und die Form der
Baukastenelemente 15, 16 sowie die Art und Weise der
jeweiligen Befestigung und der Befestigung am Rahmen der
Elemente selbst verändert werden. Beispielsweise kann die
Verbindung zwischen den einzelnen Elementen anstatt mit
Silikon mit glasfaserverstärktem Kunststoff herbeigeführt
werden.
Außerdem können Fördermittel 10 und Streueinheiten 11 jeder
Art eingebaut werden.
Claims (10)
1. Streuvorrichtung (1) mit einer Streueinheit (11) und
mit einem eine Kammer (7) zur Aufnahme von mindestens
einem körnigen oder pulverförmigen Streugut aufweisen
den Aufbau (2), an dessen Boden Fördermittel (10) zum
Transport des Streugutes von der Kammer (7) zur Streu
einheit (11) vorgesehen sind, wobei der Aufbau (2) ei
nen mit einem Rahmen eines Fahrzeuges verbindbaren Rah
men (3) aufweist, die Kammer (7) von Stirnwänden (5, 6)
und von hohlen Seitenwänden (4) zur Aufnahme einer mit
dem Streugut mischbaren Flüssigkeit, insbesondere einer
Salzlösung, begrenzt wird und wobei die hohlen Seiten
wände (4) aus ersten, nebeneinander stehenden Bauka
stenelementen (15) zusammengesetzt sind, die jeweils
einen Tank bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnwände (5, 6) aus einem hohlen, zweiten
Baukastenelement (16) bestehen, die jeweils einen Tank
bilden, und daß die ersten und zweiten Baukastenelemen
te (15, 16) mindestens eine Öffnung zum Einfüllen der
Flüssigkeit sowie Teile (29, 55) zur hydraulischen Ver
bindung mit den nebenliegenden Baukastenelementen der
gestalt umfassen, daß die Baukastenelemente (15, 16) in
ihrer Gesamtheit einen Behälter zur Aufnahme der Flüs
sigkeit bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Baukastenelemente (15) zwei flache
Stirnwände (19) aufweisen, die mit entsprechenden
Stirnwänden (19) der nebenstehenden Baukastenelemente
(15 oder 16) verbunden werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Baukastenelemente (16) ein Mittelstück
(33) und zwei Seitenteile (34) umfassen, wobei die Sei
tenteile (34) insgesamt und quer von gegenüberliegenden
Enden des Mittelstücks (33) ausgehen und durch Stirn
wände (35) in gleicher Form wie die Stirnwände (19) der
genannten ersten Baukastenelemente (15) begrenzt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittelstück (33) der genannten zweiten Bauka
stenelemente (16) gegenüber dem Rahmen (3) erhöht ist,
so daß mit diesem ein Hohlraum für die genannten För
dermittel (10) gebildet wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Baukastenelemente (15,
16) eine Innenwand (22, 37) aufweisen, die zum Inneren
des Aufbaus (2) hin abfällt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Baukastenelemente (15, 16) als Tank mindestens
eine rohrförmige Verdickung (24) aufweisen, die insge
samt von der Innenwand (22, 37) ausgeht, wobei die Öff
nung zum Einfüllen in einen oberen Teil (25) dieser
rohrförmigen Verdickung (24) eingearbeitet und mit ei
nem Verschlußdeckel (27) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) des Aufbaus
(2) an seinem vorderen und hinteren Ende zwei senkrech
te, quer zum Fahrzeug verlaufende Gestelle (40, 41) um
faßt, wobei die Baukastenelemente (15, 16) gegeneinan
der anliegend zwischen den Gestellen (40, 41) angeord
net und durch Druck mit Teilen (43, 45) zum Arretieren
miteinander verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile zum Arretieren eine Vielzahl von Druck
schrauben (43) umfassen, die in eines der Gestelle
(40) geschraubt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Teile zum Arretieren mindestens eine
Stange (45) umfassen, die an den Gestellen (40, 41) be
festigt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Kontaktbereichen
zwischen den Baukastenelementen (15, 16) eine Dichtmas
se angebracht ist.
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