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DE2508264C3 - Gekapselter Niederspannungsverteiler - Google Patents

Gekapselter Niederspannungsverteiler

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Publication number
DE2508264C3
DE2508264C3 DE19752508264 DE2508264A DE2508264C3 DE 2508264 C3 DE2508264 C3 DE 2508264C3 DE 19752508264 DE19752508264 DE 19752508264 DE 2508264 A DE2508264 A DE 2508264A DE 2508264 C3 DE2508264 C3 DE 2508264C3
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DE
Germany
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tub
busbars
trough
distributor according
upper edge
Prior art date
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Expired
Application number
DE19752508264
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English (en)
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DE2508264A1 (de
DE2508264B2 (de
Inventor
Max 7061 Berglen Hoeckele
Werner 7012 Fellbach Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Original Assignee
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG filed Critical Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
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Publication of DE2508264A1 publication Critical patent/DE2508264A1/de
Publication of DE2508264B2 publication Critical patent/DE2508264B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2508264C3 publication Critical patent/DE2508264C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • H02G15/16Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box
    • HELECTRICITY
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    • H02G15/00Cable fittings
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    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen gekapselten Niederspannungsverteiler, der als eine in das Erdreich einsetzbare und mittels eines mit seiner Oberseite ebenerdig liegenden Deckels verschließbare Wanne ausgebildet ist, die Eintrittsöffnungen für Versorgungs- und Abzweigkabel hat und in der zumindest im wesentlichen parallel zueinander und zu der die Eintrittsöffnung aufweisenden Seite der Wanne wenigstens drei Sammelschienen liegen, denen je mehrere, in der Wanne angeordnete Kabelanschlußklemmen zugeordnet sind.
Bei einem bekannten Verteiler dieser Art (DE-AS 22 38 620) werden, wie dies bei den in das Erdreich einsetzbaren Niederspannungsverteilern üblich ist, die Kabel durch an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden der Wanne vorgesehene Stutzen eingeführt Die Sammelschienen bilden zwei in Schienenrichtung nebeneinanderliegende Schienengruppen, deren Schienen in Form von zwei entgegengesetzter Richtung von der einen bzw. anderen der die Eintrittsöffnungen aufweisenden Seiten zur gegenüberliegenden Seite hin ansteigenden Treppen angeordnet sind. Hierdurch erreicht man zwar auch bei einem Anschluß von mehr als zwei Abzweigkabeln eine raumsparende Bauweise des Verteilers. Der Aufwand für die Wanne ist jedoch, bedingt durch die an den Seitenwänden vorzusehenden Stutzen, relativ hoch. Außerdem macht das Einführen der Kabel an den Seitenwänden der Wanne zumindest dann, wenn die Oberseite des Verteilers ebenerdig liegt, ein S-förmiges Krümmen der Kabel erforderlich. Es ist zwar auch bekannt (DE-GM 19 19 582, GB-PS 6 38 359), die Kabel durch Eintrittsöffnungen der Gehäuseunterseite in den Verteiler einzuführen und die Sammelschienen, denen je mehrere Kabelanschlußklemmen zugeordnet sind, deren Klemmkanal schräg nach unten gerichtet ist, parallel zur Gehäuseunterseite im Abstand von dieser übereinander anzuordnen. Diese Verteiler sind aber ausschließlich solche, die oberirdisch angeordnet werden und deshalb ein Herausführen der Kabel aus dem Erdboden erforderlich machen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen in das Erdreich einsetzbaren, gekapselten Niederspannungsverteiler zu schaffen, der ein möglichst einfaches und ohne Schwierigkeiten auszuführendes Einführen und Anschließen der Kabel gestattet, auch wenn mehr als zwei Abzweigkabel vorhanden sind, dennoch aber ein raumsparendes und kostengünstig herstellbares Gehäuse benötigt
Bei einem Verteiler der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Eintrittsöffnungen im Boden der Wanne vorgesehen sind und der Klemmkanal der im Abstand vom Boden der Wanne angeordneten Kabelanschlußklemmen schräg nach unten gegen den die Eintnttsöffnungen aufweisenden Bereich des Wannenbodens gerichtet ist Durch die Anordnung der Eintnttsöffnungen im
SS Boden der Wanne brauchen die Kabel nur einmal gekrümmt und von unten an den Verteiler herangeführt zu werden. Soweit die Kabel nicht im Kabelkanal liegen, verlaufen sie daher zumindest im wesentlichen nur unterhalb der Wanne. Weitere, erhebliche Vorteile der Anordnung der Eintrittsöffnungen im Boden der Wanne bei gleichzeitiger Lage der Sammelschienen parallel zum Wannenboden bestehen darin, daß die Wanne preisgünstig, beispielsweise als Gußkörper, herzustellen ist und die Kabelenden im rechten Winkel zur Längsachse der Sammelschienen an diese herangeführt werden können. Der Anschluß kann hierdurch sehr raumsparend ausgebildet werden, was auch eine kompakte Gestaltung des Verteilers ermöglicht Zu
einer kompakten Bauweise trägt ferner die geneigte Lage des Klemmkanals der Kabelanschlußklemmen bei, da durch eine solche Lage nur eine geringe Krümmung der Kabelenden im Inneren der Wanne notwendig ist Hinzu kommt, daß wegen dieser Krümmung der Kabelenden im Inneren der Wanne und der Möglichkeit, die Kabelenden nebeneinander in Längsrichtung der Sammelschienen anzuordnen, die Montage auch bei einer sehr gedrängten Bauweise ohne Schwierigkeiten durchzuführen. Ein anderer Vorteil besteht darin, daß nachträglich in einfacher Weise weitere Abzweigkabel angeschlossen und gegebenenfalls die dazu erforderlichen Klemmen eingebaut werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Eintrittsöffnungen in einer Reihe angeordnet, wie dies bei oberirdisch angeordneten Verteilern bekannt ist (DE-GM 19 19 582), und die Wanne verbreitert sich von dem die Eintrittsöffnungen aufweisenden Bereich des Warnenbodens in Richtung zum oberen Rand hin wenigstens auf einem Teil ihrer Höhe trichterförmig. Die Kabel treten dann schon mit dem erforderlichen Abstand voneinander in die Wanne ein und können bereits in dem sich trichterförmig verbreiternden Teil in dem erforderlichen geringen Maße abgebogen werden. Das Ausmaß dieser Krümmung wird dabei auf ein Minimum gebracht, wenn, wie dies durch oberirdisch angeordnete Verteiler bekannt ist (DE-GM 19 19 582), die Eintrittsöffnungen in der Längsmittelebene der Wanne liegen, da dann der eine Teil der Adern jedes Kabels zur einen und der andere Teil zur anderen Seite hin auf die Sammelschienen geführt werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform schließen sich an den oberen Rand des trichterförmigen Teils der Wanne auf beiden Längsseiten je eben ausgebildete und parallel zum oberen Rand der Wanne liegende Abschnitte des Wannenbodens an. Oberhalb dieser ebenen Abschnitte des Wannenbodens werden zweckmäßigerweise die Sammelschienen angeordnet, mit denen die zugeordneten Anschlußklemmen über je eine Verbindungslasche verbunden sind. Die Anschlußklemmen liegen dann, wie an sich durch einen oberirdisch angeordneten Verteiler bekannt (GB-PS 6 38 359), zu beiden Seiten der Längsmittelebene. Außerdem können dann die Anschlußklemmen höher liegen, als die Sammelschienen in der Wanne angeordnet werden, was eine sehr gute Zugänglichkeit zu den Anschlußklemmen ergibt und es außerdem gestattet, für die erforderliche Abbiegung der Kabelenden zumindest nahezu die gesamte Höhe der Wanne auszunutzen. Um eine möglichst einfache Form der Verbindungslaschen zu erhalten, ist es dabei vorteilhaft, die Sammelschienen übereinanderliegend und parallel zu den eben ausgebildeten Bereichen des Wannenbodens anzuordnen. Selbstverständlich könnte aber auch eine ander-? Lage der Sammelschienen, beispielsweise eine vertikale oder schräge Lage, gewählt werden.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform, bei der die trichterförmige Verbreiterung sich bis in den Bereich des oberen Randes der Wanne erstreckt, sind je zwei Sammelschienen mit etwa derselben Neigungslage wie die benachbarte Seitenwand der Wanne und wie die Längsachse der zugeordneten Kabelanschlußklemmen zwischen diesen und der benachbarten Seitenwand angeordnet Hierdurch wird ebenfalls eine sehr gute Raumausnutzung der Wanne und damit eine kompakte Bauweise derselben erreicht, ohne die Zugänglichkeit zu den Anschlußklemmen und den in diese einzuführenden Kabelenden zu beeinträchtigen.
Sowohl im Hinblick auf die Montage als auch auf den Aufwand ist eine Ausbildung der Kabelanschlußklemmen mit das freie Ende der zugeordneten Verbindungslasche umfassender Rahmenklemme vorteilhaft Außerdem kann hierbei das Kabelende unmittelbar an die Verbindungslasche angelegt werden, so daß sich günstige Verhältnisse hinsichtlich des Obergangswiderstandes in der Anschlußklemme ergeben.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
ι ο anhand der Zeichnungen erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt des ersten Ausrührungsbeispiels,
Fig.2 eine teils in Längsrichtung geschnitten dargestellte Seitenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1,
Fig.3 eine Draufsicht auf die Wanne des ersten Ausfüiirungsbeispiels,
Fig.4 einen Querschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig.5 eine aufgebrochen dargestellte Seitenansicht des zweiten Ausfühningsbeispiels.
Ein gekapselter Niederspannungsverteiler, der bis zu seiner Oberkante in das Erdreich einlaßbar ist und die Möglichkeit bietet, bis zu vier Abzweigkabel an ein Hauptkabel anzuschließen, das eine durch den Verteiler geführte Schleife bildet, weist eine Wanne 1 auf, welche eine Grundfläche in Form eines langgestreckten Rechteckes hat Die Wanne besteht im Ausführungsbeispiel aus Stahlguß, könnte aber auch beispielsweise aus Kunststoff oder einem anderen, für Muffen üblichen Material bestehen. Wie insbesondere Fig. 1 zeigt liegen von dem Boden der zu ihrer Längsmittelebene symmetrischen Wanne 1 nur die beiden Randbereiche 2 in einer zum oberen Rand 3 der Wanne parallelen Ebene. Der mittlere Bereich 4 bildet eine im Querschnittsprofil trapezförmige Vertiefung, in deren Grund zwei Eintrittsöffnungen 5 für das Hauptkabel und vier Eintrittsöffnungen 6 für die Abzweigkabel vorgesehen sind. Die Längsachsen der Eintrittsöffnungen 5 und 6 liegen in der Längsmittelebene der Wanne 1 und bilden, wie F i g. 2 zeigt, eine sich über die gesamte Länge der Wanne erstreckende Reihe, wobei die beiden Durchtrittsöffnungen 5 für das Hauptkabel den Anfang und das Ende dieser Reihe bilden und unmittelbar an die eine bzw. andere Schmalseitenwand 7 der Wanne anschließen. Einstückig mit der Wanne I ausgebildete, vom Boden nach außen abstehende Kabeleinführstutzen 8 bilden je einen Kanal, dessen eine Mündungsöffnung durch eine der Eintrittsöffnungen gebildet wird und dessen Länge im Ausführungsbeispiel etwa gleich der Tiefe der Vertiefung gewählt ist, deren geneigte
Flanken einen Winkel von weniger als 90° einschließen. Der obere Rand 3 bis zu dem die Wanne 1 in das Erdreich eingelassen ist, wird durch den äußeren,
längeren Schenkel der im Profil U-förmigen oberen Randzone der schmalen Seitenwände 7 und der langen Seitenwände 9 gebildet, wobei der jochteil und der äußere Schenkel des Profils nach außen über die Seitenwände überstehen. In die von den beiden Schenkeln gebildete, umlaufende Nut ist eine im Profil U-förmige Dichtung 10 eingelegt in welche ein nach unten überstehender, umlaufender Rand 11 eines im Ausführungsbeispiel ebenfalls aus Stahlguß bestehenden Dwkels 12 eingreift, wodurch ein dichter Verschluß der Wanne erreicht wird. Zusätzlich kann der Spalt zwischen dem äußeren Schenkel des Wannenrandes und einem nach oben weisenden, mit dem oberen Rand 3 bündig abschließenden Rand 13 des Deckels 12 mit einer
Vergußmasse aus Bitumen ausgefüllt werden.
Zur Versteifung ist der Deckel 12 mit zwei Sicken 14 versehen, statt derer auch Rippen vorgesehen sein können, welche dieselbe Höhe wie der Rand 13 haben. Die Bereiche 15 zwischen den Sicken 14 und dem Rand 13 sind mit Beton ausgefüllt.
Wie die Fig.2 und 3 zeigen, ist in der Mitte der beiden Schmalseitenwände 7 das von der oberen Randzone gebildete U-Profil verbreitert. Außerdem ist am Jochteil in der Mitte zwischen den beiden Schenkeln ι ο ein Auge 16 vorgesehen, das von einer Gewindebohrung durchdrungen wird. In diese Gewindebohrung greift eine Schraube 17 ein, welche eine im Durchmesser größere Gewindebohrung 18 des Deckels 12 durchdringt Zum Abheben des Deckels 12 kann in die Gewindebohrung 18 eine Schraube eingedreht werden, die wegen ihres im Vergleich zur Schraube 17 größeren Durchmessers nicht in die Gewindebohrung des Auges 16 eindringen kann und daher den Deckel 12 nach oben abdrückt
Im Abstand über den beiden Randbereichen 2 des Wannenbodens sind je zwei parallel zueinander und parallel zum Randbereich 2 liegende Sammelschienen 20 angeordnet Die untenliegende Sammelschiene liegt auf dem langen Schenkel einer aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden Winkelleiste 21 auf, wobei dieser Schenkel zur Mitte der Wanne 1 hin über die Sammelschiene 20 übersteht Der kürzere, nach oben weisende Schenkel deckt die Sammelschiene 20 gegen die benachbarte Längsseitenwand 9 hin ab. Die beiden über die Sammelschiene 20 überstehenden Endabschnitte der sich über die gesamte Länge der Wanne 1 erstreckenden Winkelleiste 21 sind über je eine Distanzhülse und eine Verbindungsschraube mit einer zweiten Winkelleiste 22 aus glasfaserverstärktem Kunststoff verbunden, deren nach unten weisender, kürzerer Schenkel in derselben Ebene wie der nach oben weisende Schenkel der Winkelleiste 21 liegt. An der Unterseite des längeren Schenkels der Winkelleiste 22 ist die zweite Sammelschiene 20 ebenso wie die erste Sammelschiene an dem sie tragenden Schenkel der Winkelleiste 21 mittels Schrauben befestigt
Der aus den beiden Winkelleisten 21 und 22 gebildete Träger, der ein U-ähnliches, zur Längsmittelebene der Wanne 1 hin offenens Profil ergibt, ist auf in das Innere der Wanne ragende Rippen der Wanne aufgelegt Auf halber Länge und nahe den beiden Enden der Winkelleisten ist je eine L-ähnliche Rippe 24 vorgesehen, die parallel zu den Schmalseitenwänden 7 liegt und einen vom Handbereich 2 abstehenden, die Auflage für die Winkelleiste 21 bildenden Schenkel und einen schmäleren von der Längsseitenwand 9 abstehenden Schenkel aufweist der die Winkelleisten im gewünschten Abstand von der Längsseitenwand hält Der vom Randbereich 2 abstehende Schenkel weist, wie F i g. 1 zeigt, im Ausführungsbeispiel eine Unterbrechung auf, in die der Kopf einer Schraube 25 ragt Damit die Winkelleisten 21 und 22 und mit ihnen die Sammelschienen 20 sich nicht gegen die Längsmittelebene der Wand 1 hin verschieben können, sind außerdem von den Schmalseitenwänden 7 abstehende Rippen 26 vorgesehen, an denen die nach innen weisenden, seitlich Ober die Sammelschienen 20 fiberstehenden langen Schenkel der Winkelleisten 21 und 22 Anschlag findea Insgesamt bilden also die beiden Rippen 26 zusammen mit den Rippen 24 U-ähnliche, nach oben offene Aufnahmen.
Jede der vier Sammelschienen 20 weist Verbindungslaschen 27 auf, welche von der zugeordneten Sammel schiene gegen die Längsmittelebene der Wanne 1 hin weggeführt und dann nach oben abgewinkelt sind, und zwar, wie F i g. 1 zeigt, derart, daß sie in einer mit dei Längsmittelebene einen spitzen Winkel einschließender und diese in der Nähe der Eintrittsöffnungen 5 und 6 schneidenden Ebene liegen. Im Ausführungsbeispiei sind diese Verbindungslaschen 27 an die Sammelschie nen angeschraubt Selbstverständlich könnten sie aber auch einstückig mit der zugeordneten Sammelschiene ausgebildet sein.
Der nach oben abgewinkelte Schenkel der Verbindungslaschen 27 ist in einem Teilabschnitt 27' zu einem im Profil V-förmigen, gegen die Längsmittelebene der Wanne 1 hin offenen Kanal verformt, der die anzuschließende Ader aufnimmt Mittels einer den Teilabschnitt 27' umfassenden Rahmenklemme 28 deren Klemmschraube gegen die Längsmitteiebene de: Wanne 1 hinweist, wird der Klemmkanal 29', dessen Längsachse gegen die Längsmittelebene der Wanne in Höhe der Eintrittsöffnungen 5 und 6 weist ergänzt Dei Teilabschnitt 27' und die Rahmenklemme 28 bilden zusammen eine Kabelanschlußklemme. Wie Fig.3 zeigt, sind jeder Eintrittsöffnung 5 oder 6 viei Kabelanschlußklemmen zugeordnet von denen je eine über die zugehörige Verbindungslasche 27 mit dei zugeordneten Sammelschiene 20 verbunden ist. Die Befestigungsstellen der Verbindungslaschen an der Sammelschienen 20 sind dabei, wie F i g. 3 zeigt, se gewählt, daß die durch die Eintrittsöffnung eintretenden Adern möglichst wenig in Längs- und in Querrichtung der Wanne 1 gebogen zu werden brauchen, zuma hierdurch auch die erforderlichen Wannenabmessunger ein Minimum erreichen, denn dadurch wird auch dei Abstand der Rahmenklemmen 28 voneinander ir Längsrichtung der Sammelschienen auf ein Minimurr gebracht.
Sofern die Verbindungslaschen 27 mit den zugehörigen Sammelschienen 20 wie im Ausführungsbeispie verschraubt sind, brauchen, wenn nicht die maximale Zahl von Abzweigen hergestellt werden soll, zunächst nur diejenigen Verbindungslaschen und Rahmenklemmen vorgesehen zu werden, welche für das Hauptkabel das durch die im Durchmesser größeren. Eintrittsöffnungen 5 eingeführt wird, und die vorhandenen Abzweigka be! erforderlich sind. Die Ergänzung kann dann spätei beim Anschluß weiterer Abzweigkabel erfolgen.
Zum Anschluß der einzelnen Adern der Kabel an die zugehörigen Sammelschienen brauchen die durch die Eintrittsöffnungen in das Innere der Wanne 1 eingeführten Kabelenden nur geringfügig aus der Längsmittelebene heraus zur einen oder anderen Seite hin und ebenfalls nur geringfügig in Längsrichtung dei Wanne 1 oder der Sammelschienen 20 abgebogen zi werden, wie die F i g. 1 und 3 zeigen, um in der zugeordneten Teilabschnitt 27' eingelegt werden zi können. Dabei werden im Ausführungsbeispiei die der Nulleiter bildenden Adern mit denjenigen Verbindungslaschen 27 verbunden, welche an die in der in Fig. 1 links dargestellten Hälfte der Wanne 1 untenliegende Sammelschiene 20 angeschlossen sind, da diese fiber eir leitendes Band 30 mit der Wanne 1 leitend verbunder ist Nach dem Einlegen eines Aderendes in der zugeordneten Teilabschnitt 27' braucht nur noch die Rahmenklemme 28 fibergeschoben und festgezogen zi werden. Die Montage ist daher sehr einfach.
Das in den F i g. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbei spiel unterscheidet sich von denjenigen gemäß der Fi g. 1 bis 3, soweit es für die Erfindung von Bedeutung
ist, nur durch eine etwas andere Form der Wanne 101 und eine etwas andere Anordnung der Sammelschienen
120. Wie F i g. 4 zeigt, verbreitert sich die Wanne 101 von ihrem die Eintrittsöffnungen 105 und 106 für die Kabel aufweisenden Boden, dessen Breite auf dem Durchmesser der beiden größeren Eintrittsöffnungen 1OS abgestimmt ist, bis zu dem die Dichtung 110 tragenden Randbereich, wobei allerdings die Längsseitenwände 109 zunächst einen größeren Winkel einschließen, der etwa dem Winkel entspricht, den die Flanken der Vertiefung des ersten Ausführungsbeispiels bilden. An diesen unteren Bereich der Längsseitenwände 109 schließt sich der etwas steilere obere Bereich an, in dessen Höhe die Sammelschienen 120 liegen. Wie F i g. 4 zeigt, sind wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel je zwei Sammelschienen 120 in jeder Hälfte der Wanne angeordnet, jedoch liegen die Sammelschienen 120 nicht übereinander, sondern parallel zu dem oberen Bereich der benachbarten Längsseitenwand 109. Befestigt sind die Sammelschienen 120 im Bereich ihrer Endabschnitte an je einem im Profil E-förmigen Isolierkörper 121, in dessen beide Kanäle die Sammelschiene 120 von unten her eingeführt sind. Je nachdem, wie groß die Länge der Sammelschiene 120 und ihre Stärke ist, können zwischen den beiden Isolierkörpern
121, welche in nicht dargestellte Aufnahmen der Wanne
101 eingesetzt sind, weitere, im Profil gleich ausgebildete Verbindungsstücke aus Isolierstoff vorgesehen werden. Die Verbindungslaschen 127 sind im Ausführungsbeispiel einstückig mit den Sammelschienen 120 ausgebildet, könnten selbstverständlich aber auch angeschraubt sein. Sie sind an der nach unten weisenden Längsseite der Sammelschiene 120 angeordnet und zunächst gegen die Längsmittelebene der Wanne 101 hin und dann wieder nach oben abgewinkelt, wobei
ίο dieser Teilabschnitt 127' einen V-förmigen, zur Längsmittelebene hin offenen Kanal bildet, dessen Längsachse die Längsmittelebene in Höhe der sich an jede Eintrittsöffnung anschließenden Kabeleinführstutzen 108 schneidet. Die Ader, deren Ende an den Teilabschnitt 127' angelegt wird, braucht daher nur wenig gekrümmt zu werden. Wie bei dem Ausführungsbeispie! gemäß Fig.! bis 3 wird jeder KJemmkana! durch eine Rahmenklemme 128 ergänzt, welche den Teilabschnitt 127' aufnimmt.
Die Anordnung der Verbindungslaschen 127 und der Rahmenklemme 128 ist, wie F i g. 5 zeigt, so gewählt, daß der Abstand zwischen benachbarten Rahmenklemmen möglichst gering ist und auch die Krümmung der in die Wanne 101 eintretenden Adern in Längsrichtung der Wanne möglichst gering gehalten wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Gekapseher Niederspannungsverteiler, der als eine in das Erdreich einsetzbare und mittels eines mit seiner Oberkante ebenerdig liegenden Deckels verschließbare Wanne ausgebildet ist, die Eintnttsöffnungen für Versorgungs- und Abzweigkabel hat und in der zumindest im wesentlichen parallel zueinander und zu der die Eintnttsöffnungen aufweisenden Seite der Wanne wenigstens drei Sammelschienen liegen, denen je mehrere in der Wanne angeordnete Kabelanschlußldemnjen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintnttsöffnungen (5,6; 105,106) im Boden der Wanne (1; 101) vorgesehen sind und der Klemmkanal der im Abstand vom Boden der Wanne angeordneten Kabelanschlußklemraen (27', 28; 127', 128) schräg nach unten gegen den die Eintnttsöffnungen aufweisenden Bereich des Wannenbodens gerichtet ist
2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen (5,6; 105,106) in einer Reihe angeordnet sind und die Wanne (1; 101) von dem die Eintrittsöffnungen aufweisenden Bereich des Wannenbodens in Richtung zum oberen Rand (3) hin wenigstens auf einem Teil ihrer Höhe sich trichterförmig verbreitert
3. Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffr.ungen (5, 6; 105, 106) in der Längsmittelebene der Wanne (1; 101) lieger.
4. Verteiler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den oberen Rand des trichterförmigen Teils (4) der Wanne (1) auf beiden Längsseiten je eben ausgebildete und parallel zum oberen Rand (3) der Wanne (1) liegende Abschnitte (2) des Wannenbodens anschließen.
5. Verteiler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelanschlußklemmen (27', 28; 127', 128) zu beiden Seiten der Lär.gsmittelebene angeordnet sind.
6. Verteiler nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Sammelschienen (20) übereinanderliegend und parallel zu den eben ausgebildeten Bereichen (2) des Wannenbodens im Abstand über diesem angeordnet sind und daß der die Kabelanschlußklemme tragende Schenkel jeder Verbindungslasche (27) nach oben zu den höher als die Sammelschienen liegenden Kabelanschlußklemmen (27', 28) geführt ist.
7. Verteiler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Sammelschienen (120) mit etwa derselben Neigungslage wie die benachbarte Seitenwand (109) der Wanne (101) und wie die Längsachse der zugeordneten Kabelanschlußklemmen (127'; 128) sowie zwischen letzteren und der benachbarten Seitenwand (109) der Wanne (101) angeordnet sind
8. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kabelanschlußklemme eine das freie Ende (27', 127') der zugeordneten Verbindungslasche (27, 127) umfassenden Rahmenklemme (28; 128) aufweist.
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DE2508264B2 DE2508264B2 (de) 1977-10-20
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