[go: up one dir, main page]

DE2946320A1 - Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut - Google Patents

Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut

Info

Publication number
DE2946320A1
DE2946320A1 DE19792946320 DE2946320A DE2946320A1 DE 2946320 A1 DE2946320 A1 DE 2946320A1 DE 19792946320 DE19792946320 DE 19792946320 DE 2946320 A DE2946320 A DE 2946320A DE 2946320 A1 DE2946320 A1 DE 2946320A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
brush
discharged
drive
support element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792946320
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMBLARD J
Original Assignee
AMBLARD J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMBLARD J filed Critical AMBLARD J
Publication of DE2946320A1 publication Critical patent/DE2946320A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/18Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Sowing (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Anwaltsakte: P 488 O Jean-Louis Amblard
Kennwort: "Dungstreuer" Pierre Marcel Saintem;
Cissacj Saint Laurent du Medoc, Frankreich
Vorrichtung zum Austragen von
pulverförmigem oder krümeiförmigem Gut
Die Erfindung betrifft landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere eine Vorrichtung zum Ausbreiten von pulverfö'rmigem oder krümeiförmigem Gut, wie beispielsweise Düngemittel, Samen, Pflanzenschutzmittel usw.
Es sind zahlreiche Bauarten von Vorrichtungen zum Ausbreiten von Feststoffen bekannt. Solche Vorrichtungen arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Hierbei ist insbesondere jenes Verfahren zu erwähnen, bei dem die Stoffe durch lein mechanische Mittel wie Drehscheiben ausgeschleudert werden, ferner solche Vorrichtungen, bei denen eine Mitnahme der Stoffe pneumatisch in einem Luftstrom erfolgt sowie Vorrichtungen mit einem Förderorgan, das ein Band, ein Zugorgan oder ein Zylinder sein kann. Bei den an zweiter Stelle genannten Vorrichtungen wird das zu verteilende Gut durch Zufuhrelemente herangeführt, und zwar von einem Fülltrichter ausgehend bis zum Verteilerorgan. Hier seien insbesondere die nach diesem zweiten Verfahren arbeitende Vorrichtungen betrachtet, und da wiederum insbesondere jene Bauarten, deren Verteilungsorgan aus einem Zylinder besteht, auf den sich die vorliegende Erfindung bezieht. Ganz allgemein kann bei einer derartigen Maschine der Zylinder entweder mit Rippen oder Waben versehen oder glatt sein. Ein solcher Zylinder ist einteilig und an den Enden seiner Achse gelagert, wobei dem einen Ende dieser Achse ein Antrieb zugeordnet ist. Im übrigen wandert der auszubreitende Stoff durch einen Kanal, der sich zwischen dem unteren Teil eines Zwischentrichters, den sogenannten Verteilungstrichter, und dem Zylinder erstreckt.
030023/0681 ORIGINAL INSPECTED
29A632Q
Um den Durchsatz an auszubreitendem Stoff und damit die auszutragende Menge regeln zu können, ist die Weite dieses Kanales einstellbar.
Die gesamte, oben erwähnte Vorrichtung beinhaltet eine gewisse Steifigkeit des Einfülltrichters als auch des Zylinders. Diese Steifigkeit wird durch die Stärke dieser Einzelteile erzielt. Aufgrund dieser Stärke der Einzelteile wie der Welle, der Lager und der Steuermittel erklärt es sich, daß die gesamte Vorrichtung ein erhebliches Gewicht aufweist, das ihre Länge begrenzt.
Es versteht sich weiterhin, daß das Ausbreiten auf einer vorgegebenen Fläche umso schneller vor sich geht, als das Austragband breit ist, d.h. als die Austragvorrichtung lang ist. Demgemäß besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe darin, eine größtmögliche Länge bei einem gegebenen Gewicht der Ausbreitvorrichtung zu erzielen, das im Einklang mit der Antriebskraft der landwirtschaftlichen Maschinen steht.
Der Erfindung liegt somit in erster Linie die Aufgabe zugrunde, bei einem gegebenen Gewicht der Vorrichtung die Länge der Ausbreitvorrichtung und damit auch die Breite desAustragbandes so groß wie möglich zu machen.
Weiterhin besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung zu schaffen, deren Länge in bezug auf die Erfordernisse der Ausnutzung optimal ist und gleichermaßen variabel in bezug auf jegliche Austragrichtung.
Ein weiteres, wenn auch untergeordnetes Anliegen besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die in der Herstellung billig ist, gleichzeitig aber gegenüber kleinen Dimensionsabweichungen der Lage ihrer Einzelorgane nur wenig beeinträchtigt wird, und auch auf hygrometrische Einflüsse der Umgebungsluft wenig anspricht.
Eine weitere, der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Austragvorrichtung zu schaffen, die das Regeln der auszutragenden Stoffmenge, bezogen auf die Flächeneinheit, auf einfache Weise und unabhängig von der Antriebsgeschwindigkeit
OfOO 2 3 /0681
bzw. Portbewegungsgeschwindigkeit erlaubt.
Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung zum Austragen pulverförmigen oder kornförmigen Gutes von jener Bauart, die einen drehbar gelagerten Zylinder umfaßt, der unterhalb eines sogenannten Verteilertrichters angeordnet ist; die Vorrichtung hat ferner einen Speise- oder Zufuhrtrichter, Mittel zum Zuführen oder Fördern um das auszutragende Gut nach dem Speisetrichter weiterzutragen und zum Verteilertrichter zu bringen, ferner eine zylinderförmige Bürste, die drehbar gelagert ist und die sich am Zylinder abstützt, um davon das auszutragende Gut abzuziehen. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Zylinder auf einer Mehrzahl von Rollen gelagert ist, die ihrerseits in einem Ständer gelagert sind, wobei vorzugsweise wenigstens eine dieser Rollen als Antriebsrolle ausgerüstet ist, um den Zylinder in Umdrehung zu versetzen, sodaß die Aufhängung sehr leicht und einfach wird, desgleichen eine Zentrierung durch eine axiale Welle und durch Lager, und daß außerdem die Möglichkeit gegeben ist, mehrere Zylinder mit den Enden aneinander zu reihen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ruht die Bürste auf dem Zylinder und ist dadurch zentriert, daß sie in einer halbzylindrischen Lagerung oder Hülse geführt ist, die mit dem Ständer oder Gehäuse einteilig ist. Hieraus ergibt sich zusätzlich zu den vorgenannten Vorteilen bezüglich des Zylinders -, daß die Bürste zur Halterung des Zylinders auf den Rollen beiträgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung der vorbeschriebenen Art, wie an sich bekannt, mit Fördermitteln ausgerüstet, die als wesentlichste Elemente eine schraubenlinienförmige Spirale verwenden. Ferner ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß diese Spirale eine archimedische Spirale ist, die drehbar gelagert in einer zylindrischen Hülse umläuft, welche ihrerseits innerhalb des Verteilertrichters angeordnet und mit diesem einteilig ist; die Hülse ist mit Durchbrechungen (Lang-
030023/0681
löchern, Schlitzen, Bohrungen oder dergleichen) versehen, die si ch wenigstens im Bereich der unteren Mantellinie der Hülse befinden. Hieraus folgt, daß die Hülse gleichzeitig einen Zufuhrkanal sowie ein Mittel zum Halten oder Lagern der Spirale oder Schraube im Trichter darstellt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den oben beschriebenen Merkmalen, wie an sich aus dem Stande der Technik bekannt, auf einem landwirtschaftlichen Fahrzeug montieren und ist bei Fahrt absenkbar. Eine solche Vorrichtung ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, daß sie ein sogenanntes Tragelement umfaßt sowie eine Mehrzahl von Modulations- oder Seitenelementen. Jedes Seitenelement kann entweder mit dem Ende an das Tragelement angeschlossen werden oder mit dem Ende an ein anderes Modulations-Seitenelement, das identisch mit ihm ist. Hieraus ergibt sich, daß eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung einerseits aus einem auf einer landwirtschaftlichen Maschine befestigbaren Tragelement besteht und andererseits Mittel zum Mitnehmen der Modulationsorgane, die an seinen Seiten befestigt werden können. Aufgrund der Möglichkeit des Befestigens einer frei wählbaren Anzahl von Modulationselementen, sei es an einer und/oder an der anderen Seite des Tragelementes, läßt sich entweder symmetrisch oder asymmetrisch die Länge der Austragvorrichtung variieren (modulieren). Auf diese Weise kann man bei Ausfallen eines Modulationselementes ein identisches Reserveelement hierfür einsetzen, also das ausgefallene ersetzen. Auch lassen sich aufeinanderfolgend Modulationselemente zukaufen, um die Produktivität der ganzen Vorrichtung nach und nach zu steigern. Schließlich läßt sich durch Abkuppeln der Antriebsrollen eines Modulationselementes der Zylinder dieses Elementes bezüglich der Rotation fixiert lassen, um somit ein Austragen mit alternierenden Bändern herbeizuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Antriebsmittel vorgesehen, die dazu dienen, von einem auf dem Boden umlaufenden Rad, das entweder dem landwirtschaftlichen Fahrzeug zugehört
030023/0681
oder besonders vorgesehen ist, Antriebskraft zu übertragen. Dies dient einerseits dazu, zum Übertragen von Antriebskraft auf die sogenannte Antriebsrolle, andererseits auf die genannten Mittel zum Fördern des Gutes zu der Bürste. Die Antriebsmittel können beispielsweise aus einem stufenlos regelbaren Untersetzungsgetriebe bestehen, oder aus einem Schaltgetriebe; aufgrund dieses Merkmales läßt sich die Dosierung des auszutragenden Gutes durch Veränderung des Untersetzungsverhältnisses der Übertragungsmittel vornehmen und nicht, wie dies aus dem Stande der Technik bekannt ist, durch Veränderung der Durchtrittsweite im unteren Bereich des Speisetrichters.
Weiterhin umfaßt die Vorrichtung, wie dies an sich aus dem Stande der Technik bekannt ist, eine langgestreckte Öffnung, die sich im unteren Bereich des Verteilertrichters befindet, und die aus zwei Lippen gebildet ist, nämlich einer vorderen Lippe und einer hinteren Lippe. Die hintere Lippe ist jene, unter welcher das auszutragende Gut vorbeiwandert, wenn der Zylinder umläuft. In diesem Falle ist die Vorrichtung weiterhin dadurch charakterisiert, daß die hintere Lippe einerseits oberhalb des Zylinders in einem Abstand angeordnet ist, der eindeutig größer als der größte Durchmesser des größten Partikels des auszutragenden Gutes ist, und der andererseits geneigt ist in bezug auf den Scheitel des Zylinders, und zwar nach der Seite der hinteren Lippe derart, daß der Winkel, der zwischen der Horizontalen und einer Linie gebildet ist, die vom Ende der hinteren Lippe ausgeht und eine Tangente an den Zylinder an der Seiteder Bürste bildet, geringer ist als der natürliche Böschungswinkel des auszutragenden Gutes, und somit etwa 20° beträgt. Aus dieser Anordnung der hinteren Lippe resultiert in erster Linie, daß ein Verstopfen der Austragsöffnung durch große Partikel oder durch Fremdkörper vermiedenwird. Weiterhin ist das Durchsetzen des auszutragenden Gutes durch die Öffnung hindurch begrenzt durch den natürlichen Böschungswinkel auf die Menge, die vom Zylinder bei dessen Rotation abgezogen wird. Weiterhin folgt aus der Tatsache, daß der Abstand der hinteren Lippe zum Zylinder
030023/0681
i : 29A632O
AO
größer als jener bei bekannten Vorrichtungen ist, daß die Veränderung dieses Abstandes zu Folge des Verschleißes oder infolge von Stößen recht klein ist und demgemäß den Durchsatz des Gutes kaum beeinträchtigt.
Hierin besteht ein ganz entscheidender Unterschied zwischen der Vorrichtung gemäß der Erfindung und den vorbekannten Bauarten; gemäß der Erfindung ist die Durchgangsöffnung eine feste Größe und durch die Konstruktion selbst definiert. Aus diesem Grunde unterliegt sie keinen Veränderungen im Verlaufe des Betriebes der ganzen Vorrichtung.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung, die auf einem Anhänger montiert ist, und zwar in Aufrißansicht von hinten.
Figur 2 ist eine Ansicht desselben Gegenstandes von oben.
Figur 3 ist eine Teilschnittdarstellung des zentralen Teiles der Austragvorrichtung.
Figur 4 ist eine schematische Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie A-A von Figur 3·
Figur 5 ist eine schematische Schnittansicht gemäß der Schnittlinie B-B von Figur 3.
Figur 6 ist eine schematische Darstellung einer typischen Anordnung der Vorrichtung gemäß der vorausgegangenen Figuren.
Figur 7 ist eine perspektivische Ansicht eines Modulationselementes, das teilweise freigegeben ist.
Figur 8 ist eine perspektivische Darstellung einer Abdeckzunge der Zylinderenden.
030023/0681
Figur 9 zeigt in einer Schnittdarstellung ein Rad des Antriebsmotors .
Figur 10 stellt eine Kupplung in perspektivischer Darstellung dar.
Figur 11 veranschaulicht in schematischer Darstellung eine erste Anwendungsart der Austragvorrichtung zusammen mit einem landwirtschaftlichen Anhänger bekannter Bauart.
Figur 12 stellt in s chematischer Darstellung eine zweite Anwendungsart der erfindungsgemäßen Austragvorrichtung in Zusammenarbeit mit einem Ackerschlepper dar.
Figur 13 veranschaulicht in schematischerDarstellungeine dritte Anwendungsart der Austragvorrichtung, und zwar in Zusammenhang mit einem speziell für die Austragvorrichtung gebauten Anhänger.
Wie aus den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, ist eine Austragvorrichtung 1 gemäß der Erfindung auf das rückwärtige Ende eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges, wie beispielsweise eines Anhängers 2, montiert. Die hier dargestellte Vorrichtung besteht aus einem zentralen Tragelement 3 sowie seitlichen Modulationselementen 4l, 42. Diese Elemente 41 und 42 sind miteinander identisch. Sie unterscheiden sich voneinander lediglich durch ihre Lage in bezug auf das Tragelement 3· Die Elemente 41 sind nämlich nicht am Ende dieses Tragelementes 3 befestigt, während die Elemente 42 jeweils am Ende eines Elementes 4l befestigt sind. Wenn auch in den Figuren eine symmetrische Anordnung der Elemente beidseits des Tragelementes wiedergegeben ist, so versteht es sich, daß ebensogut ein seitliches Element an einem Ende des Tragelementes befestigt werden könnte, während 3 seitliche Elemente an dem anderen Ende mit ihren stirnseitigen Enden aneinander montiert sein könnten. Ferner brauchte nur lediglich ein seitliches Element an jedem Ende des Tragelementes
030023/06Ö1
befestigt zu werden. Diese Möglichkeit sowie auch jene, die seitlichen Elemente in ihrer jeweiligen Lage gegeneinander auszutauschen, bestimmt den Modulationscharakter dieser Elemente.
Insbesondere erkennt man aus Figur 1 Maste 5 und 6, die durch eine Zugstange 7 miteinander in Querrichtung verbunden sind und die dazu dienen, die seitlichen Elemente mittels Zugseilen 8l, 82 usw. ausgerichtet zu halten.
Man erkennt ferner insbesondere aus Figur 2, daß die seitlichen Elemente in horizontaler Ebene um die Maste schwenkbar sind, die somit Gelenke bilden, und zwar derart, daß die Seitenelemente in die Fahrtrichtung des Fahrzeuges umgeklappt werden können.
Es sind ferner vorübergehend wirkende Befestigungsmittel 9 vorgesehen, um die seitlichen Elemente aneinander oder an dem Tragelement 3 zu befestigen. Diese Mittel sind als solche bekannt und können aus Stiften, Schwalbenschwanzverbindungen usw. bestehen .
Wie aus Figur 3 erkennbar, trägt ein Tragelement oder zentrales Element 3 mit seinen Enden Seitenelemente 41 und 42. Weiterhin umfaßt das Tragelement Austragorgane wie einen ZylinderlO, eine Bürste 11, eine archimedische Spirale 12, die in den folgenden Figuren noch in Einzelheiten beschrieben werden sollen, einen Einfülltrichter 13 (der mit demselben Bezugszeichen auch in Figur 1 erscheint), eine Lageranordnung 14 für einen Antrieb, um die Bürste der Schraube in Umdrehung zu versetzen, sowie Antriebsmittel 15, um die Bewegung eines Tragrades 17 durch die vorerwähnten Mittel mit Hilfe einer Welle 16, beispielsweise einer Kardanwelle, zu übertragen, wie auch auf die Rotations-Antriebsmittel des Zylinders 10. Das Gehäuse 15 umfaßt im wesentlichen ein Verstellgetriebe, das es erlaubt, das Übersetzungsverhältnis der sich drehenden, oben angegebenen Organe frei zu
030023/0681
wählen und anzupassen an die Drehzahl des Tragrades, d.h. an die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Austragvorrichtung im Gelände.
In Figur k sind die Antriebsmittel der obenerwähnten Organe schematisch wiedergegeben. Diese Mittel sind in der Lagerung Ik der vorausgegangenen Figur oder vor dieser untergebracht. Getriebe 15 überträgt die Drehbewegung des Tragrades einerseits auf die Antriebswellen 18 und 19 der Motor-Antriebsrollen, die den Zylinder 10 tragen (in der Figur nicht dargestellt), und andererseits, mit Hilfe von durch strichpunktierte Linien 20 dargestellte Übertragungen, auf die Antriebsmittel 21 der Bürste 11 und der archimedischen Spirale 12. Dirne Mittel 2L können gleichermaßen variable Kraftübertragungsmittel sein. Aus dem Vergleich der Figuren 3 und k erkennt man, daß die Lagervorrichtung 14 mit dem Zylinder 10 nicht in Konflikt kommt, sondern daß sie im oberen Teil der Vorrichtung angeordnet ist. Diese Lagerung 14 dient dazu, die Antriebsritzel der Bürste und der Schraube vor dem pulverförmigen oder krümeiförmigen Gut zu schützen. Die Wellen dieser beiden letztgenannten Organe laufen durchdie seitlichen Wände der Lagerung Ik hindurch, wie dies aus Figur 3 gut erkennbar ist. Das obere Ende dieses Lager— oder Schutzgehäuses Ik hat eine dachförmige Gestalt, so daß das kornförmige oder pulverförmige Gut leicht beidseits der Schutzhülse Ik herabgleiten kann. Wie man erkennt, sind die Antriebsmittel des Zylinders 10 gegen das Gut durch denZylinder selbst geschützt.
In Figur 5, der einen Querschnitt des Tragelementes im Bereich eines seiner beiden Enden darstellt, was aber auch ebensogut ein Querschnitt eines Seitenelementes sein könnte, ruht Zylinder 10 auf Rollen 22 und 23- Die Rollen 22 und 23 sind auf einer unteren Traverse 2k eines Rahmenwerkes 25 drehbar gelagert. Bei dem in dieser Figur dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Rollen jeweils durch ihre Wellen 18 und 19 angetrieben und können somit auch den Zylinder in Umdrehung versetzen.
030023/0681
Die zylindrische Bürste 11 ruht auf dem Zylinder 10. Sie ist selbst von einem halbzylindrischen Gehäuse 26 umschlossen und von diesem zentriert. Das halbzylindrische Gehäuse 26 ist einteilig mit dem Rahmenwerk, und zwar mittels Armen, wie beispielsweise des Armes 27. Wie sich aus den Figuren erkennen läßt, wird die Bürste mit einer Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, die vorzugsweise größer als diejenige des Zylinders 10 ist.
Eine archimedische Spirale 12, die ein Zufuhr- oder Förderorgan darstellt, ist drehbar in einer zylindrischen Hülse 28 gelagert. Diese ist einteilig mit und geordnet innerhalb eines Verteilertrichters 29. Wie man erkennt, vermag sichdie archimedische Spirale im Innern der Hülse 28 um die eigene Achse zu drehen, wobei die Hülse 28 in bezug auf den Trichter 29 feststeht.
Trichter 29 umfaßt eine vordere Lippe 30 und eine hintere Lippe Das Ende der Vorderlippe 3I definiert mit dem Zylinder 10 eine langgestreckte Öffnung 32, durch welche das kornförmige Gut herabrieseln kann. Wie man insbesondere aus Figur 8 erkennt, ist die Vorderlippe 30 mit einer weichen Lasche 3^ ausgestattet, die an der Mantelfläche des Zylinders derart anliegt, daß zwischen Lippe und Zylinder ein dichter Abschluß besteht. Die hintere Lippe ist oberhalb des Zylinders 10 in einem Abstand 32 vondem Zylindermantel angeordnet, und zwar eindeutig derart hoch, daß selbst die größten Partikel des auszutragenden Gutes hindurchtreten können, aber auch deutlich entfernt von der Seite der Vorderlippe 30 in bezug auf die Erzeugende 33 des Scheitels des Zylinders.
In Figur 6, die in Zusammenhang mit der vorausgegangenen Figur zu sehen ist, ist die Anordnung der hinteren Lippe 31 in bezug auf den Scheitel 33 des Zylinders charakteristisch für die erfindungsgemäße Vorrichtung; der Winkel Alpha, der nämlich durch die Horizontale 61 und eine Linie 62 gebildet ist, geht vom Ende der Lippe 31 aus und bildet am Mantel des Zylinders auf der Seite der Bürste 11 eine Tangente. Dabei ist Alpha kleiner als ein Winkel Beta des natürlichen Böschungswinkels der auszutragenden Substanz. Dieser Böschungswinkel ist durch die strichpunktierte Linie 64 veranschaulicht. Vorzugsweise
030023/0681
:. :-: 29A6320 /ιέ
befindet sich selbst der Fuß 65 der Böschung zwischen dom Trichter und dem Scheitel 33 des Zylinders. Hierdurch wird praktisch das Risiko ausgeschaltet, daß das auszutragende Gut dann herausrinnt, wenn der Zylinder stillsteht. Ferner empfiehle sich, den Angriffspunkt 66 der Bürste am Zylinder im Bereich des Punktes der Tangente der Geraden 62 anzuordnen.
Aus Figur 6 ergibt sich ferner, daß sich das auszutragende Gut nach Maßgabe der Umdrehung des Zylinders auf dem Zylinder in einer Schicht 63 konstanter Dicke verteilt, die gleich dem festen Abstand 32 ist, der den Zylinder 10 vom Ende der hinteren Lippe 31 trennt.
In Figur 7 sieht man ein seitliches Element, dessen Querschnitt identisch dem Querschnitt des Endes des Tragelementes sein kann, welches in Figur 5 dargestellt ist. Dieses seitliche Element umfaßt aus diesem Grunde Organe, die mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Es besteht im wesentlichen aus einem Käfig aus Profilen, der aus Langstäben, senkrechten Stäben und Querstäben besteht. Ein paar untere Querstäbe 24 und 24l trägt Rollen 23 und 23', auf denen der Zylinder 10 ruht. Ein Verteilertrichter ist durch eine vordere Lippe 30 und eine hintere Lippe 31 definiert, deren jede aus einem gebogenen Blech besteht, das am Käfig angeschweißt oder angelötet ist. Im Verteilertrichter befindet sich die Hülse 28, die die archimedische Spirale 12 umschließt. Die Hülse 28 ist auf ihrer unteren Erzeugenden mit einerMehrzahl von Aussparungen wie der Aussparung 35 ausgestattet. Diese Aussparungen dienen dazu, in den Trichter 29 das pulverförmige Material fallen zu lassen, das durch eine archimedische Spirale gefördert wird. Wie man bezüglich des Antriebs der archimedischen Spirale erkennt, läuft diese vorteilhafterweise beidseits des Lagergehäuses 14 (siehe Figur 3) im gegenläufigen Sinn derart, daß Schrauben derselben Steigung ungeachtet der Anordnung der Seite der Vorrichtung eingesetzt werden können. Die Bürste 11 befindet sich in ihrer halbzylindrischen Lagerung 26, aus welcher sie nach ihrem einen oder anderen Ende hin herausgezogen werden kann. Es sei darauf verwiesen, daß sowohl der
030023/0681
29*6320
Zylinder 10 als auch die Bürste 11 und die archimedische Spirale 12 axial aus dem Käufig gezogen werden können, in dem abgesehen von den Rollen 23 und 23' lediglich feststehende Organe verbleiben.
Wie man aus Figur 8 erkennt, verlängert eine Zunge 83 aus weichem Material die weiche Lasche 3*1 der Vorderlippe 30 derart, daß sie die Enden der beiden einander benachbarten Zylinder 10 und 10' überdeckt und ein Entweichen von Material zwischen den Zylindern verhindert. Das weiche Material, aus dem die Zunge bestehen kann, wie auch die weiche Lasche der Lippe, ist beispielsweise ein gummiertes Gewebe.
Aus Figur 9 erkennt man, in welcher Weise eine Rolle im Käfig montiert ist. Hierbei ist eine Rolle, wie beispielsweisedie Rolle 23 der vorausgegangenen Figur, äußerlich auf einem Kugellager 36 gelagert, das sich selbst im Innern auf einem Lager 37 zentriert, das seinerseits wiederum mit der unteren Traverse 2k einteilig ist. Die Welle 18 ist durch die untere Traverse, die Lagerbüchse und das Lager hindurchgeführt, um einteilig mit einer Nabe 38 der Rolle 23 mittels eines Stiftes 39 zu sein, dessen Herausziehen die Rolle entkuppelt. Es empfiehlt sich, den Mantel der Rolle 23 zu gummieren, um somit einen Reibschluß mit dem Mantel des Zylinders 10 herzustellen, der seinerseits ebenfalls aus einemcbriebfesten Material bestehen kann.
In Figur 10 ist eine Zahnkupplung dargestellt, mit der die Enden der Welle der archimedischen Spirale ausgestattet sein können, ferner die Wellenenden der Bürste und der Antriebsrollen, wie die Welle l8, um die entsprechenden Organe eines benachbarten Modulationselementes anzutreiben, das das zentrale Tragelement oder ein seitliches Element sein kann, das von diesem letzteren angetrieben ist.
Im folgendensoll nun die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben werden, so wie diese verwendet werden kann, wenn sie unter Benutzung aller Merkmale der vorausgegangenen Figuren aufgebaut ist.
030023/0681
Da:·, i-.entrale Tragorgan j κ I. in gee J gneter Weise auf einem landwirtschaftlichen Fahrzeug montiert. Seine Antriebsmittel sind mit einem Tragrad zusammengeschaltet, das innen seine Rotationsbewegungen überträgt. Ferner kann beispielsweise an jedem Ende des Tragelementes einseitliches Element befestigt sein. Die Wellen der Schraube, der Bürste und die Wellen der Tragrollen sind jeweils von den Enden der Achse oder de r Welle des entspreche jn Organes des Tragelementes mitgenommen. Das Mitnehmen geschieht beispielsweise mittels einer Verzahnung. An jedem Ende des auf dem Tragelement montierten Se itenel-ementes ist beispielsweise weiterhin in gleicher Weir.e ein zweites Seitenelement montiert. Hierdurch lassen sich vier Seitenelemente der Figuren 1 und 2 montieren. Sodann sind die Seitenelemente durch Spannmittel auszurichten, die den Zugseilen zugeordnet sind.
Der Einfülltrichter wird mit pulverförmigem oder körnigem Material beschickt, das mittels einer archimedischen Spirale weitergefördert wird, bis ein Verteilungstrichter gefüllt ist, und zwar auf dessen ganzer Länge; sodann werden die Löcher der Lagerhülse nachMaßgabe des sich einstellenden Niveaus in diesem letztgenannten Trichter durch das Gut selbst verstopft. Am besten sorgt man dafür, daß die archimedische Spirale abkuppelbar ist, und zwar durch eine Abkuppelvorrichtung, die derart arbeitet, daß die Spirale nach dem vollständigen Füllen des Verteilungstrichters nicht mehr umläuft. Der Zylinder wird au Γ dem Feld, auf welchem der Stoff auszutragen ist, in Gang gesetzt. Mittels eines Verstellgetriebes oder eines gewöhnlichen Getriebes läßt sich der Durchsatz an auszutragendem Gut einstellen. Der Durchsatz dieses Gutes ist proportional der Höhe des Bettes des Gutes, das im Scheitel des Zylinders gebildet ist, und zwar außerdem bedingt durch den radialen Abstand zwischen dem Ende der hinteren Lippe und dem Zylinder und der Umdrehungsgeschwindigkeit des Zylinders wie auch von der Regulierung, diesich aus dem Verhältnis der Geschwindigkeit zwischen Zylinder und Tragrad ergibt, ist der Durchsatz proportional zur Antriebsgeschwindigkeit und demgemäß ist die Menge des ausgetragenen Gutes, bez.oron auf die überstrichene Fläche, konstant. Beim Anhalten
030023/0681
29A632Q
rf
tritt wohlgemerkt kein Gut mehr aus.
Um die Erfindung noch besser verständlich zu machen, sei darauf verwiesen, daß der Durchmesser des Zylinders in der Größenordnung von über 20 cm liegt. Der Zylinder besteht vorteilhafterweise aus einer Aluminiumlegierung oder aus Kunststoff. Die Durchgänge für das auszutragende Gut zwischen der hinteren Lippe und dem Zylinder haben eine Abmessung von zwischen 3 und 5 cm. Der Durchmesser der Schraube kann etwas über 10 cm betragen, und derjenige der Bürste etwas über 20 cm; der des Käfigs beträgt beispielsweise etwa 50 cm, seine Breite 30 cm und seine Länge 2 cm. Hieraus erklärt sich, daß ganz einfache Zugseile b ir. zu 3 Elementen tragen können, die mit den Enden aneinanderstoßen auf ein und derselben Seite des zentralen Elementes angeordnet sind, und daß ein Anhänger oder ein landwirtschaftlicher Traktor somit 7 Elemente zu schleppen vermögen, die aneinandergereiht mit ihren Enden sich über ca. 15 m erstrecken können. Ks sei weiterhin darauf verwiesen, daß die Hauptorgane keine genau zu fertigenden Werkstücke sind, und daß ihre Montage sowie ihr Ausbau sehr einfach nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Hieraus folgt, daß die Kosten der Herstellung gering sind und daß sich die gesamte Vorrichtung leicht montieren, betreiben und unterhalten läßt·
schließlich sei noch darauf verwiesen, daß sich an den Enden Aw Welle der Modulationselemente Endplatten befinden, die einerseits dazu dienen, die verschiedenen, drehenden Organe zu blockieren, und andererseits dazu, einen möglichen Überschuß an auszubreitendem Material aufzuhalten, der am Ende der Förderschraube angelangt ist. Im Falle des Austragens durch alternierende Bänder kann es zweckmäßig sein, die Vorrichtung mit Zwinchenplatten auszurüsten, die weniger hoch sind, als die vorausgehend genannten, so daß sie nicht mit dem Volumen der Schraube in Konflikt kommen. Derartige Zwischenplatten dienen .■lh; Abgrenzung zwischen den sich drehenden und den in Ruhe befindlichen Zylindern. Diese Endplatten und Zwischenplatten sind in den Figuren nicht dargestellt. Ihre Anordnung und ihre
030023/0681
294632Q
Arbeitsweise versteht sich jedoch aus den vorausgegangenen Erläuterungen. Es kann daher zweckmäßig sein, den Zufuhrtrichter mit einem Rost auszurüsten, der dazu dient, die zu großen bzw. die Fremdstoffe zurückzuhalten.
In Figur 11 ist ein Austraggerät sehr schematisch dargestellt. Man erkennt dort den Käfig 50 dieses Gerätes mit der zugehürenderi Schraube, der Bürste und dem Zylinder. Das Gerät ist am hinteren Teil eines Ackerschleppers mit kippbarer Mulde 51 befestigt.
In Figur 12 ist ein erfindungsgemäßes Austraggerät dargestellt, das unmittelbar an einem landwirtschaftlichen Traktor ry? befestigt ist, und zwar an einem Dreipunkt-Adapter. Bei dieser Vorrichtung ist der Einfülltrichter 53 besonders groß gestaltet.
Das Austraggerät 5^ gemäß Figur 13 ist unter dem Fahrgestell eines Anhängers angehängt, der speziell zum Austragen von Gut gestaltet ist und eine Mulde 56 umfaßt, die ein großes Fassungsvermögen hat und die mit einer hydraulischen Hubvorrichtung betätigt werden kann.
030023/0681

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum Austragen von pulverförmiger! oder kornförmigem Gut, mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der unterhalb eines Verteilungstrichters angeordnet ist, ferner mit einem Speise- oder Zufuhrtrichter, mit Zufuhrmitteln, mit einer zylinderförmigen, drehbar gelagerten Bürste, die derart mit dem Zylinder zusammenarbeitet, daß sie auszutragendes Gut hiervon abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (10) auf einer Mehrzahl von Rollen (23) gelagert ist, die ihrerseits in einem Rahmen (25) gelagert sind, woraus sich eine leichte Zentrierung des Zylinders als axiale Welle mit einer Zusammenschaltung mehrerer Zylinder mit ihren Enden aneinander.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der genannten Rollen (23) als Antrieb zur Mitnahme des Zylinders dient.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste (11) auf dem Zylinder (10) ruht und hierbei von einem im Querschnitt halbzylindrischen Gehäuse (26) umschlossen ist, das am Rahmen (25) befestigt ist, so daß die Bürste zusätzlich zu den zuvor erwähnten Vorteilen dazu beiträgt, den Zylinder (10) auf den Rollen (22, 23) zu halten.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrmittel im wesentlichen aus einer schraubenförmigen Spirale, beispielsweise einer archimedischen Spirale (12), besteht, daß diese Spirale (12) in einer zylindrischen Hülse
    (28) gelagert ist, die ihrerseits von dem Verteilertrichter
    (29) umschlossen und zugleich mit diesem fest verbunden ist, und daß die zylindrische Hülse (28) mit Durchbrechungen (35) entlang wenigstens einer ihrer Mantellinien ausgestattet ist
    030023/0681
    ORIGINAL INSPECTED
    und im übrigen dazu dient, die Schraube im Verteilertrichter (29) zu halten oder zu lagern.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle (23) mittels eines Stiftes (39) drehfest gemacht ist mit einer Antriebswelle (18) drehfest gemacht ist, so daß diese Rolle (23) als Antriebsmotor für den Zylinder (10) dient, so daß der Zylinder eines Elementes (Tragelementes oder Seitenelementes) unabhängig von seinen benachbarten Zylindern stillgesetzt werden kann.
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß hier ein landwirtschaftliches Fahrzeug zugeordnet ist, derart, daß es während des Betriebes herabklappbar ist, daß die Vorrichtung ferner ein zentrales Tragelement und eine Mehrzahl von Modulations-Seitenelementen aufweist, und daß jedes Seitenelement mit seinem Ende entweder an das Tragelement oder an ein identisches Seitenelement angeschlossen werden kann.
    Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe wie die Rollen-Antriebswelle, die Bürste und die archimedische Spirale eines Seitenelementes durch das zugehörende Organ eines benachbarten Elementes in Umdrehung versetzt werden, das das Tragelement oder ein anderes Seitenelement sein kann, welches seinerseits durch das Tragelement angetrieben ist.
    Vorrichtung zum Austragen von pulverförmigem oder kornförmigem Gut mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der unterhalb eines sogenannten Verteilertrichters angeordnet ist, ferner mit einem Zufuhrtrichter, mit Mitteln zum Zuführen, miteiner zylindrischen, drehbaren Bürste, die am Zylinder anliegt, um das auszutragende Gut abzuziehen, sowie mit Mitteln zum Antreiben des Zylinders, dadurch gekennzeichnet, daß die
    030023/0681
    f9 A 6 3 2
    Mittel zum Antreiben aus solchen Mitteln bestehen, die die Antriebskraft von einem am Boden befindlichen Rad einerseits auf eine Antriebsrolle übertragen, die dem Drehantrieb des genannten Zylinders dient, und andererseits auf die genannten Zufuhrmittel und die genannte Bürste, und daß ferner die Antriebsmittel aus einem regelbaren Untersetzungsgetriebe bestehen, so daß die Dosierung des auszutragenden Gutes durch Veränderung des Untersetzungsverhältnisses dieses Getriebes vorgenommen werden kann.
    Vorrichtung zum Austragen von pulverförmigem oder kornfürmigem Gut, mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der sich unterhalb eines sogenannten Verteilertrichters befindet, ferner mit einem Speise- oder Zufuhrtrichter, mit Mitteln zum Zuführen und mit einer zylindrischen Bürste, die drehbar gelagert ist, und die sich am Zylinder abstützt, um das auszutragende Gut hiervon abzuziehen, ferner mit einer langgestreckten Öffnung, die sich im unteren Bereich des Verteilertrichters befindet und aus zwei Lippen gebildet ist, und zwar einer vorderen und einer hinteren Lippe, wobei die hintere Lippe jene ist, unter welcher das auszutragende Gut beim Umdrehen des Zylinders vorbeiwandert, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Lippe einerseits oberhalb des Zylinders in einem solchen Abstand von diesem angeordnet ist, der größer als die größte Abmessung der größten Partikel des Gutes ist, und andererseits in bezug auf den Scheitel des Zylinders gegen die hintere Lippe hin geneigt ist, so daß insbesondere eine Verstopfung der genannten Öffnung durch große Gutpartikel vermieden wird, und daß ferner das Durchsetzen des auszutragenden Gutes durch die Öffnung durch dessen natürlichen Böschungswinkel beschränkt wird auf die durch die Umdrehung des Zylinders geförderte Menge.
    0 30023/0681
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Horizontalen und einer Linie, die vom Ende der hinteren Lippe ausgeht und eine Tangente am Zylinder auf der Seite der Bürste bildet, gebildet ist, der kleiner ist, als der natürliche Böschungswinkel des auszutragenden Gutes.
    030023/0681
DE19792946320 1978-11-24 1979-11-16 Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut Withdrawn DE2946320A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7833645A FR2441998A1 (fr) 1978-11-24 1978-11-24 Epandeur de matiere pulverulente a assemblage modulaire

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2946320A1 true DE2946320A1 (de) 1980-06-04

Family

ID=9215472

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792946320 Withdrawn DE2946320A1 (de) 1978-11-24 1979-11-16 Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4288008A (de)
AR (1) AR221255A1 (de)
AU (1) AU5308779A (de)
BE (1) BE880151A (de)
CA (1) CA1144198A (de)
DE (1) DE2946320A1 (de)
ES (1) ES486315A1 (de)
FR (1) FR2441998A1 (de)
GB (1) GB2036522B (de)
IT (1) IT1164147B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2061683B (en) * 1979-10-03 1983-03-02 Sisis Equipment Macclesfield Apparatus for dispensing particulate material
US4438873A (en) * 1981-10-28 1984-03-27 Turfco Manufacturing, Inc. Ground driven top dresser utilizing special clutch mechanism
DE3436972A1 (de) * 1984-10-09 1986-04-17 Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt Vorrichtung zum dosierten zufuehren von schuettgut zu verbraucherstellen
DE3504607C2 (de) * 1985-02-11 1987-01-08 Trützschler GmbH & Co KG, 4050 Mönchengladbach Vorrichtung zum Beschicken einer Karde oder Krempel mittels zweier Füllschächte
WO1988007813A1 (en) * 1987-04-14 1988-10-20 Greencare Pty. Limited Soil spreader
US5802994A (en) * 1996-07-03 1998-09-08 Turfco Manufacturing Incorporated Seeder apparatus for dispensing seed with or without top dressing
US6024033A (en) * 1996-07-03 2000-02-15 Turfco Manufacturing, Inc. Seeder apparatus for dispensing seed with or without top dressing
AUPO350296A0 (en) * 1996-11-08 1996-12-05 Strathayr Pty. Limited Mixing and transporting device
NL1005974C2 (nl) * 1997-05-05 1998-11-09 Beem B V Strooier.
US6491479B1 (en) * 1997-09-15 2002-12-10 Express Blower, Inc. Apparatus and method for applying agent to particulate material
US6533198B1 (en) 1999-11-16 2003-03-18 The Toro Company Top dresser
CH708806A1 (de) * 2013-11-04 2015-05-15 Strahm Textile Systems Ag Vorrichtung zum Streuen von pulverförmigen Produkten auf die Oberfläche von Warenbahnen.
WO2019070820A1 (en) * 2017-10-03 2019-04-11 Ag Leader Technology APPARATUS FOR MEASURING CONTROLLED AIR PULSES FOR AGRICULTURAL PLANTERS AND ASSOCIATED SYSTEMS AND METHODS

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2603383A (en) * 1952-07-15 Pellet dispensing device
US504718A (en) * 1893-09-12 Bkecht fkajjke
DE71618C (de) * 1892-10-16 O. SCHWARTZ in Pflugfabrik bei Berlinchen Dünger- und Kornstreumaschine
FR343204A (fr) * 1904-03-24 1904-09-28 Louis Frennet Wauthier Semoir à épandre le sulfate de fer finement moulu
US2030541A (en) * 1934-01-22 1936-02-11 Rose Brothers Ltd Apparatus for delivering powdery material
US3259241A (en) * 1965-01-21 1966-07-05 Hughes Company Inc Unsnipped bean remover
US3788529A (en) * 1967-04-26 1974-01-29 D Christy Machine for dispensing and distributing dry flowable materials
FR2015668A1 (de) * 1968-08-14 1970-04-30 Weichs Hermann
US3616972A (en) * 1969-09-18 1971-11-02 Daniel Lamar Christy Machine for dispensing and distributing dry flowable materials

Also Published As

Publication number Publication date
FR2441998B1 (de) 1983-04-01
CA1144198A (fr) 1983-04-05
GB2036522A (en) 1980-07-02
US4288008A (en) 1981-09-08
BE880151A (fr) 1980-05-20
ES486315A1 (es) 1980-06-16
IT1164147B (it) 1987-04-08
AU5308779A (en) 1980-05-29
FR2441998A1 (fr) 1980-06-20
AR221255A1 (es) 1981-01-15
IT7950879A0 (it) 1979-11-22
GB2036522B (en) 1982-09-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3529464C1 (de) Kartoffelerntemaschine
DE4004005A1 (de) Einspeisungsvorrichtung fuer teilchenfoermige materialien
DE3009662A1 (de) Schlepper
DE2946320A1 (de) Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut
DE2211533A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE69500387T2 (de) Verfahren und Vorrichtung um Silage zu dosieren
DE69709887T2 (de) Pelletierpresse
DE2804253A1 (de) Zentrifugalduengerstreuer mit zwei schleuderscheiben
DE3436123C2 (de) Kreiselegge
DE2507025C3 (de) Sämaschine
DD202242A5 (de) Verfahren und einrichtung zum transport von zigaretten
EP0246346B1 (de) Injektionsvorrichtung zur kontinuierlichen Einbringung von pumpfähigem Flüssigdünger u. dgl. in den Boden
DE2906558A1 (de) Vorrichtung zum verteilen von fluessigen oder dickfluessigen produkten auf zu kultivierendem boden
EP3957148B1 (de) Vorrichtung zur verteilung von gülle
DE2407061C3 (de) Verteilergerät für landwirtschaftliche Zwecke
DE4405303C1 (de) Bodenbearbeitungsgerät
DE3318944C2 (de) Faserbandablegeeinrichtung für eine Karde, Strecke o. dgl.
EP0284877A1 (de) Pflanzmaschine
DE1202055B (de) Vorrichtung zum Herstellen gepresster Futterkuchen
EP0403780B1 (de) Vorrichtung zum Streuen von körnigem Gut, insbesondere Dünger
AT398680B (de) Streuvorrichtung, insbesondere mist- und kompoststreuer
DE2837929C2 (de) Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen landwirtschaftlichen Streuguts, z.B. Düngemittel
DE3918813A1 (de) Conche, conchierverfahren zum betrieb derselben und anlage mit mindestens einer solchen conche
DE3319076A1 (de) Foerderanlage mit einer rohrleitung fuer koerniges oder pulverfoermiges material
DE2453993B2 (de) Maschine zum verteilen von gekoerntem streugut

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee