oberen Zylinders 40, der an späterer Stelle noch genauer in seinen Einzelheiten beschrieben wird. Die äußere
Hülse 16 dient als Führung und Halterung für eine über das obere Zerstäuberpumpenende gesteckte Kappe
13a.
Ein Pumpenzylinder 17 erstreckt sich vom Halsrand des Behälters 11 in diesen hinein. Seine Zylinderkammer
18 ist ein wesentlicher Bestandteil der Druckkammer der Pumpe. Der Pumpenzylinder hat am oberen Ende
einen auswärts gerichteten Flansch 19, mit dem er sich unter Zwischenlage einer Dichtungsscheibe 20 am oberen
Halsrand des Behälters 11 abstützt und von der Kappe 13 mit ihrem «ach innen gerichteten Flansch 14
festgezogen wird. Die Zylinderkammer 18 verengt sich am unteren Ende zu einer Ventilöffnung 21, unterhalb
derer am Zylinder ein Saugrohr 22 befestigt ist, das bis zum Boden des Behälters 11 reicht
Über der Eintritisöffnung 21 in die Zylinderkammer
18 öffnet sich diese kegelförmig bis zu einem radial auswärts gerichteten Absatz 18a. Die Kegelfläche bildet
einen Ventilsitz 23 für eine Ventilkugel 24, womit ein übliches Rückschlagventil gebildet ist. Über das Saugrohr
22 kann somit aus dem Behälter 11 Flüssigkeit in die Zylinderkammer 18 gelangen. Der Absatz 18a wirkt
als Anschlag oder Sitz eines Schaftes 25, der vertikal gleitbar in die Zylinderkammer 18 eingesetzt ist. In die
im übrigen zylindrische Innenwand des Pumpenzylinders 17 ist mit Abstand oberhalb des Absatzes 18a eine
flache, umlaufende Vertiefung 26 eingeformt, die in Umfangsrichtung von einer oder mehreren, bis zur Innenfläche
der Zylinderwand darin vorragenden Rippen unterbrochen ist. Im oberen Teil des Zylinders 17 wird
dessen Wand durch ein Belüftungsloch 28, das verhindern soll, daß in der Zylinderkammer 18 ein Vakuum
entsteht, und darunter mit Abstand ein Lüftungsloch 29 unterbrochen, das dem Anpumpen in der Zylinderkammer
18 dient.
Insgesamt mit 30 ist ein rohrförmiger Innenkolben bezeichnet, der mit seinem unteren Ende in die Bohrung
der Zylinderkammer 18 eingesetzt ist. Dieser rohrförmige Innenkolben 30 weist einen ersten, unteren Kolben
31 am unteren Ende und einen zweiten oberen Kolben
32 am oberen Ende auf. Der erste Kolben 31 besteht aus einem inneren und einem äußeren Zylinderelement 33
bzw. 34. Im inneren Zylinderelement 34 befindet sich
• eine axiale Aushöhlung 35, in der der Schaft 25, der innerhalb der Zylinderkammer 18 liegt. Aufnahme findet.
Das innere Zylinderelement 34 setzt sich nach oben als Vollkörper mit kegelförmigen Ventilkörper 36 am
oberen Ende oberhalb der Ausnehmung 35 fort. Es ist gleitbar in das äußere Zylinderelement 33 eingesetzt. In
die Außenfläche des oberen Vollkörperteils des inneren Zylinderelementes 34 sind achsparallel verlaufende
Längsnuten 37 eingeformt, von deren unteren Enden radial verlaufende öffnungen oder Bohrungen 38 in die
Ausnehmung 35 hineinreichen.
Ein Strömungsweg für die Flüssigkeit besteht somit zwischen der Ausnehmung 35, durcli die öffnungen 38
und die Längsrillen 37 bis zur Kammer über dem zweiten Kolben 32. Das äußere Zylinderelement 33 ist in &o
axialer Richtung kürzer als das innere Zylinderelement 34 und reicht mit seinem unteren Ende bis zu einem
Absatz 39 der Außenfläche des inneren Zylinderelementes 34, auf dem es sich abstützt. Sowohl das äußere als
auch das innere Zylinderelement 33 und 34 des Innenkolbens haben an ihren Unterkanten Dichtmanschetten
41 bzw. 42, die elastisch an der Innenwand des Zylinders 17 anliegen und einen dichten Abschluß bilden. Diese
Manschetten bilden den unteren Kolben.
Der zweite Kolbenteil 32 des Innenkolbens liegt in einem weiteren Zylinder 40 mit größerem Durchmesser
als die Zylinderkammer 18. Dadurch ergibt sich in axialer Ausrichtung mit der ersten Druckkammer oberhalb
der Kappe 13 eine zweite Druckkammer. Die Zylinderwand des oberen Zylinders 40 erstreckt sich als
vom Betätigungskopf 43 axial abstehende Hülse abwärts. Der Zerstäuberkopf 43 selbst ist mit einer Zerstäuberdüse
44 im oberen Teil seiner Seitenfläche versehen. Von seiner Deckfläche stehen konzentrisch nach
unten ein Zylindervorsprung 46 und eine diesen mit Abstand umgebende zylindrische Hülse 45 ab. Der obere
Zylinder 40 wird durch einen rohrförmigen Ansatz 47 auf dem Zylinderboden, der von letzterem nach oben
absteht, fortgesetzt Der rohrförmige Ansatz 47 greift in die Zylinderhülse 45 des Zerstäuberkopfes 43 ein. Auf
seiner Oberseite wird ein Siebfilter 48 aus Kunstharz, z. B. Polyamid oder aus Metall, wie rostfreiem Stahl,
gehalten, das aus dem Behälter herausgepumpte Flüssigkeit hindurchläßt, feine Feststoffteilchen jedoch, die
in der Flüssigkeit enthalten und unlöslich sind, zurückhält, so daß sie nicht durch die sich anschließenden engen
Kanäle 51 zur Zerstäuberdüse 44 gelangen können.
Die Zylinderhülse 40 ist gleitbar mit Spiel in die nach oben stehende zylindrische Hülse 15 der Schraubkappe
13 eingesetzt, wobei die einwärts gerichtete Verengung 49 am Oberrand der nach oben stehenden Hülse 15
hinter einen auswärts weisenden unteren Ringrand 50 des oberen Zylinders 40 greift, so daß nach dem Einschieben
des die obere Zylinderkammer bildenden Bauteils in die zylindrische Hülse 15 von der Unterseite der
Kappe 13 her diese sich nicht mehr voneinander trennen können. Der kegelförmigen Ventilkörperspitze 36 des
inneren Zylinderelementes 34 gegenüber, ist im Zentrum der Bodenwand des oberen Zylinders 40 ein Ventilsitz
47a als unterer Abschnitt der Ventilöffnung 36a ausgebildet. Bei geöffnetem Ventil 36, 36a besteht also
folgender Weg für die Flüssigkeit: Durch das Saugrohr 22, die Ventilöffnung 21, die Zylinderkammer 18, die
Ausnehmung 35 im inneren zylindrischen Element 34, die radialen öffnungen 38, die Rillen 37, die Ventilöffnung
36a, den Kanal 51 und die Zerstäuberdüse 44.
Zwischen den Absatz 18a am unteren Ende der Zylinderkammer 18 und das untere Ende des Innenkolbens 30
ist eine Schraubendruckfeder 52 eingespannt, die den Schaft 25 umgibt und den Innenkolben 30 gemeinsam
mit dem Sprühkopf 43 nach oben drückt.
Wenn der Sprühkopf der Zerstäuberpumpe einwärts gedrückt wird, während die Kammern mit Flüssigkeit
gefüllt sind, werden die beiden Kolben 31 und 32 abwärts gedruckt, wobei der untere Kolben 31 in der Zylinderkammer
18 vordringt. Da das Rückschlagventil 24 und auch der Ventilkörper 36 am inneren zylindrischen
Element 34 dabei geschlossen gehalten werden, erhöht sich in der Zylinderkammer 18, der Ausnehmung 35 des
inneren zylindrischen Elementes 34 und der oberen größeren Zylinderkammer 40 oberhalb des Kolbens 32 der
Druck augenblicklich. Da die nach oben weisende Fläche des Kolbens 32 größer ist als die abwärts weisende
Fläche des ersten Kolbens 31, wirkt auf den Innenkolben 30 bei erhöhtem Flüssigkeitsdruck eine abwärts gerichtete
Kraft, die dann, wenn sie die Kraft der Schraubenfeder 52 übersteigt, den Ventilkörper 36 von der
Ventilöffnung 36a abhebt, wie dies in der F i g. 2 gezeigt ist, so daß nun aus der oberen Zylinderkammer des Zylinders
40 durch die Ventilöffnung 36 in den Flüssigkeitskanal 51 fließen und unter Zerstäuben aus der Düse
44 austreten kann. Wenn aufgrund der Zerstäubung von
Flüssigkeit durch die Düse 44 der Flüssigkeitsdruck in der Kammer so weit abnimmt, daß die Kraftdifferenz
am Innenkolben unter die Kraft der Schraubenfeder 32 abfällt, dann wird der Innenkolben 30 von der Feder 52
wieder angehoben, so daß der Ventilkörper 36 des inneren zylindrischen Elementes 34 die Ventilöffnung 36a
wieder sperrt und damit der Zerstäubungsvorgang beendet ist.
Da also die Ventilöffnung 36a nur geöffnet wird, wenn ι ο
der Flüssigkeitsdruck in der Druckkammer bis auf einen bestimmten Wert angestiegen ist, und automatisch
durch den Ventilkörper 36 des inneren zylindrischen Elementes 34 verschlossen wird, wenn der dem zweiten
Kolben 31 zugeführte Flüssigkeitsdruck der rückstellenden
Kraft der Schraubenfeder 52 nicht mehr standhält, können aus der Düsenöffnung 44 keine Tröpfchen mehr
austreten, sondern die Flüssigkeit des Behälters wird vollständig zerstäubt Beim Aufwärtshub des Innenkolbens
30 entsteht in der Zylinderkammer 18 ein Unterdruck, wodurch die Ventilkugel 24 öffnet, so daß Flüssigkeit
aus dem Behälter 11 über das Saugrohr 22 in die Zylinderkammer 18 hineingesaugt wird. Wird dann
abermals auf den Zerstäuberkopf 43 gedrückt, dann wird erneut Flüssigkeit aus der Düse 44 zerstäubt.
Aufgrund der wesentlichen Merkmale der Zerstäuberpumpe ist der Zusammenbau ihrer Einzelteile so erleichtert,
daß er schnell durchgeführt werden kann. Im einzelnen werden die Ventilkugel 24, der Schaft 25 und
die Schraubenfeder 52 nacheinander in den Zylinder 17 eingeworfen und der Innenkolben 30 anschließend in
die Zylinderkammer 18 von oben eingesetzt; der obere Zylinder 40 wird dann über den Innenkolben 30 gesteckt;
danach wird die Überwurfschraubkappe 13 über den Flansch 19 des Zylinders 17 gesetzt, und schließlich
wird der zuvor mit der Sprühdüse 44 zusammengebaute Zerstäuberkopf 43 auf das obere Zylinderelement 40
aufgesteckt, womit die Zerstäuberpumpe 10 dann fertig zusammengebaut ist. Bei diesem Zusammenbau der
Zerstäuberpumpe 10 kann der Schaft 25 zugleich die Funktion einer Führung für die Schraubenfeder 52 und
für den Innenkolben 30 beim Betätigen durch Druck auf den Zerstäuberkopf 43 übernehmen. Der Schaft 25 verringert
außerdem noch das Volumen in der Ausnehmung des Innenkolbens 30, wenn letzterer beim Pumpen
einwärts gedrückt wird, wodurch ein Zerstäuber von besonders geringen Abmessungen geschaffen wird,
der sich einfach und angenehm zusammenbauen läßt.
Die Zerstäuberpumpe 10 enthält wie bereits an früherer Stelle erwähnt ein Siebfilter 48 zwischen dem
Ventiikörper 36 am inneren zylindrischen Element 34 und dem Flüssigkeitsaustrittskanal 51 zur Zerstäuberdüse,
und zwar auf dem oberen Ende des Rohransatzes 47.
Für den Fall, daß feine Feststoffteilchen und nicht
lösbare Bestandteile in der unter Druck stehenden Flüssigkeit enthalten sind, werden diese nicht mehr durch
den Kanal 51 zur Zerstäuberdüse 44 getrieben und versetzen die Düse 44 dadurch nicht so daß die Flüssigkeit
von der Düse 44 nicht mehr zerstäubt wird, weil das Filter 48 nunmehr die Feststoffteilchen und nicht lösbaren
Bestandteile zurückhält Vorzugsweise besteht das Siebfilter aus Plastikmaterial, wie Nylon oder aus einem
Metall, wie rostfreiem Stahl, damit es nicht korrodiert und hat etwa eine Maschenweite von 200 Mesh. Vorzugsweise
wird das Siebfilter 48 auf das obere Ende des Ansatzrohres 47 oberhalb des großen Zylinders 40
durch einen Ultraschall-Schweißvorgang geheftet
Eine kleine Abweichung von dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel zeigt die F i g. 2, die im übrigen,
soweit die Teile übereinstimmen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen ist, wie die Fig. 1. Im unteren
Abschnitt ist an der Innenwand des weiten Zylinders 40 ein Ringwulst 53 angebracht, der verhindert, daß der
zweite obere Kolben 32 der Innenkolbenanordnung aus diesem weiten Zylinder 40 herausgleitet. Der Ringwulst
53 steht auf der Zylinderinnenwand vor, so daß sein Innendurchmesser geringer als der Zylinderinnendurchmesser
ist. Der Kolben 32 läßt sich beim Zusammenbau der Zerstäuberpumpe jedoch leicht in den weiteren Zylinder
40 hineindrücken, während andererseits im normalen Zerstäuberpumpbetrieb durch die Hin- und Herbewegung
des Kolbens 32 im Zylinder 40 ein Herausgleiten des Kolbens nicht mehr möglich ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen