DE3538063A1 - 6-phenethylaminoalkyl-furo-(3,4-c)-pyridinderivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende therapeutische zusammensetzungen - Google Patents
6-phenethylaminoalkyl-furo-(3,4-c)-pyridinderivate, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende therapeutische zusammensetzungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft neue, 6-Phenethylaminoalkyl-V-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridinderivate,
ein Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen.
Durch die Erfindung werden 1 , 3-Dihydro-6-//i -cyano-1 isopropyl-N-phenet
hy l-N-methyl-^j-aminoalkyl/-7-hydroxyfuro-(3,4-c)-pyridinderivate
der allgemeinen Formel I
(CH )-—Ν— (CH-)
1 λ
1 λ
HO
H3C — CH- CH3
bereitgestellt, worin jedes von A1 und A- unabhängig
ein Wasserstoffatom, eine geradkettige, gesättigte
oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen, eine heterocyclische Gruppe mit bis zu 6 Ringatomen, eine carbomonocyclische Gruppe, eine
Phenylalkylgruppe oder eine Phenylalkenylgruppe bedeutet, wobei jede der Gruppen, die durch A. und A- dargestellt
werden, unsubstituiert ist oder substituiert ist durch ein oder mehrere Chlor- oder Fluoratome, Trifluormethylgruppen,
Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
Alkylthiogruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Dialkyl-
RS Cas 112
— 5 —
aminogruppen, worin jede Alkylgruppe 1 bis 5 Kohlenstoff
atome hat, Dialkylaminoalkoxygruppen, worin jede der beiden Alkylgruppen und die Alkoxygruppe 1 bis 5
Kohlenstoffatome hat, oder oc- oder ß-Alkoxy-N-pyrrolidinylgruppen,
worin die Alkoxygruppe 1 bis 5 Kohlenstoff atome hat; R 1 bis 3 Methoxygruppen bedeutet; η
2, 3, 4 oder 5 bedeutet; und X ein Wasserstoff- oder Chloratom darstellt; darüberhinaus betrifft sie pharmazeutisch
brauchbare Salze derartiger Verbindungen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind interessant aufgrund ihrer therapeutischen Wirksamkeit, hauptsächlich
auf dem Gebiet des Calcium-Antagonismus und serotoninerger Rezeptoren und der selektiven milden Diurese,
Durch die Erfindung wird auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen bereitgestellt,
wobei dieses Verfahren die Reaktion eines 6-(1-Cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridinderivats
der allgemeinen Formel II
H3C
II
worin A , A„ und X die vorstehenden Bedeutungen haben,
mit einem N-Methyl-N-phenethyl-w-aminoalkylchlorid der
allgemeinen Formel III
-N- (CH2) -Cl
CH
2'η
III
— 5 —
RS Cas 112 - 6 -
worin R und η die vorstehenden Bedeutungen haben, bei 15-650C, in Dimethylsulfoxid, umfaßt.
Die 6-(1-Cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4c-)
pyridinderivate II können erhalten werden aus entsprechenden 6-Methyl-7-hydroxyderivaten der allgemeinen Formel
IV, die beschrieben werden in den Patentanmeldungen bzw. Offenlegungsschriften P 32 04 596.4 (32 04 596),
P 34 12 885.9 (34 12 885) und P 34 38 244.5 (34 38 244) der gleichen Anmelderin,
IV
worin A^, A2 und X die vorstehenden Bedeutungen haben,
durch folgende Reaktionsfolge:
m-Chlorperoxybenzoe säure
CO)2 O
■>
RS Cas 112
HO— CH
SOCl.
KCN
CH3OH
II
Br — CH- CH.
DMSO NaH
NC— CH2
Die Herstellung von einer der Ausgangsverbindungen 11,
1 ,S-Dihydro-.l-methyl-ö- (1-cyano-2-methylpropyl) -7-hydroxyfuro-(3,4-c)-pyridin,
wird im folgenden genauer beschrieben; die anderen Ausgangsmaterialien können in gleicher
Weise erhalten werden.
a) In einem 1 Liter-Reaktor, ausgerüstet mit Rühr-, Erwärmungs- und Kühleinrichtungen, wurden 18,2 g (0,11
Mol) 1,3-Dihydro-3,6-dimethyl-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
bei O0C in Anwesenheit von 300 ml Methylenchlo-
rid mit 22,5 g m-Chlorperoxybenzoesäure, die langsam
zugesetzt wurde, behandelt. Nach dem Rühren über Nacht bei Raumtemperatur wurden 150 ml 10 % Natriumsulfatlösung
zugesetzt. Nach Rühren und Dekantieren wurde das Produkt mit der gleichen Menge an Natriumsulfatlösung
zweimal mit 150 ml Natriumbicarbonatlösung und dreimal mit 100 ml Wasser gewaschen, und dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Beim Verdampfen zur Trockne erhielt man eine beige-farbene Ausfällung, die mit Petrolether
und Hexan gewaschen und anschließend filtriert und getrocknet wurde. Ausbeute 18,9 g (95 %) an 1,3-Dihydro-3,6-dimethyl-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin-N-oxid.
b) In dem gleichen Reaktor wie vorstehend wurden 18,9 g der in der vorstehenden Stufe erhaltenen Verbindung
bei 0-50C in der Anwesenheit von 175 ml Methylendichlorid
mit 5 ml Trifluoressigsäureanhydrid, tropfenweise zugesetzt, unter Rühren behandelt. Das Gemisch
wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann gekühlt und tropfenweise mit 110 ml Methanol behandelt.
Nach dem Verdampfen zur Trockne wurde der Rückstand in 350 ml Chloroform aufgenommen, zweimal mit 100 ml 10 %
Natriumbicarbonatlösung und dreimal mit 150 ml Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet.
Das Chloroform wurde verdampft und der Rückstand wurde mit Diethylether gewaschen und unter verringertem
Druck getrocknet. Ausbeute 18 g (95 %) 1,3-Dihydro-3-methyl-6-hydroxymethyl-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin.
c) In einen 2 Liter-Reaktor, ausgerüstet wie vorstehend, und unter Stickstoffzirkulation, wurden die
18g der vorstehend erhaltenen Verbindung mit 350 ml trockenem Benzol gerührt und es wurden langsam 6 ml
Thionylchlorid unter Rühren bei Raumtemperatur zugesetzt. Das resultierende Gemisch wurde bei 700C eine
Stunde erwärmt, was zu einer gelben Ausfällung führte.
Diese wurde abgetrennt, mit Benzol und anschließend Diethylether gewaschen und in 400 ml Methylenchlorid
gelöst. Die Lösung wurde mit 10 % Natriumbicarbonatlösung bis zum pH-Wert 8 gewaschen, mit Wasser gewaschen,
mit Kohle behandelt, filtriert und bis zur Kristallisation konzentriert. Das Produkt wurde abgetrennt, zweimal
mit Diethylether gewaschen und getrocknet, unter Bildung von 19,2 g (Ausbeute 96 %) von 1 ,3-Dihydro-3-methyl-ö-chlormethyl-T-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin.
d) Die 19,2 g der in der vorstehenden Stufe erhaltenen
Verbindung wurden in einem 2 Liter-Reaktor mit 6,6 g Kaliumcyanid in Anwesenheit von 0,8 1 Methanol
bei 28-3O0C unter Rückfluß 18 Stunden behandelt. Nach
dem Abtrennen, Filtrieren, Waschen mit Chloroform, wurde die Lösung zur Trockne verdampft und der Rückstand mit
Pentan behandelt. Man erhielt so 17,5 g (95 %) 1,3-Dihydro-S-methyl-ö-cyanomethyl-V-hydroxy-furo-(3,4-c)-
pyridin.
e) In den gleichen Reaktor wie vorstehend und unter Stickstoffzirkulation, wurden 4,27 g (0,09 Mol) 50 %
Natriumhydrid in Öl gegossen und anschließend in situ mit Hexan gewaschen. Dann wurden 50 ml trockenes Dimethylsulfoxid
zugegossen und dann tropfenweise unter Rühren die 17,5 g der Verbindung der vorstehenden Stufe.
Das Gemisch wurde eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und es wurden langsam unter Rühren 9,5 ml (0,12 Mol)
Isopropylbromid zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde
2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und anschließend langsam in Eiswasser gegossen. Nach der Extraktion mit
Methylendxchlorid und der Wäsche mit Wasser erhielt man nach dem Filtrieren und Konzentrieren einen Rückstand,
der aus Diethylether umkristallisiert und getrocknet wurde. Ausbeute 16,2 g (74 %) der Verbindung II, worin
A. für Methyl und A„ für Wasserstoff steht.
— 9 —
Durch die Erfindung wird weiter eine therapeutische Zusammensetzung bereitgestellt, die ein 1,3-Dihydro-6-(1-cyano-1-isopropyl-N-phenethy1-N-methyl-^-aminoalkyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridinderivat
der allgemeinen Formel I, wie vorstehend definiert, oder ein pharmazeutisch brauchbares Salz davon, im Gemisch mit
einem therapeutisch brauchbaren Verdünnungsmittel oder Träger, enthält.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
1,3-Dihydro-3-methyl-6-/T-cyano-1-isopropyl-3-N-(m,pdimethoxy-phenethyl)-N-methyl-S-aminopropylJ-V-hydroxy-
furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 n = 2 X = H A1 = CH3 A3 = H
In den gleichen Reaktor wie in der vorstehenden Stufe
(e) und unter Stickstoffzirkulation wurden 4,8 g (0,1 Mol)
50 % Natriumhydrid in öl gegossen und anschließend in situ mit Hexan gewaschen. 150 ml trockenes Dimethylsulfoxid
wurden anschließend in den Reaktor gegossen, und anschließend, langsam unter Rühren, 21,8 g (0,1 Mol)
1,S-Dihydro-S-methyl-ö-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-f
uro-(3,4-c)-pyridin. Das Gemisch wurde eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und es wurden langsam unter
Rühren 26 g (0,10 Mol) N-(3,4-Dimethoxyphenethyl)-N-methyl-2-aminoethylchlorid,
gelöst in 100 ml trockenem Dimethylsulfoxid, zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde
2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und anschließend langsam auf Eiswasser gegossen. Nach dem Extrahieren
mit Methylenchlorid, der Wäsche mit Wasser und dem Behandeln mit Chlorwasserstoffsäure erhielt man nach Filtrieren
und Konzentrieren einen Rückstand, der aus Di-
- 10 -
ethylether umkristallisiert und getrocknet wurde.
Ausbeute 23 g (47 %) eines weißen kristallinen Pulvers vom Fp. 167°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse in
guter Übereinstimmung mit der Formel C26H35N3O4-HCl
stammt.
1,3-Dihydro-3-phenyl-4-chlor-6-/l-cyano-1-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl)-N-methyl-3-aminopropyl7~7~
hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 η = 2 X = Cl A1= CgH5 A2 = H
Die Methode von Beispiel 1 wurde mit 1 ,3-Dihydro-3-phenyl-4-chlor-6-(1-cyano-2-itiethylpropyl)
-7-hydroxyfuro-(3,4-c)-pyridin und dem gleichen 2-Aminoethylchlorid
bei 35-400C wiederholt. Die Ausbeute betrug 31,5 g
(54 %) eines weißen Pulvers vom Fp. 187-1900C (Tottoli),
dessen Elementaranalyse eine gute Übereinstimmung mit der Formel C H36N3O4CLHCl zeigte.
1 ,3-Dihydro-3-methyl-3-iQ(i-furyl-6-Zl-cyano-1-isopropyl·-
N- (m,p-dimethoxy-phenethyl) -N-methyl-3-aminopropy]L7~
7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 n=2 X = H A-\ ~ CH3 A2 = α
Die Methode des Beispiels 1 wurde mit 1,3-Dihydro-3-methy
1-3—χ-furyl-6-(1-cyano-2-methylpropy1)-7-hydroxyfuro-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 2-Aminoethylchlorid bei Raumtemperatur wiederholt. Die Ausbeute betrug 22 g
(39,5 %) eines weißen Produkts vom Fp. 173-175°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung
mit der Formel C30H37N3O5-HCl zeigte.
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RS Cas 112 -12-
1 , 3-Dihydro-3-propy
I-4-chlor-6-Q
-cyano-1-isopropyl-N-
(m,p-dimethoxyphenethyl)-N-methyl-4-aminobutyl7-7-hydro-
xy-furo-(3,4-c)pyridin
R = (OCH3) 2 η = 3 X = Cl A-i= Propyl A2 = H
Die Methode des Beispiels 1 wurde wiederholt, jedoch mit 1,3-Dihydro-3-propyl-4-chlor-6-O-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und N-(3,4-Dimethoxyphenethyl)-N-methyl-3-aminopropylchlorid,
bei 5O0C, jedoch ohne abschließende Säurebehandlung. Die
Ausbeute betrug 30,7 g (58 %) eines weißen Produkts vom Fp. 144°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine perfekte
Übereinstimmung mit der Formel C29H40N3O.Cl zeigte.
1 ,3-Dihydro-3-phenyl-6-/7l-cyano-1-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl) -N-methyl-4-aminobutyl7-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3)2 n=3 X=H A1 = Phenyl A2 = H
Die Methode des Beispiels 4 wurde wiederholt, jedoch mit 1,S-Dihydro-S-phenyl-ö-(i-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid bei 650C; die abschließende Säurebehandlung
erfolgte mit Oxalsäure. Ausbeute 26 g (42 %) eines gelben Pulvers vom Fp. 186-19O0C (Tottoli), dessen EIementaranalyse
in sehr guter Übereinstimmung mit der Formel C32H39N3O4-C2H2O4 stand.
1 , 3-Dihydro-3-p-fluorphenyl-6-/J-cyano-1-isopropyl-N-(m,p-dimethoxyphenethyl)-N-methyl-4-aminobutyl7-7-hydro
xy-f uro- (3,4-c)-pyridin
R = (OCH3)2 n=3 X=HA1= p-Fluorphenyl A2 = H
- 12 -
RS Cas 112 - 13 -
Die Methode von Beispiel 5 wurde wiederholt, wobei die
einzige Änderung darin bestand, daß das erste Ausgangsmaterial 1 ,3-Dihydro-3-p-f luorphenyl-6- (i-cyano^-methylpropyl)
-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin war. Die Ausbeute
betrug 40 g (63 %) eines weißen Pulvers vom Fp. 1820C
(Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmuna
mit der Formel C00H-QN-O-F-C0H0O. zeigte.
JZ.3o.i4 Z/4
1 , 3-Dihydro-3-p-trif luormethylphenyl~4-chlor-6-/?1-cyano-1-isopropyl-N- (m,m,p-trimethoxyphenethyl) -N-ntethyl-4-aminobuty]-7-7-hydroxy-f uro- (3 ,4-c) -pyridin
R = (OCHo) ο n=3 X = Cl A1 = p-CF--Phenyl A0 = H
Die Methode des Beispiels 1 wurde wiederholt, jedoch ausgehend von 1 ,3-Dihydro-3-p-trifluormethylphenyl-4-chlor-6-(i-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und N-(3,4,5-Trimethoxyphenethyl)-N-methyl-3-aminopropylchlorid
bei 350C Die Ausbeute betrug 34,7 g
(51 %) eines gelblichen Produkts vom Fp. 204-20 70C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung
mit der Formel C34H QN3O4ClF .HCl zeigte.
1 ,3-Dihydro-3-p-methoxypheny1-6-/1-cyano-1-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl) -N-*methyl-4-aminobutyl7-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R= {0CHo)9 n=3 X=H A1 = p-Methoxyphenyl A„ = H
Die Methode des Beispiels 4 wurde wiederholt, jedoch ausgehend von 1,S-Dihydro-S-p-methoxyphenyl-ö-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid bei 6O0C. Die Ausbeute betrug
20 g (36 %) eines weißen Pulvers vom Fp. 214-2170C
- 13 -
RS Cas 112 - 14 -
(Tottoli), dessen Elementaranalyse eine gute Übereinstimmung mit der Formel C H41N-O1. zeigte.
1 , 3-Dihydro-3- (p-ZpC-methoxy-N-pyrrolidinyiy-phenyl) -6-/J-cyano-1-isopropyl-N-(m,p-dimethoxyphenethyl)-N-methyl-4-aminobutyI7-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 η = 3 X = H
A. = ρ- (cc-Methoxy-N-pyrrolidinyl) -phenyl A„ = H
Das Verfahren von Beispiel 5 wurde wiederholt, jedoch ausgehend von 1,3-Dihydro-3-(p-^X-methoxy-N-pyrrolidinyl7-phenyl)-6-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-
(3,4-c)-pyridin und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid,
bei 450C. Die Ausbeute beturg 33 g (46 %) eines blaßgelben Pulvers vom Fp. 169-1710C (Tottoli), dessen Elementaranalyse
eine sehr gute Übereinstimmung mit der Formel C37H48N4O5-C2H2O4 zeigte.
1 ,S-Dihydro-S-methyl-S-butyl-e-Z/l-cyano-i-isopropyl-N-(mfp-dimethoxyphenethyl) -N-methyl^-aminobutyXJ^-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 n=3 X = H A1 = CH3 A2 = Butyl
Die Methode von Beispiel 5 wurde wiederholt, jedoch mit 1,3-Dihydro-3-methyl-3-butyl-6-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid bei 3O0C. Die Ausbeute betrug 27 g (44 %)
eines weißen Pulvers vom Fp. 158°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung mit der
Formel C1H45N3O4-C2H2O zeigte.
- 14 -
RS Cas 112 - 15 -
Beispiel 11
1 , 3-Dihydro-3-methyl-3-phenyl-1 -6-/Ί -cyano-1 -isopropyl-N-
(m,m,ρ-trimethoxyphenethyl) -N-methyl-4-aminobutyl7~7-hy-
droxy-furo-(3,4-c)-pyridin
5
5
R = (OCH3) 3 n=3 X = H A1 = CH3 A3 = Phenyl
Die Methode von Beispiel 7 wurde wiederholt, jedoch mit 1 , S-DihydrQ-S-methyl-S-phenyl-ö- (1 -cyano-2-methylpropyl) 7-hydroxy-furo-(3/4-c)-pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid bei Raumtemperatur. Die Ausbeute betrug 40 g (66 %) eines gelblichen Produkts vom Fp. 188-189°C
(Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung mit der Formel C36H43N3Oc-HCl zeigte.
1, 3-Dihydro-3-methyk-3-CC-thienyl-6-/1 -cyano-1-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl) -N-methyl^-aminobutylJ-^-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 η = 3 X = H A1 = CH3 A2 = (χ-Thienyl
Die Verfahrensweise des Beispiels 8 wurde wiederholt, jedoch
ausgehend von 1 ,S-Dihydro-S-methyl-S-OC-thienyl-e-(1
-cyano-2-raethylpropyl) -7-hydroxy-f uro— (3 , 4-c) -pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid bei 55°C. Die Ausbeute
betrug 2 9,1 g (53 %) eines weißen Pulvers vom Fp. 147-1490C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine gute
Übereinstimmung mit der Formel C ^„„N^O.S zeigte.
1, 3-Dihydro-3-viny 1-3- (p-methylthiophenyl) -4-chlor-6-
£l
-cyano-1 -isopropyl-N- (m,m,p-trimethoxyphenethyl) -N-methyl-4-aminobutyl7-7-hydroxy-f uro- ( 3 ,4-c) -pyridin
R = (OCH3I3 η = 3 X = Cl A = Vinyl
A2 = p-Methylthiophenyl
- 15 -
RS Cas 112 - 16 -
Die Verfahrensweise von Beispiel 7 wurde wiederholt, jedoch ausgehend von 1,3-Dihydro-3-vinyl-3-(p-methylthiophenyl)-4-chlor-6-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropyl-Chlorid bei 6O0C. Die Ausbeute betrug 40,7 g (58 %)
eines blaßgelben Produkts vom Fp. 176-1780C (Tottoli),
dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung mit der Formel C6H44N3O5SCLHCl zeigte.
1,3-Dihydro-3-phenyl-3-(p-diethylaminoethoxyphenyl)-
-N- (m,p-dimethoxyphenethyl) -N-
methyl-4-aminobutyl7-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R= (OCH3J2 n=3 X = H A1 = Phenyl
A„ = p-Diethylaminoethoxyphenyl
Die Methode des Beispiels 5 wurde wiederholt, jedoch mit 1,3-Dihydro-3-phenyl-3-(p-diethylaminoethoxyphenyl)
6" (i-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 3-Aminopropylchlorid, bei 400C,
jedoch die Säurebehandlung wurde mit Chlorwasserstoffsäure
durchgeführt. Die Ausbeute betrug 30,5 g (41 %) eines weißen Pulvers vom Fp. 143-1460C (Tottoli), dessen
Elementaranalyse eine gute Übereinstimmung mit der Formel C43H54N4O5-HCl zeigte.
1,3-Dihydro-3-ethyl-4-chlor-6-/J-cyano-1-isopropyl-N-(m,p-dimethoxyphenethyl·)-N-methyl-5-aminopentyl7-7-
hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH )2 n=4 X=H A= Ethyl A 2 = H
- 16 -
RS Cas 112 - 17 -
Die Verfahrensweise von Beispiel 1 wurde wiederholt,
jedoch mit 1,3-Dihydro-3-ethyl-4-chlor-6-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und N-(3,4-Dimethoxyphenethyl)-N-methy1-4-aminobutylchlorid
bei 550C. Die Ausbeute betrug 26 g (46 %) eines blaßgelben Pulvers vom Fp. 2180C (Tottoli), dessen Elementaranalyse
eine gute Übereinstimmung mit der Formel C29H40 N3O4CLHCl zeigte.
1 , 3-Dihydro-3, 3-diphenyl-4-chlor-6-Z!i-cyano-1 -isopropyl-N- (m,m,p-trimethoxyphenethyl) -N-methy 1-5-aminopenty2?·7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3)3 η = 4 X = Cl A1 = A = Phenyl
Die Verfahrensweise von Beispiel 15 wurde wiederholt,
jedoch mit 1,3-Dihydro-3,3-diphenyl-4-chlor-6-(i-cyano-2-methylpropyl)
-7-hydroxy-furo- (3,4-c) -pyridin und N-(3, 4,5-trimethoxyphenethy1)-N-methy1-4-aminobutylchlorid
bei 650C. Die Ausbeute betrug 44,6 g (62 %) eines
gelben Pulvers vom Fp. 169°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung mit der Formel
C40H4 N3O5CLHCl zeigte.
1 ,3-Dihydro-3,3-di-(p-chlorphenyl)-6-ZJ~cyano-1-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl) -N-methy 1-5-aminopenty
~Q-
7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3J2 n=4 X=H A1=A2= p-Chlorphenyl
Die Verfahrensweise von Beispiel 15 wurde wiederholt,
jedoch mit 1,3-Dihydro-3,3-di-(p-chlorphenyl)-6-(1 cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 4-Aminobutylchlorid bei 250C. Die Ausbeute
betrug 39,2 g (54 %) eines weißen Produkts vom
- 17 -
Fp. 200-2020C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine
gute Übereinstimmung mit der Formel C^H.,N O.Cl
zeigte.
1 , 3-Dihydroxy-3-methy1-6-/1 -cyano-1-methyl-N-(m,m,ptrimethoxyphenethyl) -N-methyl~6-aminohexyr7*-7-hydroxyfuro-(3,4-c)-pyridin
R= (OCH3) 3 n = 5 X = H A1 = Methyl A 2 = H
Die Verfahrensweise von Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch mit 1,S-Dihydro-S-methyl-ö-(i-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und N-(3,4,5-TrimethoxyphenethyD-N-methyl-5-aminopentylchlorid
bei 400C. Die Ausbeute betrug 35,7 g (68 %) eines blaß-gelben Produkts
vom Fp. 213-215°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine gute Übereinstimmung mit der Formel CtqH43N3°5
zeigte.
1 ,S-Dihydro-S-oc-furyl-e-Z/f-cyano-i-isopropyl-N- (m,p-dimethoxyphenethyl)-N-methyl-6-aminohexyl7-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
R = (OCH3) 2 n = 5 X = H A1 = 0C-Furyl A3 = H
Die Verfahrensweise von Beispiel 5 wurde wiederholt,
jedoch mit 1 , S-Dihydro-S-oc-furyl-ö- U-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4~c)-pyridin
und N-(3,4-Dimethoxyphenethyl)-N-methyl-S-aminopentylchlorid
bei 3O0C. Die Ausbeute betrug 26 g (41 %) eines weißen Produkts
vom Fp. 154-155°C (Tottoli), dessen Elementaranalyse eine gute Übereinstimmung mit der Formel C_2H4iN3°5*C2H2°4
zeigte.
- 18 -
1,3-Dihydro-3,3-dimethyl-6-/*i-cyano-1-isopropyl-N-(m,p
dimethoxyphenethyl) -N-methy1-6-aminohexyl·?-7-hydroxy-
furo-(3,4-c)-pyridin
5
5
R = (OCH3)2 η = 5 X=H A1 = A3 = CH
Die Verfahrensweise von Beispiel 19 wurde wiederholt,
jedoch mit 1,3-Dihydro-3,3-dimethyl-6-(1-cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridin
und dem gleichen 5-Aminopenty!chlorid bei 5O0C. Die Ausbeute betrug 36 g
(60 %) eines weißen kristallinen Produkts vom Fp. 189-1910C,
dessen Elementaranalyse eine sehr gute Übereinstimmung mit der Formel C30H43N3O4'C2H2°4 zei9te·
Toxizität
Die akute Toxizität wurde per os an Ratten und Mäusen untersucht. Einleitende Untersuchungen zeigten, daß
keine LD^q unter 650 mg/kg lag.
Die Bedeutung der erfindungsgemäßen Verbindungen zeigte
sich anhand verschiedener Untersuchungen.
A) Streifen der isolierten Kaninchenaorta wurden mit verschiedenen Kontraktionsmitteln behandelt.
Diese Untersuchung wurde nach der Anleitung der Methoden von FURCHGOTT R.F. und BHADRAKOM S. durchgeführt Reactions
of strips of rabbit aorta to epinephrine, isopropylarterenol, sodium nitrite and other drugs. J.
Pharmac. Exp. Therapeut., 1953, 108, 129-143, VAN ROSSUM
J.M., Arch. Int. Pharmacodyn. Ther., 1963, 143, 299-330 und ARUNLAKSHANA 0. und SCHILD H.O., 1959, Brit. J.
Pharmac. 14, 48-58, unter Verwendung von Noradrenalin
(NE), Serotonin (5-HT), Histamin (HIST), KCl und Angiotensin II als Agonisten.
- 19 -
RS Cas 112 - 20 -
Die erfindungsgemäßen Verbindungen wurden mit Verapamil
an diesen Agonisten verglichen und zeigten einen ähnlichen Aktionsbereich mit signifikanten und im allgemeinen
vergleichbaren Werten von PA„ (für NE, 5-HT
und HIST) oder von IC™ (für KCl oder Angiotensin) ;
jedoch erscheinen sie 5- bis 10-fach aktiver bei 5-HT
(durchschnittlicher Wert der erfindungsgemäßen Verbin-
— 8 —R
düngen: 1,35 χ 10 und 7 χ 10 für Verapamil). Diese
Verbindungen sind konkurrierende Antagonisten am 5-HT-Rezeptor.
B) Experimenteller Ulcus, induziert durch Dimaprit.
23 Ansätze von jeweils 5 männlichen Sprague Dawley-Ratten (150-200 g) wurden wie folgt behandelt:
Ansätze 1-20: Die Ratten jeder dieser Ansätze erhielten 25 mg/kg per os einer der erfindungsgemäßen Verbindungen,
suspendiert in 1 ml physiologischem Serum.
Ansätze 21 und 22: Die Ratten dieser Ansätze erhielten 1 ml physiologisches Serum.
Ansatz 23: Die Ratten dieses Ansatzes erhielten 25 mg/kg Ranitidin als Vergleichsverbindung, suspendiert in
1 ml physiologischem Serum.
30 Minuten nach dieser Verabreichung erhielten alle Ansätze, mit der Ausnahme des Ansatzes 23, IP, 175 mg/kg
Dimaprit (NH3-(CNH) - (CH2)3~N (CH3)2) .
Vier Stunden nach dieser Behandlung wurden die Tiere getötet und die Ulcera gezählt. Ansatz 21 war eine freie
Kontrolle und Ansatz 22 die Ulcerationskontrolle. Die Ergebnisse sind als Prozentsatz des Schutzes, verglichen
mit der Ulcerationskontrolle, angegeben. Der Schutz durch Ranitidin betrug 39 %, wohingegen der Schutz durch
- 20 -
RS Cas 112 - 21 -
die erfindungsgemäßen Verbindungen bei 37 bis 52,4 %
lag.
C) Diurese an Ratten
Die diuretische Aktivität wurde an Ratten im Vergleich mit bekannten Diuretica, Furosemid, Verapamil und einer
Kontrolle untersucht. Die Diurese, die Eliminierung von
Na , K und Harnsäu:
Beispiele bestimmt.
Na , K und Harnsäure wurden für die Verbindungen der
Diese Untersuchung wurde an Ansätzen von jeweils 8 männlichen Wistar-Ratten (180-200 g) durchgeführt, denen
Nahrung und Trinkwasser 16 Stunden vor der Untersuchung
gleichzeitig entzogen wurden.
Zum Zeitpunkt Null erhielt jedes Tier oral in 2,5 ml/100 g
physiologischem Serum, 50 mg/kg der zu untersuchenden Verbindung. Die Ratten wurden in einzelne, metabolische
Käfige eingesetzt und die Urine wurden 6 Stunden gesam-
melt. Na+, K+ und Harnsäure wurden durch übliche Methoden
bestimmt. Ein Ansatz wurde als Kontrolle (nur physiologisches Serum) verwendet, einer für Furosemid zu 20 mg/kg,
einer für Verapamil und einer für jede der Testverbindungen, jeweils zu 50 mg/kg. Die Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle aufgeführt, aus der klar ersichtlich ist, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen milde Diuretica
sind, mit einer K -Retension und einer guten Na -Ausscheidung. Für Harnsäure ist die Ausscheidung besser als
die von Furosemid.
In der Tabelle ist V das Volumen des gesammelten Urins in 6 Stunden (in ml), Na und K sind in mÄq/6 Stunden
und Harnsäure in mMol/6 Stunden angegeben. Die Ziffern sind durchschnittliche Werte der Tiere für jeden Ansatz.
Die Prozentsätze, die in der Spalte angegeben sind, sind der Bezug auf die Kontrolle. Die untersuchten Verbindun-
- 21 -
RS Cas 112 - 22 -
gen werden durch die Ziffer des entsprechenden Beispiels angegeben.
Für die orale Verwendung können die erfindungsgemäßen
Verbindungen in Dosiseinheiten von 50 mg zusammen mit einem geeigneten Verdünnungsmittel oder Träger, in Tabletten,
Gelatinekapseln oder in Suspension assoziiert werden. Die Darreichung bzw. Posologie erfolgt in 1 oder
2 Einheiten pro Tag.
Für den Weg i.V. enthalten Fläschchen 10 mg aktive
Verbindung und die Dosierung beträgt 1 oder 2 Fläschchen pro Tag. 15
- 22 -
RS Cas 112
- 23 -Tabelle
| Verbindung | --««ν - | K+ | Na+ | Harnsäure |
| KONTROLLE | 0.52 | 74.4 | 116.5 | 1.56 |
| FUROSEMID | 2.86 C+ 4 50 %) |
138.1 (+ 85.6 %) |
455.6 (+ 291 %) |
2.01 (+ 28.8 %) |
| VERAPAMIL | 0.68 (+ 31 %) |
86.5 (+ 16.3 %) |
193.3 (+ 65.9 %) |
2.13 (+ 36,5 %) |
| 1 | 1.32 (+ 154 %) |
76.5 C- 8.4 %) |
309.8 (+ 94 %) |
2.05 (+ 32.3 %) |
| 5 | 0.85 (+ 63.5 %) |
69.7 (— 6.3 %) |
225.8 (+ 93.8 %) |
2.08 (+ 33.5 %) |
| 6 | 0.60 (+ 15.4 %) |
34.4 (- 53.8 %) |
200.1 (+ 72.5 %) |
1.71 (+ 9 %) |
| 9 | 0.56 (+ 7.7 %) |
74.5 (0 %) |
150.1 (+ 28.8 %) |
1.77 (+ 13.5 %) |
| 12 . | 0.71 (+ 36.5 %) |
68.3 (- 8.2 %) |
160 (+ 37.3 %) |
1.89 (+ 21 %) |
| 15 | 0.82 (+ 58.4 %) |
76.6 (+ 3 %) |
236.5 (+ 103 %) |
1.83 (+ 17.5 %) |
| 18 | 1.49 (+ 187.2 %) |
72 (- 3.2 %) |
311.7 (+167.6 %) |
2.20 (+ 41.1 %) |
| 19 | 0.95 (+ 82.5 %) |
49.5 (- 33.4 %) |
195.5 (+ 67.8 %) |
1.85 (+ 18.4 %) |
-Mr-
Claims (3)
1. 1,S-Dihydro-ö-ZI-cyano-i-isopropyl-N-phenethyl-N-methyl-%J-aminoalkyl7'-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridinderivate
der allgemeinen Formel
CH.
H3C — CH- CH3
"TVti-fnn·
—
Telex-
favΜϊ Λ III-automat ):
Telegramm:
RS Cas 112
worin jedes von A1 und A„ unabhängig ein Wasserstoffatom,
eine geradkettige gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen, eine heterocyclische Gruppe mit bis zu 6 Ringatomen, eine carbomonocyclische Gruppe,
eine Phenylalkylgruppe oder eine Phenylalkenylgruppe
bedeutet, wobei jede der Gruppen, die durch A. und Ay dargestellt wird, unsubstituiert oder substituiert
ist durch ein oder mehrere Chlor- oder Fluoratome, Trifluormethylgruppen, Alkylgruppen mit 1
bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkoxygruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkylthiogruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
Dialky!aminogruppen, worin jede Alkylgruppe
1 bis 5 Kohlenstoffatome hat, Dialkylaminoalkoxygruppen,
worin jede der beiden Alkylgruppen und die Alkoxygruppe 1 bis 5 Kohlenstoffatome hat
oder oc~ oder ß-Alkoxy-N-pyrrolidinylgruppen, worin
die Alkoxygruppe 1 bis 5 Kohlenstoffatome hat; R 1 bis 3 Methoxygruppen bedeutet; η 2, 3, 4 oder 5
ist; und X ein Wasserstoff- oder Chloratom darstellt; und pharmazeutisch brauchbare Salze dieser Verbindungen
.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man in stöchiometrischen Anteilen bei 15-65° in Dimethylsulfoxid, ein 6-(i-Cyano-2-methylpropyl)-7-hydroxy-furo-(3,4-c)-pyridinderivat
der allgemeinen Formel
H3C
RS Cas 11 2 - 3 - 3 O J O U D
worin A , A„ und X die in Anspruch 1 angegebenen
Bedeutungen haben, mit einem N-Methyl-N-phenethyliü-amxnoalkylchlorid
der allgemeinen Formel
(CH2J2-N- (CH2Jn-Cl
CH3
worin R und η die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, umsetzt.
3. Therapeutische Zusammensetzung, enthaltend als einen wesentlichen Bestandteil eine wirksame Menge einer
Verbindung nach Anspruch 1 zusammen mit einem geeigneten Verdünnungsmittel oder Träger.
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