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DE3838160A1 - Vorrichtung zur pflanzenhaltung, insbesondere fuer kulturpflanzen - Google Patents

Vorrichtung zur pflanzenhaltung, insbesondere fuer kulturpflanzen

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DE3838160A1
DE3838160A1 DE19883838160 DE3838160A DE3838160A1 DE 3838160 A1 DE3838160 A1 DE 3838160A1 DE 19883838160 DE19883838160 DE 19883838160 DE 3838160 A DE3838160 A DE 3838160A DE 3838160 A1 DE3838160 A1 DE 3838160A1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/02Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Hydroponics (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bekannt, Kulturpflanzen, insbesondere Zimmerpflanzen, in einem Topf oder Behälter anzupflanzen, wobei im unteren Behäl­ terbereich eine Hydrokultur angeordnet und im oberen Behälter­ bereich Erde eingefüllt ist. Diese kombinierte Hydro- und Erd­ kultur ist für einige Pflanzen besonders vorteilhaft. Der unte­ re Behälterbereich dient als Wasserspeicher und versorgt die Wurzeln der Pflanze über einen langen Zeitraum mit Flüssigkeit, da die Blähtonkugeln ein großes Flüssigkeitsspeichervermögen haben. Der Füllstand im unteren Behälterbereich wird vorzugs­ weise mit einem Füllstandsanzeiger kontrolliert. Aus der über der Hydrokultur angeordneten Erdkultur bezieht die Kulturpflan­ ze die zum Wachstum nötigen Nährstoffe. Ein gewisser Nachteil ist, daß der Bereich der Erde nicht ausreichend und gleichmäßig mit Flüssigkeit versorgt wird, wodurch die Nährstoffversorgung der Kulturpflanze nicht optimal ist.
Aus der DE-PS 15 82 761 ist eine Bewässerungsvorrichtung für Kulturpflanzen bekannt, die einen im Erdreich angeordneten po­ rösen Tonkegel vorsieht, der über eine Flüssigkeitsleitung mit einem mit Wasser gefüllten, neben dem Topf für die Pflanze auf­ stellbaren Vorratsgefäß verbunden ist. Sobald durch die porösen Wandungen des Tonkegels Flüssigkeit nach außen dringt, stellt sich ein Unterdruck ein, der, wenn er ein genügendes Ausmaß erreicht hat, zum Flüssigkeitstransport aus dem Vorratsbehälter führt. Hierdurch ist über einen langen Zeitraum eine selbsttä­ tige Flüssigkeitsversorgung der Pflanzen möglich, wodurch insbesondere auch deren Nährstoffaufnahme gewährleistet ist.
In einigen Anwendungsfällen ist es wünschenswert, daß bei einem Behälter mit einer kombinierten Hydro- und Erdkultur eine Versorgung mit unterschiedlichen Flüssigkeiten möglich ist. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn der Erdkultur eine Flüssig­ keit mit darin gelösten Düngemitteln und der Hydrokultur reines Wasser zugeführt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine von der Hydro­ kultur unabhängige Versorgung eines Nährbodens bei geringem Raumbedarf der Vorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Bei der neuen Vorrichtung ist dem im oberen Behälterbe­ reich angeordneten Nährboden ein unabhängiges Flüssigkeitsver­ sorgungssystem mit einem eigenen Flüssigkeitsvorratsbehälter zugeordnet, der vom unteren Behälterbereich flüssigkeitsdicht abgetrennt ist, jedoch im Behälter integriert ist. Eine derar­ tige Vorrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß eine getrenn­ te Flüssigkeitsversorgung der Hydro- und Erdkultur möglich ist, wobei abhängig vom Speichervolumen des Flüssigkeitsvorratsbe­ hälters eine Nachfüllung des Flüssigkeitsvorratsbehälters in langen Zeitabständen erfolgen kann. Die getrennte, voneinander unabhängige Flüssigkeitsversorgung ermöglicht eine gezielte Flüssigkeitszufuhr. Entsprechend dem Anwendungsfall kann die Vorrichtung mit mehreren Flüssigkeitsvorratsbehältern ausgebil­ det sein, die jeweils einen Behälterbereich mit dem darin an­ geordneten Nährboden mit Flüssigkeit versorgen. Hierdurch ist eine jeweils dem Nährboden angepaßte Flüssigkeitsversorgung möglich.
Da der Flüssigkeitsvorratsbehälter im Behälter integriert ist, ist der Raumbedarf besonders niedrig und andererseits kann die Herstellung besonders kostengünstig erfolgen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß am Behälter ein Flüssigkeitsvorratsbehälter vorgesehen ist, der an der Außenseite des Behälters angeordnet ist.
Es kann vorgesehen sein, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter durch eine über den Außenumfang des Behälters vergrößerte Bo­ denplatte und durch eine Mantelwand gebildet wird, die eine Seitenwand des Behälters mit Abstand umgibt. Der hierdurch ge­ bildete doppelwandige Behälter hat einen besonders geringen Raumbedarf bei hohem Flüssigkeitsspeichervermögen.
Es kann auch vorgesehen sein, daß der Flüssigkeitsvorratsbehäl­ ter den Behälter nur teilweise umgibt, wobei an der Mantelwand eine Aussparung vorgesehen ist und der Flüssigkeitsvorratsbe­ hälter im Bereich der Aussparung durch Stirnwände begrenzt ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß im Bereich der Aussparung eine Einfüllöffnung für den unteren Behälterbereich angeordnet ist.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß die Aussparung in der Mantelwand nur im unteren Behälterbereich angeordnet ist, wobei im Bereich der Aussparung der Flüssigkeitsvorratsbehälter einen Zwischenboden besitzt. Im Bereich der Aussparung wird ein Ein­ füllraum durch eine Wand begrenzt, die sich über die Höhe des unteren Behälterbereiches erstreckt. Die Befüllung des unteren Behälterbereiches und des hiermit verbundenen Einfüllraumes er­ folgt über die stirnseitig offene Einfüllöffnung. Hierbei be­ stimmt die Höhe der Wand des Einfüllraumes die Höhe des maxima­ len Füllstandes des unteren Behälterbereiches. Eine zusätzliche Füllstandskontrolle ist deshalb nicht erforderlich. Reicht die im unteren Behälterbereich angeordnete Hydrokultur bis zur Höhe der Wand des Einfüllraumes, so wird sicher vermieden, daß die darüber angeordnete Erdkultur nicht in direkten Kontakt mit der im unteren Behälterbereich gehaltenen Flüssigkeit gelangt.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß der Flüssigkeits­ vorratsbehälter mit einem selbsttätigen Flüssigkeitsversor­ gungssystem zur Versorgung einer im oberen Behälterbereich an­ geordneten Erdkultur verbunden ist. Beispielsweise kann ein Flüssigkeitsversorgungssystem mit einem im Erdreich angeordne­ ten Tonkegel zum Einsatz kommen, der über eine Versorgungslei­ tung mit dem Flüssigkeitsvorratsbehälter verbunden ist. Der­ artige an sich bekannte Flüssigkeitsversorgungssysteme sind besonders einfach im Aufbau und wartungsarm.
Um eine Verschmutzung, insbesondere auch Schimmelbildung, der im Flüssigkeitsvorratsbehälter gehaltenen Flüssigkeit zu ver­ meiden, ist es vorteilhaft, wenn der Flüssigkeitsvorratsbehäl­ ter stirnseitig durch einen Deckel abgedeckt ist.
Es kann auch vorgesehen sein, daß an dem Flüssigkeitsvorrats­ behälter eine Füllstandsanzeige angeordnet ist. Hiermit ist eine schnelle und einfache Kontrolle des Füllstandes der im Flüssigkeitsvorratsbehälter vorliegenden Flüssigkeit möglich.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine erfin­ dungsgemäße Ausführungsform mit einer in einer Hydro- und Erdkultur angeordneten Pflanze,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1, jedoch ohne Pflanze,
Fig. 3 den Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3 und
Fig. 6 eine Ansicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1, jedoch ohne Pflanze.
In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung (1) gezeigt, die ei­ nen Behälter (5) besitzt, in dem eine Pflanze (2) in einer so­ genannten Hydro- und Erdkultur angepflanzt ist. Hierbei ist in einem unteren Behälterbereich (5 a) ein aus Blähtonkugeln be­ stehende Hydrokultur (3), und im oberen Behälterbereich (5 b) ein Nährboden (4), der die Erdkultur bildet, angeordnet. Die Wurzeln der Pflanze (2) erfassen sowohl die Erdkultur (4) als auch die Hydrokultur (3). Bei einer derartigen, an sich bekann­ ten Hydro- und Erdkultur wird die Pflanze (2) über die Hydro­ kultur (3) über einen langen Zeitraum mit Wasser und über die Erdkultur (4) mit Nährstoffen versorgt. Der Behälter (5), der zylindrische Form besitzt, wird von einer Seitenwand (6) und einer Bodenplatte (7) begrenzt. Stirnseitig ist der Behälter (5) offen.
Am Außenumfang des Behälters (5) ist ein Flüssigkeitsvorrats­ behälter (10) vorgesehen, der den Behälter (5) ringförmig umgibt und der durch radial angeordnete Rippen (25) in mehrere Kammern unterteilt ist, die über Öffnungen (18) miteinander verbunden sind. Dem Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) ist ein Flüssigkeits­ versorgungssystem (12) zugeordnet, das die Erdkultur (4) mit Flüssigkeit versorgt. Der untere Behälterbereich (5 a) ist vom Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) gemäß Fig. 5 durch Stirnwände (26, 27) abgetrennt und nimmt die Hydrokultur (3) auf. Die ge­ trennte Flüssigkeitsversorgung ermöglicht beispielsweise, daß lediglich die Erdkultur (4) mit einer Flüssigkeit versorgt wird, in der ein Düngemittel gelöst ist. Die Vorrichtung (1) hat trotz hoher Speicherkapazität des Flüssigkeitsvorratsbehäl­ ters (10) einen sehr geringen Raumbedarf und ist ästhetisch ansprechend ausgebildet, da keine zusätzlichen Einrichtungen neben dem Behälter (5) erforderlich sind.
In den Fig. 2 bis 6 ist die weitere Ausbildung der Vorrichtung (1) im Detail dargestellt.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) durch einen Deckel (8) abgedeckt. Hierdurch kann das Eindringen von Schmutzpartikeln, die insbesondere zu einer Schimmelbildung der in dem Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) enthaltenen Flüs­ sigkeit führen kann, vermieden werden. Im Bereich einer Einfüll­ öffnung (21) für den unteren Behälterbereich, ist an dem Deckel (8) eine Durchführung für die Flüssigkeitsleitung (13) des Flüssigkeitsversorgungssystems (12) vorgesehen, die mit einem Stopfen (15) verschlossen ist. Des weiteren ist am Deckel (8) eine Entlüftung (23) für den Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) angeordnet.
Fig. 3 zeigt, daß der Behälter (5) eine Seitenwand (6) besitzt, die fest mit einer Bodenplatte (7) verbunden ist. Mit Abstand zur Seitenwand (6) ist eine Mantelwand (8 a) angeordnet, die die Seitenwand konzentrisch umgibt, so daß ein doppelwandiger Be­ hälter entsteht. Zur Verstärkung sind radial ausgerichtete Rip­ pen (25) zwischen den Wänden (6, 8 a) vorgesehen. Im unteren Be­ reich der Rippen (25) sind Öffnungen (18) angeordnet, durch die die einzelnen, zwischen den Rippen (25) gebildeten Kammern des ringförmigen Flüssigkeitsbehälters (10) miteinander verbunden sind.
Im unteren Behälterbereich (5 a) ist an der Mantelwand (8 a) eine Aussparung (30) vorgesehen. Im Bereich der Aussparung (30) wird der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) nach unten durch einen Zwischenboden (20) begrenzt. Ein Einfüllraum (11) ist über Stirnwände (26) und (27) von dem Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) abgetrennt. Der Einfüllraum (11) wird im Bereich der Aus­ sparung (30) durch eine Wand (8 b) gebildet, die über die Außen­ kontur der Mantelwand (8 a) nach außen abragt. Hierdurch entsteht eine Einfüllöffnung (21), die ein leichtes Befüllen des Einfüll­ raumes (11) gestattet, der über in der Seitenwand (6) vorgese­ hene Verbindungsöffnungen (16) mit dem unteren Behälterbereich (5 a) verbunden ist. Die Verbindungsöffnungen (16) sind über die Höhe der im unteren Behälterbereich (5 a) angeordneten Hydrokul­ tur (3) in der Seitenwand (6) angebracht, so daß innerhalb und außerhalb des Behälters (5) die gleiche Füllstandshöhe (35) vorliegt. Die maximale Füllstandshöhe im unteren Behälterbereich (5 a) wird durch die Höhe der Wand (8 b) bestimmt.Die Füllstands­ höhe (35) wird so eingestellt, daß die Erdkultur (4) keinen di­ rekten Flüssigkeitskontakt mit der im unteren Behälterbereich (5 a) eingefüllten Flüssigkeit hat. Hierdurch wird eine zu feuch­ te Erdkultur (4) vermieden. Der außerhalb des Behälters (5) liegende Einfüllraum (11) ermöglicht eine leichte Kontrolle der Füllstandshöhe (35). Zusätzliche Füllstandsanzeiger sind des­ halb nicht erforderlich.
Der Behälter (5) hat mit dem Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) und dem Speicherbehälter (11) eine gemeinsame Bodenplatte (7).
Die Befüllung des Flüssigkeitsvorratsbehälters (10) erfolgt über den Stopfen (15). Die im unteren Behälterbereich angeord­ nete Hydrokultur (3) wird über die Einfüllöffnung (21) mit Flüssigkeit versorgt.
Das an sich bekannte selbsttätige Flüssigkeitsversorgungssystem (12) besitzt einen Tonkegel (14), der in der Erdkultur (4) an­ geordnet ist. Die Flüssigkeitsleitung (13) des Flüssigkeitsver­ sorgungssystems (12) ist im Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) bis in den Bereich der Bodenplatte (7) geführt. Die Flüs­ sigkeitsleitung (13) kann vorzugsweise aus Edelstahl herge­ stellt sein.
Der Austrag der im Behälter (5) gehaltenen Hydro- und Erdkultur (3, 4) wird durch eine Umpflanzscheibe (17) erleichtert, die an einer Stange (18) befestigt ist. Die Stange (18) kann gleich­ zeitig zur Befestigung der Pflanze (2) dienen.
Aus den Fig. 4 und 5 sind weitere Merkmale der Vorrichtung (1) ersichtlich. An der Mantelwand (8 a) ist eine an sich bekannte Füllstandsanzeige (24) angeordnet, die den Füllstand der im Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) befindlichen Flüssigkeit an­ zeigt. Auch die Hydrokultur (3) kann mit einer derartigen Füll­ standsanzeige versehen sein. Weiterhin ist an der Vorrichtung (1) eine Monatsanzeige (22) vorgesehen, mit der die Einhaltung beispielsweise von Düngeintervallen erleichtert wird.
Die Vorrichtung (1) wird vorzugsweise aus Kunststoff herge­ stellt. Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 1 fallen nur weni­ ge Einzelteile an, wodurch die Herstellung besonders kostengün­ stig ist.
Abschließend sei noch angemerkt, daß die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt ist. Insbesondere können zur Versorgung weiterer im Behälter ange­ ordneter Nährböden zusätzliche Flüssigkeitsversorgungssysteme mit eigenen Flüssigkeitsvorratsbehältern vorgesehen sein.

Claims (12)

1. Vorrichtung zur Flüssigkeitsversorgung von Pflanzen, insbesondere Kulturpflanzen, die in einem Behälter angepflanzt sind, wobei in einem unteren Behälterbereich des Behälters eine Hydrokultur angeordnet ist und in mindestens einem weiteren oberen Behälterbereich ein Nährboden eingefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Nährboden (4) im oberen Behälterbereich (5 b) ein Flüssigkeitsversorgungssystem (12) mit einem eigenen Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) zugeordnet ist, der vom unteren Behälterbereich (5 a) flüssigkeitsdicht abgetrennt ist, jedoch im Behälter (5) integriert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (5) der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) an der Außenseite des Behälters (5) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) durch eine über den Außenumfang des Behälters (5) vergrößerte Bodenplatte (7) und durch eine Mantelwand (8 a) gebildet wird, die eine Seiten­ wand (6) des Behälters (5) mit Abstand umgibt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) den Behälter (5) nur teilweise umgibt, wobei an der Mantelwand (8 a) eine Aussparung (30) vorgesehen ist und der Flüssigkeitsvor­ ratsbehälter (10) im Bereich der Aussparung (30) durch Stirn­ wände (26, 27) begrenzt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aussparung (30) eine Ein­ füllöffnung (21) für den unteren Behälterbereich (5 a) angeord­ net ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (30) nur im unteren Behäl­ terbereich (5 a) vorgesehen ist, wobei im Bereich der Aussparung (30) der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) einen Zwischenboden (20) besitzt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aussparung (30) ein Einfüll­ raum (11) durch eine Wand (8 b) begrenzt wird, die sich über die Höhe des unteren Behälterbereiches (5 a) erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (8 b) die Mantelwand (8 a) seitlich überragt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Wand (8 b) den maximalen Füll­ stand im unteren Behälterbereich (5 a) bestimmt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) mit einem selbsttätigen Flüssigkeitsversorgungssystem (12) für eine im oberen Behälterbereich (5 b) angeordnete Nährboden (4) ver­ bunden ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) mit einem Deckel (9) abgedeckt ist.
12 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet daß an dem Flüssigkeitsvorratsbehälter (10) eine Füllstandsanzeige (24) angeordnet ist.
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