DE2535000A1 - Zerstaeuberkopf - Google Patents
ZerstaeuberkopfInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/14—Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
- B65D83/16—Actuating means
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Description
MÜULER-BORE · GROENING - D-KUFEI, · SCHÖN · HERTEi
DR. WOLFGANG MÜLLER-BORE
H. W. GROENINS. DIPL.-ING. DR. P. DEUFEI-, DIPL.-CHEM.
DR. A. SCHÖN. DlPU.-CHEM.
WERNER HERTEL, D1PL--PHYS.
V 1022
5. AUG. 1975
SOCIETE VALOIS
Avenue de I1Europe, Marly Le Eoi
Frankreich
Zerstäuberkopf
Die Erfindung betrifft einen Zerstauberstopfen für einen
Behälter, der ein unter Druck stehendes Fluid enthält, beispielsweise ein Aerosol.
Es ist bekannt, daß Fluid, welches in einer solchen Flasche enthalten ist, dadurch ausgestoßen werden kann, daß ein
Betätigungselement niedergedrückt wird. Dadurch kann durch Niederdrücken oder Kippen ein Austrittsrohr betätigt werden,
welches auch als Ventilrohr zu bezeichnen ist, wodurch ein geeignetes Ventil geöffnet wird, welches im allgemeinen
intern eingebaut ist. Diese Anordnung ist im allgemeinen bequem, weil sie es gestattet, die Flasche in einer Hand
zu halten, von welcher ein Finger dazu benutzt wird, auf das Betätigungselement zu drücken.
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MÜIiCHIH 80 · SIEI3ERTSTR. 4 · POSTFACH 8807SO · KABSI.: HUEBOPAT · TEL. (089) 471079 · TELEX 8-2385»
BANK MÜNCHEN (BLZ 70030600), KTO. 1806/688 · POSTSCHECKAMT IfUNCHSK, KTO. 95*95-802
Dennoch "besteht bei "bestimmten Anwendtingsfallen ein Nachteil,
weil die öffnung des Zerstäubers, der auf einem Kopf angeordnet ist, welcher das Betätigungselement aufweist, fest mit
diesem letzteren verbunden ist, wenn er gegenüber dem Behälter verschoben wird. Die Stellung des Zerstäubers in bezug auf
die Flasche ist somit nicht fest. Dies kann zu einer Ungenauigkeit bei der Richtung des ausgestoßenen Strahls führen. Wenn die
Flasche an einer mechanischen oder an einer automatischen Einrichtung angebracht ist, um beispielsweise eine Lackierung
vorzunehmen, kann es vorteilhaft oder sogar notwendig sein, daß die Ausrichtung und die Stellung des Zerstäubers völlig
fest sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zerstäuber an einem Behälter oder einer Flasche, die mit Aerosol gefüllt ist, in der
Weise auszubilden, daß der Zerstäuber eine feste Lage und eine genaue Stellung in bezug auf den Körper der Flasche oder
des Behälters einnimmt, und zwar im Ruhezustand ebenso wie während des Ausstoßens von Fluid. Zur Lösung dieser Aufgabe
sieht die Erfindung vor, daß der Zerstäuberkopf zwei Elemente aufweist, die gegeneinander bewegbar sind und die durch eine
weiche Abdeckung miteinander verbunden sind, welche die Dichtigkeit zwischen den zwei Elementen gewährleistet, daß
das innere Element ein Kolben ist, welcher zwei äußere Dichtflächen aufweist, zwischen denen ein Austrittskanal
für das auszustoßende Fluid mündet, und daß das äußere Element zwei Dichteinsätze aufweist, welche mit den äußeren
Flächen des inneren Elementes zusammenwirken, wobei die Austrittsöffnung für das Fluid zwischen den zwei Dichteinsätzen
angeordnet ist.
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_ 3 —
Die Erfindung wird nachfolgend "beispielsweise anhand der
Zeichnung /beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch den erfindungsgemäßen Zerstäuberkopf
im Ruhezustand, wobei die Flasche abgedichtet ist, und
Fig. 2 den Kopf gemäß Fig. 1 während des Ausstoßens von Fluid.
Der Zerstäuberkopf gemäß der Erfindung ist in der Fig. 1 in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Er ist auf einer Flasche
angeordnet, welche ein Austrittsrohr 3 aufweist. Der Hals der Flasche weist eine Nut 4- auf. Eine solche Flasche dient
dazu, eine Flüssigkeit aufzunehmen, über welcher ein Gas unter Druck angeordnet ist. Das Rohr 3 ist über ein Ventil mit einem
Verlängerungsrohr verbunden, welches sich im wesentlichen nur auf den Boden der Flasche erstreckt. Das Austrittsrohr kann
unter Druck abgesenkt werden, (siehe Fig. 2), so daß dabei das (nicht dargestellte) Ventil geöffnet wird und die Flüssigkeit
durch den Druck des Gases dann durch das Rohr 3 ausgestoßen wird. Aufgrund dieses Aufbaues muß die Flasche normalerweise
vertikal gehalten werden, und zwar mit dem Kopf nach oben, wenn sie vom Benutzer zur Anwendung gebracht wird.
Der Zerstäuberkopft weist ein Betätigungselement oder einen
Drücker 5 auf, der eine im wesentlichen zylindrische Form
hat, der weiterhin an einem Ende eine zentrale Ausnehmung 6 hat, welche dazu dient, das Austrittsrohr 3 mit einem ausreichenden
Spiel aufzunehmen, so daß es ohne Schwierigkeit eingesetzt werden kann, jedoch mit einem hinreichend kleinen
Spiel, um zwischen den beiden Elementen eine ausreichende Dichtigkeit für den zu diesem Zweck verwendeten Druck zu gewährleisten.
Wie ersichtlich ist, genügt es, auf das Ende 7 des
Drückers einzuwirken, um das Rohr 3 abzusenken und auf diese
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Weise das Ausstoßen ties in der Flasche enthaltenen Fluids
hervorzurufen. Eine Leitung 8 ist vom Boden der Ausnehmung
abgeführt und mündet nach einem Bogen in eine öffnung 9 in
der mittleren Zone des Drückers. Vorzugsweise kann diese Zone bei 10 leicht zurückspringen.
Der Kopf weist weiterhin ein gegenüber dem Behälter festes Teil auf, und zwar eine Schutzkappe 11. Diese Schutzkappe
weist einen zylindrischen Teil auf-, welcher an seinem unteren
Eand mit einem inneren Wulst 12 ausgestattet ist, der mit der Nut 4 des Halses der Flasche derart zusammenwirkt,
daß der Kopf an der Flasche angebracht ist, und zwar im Zusammenwirken mit dem Drücker 5» welcher mit dem Rohr 3 im
Eingriff steht.
Das feste Teil weist auch einen Körper 13 auf, der einen Hohlraum 14 hat, welcher vorzugsweise zylindrisch-ausgebildet ist
und den Mittelteil des Drückers umgibt. Die Dichtigkeit zwischen den Rändern des Hohlraumes und dem Drücker wird durch
zwei geeignete Einsätze 16 und 17 gewährleistet, welche derart ausgebildet sind, daß sie dem Drücker eine axiale Verlagerung
über den Hohlraum 14 gestatten.
Ein Zerstäuber 18 bekannter Art ist in dem Körper 13 untergebracht
und eine öffnung 19 bildet eine Verbindung zwischen dem Hohlraum 14 und dem Zerstäuber 18.
Vorteilhafterweise ist der Kopf des Drückers mit dem Rand der Schutzkappe über eine weiche Abdeckung 21 verbunden, die
gewellt oder gefaltet sein.kann, so daß sie das Niederdrücken
des Drückers ermöglicht, ohne daß Verunreinigungen eindringen können, wobei dadurch zugleich eine bestimmte Dichtigkeit
gewährleistet ist.
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Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Die Schutzkappe wird auf die Flasche aufgesetzt, indem ein leichter Druck ausgeübt wird, um den Wulst 12 in die
Nut 4 einschnappen zu lassen, und zwar aufgrund der Elastizität des Materials der Schutzkappe, welche vorteilhafterwexse aus
Plastikmaterial hergestellt- sein kann. Der Drücker 5 wird dabei
zugleich mit dem Austrittsrohr 3 fluchtend ausgerichtet und darüber gestülpt. Im Ruhezustand hat die Anordnung des
Flaschen-Zerstäuberkopfes die in der Fig. 1 dargestellte Stellung. Das Austrittsrohr 3 befindet sich in seiner zurückgezogenen
Stellung im Ruhezustand und das in dem Behälter eingebaute Ventil ist geschlossen.
Indem der Drücker 5 niedergedrückt wird (indem auf sein oberes
Ende 7 ein Druck ausgeübt wird), stützt sich der Drücker auf
dem Rohr 3 ab, wodurch das im Behälter eingebaute Ventil geöffnet wird und das Fluid unter Druck durch .das Rohr 3 ausgestoßen
wird. Von dort wird das Fluid durch die Leitung 8 und weiter durch die öffnung 9 geführt und füllt den Hohlraum
14, dessen Volumen auf ein Minimum gebracht ist, und zwar durch geeignete Auswahl seines Durchmessers und des Drückerdurchmessers.
Das Fluid gelangt aus dem Hohlraum durch die öffnung 19 und wird dann weiter in den Zerstäuber gebracht,
von wo es nach außen ausgestoßen wird. Aufgrund der Dichteinsätze 16 und 17 kann der Drücker über den Hohlraum des
Körpers der Schutzkappe verlagert werden, und dadurch wird der Zerstäuber in bezug, auf die Flasche in einer festen Anordnung
gehalten.
- Patentansprüche 609809/0718
Claims (2)
- PatentansprücheJ) Zerstäuberkopf für eine Flasche, welche dazu dient, ein unter Druck stehendes Fluid aufzunehmen, insbesondere ein Aerosol, wobei das Fluid durch eine axiale Austrittsrohröffnung ausgestoßen wird, wenn dieses Rohr axial in die Flasche hineingedrückt wird, wobei der Kopf aus mehreren Elementen besteht, von welchen ein äußeres Element, welches eine Austrittsöffnung hat, an der Flasche anbringbar ist, so daß es fest an dieser angebracht ist, und wobei ein inneres Element, welches einen Stopfendrücker aufweist, seine Abwärtsbewegung auf das Austrittsrohr überträgt, und wobei der Stopfen eine axiale öffnung hat, welche mit der Austrittsöffnung in Verbindung steht, dadurch g e k e η η ζ eichnet, daß der Zerstäuberkopf zwei Elemente aufweist, die gegeneinander bewegbar sind und die durch eine weiche Abdeckung miteinander verbunden sind, welche die* Dichtigkeit zwischen den zwei Elementen gewährleistet, daß das innere Element ein Kolben ist, welcher zwei äußere Dichtflächen aufweist, zwischen denen ein Austrittskanal für das auszustoßende Fluid mündet, und daß das äußere Element zwei Dichteinsätze aufweist, welche mit den äußeren Flächen des inneren Elementes zusammenwirken, wobei die Austrittsöffnung für das Fluid zwischen den zwei Dichteinsätzen angeordnet ist.
- 2. Zerstäuberkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Element für seine Befestigung an der Flasche einen elastisch deformierbaren Rand aufweist, welcher mit seinem unteren inneren Rand an einem Wulst angebracht ist, der dazu dient, mit einer geeigneten Nut des Behälters zusammenzuwirken.609809/0718
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