DE29919154U1 - Blumen- und Pflanzgefäß - Google Patents
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Description
• · I
(18 262) Blumen- und Pflanzgefäß
Die Neuerung betrifft ein Blumen-und Pflanzgefäß, insbesondere Blumenkasten mit Untersetzer, bestehend aus einem trogförmigen, mit mindestens einer Bodenoffnung versehenen Behältnis, das in den mit einem Umfangsrand versehenen Untersetzer unter Freihaltung einer umlaufenden Freifläche eingesetzt ist, wobei zwischen dem Boden des Behältnisses und dem Boden des Untersetzers Distanzhalteelemente angeordnet sind.
Derartige aus Kasten bzw. Topf und Untersetzer bestehende Einheiten von Blumen und Pflanzgefäßen sind hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es diesbezüglich keines besonderen druckschriftlichen Nachweises bedarf und auch keiner besonderen Erläuterung, welche Aufgaben derartige Gefäße zu erfüllen haben. Diese Einheiten aus trog- oder topfartigen Oberteil und Untersetzer können dabei aus geeigneten Kunststoff, aus Ton, anspruchsvoller Keramik oder welchem für diesen Zweck auch immer geeigneten Material gebildet sein.
Die Untersetzer dienen dabei bislang letztlich nur dazu, etwa zuviel dem Behältnis zugeführtes Gießwasser durch die Bodenöffnung nicht irgendwohin auslaufen zu lassen, sondern aufzufangen, wobei auf den Untersetzer gelaufenes Überschußwasser auch ein gewisses, wieder via Bodenöffnung aufsaugbares Wasserreservoir darstellt. Wie beobachtet wurde, bildet sich trotz Bodenöffnung bei zuviel eingegossenem Wasser ein ziemlich hoch stehender Wasserstau im Erd- bzw. Wurzelballen, der jede Belüftungsmöglichkeit von der in der Regel vorhandenen Bodenöffnung aus unterbindet, gans abgesehen davon, daß diese bodenseitige Belüftung per se beschränkt ist. Pflanzen haben also häufig "die Füße im Wasser" stehen, was für viele Pflanzen, insbesondere solche die keinen sauren Boden vertragen, schädlich ist und deren gesundes Gedeihen beeinträchtigen, zumal eine Belüftung des Erd- und Wurzelballens praktisch und
Die Untersetzer dienen dabei bislang letztlich nur dazu, etwa zuviel dem Behältnis zugeführtes Gießwasser durch die Bodenöffnung nicht irgendwohin auslaufen zu lassen, sondern aufzufangen, wobei auf den Untersetzer gelaufenes Überschußwasser auch ein gewisses, wieder via Bodenöffnung aufsaugbares Wasserreservoir darstellt. Wie beobachtet wurde, bildet sich trotz Bodenöffnung bei zuviel eingegossenem Wasser ein ziemlich hoch stehender Wasserstau im Erd- bzw. Wurzelballen, der jede Belüftungsmöglichkeit von der in der Regel vorhandenen Bodenöffnung aus unterbindet, gans abgesehen davon, daß diese bodenseitige Belüftung per se beschränkt ist. Pflanzen haben also häufig "die Füße im Wasser" stehen, was für viele Pflanzen, insbesondere solche die keinen sauren Boden vertragen, schädlich ist und deren gesundes Gedeihen beeinträchtigen, zumal eine Belüftung des Erd- und Wurzelballens praktisch und
•••·_&eegr;··· · ·
wenn überhaupt nur im beschränktem Umfange von oben her möglich ist. Die Höhe der vorerwähnten Umfangsränder von solchen Untersetzern beträgt dabei je nach Größe der Untersetzer ca. 1 bis 5 cm.
Ausgehend von einer bekannten Einheit aus trogförmigen Oberteil mit Untersetzer liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine solche Einheit dahingehend zu verbessern, daß sich für das Gedeihen der Pflanzen günstigere Wasser- und Belüftungsverhältnisse im Erd- bzw. Wurzelballen einstellen.
Diese Aufgabe ist mit einem Blumen-und Pflanzgefäß der eingangs genannten Art nach der Neuerung dadurch gelöst, daß in der Seitenwand des Behältnisses mindestens eine Belüftungsöffnung mit ihrem unteren Randbereich fluchtend zur Höhe der oberen Kante des Umfangsrandes des Untersetzers angeordnet ist.
Durch diese Belüftungsöffnung, vorzugsweise werden mehrere solcher Öffnungen gleichmäßig beabstandet in der Seitenwand des Behältnisses angeordnet, wird erreicht, daß zum einen eine Belüftung des Erd- bzw. Wurzelballens gewissermaßen seitlich von unten her erfolgen kann und daß sich zum anderen gegf. zuviel zugegossenes Gießwasser nicht höher als diese Öffnungen in der Erde aufstauen kann.
Mit der neuartigen Lösung ist also gewissermaßen eine in ihrer möglichen Stauhöhe ziemlich genau definierte Naßzone geschaffen, und zwar in Verbindung damit, den Erd-bzw. Wurzelballen zudem seitlich von unten her belüften zu können, wobei, solange der Wasservorrat um Untersetzer reicht, aus dieser Naßzone heraus Wasser kapillar nachgesaugt werden kann.
In diesem Zusammenhang hat es sich bezgl. der Nachsaughöhe als vorteilhaft erwiesen, über den die Naßzone definierenden Belüftungsöffnungen weitere Belüftungsöffnungen anzuordnen, durch deren Vorhandensein auch höher liegende Bereiche des Erd-und Wuzelballens durch aufsteigendes Wasser befeuchtet werden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß sich die unteren, die
In diesem Zusammenhang hat es sich bezgl. der Nachsaughöhe als vorteilhaft erwiesen, über den die Naßzone definierenden Belüftungsöffnungen weitere Belüftungsöffnungen anzuordnen, durch deren Vorhandensein auch höher liegende Bereiche des Erd-und Wuzelballens durch aufsteigendes Wasser befeuchtet werden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß sich die unteren, die
Stauhöhe definierenden Belüftungsöffnungen durch Wassertropfen verschließen können, wodurch aber die Saugwirkung reduziert bzw. beeinträchtigt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht ferner darin, daß in den Belüftungsöffnungen in den Innenraum des Behältnisses ragende, perforierte Belüftungsröhrchen angeordnet sind, was noch näher erläutert wird und zur weiteren besseren Durchlüftung des Erd- bzw. Wurzelballens beiträgt.
Ferner kann vorgesehen werden, und zwar insbesondere mit Rücksicht auf Pflanzen, die keine "nassen Füße" vertragen, im Bodenbereich des Behältnisses unterhalb der Anordnungsebene der die Stauhöhe definierenden Belüftungsöffnungen ein verrottungsfestes Vliespolster anzuordnen.
Um zu verhindern, daß Wurzelspitzen bzw. Wurzeln aus den Belüftungslöchern herauswachsen, können diese vorteilhaft im Inneren des Behältnisses mit einer luftdurchlässigen Abdeckung (bspw. relativ dichtes Vlies aus Kunststofffasern) versehen bzw. abgedeckt werden. Gleichwirkend wären aber auch bspw. luftdurchlässige, d.h. vliesartige bzw. poröse Stopfen in den Öffnungen. Sofern ein in diesem Zusammenhang die Innenwand des Behältnisses abdeckendes Vlies eingesetzt ist, trägt diese insgesamt ebenfalls zu einer verbesserten Belüftung bei.
Im übrigen besteht bzgl. des Untersetzers eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß diesem ein regelbarer Wasserzufluß zugeordnet ist, der dafür sorgt, daß zumindest über eine gewisse Zeitspanne automatisch für Wassernachschub gesorgt wird, um das Wasserstandsniveau im Untersetzer zu halten. Insoweit kann der Untersetzer auch als flache Wanne ausgebildet und mit einem Draufsichtsquerschnitt bemessen werden, der größer oder wesentlich größer ist als es an sich ein Blumen - oder Pflanzgefäß erfordert. Damit ist auf einfache Weise, ohne daß es aufwendiger zeitgesteuerter Einrichtungen bedarf, eine Wasserversorgung geschaffen, und zwar für einen oder mehrere in einen solchen Untersetzer eingestellter Blumen- und Pflanz-
gefäße. Als regelbarer Wasserzufluß genügt dafür ein einfaches Schwimmerventil mit Zulaufanschluß zu einem Wasservorratsbehälter, was im einzelnen noch näher erläutert wird.
Vorraussetzung dafür, daß eine derartige Wasserversorgung bspw. während einer Urlaubsabwesenheit befriedigend funktioniert, ohne daß es dabei, wie vorbeschrieben, zu unangemessen hohen Stauhöhen im Pflanzgefäß bei automatischer Bewässerung von oben her kommen kann, ist dabei die Anordnung der Belüftungsöffnungen etwa in Höhe der oberen Kante des Untersetzerumfangsrandes.
Vorraussetzung dafür, daß eine derartige Wasserversorgung bspw. während einer Urlaubsabwesenheit befriedigend funktioniert, ohne daß es dabei, wie vorbeschrieben, zu unangemessen hohen Stauhöhen im Pflanzgefäß bei automatischer Bewässerung von oben her kommen kann, ist dabei die Anordnung der Belüftungsöffnungen etwa in Höhe der oberen Kante des Untersetzerumfangsrandes.
Das neuartige Blumen- und Pflanzgefäß mit seinen vorteilhaften Weiterbildungen wird nachfolgend an Hand der zeichnerischen Darstellung von Auisführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig.l einen Schnitt durch einen Pflanzkasten bzw. Blumentopf
mit dem zugehörigen Untersetzer;
mit dem zugehörigen Untersetzer;
Fig.2 einen Schnitt entsprechend Fig.l aber mit zwei besonderen
Ausführungsformen;
Ausführungsformen;
Fig.3 im Schnitt eine weitere Ausführungsform;
Fig.4 schematisch eine besondere Ausführungsform des Untersetzers
;
;
Fig.5 im Schnitt eine besondere Ausführungsform der Belüftungsröhrchen
und
und
Fig.6 im Schnitt und stark vergrößert die bevorzugte Ausführungsform
der Belüftngsröhrchen.
der Belüftngsröhrchen.
Das Blumen- bzw. Pflanzgefäß besteht nach wie vor aus einem trogförmigen, mit mindestens einer Bodenöffnung 5 versehenen Behältnis 1, das in den mit einem Umfangsrand 3 versehenen Untersetzer 2 unter Freihaltung einer umlaufenden Freifläche 4 eingesetzt ist, wobei zwischen dem Boden 5 des Behältnisses 1 und dem Boden 2 ' des Untersetzers 2 Distanzhalteelemente 7
• · ■ ·
angeordnet sind, die dafür sorgen, daß zwischen den Böden 5 und 2' ein Spalt vorliegt.
Unter Verweis auf Fig.l ist für ein solches Blumen- bzw. Pflanzgefäß nun wesentlich, daß daß in der Seitenwand 1' des Behältnisses 1 mindestens eine Belüftungsöffnung 6 mit ihrem unteren Randbereich 6" fluchtend zur Höhe (H) der oberen Kante 3' des Umfangsrandes 3 des Untersetzers 2 angeordnet ist.
Diese Öffnungen 6, von denen vorzugsweise mehrere gleichmäßig auf dem Umfang eines Topfes 1 verteilt oder gleichmäßig beabstandet ringsum in den Seitenwänden eines Blumenkastens angeordnet sind, sorgen zum einen für eine seitliche Belüftung des Erd- bzw. Wurzelballens, die, wie sich gezeigt hat, dem Gedeihen von Pflanzen außerordentlich förderlich ist. Zum anderen kann aber auch zuviel eingegossenes Wasser aus diesen Öffnungen austreten, was sich ebenfalls als günstig für die Gesundheit der Pflanzen erwiesen hat, und zwar offenbar deshalb, weil sich im Falle zuviel eingegossenen Wassers eine in ihrer Höhe genau definierte Naßzone ergibt.
Bezüglich der Maßgabe, daß über den Belüftungsöffnungen 6 kurz unterhalb der Erdschüttungshöhe H weitere Belüftungsöffnungen 61 in der Seitenwand 1' angeordnet sein können, wird auf Fig.2 verwiesen, die die Anordnung derartiger zusätzlicher Belüftungsöffnungen 61 verdeutlicht.
Abgesehen von der damit verbundenen zusätzlichen Belüftung haben sich solche zusätzlichen Öffnungen 6' als vorteilhaft erwiesen, wenn sich die unteren Belüftungsöffnungen 6 durch darin als Tropfen haften bleibendes Wasser zusetzen sollten, denn diese zusätzlichen Öffnungen 6' sind dann Voraussetzung dafür, daß sich der Sauganhub von Wasser aus der Naßzone fortsetzt.
Ebenfalls ist in Fig.2 die Ausführungsform mit dargestellt, bei der die Belüftungslöcher 6,6' im Inneren des Behältnisses 1 mit einer luftdurchlässigen Abdeckung 8 versehen sind, die dafür sorgen, daß Wurzelstränge nicht aus den Belüftungs-
löchern herauswachsen und gegf. deren Belüftungs- und auch Wasserabflußwirkung insbesondere an der untersten Lochreihe beeinträchtigen.
Unter Verweis auf Fig.3, die die in ihrer Gesamtausbildung bevorzugte Ausführungsform darstellt, ist aus den einleitend genannten Gründen vorgesehen, das Blumen- und Pflanzgefäß derart auszubilden, daß in den Belüftungsöffnungen 6,6' in den Innenraum des Behältnisses 1 ragende, perforierte Belüftungsröhrchen 10 angeordnet sind und daß ferner im Bodenbereich des Behältnisses 1 unterhalb der Anordnungebene der mindestens einen Belüftungsöffnung 6 ein verrottungsfestes Vliespolster 11 angeordnet ist.
Unter " in den Innenraum ragend " ist dabei auch zu verstehen, daß diese Belüftungsröhrchen 10 auch den ganzen Innenraum durchgreifen und in einer gegenüberliegenden Öffnung der Seitenwand I1 enden können.
Sofern die Belüftungsröhrchen frei in den Innenraum des Behältnisses ragen sind die freien Enden 13 der Röhrchen gemäß Fig. 5 vorteilhaft schräg abgeschnitten und weisen mit ihrem Schrägschnitt 14, wie dargestellt, nach unten.
Eine weitere und bevorzugte Ausführungsform solcher Belüftungsröhrchen 10, die eine Dosierung der Belüftung zulassen, also praktisch Ventile darstellen, ist in Fig.6 verdeutlicht.
Hiernach ist im Belüftungsröhrchen 10 ein Ventilröhrchen 10' drehbar angeordnet, und beide Röhrchen 10,10' sind mit zueinander fluchtenden Löchern 15 versehen, die durch Drehung des Ventilröhrchens 10' mehr oder weniger zur Deckung gebracht werden können, womit für eine mehr oder weniger starke Belüftung der Erde gesorgt werden kann. Dies ist entgegen der Darstellung in Fig.6 natürlich auch an Belüftungsröhrchen 10 praktizierbar, die sich gemäß Fig.3 quer durch das ganze Gefäß 1 erstrecken.
Hiernach ist im Belüftungsröhrchen 10 ein Ventilröhrchen 10' drehbar angeordnet, und beide Röhrchen 10,10' sind mit zueinander fluchtenden Löchern 15 versehen, die durch Drehung des Ventilröhrchens 10' mehr oder weniger zur Deckung gebracht werden können, womit für eine mehr oder weniger starke Belüftung der Erde gesorgt werden kann. Dies ist entgegen der Darstellung in Fig.6 natürlich auch an Belüftungsröhrchen 10 praktizierbar, die sich gemäß Fig.3 quer durch das ganze Gefäß 1 erstrecken.
Zwecks einfacher Drehbarkeit des Ventilröhrchens 10' ist dieses an einem äußeren Flansch 16 mit kleinen, radial orientierten, fahnenartigen Fortsätzen 17 versehen.
Die vorteilhafte Weiterbildung gemäß Fig.4 stellt im vorliegenden Zusammenhang eine besonders einfache Möglichkeit zur Wasserversorgung von Pflanzen dar, wenn ein tägliches Begießen von Pflanzen über eine mehr oder weniger lange Zeitspanne nicht möglich sein sollte.
Hierfür ist der Untersetzer 2 mit einem regelbaren Wasserzufuhranschluß 9 versehen, der, wie bspw. dargestellt, als einfaches Schwimmerventil ausgebildet ist, welchem Anschluß 9 bspw. per Schlauch ein Wasservorratsbehälter 12 zugeordnet wird. Um mehrere Blumen- bzw. Pflanzgefäße mit einer solchen automatischen Wasserversorgung erfassen zu können, ist der Untersetzer 2 flächenmäßig einfach entsprechend groß zu bemessen.
Bezgl. der Schnittdarstellungen der Fig.l und 3 sei abschliessend darauf hingewiesen, daß es sich dabei sowohl um Schnitte von Blumentöpfen als auch von Blumenkästen handeln kann.
Claims (9)
1. Blumen-und Pflanzgefäß, insbesondere Blumenkasten mit Untersetzer, bestehend aus einem trogförmigen, mit mindestens einer Bodenöffnung (5') versehenen Behältnis (1), das in den mit einem Umfangsrand (3) versehenen Untersetzer (2) unter Freihaltung einer umlaufenden Freifläche (4) eingesetzt ist, wobei zwischen dem Boden (5) des Behältnisses (1) und dem Boden (2') des Untersetzers (2) Distanzhalteelemente (7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwand (1') des Behältnisses (1) mindestens eine Belüftungsöffnung (6) mit ihrem unteren Randbereich (6") fluchtend zur Höhe (H) der oberen Kante (3') des Umfangsrandes (3) des Untersetzers (2) angeordnet ist.
2. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der mindestens einen Belüftungsöffnung (6) unterhalb der Erdschüttungshöhe (H) mindestens eine weitere Belüftungsöffnung (6') in der Seitenwand (1') angeordnet ist.
3. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Belüftungsöffnungen (6, 6') in den Innenraum des Behältnisses (1) ragende, perforierte Belüftungsröhrchen (10) angeordnet sind.
4. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsröhrchen (10) an ihren freien Enden (13) schräg abgeschnitten und mit ihrem Schrägschnitt (14) nach unten weisend im Behältnis (1) angeordnet sind.
5. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Belüftungsröhrchen (10) ein entsprechend drehbar eingepaßtes Ventilröhrchen (10') angeordnet ist und beide Röhrchen (10,10') mit zueinander fluchtenden Öffnungen (15) versehen sind.
6. Blumen-und Pflanzgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungslöcher (6, 6') im Inneren des Behältnisses (1) mit einer luftdurchlässigen Abdeckung (8) versehen sind.
7. Blumen- und Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich des Behältnisses (1) unterhalb der Anordnungsebene der mindestens einen Belüftungsöffnung (6) ein verrottungsfestes Vliespolster (11) angeordnet ist.
8. Blumen- und Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Untersetzer (2) mit einem regelbaren Wasserzufuhranschluß (9) versehen ist.
9. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Untersetzer (2) bzgl. seiner Flächengröße einem Mehrfachen der vom Behältnis (1) beanspruchten Flächengröße entspricht.
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| ES2270670A1 (es) * | 2004-10-13 | 2007-04-01 | Jose Emilio Aragones Cid | Recipiente para el cultivo de plantas. |
| ES2270670B1 (es) * | 2004-10-13 | 2008-03-16 | Jose Emilio Aragones Cid | Recipiente para el cultivo de plantas. |
| FR2878123A1 (fr) * | 2004-11-25 | 2006-05-26 | Equip Urbains Soc Par Actions | Contenant pour vegetaux |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29916725U1 (de) | 1999-12-23 |
| DE29921914U1 (de) | 2000-03-23 |
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