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DE2453993B2 - Maschine zum verteilen von gekoerntem streugut - Google Patents

Maschine zum verteilen von gekoerntem streugut

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Publication number
DE2453993B2
DE2453993B2 DE19742453993 DE2453993A DE2453993B2 DE 2453993 B2 DE2453993 B2 DE 2453993B2 DE 19742453993 DE19742453993 DE 19742453993 DE 2453993 A DE2453993 A DE 2453993A DE 2453993 B2 DE2453993 B2 DE 2453993B2
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DE
Germany
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outlet openings
shaft
conveyor
machine according
Prior art date
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Application number
DE19742453993
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English (en)
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DE2453993A1 (de
Inventor
Heinz Dipl.-Ing. Dr. 4507 Hasbergen; Averdiek-Bolwin Heinz 4504 Georgsmarienhütte Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DE19742453993 priority Critical patent/DE2453993B2/de
Publication of DE2453993A1 publication Critical patent/DE2453993A1/de
Publication of DE2453993B2 publication Critical patent/DE2453993B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/04Fertiliser distributors using blowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut, die einen Vorratsbehälter
aufweist, in dessen unterem Bereich sich eine größere Anzahl von in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Auslauföffnungen befindet, über denen ebenfalls in Fahrtrichtung eine angetriebene und mit Rührelementen versehene Rührwelle gelagert ist und aus denen das Streugut über Nockenräder, die auf einer ebenfalls in Fahrtrichtung angeordneten Förderwelle befestigt sind, deren Drehzahl zur Bestimmung der Verteilmenge über ein Regelgetriebe einstellbar ist, sowie über Injektoren in Rohrleitungen gelangt, die mit einem Gebläse verbunden sowie an ihren äußeren in Abständen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Enden mit Ausströmöffnungen versehen sind.
Nach der DT-OS 22 12 769 ist bereits eine Maschine der vorstehend beschriebenen Bauart bekannt. Dieser Maschine haftet der Nachteil an, daß ihr Vorratsbehälter im Verhältnis zur Arbeitsbreite der Maschine ein zu geringes Fassungsvermögen besitzt, wodurch trotz der großen Arbeitsbreite die Flächenleistung der Maschine infolge der häufigen Nachfüllpausen verhältnismäßig gering ist. Eine naheliegende und wirkungsvolle Vergrößerung dieses Fassungsvermögens wäre jedoch bei dieser Maschine nur durch eine wesentliche Erhöhung des Vorratsbehälters möglich, wodurch nicht nur die Beschickung dieses Behälters große Schwierigkeiten bereiten bzw. verhältnismäßig lange und teure Fördereinrichtungen erfordern würde, sondern auch die Manöverierfähigkeit der Maschine durch die sich zwangsläufig ergebende Erhöhung des Maschinenschwerpunktes stark beeinträchtigt werden würde.
Außerdem ist bei dieser Maschine nachteilig, daß bei ungleichmäßiger Beladung des Vorratsbehälters bzw. bei einer Verschiebung des im Behälter befindlichen Materials beim Einsatz der Maschine in hügeligem Gelände aus den einzelnen Auslauföffnungen unterschiedliche Materialmengen auslaufen und in die Rohrleitungen gelangen, so daß sich eine ungleichmäßige Verteilung des Materials auf den Boden ergibt.
Ferner ist durch die FR-PS 13 81 337 eine Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut bekannt, die einen Vorratsbehälter aufweist, in dessen unterem und vorderem Bereich sich eine große ringförmige Auslauföffnung befindet, aus der das herausströmende Streugut mit Hilfe einer Schleuderscheibe in Breitverteilung ausgebracht wird. Dieser damit nach hinten über die Auslauföffnung hinaus über seinen gesamten Querschnitt verlängerte Vorratsbehälter ist in seinem unteren Bereich mit einer Rührwelle ausgestattet, die mit in Richtung auf die Auslauföffnung wirkenden
Förderelementen in Form von Schneckengängen versehen ist. Hierbei soll das gegebenenfalls zuviel zur Auslauföffnung geförderte Material von einer über der Rührwelle angeordneten Förderschnecke zum hinteren Ende des Vorratsbehälters zurückgefördert werden.
Bereits in dieser Ausführung weist diese Maschine den Nachteil auf, daß vor allem bei hygroskopischen Streugutsorten keine gleichmäßige Streucrbeit mehr gewährleistet werden kann, da sich Schneckengänge wohl zur Förderung, nicht jedoch zu einer wirkungsvollen Lockerung oder Lockerhaltung von Streugut eignen. Ferner treten vor allem bei kleinen Streumengen Ungenauigkeiten innerhalb der Verteilung des Materials auf den Boden dadurch auf, daß sich das gleichmäßig auch über die Auslauföffnung geförderte Streugut an der vorderen Behälterwand staut und an dieser Stelle trotz der innerhalb des Vorratsbehälters vorgesehenen Rückförderung in einer größeren Menge durch den ringförmigen Auslaufspalt hindurchfließt. Ungleichmäßige Streugutaufgaben auf eine Schleuderscheibe bewirken jedoch zwangsläufig Unregelmäßigkeiten innerhalb der Verteilung.
Durch die FR-AS 20 08 807 ist weiterhin eine ähnliche Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut bekannt. Die Unterschiede zur vorstehend beschriebenen Maschine bestehen lediglich darin, daß sich die Auslauföffnung mit der Schleuderscheibe am hinteien Ende des Vorratsbehälters befindet, daß oberhalb des Behälterbodens nur eine Rührwelle angeordnet ist und daß die Rühr- und Förderelemente nur innerhalb der Behälterverlängerung als Schneckengänge ausgebildet sind, während sie oberhalb der Auslauföffnung die Form von ohne Steigung angeordneten Rührstreben aufweisen. Wenn auch hierdurch eine bessere Lockerung des Streugutes oberhalb der Auslauföffnung erreicht wird, besteht die Gefahr eines Staues oberhalb dieser Öffnung und damit im Laufe des Streuvorganges einer Verlagerung der Behälterfüllung nach hinten.
Ist jedoch die von den Schneckengängen zur Auslauföffnung geförderte Gutmenge so gering, daß dieser Stau vermieden wird, so sinkt die Verteilmenge im Laufe des Verteilvorganges ab. Eine Anwendung einer derartigen Ausführung der Rührwelle bei der Maschine nach dem genannten Stand der Technik würde die vorstehend geschilderten Nachteile noch vergrößern.
Schließlich ist durch die CH-PS 4 94 525 eine Maschine zum Streuen von Kunstdünger und anderen ähnlichen Streugütern bekannt, die an einem mit einem Transportbehälter ausgestatteten Fahrzeug angebaut ist und einen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Vorratsbehälter aufweist, über dessen in gleicher Richtung befindlichen Auslauföffnungen eine Rührwelle mit als Förderelemente ausgebildeten Rührelementen vorgesehen ist. Dieser Vorratsbehälter ist außerdem beiderseits der Auslauföffnungen über seinen gesamten Querschnitt mit je einer Verlängerung ausgestattet, wobei die Förderelemente eine derartige Steigung aufweisen, daß sie das Streugut beiderseits den Auslauföffnungen zuführen, von wo aus es mit Hilfe von Schleuderscheiben in Breitverteilung über den Boden ausgestreut wird. Da darüber hinaus die Abstände zwischen den Auslauföffnungen doppelt so groß wie die Abstände der jeweils äußeren Auslauföffnungen zu den seitlichen Behälterwänden sind, wird bei dieser Maschine ein mengengleiches Ausbringen des Streugutes aus jeder Auslauföffnung erreicht. Die Nachteile dieser Maschine bestehen jedoch darin, daß die Auslauföffnungen einen verhältnismäßig großen Abstand zueinander besitzen müssen und daß das vorstehend genannte Abstandsverhältnis unbedingt eingehalten werden muß, wenn die Gleichmäßigkeit der Verteilung nicht gestört werden soll. Beide Voraussetzungen können aber bei der Maschine nach dem Stand der Technik nicht erfüllt werden.
Der Erfindung liegt nun dio Aufgabe zugrunde, bei einer Maschine der eingangs geschilderten Bauart unter Vermeidung der beschriebenen Nachteile ein wesentlich größeres Fassungsvermögen des Vorratsbehälters und ein mengengleiches Ausbringen des Materials aus den Auslauföffnungen als Voraussetzung für eine gleichmäßige Streuarbeit zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Vorratsbehälter in an sich bekannter Weise in Fahrtrichtung gesehen zumindest nach einer Seite über die Auslauföffnungen hinaus eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende Verlängerung aufweist, wobei die Rührwelle innerhalb dieser Verlängerung mit in Richtung auf die Auslauföffnungen wirkenden Förderelementen versehen ist, daß die Rührelemente zumindest teilweise als bekannte in Richtung auf die Auslauföffnungen wirkende Förderelemente ausgebildet sind, und daß die von der Verlängerung aus gesehen in Richtung auf die nachfolgenden Auslauföffnungen wirkende Steigung der Förderelemente abnimmt und bei den letzten von diesen Förderelementen zu beschickenden Auslauföffnungen den Wert 0 hat.
Infolge dieser Maßnahmen kann sich die erreichte wesentliche Vergrößerung des Vorratsbehälters weder auf die Belademöglichkeit noch auf die Streuarbeit nachteilig auswirken. Im Gegenteil kann hierdurch der Vorratsbehälter trotz seines größeren Fassungsvermögens niedriger gehalten werden. Da die Förderelemente das Material im Vorratsbehälter immer in Richtung auf die Auslauföffnungen fördern und diese Förderung durch die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente über die Auslauföffnungen hinweg in langsam abnehmender Art und Weise fortgesetzt wird, erhalten auch bei der Bergauf- und Bergabfahrt selbst dann, wenn sich nur noch eine Restmenge von Material im Vorratsbehälter befindet, alle Auslauföffnungen ausreichend gleiche Materialmengen. Dieses ist jedoch eine Voraussetzung dafür, daß die Nockenräder für alle in der Praxis bei den einzelnen Materialsorten erforderlichen Verteilmengen gleichgroße Mengen über die Injektoren in die einzelnen Rohrleitungen fördern, so daß sich eine gleichmäßige Streuarbeit der Maschin.· ergeben kann. Hierbei bleibt der Gesamtleistungsbedarf der Maschine gering, da die Förderwege selbst bei langgestrecktem Vorratsbehälter verhältnismäßig klein sind. Dieses hat wiederum zur Folge, daß die Antriebselemente leicht und einfach gehalten werden können. Schließlich kann infolge der getroffenen Maßnahmen der Vorratsbehälter bis auf völlig untergeordnete kleine Restmengen leergefahren werden.
Weiterhin ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der Vorratsbehälter in Fahrtrichtung gesehen beiderseits der Auslauföffnungen eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende an sich bekannte Verlängerung aufweist, wobei die Steigung der Förderelemente zumindest annähernd in der Mitte zwischen den beiden Verlängerungen den Wert 0 annimmt. Hierdurch kann eine beiderseits symmetrische Vergrößerung des Vorratsbehälters und für das im Behälter befindliche Material eine Verkürzung der Förderwege erzielt werden, die eine zusätzliche Verrineerune des Lei-
stungsbedarfes der Maschine zur Folge hat Außerdem heben sich hierdurch die von den Förderelementen auf die Lager der Rührwelle wirkenden axialen Drücke gegeneinander auf.
Bestehen die Förderelemente zumindest teilweise aus an sich bekannten Schneckengängen und die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln, so ergeben sich folgende zusätzliche Vorteile. Dem im Bereich der Verlängerungen befindlichen Material wird eine größere Bewegung in axialer Richtung als dem Material über den Auslauföffnungen erteilt. Auf diese Weise wird auch bei großen Streumengen und nur noch gering gefülltem Vorratsbehälter den mittleren Auslauföffnungen eine gleichgroße Materialmenge wie den äußeren Auslauföffnungen zugeführt. Außerdem können alle Behälterabschnitte zu gleicher Zeit entleert werden. Der gleiche Effekt wird dadurch erzielt, daß die Förderelemente und die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln bestehen, wobei die Förderelemente eine größere Steigung als die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aufweisen.
Sind die Rührelemente über zumindest einigen Auslauföffnungen als Rührstäbe ausgebildet, so läßt sich die axiale Materialbewegung über den Auslauföffnungen weiter verringern. Dieses ist besonders vorteilhaft, wenn sich über den am Ende des beabsichtigten Förderweges angeordneten Auslauföffnungen nur noch Rührstäbe an der Rührwelle befinden. Auch diese Maßnahmen dienen somit einer Verfeinerung der gleichmäßigen Aufteilung des Materiales im Vorratsbehälter und damit einer gleichgroßen Materialzuteilung zu den einzelnen Auslauföffnungen, insbesondere wenn sich im Vorratsbehälter nur noch Restmengen befinden. Hierbei ist es zur Schonung des Materiales zweckmäßig, daß die schraubenförmig angeordneten Flügel und/oder die Rührstäbe aus elastischem Material bestehen.
Bei einer bevorzugten Ausführung sieht die Erfindung ferner vor, daß die Rührwelle und die Förderwelle in Antriebsrichtung gesehen hinter dem Regelgetriebe kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Hierdurch ergibt sich automatisch eine vorteilhafte gleichbleibende Abstimmung zwischen den Drehzahlen der Rührwelle und der Förderwelle. Wenn sich also bei geringer Ausbring- oder Verteilmenge die Nockenräder nur langsam drehen, so wird auch das im Vorratsbehälter befindliche Material nur langsam den Auslauföffnungen zugeführt. Es erfolgt also eine wesentliche Verringerung der Berührung der Materialpartikel durch die Förderund Rührelemente, die in vorteilhafter Weise zu einer Schonung des Materiales beiträgt Umgekehrt wird bei großen Ausbring- und Verteilmengen das Material schneller den Auslaßöffnungen zugeführt Dadurch, daß hierbei das Material auch in größerem Umfange aus den Auslaßöffnungen strömt, ergibt sich wiederum keine häufigere Berührung durch die Förder- und Rührelemente.
Ist die Förderwelle in bekannter Weise von einer wegeabhängigen Kraftquelle antreibbar, so bleibt die Ausbringmenge entsprechend der für die Förderwelle eingestellten Drehzahl exakt abhängig von der Yofwärtsgeschwindigkeit der Maschine; d h. von der pro Zeiteinheit überfahrenen Fläche. Damit wird auch den Auslauföffnungen genau entsprechned und gleichmäßig die Materialmenge zugeführt, die zur Verteilung gelangen solL
Hierbei sieht die Erfindung schließlich vor, daß an der Rührwelle ein Anschlußstück für eine an die Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers anschließbare Gelenkwelle angebracht und der Antrieb von der wegeabhängigen Kraftquelle zur Förderwelle abschaltbar ist. Diese Maßnahmen ergeben den zusätzlichen Vorteil, daß der Vorratsbehälter der Maschine in einfacher Weise im Stand durch Einschalten der Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers entleert werden kann. Dieser Vorteil hat für die Praxis ίο insofern Bedeutung, daß einerseits nur selten bei Beendigung der Streuarbeit auf einem Feldstück der Vorratsbehälter leer ist und daß andererseits besonders hochwertiges und teures Material wie beispielsweise hochprozentigen Stickstoff enthallender Mineraldünger nicht vergeudet werden soll und auch hinsichtlich der Wirkung auf den Pflanzenwuchs nicht vergeudet werden darf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 eine erfinclungsgemäße Maschine im Querschnitt und
F i g. 2 die gleiche Maschine in der Draufsicht
Die Maschine weist einen Rahmen 1 auf, an dem der Vorratsbehälter 2, die Laufräder 3 und die Zugvorrichtung 4 zum Ankuppeln der Maschine an ein Zugfahrzeag angebracht sind. Innerhalb des Vorratsbehälters 2 befinden sich in dessen unterem Bereich in der durch den Pfeil 5 gekennzeichneten Fahrtrichtung neun hintereinander angeordnete Auslauföffnungen 6, die durch die Schieber 7 geschlossen bzw. in verschiedenen Größen eingestellt werden können. Ferner ist der Vorratsbehälter 2 nach vorn und hinten mit je einer Verlängerung 2' und 2" versehen, in denen keine Auslauföffnungen vorgesehen sind.
Unterhalb der Auülauföffnungen 6 und außerhalb des Vorratsbehälters 2 ist die Förderwelle 8 drehbar gelagert, auf der pro Auslauföffnung 6 ein Nockenrad 9 angeordnet ist und die über das Regelgetriebe 10 und den Kettentrieb 11 von den Laufrädern 3 angetrieben wird. Hierbei kann durch den am Regelgetriebe 10 angeordneten Hebel 12 die Drehzahl der Förderwelle 8 verändert bzw. auf »0« gestellt werden, wobei der Antrieb angeschaltet ist
Innerhalb des Vorratsbehälters 2 ist über den Auslauföffnungen 6 die Rührwelle 13 drehbar gelagert, die über den Kettentrieb 14 kraftschlüssig mit der Förderwelle 8 verbunden ist Ferner befindet sich vorn ,?4^der Rührwelle 13 das Anschlußstück 15 für die kraftschlüssige Verbindung der RührweUe 13 mit der Zapfwelle eines die Maschinen ziehenden Schleppers. Auf diese Weise können sowohl die Rührwelle 13 als auch die Förderwelle 8 von der Schlepperzapfwelle angetrieben werden, wobei allerdings der Hebel 12 am Regelgetriebe 10 auf »0« geschaltet sein muß.
Im Bereich der Verlängerungen 2*. 2" des Vorratsbehälters 2 ist die Rührwelle 13 mit Förderelementen 16 ausgestattet wobei die zu den Stirnwänden 17,17' der Verlängerung 2', 2" gelegenen Förderelemente aus Schneckengängen 18 bestehen, die mit einem Abstand auf der Rührwelle 13 angeordnet sind Am inneren Ende der Verlängerungen T, 2", d.h. unmittelbar vor bzw. hinter den Auslauföfmungen 6 bestellen die Förderelemente aus schraubenförmig auf der Rührwelle 13 angebrachten Flügeln 19, durch deren Steigung das Material im Betrieb beiderseits aus den Verlängerungen 2", 2" den Auslauföfmungen 6 zugeführt wird.
Oberhalb der Auslaßöffnungen β befinden sich an der
¥569
Rührwelle 13 die Rührelemente 20. von denen die beiderseits oberhalb der ersten drei Auslauföffnungen 6 sowie zwischen den Auslauföffnungen angebrachten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln 19' bestehen, welche die gleiche Ausführung wie die Flügel 19 besitzen, jedoch in Richtung auf die mittleren Auslauföffnungen 6 eine abnehmende Steigung aufweisen. Oberhalb der mittleren Auslauföffnungen 6 haben die Rührelemente die Form von einfachen Rührstäben 21. Zur Schonung des Materials können die Flügel 19, 19' und die Rührstäbe 21 aus elastischem Material bestehen.
Im Betrieb wird das aus den Auslauföffnungen 6 herausfließende Material von den Nockenrädern 9 erfaßt und über die unterhalb der Nockenräder schwenk- und verstellbar angeordneten Bodenklappen 22 den Injektoren 23 zugeführt, durch die es in die Rohrleitungen 24, 24' fällt. Diese Rohrleitungen 24, 24' sind über die Luftkanäle 25 an dem am Maschinenrahmen 1 angebrachten Gebläse 26 angeschlossen, das in bekannter und nicht dargestellter Weise von einen eigenen Motor oder der Zapfwelle des die Maschin« ziehenden Schleppers angetrieben wird. Ferner sind di( Rohrleitungen 24, 24' an ihren in gleichmäßigei Abständen quer zur Fahrtrichtung 5 angeordnete! äußeren Enden mit den Ausströmöffnungen 27 ausge stattet. Außerdem sind an den äußeren Enden de Rohrleitungen 24, 24' in Fahrtrichtung 5 gesehen hinte den Ausströmöffnungen 27 die Prallplatten 28 befestig! mit deren Hilfe das Material gleichmäßig über di< Bodenoberfläche verteilt wird. Zur besseren Übersich sind in Fig. 2 die weiter nach außen ragendei Rohrleitungen 24' genau quer zur Fahrtrichtung ί eingezeichnet. Bei der praktischen Ausführung de Maschine bestehen die Rohrleitungen 24' aus elasti schem Schlauchmaterial, wobei sie eng zusammenge führt sind. Hierdurch können die Ausleger 29, an denei die weiter nach außen ragenden Rohrleitungen 24 befestigt sind, in Fahrtrichtung 5 gesehen wesentlicl schmaler ausgeführt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen iC9550/r

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Verteilen von gekörntem Streugut, die einen Vorratsbehälter aufweist, in dessen unterem Bereich sich eine größere Anzahl von in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Auslauföffnungen befindet, über denen ebenfalls in Fahrtrichtung eine angetriebene und mit Rührelementen versehene Rührwelle gelagert ist und aus denen das Streugut über Nockenräder, die auf einer ebenfalls in Fahrtrichtung angeordneten Förderwelle befestigt sind, deren Drehzahl zur Bestimmung der Verteilmenge über ein Regelgetriebe einstellbar ist, sowie über Injektoren in Rohrleitungen gelangt, die mit einem Gebläse verbunden sowie an ihren äußeren in Abständen quer zur Fahrtrichtung angeordneten Enden mit Ausströmöffnungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (2) in an sich bekannter Weise, in Fahrtrichtung (5) gesehen, zumindest nach einer Seite über die Auslauföffnungen (6) hinaus eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende Verlängerung (2', 2") aufweist, wobei die Rührwelle (13) innerhalb dieser Verlängerung (2', 2") mit in Richtung auf die Auslauföffnungen (6) wirkenden Förderelementen (16) versehen ist, daß die Rührelemente (20) zumindest teilweise als bekannte in Richtung auf die Auslauföffnungen (6) wirkende Förderelemente (19') ausgebildet sind, und daß die von der Verlängerung (2, 2') aus, gesehen in Richtung auf die nachfolgenden Auslauföffnungen (6), wirkende Steigung der Förderelemente (19') abnimmt und bei den letzten von diesen Förderelementen (19') zu beschickenden Auslauföffnungen (6) den Wert 0 hat.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (2), in Fahrtrichtung (5) gesehen, beiderseits der Auslauföffnungen (6) eine über seinen gesamten Querschnitt verlaufende an sich bekannte Verlängerung (2', 2") aufweist, wobei die Steigung der Förderelemente (19, 19') zumindest annähernd in der Mitte zwischen den beiden Verlängerungen (2', 2") den Wert 0 einnimmt.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (16) zumindest teilweise aus an sich bekannten Schneckengängen (18) und die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente (20) aus schraubenförmig angeordneten Flügeln (19') bestehen.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (16) und die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente aus schraubenförmig angeordneten Flügeln (19,19') bestehen, wobei die Förderelemente (19) eine größere Steigung als die als Förderelemente ausgebildeten Rührelemente (19') aufweisen.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß Rührelemente (20) über zumindest einigen Auslauföffnungen (6) als Rührstäbe (21) ausgebildet sind.
6. Maschine nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmig angeordneten Flügel (19, 19') und/oder die Rührstäbe (21) aus elastischem Material bestehen.
7. Maschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwelle (13) und die Förderwelle (8) in Antriebsrichtung gesehen hinter dem Regelgetriebe (10) kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwelle (8) in bekannter Weise von einer wegeabhängigen Kraftquelle (3) antreibbar ist.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rührwelle (13) ein Anschlußstück (15) für eine an die Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers anschließbare Gelenkwelle angebracht und der Antrieb von der wegeabhängigen Kraftquelle (3) zur Förderwelle (8) abschaltbar ist.
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Legal Events

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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