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DE3500659A1 - Strassenkappe und verfahren zu ihrem versetzen - Google Patents

Strassenkappe und verfahren zu ihrem versetzen

Info

Publication number
DE3500659A1
DE3500659A1 DE19853500659 DE3500659A DE3500659A1 DE 3500659 A1 DE3500659 A1 DE 3500659A1 DE 19853500659 DE19853500659 DE 19853500659 DE 3500659 A DE3500659 A DE 3500659A DE 3500659 A1 DE3500659 A1 DE 3500659A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cavity
cap
face
cap body
street
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853500659
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 2060 Bad Oldesloe Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853500659 priority Critical patent/DE3500659A1/de
Publication of DE3500659A1 publication Critical patent/DE3500659A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Straßenkappe mit einem
  • von Seitenwandungen gebildeten Kappenkörper, der einen Hohlraum umschließt und mit seiner oberen Stirnfläche in einer tieXecke mündet, die an mindestens einer der Seitenwandungen anliegen.
  • Derartige Straßenkappen werden in erster Linie dazu verwendet, Stellorgane zu umschließen, die der Betätigung von in einem körper angeordneten Steuerarmaturen dienen. Beispielsweise erstrecken sich durch einen vom Kappenkörper umschlossenen Hohlraum Verlängerungsstangen, die mit ihrem der Straßenkappe abgewandten unteren Ende an das Steuerorgan angekuppelt sind, während sie an ihrem in der Straßenkappe liegenden oberen Ende mit einem Hebel versehen werden können, mit dessen Hilfe die Steuerarmatur über das Stellorgan betätigt wird.
  • Derartige Straßenkappen müssen jeweils in ihrer Lage verändert werden, wenn Rep Waturen an einem Wekörper durchgeführt werden müssen, in dem die jeweilige Straßenkappe eingesetzt ist. Beispielsweise ist es denkbar, daß der Weg.körper mit einer neuen egdecke versehen werden muß. In In!diesem Falle muß die Straßenkappe auf ein Niveau angehoben werden, das der neuen Wegdecke entspricht, um sicher zu stellen, daß der Kappenkörper mit seiner Stirnfläche in der neuen Wegdecke mündet. Bei der bisherigen Konstruktion der Straßenkappen waren derartige Umsetzungen des Kappenkörpers außerordentlich arbeitsintensiv und damit kostspielig. Der Kappenkörper mußte auf seinem gesamten Umfang aus dem IJeROrper ausgegraben werden, da er an seinem in den eRörper hineinragenden unteren Ende einen vom Hohlraum wegweisenden Bund besaß, auf dem der Tt1eo-körper mit seinem ihn bildenden Material auf lag. Darüber hinaus besaß der Kappenkörper eine sich von der oberen Stirnfläche zur unteren Stirnfläche erweiternde Konizität. Auf diese Weise lag das den vçe7-körper bildende Material fest an den dn Kappenkörper bildenden Seitenflächen an. Dieses Material wurde mit angehoben, wenn versucht worden wäre, denKappenkörper durch eine an seiner oberen Stirnfläche angreifende Kraft aus dem eg-körper herauszuziehen. Da im übrigen bei einer solchen Gewaltmaßnahme der gesamte Weo-körper unzulässig aufgerissen worden wäre, mußte zunächst die Straßenkappe auf ihrem gesamten Umfang freigelegt werden und konnte erst dann aus dem Wea,-körper herausgehoben werden. Sodann mußte sehr sorgfältig ein erhöhtes Bett für die untere Stirnfläche hergerichtet werden, das exakt so zu bemessen war, daß die obere Stirnfläche des Kappenkörpers genau mit der neu anzubringenden Wecdecke fluchtete.
  • Sodann mußte -die- Reparaturstelle sehr sorgfältig verfüllt und dem StraRenniveau wieder angepaßt werden. ehr häufig entstanden auf diese Weise geringe Höhenunterschiede, die sich beim Befahren oder Begehen der Wegdecke unangenehm als Unebenheit bemerkbar machten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Straßenkappe der einleitend genannten Art so zu verbesseren, daß das Versetzen der Straßenkappe auf einfache und kostengünstige Weise durchgeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kappenkörper von der oberen Stirnfläche in Richtung auf eine dieser gegenüberliegende untere Stirnfläche sich mindestens im Bereich einer Seitenwandung konisch verjüngt.
  • Eine derartige Straßenkappe kann mit Hilfe einer an ihrer oberen Stirnfläche angreifenden und ihn aus dem WegRörper herausziehenden Kraft leicht aus einem Hohlraum entfernt werden, in dem der Kappenkörper befestigt ist. Dabei ist eine Beschädigung des Weg körpers nicht notwendig. Vielmehr löst sich der Kappenkörper aufgrund seiner in Richtung auf seine untere Stirnfläche sich verjüngende Konizität ohne Schwierigkeiten aus dem Hohlraum. Nunmehr kann der Hohlraum in der Weise hergerichtet werden, daß der Kappenkörper nach seinem Wiedereinsetzen eine bezüglich des V;egRörpers höhere Lage einnimmt als zuvor. Zu diesem Zwecke wird eine Schicht auf die Wandung des Hohlraums aufgetragen, deren Dicke so bemessen ist, daß der Kappenkörper mit seiner oberen Stirnfläche genau mit der Wefdecke abschließt. Auch diese Befestigung des Kappenkörpers erfordert nur einen geringen Arbeitseinsatz und ist daher billig. Darüber hinaus ist die Anpassung der oberen Stirnfläche des Kappenkörpers an die PTe7decke sehr einfach. Durch einen auf die obere Stirnfläche einwirkenden Druck wird der Paßsitz des Kappenkörpers innerhalb der Wegdecke noch verbessert. Durch diesen Druck sinkt der Kappenkörper weiter in die Weodecke ein, so daß sich der Druck der Seitenwandungen auf die mit dem Bindemittel versehenen Wandungen des Hohlraums erhöht. Durch diese Druckerhöhung wird bewirkt, daß die Seitenwandungen sehr gut auf den Wandungen des Hohlraumes haften. Außerdem erfolgt eine stufenlose Anpassung der oberen Stirnfläche an das Niveau der Weg decke.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung beruht ein Verfahren zum Versetzen einer Straßenkappe in einem Wecr,körper durch Anheben eines die Straßenkappe bildenden Kappenkörpers auf ein Niveau, das einer auf den Weqkörper aufzubringenden Wegdecke entspricht, darauf, daß der sich konisch von einer in der Wegdecke mündenden oberen Stirnfläche in Richtung auf eine gegenüberliegende untere Stirnfläche sich verjüngende Kappenkörper aus dem Wekörper herausgezogen wird, ein sich dabei in dem Wecr-' körper bildender Hohlraum im Bereich seines unteren Endes mit einer der Dicke der Wey. decke entsprechenden Auflageschicht verfüllt und auf die Wandungen des Hohlraumes Bindemittel aufgebracht wird und anschließend der Kappenkörper wieder in den Hohlraum eingesetzt wird.
  • Bei diesem Verfahren wird gleichzeitig ein sehr fester Paßsitz des Kappenkörpers in dem Hohlraum erzeugt und außerdem die obere Stirnfläche genau auf das Niveau der t7egiecke angepaßt. Dabei liegt der Kappenkörper sehr fest auf den entsprechenden Wandungen des Hohlraumes auf und ist fest mit diesen über das Bindemittel verbunden. Im Gegensatz zu den im Stand der Technik bekannten herkömmlichen Straßenkappen verdichtet sich durch einen auf die obere Stirnfläche aufgebrachten Druck das den iCappenkörper umgebende Material.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
  • In den-Zeichnungen zeigen: Fig. 1 : Einen Längsschnitt durch eine in einen lleqAorper eingebaute Straßenkappe, Fig. 2 : einen Querschnitt durch eine Straßenkappe entlang der Schnittlinie II-II in Figur 1, Fig. 3 : einen Querschnitt durch eine Straßenkappe entlang der Schnittlinie II-II in Figur 1 und Fig. 4 : einen weiteren Querschnitt durch eine Straßenkappe entlang der Schnittlinie Il-Il in Figur 1.
  • Eine Straßenkappe besteht im wesentlichen aus einem Kappenkörper 1 und einem Deckel 2. Der Deckel liegt auf einem Bund 3 auf, der sich durch Seitenwandungen 5, 6 erstreckt, die den Kappenkörper 1 bilden. Diese Seitenwandungen 5, 6 umschließen einen Hohlraum 7, durch den sich ein Führungsrohr 8 in Richtung der Längsachse des Kappenkörpers 1 erstreckt. Mit seinem oberen Ende 9 verläuft es unmittelbar unterhalb einer dem Hohlraum 7 zugewandten Unterfläche 1o des Deckels 2.
  • Der Deckel 2 verschließt eine in der Stirnfläche 4 vorgesehene Öffnung 11, die den Zugang zum Hohlraum 7 eröffnet. Zur Abnahme des Deckels 2 ist in seine der Unterfläche 1o gegenüberliegende Oberfläche 12 ein Griff 13 eingelassen, an dem der Deckel 2 erfaßt und von dem Kappenkörper 1 abgenommen werden kann.
  • Der Kappenkörper 1 wird an seinem der oberen Stirnfläche 4 gegenüberliegenden Ende von einer unteren Stirnfläche 14 abgeschlossen, die sich von den Seitenwandungen 5, 6 in Richtung auf den Hohlraum 7 erstreckt. Durch die Stirnfläche 14 erstreckt sich eine Bohrung 15, durch die das Führungsrohr 8 in den Hohlraum 7 mündet. Die Bohrung 15 ist in ihrem Querschnitt dem Querschnitt des Führungsrohres 8 insoweit angepaßt, als das Führungsrohr 8 innerhalb der Bohrung 15 geführt wird.
  • Die Seitenwandungen 5,- 6 verlaufen von der oberen Stirnfläche 4 in Richtung auf die untere Stirnfläche 14 konisch. Dabei verjüngt sich der Querschnitt des Kappenkörpers 1 in Richtung auf die untere Stirnfläche 14.
  • Im Bereich der oberen Stirnfläche 4 umgibt den Kappenkörper 1 ein Bund 16, der etwas breiter als der Deckel 2 dick ist. Die Breite des Bundes 16 liegt in etwa zwischen 5 und 15 cm. Der Bund 16 steht mit einem Absatz 17 über die sich an ihn in Richtung auf die untere Stirnfläche 14 erstreckende Seitenwandung 5, 6 ab. Dieser Absatz 17 hat eine Breite von 1o bis 40 mm.
  • Der Bund 16 bildet im Bereich der oberen Stirnfläche 4 einen den Deckel umgebenden Rand 18 aus, der die Öffnung 11 umschließt. Dieser Rand besitzt eine Dicke von etwa2 bis 1o cm.
  • Durch das Führungsrohr 8 erstreckt sich ein Stellorgan 19. Dieses kann beispielsweise als ein Vierkantstahl ausgebildet sein. Dieses Stellorgan 19 liegt mit seinem oberen Ende 20 unterha2b des Deckels 2 und ragt soviel aus dem oberen Ende 9 des Führungsrohres 8 heraus, daß auf das obere Ende 20 ein Betätigungswerkzeug aufgesetzt werden kann, wenn der Deckel 2 aus der Öffnung 11 herausgenommen worden ist. Mit Hilfe dieses nicht dargestellten Betätigungswerkzeuges kann das Stellorgan 19 um seine Achse gedreht und damit eine Steuerarmatur 21 betätigt werden, an deren Steuerorgan das Stellorgan 19 angekoppelt ist. Diese Steuerarmatur 21 liegt in einer Rohrleitung 22, die sich durch einen Weq-Drper 23 erstreckt.
  • Dieser Weiörper wird im Bereich der oberen Stirnfläche 4 von einer Wecdecke 24 begrenzt, mit deren Oberfläche 25 die obere Stirnfläche 4 fläche tet.
  • Der Kappenkörper 1 ist mit einem Bindemittel 26 in den Wegkörper 23 eingebunden. Dieses Bindemittel 26 bekleidet Wandungen 27 eines Hohlraumes 28, der entsprechend der Größe des Kappenkörpers 1 in den N¢egkörper 23 eingelassen ist. An diesem Bindemittel 26 liegen die Seitenwandungen 5, 6 mit ihren Außenflächen 29, 3o an. Bei dem Bindemittel 26 handelt es sich um ein mit dem Material des Kappenkörpers 1 gut abbindendes Mittel, beispielsweise Asphalt.
  • Darüber hinaus liegt der Kappenkörper 1 mit seiner unteren Stirnfläche 14 auf einem Fundament 31 auf, das einen der Armatur 21 zugewandten Boden 32 des Hohlraums 28 bedeckt. Bei diesem Fundament 31 kann es sich beispielsweise um eine Betonschicht handeln.
  • Es ist aber auch möglich, andere niveauausgleichende Schichten zu verwenden, in denen der Kappenkörper 1 entsprechend der Oberfläche 25 in der Wecdecke 24 ausgerichtet werden kann. Außerdem ist das Fundament 31 so beschaffen, daß es sich unter einem auf die obere Stirnfläche 4 in Richtung auf die untere Stirnfläche 14 einwirkenden Druck 33 verdichtet und eine Ausrichtung des Kappenkörpers 1 zuläßt.
  • Zunächst wird in dem Wegkörper 23- der Hohlraum 28 so ausgehoben, daß seine Wandungen 27 in etwa planparallel zu den Seitenwandungen 5, 6 des einzusetzenden Kappenkörpers 1 verlaufen. Dabei wird der Hohlraum 28 so tief in den zWeAörper 23 eingebracht, daß auf dem Boden 32 des Hohlraums 28 noch das Fundament 31 eingebracht werden, auf dem der Kappenkörper 1 auszurichten ist.
  • Sodann wird das Bindemittel 26 sowohl auf die Wandungen 27 des Hohlraums 28 als auch auf das Fundament 31 aufgebracht. Sodann wird der Kappenkörper 1 mit der Bohrung 15 über das Führungsrohr 8 gestülpt und in den Hohlraum 28 abgesenkt. Dabei kommen die in Richtung auf die untere Stirnfläche 14 konisch verlaufenden Seitenwandungen 5, 6 mit ihren Außenflächen 29, 30 an dem Bindemittel 26 zur Anlage, während die untere Stirnfläche 14 auf dem Fundament 31 aufliegt. Sodann wird der Druck 33 aufgebracht. Durch diesen Druck wird eine intensive Verpressung der Außenflächen 29, 30 mit dem Bindemittel 26 herbeigeführt, so daß die Außenflächen 29, 30 fest auf dem Bindemittel 26 anhaften.
  • Durch diesen Druck 33 wird auch das Fundament 31 durch den über die untere Stirnfläche übertragenen Druck verdichtet und dabei der Kappenkörper 1 bezüglich der Oberfläche 25 der t1ea,,decke 24 ausgerichtet. Sodann wird der Hohlraum 7 mit Hilfe des Deckels 2 verschlossen.
  • Sollte die Notwendigkeit bestehen, eine neue decke 24 auf den Weakörper 23 aufzubringen, so muß die Straßenkappe auf das Niveau der neuen IJegdecke 24 angehoben werden. Zu diesem Zwecke wird der Kappenkörper 1 aus dem Hohlraum 28 herausgehoben. Zu diesem Zwecke ist es denkbar, im Bereich der Stirnfläche 4 das Bindemittel 26 so weit zu entfernen, daß mit einem Hebezeug der Absatz 17 des Kappenkörpers 1 angefaßt werden kann. Durch Aufbringung eines in Richtunqder Längsachse wirkenden Zuges wird der Kappenkörper 1 aus dem Hohlraum 28 herausgezogen.
  • Nunmehr wird auf das Fundament 31 eine der neue Weodecke 24 entsprechende Fundamentschicht aufgebracht, die dazu führt, daß der Kappenkörper 1 auf das Niveau der neuen Oberfläche 25 der Wegdecke 24 angehoben wird Außerdem wird Bindemittel 26 auf die Wandungen 27 des Hohlraums 28 aufgetragen, so daß die Wandungen 27 des Hohlraums 28 der Konizität des nunmehr angehobenen Kappenkörpers 1 entsprechen.
  • Daraufhin wird der Kappenkörper 1 wieder in den Hohlraum 28 abgesenkt, so daß die Außenflächen 29, 30 auf das Bindemittel 26 drücken und mit diesem eine feste Verbindung eingehen. Darüber hinaus drückt die Stirnfläche 14 auf die neuerdings auf das alte Fundament 31 aufgebrachte Fundamentschicht und verdichtet diese. Gleichzeitig wird der Kappenkörper 1 innerhalb des Wegkörpers 23 ausgerichtet. Dabei wirkt der Absatz 17 verdichtend auf das sich unter ihm erstreckende Bindemittel 26, so daß dafür Sorge getragen ist, daß das Bindemittel 26 sich sehr fest an die Außenflächen 29, 30 anschmiegt. Zweckmäßigerweise wird der Druck 33 mit Hilfe einer Straßenwalze aufgebracht, die die Oberfläche 25 der Straßendecke 24 glattwalzt und bei dieser Gelegenheit den zum Verpressen ausreichenden Druck 33 auf den Kappenkörper 1 ausübt. Es ist jedoch auch möglich, den Druck 33 mit anderen Hilfsmitteln, zum Beispiel mit Hilfe einer entsprechenden Rampe aufzubringen.
  • Der Kappenkörper 1 kann einen runden Querschnitt 34, einen ovalen Querschnitt 35 oder einen eckigen Querschnitt, beispielsweise einen quadratischen Querschnitt 36 aufweisen. In jedem Falle verlaufen die Seitenwandungen 5, 6 im Sinne einer konischen Verjüngung des Kappenkörpers 1 in Richtung von der oberen Stirnfläche 4 zur unteren Stirnfläche 14.
  • Der Kappenkörper 1 kann aus Metall, beispielsweise Gußeisen oder Buntmetallen, bestehen. Er kann auch als geschweißter Kappenkörper 1 aus Stahlblech hergestellt sein. Es ist jedoch auch möglich, den Kappenkörper 1 aus Kunststoff oder Keramik herzustellen.
  • Es ist auch möglich, den Bund 3 mit Hilfe eines Vorsprunges 37 in Richtung auf den Hohlraum 7 zu vergrößern. Dieser Vorsprung kann sich etwa ganz oder zum Teil über den Umfang erstrecken. Er eröffnet für eine den Kappenkörper 1 aus dem Hohlraum 28 herausziehende Zugvorrichtung, beispielsweise ein Hebezeug die Möglichkeit, den Kappenkörper 1 im Bereich des Vorsprunges 37 zu erfassen. An diesen Vorsprung 37 kann das Hebezeug auch dann anfassen, wenn der Kappenkörper 1 von dem ihm umgebenden Bindemittel 26 noch nicht befreit ist.
  • Zu diesem Zwecke wird lediglich der Deckel 2 vom Bund 3 abgenommen. Um zu verhindern, dan der Deckel 2 gestohlen wird oder auf andere Weise abhanden kommt, ist dieser beweglich am Kappenkörper 1 gehaltert Zu diesem Zwecke ragt eine Halterung 40 etwa waagerecht vom Kappenkörper 1 in den Hohlraum 7 hinein. Diese Halterung 40 weist ein Loch 39 auf, das sich im wesentlichen in lotrechter Richtung durch die Halterung 40 erstreckt. Durch dieses Loch 39 verläuft ein Stift 38, der an der Unterfläche lo des Deckels 2 befestigt ist und sich weitgehend lotrecht in den Hohlraum 7 erstreckt. Der Querschnitt dieses Stiftes 38 entspricht weitgehend demjenigen des Loches 39. An seinem durch das Loch 39 hindurchragenden Ende 41 trägt der Stift 38 eine Platte 42, die mit dem Stift 38 fest verbunden ist. Diese Platte 42 besitzt einen Querschnitt, der größer ist als derjenige des Loches 39. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Stift 38 durch das Loch 39 hindurchgezogen und der Deckel 2 vom Kappenkörper 1 entfernt werden kann. Der Deckel kann lediglich um einen Betrag angehoben werden, der der Entfernung des Endes 41 von der Halterung 40 entspricht, so lange der Deckel 2 auf dem Bund 3 aufliegt. Aufgrund ihrer exzentrischen Befestigung der Halterung 40 ist auch der Stift 38 exzentrisch zum Mittelpunkt des Deckels 2 an der Unterfläche 1o befestigt. Auf diese Weise ist es möglich, den Deckel 2 im angehobenen Zustand um die Mittelachse des Stiftes 38. so zu verschwenken, daß der Hohlraum 7 sowohl zur Betätigung des Stellorgans 19 als auch zur Anbringung des Hebezeuges am Vorsprung 37 zur Verfügung steht.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (25)

  1. Straßenkappe und Verfahren zu ihrem Versetzen Patentansprüche 1.Straßenkappe mit einem von Seitenwandungen gebildeten Kappenkörper, der einen Hohlraum umschließt und mit seiner oberen Stirnfläche in einer Weqdecke mündet, die an mindestens einer der Seitenwandungen anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) von der oberen Stirnfläche (4) in Richtung auf eine dieser gegenüberliegende untere Stirnfläche (14) sich mindestens im Bereich einer Seitenwandung (5, 6) konisch verjüngt.
  2. 2. Straßenkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) einen runden Querschnitt (34) aufweist.
  3. 3. Straßenkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) einen ovalen Querschnitt (35) aufweist.
  4. 4. Straßenkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) einen eckigen Querschnitt (36) aufweist.
  5. 5. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) im Bereich seiner oberen Stirnfläche (4) eine Öffnung (11) aufweist, die mit dem Hohlraum (7) in Verbindung steht und von einem abnehmbaren Deckel (2) verschlossen ist.
  6. 6. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 5r dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) auf seiner dem Hohlraum (7) zugewandten Unterfläche (lo) mit einem in den Hohlraum (7) hineinragenden Stift (35) versehen ist, der mit der Unterfläche (10) fest verbunden ist und durch ein in seinem Querschnitt demjenigen des Stiftes (33) angepaßtes Loch (39) hindurchragt,das in einer sich weitgehend waagerecht in den Hohlraum (7) erstreckenden Halterung (40) vorgesehen ist, die mit dem Kappenkörper (1) fest verbunden ist.
  7. 7. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch den Hohlraum (7) ein Stellorgan (19) für eine Steuerarmatur (21) erstreckt, die in einem von der Wegdecke (24) abgeschlossenen Wegkörper (23) liegt.
  8. 8. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) auf einem die Öffnung (11) umgebenden Bund (3) aufliegt.
  9. 9. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (3) in Form eines Vorsprungs (37) in den Hohlraum (7) als Widerlager für eine den Kappenkörper (1) erfassende Zugvorrichtung ausgebildet ist.
  10. lo. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) im Bereich seiner oberen Stirnfläche (4) einen die Seitenwandungen (5, 6) überragenden Bund (16) aufweist.
  11. 11 . Straßenkappe nach Anspruch 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Konizität des Kappenkörpers (1) in Richtung auf die untere Stirnfläche (14) unterhalb des Bundes (16) beginnt.
  12. 12. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (16) zylindrisch ausgestaltet ist.
  13. 13. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (16) von der oberen Stirnfläche (4) in Richtung auf die untere Stirnfläche (14) sich konisch verjüngend ausgebildet ist.
  14. 14. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (16) von der oberen Stirnfläche (4) in Richtung auf die untere Stirnfläche (14) sich konisch erweiternd ausgebildet ist.
  15. 15. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (16) eine Höhe aufweist, die zwischen 2 bis 1o cm liegt.
  16. 16. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 15., dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (16)- einen Querschnitt aufweist, der geringförmig den Deckel (2) allseits um 3 bis 8 cm überragt.
  17. 17. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis '6, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stirnfläche (14) einen in Richtung auf den Hohlraum (7) ragenden Kragen aufweist.
  18. ii,. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 17 , dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen eine Bohrung (15) umschließt, deren Querschnitt demjenigen eines Führungsrohres (8) entspricht, durch den sich das Stellorgan (19) erstreckt.
  19. 19. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 18 , dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (8) in der Bohrung (15) geführt ist.
  20. 2o . Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 19 , dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) aus Metall hergestellt ist.
  21. 1 . Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) aus Gußeisen hergestellt ist.
  22. 2k Straßenkappe nach Anspruch 1 bis ,o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappen-körper (1) aus geschweißtem Stahlblech hergestellt ist.
  23. 23. Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) aus Kunststoff hergestellt ist.
  24. )4 . Straßenkappe nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) aus Keramik hergestellt ist.
  25. 25 . Verfahren zum Versetzen einer Straßenkappe in einem Straßenkörper durch Anheben eines die Straßenkappe bildenden Kappenkörpers auf ein Niveau, das einer auf den C?. körper aufzubringenden VJea~Secke entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der sich konisch von einer in der Weg decke (24) mündenden oberen Stirnfläche (4) in Richtung auf eine gegenüberliegende untere Stirnfläche (14) sich verjüngende Kappenkörper (1) aus dem Wea,-örper (23) herausgezogen wird , ein sich dabei in dem Weakörper (23) bildender Hohlraum (28) im Bereich seines unteren Endes mit einer der Dicke der Weqdecke (24) entsprechenden Auflageschicht verfüllt und auf di-e Wandungen (27) des Hohlraumes (28) ein Bindemittel (26) ?ufsebracllt wird und anschließend der Kappenkörper (1) wieder in den Hohlraum (28) eingesetzt wird.
    6 . Verfahren nach Anspruch 25 , dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) mit auf seine obere Stirnfläche (4) in Richtung auf die untere Stirnfläche (14) einwirkenden Druck in den Hohlraum (28) eingesetzt wird.
    Verfahren nach Anspruch 25 und 26 , dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (1) in den Hohlraum (28) eingewalzt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch nach 25 bis 27 , dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel (26) im Bereich der Wandungen (27) des Hohlraumes (28) von einem Absatz (17) verdichtet wird, der im Bereich der oberen Stirnfläche (4) die Seitenwandungen (5, 6) des Kappenkörpers (1) in eine Richtung überragt, die von einem von dem Kappenkörper (1) umschlossenen Hohlraum (7) wegweist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4429423A1 (de) * 1994-08-19 1996-02-22 Heinrich Meier Eisengieserei G Straßenkappe
EP0728873A1 (de) * 1995-02-22 1996-08-28 Alcatel Kabel AG & Co. Vorrichtung zur Unterbringung der Baugruppen von aktiven und passiven Knotenpunkten fernmeldetechnischer Anlagen
DE19804436A1 (de) * 1997-12-17 1999-06-24 Cvu Consulting Fuer Versorgung Verfahren und Einrichtung zum Reinigen der Antriebsspindel einer Absperreinrichtung in einem Gas- oder Wasserleitungsnetz
EP2365138A1 (de) * 2010-03-03 2011-09-14 Wolfgang Schwarz Rahmen

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