DE2453993B2 - Maschine zum verteilen von gekoerntem streugut - Google Patents
Maschine zum verteilen von gekoerntem streugutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut, die einen Vorratsbehälter
aufweist, in dessen unterem Bereich sich eine größere Anzahl von in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten
Auslauföffnungen befindet, über denen ebenfalls in Fahrtrichtung eine angetriebene und mit Rührelementen
versehene Rührwelle gelagert ist und aus denen das Streugut über Nockenräder, die auf einer ebenfalls in
Fahrtrichtung angeordneten Förderwelle befestigt sind, deren Drehzahl zur Bestimmung der Verteilmenge über
ein Regelgetriebe einstellbar ist, sowie über Injektoren in Rohrleitungen gelangt, die mit einem Gebläse
verbunden sowie an ihren äußeren in Abständen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Enden mit Ausströmöffnungen
versehen sind.
Nach der DT-OS 22 12 769 ist bereits eine Maschine der vorstehend beschriebenen Bauart bekannt. Dieser
Maschine haftet der Nachteil an, daß ihr Vorratsbehälter im Verhältnis zur Arbeitsbreite der Maschine ein zu
geringes Fassungsvermögen besitzt, wodurch trotz der großen Arbeitsbreite die Flächenleistung der Maschine
infolge der häufigen Nachfüllpausen verhältnismäßig gering ist. Eine naheliegende und wirkungsvolle
Vergrößerung dieses Fassungsvermögens wäre jedoch bei dieser Maschine nur durch eine wesentliche
Erhöhung des Vorratsbehälters möglich, wodurch nicht nur die Beschickung dieses Behälters große Schwierigkeiten
bereiten bzw. verhältnismäßig lange und teure Fördereinrichtungen erfordern würde, sondern auch die
Manöverierfähigkeit der Maschine durch die sich zwangsläufig ergebende Erhöhung des Maschinenschwerpunktes
stark beeinträchtigt werden würde.
Außerdem ist bei dieser Maschine nachteilig, daß bei ungleichmäßiger Beladung des Vorratsbehälters bzw.
bei einer Verschiebung des im Behälter befindlichen Materials beim Einsatz der Maschine in hügeligem
Gelände aus den einzelnen Auslauföffnungen unterschiedliche Materialmengen auslaufen und in die
Rohrleitungen gelangen, so daß sich eine ungleichmäßige Verteilung des Materials auf den Boden ergibt.
Ferner ist durch die FR-PS 13 81 337 eine Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut bekannt, die
einen Vorratsbehälter aufweist, in dessen unterem und vorderem Bereich sich eine große ringförmige Auslauföffnung
befindet, aus der das herausströmende Streugut mit Hilfe einer Schleuderscheibe in Breitverteilung
ausgebracht wird. Dieser damit nach hinten über die Auslauföffnung hinaus über seinen gesamten Querschnitt
verlängerte Vorratsbehälter ist in seinem unteren Bereich mit einer Rührwelle ausgestattet, die
mit in Richtung auf die Auslauföffnung wirkenden
Förderelementen in Form von Schneckengängen versehen ist. Hierbei soll das gegebenenfalls zuviel zur
Auslauföffnung geförderte Material von einer über der Rührwelle angeordneten Förderschnecke zum hinteren
Ende des Vorratsbehälters zurückgefördert werden.
Bereits in dieser Ausführung weist diese Maschine den Nachteil auf, daß vor allem bei hygroskopischen
Streugutsorten keine gleichmäßige Streucrbeit mehr gewährleistet werden kann, da sich Schneckengänge
wohl zur Förderung, nicht jedoch zu einer wirkungsvollen Lockerung oder Lockerhaltung von Streugut eignen.
Ferner treten vor allem bei kleinen Streumengen Ungenauigkeiten innerhalb der Verteilung des Materials
auf den Boden dadurch auf, daß sich das gleichmäßig auch über die Auslauföffnung geförderte
Streugut an der vorderen Behälterwand staut und an dieser Stelle trotz der innerhalb des Vorratsbehälters
vorgesehenen Rückförderung in einer größeren Menge durch den ringförmigen Auslaufspalt hindurchfließt.
Ungleichmäßige Streugutaufgaben auf eine Schleuderscheibe bewirken jedoch zwangsläufig Unregelmäßigkeiten
innerhalb der Verteilung.
Durch die FR-AS 20 08 807 ist weiterhin eine ähnliche Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut
bekannt. Die Unterschiede zur vorstehend beschriebenen Maschine bestehen lediglich darin, daß sich die
Auslauföffnung mit der Schleuderscheibe am hinteien Ende des Vorratsbehälters befindet, daß oberhalb des
Behälterbodens nur eine Rührwelle angeordnet ist und daß die Rühr- und Förderelemente nur innerhalb der
Behälterverlängerung als Schneckengänge ausgebildet sind, während sie oberhalb der Auslauföffnung die Form
von ohne Steigung angeordneten Rührstreben aufweisen. Wenn auch hierdurch eine bessere Lockerung des
Streugutes oberhalb der Auslauföffnung erreicht wird, besteht die Gefahr eines Staues oberhalb dieser Öffnung
und damit im Laufe des Streuvorganges einer Verlagerung der Behälterfüllung nach hinten.
Ist jedoch die von den Schneckengängen zur Auslauföffnung geförderte Gutmenge so gering, daß
dieser Stau vermieden wird, so sinkt die Verteilmenge im Laufe des Verteilvorganges ab. Eine Anwendung
einer derartigen Ausführung der Rührwelle bei der Maschine nach dem genannten Stand der Technik
würde die vorstehend geschilderten Nachteile noch vergrößern.
Schließlich ist durch die CH-PS 4 94 525 eine Maschine zum Streuen von Kunstdünger und anderen
ähnlichen Streugütern bekannt, die an einem mit einem Transportbehälter ausgestatteten Fahrzeug angebaut
ist und einen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Vorratsbehälter aufweist, über dessen in gleicher
Richtung befindlichen Auslauföffnungen eine Rührwelle mit als Förderelemente ausgebildeten Rührelementen
vorgesehen ist. Dieser Vorratsbehälter ist außerdem beiderseits der Auslauföffnungen über seinen gesamten
Querschnitt mit je einer Verlängerung ausgestattet, wobei die Förderelemente eine derartige Steigung
aufweisen, daß sie das Streugut beiderseits den Auslauföffnungen zuführen, von wo aus es mit Hilfe von
Schleuderscheiben in Breitverteilung über den Boden ausgestreut wird. Da darüber hinaus die Abstände
zwischen den Auslauföffnungen doppelt so groß wie die Abstände der jeweils äußeren Auslauföffnungen zu den
seitlichen Behälterwänden sind, wird bei dieser Maschine ein mengengleiches Ausbringen des Streugutes aus
jeder Auslauföffnung erreicht. Die Nachteile dieser Maschine bestehen jedoch darin, daß die Auslauföffnungen
einen verhältnismäßig großen Abstand zueinander besitzen müssen und daß das vorstehend genannte
Abstandsverhältnis unbedingt eingehalten werden muß, wenn die Gleichmäßigkeit der Verteilung nicht gestört
werden soll. Beide Voraussetzungen können aber bei der Maschine nach dem Stand der Technik nicht erfüllt
werden.
Der Erfindung liegt nun dio Aufgabe zugrunde, bei einer Maschine der eingangs geschilderten Bauart unter
Vermeidung der beschriebenen Nachteile ein wesentlich größeres Fassungsvermögen des Vorratsbehälters
und ein mengengleiches Ausbringen des Materials aus den Auslauföffnungen als Voraussetzung für eine
gleichmäßige Streuarbeit zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Vorratsbehälter in an sich bekannter Weise in
Fahrtrichtung gesehen zumindest nach einer Seite über die Auslauföffnungen hinaus eine über seinen gesamten
Querschnitt verlaufende Verlängerung aufweist, wobei die Rührwelle innerhalb dieser Verlängerung mit in
Richtung auf die Auslauföffnungen wirkenden Förderelementen versehen ist, daß die Rührelemente zumindest
teilweise als bekannte in Richtung auf die Auslauföffnungen wirkende Förderelemente ausgebildet
sind, und daß die von der Verlängerung aus gesehen in Richtung auf die nachfolgenden Auslauföffnungen
wirkende Steigung der Förderelemente abnimmt und bei den letzten von diesen Förderelementen zu
beschickenden Auslauföffnungen den Wert 0 hat.
Infolge dieser Maßnahmen kann sich die erreichte wesentliche Vergrößerung des Vorratsbehälters weder
auf die Belademöglichkeit noch auf die Streuarbeit nachteilig auswirken. Im Gegenteil kann hierdurch der
Vorratsbehälter trotz seines größeren Fassungsvermögens niedriger gehalten werden. Da die Förderelemente
das Material im Vorratsbehälter immer in Richtung auf die Auslauföffnungen fördern und diese Förderung
durch die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente über die Auslauföffnungen hinweg in langsam
abnehmender Art und Weise fortgesetzt wird, erhalten auch bei der Bergauf- und Bergabfahrt selbst dann,
wenn sich nur noch eine Restmenge von Material im Vorratsbehälter befindet, alle Auslauföffnungen ausreichend
gleiche Materialmengen. Dieses ist jedoch eine Voraussetzung dafür, daß die Nockenräder für alle in
der Praxis bei den einzelnen Materialsorten erforderlichen Verteilmengen gleichgroße Mengen über die
Injektoren in die einzelnen Rohrleitungen fördern, so daß sich eine gleichmäßige Streuarbeit der Maschin.·
ergeben kann. Hierbei bleibt der Gesamtleistungsbedarf der Maschine gering, da die Förderwege selbst bei
langgestrecktem Vorratsbehälter verhältnismäßig klein sind. Dieses hat wiederum zur Folge, daß die
Antriebselemente leicht und einfach gehalten werden können. Schließlich kann infolge der getroffenen
Maßnahmen der Vorratsbehälter bis auf völlig untergeordnete kleine Restmengen leergefahren werden.
Weiterhin ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der Vorratsbehälter in Fahrtrichtung gesehen beiderseits
der Auslauföffnungen eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende an sich bekannte Verlängerung
aufweist, wobei die Steigung der Förderelemente zumindest annähernd in der Mitte zwischen den beiden
Verlängerungen den Wert 0 annimmt. Hierdurch kann eine beiderseits symmetrische Vergrößerung des
Vorratsbehälters und für das im Behälter befindliche Material eine Verkürzung der Förderwege erzielt
werden, die eine zusätzliche Verrineerune des Lei-
stungsbedarfes der Maschine zur Folge hat Außerdem heben sich hierdurch die von den Förderelementen auf
die Lager der Rührwelle wirkenden axialen Drücke gegeneinander auf.
Bestehen die Förderelemente zumindest teilweise aus an sich bekannten Schneckengängen und die als
Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln, so ergeben sich
folgende zusätzliche Vorteile. Dem im Bereich der Verlängerungen befindlichen Material wird eine größere
Bewegung in axialer Richtung als dem Material über den Auslauföffnungen erteilt. Auf diese Weise wird auch
bei großen Streumengen und nur noch gering gefülltem Vorratsbehälter den mittleren Auslauföffnungen eine
gleichgroße Materialmenge wie den äußeren Auslauföffnungen zugeführt. Außerdem können alle Behälterabschnitte
zu gleicher Zeit entleert werden. Der gleiche Effekt wird dadurch erzielt, daß die Förderelemente und
die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln bestehen, wobei
die Förderelemente eine größere Steigung als die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aufweisen.
Sind die Rührelemente über zumindest einigen Auslauföffnungen als Rührstäbe ausgebildet, so läßt sich
die axiale Materialbewegung über den Auslauföffnungen weiter verringern. Dieses ist besonders vorteilhaft,
wenn sich über den am Ende des beabsichtigten Förderweges angeordneten Auslauföffnungen nur noch
Rührstäbe an der Rührwelle befinden. Auch diese Maßnahmen dienen somit einer Verfeinerung der
gleichmäßigen Aufteilung des Materiales im Vorratsbehälter und damit einer gleichgroßen Materialzuteilung
zu den einzelnen Auslauföffnungen, insbesondere wenn sich im Vorratsbehälter nur noch Restmengen befinden.
Hierbei ist es zur Schonung des Materiales zweckmäßig, daß die schraubenförmig angeordneten Flügel und/oder
die Rührstäbe aus elastischem Material bestehen.
Bei einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung ferner vor, daß die Rührwelle und die Förderwelle in
Antriebsrichtung gesehen hinter dem Regelgetriebe kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Hierdurch
ergibt sich automatisch eine vorteilhafte gleichbleibende Abstimmung zwischen den Drehzahlen der Rührwelle
und der Förderwelle. Wenn sich also bei geringer Ausbring- oder Verteilmenge die Nockenräder nur
langsam drehen, so wird auch das im Vorratsbehälter befindliche Material nur langsam den Auslauföffnungen
zugeführt. Es erfolgt also eine wesentliche Verringerung der Berührung der Materialpartikel durch die Förderund
Rührelemente, die in vorteilhafter Weise zu einer Schonung des Materiales beiträgt Umgekehrt wird bei
großen Ausbring- und Verteilmengen das Material schneller den Auslaßöffnungen zugeführt Dadurch, daß
hierbei das Material auch in größerem Umfange aus den Auslaßöffnungen strömt, ergibt sich wiederum keine
häufigere Berührung durch die Förder- und Rührelemente.
Ist die Förderwelle in bekannter Weise von einer wegeabhängigen Kraftquelle antreibbar, so bleibt die
Ausbringmenge entsprechend der für die Förderwelle eingestellten Drehzahl exakt abhängig von der Yofwärtsgeschwindigkeit
der Maschine; d h. von der pro Zeiteinheit überfahrenen Fläche. Damit wird auch den
Auslauföffnungen genau entsprechned und gleichmäßig die Materialmenge zugeführt, die zur Verteilung
gelangen solL
Hierbei sieht die Erfindung schließlich vor, daß an der Rührwelle ein Anschlußstück für eine an die Zapfwelle
des die Maschine ziehenden Schleppers anschließbare Gelenkwelle angebracht und der Antrieb von der
wegeabhängigen Kraftquelle zur Förderwelle abschaltbar ist. Diese Maßnahmen ergeben den zusätzlichen
Vorteil, daß der Vorratsbehälter der Maschine in einfacher Weise im Stand durch Einschalten der
Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers entleert werden kann. Dieser Vorteil hat für die Praxis
ίο insofern Bedeutung, daß einerseits nur selten bei
Beendigung der Streuarbeit auf einem Feldstück der Vorratsbehälter leer ist und daß andererseits besonders
hochwertiges und teures Material wie beispielsweise hochprozentigen Stickstoff enthallender Mineraldünger
nicht vergeudet werden soll und auch hinsichtlich der Wirkung auf den Pflanzenwuchs nicht vergeudet
werden darf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen
F i g. 1 eine erfinclungsgemäße Maschine im Querschnitt und
F i g. 2 die gleiche Maschine in der Draufsicht
Die Maschine weist einen Rahmen 1 auf, an dem der Vorratsbehälter 2, die Laufräder 3 und die Zugvorrichtung
4 zum Ankuppeln der Maschine an ein Zugfahrzeag angebracht sind. Innerhalb des Vorratsbehälters 2
befinden sich in dessen unterem Bereich in der durch den Pfeil 5 gekennzeichneten Fahrtrichtung neun
hintereinander angeordnete Auslauföffnungen 6, die durch die Schieber 7 geschlossen bzw. in verschiedenen
Größen eingestellt werden können. Ferner ist der Vorratsbehälter 2 nach vorn und hinten mit je einer
Verlängerung 2' und 2" versehen, in denen keine Auslauföffnungen vorgesehen sind.
Unterhalb der Auülauföffnungen 6 und außerhalb des Vorratsbehälters 2 ist die Förderwelle 8 drehbar
gelagert, auf der pro Auslauföffnung 6 ein Nockenrad 9 angeordnet ist und die über das Regelgetriebe 10 und
den Kettentrieb 11 von den Laufrädern 3 angetrieben wird. Hierbei kann durch den am Regelgetriebe 10
angeordneten Hebel 12 die Drehzahl der Förderwelle 8 verändert bzw. auf »0« gestellt werden, wobei der
Antrieb angeschaltet ist
Innerhalb des Vorratsbehälters 2 ist über den Auslauföffnungen 6 die Rührwelle 13 drehbar gelagert,
die über den Kettentrieb 14 kraftschlüssig mit der Förderwelle 8 verbunden ist Ferner befindet sich vorn
,?4^der Rührwelle 13 das Anschlußstück 15 für die
kraftschlüssige Verbindung der RührweUe 13 mit der
Zapfwelle eines die Maschinen ziehenden Schleppers. Auf diese Weise können sowohl die Rührwelle 13 als
auch die Förderwelle 8 von der Schlepperzapfwelle angetrieben werden, wobei allerdings der Hebel 12 am
Regelgetriebe 10 auf »0« geschaltet sein muß.
Im Bereich der Verlängerungen 2*. 2" des Vorratsbehälters
2 ist die Rührwelle 13 mit Förderelementen 16 ausgestattet wobei die zu den Stirnwänden 17,17' der
Verlängerung 2', 2" gelegenen Förderelemente aus Schneckengängen 18 bestehen, die mit einem Abstand
auf der Rührwelle 13 angeordnet sind Am inneren Ende der Verlängerungen T, 2", d.h. unmittelbar vor bzw.
hinter den Auslauföfmungen 6 bestellen die Förderelemente aus schraubenförmig auf der Rührwelle 13
angebrachten Flügeln 19, durch deren Steigung das Material im Betrieb beiderseits aus den Verlängerungen
2", 2" den Auslauföfmungen 6 zugeführt wird.
Oberhalb der Auslaßöffnungen β befinden sich an der
¥569
Rührwelle 13 die Rührelemente 20. von denen die beiderseits oberhalb der ersten drei Auslauföffnungen 6
sowie zwischen den Auslauföffnungen angebrachten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln
19' bestehen, welche die gleiche Ausführung wie die Flügel 19 besitzen, jedoch in Richtung auf die mittleren
Auslauföffnungen 6 eine abnehmende Steigung aufweisen. Oberhalb der mittleren Auslauföffnungen 6 haben
die Rührelemente die Form von einfachen Rührstäben 21. Zur Schonung des Materials können die Flügel 19,
19' und die Rührstäbe 21 aus elastischem Material bestehen.
Im Betrieb wird das aus den Auslauföffnungen 6 herausfließende Material von den Nockenrädern 9
erfaßt und über die unterhalb der Nockenräder schwenk- und verstellbar angeordneten Bodenklappen
22 den Injektoren 23 zugeführt, durch die es in die Rohrleitungen 24, 24' fällt. Diese Rohrleitungen 24, 24'
sind über die Luftkanäle 25 an dem am Maschinenrahmen 1 angebrachten Gebläse 26 angeschlossen, das in
bekannter und nicht dargestellter Weise von einen eigenen Motor oder der Zapfwelle des die Maschin«
ziehenden Schleppers angetrieben wird. Ferner sind di( Rohrleitungen 24, 24' an ihren in gleichmäßigei
Abständen quer zur Fahrtrichtung 5 angeordnete! äußeren Enden mit den Ausströmöffnungen 27 ausge
stattet. Außerdem sind an den äußeren Enden de Rohrleitungen 24, 24' in Fahrtrichtung 5 gesehen hinte
den Ausströmöffnungen 27 die Prallplatten 28 befestig! mit deren Hilfe das Material gleichmäßig über di<
Bodenoberfläche verteilt wird. Zur besseren Übersich sind in Fig. 2 die weiter nach außen ragendei
Rohrleitungen 24' genau quer zur Fahrtrichtung ί eingezeichnet. Bei der praktischen Ausführung de
Maschine bestehen die Rohrleitungen 24' aus elasti schem Schlauchmaterial, wobei sie eng zusammenge
führt sind. Hierdurch können die Ausleger 29, an denei die weiter nach außen ragenden Rohrleitungen 24
befestigt sind, in Fahrtrichtung 5 gesehen wesentlicl schmaler ausgeführt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen iC9550/r
Claims (9)
1. Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut, die einen Vorratsbehälter aufweist, in
dessen unterem Bereich sich eine größere Anzahl von in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten
Auslauföffnungen befindet, über denen ebenfalls in Fahrtrichtung eine angetriebene und mit Rührelementen
versehene Rührwelle gelagert ist und aus denen das Streugut über Nockenräder, die auf einer
ebenfalls in Fahrtrichtung angeordneten Förderwelle befestigt sind, deren Drehzahl zur Bestimmung
der Verteilmenge über ein Regelgetriebe einstellbar ist, sowie über Injektoren in Rohrleitungen gelangt,
die mit einem Gebläse verbunden sowie an ihren äußeren in Abständen quer zur Fahrtrichtung
angeordneten Enden mit Ausströmöffnungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorratsbehälter (2) in an sich bekannter Weise, in Fahrtrichtung (5) gesehen, zumindest nach einer
Seite über die Auslauföffnungen (6) hinaus eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende Verlängerung
(2', 2") aufweist, wobei die Rührwelle (13) innerhalb dieser Verlängerung (2', 2") mit in
Richtung auf die Auslauföffnungen (6) wirkenden Förderelementen (16) versehen ist, daß die Rührelemente
(20) zumindest teilweise als bekannte in Richtung auf die Auslauföffnungen (6) wirkende
Förderelemente (19') ausgebildet sind, und daß die von der Verlängerung (2, 2') aus, gesehen in
Richtung auf die nachfolgenden Auslauföffnungen (6), wirkende Steigung der Förderelemente (19')
abnimmt und bei den letzten von diesen Förderelementen (19') zu beschickenden Auslauföffnungen (6)
den Wert 0 hat.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (2), in Fahrtrichtung
(5) gesehen, beiderseits der Auslauföffnungen (6) eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende
an sich bekannte Verlängerung (2', 2") aufweist, wobei die Steigung der Förderelemente (19, 19')
zumindest annähernd in der Mitte zwischen den beiden Verlängerungen (2', 2") den Wert 0 einnimmt.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (16) zumindest
teilweise aus an sich bekannten Schneckengängen (18) und die als Förderelemente ausgebildeten
Rührelemente (20) aus schraubenförmig angeordneten Flügeln (19') bestehen.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (16) und
die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln (19,19')
bestehen, wobei die Förderelemente (19) eine größere Steigung als die als Förderelemente
ausgebildeten Rührelemente (19') aufweisen.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß Rührelemente (20) über zumindest
einigen Auslauföffnungen (6) als Rührstäbe (21) ausgebildet sind.
6. Maschine nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmig angeordneten
Flügel (19, 19') und/oder die Rührstäbe (21) aus elastischem Material bestehen.
7. Maschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rührwelle (13) und die Förderwelle (8) in Antriebsrichtung gesehen hinter dem Regelgetriebe
(10) kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderwelle (8) in bekannter Weise von einer wegeabhängigen Kraftquelle (3) antreibbar
ist.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rührwelle (13) ein Anschlußstück
(15) für eine an die Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers anschließbare Gelenkwelle
angebracht und der Antrieb von der wegeabhängigen Kraftquelle (3) zur Förderwelle (8) abschaltbar
ist.
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| CN107409580B (zh) * | 2017-04-21 | 2018-11-27 | 慈溪市华权智能科技有限公司 | 一种肥料搅匀装置 |
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Also Published As
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |