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DE3319076A1 - Foerderanlage mit einer rohrleitung fuer koerniges oder pulverfoermiges material - Google Patents

Foerderanlage mit einer rohrleitung fuer koerniges oder pulverfoermiges material

Info

Publication number
DE3319076A1
DE3319076A1 DE19833319076 DE3319076A DE3319076A1 DE 3319076 A1 DE3319076 A1 DE 3319076A1 DE 19833319076 DE19833319076 DE 19833319076 DE 3319076 A DE3319076 A DE 3319076A DE 3319076 A1 DE3319076 A1 DE 3319076A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plant according
rotating body
chamber
fluid
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833319076
Other languages
English (en)
Inventor
Hansruedi 9244 Niederuzwil Anderegg
Kurt 8645 Jona Rusterholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler AG
Original Assignee
Buehler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehler AG filed Critical Buehler AG
Publication of DE3319076A1 publication Critical patent/DE3319076A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/525Adaptations of pipes or tubes for conveyance in plug-form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Förderanlage mit einer Rohrleitung für körniges oder pulver-
  • förmiges Material Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderanlage mit einer Rohrleitung für den fluidischen Transport kurzer, gleichartiger Materialpfropfen eines körnigen oder pulverförmigen Materials, bestehend aus einer Förderleitung und zu dieser paralleler Abzweigleitungen, deren Austrittsöffnungen in diese bzw. Eintrittsöffnungen aus dieser Förderleitung jeweils neben den Eintrittsöffnungen nachfolgender bzw. den Austrittsöffnungen vorgehender Abzweigleitungen liegen, und mit einer Einspeisevorrichtung, die eine Dichtungseinrichtung gegenüber den durch eine Fluiddruckquelle hervorgerufenen Rohrleitungsdruck aufweist.
  • Derartige Förderanlagen sind in zwei verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. In beiden Fällen läuft parallel zur Förderleitung für das Material eine die kurzen Abzweigleitungsstücke miteinander verbindende Nebenleitung, der das Fluid, d.h. im allgemeinen Luft, entweder gesondert zugeführt wird oder, gemäss einer anderen Variante, durch die Oeffnungen aus der Förderleitung in eine Abzweigleitung eintritt und von dort wenigstens teilweise durch eine der nächsten Eintrittsöffnungen wieder in die Förderleitung strömt. Dieser Typ von Förderanlagen weist die Besonderheit auf, dass es sich dabei um einen Langsamförderer mit geringen Strömungsgeschwindigkeiten des Fluids, jedoch meist mit relativ hohen Förderdrucken handelt. Der Vorteil eines solchen Langsamförderers besteht vor allem im schonenden Transport des zu fördernden Materials bzw. im geringen Verschleiss der Förderleitungen. Bisher erfolgte beim kontinuierlichen Betrieb die Einspeisung des Fördergutes gerade wegen der hohen Driicke rnit lli1fe ZWi.i.(lr wechselweise fiilll » r lrz.w.
  • entleerter Druckbehälter. Solche Druckbehälter ver@rsachen, insbesondere der Notwendigkeit einer periodisch vorgenommenen behördlichen Ueberprüfung, gewisse Wartungskosten. Hinzu tritt ein relativ grosser Platzaufwand, zumal ja jeweils nur einer der Behälter für die Einspeisung in Betrieb ist, während der andere Behälter frisch befüllt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hinsichtlich der Einspeisung eine Verbesserung zu schaffen, und dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass die Einspeisevorrichtung eine an sich bekannte, einen Drehkörper mit Schraubenwindungen aufweisende Pumpe umfasst, dem eine Materialaufnahmekammer nachgeschaltet ist, etwa an deren Beginn ein Anschluss für die Fluiddruckquelle vorgesehen ist, und dass am Ende der Kammer oder dieser benachbart in der nachfolgenden Förderleitung für den Materialpfropfentransport wenigstens eine Oeffnung für den Eintritt einer Teilmenge des Fluids in die Förderleitung vorgesehen ist. Zwar ist es bekannt, derartige Pumpen in Form von Monopumpen oder Schneckenpumpen für die Anspeisung in rasch fördernde pneumatische Leitungen, bei denen eine hohe Strömungsgeschwindigkeit erzielt wird, vorzusehen. Für Langsamförderer konnten aber bisher derartige Pumpen deshalb nicht verwendet werden, weil mangels einer hohen Strömungsgeschwindigkeit das zu fördernde Material in der Materialaufnahmekammer liegen blieb, diese gegebenenfalls sogar verstopfte und so einen ordnungsgemässen Transport be-bzw. verhinderte. Zwar ist die Anwendung von Schneckenpumperi für die Pfropfenförderung aus den DE-PSen559 237 und 874 877 bekannt<jeworden, doch handelte es sich dabei um feuchtes-und breiiges Gut, das infolge seiner hohen Kohäsion weniger zu die Förderleitung verstopfenden Ablagerungen neigt. Gerade aber Förderanlagen der eingangs genannten Art ignen sich besonders für pulverförmige Materialien, die bei @eringen Strömungsgeschwindigkeiten schwierig zu fördern sind.
  • All diese Schwierigkeiten werden nun dadurch behoben, dass wenigstens eine Oeffnung für den Eintritt einer Teilmenge des Fluids in die Förderleitung nahe des Endes der Kammer vorgesehen ist, so dass das zu fördernde Material schon relativ kurz nach der Einspeisung in Pfropfen unterteilt wird. Bei dieser Oeffnung für den Eintritt einer Teilmenge des Fluids kann es sich, wie oben erläutert, sowohl um eine Oeffnung zum Einbringen einer zusätzlichen Teilmenge des Fluids, beispielsweise auch von einer gesonderten Druckmittelquelle, oder um eine solche Oeffnung handeln, durch die eine vorher abgezweigte Teilmenge in die Förderleitung rückführbar ist. Dabei ist der Begriff "Beginn der Kammer" im weitesten Sir.ne so zu verstehen, so dass darunter auch ein Anschluss fällt, der mit dem Ende der Pumpe in einer, gegebenenfalls schrägen, Ebene innerhalb eines ersten Kammerabschnittes liegt.
  • Während bei Förderanlagen mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten das aus der Pumpe austretende Material durch die Strömung rasch zerteilt wird, ist dies bei einem Langsamförderer der eingangs genannten Art nicht ohne weiteres der Fall. Deshalb ist vorteilhaft, wenn am Ende des mit Schraubenwindungen versehenen Drehkörpers in an sich bekannter Weise eine Zerteilungsvorrichtung, z.B. drehbar angeordnete und zweckmässigerweise angetriebene, Kanten vorgesehen ist.
  • Herkömmliche Zerteilungsvorrichtungen sind an der Welle des Drehkörpers selbst gelagert und drehen sich somit mit ihm, wodurch sich keinerlei Relativgeschwindigkeit zwischen der Zerteilungsvorrichtung und dem Drehkörper ergibt. Deshalb ist es gemäss einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt, wenn die Zerteilungsvorrichtung an einer zur Achse des Drehkörpers parallelen Achse gelagert und vorzugsweise mit von der Drehzahl des Drehkörpers abweichender Geschwindigkeit antreibbar ist. Dabei ergibt sich der besondere Vorteil, dass der Antrieb einer zur Achse des Drehkörpers parallelen Antriebswelle konstruktiv besonders einfach sein kann.
  • Falls nun die Zerteilungsvorrichtung von einem um eine parallel zur Achse des Drehkörpers angeordnete Achse drehbaren Zellenrad gebildet ist, wie dies einer besonders günstigen Ausführung entspricht, wirken die Kanten des Zellenrades messerartig zerteilend auf das aus der Pumpe austretende Material, wobei dieses Material durch die einzelnen Zellen für die Pfropfenbildung gewissermassen vorportioniert wird. Je nach der zu fördernden Materialart kann dabei das Zellenrad mit durch eine Einstellvorrichtung, wie Wechsel-oder Variatorgetriebe, verschieden wählbarer Geschwindigkeit, vorzugsweise vom gleichen Motor wie der Drehkörper, antreibbar sein. Es ist natürlich ebenso möglich, für den Antrieb des Zellenrades einen gesonderten, auf verschiedene Geschwindigkeiten umschaltbaren Motor zu verwenden, doch ergibt sich durch die genannte bevorzugte Ausführung ein besonders einfacher und billiger Aufbau.
  • Wie erwähnt, sind die Fluiddrücke in einem Langsamförderer oftmals relativ hoch, so dass sich Probleme mit der Abdichtung an der Einspeisungsstelle ergeben können. Bei der Lösung dieses Problemes ist es zweckmässig, wenn der Anschluss für die Fluiddruckquelle jeweils einer anderen Zelle des Zellenrades gegenüberliegt als das Ende des Drehkörpers, so dass auf diese Weise das Zellenrad eine mehrfache Funktion erfüllt. Für den Fall, dass das zu fördernde Material dazu neigen sollte, an den Wänden der Zellen des Zellenrades haften zu bleiben, kann der Anschluss für die Fluiddruckquelle wenigstens eine schräg gegen eine Wandung des Zellenrades, vorzugsweise wenigstens zwei gegen verschiedene Zellenradwandungen, gerichtete Auslassdüse (n) auDteisen.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Abdichtung ist darin gelegen, dass in an sich bekannter Weise der als Schnecke ausgebildete Drehkörpers wenigstens gegen sein Ende zu konisch sich verschmälernd ausgebildet und in einem entsprechend konisch ausgebildeten Gehäuse angeordnet ist, dass die Schnecke - wie ebenfalls an sich bekannt - axial verschiebbar gelagert ist, und dass die Schnecke mit Hilfe einer Belastungseinrichtung gegen die konische Gehäusewandung andrückbar ist.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen die Fig. 1 bis 3 jeweils einen Längsschnitt durch eine Pumpe mit dem Anschluss an die Förderleitung, wogegen in Fig-. 4 nur der Anschluss einer weiteren Ausführung dargestellt ist. Eine andere Ausführung ist der Fig.5 zu entnehmen.
  • Eine Rohrleitung 1 weist ein Förderrohr 2 auf, in dessen lichten Querschnitt eine Abzweigleitungen 3 verbindende Nebenleitung 4 eingebaut ist. Jeder Abzweigleitung 3 ist eine Ein- bzw. Auslauf öffnung 5 zugeordnet, über die eine Teilmenge des der Förderleitung 2 zugeführte Fluids abgezweigt und an einer anderen, später gelegenen Stelle der Masse des körnigen bzw. pulverförmigen Fördergutes 6 wieder zugeführt wird. Dadurch wird das zu fördernde Material 6, wie dargestellt, in einzelne Pfropfen zerteilt, die sich in bekannter Weise mit geringerem Energieaufwand fördern lassen.
  • Zur Erzeugung eines entsprechenden Fluiddruckes ist eine Fluiddruckquelle 7 vorgesehen, die gewünschtenfalls über eine Zweigleitung 8 und ein verschliessbares bzw. reduzierendes Ventil 9 mit der Nebenleitung 4 verbunden sein kann.
  • Die Hauptmenge des Fluids jedoch wird von der Fluiddruckquelle 7 vorzugsweise über einen lavaldüsenartigen Aus last 10 in eine Kammer 11 am Ende einer Schneckenpumpe 12 eingeblasen. Die der Kammer 11 zugewandte Oeffnung des Auslasses 10 liegt mit dem Ende einer Pumpenschnecke 13 in einer gemeinsamen Ebene und damit praktisch im Anfangsbereich der Kammer 11.
  • Die Pumpe 12 kann an sich bekannter Bauart sein und weist gemäss Fig. 1 eine, lediglich schematisch angedeutete, zweiseitige Lagerung für den Schneckendrehkörper 13 auf. Zur Erzielung einer besseren Materialdichtung ist ara Auslassende des Schneckendrehkörpers 13 eine drehfest -auf der Welle sitzende aber entgegen einer Belastungseinrichtung in Form einer Feder 14 (es könnte auch eine fluidische Belastungseinrichtung sein) axial verschiebbare Druckplatte vorgesehen, die von der Feder 14 über eine sich nicht mitdrehende Scheibe 16 gegen Anschläge 17 gedrückt wird. An der der Schnecke 13 zugewandten Stirnfläche der Druckplatte 15 sind in bekannter Weise das Material zerteilende Messerkanten 18 vorgesehen.
  • Abweichend von der herkömmlichen Ausbildung solcher PumPen ist im Inneren des Pumpengehäuses 19 eine antreibbare Gegenschnecke 20 gelagert, die für eine zusätzliche Materialverdichtung und -durchmischung sorgt. Diese Gegenschnecke 20 ist mit einem Stirnrad 21 verbunden und über auf einer Welle 22 gelagerte Zahnräder mittels des reichen Motors 23 wie der Schneckendrehkörper 13 selbst antreibbar. Die Zahnräder und die Welle 22 sind in einem nicht dargestellten Gehäuse untergebracht bzw. gelagert.
  • Das aus dem Pumpengehäuse 19 am Ende der Schnecke 13 austretende Material wird bei rasch transportierenden Förderanlagen von der dabei entstehenden Strömung mitgerissen, so dass die Einspeisung dieses Materials in die Förderleitung 2 keinerlei Probleme bietet. Bei einem in der dargestellten Weise ausgebildeten Pfropfenförderer für körniges bzw.
  • pulverförmiges Material jedoch würde das letztere einfach auf den Boden der Kammer 11 fallen und dort verbleibende Ansammlungen bilden. Dies kann die Wirksamkeit der Förderung erheblich stören. Deshalb ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Kammer 11 in ihrem ersten Abschnitt 24 schachtförmig ausgebildet und enthält am Grunde dieses Schachtes eine dem Kammerausgang 26 zugewandte Schrägebene 25. Die Schrägebene 25 kann von einem Lochblech gebildet sein, dessen Löcher nach Art eines Reibeisens überdacht sind, doch sind bei der dargestellten, bevorzugten Ausbildung jalousieartige Lamellen 27 vorgesehen. Diese Lamellen 27 sind zweckmässig zueinander und zu dem dahinterliegenden Aus last 10 parallel ausgerichtet, so dass das auf die Lamellen 27 fallende Material von dem zwangsweise durch die Zwischenräume zwischen den Lamellen 27 hindurchgeführten Fluid , d.h. in der Regel Luft, weggeblasen wird. Gerade hierzu eignet sich besonders ein lavaldüsenartiger Auslass 10, durch den trotz der im Förderrohr 2 herrschenden geringen Strömungsgeschwindigkeit im Bereiche der Schrägebene 25 eine gewisse Vergrösserung der Geschwindigkeit erzielt wird. Somit gelangt das körnige oder pulverförmige Material verhältnismässig rasch aus der Kammer 11 in die Förderleitung 2, und es hat sich als wichtig herausgestellt, dass unmittelbar im Bereiche des Kammerauslasses 26, entweder noch innerhalb der Kammer 11 selbst oder dem Kammerauslauf 26 unmittelbar benachbart die ersten Oeffnungen 5 für die Unterteilung des zu fördernden Materials vorgesehen sind.
  • im Zusammenhang mit der, auch für andere Förderanlagen recht günstigen drehbaren Gegenschnecke 20 sei erwähnt, dass deren Drehgeschwindigkeit je nach dem zu fördernden Material gegebenenfalls einstellbar bzw. regelbar sein kann. Dies mag im einfachsten Fall dadurch erfolgen, dass einzelne Zahnräder des dargestellten Getriebes austauschbar sind, doch ist es ebenso möglich, wenigstens ein verstellbares Keilriemengetriebe vorzusehen, das entweder von Hand aus auf eine gewünschte Geschwindigkeit eingestellt wird oder dessen Uebersetzungsverhältnis aufgrund der am Motor 23 gemessenen Lastaufnahme so geregelt wird, dass die Last im wesentlichen konstant bleibt. Demgemäss verringert sich dann die Geschwindigkeit der Gegenschnecke 20 bei steigender Last und umgekehrt. Die Einstellung der Variatorscheiben des Keilriemengetriebes kann dabei beispielsweise auf elektromagnetischem Wege erfolgen.
  • Die Kammer lla gemäss Fig. 2 ist ebenfalls für eine Schwerkraftförderung in einem ersten Abschnitt 24 schachtförmig ausgebildet. Dieser Schacht 24 ist nach unten zu trichterförmig verengt, wobei in Kauf genommen werden kann, dass das durch ein konusförmiges Pumpengehäuse 19a zusammengepresste Material gegebenenfalls die Trichtermündung verlegt, weil hier ein Fluidauslass 10a an der Oberseite der Kammer lla vorgesehen ist. Käme es zu einer zeitweisen Verlegung der Trichtermiindung, so würde das Material infolge des sich durch den Verschluss kurzzeitig erhöhenden Druckes hindurchgetrieben werden. Sobald sich aber der Fluiddruck im oberen Teil des Schachtes24 erhöht, wirkt dies über eine Leitung 28 auch auf einen hinter einem einstellbaren Reduzierventil 29 gelegenen zweiten Aus last 10b, so dass das durch die Trichteröffnung des Sciiachte 24 hindurchgepresste Material mit erhöhter Schubkraft in die Förderleitung 2 eingeblasen wird.
  • Auch hier ist der Kammerauslauf 26 wiederum horizontal angeordnet, obwohl auch andere Anordnungen denkbar sind.
  • Unmittelbar dem Kammerauslauf 26 benachbart ist dann die erste Oeffnung 5 für die in diesem Ausführungsbeispiel von der Fluiddruckquelle 7 zusätzlich über eine parallel zur Förderleitung 2 und ausserhalb derselben angeordnete Nebenleitung 4a eingebrachte Teilmenge des Fluides vorgesehen.
  • Um eine gute Abdichtung der Pumpe 12a gegenüber dem in der Kammer lla und der Förderleitung 2 herrschenden Druck mit Hilfe des eingebrachten Materials selbst zu erzielen, ist in bekannter Weise eine konusfdrmige Passage vorgesehen, die in der dargestellten Weise durch Verringerung des Durchmessers des Gehäuses und des Aussendurchmessers der Schnecke und/oder durch Vergrösserung des Innendurchmessers der Schnekke 13a gebildet sein kann. Je nach der Art des zu fördernden Materials kann die Komprimierung in diesem konusförmigen Abschnitt gegebenenfalls so stark sein, dass sich eine Ueberlastung des antreibenden Motors 23 ergibt. Deshalb kann der Motor 23 mit einer elektro-hydraulischen Steuerung 30 verbunden sein, die bei Ueberschreiten eines vorbestimmten Lastniveaus eine entsprechende Gegenregelung in die Wege leitet.
  • Hierzu kann einerseits der Motor selbst geregelt werden, wie dies beispielsweise in der DE-PS 703 097 beschrieben ist. In der dargestellten Ausführung ist jedoch eine weitere Regelungsmöglichkeit vorgesehen, indem die Schneckenwelle 31 axial verschiebbar angeordnet ist. Aus diesem Grunde ist am Ende der Schneckenwelle 31 eine Zahnwalze 32 vorgesehen, die auch dann mit einem zwischen Notor 23 und ihr vorgesehenen Wechselgetriebe 33 im Eingriff bleibt, wenn die Welle 31 gegenüber der in Fig. 2 dargestellten linken Extremlage nach rechts verschoben wird.
  • Am linken Ende der Welle 31 ist eine Vcrr!,rciiiruncl 3-1 vorgesehen, die über ein Wa'lzlacjer mit einer Uruckl>llttc 3r) in Verbindung steht. Die Druckplatte 35 ist mit einem Kolben 36 verbunden, der in einem Gehäuse 37 mit einer an der einen Seite des Kolben 36 gelegenen Druckkammer 38 und einer an der anderen Seite des Kolbens 36 angeordneten Gegendruckkammer 39 geführt ist.
  • Normalerweise ist der Kolben 36 von der Druckkammer 38 her so belastet, dass die Schnecke 13a mit Bezug auf Fig. 2 nach rechts gegen die konischen Gehäusewandungen gedrückt wird. Hierzu dient in dargestelltem Ausführungsbeispiel eine ein hydraulisches oder pneumatisches Druckmedium in die Druckkammer 38 führende Speiseleitung 40, doch könnte prinzipiell statt dessen in der Druckkammer 38 auch eine entsprechende Feder vorgesehen sein. Wird die Last an der Schnecke 13a zu gross, so ergibt sich infolge der Konizität eine der Druckkraft in der Druckkammer 38 entgegengerichtete Gegenkraft, die ein Ausweichen der Schnecke 13a nach links bewirkt. Es kann jedoch die Ausbildung in der dargestellten Weise so getroffen sein, dass bei Vergrösserung des Lastmomentes des Motors 23 durch die Regeleinrichtung 30 Druckmedium in die Gegendruckkammer 39 eingebracht bzw. der Druck über die Leitung 40 verringert wird, so dass die Schnecke L3a nach links bewegt und somit die Last vermindert wird. Gleichzeitig sollte aber auch die Drehzahl des Motors 23 etwas verringert werden, weil andernfalls in dem durch die Verschiebung der Schnecke 13a nach links entstandenen geringen Zwischenraum weiteres Material gefördert wird und sich so die Motorbelastung neuerlich erhöht. Dem kann allerdings dadurch entgegengewirkt werden, dass das sich im Pumpengehäuse l9a zusammenschiebende Material durch eine kolbenartige Bewegung der Schnecke 13a nach rechts als Materialpfropfen in die Kammer lla ausgestossen wird.
  • Zu diesem Zwecke kann die Regeleinrichtung 30 so ausgebildet sein, dass beim Ueberschreiten einer vorbestimmten Stellung der Schnecke 13a nach links, beispielsweise wenn die Druckscheibe 35 eine nicht dargestellte Lichtschranke durchquert, der Druck in der Gegendruckkammer 39 verringert und/oder in der Druckkammer 38 erhöht wird.
  • Um den Druck in der Gegendruckkammer 39 rasch zu verringern kann es sein, dass hierzu die Leitung 41 nicht ausreicht, und es kann deshalb eine zusätzliche, in Fig. 2 nur strichpunktiert angedeutete Leitung, gegebenenfalls grösseren Querschnittes,freigegeben werde. Wenn auch bei der Ausführung nach Fig. 2 nur eine Regelung in Abhängigkeit von der Motorlast vorgesehen ist, so können zusätzliche Parameter für die Regelung herangezogen werden. Beispielsweise können Druckfühler in den Kammerabschnitten 24 und 26 vorgesehen sein, wobei eine allfällige Druckdifferenz für die Regelung der Materialzufuhr über die Pumpe 12a bestimmend sein kann. Auch wurde anhand der Fig. 1 erwähnt, dass die Druckplatte 16 statt durch eine Feder 14 ebenso auf fluidischem Wege belastet sein kann, wofür eine ähnliche Einrichtung dienen mag, wie sie anhand der Bezugsziffern 34 bis 39 der Fig. 2 beschrieben wurde. Auch hierbei kann gewünschtenfalls eine Regelung vorgesehen sein. Eine Grobeinstellung der Drehzahl der Welle 31 ist selbstverständlich auch-über das Wechselgetriebe 33 möglich, das auch durch ein bekanntes Riemen-Variatorgetriebe ersetzt werden kann.
  • Es versteht sich im übrigen, dass die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rohrleitungsarten gegeneinander austauschbar sind. Bei der Ausführung nach Fig. 2 bildet übrigens der Ausla ss 10b eine in der Endabschnitt 26 der Kammer lla geführte Oeffnung für den Eintritt einer Teilmenge des Fluids letztlich in die Förderleitung 2.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist eine Monopumpe 12b mit einem Drehkörper 13b vorgesehen. Der Drehkörper 13b dreht sich innerhalb eines Gehäuses 19b, das in seinem Inneren mit einer flexiblen Schicht 43 ausgekleidet ist. Der Motor 23 treibt nicht nur den Drehkörper 13b, sondern über ein verstellbares Keilriemengetriebe 44 bekannter Bauart auch eine sich parallel zur Achse des Drehkörpers 13b erstreckende Welle 45. Am Ende der Welle 45 ist innerhalb der Kammer 11b eine dichtend in die Kammer eingesetzte Zellenradschleuse 46 befestigt, die bei der dargestellten Ausführung mit nur vier Flügeln 47 versehen ist, selbstverständlich aber auch mehr davon besitzen kann. Die Zellenradschleuse 46 dient nicht nur zur besseren Abdichtung der Pumpe 12b gegenüber dem in der Förderleitung 2 herrschenden Druck, sondern zerteilt auch das aus der Pumpe 12b austretende Material in zweifacher Hinsicht, indem einerseits die dem Pumpendrehkörper 13b zugekehrten Kanten 48 der Flügel- 47 etwas geschärft ausgebildet sind und andererseits durch die Zerteilung in einzelne Zelleninhalte. Dabei ergibt sich der Vorteil, dass sich die Relativgeschwindigkeit der Flügelkanten 48 gegenüber dem Ende der Pumpe 12b schon rein konstruktiv durch den Abstand der Achse des Drehkörpers 13b zur Welle 45 ergibt, weil mit zunehmendem Abstand die Umfangsgeschwindigkeit der Peripherie der Zellenradflügel zunimmt. Im übrigen lässt sich die Relativgeschwindigkeit leicht mit Hilfe des Variatorgetriebes 44 durch Verstellen des Riemenscheibenabstandes einstellen. Antrieb-und Lagerkonstruktion sind hierbei einfach und raumsparend.
  • Das von der Pumpe 12b in die einzelnen Zellen des Zellenrades 46 geförderte Material wird nach einer Umdrehung von etwa 1800 in den Bereich eines lediglich schematisch angedeuteten Düsenauslasses 10c für das Fluid gebracht. Dieser Fluidauslass 10c besitzt nicht nur eine zentrale Düse 49, sondern ausserdem zwei seitliche Düsen 50, die jeweils gegen eine von zwei einander benachbarten Zellenradflügel gerichtet sind und diese so von anhaftentem Material reinigen. Durch die dichtende Anlage der Umfangskanten 51 des Zellenrades am Grunde der Kammer lib ist auch gesichert, dass dort keine Materialanhäufungen stattfinden können, vielmehr wird gegebenenfalls dort verbliebenes und nicht in die Leitung 2 abtransportiertes Material für eine weitere Drehung des Zellenrades 46 mitgenommen.
  • Das von den Düsen 49, 50 des Fluidauslasses 10c in die Förderleitung 2 eingebrachte Material wird dort unmittelbar hinter dem Kammerauslauf 26 mit Hilfe der Oeffnungen 5 wiederum in einzelne Pfropfen zerteilt. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn gerade bei Förderleitungen 2 sehr grossen Durchmessers zwei Nebenleitungen 4 vorgesehen sind, die zweckmässig zur Vermeidung des Eindringens von zu fördernden Material in eine jeweils unten gelegene Leitung 4 besser einander gegenüberliegend an den Seiten der Förderleitung 2 angeordnet werden, so dass die Darstellung der Rohrleitung in Fig. 3 als Draufsicht anzusehen ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die beiden Nebenleitungen 4 bezüglich der Achse der Förderleitung 2 an der Oberseite unter einem spitzen Winkel angeordnet werden, so dass die Verbindungslinie von der Achse einer der Nebenleitungen 4 zur Achse der Förderleitung 2 und von dort zur anderen Nebenleitung 4 ein "V" ergibt. Dabei sind die Oeffnungen 5 so anzuordnen, dass die aus ihnen austretenden Fluidstrahlen einander in der Höhe der Achse der Förderleitung 2 oder darunter schneiden.
  • Es wurde bereits erwähnt, dass das Zellenrad 46 statt mit nur vier Flügeln 47 mit einer grösseren Anzahl derselben ausgestattet sein kann. Auch mag die Querschnittsform dieser -Flügel von der Darstellung in Fig. 3 abweichen. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, die Flügel in Achsrichtung des Zellenrades 46 schraubenlinienförmig bzw. schräg anzuordnen, so dass das aus der Pumpe 12b herclus(3eschobene Material auf das Zellenrad ein Drehmoment in Förderrichtung ausübt und so für gewisse Güter unter Umständen der Antrieb für das Zellenrad 46 überhaupt entfallell kann.
  • In Fig. 4 ist von einer Pumpe praktisch lediglich das Endstück des Schneckenkörpers 13c samt dem ihn umgebenden Gehäuse 19c gezeigt. Am Ende dieses Gehäuses 19c ist zur Ausübung eines Gegendruckes in bekannter Weise eine Verschlussklappe 52 vorgesehen. Diese Verschlussklappe 52 dient hier wie bei bekannten Pumpen auch zur Abdichtung gegenüber den Leitungsdruck. Sie ist in der dargestellten Ausführung durch eine nicht dargestellte Schenkelfeder gegen die Mündung des Gehäuses 19c zu belastet, doch ist es auch bekannt, eine blosse Gewichtsbelastung vorzusehen. Abweichend von bekannten Ausführungen reicht jedoch die Klappe 52 nur über die Hälfte der Gehäusemündung, wogegen die untere Hälfte von einer weiteren, hier ebenfalls von einer Schenkelfeder (nicht dargestellt) belasteten Klappe 53 verschlossen ist. Auch hier wäre durch Anordnung eines gegenüber dem Drehpunkt der Klappe 53 angeordneten Gewichtes eine entsprechende Gewichtsbelastung möglich. Oberhalb der Klappe 52 und unterhalb der Klappe 53 ist jeweils ein mit einer Ringkammer 54 verbundener Düsenauslass 10e bzw. 10d vorgesehen, der schräg gegen die Förderrohrleitung 2 gerichtet ist, die in Nachbarschaft des Kammerauslaufes 26 wiederum eine erste Oeffnung 5 aufweist. Die Anordnung zweier halber Klappen 52, 53 gegenüber den Düsenöffnungen 10d, 10e ist insoferne von Vorteil, als beim Austreten einer grösseren Materialmenge aus der Mündung des Gehäuses 19c die Klappen 52, 53 ausgeklappt werden (vgl. die strichpunktierte Stellung der Klappe 52), wodurch sie zusammen mit dem trichterförmigen zweiten Abschnitt 26 der Kammer llc eine Verengung für den Fluiddurchtritt ergeben, was die Strömungsgeschwindigkeit des Fluids erhöht und so für einen besseren Transport grösserer Materialstücke sorgt.
  • Es ist ersichtlich, dass die Ringleitung 54 von einem von der Fluiddruckquelle kommenden Leitung 28 (vgl. Fig.2) gespeist wird, und dass über eine Oeffnung 55, gegebenfalls einstellbaren Querschnittes auch eine Teilmenge des Fluids der Neben leitung 4a zu den einzelnen Abzweigsleitungsabschnitten 3a zugeführt wird. Da die Kammer llc als Doppelkonus ausgeführt ist und die Düsenöffnung 10d im Bereiche des Grundes der Kammer llc angeordnet ist, ist die Gefahr von Ablagerungen relativ gering, weil herabfallendes Material durch die Düse 10d (allenfalls einen Düsenkranz aus mehreren solchen Oeffnungen) weggeblasen wird. Hinzu tritt die Wirkung der schon im Bereiche des Kammerauslaufes 26 angeordneten Oeffnungen 5, die für eine schubweise Förderung des Materials und einen störungsfreien Weitertransport sorgen.
  • Die Kammer lld besitzt ähnlich der Ausführung der Fig. 2 einen oberen Fluideinlass 10a und eine zusätzliche Düse 10b in ihrem ersten Abschnitt 24, wogegen hier der waagrechte Abschnitt 26 selbst bereits mit dem Anfangsstück einer Nebenleitung 4 versehen ist. Diese Nebenleitung 4 endet kurz vor dem mit Flanschen versehenen Ende des Kammerauslaufes 26, so dass sich an dieser Stelle bei Anschluss- der Förderleitung 2 (vgl. Fig. 1-4) noch eine Oeffnung 5 ergibt.
  • Auch hier kann wiederum eine Leitung 8 zum Einbringen einer zusätzlichen Teilmenge des Fluids vorgesehen werden. Daneben kann in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Leitung 56 die Lagerung im Bereiche einer Gegenschnecke 57 unter Fluiddruck gesetzt werden, um das Eindringen von Staub zu verhindern. Es ist ersichtlich, dass beide Einlassdüsen 10a; 10b in der Art von Lavaldüsen ausgebildet sind, um im ersten Kammerabschnitt 24 die Strömungsgeschwindigkeit wenigstens geringfügig zu erhöhen.
  • Die Pumpe 12d weist nun zwei Besonderheiten auf. Einerseits wird die bekanntermassen zur Verbesserung der Materialabdichtung vorgesehene Konizität wenigstens gegen Ende der Pumpe dadurch erzeugt, dass der Innendurchmesser der Schneckenwelle 31a nach einem zylindrischen Anfangsstück, in dem der Schneckenabschnitt 13d als blosse Förderschnecke wirkt, in einem Schneckenabschnitt 13d' konisch ist.Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass die Schneckenwindungen zylindrisch bleiben können und ebenso das Gehäuse, so dass bei der Herstellung nur ein einziger konischer Teil, nämlich die Welle 31a herzustellen ist. Die Welle 31a ist aber als Hohlwelle ausgebildet und sitzt auf einer weiteren Schneckenwelle 31b, die im Pumpengehäuse 19d an beiden Enden gelagert ist. Demgemäss ist die Schneckenwelle 31b jedenfalls schwächer dimensioniert als die Schnekkenwelle 31a. Jeder der beiden Schneckenwellen 31a, 31b ist ein gesonderter Antrieb, hier in Form zweier Motoren 23, 23a zugeordnet. Mit Hilfe dieser Einrichtung und einer Regeleinrichtung 3la kann nun die durch das Material selbst hervorgerufene Dichtung innerhalb des Pumpengehäuses 19d durch Regelung der Relativgeschwindigkeit beider Schnecken 13d bzw. 13d' und 13d" auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden, der dementsprechend aber auch eine gewisse Belastung besonders des Motors 23a mit sich bringt. Dementsprechend kann anhand der gemessenen Belastung des Motors 23a auf die Komprimierung des Materials im Schneckenabschnitt 13d geschlossen werden. Die Last des Motors 23a erhöht sich dabei, wenn die Schnecke 13d" sich relativ langsam dreht und daher nur wenig Material aus dem Abschnitt 13d' übernimmt. Die Schnecke 13d" verursacht dann im konischen Abschnitt 13d' einen Rückstau. Steigt die Belastung des Motors 23a über ein vorbestimmtes Mass, so kann über die Regeleinrichtung 30a der Motor 23 auf eine höhere Geschwindigkeit geregelt werden. Im Prinzip lässt sich sich natürlich auch der gleiche Effekt erzielen, wenn nur ein einziger Motor vorgesehen ist, der die beiden Wellen 31a, 31b über ein Differenzialgetriebe treibt, das an wenigstens einem Eingang ein Variatorgetriebe aufweist. Zweckmässig sind an beiden Eingängen Variatorgetriebe vorgesehen, weil dann das Geschwindigkeitsverhältnis stärker verändert werden kann. Die Regeleinrichtung 30a hat dann jeweils die Riemenstellung der Variatorgetriebe entsprechend zu verändern, wobei der Motor die beiden Wellen 31a, 31b nur indirekt über das Differenzialgetriebe treibt. Bei nur einem Variatorgetriebe kann der Motor 23 beispielsweise die Welle 31a direkt antreiben, wogegen die Drehzahl der Welle 31b alleine geregelt wird.
  • Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Varianten denkbar, beispielsweise kann die mit Lamellen 27 versehene Schrägflache 25 auch bei der Ausführung gemäss Fig. 2 vorgesehen sein. Ferner kann die Belastungseinrichtung 36 bis 39 in Fig. 2 auch an einer anderen Stelle angeordnet sein und beispielsweise über ein Hebelgetriebe auf eine der Platten 34 oder 35 wirken. Auch können statt einer einzigen Druckmittelquelle 7 mehrere davon vorgesehen sein, z.B. gesondert für den Anschluss an die Leitung 8. Es ist zwar bekannt, Pumpen mit zwei zueinander T-förmig, parallel oder hintereinander angeordneten Schnecken vorzusehen, die sich auch für eine Förderanlage der eingangs genannten Art gut eignen würden (verbesserte Abdichtung) , doch mag besonders für manche Materialien die Serienanordnung eines Mono- und eines Schneckenpumpendrehkörpers von Vorteil sein.

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Förderanlage mit einer Rohrleitung für den fluidischen Transport kurzer, gleichartiger Materialpfropfen eines körnigen oder pulverförmigen Materials, bestehend aus einer Förderleitung und zu dieser parallelen Abzweigleitungen, deren Austrittsöffnungen in diese bzw. Eintrittsöffnungen aus dieser Förderleitung jeweils neben den Eintrittsoffnungen nachfolgender bzw. den Austrittsöffnungen vorangehender Abzweigleitungen liegen, und mit einer Einspeisevorrichtung, die eine Dichtungseinrichtung gegenüber dem durch eine Fluiddruckquelle hervorgerufenen Rohrleitungsdruck aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspeisevorrichtung eine an sich bekannte, einen Drehkörper (13) mit Schraubenwindungen aufweisende Pumpe (12) umfasst, dem eine Materialaufnahmekammer (11) nachgeschaltet ist, etwa an deren Beginn (24) ein Anschluss (10) für die Fluiddruckquelle (7) vorgesehen ist, und dass am Ende (26) der Kammer (11) oder dieser benachbart in der nachfolgenden Förderleitung (2) für den Materialpfropfentransport wenigstens eine Oeffnung (5) für den Eintritt einer Teilmenge des Fluids in der Förderleitung (2) vorgesehen ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die so etwa zu Beginn (24) und dem Ende (26) benachbart mit Fluideintrittsöffnungen (10, 5) versehene Materialaufnahmekammer (11) in an sich bekannter Weise für eine Schwerkraftförderung in einem ersten Abschnitt schachtförmig ausgebildet ist (Fig. 1, 2, 5)
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem schachtförmigen Kammerabschnitt (24), vorzugsweise gegen den Grund des Schachtes, in einer dem Kammerausgang zugewandten Schrägebene (25), insbesondere durch jalousieartige Lamellen (27), überdachte Oeffnungen vorgesehen sind, hinter denen der bzw. ein Anschluss (10) für die Fluiddruckquelle (7) angeordnet ist.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. ein Anschluss (10a) für die Fluiddruckquelle (7) im oberen Bereich des schachtförmigen Kammerabschnittes (24) angeordnet ist, und dass sich vorzugsweise dieser Kammerabschnitt (24) nach unten zu wenigstens in einer Längsschnittebene trichterförmig verengt (Fig. 2).
  5. 5. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des mit Schraubenwindungen Versehenen Drehkörpers in an sich bekannter Weise eine Zerteilungsvorrichtung (18, 18a; 46), z.B. drehbar angeordnete und zweckmässigerweise angetriebene, Kanten (48), vorgesehen ist (Fig. 1-3).
  6. 6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerteilungsvorrichtung (46) an einer zur Achse des Drehkörpers (13b) parallelen Achse (45) gelagert und vorzugsweise mit von der Drehzahl des Drehkörpers (13b) abweichender Geschwindigkeit antreibbar ist (Fig. 3).
  7. 7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerteilungsvorrichtung von einem um eine parallel zur Achse des Drehkörpers (13b) angeordnete Achse (45) drehbaren Zellenrad (46) gebildet ist.
  8. 8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenrad (46) mit durch eine Einstellvorrichtung, wie ein Wechsel- oder Variatorgetriebe (44), verschieden wählbarer Geschwindigkeit, vorzugsweise vom gleichen Motor 23) wie der Drehkörper (13b), antreibbar ist.
  9. 9. Anlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (10c) für die Fluiddruckquelle jeweils einer anderen Zelle (47) des Zellenrades (46) gegenüberliegt als das Ende des Drehkörpers (13b).
  10. 10. Anlage nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (10c) für die Fluiddruckquelle wenigstens eine schräg gegen eine Wandung des Zellenrades (46), vorzugsweise wenigstens zwei gegen verschiedene Zellenradwandungen, gerichtete Auslassdüse(n) (50) aufweist.
  11. 11. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise der als Schnecke (13a) ausgebildete Drehkörper wenigstens gegen sein Ende zu konisch sich verschmälernd ausgebildet und in einem entsprechend konisch ausgebildeten Gehäuse (19a) angeordnet ist, dass die Schnecke (13a) - wie ebenfalls an sich bekannt - axial verschiebbar gelagert ist, und dass die Schnecke mit Hilfe einer Belastungseinrichtung (36-39) gegen die konische Gehäusewandung andrückbar ist (Fig.2).
  12. 12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungseinrichtung (36-39) einen vom Fluid beaufschlagbaren Kolben (36) aufweist, der zweckmässig an der Schneckenwelle (31) selbst, gegebenenfalls über eine Drehverbindung (34,35) , befestigt ist.
  13. 13. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regeleinrichtung (30) für die Drehzahl des Drehkörpers (13a) und/oder für den Andruck der Belastungseinrichtung (36-39) gegen die Schneckenwelle (31) vorgesehen ist.
  14. 14. Anlage nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungseinrichtung (36-39) einen Kolben (36) mit zwei einander gegenüberliegenden und zu Regelzwecken von dem Fluid beaufschlagbaren Kolbenflächen aufweist.
  15. 15. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Materialdichtung in der Pumpe (12d) gegenüber dem in der Förderleitung herrschenden Druck zwei mit regelbarer Relativgeschwindigkeit antreibbare Schnecken (13d, 13d' bzw. 13") hintereinandergeschaltet sind (Fig. 5).
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