DE2946320A1 - Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut - Google Patents
Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gutInfo
- Publication number
- DE2946320A1 DE2946320A1 DE19792946320 DE2946320A DE2946320A1 DE 2946320 A1 DE2946320 A1 DE 2946320A1 DE 19792946320 DE19792946320 DE 19792946320 DE 2946320 A DE2946320 A DE 2946320A DE 2946320 A1 DE2946320 A1 DE 2946320A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- brush
- discharged
- drive
- support element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000007599 discharging Methods 0.000 title claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 24
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 17
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 13
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 5
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 5
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 4
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 6
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 6
- 230000007480 spreading Effects 0.000 description 5
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 5
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 3
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 2
- TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 6-oxabicyclo[3.2.1]oct-3-en-7-one Chemical compound C1C2C(=O)OC1C=CC2 TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000003570 air Substances 0.000 description 1
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000575 pesticide Substances 0.000 description 1
- 230000003678 scratch resistant effect Effects 0.000 description 1
- -1 seeds Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/18—Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
- Sowing (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
Anwaltsakte: P 488 O Jean-Louis Amblard
Kennwort: "Dungstreuer" Pierre Marcel Saintem;
Cissacj Saint Laurent du Medoc, Frankreich
pulverförmigem oder krümeiförmigem Gut
Die Erfindung betrifft landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere
eine Vorrichtung zum Ausbreiten von pulverfö'rmigem oder krümeiförmigem Gut, wie beispielsweise Düngemittel, Samen, Pflanzenschutzmittel
usw.
Es sind zahlreiche Bauarten von Vorrichtungen zum Ausbreiten von Feststoffen bekannt. Solche Vorrichtungen arbeiten nach unterschiedlichen
Prinzipien. Hierbei ist insbesondere jenes Verfahren zu erwähnen, bei dem die Stoffe durch lein mechanische Mittel
wie Drehscheiben ausgeschleudert werden, ferner solche Vorrichtungen, bei denen eine Mitnahme der Stoffe pneumatisch in einem Luftstrom
erfolgt sowie Vorrichtungen mit einem Förderorgan, das ein Band, ein Zugorgan oder ein Zylinder sein kann. Bei den an zweiter
Stelle genannten Vorrichtungen wird das zu verteilende Gut durch Zufuhrelemente herangeführt, und zwar von einem Fülltrichter ausgehend
bis zum Verteilerorgan. Hier seien insbesondere die nach diesem zweiten Verfahren arbeitende Vorrichtungen betrachtet,
und da wiederum insbesondere jene Bauarten, deren Verteilungsorgan
aus einem Zylinder besteht, auf den sich die vorliegende Erfindung bezieht. Ganz allgemein kann bei einer derartigen Maschine der
Zylinder entweder mit Rippen oder Waben versehen oder glatt sein. Ein solcher Zylinder ist einteilig und an den Enden seiner Achse
gelagert, wobei dem einen Ende dieser Achse ein Antrieb zugeordnet ist. Im übrigen wandert der auszubreitende Stoff durch einen
Kanal, der sich zwischen dem unteren Teil eines Zwischentrichters, den sogenannten Verteilungstrichter, und dem Zylinder erstreckt.
030023/0681 ORIGINAL INSPECTED
29A632Q
Um den Durchsatz an auszubreitendem Stoff und damit die auszutragende
Menge regeln zu können, ist die Weite dieses Kanales einstellbar.
Die gesamte, oben erwähnte Vorrichtung beinhaltet eine gewisse Steifigkeit des Einfülltrichters als auch des Zylinders. Diese
Steifigkeit wird durch die Stärke dieser Einzelteile erzielt. Aufgrund dieser Stärke der Einzelteile wie der Welle, der Lager
und der Steuermittel erklärt es sich, daß die gesamte Vorrichtung ein erhebliches Gewicht aufweist, das ihre Länge begrenzt.
Es versteht sich weiterhin, daß das Ausbreiten auf einer vorgegebenen
Fläche umso schneller vor sich geht, als das Austragband breit ist, d.h. als die Austragvorrichtung lang ist. Demgemäß
besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe darin, eine größtmögliche Länge bei einem gegebenen Gewicht der Ausbreitvorrichtung
zu erzielen, das im Einklang mit der Antriebskraft der landwirtschaftlichen Maschinen steht.
Der Erfindung liegt somit in erster Linie die Aufgabe zugrunde, bei einem gegebenen Gewicht der Vorrichtung die Länge der Ausbreitvorrichtung
und damit auch die Breite desAustragbandes so groß wie möglich zu machen.
Weiterhin besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung
zu schaffen, deren Länge in bezug auf die Erfordernisse der Ausnutzung optimal ist und gleichermaßen variabel in bezug auf jegliche
Austragrichtung.
Ein weiteres, wenn auch untergeordnetes Anliegen besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die in der Herstellung billig ist,
gleichzeitig aber gegenüber kleinen Dimensionsabweichungen der Lage ihrer Einzelorgane nur wenig beeinträchtigt wird, und auch
auf hygrometrische Einflüsse der Umgebungsluft wenig anspricht.
Eine weitere, der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Austragvorrichtung zu schaffen, die das Regeln der
auszutragenden Stoffmenge, bezogen auf die Flächeneinheit, auf einfache Weise und unabhängig von der Antriebsgeschwindigkeit
OfOO 2 3 /0681
bzw. Portbewegungsgeschwindigkeit erlaubt.
Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung zum Austragen
pulverförmigen oder kornförmigen Gutes von jener Bauart, die einen drehbar gelagerten Zylinder umfaßt, der unterhalb eines
sogenannten Verteilertrichters angeordnet ist; die Vorrichtung hat ferner einen Speise- oder Zufuhrtrichter, Mittel zum Zuführen
oder Fördern um das auszutragende Gut nach dem Speisetrichter weiterzutragen und zum Verteilertrichter zu bringen, ferner eine
zylinderförmige Bürste, die drehbar gelagert ist und die sich
am Zylinder abstützt, um davon das auszutragende Gut abzuziehen. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß
der genannte Zylinder auf einer Mehrzahl von Rollen gelagert ist, die ihrerseits in einem Ständer gelagert sind, wobei vorzugsweise
wenigstens eine dieser Rollen als Antriebsrolle ausgerüstet ist, um den Zylinder in Umdrehung zu versetzen, sodaß die Aufhängung
sehr leicht und einfach wird, desgleichen eine Zentrierung durch eine axiale Welle und durch Lager, und daß außerdem die Möglichkeit
gegeben ist, mehrere Zylinder mit den Enden aneinander zu reihen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ruht die
Bürste auf dem Zylinder und ist dadurch zentriert, daß sie in einer halbzylindrischen Lagerung oder Hülse geführt ist, die mit
dem Ständer oder Gehäuse einteilig ist. Hieraus ergibt sich zusätzlich
zu den vorgenannten Vorteilen bezüglich des Zylinders -, daß die Bürste zur Halterung des Zylinders auf den Rollen beiträgt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung der vorbeschriebenen Art, wie an sich bekannt, mit Fördermitteln
ausgerüstet, die als wesentlichste Elemente eine schraubenlinienförmige
Spirale verwenden. Ferner ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß diese Spirale eine archimedische Spirale ist,
die drehbar gelagert in einer zylindrischen Hülse umläuft, welche ihrerseits innerhalb des Verteilertrichters angeordnet und mit
diesem einteilig ist; die Hülse ist mit Durchbrechungen (Lang-
030023/0681
löchern, Schlitzen, Bohrungen oder dergleichen) versehen, die si ch wenigstens im Bereich der unteren Mantellinie der Hülse
befinden. Hieraus folgt, daß die Hülse gleichzeitig einen Zufuhrkanal sowie ein Mittel zum Halten oder Lagern der Spirale
oder Schraube im Trichter darstellt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit den oben beschriebenen Merkmalen, wie an sich aus dem Stande der Technik bekannt, auf einem landwirtschaftlichen
Fahrzeug montieren und ist bei Fahrt absenkbar. Eine solche Vorrichtung ist unter anderem dadurch gekennzeichnet,
daß sie ein sogenanntes Tragelement umfaßt sowie eine Mehrzahl von Modulations- oder Seitenelementen. Jedes Seitenelement kann
entweder mit dem Ende an das Tragelement angeschlossen werden oder mit dem Ende an ein anderes Modulations-Seitenelement, das
identisch mit ihm ist. Hieraus ergibt sich, daß eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung einerseits aus einem auf einer landwirtschaftlichen
Maschine befestigbaren Tragelement besteht und andererseits Mittel zum Mitnehmen der Modulationsorgane, die
an seinen Seiten befestigt werden können. Aufgrund der Möglichkeit des Befestigens einer frei wählbaren Anzahl von Modulationselementen, sei es an einer und/oder an der anderen Seite des
Tragelementes, läßt sich entweder symmetrisch oder asymmetrisch die Länge der Austragvorrichtung variieren (modulieren). Auf
diese Weise kann man bei Ausfallen eines Modulationselementes ein identisches Reserveelement hierfür einsetzen, also das ausgefallene
ersetzen. Auch lassen sich aufeinanderfolgend Modulationselemente zukaufen, um die Produktivität der ganzen Vorrichtung
nach und nach zu steigern. Schließlich läßt sich durch Abkuppeln der Antriebsrollen eines Modulationselementes der
Zylinder dieses Elementes bezüglich der Rotation fixiert lassen, um somit ein Austragen mit alternierenden Bändern herbeizuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Antriebsmittel vorgesehen, die dazu dienen, von einem auf dem Boden umlaufenden
Rad, das entweder dem landwirtschaftlichen Fahrzeug zugehört
030023/0681
oder besonders vorgesehen ist, Antriebskraft zu übertragen. Dies dient einerseits dazu, zum Übertragen von Antriebskraft
auf die sogenannte Antriebsrolle, andererseits auf die genannten Mittel zum Fördern des Gutes zu der Bürste. Die Antriebsmittel
können beispielsweise aus einem stufenlos regelbaren Untersetzungsgetriebe bestehen, oder aus einem Schaltgetriebe;
aufgrund dieses Merkmales läßt sich die Dosierung des auszutragenden Gutes durch Veränderung des Untersetzungsverhältnisses
der Übertragungsmittel vornehmen und nicht, wie dies aus dem Stande der Technik bekannt ist, durch Veränderung
der Durchtrittsweite im unteren Bereich des Speisetrichters.
Weiterhin umfaßt die Vorrichtung, wie dies an sich aus dem Stande der Technik bekannt ist, eine langgestreckte Öffnung,
die sich im unteren Bereich des Verteilertrichters befindet, und die aus zwei Lippen gebildet ist, nämlich einer vorderen Lippe
und einer hinteren Lippe. Die hintere Lippe ist jene, unter welcher das auszutragende Gut vorbeiwandert, wenn der Zylinder
umläuft. In diesem Falle ist die Vorrichtung weiterhin dadurch
charakterisiert, daß die hintere Lippe einerseits oberhalb des Zylinders in einem Abstand angeordnet ist, der eindeutig größer
als der größte Durchmesser des größten Partikels des auszutragenden Gutes ist, und der andererseits geneigt ist in bezug auf
den Scheitel des Zylinders, und zwar nach der Seite der hinteren Lippe derart, daß der Winkel, der zwischen der Horizontalen und
einer Linie gebildet ist, die vom Ende der hinteren Lippe ausgeht und eine Tangente an den Zylinder an der Seiteder Bürste
bildet, geringer ist als der natürliche Böschungswinkel des auszutragenden Gutes, und somit etwa 20° beträgt. Aus dieser
Anordnung der hinteren Lippe resultiert in erster Linie, daß ein Verstopfen der Austragsöffnung durch große Partikel oder
durch Fremdkörper vermiedenwird. Weiterhin ist das Durchsetzen
des auszutragenden Gutes durch die Öffnung hindurch begrenzt durch den natürlichen Böschungswinkel auf die Menge, die vom
Zylinder bei dessen Rotation abgezogen wird. Weiterhin folgt aus der Tatsache, daß der Abstand der hinteren Lippe zum Zylinder
030023/0681
i : 29A632O
AO
größer als jener bei bekannten Vorrichtungen ist, daß die Veränderung dieses Abstandes zu Folge des Verschleißes oder
infolge von Stößen recht klein ist und demgemäß den Durchsatz des Gutes kaum beeinträchtigt.
Hierin besteht ein ganz entscheidender Unterschied zwischen der Vorrichtung gemäß der Erfindung und den vorbekannten Bauarten;
gemäß der Erfindung ist die Durchgangsöffnung eine feste Größe und durch die Konstruktion selbst definiert. Aus
diesem Grunde unterliegt sie keinen Veränderungen im Verlaufe des Betriebes der ganzen Vorrichtung.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung, die auf einem Anhänger montiert ist, und zwar in Aufrißansicht von
hinten.
Figur 2 ist eine Ansicht desselben Gegenstandes von oben.
Figur 3 ist eine Teilschnittdarstellung des zentralen Teiles
der Austragvorrichtung.
Figur 4 ist eine schematische Schnittdarstellung gemäß der
Schnittlinie A-A von Figur 3·
Figur 5 ist eine schematische Schnittansicht gemäß der Schnittlinie
B-B von Figur 3.
Figur 6 ist eine schematische Darstellung einer typischen Anordnung der Vorrichtung gemäß der vorausgegangenen Figuren.
Figur 7 ist eine perspektivische Ansicht eines Modulationselementes, das teilweise freigegeben ist.
Figur 8 ist eine perspektivische Darstellung einer Abdeckzunge der Zylinderenden.
030023/0681
Figur 9 zeigt in einer Schnittdarstellung ein Rad des Antriebsmotors .
Figur 10 stellt eine Kupplung in perspektivischer Darstellung dar.
Figur 11 veranschaulicht in schematischer Darstellung eine
erste Anwendungsart der Austragvorrichtung zusammen mit einem landwirtschaftlichen Anhänger bekannter Bauart.
Figur 12 stellt in s chematischer Darstellung eine zweite Anwendungsart
der erfindungsgemäßen Austragvorrichtung in Zusammenarbeit mit einem Ackerschlepper dar.
Figur 13 veranschaulicht in schematischerDarstellungeine dritte Anwendungsart der Austragvorrichtung, und zwar in Zusammenhang
mit einem speziell für die Austragvorrichtung gebauten Anhänger.
Wie aus den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, ist eine Austragvorrichtung
1 gemäß der Erfindung auf das rückwärtige Ende eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges, wie beispielsweise eines Anhängers
2, montiert. Die hier dargestellte Vorrichtung besteht aus einem zentralen Tragelement 3 sowie seitlichen Modulationselementen
4l, 42. Diese Elemente 41 und 42 sind miteinander identisch. Sie unterscheiden sich voneinander lediglich durch
ihre Lage in bezug auf das Tragelement 3· Die Elemente 41 sind
nämlich nicht am Ende dieses Tragelementes 3 befestigt, während die Elemente 42 jeweils am Ende eines Elementes 4l befestigt
sind. Wenn auch in den Figuren eine symmetrische Anordnung der Elemente beidseits des Tragelementes wiedergegeben ist, so versteht
es sich, daß ebensogut ein seitliches Element an einem Ende des Tragelementes befestigt werden könnte, während 3 seitliche
Elemente an dem anderen Ende mit ihren stirnseitigen Enden aneinander montiert sein könnten. Ferner brauchte nur
lediglich ein seitliches Element an jedem Ende des Tragelementes
030023/06Ö1
befestigt zu werden. Diese Möglichkeit sowie auch jene, die seitlichen Elemente in ihrer jeweiligen Lage gegeneinander auszutauschen,
bestimmt den Modulationscharakter dieser Elemente.
Insbesondere erkennt man aus Figur 1 Maste 5 und 6, die durch eine Zugstange 7 miteinander in Querrichtung verbunden sind und
die dazu dienen, die seitlichen Elemente mittels Zugseilen 8l, 82 usw. ausgerichtet zu halten.
Man erkennt ferner insbesondere aus Figur 2, daß die seitlichen Elemente in horizontaler Ebene um die Maste schwenkbar sind,
die somit Gelenke bilden, und zwar derart, daß die Seitenelemente in die Fahrtrichtung des Fahrzeuges umgeklappt werden
können.
Es sind ferner vorübergehend wirkende Befestigungsmittel 9 vorgesehen, um die seitlichen Elemente aneinander oder an dem
Tragelement 3 zu befestigen. Diese Mittel sind als solche bekannt und können aus Stiften, Schwalbenschwanzverbindungen usw. bestehen
.
Wie aus Figur 3 erkennbar, trägt ein Tragelement oder zentrales Element 3 mit seinen Enden Seitenelemente 41 und 42. Weiterhin
umfaßt das Tragelement Austragorgane wie einen ZylinderlO, eine Bürste 11, eine archimedische Spirale 12, die in den folgenden
Figuren noch in Einzelheiten beschrieben werden sollen, einen Einfülltrichter 13 (der mit demselben Bezugszeichen auch in
Figur 1 erscheint), eine Lageranordnung 14 für einen Antrieb, um die Bürste der Schraube in Umdrehung zu versetzen, sowie
Antriebsmittel 15, um die Bewegung eines Tragrades 17 durch die vorerwähnten Mittel mit Hilfe einer Welle 16, beispielsweise
einer Kardanwelle, zu übertragen, wie auch auf die Rotations-Antriebsmittel
des Zylinders 10. Das Gehäuse 15 umfaßt im wesentlichen ein Verstellgetriebe, das es erlaubt, das Übersetzungsverhältnis
der sich drehenden, oben angegebenen Organe frei zu
030023/0681
wählen und anzupassen an die Drehzahl des Tragrades, d.h. an die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Austragvorrichtung
im Gelände.
In Figur k sind die Antriebsmittel der obenerwähnten Organe
schematisch wiedergegeben. Diese Mittel sind in der Lagerung Ik
der vorausgegangenen Figur oder vor dieser untergebracht. Getriebe
15 überträgt die Drehbewegung des Tragrades einerseits auf die Antriebswellen 18 und 19 der Motor-Antriebsrollen, die den
Zylinder 10 tragen (in der Figur nicht dargestellt), und andererseits, mit Hilfe von durch strichpunktierte Linien 20
dargestellte Übertragungen, auf die Antriebsmittel 21 der Bürste 11 und der archimedischen Spirale 12. Dirne Mittel 2L können
gleichermaßen variable Kraftübertragungsmittel sein. Aus dem Vergleich der Figuren 3 und k erkennt man, daß die Lagervorrichtung
14 mit dem Zylinder 10 nicht in Konflikt kommt, sondern
daß sie im oberen Teil der Vorrichtung angeordnet ist. Diese Lagerung 14 dient dazu, die Antriebsritzel der Bürste und der
Schraube vor dem pulverförmigen oder krümeiförmigen Gut zu schützen. Die Wellen dieser beiden letztgenannten Organe laufen
durchdie seitlichen Wände der Lagerung Ik hindurch, wie dies
aus Figur 3 gut erkennbar ist. Das obere Ende dieses Lager— oder Schutzgehäuses Ik hat eine dachförmige Gestalt, so daß das
kornförmige oder pulverförmige Gut leicht beidseits der Schutzhülse
Ik herabgleiten kann. Wie man erkennt, sind die Antriebsmittel
des Zylinders 10 gegen das Gut durch denZylinder selbst geschützt.
In Figur 5, der einen Querschnitt des Tragelementes im Bereich eines seiner beiden Enden darstellt, was aber auch ebensogut
ein Querschnitt eines Seitenelementes sein könnte, ruht Zylinder 10 auf Rollen 22 und 23- Die Rollen 22 und 23 sind auf einer
unteren Traverse 2k eines Rahmenwerkes 25 drehbar gelagert.
Bei dem in dieser Figur dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Rollen jeweils durch ihre Wellen 18 und 19 angetrieben und
können somit auch den Zylinder in Umdrehung versetzen.
030023/0681
Die zylindrische Bürste 11 ruht auf dem Zylinder 10. Sie ist selbst von einem halbzylindrischen Gehäuse 26 umschlossen
und von diesem zentriert. Das halbzylindrische Gehäuse 26 ist einteilig mit dem Rahmenwerk, und zwar mittels Armen, wie beispielsweise
des Armes 27. Wie sich aus den Figuren erkennen läßt, wird die Bürste mit einer Geschwindigkeit in Umdrehung
versetzt, die vorzugsweise größer als diejenige des Zylinders 10 ist.
Eine archimedische Spirale 12, die ein Zufuhr- oder Förderorgan darstellt, ist drehbar in einer zylindrischen Hülse 28 gelagert.
Diese ist einteilig mit und geordnet innerhalb eines Verteilertrichters 29. Wie man erkennt, vermag sichdie archimedische
Spirale im Innern der Hülse 28 um die eigene Achse zu drehen, wobei die Hülse 28 in bezug auf den Trichter 29 feststeht.
Trichter 29 umfaßt eine vordere Lippe 30 und eine hintere Lippe
Das Ende der Vorderlippe 3I definiert mit dem Zylinder 10 eine
langgestreckte Öffnung 32, durch welche das kornförmige Gut herabrieseln
kann. Wie man insbesondere aus Figur 8 erkennt, ist die Vorderlippe 30 mit einer weichen Lasche 3^ ausgestattet, die an
der Mantelfläche des Zylinders derart anliegt, daß zwischen Lippe und Zylinder ein dichter Abschluß besteht. Die hintere Lippe
ist oberhalb des Zylinders 10 in einem Abstand 32 vondem Zylindermantel
angeordnet, und zwar eindeutig derart hoch, daß selbst die größten Partikel des auszutragenden Gutes hindurchtreten können,
aber auch deutlich entfernt von der Seite der Vorderlippe 30 in bezug auf die Erzeugende 33 des Scheitels des Zylinders.
In Figur 6, die in Zusammenhang mit der vorausgegangenen Figur
zu sehen ist, ist die Anordnung der hinteren Lippe 31 in bezug
auf den Scheitel 33 des Zylinders charakteristisch für die erfindungsgemäße Vorrichtung; der Winkel Alpha, der nämlich
durch die Horizontale 61 und eine Linie 62 gebildet ist, geht vom Ende der Lippe 31 aus und bildet am Mantel des Zylinders
auf der Seite der Bürste 11 eine Tangente. Dabei ist Alpha kleiner als ein Winkel Beta des natürlichen Böschungswinkels
der auszutragenden Substanz. Dieser Böschungswinkel ist durch die strichpunktierte Linie 64 veranschaulicht. Vorzugsweise
030023/0681
:. :-: 29A6320
/ιέ
befindet sich selbst der Fuß 65 der Böschung zwischen dom
Trichter und dem Scheitel 33 des Zylinders. Hierdurch wird praktisch das Risiko ausgeschaltet, daß das auszutragende
Gut dann herausrinnt, wenn der Zylinder stillsteht. Ferner empfiehle sich, den Angriffspunkt 66 der Bürste am Zylinder
im Bereich des Punktes der Tangente der Geraden 62 anzuordnen.
Aus Figur 6 ergibt sich ferner, daß sich das auszutragende Gut nach Maßgabe der Umdrehung des Zylinders auf dem Zylinder in
einer Schicht 63 konstanter Dicke verteilt, die gleich dem festen Abstand 32 ist, der den Zylinder 10 vom Ende der hinteren
Lippe 31 trennt.
In Figur 7 sieht man ein seitliches Element, dessen Querschnitt identisch dem Querschnitt des Endes des Tragelementes sein kann,
welches in Figur 5 dargestellt ist. Dieses seitliche Element umfaßt aus diesem Grunde Organe, die mit denselben Bezugszeichen
versehen sind. Es besteht im wesentlichen aus einem Käfig aus Profilen, der aus Langstäben, senkrechten Stäben und Querstäben
besteht. Ein paar untere Querstäbe 24 und 24l trägt Rollen 23
und 23', auf denen der Zylinder 10 ruht. Ein Verteilertrichter ist durch eine vordere Lippe 30 und eine hintere Lippe 31 definiert,
deren jede aus einem gebogenen Blech besteht, das am Käfig angeschweißt oder angelötet ist. Im Verteilertrichter befindet
sich die Hülse 28, die die archimedische Spirale 12 umschließt. Die Hülse 28 ist auf ihrer unteren Erzeugenden mit
einerMehrzahl von Aussparungen wie der Aussparung 35 ausgestattet. Diese Aussparungen dienen dazu, in den Trichter 29 das pulverförmige
Material fallen zu lassen, das durch eine archimedische Spirale gefördert wird. Wie man bezüglich des Antriebs der
archimedischen Spirale erkennt, läuft diese vorteilhafterweise beidseits des Lagergehäuses 14 (siehe Figur 3) im gegenläufigen
Sinn derart, daß Schrauben derselben Steigung ungeachtet der Anordnung der Seite der Vorrichtung eingesetzt werden können.
Die Bürste 11 befindet sich in ihrer halbzylindrischen Lagerung 26, aus welcher sie nach ihrem einen oder anderen Ende hin herausgezogen
werden kann. Es sei darauf verwiesen, daß sowohl der
030023/0681
29*6320
Zylinder 10 als auch die Bürste 11 und die archimedische Spirale 12 axial aus dem Käufig gezogen werden können, in dem
abgesehen von den Rollen 23 und 23' lediglich feststehende Organe verbleiben.
Wie man aus Figur 8 erkennt, verlängert eine Zunge 83 aus weichem Material die weiche Lasche 3*1 der Vorderlippe 30 derart,
daß sie die Enden der beiden einander benachbarten Zylinder 10 und 10' überdeckt und ein Entweichen von Material zwischen den
Zylindern verhindert. Das weiche Material, aus dem die Zunge bestehen kann, wie auch die weiche Lasche der Lippe, ist beispielsweise
ein gummiertes Gewebe.
Aus Figur 9 erkennt man, in welcher Weise eine Rolle im Käfig
montiert ist. Hierbei ist eine Rolle, wie beispielsweisedie Rolle 23 der vorausgegangenen Figur, äußerlich auf einem Kugellager
36 gelagert, das sich selbst im Innern auf einem Lager 37 zentriert, das seinerseits wiederum mit der unteren Traverse 2k
einteilig ist. Die Welle 18 ist durch die untere Traverse, die Lagerbüchse und das Lager hindurchgeführt, um einteilig mit einer
Nabe 38 der Rolle 23 mittels eines Stiftes 39 zu sein, dessen Herausziehen die Rolle entkuppelt. Es empfiehlt sich, den Mantel
der Rolle 23 zu gummieren, um somit einen Reibschluß mit dem Mantel des Zylinders 10 herzustellen, der seinerseits ebenfalls
aus einemcbriebfesten Material bestehen kann.
In Figur 10 ist eine Zahnkupplung dargestellt, mit der die Enden der Welle der archimedischen Spirale ausgestattet sein können,
ferner die Wellenenden der Bürste und der Antriebsrollen, wie die Welle l8, um die entsprechenden Organe eines benachbarten
Modulationselementes anzutreiben, das das zentrale Tragelement oder ein seitliches Element sein kann, das von diesem letzteren
angetrieben ist.
Im folgendensoll nun die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben werden, so wie diese verwendet werden kann, wenn sie unter Benutzung
aller Merkmale der vorausgegangenen Figuren aufgebaut ist.
030023/0681
Da:·, i-.entrale Tragorgan j κ I. in gee J gneter Weise auf einem
landwirtschaftlichen Fahrzeug montiert. Seine Antriebsmittel
sind mit einem Tragrad zusammengeschaltet, das innen seine Rotationsbewegungen überträgt. Ferner kann beispielsweise
an jedem Ende des Tragelementes einseitliches Element befestigt sein. Die Wellen der Schraube, der Bürste und die
Wellen der Tragrollen sind jeweils von den Enden der Achse oder de r Welle des entspreche jn Organes des Tragelementes mitgenommen.
Das Mitnehmen geschieht beispielsweise mittels einer Verzahnung. An jedem Ende des auf dem Tragelement montierten
Se itenel-ementes ist beispielsweise weiterhin in gleicher Weir.e
ein zweites Seitenelement montiert. Hierdurch lassen sich vier Seitenelemente der Figuren 1 und 2 montieren. Sodann sind
die Seitenelemente durch Spannmittel auszurichten, die den Zugseilen zugeordnet sind.
Der Einfülltrichter wird mit pulverförmigem oder körnigem Material beschickt, das mittels einer archimedischen Spirale
weitergefördert wird, bis ein Verteilungstrichter gefüllt ist, und zwar auf dessen ganzer Länge; sodann werden die Löcher der
Lagerhülse nachMaßgabe des sich einstellenden Niveaus in diesem letztgenannten Trichter durch das Gut selbst verstopft. Am
besten sorgt man dafür, daß die archimedische Spirale abkuppelbar ist, und zwar durch eine Abkuppelvorrichtung, die derart
arbeitet, daß die Spirale nach dem vollständigen Füllen des Verteilungstrichters
nicht mehr umläuft. Der Zylinder wird au Γ dem
Feld, auf welchem der Stoff auszutragen ist, in Gang gesetzt. Mittels eines Verstellgetriebes oder eines gewöhnlichen Getriebes
läßt sich der Durchsatz an auszutragendem Gut einstellen. Der Durchsatz dieses Gutes ist proportional der Höhe des Bettes des
Gutes, das im Scheitel des Zylinders gebildet ist, und zwar außerdem bedingt durch den radialen Abstand zwischen dem Ende
der hinteren Lippe und dem Zylinder und der Umdrehungsgeschwindigkeit des Zylinders wie auch von der Regulierung, diesich aus
dem Verhältnis der Geschwindigkeit zwischen Zylinder und Tragrad ergibt, ist der Durchsatz proportional zur Antriebsgeschwindigkeit
und demgemäß ist die Menge des ausgetragenen Gutes, bez.oron
auf die überstrichene Fläche, konstant. Beim Anhalten
030023/0681
29A632Q
rf
tritt wohlgemerkt kein Gut mehr aus.
Um die Erfindung noch besser verständlich zu machen, sei darauf verwiesen, daß der Durchmesser des Zylinders in der Größenordnung
von über 20 cm liegt. Der Zylinder besteht vorteilhafterweise aus einer Aluminiumlegierung oder aus Kunststoff. Die
Durchgänge für das auszutragende Gut zwischen der hinteren Lippe und dem Zylinder haben eine Abmessung von zwischen 3 und 5 cm.
Der Durchmesser der Schraube kann etwas über 10 cm betragen, und derjenige der Bürste etwas über 20 cm; der des Käfigs beträgt
beispielsweise etwa 50 cm, seine Breite 30 cm und seine
Länge 2 cm. Hieraus erklärt sich, daß ganz einfache Zugseile b ir. zu 3 Elementen tragen können, die mit den Enden aneinanderstoßen
auf ein und derselben Seite des zentralen Elementes angeordnet sind, und daß ein Anhänger oder ein landwirtschaftlicher
Traktor somit 7 Elemente zu schleppen vermögen, die aneinandergereiht mit ihren Enden sich über ca. 15 m erstrecken können.
Ks sei weiterhin darauf verwiesen, daß die Hauptorgane keine genau zu fertigenden Werkstücke sind, und daß ihre Montage sowie
ihr Ausbau sehr einfach nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Hieraus folgt, daß die Kosten der Herstellung gering sind und
daß sich die gesamte Vorrichtung leicht montieren, betreiben und unterhalten läßt·
schließlich sei noch darauf verwiesen, daß sich an den Enden
Aw Welle der Modulationselemente Endplatten befinden, die einerseits dazu dienen, die verschiedenen, drehenden Organe zu
blockieren, und andererseits dazu, einen möglichen Überschuß an auszubreitendem Material aufzuhalten, der am Ende der Förderschraube
angelangt ist. Im Falle des Austragens durch alternierende Bänder kann es zweckmäßig sein, die Vorrichtung mit
Zwinchenplatten auszurüsten, die weniger hoch sind, als die
vorausgehend genannten, so daß sie nicht mit dem Volumen der Schraube in Konflikt kommen. Derartige Zwischenplatten dienen
.■lh; Abgrenzung zwischen den sich drehenden und den in Ruhe
befindlichen Zylindern. Diese Endplatten und Zwischenplatten
sind in den Figuren nicht dargestellt. Ihre Anordnung und ihre
030023/0681
294632Q
Arbeitsweise versteht sich jedoch aus den vorausgegangenen Erläuterungen. Es kann daher zweckmäßig sein, den Zufuhrtrichter
mit einem Rost auszurüsten, der dazu dient, die zu großen bzw. die Fremdstoffe zurückzuhalten.
In Figur 11 ist ein Austraggerät sehr schematisch dargestellt. Man erkennt dort den Käfig 50 dieses Gerätes mit der zugehürenderi
Schraube, der Bürste und dem Zylinder. Das Gerät ist am hinteren Teil eines Ackerschleppers mit kippbarer Mulde 51 befestigt.
In Figur 12 ist ein erfindungsgemäßes Austraggerät dargestellt,
das unmittelbar an einem landwirtschaftlichen Traktor ry? befestigt
ist, und zwar an einem Dreipunkt-Adapter. Bei dieser Vorrichtung ist der Einfülltrichter 53 besonders groß gestaltet.
Das Austraggerät 5^ gemäß Figur 13 ist unter dem Fahrgestell
eines Anhängers angehängt, der speziell zum Austragen von Gut gestaltet ist und eine Mulde 56 umfaßt, die ein großes Fassungsvermögen
hat und die mit einer hydraulischen Hubvorrichtung betätigt werden kann.
030023/0681
Claims (1)
- PatentansprücheVorrichtung zum Austragen von pulverförmiger! oder kornförmigem Gut, mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der unterhalb eines Verteilungstrichters angeordnet ist, ferner mit einem Speise- oder Zufuhrtrichter, mit Zufuhrmitteln, mit einer zylinderförmigen, drehbar gelagerten Bürste, die derart mit dem Zylinder zusammenarbeitet, daß sie auszutragendes Gut hiervon abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (10) auf einer Mehrzahl von Rollen (23) gelagert ist, die ihrerseits in einem Rahmen (25) gelagert sind, woraus sich eine leichte Zentrierung des Zylinders als axiale Welle mit einer Zusammenschaltung mehrerer Zylinder mit ihren Enden aneinander.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der genannten Rollen (23) als Antrieb zur Mitnahme des Zylinders dient.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste (11) auf dem Zylinder (10) ruht und hierbei von einem im Querschnitt halbzylindrischen Gehäuse (26) umschlossen ist, das am Rahmen (25) befestigt ist, so daß die Bürste zusätzlich zu den zuvor erwähnten Vorteilen dazu beiträgt, den Zylinder (10) auf den Rollen (22, 23) zu halten.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrmittel im wesentlichen aus einer schraubenförmigen Spirale, beispielsweise einer archimedischen Spirale (12), besteht, daß diese Spirale (12) in einer zylindrischen Hülse(28) gelagert ist, die ihrerseits von dem Verteilertrichter(29) umschlossen und zugleich mit diesem fest verbunden ist, und daß die zylindrische Hülse (28) mit Durchbrechungen (35) entlang wenigstens einer ihrer Mantellinien ausgestattet ist030023/0681
ORIGINAL INSPECTEDund im übrigen dazu dient, die Schraube im Verteilertrichter (29) zu halten oder zu lagern.Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle (23) mittels eines Stiftes (39) drehfest gemacht ist mit einer Antriebswelle (18) drehfest gemacht ist, so daß diese Rolle (23) als Antriebsmotor für den Zylinder (10) dient, so daß der Zylinder eines Elementes (Tragelementes oder Seitenelementes) unabhängig von seinen benachbarten Zylindern stillgesetzt werden kann.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß hier ein landwirtschaftliches Fahrzeug zugeordnet ist, derart, daß es während des Betriebes herabklappbar ist, daß die Vorrichtung ferner ein zentrales Tragelement und eine Mehrzahl von Modulations-Seitenelementen aufweist, und daß jedes Seitenelement mit seinem Ende entweder an das Tragelement oder an ein identisches Seitenelement angeschlossen werden kann.Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe wie die Rollen-Antriebswelle, die Bürste und die archimedische Spirale eines Seitenelementes durch das zugehörende Organ eines benachbarten Elementes in Umdrehung versetzt werden, das das Tragelement oder ein anderes Seitenelement sein kann, welches seinerseits durch das Tragelement angetrieben ist.Vorrichtung zum Austragen von pulverförmigem oder kornförmigem Gut mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der unterhalb eines sogenannten Verteilertrichters angeordnet ist, ferner mit einem Zufuhrtrichter, mit Mitteln zum Zuführen, miteiner zylindrischen, drehbaren Bürste, die am Zylinder anliegt, um das auszutragende Gut abzuziehen, sowie mit Mitteln zum Antreiben des Zylinders, dadurch gekennzeichnet, daß die030023/0681f9 A 6 3 2Mittel zum Antreiben aus solchen Mitteln bestehen, die die Antriebskraft von einem am Boden befindlichen Rad einerseits auf eine Antriebsrolle übertragen, die dem Drehantrieb des genannten Zylinders dient, und andererseits auf die genannten Zufuhrmittel und die genannte Bürste, und daß ferner die Antriebsmittel aus einem regelbaren Untersetzungsgetriebe bestehen, so daß die Dosierung des auszutragenden Gutes durch Veränderung des Untersetzungsverhältnisses dieses Getriebes vorgenommen werden kann.Vorrichtung zum Austragen von pulverförmigem oder kornfürmigem Gut, mit einem drehbar gelagerten Zylinder, der sich unterhalb eines sogenannten Verteilertrichters befindet, ferner mit einem Speise- oder Zufuhrtrichter, mit Mitteln zum Zuführen und mit einer zylindrischen Bürste, die drehbar gelagert ist, und die sich am Zylinder abstützt, um das auszutragende Gut hiervon abzuziehen, ferner mit einer langgestreckten Öffnung, die sich im unteren Bereich des Verteilertrichters befindet und aus zwei Lippen gebildet ist, und zwar einer vorderen und einer hinteren Lippe, wobei die hintere Lippe jene ist, unter welcher das auszutragende Gut beim Umdrehen des Zylinders vorbeiwandert, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Lippe einerseits oberhalb des Zylinders in einem solchen Abstand von diesem angeordnet ist, der größer als die größte Abmessung der größten Partikel des Gutes ist, und andererseits in bezug auf den Scheitel des Zylinders gegen die hintere Lippe hin geneigt ist, so daß insbesondere eine Verstopfung der genannten Öffnung durch große Gutpartikel vermieden wird, und daß ferner das Durchsetzen des auszutragenden Gutes durch die Öffnung durch dessen natürlichen Böschungswinkel beschränkt wird auf die durch die Umdrehung des Zylinders geförderte Menge.0 30023/068110. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Horizontalen und einer Linie, die vom Ende der hinteren Lippe ausgeht und eine Tangente am Zylinder auf der Seite der Bürste bildet, gebildet ist, der kleiner ist, als der natürliche Böschungswinkel des auszutragenden Gutes.030023/0681
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7833645A FR2441998A1 (fr) | 1978-11-24 | 1978-11-24 | Epandeur de matiere pulverulente a assemblage modulaire |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2946320A1 true DE2946320A1 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=9215472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792946320 Withdrawn DE2946320A1 (de) | 1978-11-24 | 1979-11-16 | Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4288008A (de) |
| AR (1) | AR221255A1 (de) |
| AU (1) | AU5308779A (de) |
| BE (1) | BE880151A (de) |
| CA (1) | CA1144198A (de) |
| DE (1) | DE2946320A1 (de) |
| ES (1) | ES486315A1 (de) |
| FR (1) | FR2441998A1 (de) |
| GB (1) | GB2036522B (de) |
| IT (1) | IT1164147B (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2061683B (en) * | 1979-10-03 | 1983-03-02 | Sisis Equipment Macclesfield | Apparatus for dispensing particulate material |
| US4438873A (en) * | 1981-10-28 | 1984-03-27 | Turfco Manufacturing, Inc. | Ground driven top dresser utilizing special clutch mechanism |
| DE3436972A1 (de) * | 1984-10-09 | 1986-04-17 | Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt | Vorrichtung zum dosierten zufuehren von schuettgut zu verbraucherstellen |
| DE3504607C2 (de) * | 1985-02-11 | 1987-01-08 | Trützschler GmbH & Co KG, 4050 Mönchengladbach | Vorrichtung zum Beschicken einer Karde oder Krempel mittels zweier Füllschächte |
| WO1988007813A1 (en) * | 1987-04-14 | 1988-10-20 | Greencare Pty. Limited | Soil spreader |
| US5802994A (en) * | 1996-07-03 | 1998-09-08 | Turfco Manufacturing Incorporated | Seeder apparatus for dispensing seed with or without top dressing |
| US6024033A (en) * | 1996-07-03 | 2000-02-15 | Turfco Manufacturing, Inc. | Seeder apparatus for dispensing seed with or without top dressing |
| AUPO350296A0 (en) * | 1996-11-08 | 1996-12-05 | Strathayr Pty. Limited | Mixing and transporting device |
| NL1005974C2 (nl) * | 1997-05-05 | 1998-11-09 | Beem B V | Strooier. |
| US6491479B1 (en) * | 1997-09-15 | 2002-12-10 | Express Blower, Inc. | Apparatus and method for applying agent to particulate material |
| US6533198B1 (en) | 1999-11-16 | 2003-03-18 | The Toro Company | Top dresser |
| CH708806A1 (de) * | 2013-11-04 | 2015-05-15 | Strahm Textile Systems Ag | Vorrichtung zum Streuen von pulverförmigen Produkten auf die Oberfläche von Warenbahnen. |
| WO2019070820A1 (en) * | 2017-10-03 | 2019-04-11 | Ag Leader Technology | APPARATUS FOR MEASURING CONTROLLED AIR PULSES FOR AGRICULTURAL PLANTERS AND ASSOCIATED SYSTEMS AND METHODS |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2603383A (en) * | 1952-07-15 | Pellet dispensing device | ||
| US504718A (en) * | 1893-09-12 | Bkecht fkajjke | ||
| DE71618C (de) * | 1892-10-16 | O. SCHWARTZ in Pflugfabrik bei Berlinchen | Dünger- und Kornstreumaschine | |
| FR343204A (fr) * | 1904-03-24 | 1904-09-28 | Louis Frennet Wauthier | Semoir à épandre le sulfate de fer finement moulu |
| US2030541A (en) * | 1934-01-22 | 1936-02-11 | Rose Brothers Ltd | Apparatus for delivering powdery material |
| US3259241A (en) * | 1965-01-21 | 1966-07-05 | Hughes Company Inc | Unsnipped bean remover |
| US3788529A (en) * | 1967-04-26 | 1974-01-29 | D Christy | Machine for dispensing and distributing dry flowable materials |
| FR2015668A1 (de) * | 1968-08-14 | 1970-04-30 | Weichs Hermann | |
| US3616972A (en) * | 1969-09-18 | 1971-11-02 | Daniel Lamar Christy | Machine for dispensing and distributing dry flowable materials |
-
1978
- 1978-11-24 FR FR7833645A patent/FR2441998A1/fr active Granted
-
1979
- 1979-11-15 AR AR278903A patent/AR221255A1/es active
- 1979-11-16 DE DE19792946320 patent/DE2946320A1/de not_active Withdrawn
- 1979-11-19 US US06/095,432 patent/US4288008A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-11-20 BE BE0/198196A patent/BE880151A/fr not_active IP Right Cessation
- 1979-11-21 GB GB7940183A patent/GB2036522B/en not_active Expired
- 1979-11-22 AU AU53087/79A patent/AU5308779A/en not_active Abandoned
- 1979-11-22 CA CA000340420A patent/CA1144198A/fr not_active Expired
- 1979-11-22 IT IT7950879A patent/IT1164147B/it active
- 1979-11-23 ES ES486315A patent/ES486315A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2441998B1 (de) | 1983-04-01 |
| CA1144198A (fr) | 1983-04-05 |
| GB2036522A (en) | 1980-07-02 |
| US4288008A (en) | 1981-09-08 |
| BE880151A (fr) | 1980-05-20 |
| ES486315A1 (es) | 1980-06-16 |
| IT1164147B (it) | 1987-04-08 |
| AU5308779A (en) | 1980-05-29 |
| FR2441998A1 (fr) | 1980-06-20 |
| AR221255A1 (es) | 1981-01-15 |
| IT7950879A0 (it) | 1979-11-22 |
| GB2036522B (en) | 1982-09-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3529464C1 (de) | Kartoffelerntemaschine | |
| DE4004005A1 (de) | Einspeisungsvorrichtung fuer teilchenfoermige materialien | |
| DE3009662A1 (de) | Schlepper | |
| DE2946320A1 (de) | Vorrichtung zum austragen von pulverfoermigem oder kruemelfoermigem gut | |
| DE2211533A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE69500387T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung um Silage zu dosieren | |
| DE69709887T2 (de) | Pelletierpresse | |
| DE2804253A1 (de) | Zentrifugalduengerstreuer mit zwei schleuderscheiben | |
| DE3436123C2 (de) | Kreiselegge | |
| DE2507025C3 (de) | Sämaschine | |
| DD202242A5 (de) | Verfahren und einrichtung zum transport von zigaretten | |
| EP0246346B1 (de) | Injektionsvorrichtung zur kontinuierlichen Einbringung von pumpfähigem Flüssigdünger u. dgl. in den Boden | |
| DE2906558A1 (de) | Vorrichtung zum verteilen von fluessigen oder dickfluessigen produkten auf zu kultivierendem boden | |
| EP3957148B1 (de) | Vorrichtung zur verteilung von gülle | |
| DE2407061C3 (de) | Verteilergerät für landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE4405303C1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| DE3318944C2 (de) | Faserbandablegeeinrichtung für eine Karde, Strecke o. dgl. | |
| EP0284877A1 (de) | Pflanzmaschine | |
| DE1202055B (de) | Vorrichtung zum Herstellen gepresster Futterkuchen | |
| EP0403780B1 (de) | Vorrichtung zum Streuen von körnigem Gut, insbesondere Dünger | |
| AT398680B (de) | Streuvorrichtung, insbesondere mist- und kompoststreuer | |
| DE2837929C2 (de) | Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen landwirtschaftlichen Streuguts, z.B. Düngemittel | |
| DE3918813A1 (de) | Conche, conchierverfahren zum betrieb derselben und anlage mit mindestens einer solchen conche | |
| DE3319076A1 (de) | Foerderanlage mit einer rohrleitung fuer koerniges oder pulverfoermiges material | |
| DE2453993B2 (de) | Maschine zum verteilen von gekoerntem streugut |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |