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DE3120047C2 - Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten - Google Patents

Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten

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Publication number
DE3120047C2
DE3120047C2 DE3120047A DE3120047A DE3120047C2 DE 3120047 C2 DE3120047 C2 DE 3120047C2 DE 3120047 A DE3120047 A DE 3120047A DE 3120047 A DE3120047 A DE 3120047A DE 3120047 C2 DE3120047 C2 DE 3120047C2
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DE
Germany
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suction
container
bag
collecting bag
vacuum
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Expired
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DE3120047A
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English (en)
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DE3120047A1 (de
Inventor
Anton Dr. 4400 Münster-Roxel Härle
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Sterimed Gesellschaft fuer Medizinischen Bedarf mbH
Original Assignee
Sterimed Gesellschaft fuer Medizinischen Bedarf mbH
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Publication of DE3120047A1 publication Critical patent/DE3120047A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3120047C2 publication Critical patent/DE3120047C2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Abstract

Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Absaugung während der Operation, Entsorgung von Wundsekret, Urin, Magensondensekret od.dgl. vorgeschlagen, durch die das Entsorgen der Flüssigkeit oder die Entnahme der aufgesaugten Flüssigkeit ohne Berührung mit der Umgebungsluft oder Bedienungspersonal möglich ist.

Description

dadurch gekennzeichnet, daß der Saugbehälter (1, Xa) mit einem in den Bereich zwischen der Innenseite des Saugbehälters (1, Xa) und der Außenseite des Auffangbeutels (6, 6a) mündenden Druckanschluß ausgerüstet ist.
2. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlicheSaugleitung (3) auch als Druckleitung betrieben werden kann (F i g. 1 und 3).
3. Sauggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugbehälter (1, Xa) im Inneren mit einer Stützwandung (2, 33) ausgerüstet ist und in den Raum zwischen, der Innenseite des Saugbehälters (1, Xf) und -Jer zum Inneren des Saugbehälters (1, !ausrichteten Stützwandung (2, 33) die Säug- und Druckleitung^Ji) mündet
4. Sauggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine tragbare starrwandige Saugflasche (31) als Saugbehälter [Xa) eingesetzt ist, die eine gegenüber dem Inneren der Saugflasche durch eine Stfltzwandung (33) abgegrenzte, ein Punktierzentrum (34) aufweisende Ausbuchtung (35) besitzt (Fig. 3).
5. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Auffangbeutel (6) mündende, einen Unterdruck im Auffangbeutel (6) erzeugende Saugleitung (8) über einen Sicherheitsbehälter (11) zur Vakuumpumpe (4) geführt ist (F i g. 1).
6. Sauggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vakuum- oder druckerzeugende Pumpe (4) vorgesehen ist und in die Leitungen (3,8) zwischen der Pumpe (4) und dem Saugbehälter (1) ein Vakuum- bzw. Druckregelventil (14) eingeschaltet ist (F ig. 1).
7. Sauggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Saugschlauch (8) zwischen den Saugbehälter (1) und den Sicherheitsbehälter (11) ein Verschlußelement (9) eingeschaltet ist.
8. Sauggerät nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugschlauch (8) Vom Saugbehälter (1) zum Sicherheitsbehälter (11) innerhalb des Sicherheitsbehälters (11) tiefer endet als der vom Sicherheitsbehälter (:ll) zur Pumpe (4) führende Saugschlauch (12) (F i g. 1).
9. Sauggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwand (2) aus einer Lochwand (10) gebildet ist (F i g. 1).
10. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auffangbeutel (6a) in der
Saugflasche (31) festlegende Verschluß (17a; mit einem Sauganschlußstutzen {Ja) und einem Punktierzentrum (36) ausgerüstet ist (F i g. 3).
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
In der DE-AS 2106 631 wird eine sogenannte, »Sekretflasche« beschrieben, die mit einem Sauganschluß ausgerüstet ist, wobei zusätzlich ein Sauganschluß auf der Außenseite des innerhalb der Sekretflasche einhängbaren Beutels ein Vakuum erzeugt, um diesen aufzufalten. Nach Beendigung der Absaugung in den Beutel wird der so benutzte und gefüllte Beutel aus dem Behälter entnommen und entweder verworfen oder zur weiteren Untersuchung abtransportiert. Abgesehen davon, daß das Entnehmen des vollen Beutels schwierig ist und der Beutel auch bei der Entnahme einreißen kann, ist es mit dieser Vorrichtung nicht möglich, die aufgefangene Flüssigkeit ohne Kontakt mit der Umgebungsluft zu entleeren oder einer weiteren Verarbeitung zuzuführen.
!n der US-PS 25 97 715 wird eine Anordnung für einen Beutel zur Aufnahme von Blut für Transfusionen beschrieben. Bei dieser bekannten Einrichtung wird in einem Aufnahmebehälter ein flexibler Folienbeutel eingebracht, wobei der Aufnahmebehälter mit zwei Anschlußstutzen ausgerüstet ist, an die entweder ein Vakuum oder ein Druckanschluß angeschlossen werden kann, um somit beispielsweise die Fördergeschwindigkeit des Blutes in oder aus dem flexiblen Beutel zu beschleunigen. Der flexible Beutel selbst ist nicht an eine Vakuumquelle angeschlossen, Mit dieser bekannten Vorrichtung wird eine keimfreie Füllung, Lagerung und Entnahme von Blut beschrieben. Die bekannte Vorrichtung gemäß der US-PS 25 97 715 Mt in der Praxis auch keine Anregung zur Verbesserung der Einrichtung gemäß der DE-AS 21 06 631 gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung so zu verbessern, daß ein Sauggerät geschaffen wird, mit dem die aufgefangene Flüssigkeit ohne Kontakt mit der Umgebungsluft entnommen und entweder abgeführt oder einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, dsß der Saugbehälter mit einem in den Bereich zwischen der Innenseite des Saugbehälters und der Außenseite des Auffangbeutels mündenden Druckanschluß ausgerüstet ist
Mit einer solchen Einrichtung ist es nunmehr beispielsweise bei einem Urinbeutel möglich, über ein am Urinbeutel angeordnetes Punktierzentrum die Saugleitung anzuschließen und nunmehr den Inhalt des Urinbeutels, ohne daß der Urin mit der Umgebungsluft oder der Bedienungsperson in Kontakt kommt, in den Auffangbeutel zu Saugen. Da in der Saugleitung ein Unterdruck herrscht, wird weiterhin sichergestellt, daß bei Entnahme der Punktiernadel aus dem Urinbeutel ein Ansaugen der ggf. noch vorhandenen Flüssigkeitsreste in die Saugleitung erfolgt und daß es u. U. nicht einmal notwendig ist, stets neue Punktiernadeln für jeden Einsatzfall einzusetzen. Sind nunmehr mehrere, beispielsweise alle Urinbeutel einer Pflegestation in den Auffangbeutel eingesaugt, kann das Gerät in den Entsorgungsraum verbracht werden und nunmehr
durch Druckanwendungen geleert werden, und zwar wiederum, ohne daß die Bedienungsperson mit dem Inhalt des Saugbeutels in Kontakt kommt
Mit dem erfindungsgemäßen Gerät wird also sowohl die Infektionsgefahr erheblich verringert und gleichzeitig das Entleeren der zu entleerenden Beutel erheblich beschleunigt, denn nunmehr ist es möglich, daß beispielsweise eine Schwester in einem einzigen Durchgang alle vorhandenen Urinbeutel leeren kann und nicht gezwungen ist, mit jedem einzelnen Urinbeutel vom Krankenbett zum Entsorgungsraum zu gehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen erläutert. So wird beispielsweise im Anspruch 4 vorgeschlagen, die bekannten, vom Patienten tragbaren Saugflaschen dahingehend abzuändern, daß eine solche Saugflasche als Saugbehäiter eingesetzt ist, die eine gegenüber dem Inneren der Saugflasche durch eine StOtzwandung abgegrenzte, ein Punktierzentrum aufweisende Ausbuchtung besitzt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. ?n den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung, beispielsweise im Einsatzfall als Operationssauger,
Fig.2 in größerem Maßstab die Ausbildung des Verschlusses für den eigentlichen Saugbehälter in Verbindung mit der besonderen Ausbildung des Auffangbeutels in diesem Bereich und in »
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
In F ϊ g. 1 ist mit 1 ein Saugbehälter bezeichnet, der beispielsweise aus Glas besteht und relativ groß ausgebildet ist Innerhalb des Saugbehälters 1 ist eine luftdurchlässige Stützwandung 2 angeordnet, wobei zwischen der Stützwandung 2 und der Wandung des Saugbehälters 1 ein Raum geschaffen wird, in dem ein Vakuum oder ein Oberdruck erzeugt werden kann.
In diesen Raum mündet zu diesem Zweck eine Saug- und Druckleitung die zu einer vakuum- oder druckerzeugenden Pumpe 4 führt Bei 5 ist eine Verschlußvorrichtung für die Leitung 3 dargestellt, durch die die Leitung an das System angeschlossen oder von dem System abgekoppelt werden kann bzw. durch die es möglich ist in der Leitung 3 und in dem Raum zwischen dem Saugbehälter 1 und der Stützwandung 2 entweder einen Oberdruck oder einen Unterdruck aufrechtzuerhalten.
Innerhalb des Saugbehälters 1 ist ein Auffangbeutel 6 vorgesehen, der aus Folienmaterial besteht und dadurch "'" durch die relativ kleine öffnung des Saugbehälters 1 eingeführt werden kann. In den Auffangbeutel 6 mündet eine Saugleitung 7, die zum Operationsfeld zu einer leerzusaugenden Einrichtung od. dgl. führt Weiterhin mündet in den Auffangbeutel 6 ein Saugschlauch 8, der zur Pumpe 4 führt.
Der Saugschlauch 8 ist mit einem Verschlußelement, beispielsweise einem Klemmschieber 9, versehen, wobei in diesem Bereich der Saugschlauch 8 durch ein beispielsweise aus Gummi bestehendes, den Klemmschieber 9 tragendes Verbindungsstück 99 unterbrochen ist Durch den Klemmschieber 9 ist es möglich, den Saugschlauch 8 und dadurch das Innere des Auffangbeutels 6 vom System der Pumpe abzutrennen.
Die Stützwandung 2 des Saugbehälters 1 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Lochwandung 10 ausgebildet, so daß dadurch die Möglichkeit gegeben wird, bei Erzeugen eines Vakuums im Raum zwischen dem Saugbehälter 1 und der Stützwandung 2 den Auffangbeutel 6 an diese Wandung innen anzulegen, ohne daß ein Durchtritt der Folie des Auffangbeutels 6 durch die Löcher der Lochwandung 10 erfolgt
Selbstverständlich kann die Stützwandung 2 auch in grundsätzlich anderer Weise ausgebildet sein, beispielsweise relativ vollwandig gestaltet sein und nur wenige Öffnungen zur Einwirkung des Vakuums aufweisen.
Mit 11 ist in F i g. 1 ein Sicherheitsbehälter bezeichnet, in dem der Saugschlauch 8 mündet und aus dem ein Saugschlauch 12 zur Pumpe 4 führt, wobei in diese Verbindung ein Druckreduzierventil 14 eingeschaltet ist das die Möglichkeit gibt jeden beliebigen gewünschten Unterdruck im und außerhalb des Auffangbeutels 6 und den erforderlichen Überdruck außerhalb des Auffangbeutels 6 aufrechtzuerhalten. Das Druckreduzierventil 14 arbeitet dabei automatisch derart, daß die jeweils gewünschte Vakuumhöhe im Inneren des Auffangbeutels 6 und in dem Zwischenraum zwischen Saugbehälter 1 und Stützwandung 2 aufrechterh?"ien wird, wobei vorzugsweise das Vakuum im Auffangbou'c! 6 niedriger als der Vakuumdruck im Zwischenraum ist
In die Saugleitung 7 ist ebenfalls eine Schiebeklemme 9a eingesetzt die auch von einem den Saugschlauch 7 unterteilenden Gummischlauchstück 77 getragen wird, so daß hier ein Abkoppeln des Systems vom Saugschlauch 7 ohne Schwierigkeiten möglich ist
Wie aus F i g. 1 weiterhin ersichtlich, mündet der Saugschlauch 7 in den Auffangbeutel 6 Ciefer als das in den Auffangbeutel 6 reichende Ende des Saugschlauches 8. Umgekehrt mündet der Saugschlauch 8 in den Sicherheitsbehälter 11 tiefer als der in diesen Sicherheitsbehälter 11 mündende Saugschlauch 12. Durch diese Maßnahme isi sichergestellt, daß ein Mitreißen von aus dem Saugschlauch 7 in den Auffangbeutel 6 und aus dem Saugschlauch 8 in den Sicherheitsbehälter 11 fließenden Flüssigkeitsmengen durch die zugeordnete zur Pumpe führende Leitung ausgeschlossen Lt.
Aus der vorausgehenden Erläuterung und aus der Darstellung ist ersichtlich, daß mit der erfindungsgemäßen Anordnung ein Auffalten des Auffangbeutels 6 innerhalb des Saugbehälters 1 möglich ist Weiterhin kann innerhalb des Auffangbeutels 5 ein Vakuum aufrechterhalten werden, wenn dieses Vakuum kleiner ist als das Vakuum, das zwischen dem Saugbehälter 1 und der Außenwandung des Auffangbeutels 6 erzeugt wird.
In Fig.2 ist in etwas größerem Maßstab die Ausbildung des den Saugbehälter abschließenden Verschlusses dargestellt Der Verschluß 17 ist dabei an dem Saugbehälter 1 festlegbar und verschließt den Saugbehälter 1 vakuumdicht
Bei Pb ist der obere Bereich des Auffangbeutels 6 erkennbar, der gegenüber dem übrigen Bereich des Auffangbeutels 6 erheblich stärker ausgebildet ist und damit ein Kollabieren in diesem Bereich verhindert. Außerdem trägt der obere Bereich 6b des Auffangbeutels 6 die Anschliißstücke der Saugleitung 7 und der Saugleitung 8 fest, so daß bei einem Verwerfen des Beutels gleichzeitig diese kurzen AnschlußstUcke mit verworfen werden können.
Durch Aufbringen des Verschlusses i7 auf den Saugbehälter 1 erfolgt somit gleichzeitig ein Festlegen und vakuumdichtes Verschließen des Saugbehälters und des Auffangbeutels.
In Fig.3 ist eine Saugflasche 31 dargestellt, die den Saugbehälter la bildet In diesem Saugbehälter la ist ein Auffangbeutel 6a angeordnet, wobei im wesentlichen
die gleiche VerschluOanordnung, wie sie in Fig.2 dargestellt ist, eingesetzt werden kann. Anstelle des bei dieser Einrichtung nicht erforderlichen Saugschlauches 8 ist ein Punktierzentrum 36 im Verschluß 17a vorgesehen.
An der Außenwand der Saugflasche 31 ist eine Ausbuchtung 35 vorgesehen, die gegenüber dem Inneren der Saugflasche 31 durch eine Stützwand 33 abgetrennt wird. Diese Ausbuchtung 35 weist an ihrem oberen Ende ein Punktierzentrum 34 auf, durch das beispielsweise eine Nadel eingesetzt werden kann, die durch Erzeugen eines Vakuums nunmehr den innerhalb des Saugbehälters la angebrachten Auffangbeutels 6a aufbläht, wobei durch den Aufblähvorgang gleichzeitig im Inneren des Auffangbeutels der erforderliche Unterdruck erzeugt wird, der nunmehr über die Saugleitung 7a zum Bereich führt, in dem beispielsweise Wundsckret 5Ib0Cs?!!"* werden so!!.
Wenn die in F i g. 3 dargestellte Saugflasche für die Wunddränage eingesetzt werden soll, übernimmt die Ausbuchtung 35 und damit das Punktierzentrum 34 die Funktion der Leitung 3 gemäß Fig. 1. Eventuell kann im Bereich des Punktierzentrums 34 auch jede andere beliebige, unterdruckerzeugende Vorrichtung angeschlossen werden, da dieser Bereich nicht steril gehalten werden muß.
Das Sekret wird im Auffangbeutel 6a in der tragbaren, beispielsweise 800 ml fassenden starrwandigen Saugflasche 31 Ober einen in diese Flasche dicht verschließend eingesetzten Auffangbeutel 6a aufgefan gen, wobei vorzugsweise dieser Auffangbeutel 6a ebenfalls das Punktierzentrum 36 aufweist, das anstelle des Leitungsanschlusses 8 gemäß der Ausführungsform entsprechend F i g. 1 tritt. Hier kann eine Probeentnahme und -entleerung während des Dränagebetriebes erfolgen.
Diese Ausführungsform hat gegenüber den bisher bekannten Ausführungsformen von Saugflaschen den Vorteil «s— ein erheblicher SCostens^ts*' <»Aer»ai·· wWA und gleichzeitig die Druckregulierung jetzt außerhalb des Auffangbeutels 6a über eine Unterdruckanschlußstelle oder ein Punktierzentrum erfolgen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 Patentansprüche:
1. Sauggerät zum Ansaugen vo:n Körpersekreten mit
a) einem Saugbehälter (1, Xa),
b) einem in den Säugbehälter (I1 Xa) einhängbaren flexiblen Auffangbeutel (6, %a), der an seiner Einfüllöffnung abdichtend und fest im Saugbehälter(l,la;gehaltenist,
c) einer Anschlußöffnung für eine Vakuumquelle und einer Anschlußöffnung für eine Absaügleitung, die in den Auffangbeutel (6, 6a) münden und
d) einer unabhängig vom Auffangbeutel (6, 6a) zwischen der Innenseite des Saugbehälters (1, ia) und der Außenseite des Auffangbeutels (6, 6a) vorgesehenen Anschlußöffnung für eine zusätzliche Saugleitung (3),
DE3120047A 1981-05-20 1981-05-20 Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten Expired DE3120047C2 (de)

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DE3120047A1 DE3120047A1 (de) 1982-12-16
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