DE3120047C2 - Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten - Google Patents
Sauggerät zum Ansaugen von KörpersekretenInfo
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Abstract
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Absaugung während der Operation, Entsorgung von Wundsekret, Urin, Magensondensekret od.dgl. vorgeschlagen, durch die das Entsorgen der Flüssigkeit oder die Entnahme der aufgesaugten Flüssigkeit ohne Berührung mit der Umgebungsluft oder Bedienungspersonal möglich ist.
Description
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugbehälter (1, Xa) mit einem in den Bereich zwischen der
Innenseite des Saugbehälters (1, Xa) und der Außenseite des Auffangbeutels (6, 6a) mündenden
Druckanschluß ausgerüstet ist.
2. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlicheSaugleitung (3) auch als
Druckleitung betrieben werden kann (F i g. 1 und 3).
3. Sauggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugbehälter (1, Xa) im
Inneren mit einer Stützwandung (2, 33) ausgerüstet ist und in den Raum zwischen, der Innenseite des
Saugbehälters (1, Xf) und -Jer zum Inneren des
Saugbehälters (1, !ausrichteten Stützwandung (2,
33) die Säug- und Druckleitung^Ji) mündet
4. Sauggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine tragbare starrwandige Saugflasche (31) als Saugbehälter [Xa)
eingesetzt ist, die eine gegenüber dem Inneren der Saugflasche durch eine Stfltzwandung (33) abgegrenzte, ein Punktierzentrum (34) aufweisende
Ausbuchtung (35) besitzt (Fig. 3).
5. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Auffangbeutel (6) mündende,
einen Unterdruck im Auffangbeutel (6) erzeugende Saugleitung (8) über einen Sicherheitsbehälter (11)
zur Vakuumpumpe (4) geführt ist (F i g. 1).
6. Sauggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vakuum- oder druckerzeugende Pumpe (4) vorgesehen ist und in die Leitungen
(3,8) zwischen der Pumpe (4) und dem Saugbehälter (1) ein Vakuum- bzw. Druckregelventil (14) eingeschaltet ist (F ig. 1).
7. Sauggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Saugschlauch (8) zwischen den
Saugbehälter (1) und den Sicherheitsbehälter (11) ein
Verschlußelement (9) eingeschaltet ist.
8. Sauggerät nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugschlauch (8) Vom
Saugbehälter (1) zum Sicherheitsbehälter (11) innerhalb des Sicherheitsbehälters (11) tiefer endet
als der vom Sicherheitsbehälter (:ll) zur Pumpe (4) führende Saugschlauch (12) (F i g. 1).
9. Sauggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwand (2) aus einer Lochwand
(10) gebildet ist (F i g. 1).
10. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auffangbeutel (6a) in der
Saugflasche (31) festlegende Verschluß (17a; mit
einem Sauganschlußstutzen {Ja) und einem Punktierzentrum (36) ausgerüstet ist (F i g. 3).
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten gemäß dem Oberbegriff
des Hauptanspruches.
In der DE-AS 2106 631 wird eine sogenannte,
»Sekretflasche« beschrieben, die mit einem Sauganschluß ausgerüstet ist, wobei zusätzlich ein Sauganschluß auf der Außenseite des innerhalb der Sekretflasche einhängbaren Beutels ein Vakuum erzeugt, um
diesen aufzufalten. Nach Beendigung der Absaugung in den Beutel wird der so benutzte und gefüllte Beutel aus
dem Behälter entnommen und entweder verworfen oder zur weiteren Untersuchung abtransportiert.
Abgesehen davon, daß das Entnehmen des vollen Beutels schwierig ist und der Beutel auch bei der
Entnahme einreißen kann, ist es mit dieser Vorrichtung nicht möglich, die aufgefangene Flüssigkeit ohne
Kontakt mit der Umgebungsluft zu entleeren oder einer weiteren Verarbeitung zuzuführen.
!n der US-PS 25 97 715 wird eine Anordnung für einen Beutel zur Aufnahme von Blut für Transfusionen
beschrieben. Bei dieser bekannten Einrichtung wird in einem Aufnahmebehälter ein flexibler Folienbeutel
eingebracht, wobei der Aufnahmebehälter mit zwei Anschlußstutzen ausgerüstet ist, an die entweder ein
Vakuum oder ein Druckanschluß angeschlossen werden kann, um somit beispielsweise die Fördergeschwindigkeit des Blutes in oder aus dem flexiblen Beutel zu
beschleunigen. Der flexible Beutel selbst ist nicht an eine Vakuumquelle angeschlossen, Mit dieser bekannten
Vorrichtung wird eine keimfreie Füllung, Lagerung und Entnahme von Blut beschrieben. Die bekannte Vorrichtung gemäß der US-PS 25 97 715 Mt in der Praxis auch
keine Anregung zur Verbesserung der Einrichtung gemäß der DE-AS 21 06 631 gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung so zu verbessern, daß ein
Sauggerät geschaffen wird, mit dem die aufgefangene Flüssigkeit ohne Kontakt mit der Umgebungsluft
entnommen und entweder abgeführt oder einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, dsß der Saugbehälter mit einem in den
Bereich zwischen der Innenseite des Saugbehälters und der Außenseite des Auffangbeutels mündenden Druckanschluß ausgerüstet ist
Mit einer solchen Einrichtung ist es nunmehr beispielsweise bei einem Urinbeutel möglich, über ein
am Urinbeutel angeordnetes Punktierzentrum die Saugleitung anzuschließen und nunmehr den Inhalt des
Urinbeutels, ohne daß der Urin mit der Umgebungsluft oder der Bedienungsperson in Kontakt kommt, in den
Auffangbeutel zu Saugen. Da in der Saugleitung ein Unterdruck herrscht, wird weiterhin sichergestellt, daß
bei Entnahme der Punktiernadel aus dem Urinbeutel ein Ansaugen der ggf. noch vorhandenen Flüssigkeitsreste
in die Saugleitung erfolgt und daß es u. U. nicht einmal notwendig ist, stets neue Punktiernadeln für jeden
Einsatzfall einzusetzen. Sind nunmehr mehrere, beispielsweise alle Urinbeutel einer Pflegestation in den
Auffangbeutel eingesaugt, kann das Gerät in den Entsorgungsraum verbracht werden und nunmehr
durch Druckanwendungen geleert werden, und zwar wiederum, ohne daß die Bedienungsperson mit dem
Inhalt des Saugbeutels in Kontakt kommt
Mit dem erfindungsgemäßen Gerät wird also sowohl die Infektionsgefahr erheblich verringert und gleichzeitig
das Entleeren der zu entleerenden Beutel erheblich beschleunigt, denn nunmehr ist es möglich, daß
beispielsweise eine Schwester in einem einzigen Durchgang alle vorhandenen Urinbeutel leeren kann
und nicht gezwungen ist, mit jedem einzelnen Urinbeutel vom Krankenbett zum Entsorgungsraum zu
gehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen erläutert. So
wird beispielsweise im Anspruch 4 vorgeschlagen, die bekannten, vom Patienten tragbaren Saugflaschen
dahingehend abzuändern, daß eine solche Saugflasche als Saugbehäiter eingesetzt ist, die eine gegenüber dem
Inneren der Saugflasche durch eine StOtzwandung abgegrenzte, ein Punktierzentrum aufweisende Ausbuchtung
besitzt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnungen erläutert. ?n den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung,
beispielsweise im Einsatzfall als Operationssauger,
Fig.2 in größerem Maßstab die Ausbildung des
Verschlusses für den eigentlichen Saugbehälter in Verbindung mit der besonderen Ausbildung des
Auffangbeutels in diesem Bereich und in »
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
In F ϊ g. 1 ist mit 1 ein Saugbehälter bezeichnet, der
beispielsweise aus Glas besteht und relativ groß ausgebildet ist Innerhalb des Saugbehälters 1 ist eine
luftdurchlässige Stützwandung 2 angeordnet, wobei zwischen der Stützwandung 2 und der Wandung des
Saugbehälters 1 ein Raum geschaffen wird, in dem ein Vakuum oder ein Oberdruck erzeugt werden kann.
In diesen Raum mündet zu diesem Zweck eine Saug- und Druckleitung die zu einer vakuum- oder druckerzeugenden
Pumpe 4 führt Bei 5 ist eine Verschlußvorrichtung für die Leitung 3 dargestellt, durch die die
Leitung an das System angeschlossen oder von dem System abgekoppelt werden kann bzw. durch die es
möglich ist in der Leitung 3 und in dem Raum zwischen dem Saugbehälter 1 und der Stützwandung 2 entweder
einen Oberdruck oder einen Unterdruck aufrechtzuerhalten.
Innerhalb des Saugbehälters 1 ist ein Auffangbeutel 6 vorgesehen, der aus Folienmaterial besteht und dadurch "'"
durch die relativ kleine öffnung des Saugbehälters 1 eingeführt werden kann. In den Auffangbeutel 6 mündet
eine Saugleitung 7, die zum Operationsfeld zu einer leerzusaugenden Einrichtung od. dgl. führt Weiterhin
mündet in den Auffangbeutel 6 ein Saugschlauch 8, der zur Pumpe 4 führt.
Der Saugschlauch 8 ist mit einem Verschlußelement, beispielsweise einem Klemmschieber 9, versehen, wobei
in diesem Bereich der Saugschlauch 8 durch ein beispielsweise aus Gummi bestehendes, den Klemmschieber
9 tragendes Verbindungsstück 99 unterbrochen ist Durch den Klemmschieber 9 ist es möglich, den
Saugschlauch 8 und dadurch das Innere des Auffangbeutels 6 vom System der Pumpe abzutrennen.
Die Stützwandung 2 des Saugbehälters 1 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Lochwandung 10
ausgebildet, so daß dadurch die Möglichkeit gegeben wird, bei Erzeugen eines Vakuums im Raum zwischen
dem Saugbehälter 1 und der Stützwandung 2 den Auffangbeutel 6 an diese Wandung innen anzulegen,
ohne daß ein Durchtritt der Folie des Auffangbeutels 6 durch die Löcher der Lochwandung 10 erfolgt
Selbstverständlich kann die Stützwandung 2 auch in grundsätzlich anderer Weise ausgebildet sein, beispielsweise
relativ vollwandig gestaltet sein und nur wenige Öffnungen zur Einwirkung des Vakuums aufweisen.
Mit 11 ist in F i g. 1 ein Sicherheitsbehälter bezeichnet,
in dem der Saugschlauch 8 mündet und aus dem ein Saugschlauch 12 zur Pumpe 4 führt, wobei in diese
Verbindung ein Druckreduzierventil 14 eingeschaltet ist das die Möglichkeit gibt jeden beliebigen gewünschten
Unterdruck im und außerhalb des Auffangbeutels 6 und den erforderlichen Überdruck außerhalb des Auffangbeutels
6 aufrechtzuerhalten. Das Druckreduzierventil 14 arbeitet dabei automatisch derart, daß die jeweils
gewünschte Vakuumhöhe im Inneren des Auffangbeutels 6 und in dem Zwischenraum zwischen Saugbehälter
1 und Stützwandung 2 aufrechterh?"ien wird, wobei
vorzugsweise das Vakuum im Auffangbou'c! 6 niedriger
als der Vakuumdruck im Zwischenraum ist
In die Saugleitung 7 ist ebenfalls eine Schiebeklemme 9a eingesetzt die auch von einem den Saugschlauch 7
unterteilenden Gummischlauchstück 77 getragen wird, so daß hier ein Abkoppeln des Systems vom
Saugschlauch 7 ohne Schwierigkeiten möglich ist
Wie aus F i g. 1 weiterhin ersichtlich, mündet der Saugschlauch 7 in den Auffangbeutel 6 Ciefer als das in
den Auffangbeutel 6 reichende Ende des Saugschlauches 8. Umgekehrt mündet der Saugschlauch 8 in den
Sicherheitsbehälter 11 tiefer als der in diesen Sicherheitsbehälter
11 mündende Saugschlauch 12. Durch diese Maßnahme isi sichergestellt, daß ein Mitreißen
von aus dem Saugschlauch 7 in den Auffangbeutel 6 und aus dem Saugschlauch 8 in den Sicherheitsbehälter 11
fließenden Flüssigkeitsmengen durch die zugeordnete zur Pumpe führende Leitung ausgeschlossen Lt.
Aus der vorausgehenden Erläuterung und aus der Darstellung ist ersichtlich, daß mit der erfindungsgemäßen
Anordnung ein Auffalten des Auffangbeutels 6 innerhalb des Saugbehälters 1 möglich ist Weiterhin
kann innerhalb des Auffangbeutels 5 ein Vakuum aufrechterhalten werden, wenn dieses Vakuum kleiner
ist als das Vakuum, das zwischen dem Saugbehälter 1 und der Außenwandung des Auffangbeutels 6 erzeugt
wird.
In Fig.2 ist in etwas größerem Maßstab die Ausbildung des den Saugbehälter abschließenden
Verschlusses dargestellt Der Verschluß 17 ist dabei an dem Saugbehälter 1 festlegbar und verschließt den
Saugbehälter 1 vakuumdicht
Bei Pb ist der obere Bereich des Auffangbeutels 6
erkennbar, der gegenüber dem übrigen Bereich des Auffangbeutels 6 erheblich stärker ausgebildet ist und
damit ein Kollabieren in diesem Bereich verhindert. Außerdem trägt der obere Bereich 6b des Auffangbeutels
6 die Anschliißstücke der Saugleitung 7 und der Saugleitung 8 fest, so daß bei einem Verwerfen des
Beutels gleichzeitig diese kurzen AnschlußstUcke mit
verworfen werden können.
Durch Aufbringen des Verschlusses i7 auf den
Saugbehälter 1 erfolgt somit gleichzeitig ein Festlegen und vakuumdichtes Verschließen des Saugbehälters und
des Auffangbeutels.
In Fig.3 ist eine Saugflasche 31 dargestellt, die den
Saugbehälter la bildet In diesem Saugbehälter la ist ein Auffangbeutel 6a angeordnet, wobei im wesentlichen
die gleiche VerschluOanordnung, wie sie in Fig.2
dargestellt ist, eingesetzt werden kann. Anstelle des bei dieser Einrichtung nicht erforderlichen Saugschlauches
8 ist ein Punktierzentrum 36 im Verschluß 17a vorgesehen.
An der Außenwand der Saugflasche 31 ist eine
Ausbuchtung 35 vorgesehen, die gegenüber dem Inneren der Saugflasche 31 durch eine Stützwand 33
abgetrennt wird. Diese Ausbuchtung 35 weist an ihrem oberen Ende ein Punktierzentrum 34 auf, durch das
beispielsweise eine Nadel eingesetzt werden kann, die durch Erzeugen eines Vakuums nunmehr den innerhalb
des Saugbehälters la angebrachten Auffangbeutels 6a aufbläht, wobei durch den Aufblähvorgang gleichzeitig
im Inneren des Auffangbeutels der erforderliche Unterdruck erzeugt wird, der nunmehr über die
Saugleitung 7a zum Bereich führt, in dem beispielsweise Wundsckret 5Ib0Cs?!!"* werden so!!.
Wenn die in F i g. 3 dargestellte Saugflasche für die
Wunddränage eingesetzt werden soll, übernimmt die Ausbuchtung 35 und damit das Punktierzentrum 34 die
Funktion der Leitung 3 gemäß Fig. 1. Eventuell kann im
Bereich des Punktierzentrums 34 auch jede andere beliebige, unterdruckerzeugende Vorrichtung angeschlossen werden, da dieser Bereich nicht steril gehalten
werden muß.
Das Sekret wird im Auffangbeutel 6a in der tragbaren, beispielsweise 800 ml fassenden starrwandigen Saugflasche 31 Ober einen in diese Flasche dicht
verschließend eingesetzten Auffangbeutel 6a aufgefan
gen, wobei vorzugsweise dieser Auffangbeutel 6a
ebenfalls das Punktierzentrum 36 aufweist, das anstelle des Leitungsanschlusses 8 gemäß der Ausführungsform
entsprechend F i g. 1 tritt. Hier kann eine Probeentnahme und -entleerung während des Dränagebetriebes
erfolgen.
Diese Ausführungsform hat gegenüber den bisher bekannten Ausführungsformen von Saugflaschen den
Vorteil «s— ein erheblicher SCostens^ts*' <»Aer»ai·· wWA
und gleichzeitig die Druckregulierung jetzt außerhalb
des Auffangbeutels 6a über eine Unterdruckanschlußstelle oder ein Punktierzentrum erfolgen kann.
Claims (1)
1. Sauggerät zum Ansaugen vo:n Körpersekreten mit
a) einem Saugbehälter (1, Xa),
b) einem in den Säugbehälter (I1 Xa) einhängbaren
flexiblen Auffangbeutel (6, %a), der an seiner Einfüllöffnung abdichtend und fest im Saugbehälter(l,la;gehaltenist,
c) einer Anschlußöffnung für eine Vakuumquelle und einer Anschlußöffnung für eine Absaügleitung, die in den Auffangbeutel (6, 6a) münden
und
d) einer unabhängig vom Auffangbeutel (6, 6a) zwischen der Innenseite des Saugbehälters (1,
ia) und der Außenseite des Auffangbeutels (6,
6a) vorgesehenen Anschlußöffnung für eine zusätzliche Saugleitung (3),
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| DE3120047A DE3120047C2 (de) | 1981-05-20 | 1981-05-20 | Sauggerät zum Ansaugen von Körpersekreten |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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