DE2038886C3 - Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit StangenmaterialInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B13/00—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
- B23B13/04—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a plurality of working-spindles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
eingangs genannten Art erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß jedem Stangenführungsteil in der die
Antriebsrolle aufweisenden Ebene eine von einer der Zahl der Stangenführungsteile entsprechenden Zahl
gegenüber der Spindeltrommelachse einstellbarer Leerrollen zugeordnet ist, die mit den Stangenführungsteilen
in die Beschickungsstellung in eine jeweils der Antriebsrolle gegenüberliegende Stellung einschwenkbar sind, wobei die Beschickungsstellung im oberen
Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist
Durch die Erfindung läßt sich eine größere Vorschubgeschwindigkeit erzielen, ohne daß eine zu starke
Reibung an den Stangenführungsteilen erzeugt wird Dies wird mit einer sehr einfachen Konstruktion
möglich, bei der nahe der Beschickungsstellung jedem Stangenführungsteil eine Leerrolle zugeordnet ist Die
Antriebsrolle wird von der äußeren Seite der Vorrichtung her an das auf der jeweiligen Leerrolle in der
Beschickungsstellung aufliegende Stangenmaterial zur
Anlage gebracht so daß das Stangenmaterial zur Vorschubbewegung mit rollender Reibung geführt äst
Dabei ist ein zu starker Andruck an den jeweiligen Stangenführungsteil nicht zu befürchten, da die
Andrückkraft der Antriebsrolle von der jeweiligen Leerrolle aufgenommen wird. Es ist nur eine Antriebsverbindung zu einer einzelnen Antriebsrolle erforderlich, nicht jedoch wie beim Stand der Technik zu einer
weiteren Rolle, die durch einen kostspieligen und zeitaufwendigen Schwenkmechanismus aus dem Drehbereich der Stangenmaterialaufnahme herausbewegt
werden müßte. Die hier der Zahl der Stangenführungsteile entsprechende Zahl von Leerrollen verursacht
demgegenüber einen vergleichsweise geringen baulichen Aufwand, da diese in fester Lage angeordnet
werden können. Im zeitlichen Ablauf des Gebrauchs ergibt sich ein Vorteil daraus, daß sie gleichzeitig mit der
Stangenmaterialaufnahme mitzudrehen sind. Da die Beschickungsstellung im oberen Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist, kann das jeweilige Stangenmaterial info.'^e der Einstellbarkeit der Leerrollen so
geführt werden, daß sein Eigengewicht in der Beschickungsstellung an dem jeweiligen Stangenführungsteil eine vergleichsweise geringe Reibung verursacht. Die dann zum Transport erforderliche Andrückkraft der Antriebsrolle muß lediglich zur Oberwindung
der Trägheit und Lagerreibung der Rollen, nicht aber zur Überwindung einer Gleitreibung innerhalb des
Stangenführungsteils bemessen sein.
Die Konstruktion einer Vorrichtung mit den als erfinderisch beanspruchten Merkmalen ist sehr einfach,
da die Andrückrolle außerhalb des Drehbereichs des Stangenmaterials angeordnet ist und durch eine sehr
kurze Bewegung an das Stangenmaterial heranzubringen ist. Dies erweist sich als vorteilhaft im Hinblick auf
die Antriebsverbindung zur Antriebsrolle.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Beschickungsvorrichtung mit den als erfinderisch bean-
spruchten Merkmalen,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung der Beschikkungsvorrichtung in anderer Ansicht mit teilweise
entfernter Abdeckplatte,
F i g. 4 eine Darstellung ähnlich F i g. 3, bei der jedoch die Antriebsrolle eine a/dere Betriebsstellung hat
anordnung,
In Fig. 1 ist eine Beschickungsvorrichtung 10 dargestellt, die zwei aufrecht stehende Säulen 12 und 14
aufweist auf deren horizontale Lagerschienen 16,18,20
und 22 vorgesehen sind. Die Lagerschienen 16, 18, 20 und 22 tragen mehrere Lagerplatten 24, 26, 28 und 30.
Jede Lagerplatte hat eine kreisrunde öffnung 32, diese
öffnungen sind aufeinander ausgerichtet Eine kreisrunde Platte 34 mit am Umfang vorgesehenen Einschnitten
ist in jeder öffnung 32 einer Lagerplatte 26,28 und 30
vorgesehen. Ein längliches Rohr 36 verbindet die Platten 34 starr miteinander, so daß sie als eine Einheit
gedreht werden können. Das Rohr 36 ist mit einer Schrittschalteinrichtung 38 verbunden, so daß die
Platten 34 gleichzeitig mit der zu beschickenden Mehrspindel-Drehmaschine in sechs unterschiedliche
Stellungen gebracht werden können. Zur Schrittbewegung der Beschickungsvorrichtung können verschiedene Methoden angewendet werden. Beispielsweise kann
die Beschickungsvorrichtung gemeinsam mit der Mehrspindel-Drehmaschine gedreht werden, wobei das
Stangenmaterial beide Einrichtungen miteinander koppelt
F i g. 6 zeigt Stangenführungsteile 40, 42, 44, 46, 48 und 50 in Form aufklappbarer Rohre, die in den
Lagerplatten 26, 28 und 30 parallel zueinander angeordnet sind. Jedes Rohr besteht aus zwei
Rohrhälften 52 und 54, wobei die jeweilige Rohrhälfte 52 mit den Platten 34 verschweißt ist und die jeweilige
Rohrhälfte 54 mit der Rohrhälfte 52 über ein Gelenk 56 verbunden ist so daß sie zwischen einer öffnungs- und
einer Schließstellung geschwenkt werden kann. In F i g. 6 ist das Rohr 48 gestrichelt in einer Öffnungsstellung dargestellt Ein Flansch 58 ist an jeder Rohrhälfte
54 verschweißt und liegt auf der Innenfläche der Öffnung 32 der Lagerplatte 26 auf, so daß die Rohrhälfte
54 in ihrer Schließstellung an der Rohrhälfte 52 gehalten wird.
liin Schwenkarm 60 ist an jeder Rohrhälfte 54 nahe
der Lagerplatte 26 verschweißt Ein Mitnehmer 62 am Ende eines jeden Schwenkarms 60 läuft auf einer
Nockenbahn 64 eines Hebels 66. Der Hebel 66 ist mit einem Stift 68 an der Lagerplatte 26 schwenkbar
befestigt Ein Gelenk 70 ist mit einer Seite an dem Stift 68 und mit seiner anderen Seite an dem Kolbenschaft 72
eines Vorschubzylinders 74 schwenkbar befestigt Dieser ist an der Lagerplatte 26 befestigt, sein
Kolbenschaft 72 ist in der zurückgezogenen Stellung gezeigt Der Vorschubzylinder 74 ist über Leitungen 76
und 78 mit einem Ventil 80 verbunden, das ihn mit einer DrurkJuftquelle bzw. mit einem Luftauslaß verbindet
Wenn der Kolbenschaft 72 ausgefahren wird, so schwenkt das Gelenk 70 den Hebel 66 im Uhrzeigersinn,
so daß der Schwenkarm 60 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und die Rohrhälfte 54 geöffnet wird und
Stangenmateris-1 82 aufgenommen werden kann, weiches aus einer Zuführung 84 herabfällt
Das Stangenmaterial 82 wird zunächst in jeden Stangenführungsteil 40, 42, 44, 46, 48, 50 aus der
Zuführung 84 eingegeben und mit fortschreitendem Verbrauch jeweils nachgeliefert Die Zuführung 84
umfaßt Arme 86, die an jeder Lagerplatte 26,28 und 30
befestigt sind. An jedem Arm 86 ist eine Abstandsschiene 88 befestigt, die zur Bildung eines Schlitzes 90 dient,
in den periodisch neues Stangenmaterial eingegeben wird.
An den Lagerplatten ist eine Stange 92 schwenkbar befestigt, sie trägt einen Freigabehebel 94, der eine
Aussparung 96 aufweist, in der die unterste Stange 98 liegt, welche in dem Schlitz !JO angeordnet ist. Ein
Vorschubzylinder 100, der an der Lagerplatte 26 befestigt ist, ist mit seinem Kolbenschaft 102 über einen
Hebel 104 mit der Stange 92 verbunden. Wird der Kolbenschaft 102 durch ein entsprechendes Signal
ausgefahren, so schwenkt er den Hebel 104 im Uhrzeigersinn, so daß der Freigabehebel 94 sich so
dreht, daß die jeweils unterste Stange 98 zwischen die Rohrhälften 52 und 54 fallen kann, welche gleichfalls
durch ein Steuersignal geöffnet wurden.
Der Vorschubzylinder 100 ist mit einer Druckluftquelle und einem Luftauslaß über Leitungen 106 und 108
sowie ein Ventil 110 verbunden. Wird das Ventil 110 betätigt, so bewirkt es ein Ausfahren und ein
7iiriirlc7iphpn riss Kolhensrhaftes 102.
Nach dem Eingeben der Stangen über die Zuführung 84 in die Stangenführungsteile werden sie mit einem
nicht dargestellten Schieber in Richtung zur Lagerplatte 24 geschoben. Während dieser Vorwärtsbewegung
werden die Stangen 82 von mehreren Führungsrohren 112, 114, 116, 118, 120 und 122 aufgenommen, die nahe
der Lagerplatte 24 enden. Die Führungsrohre drehen sich mit den Stangenführungsteilen und führen die
Stangen 82 einer Leerrollen haltenden Platte 124 zu. Diese ist an dem Rohr 36 nahe der Lagerplatte 24
befestigt. Sechs Leerrollenhalterungen 126 sind an der Platte 124 das Rohr 36 umgebend befestigt, eine der
Leerrollen ist jeweils einer der zugeführten Materialstangen 82 zugeordnet.
Aus F i g. 5 geht hervor, daß jede Leerrollenhalterung
126 einen Lagerblock 128 aufweist, der mit einem Bolzen 130 an der Platte 124 befestigt ist. Zwei
Lagerarme 132 und 134 sind mit einem Bolzen 135 an dem Lagerblock 128 befestigt und bilden eine
Vorrichtung zur Lagerung einer Leerrolle 136. Die Leerrolle 136 hat eine der Form der jeweiligen Stangen
82 angepaßte Kontur. Ein geschlitzter Block 138 ist am äußeren Ende der Lagerarme 132 und 134 befestigt und
enthält eine Einstellschraube 140. Das untere Ende der Einstellschraube 140 liegt an dem Rohr 36 an und
ermöglicht eine Einstellung der Position der Leerrolle 136 relativ zu der darauf angeordneten Stangen 82.
Dadurch kann eine Abnutzung der Leerrolle 136 ausgeglichen werden.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, ist ein längliches Lagergehäuse 142 mit einer Schwenkachse 144 an der
Lagerplatte 24 befestigt. Zwei mit Abstand zueinander angeordnete Lager 152 im Lagergehäuse 142 halten
eine Spindel 148. Eine Antriebsrolle 150 ist am äußeren Ende der Spindel 148 vorgesehen.
Das Lagergehäuse 142 ist auf einer Schwenkachse 144 mit zwei in gegenseitigem Abstand angeordneten
Lagern 154 und 156 (F i g. 7) befestigt die es bei sich drehender Schwenkachse 144 stabil in seiner Lage
halten. Die Schwenkachse 144 ist mit der Spindel 148 über zwei Zahnräder 158 und 160 gekoppelt. Ein auf der
Schwenkachse 144 angeordnetes Rad 162 ist mit einem Antriebsrad 164 über eine Kette 166 gekoppelt. Das
Antriebszahnrad 164 ist auf der Abtriebswelle eines Antriebsmolors 168 angeordnet. Die Antriebsrolle 150
wird also durch den Antriebsmotor 168 um ihre Achse gedreht.
Aus Fig. 3 und 4 geht hervor, daß die Antriebsrolle 150 zu der durch die Schrittbewegung jeweils erreichten
Position der Stangen 82 hin bzw. von dieser weg bewegt werden kann Eir Vorschubzylinder 170, der an der
Lagerplatte 24 mit einem Schwenkstift 172 befestigt ist, ist mit seinem Kolbenschaft 174 an einen Betätigungshebel
176 angeschlossen, der wiederum mit dem Lagergehäuse 142 fest verbunden ist. Der Vorschubzylinder
170 wird über Leitungen 178 und 180 gesteuert, die Über ein Vpniil 1R2 mit einer Druckluftqiielle und
einem Luftauslaß verbunden sind.
Wird der Kolbenschaft 174 ausgefahren, wie es in F i g. 3 gezeigt ist. so schwenkt die Antriebsrolle 150 im
Gegenuhrzeigersinn in die Beschickungsstellung einer Stange 82. Wird der Kolbenschaft 174 in dem
Vorschubzylinder 170 zurückgezogen, so wird die Antriebsrolle 150 von der Stange 82 abgeschwenkt.
Normalerweise reicht die Schwenkbewegung der Antriebsrolle 150 gerade aus, um eine Weiterbewegung
der Stange in die nächste Stellung zu ermöglichen. Es ist zu erkennen, daß der erforderliche Schwenkbereich der
Antriebsrolle 150 lediglich einem Bruchteil des Radius der Stangen 82 entsprechen muß.
Die Stangen 82 werden einzeln in die Beschickungsstellung gebracht. Dabei hat die Antriebsrolle 150 einen
radialen Abstand von dem kreisförmigen Bewegungsbereich des Stangenmaterials 82, so daß diese Bewegung
nicht behindert wird. Jede Stange 82 liegt an einer der Leerrollen 136 an. Nach jeder Schrittbewegung wird die
jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange auf nach Hinzuschwenken der Antriebsrolle 150 auf
entgegengesetzten Seiten durch die jeweils zugeordnete Leerrolle 136 einerseits und der Antriebsrolle 150
andererseits beaufschlagt. Der Antriebsmotor 168 dreht dann die Antriebsrolle 150, so daß die Stange 82 in ihrer
Längsrichtung in die nicht dargestellte Mehrspindel-Drehmaschine befördert wird, wo sie übernommen und
in einem Futter gehalten wird. Die Antriebsrolle 150 wird dann aus der Beschickungsstellung herausgeschwenkt,
so daß die nächstfolgende Stange 82 in die Beschickungsstellung gebracht werden kann.
Bei Aufbrauch einer Stange 82 stellt eine Fühle:. orrichtung
184, die mit einem Schwenkstift 186 an der Lagerplatte 24 befestigt ist, das Fehlen von Stangenmaterial
fest und erzeugt ein Signal über eine nicht dargestellte Steuerschaltung, durch das die Zuführung
84 betätigt wird. Auf diese Weise werden die Stangen 82 laufend entsprechend dem Verbrauch nachgeliefert
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial, die einen Spindelstock mit sternförmig darin um s
eine Spindeltrommelachse angeordneten Spindeln aufweist und an die ein Gestell mit einer darin
drehbaren Stangenmaterialaufnahme mit sternförmig um die Verlängerung der Spindeltrommelachse
angeordneten Stangenführungsteilen angebaut ist, welche zwischen einer Mehrzahl von Stellungen
einschließlich einer Beschickungsstellung bewegbar sind, und die eine einzelne an dem Gestell nahe dem
Spindelstock in einer zu dessen Spindeltrommelachse senkrechten Ebene bewegbar angeordnete
Antriebsrolle sowie eine diese an die jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange in radialer
Richtung zur Spindeltrommelachse von außen zur Anlage bringende Bewegungsvorrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stangenfühmngsteil (40, 42, 44, 46, 48, 50) in der die
Antriebsrolle (150) aufweisenden Ebene eine von einer der Zahl der Stangenführungsteile (40,42,44,
46, 48, 50) entsprechenden Zahl gegenüber der Spindeltrommelachse (36) einstellbarer Leerroilen
(136) zugeordnet ist, die mit den Stangenführungsteilen (40,42,44,46,48,50) in die Beschickungsstellung
in eine jeweils der Antriebsrolle (150) gegenüberliegende Stellung einschwenkbar sind, wobei die
Beschickungsstellung im oberen Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, diß die Leerrollen \136) jeweils an einer
ihnen gemeinsamen, um die Spindeltrommelachse (36) gemeinsam mit der in einer Platte (34)
befestigten Stangenführungsteilen (40,42,44,46,48,
50) drehbaren, zur Spindeltrommelachse (36) senkrecht angeordneten Platte (124) gehalten sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leerrollc (136) mittels einer an
der drehbaren Platte (124) schwenkbaren Lageranordnung (128,130,132,134) gehalten ist, an der eine
sich an der Spindeltrommelachse (36) abstützende Einstellschraube (140) vorgesehen ist
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerrollen (136) eine der Form der Stangen (82)
angepaßte Kontur aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle (150) auf einer in der Ebene der
Leerrollen (136) schwenkbaren Antriebsspindel (148) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagergehäuse (142) für die
Antriebsspindel (148) vorgesehen ist das auf einer feststehenden Schwenkachse (144) gehalten ist die
ein Antriebsrad (162) für die Antriebsspindel (148) trägt
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß das Lagergehäuse (142) mit einem
Betätigungshebel (176) fest verbunden ist dessen freies Ende mit dem Kolbenschaft (174) eines
Vorschubzylinders (170) gekoppelt ist
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Antriebsrolle (150) eine der Form der Stangen (82)
angepaßte Kontur aufweist
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine
mit Stangenmaterial, die einen Spindelstock mit sternförmig darin um eine Spindeltrommelachse angeordneten Spindeln aufweist und an die ein Gestell mit
einer daran drehbaren Stangenmaterialaufnahme mit sternförmig um die Verlängerung der Spindeltrommelachse angeordneten Stangenführungsteilcn angebaut
ist welche zwischen einer Mehrzahl von Stallungen einschließlich einer Beschickungsstellung bewegbar
sind, und die eine einzelne an dem Gestell nahe dem Spindelstock in einer zu dessen Spindeltrommelachse
senkrechten Ebene bewegbar angeordnete Antriebsrolle sowie eine diese an die jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange in radialer Richtung zur
Spindeltrommelachse von außen zur Anlage bringende Bewegungsvorrichtung aufweist
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt (US-PS 33 72 449). Die einzelne, an dem Gestell nahe der
Beschickungsstellung angeordnete Antriebsrolle kann mittels einer Nockenvorrichtung aus einer Ruhestellung
unterhalb der Beschickungsstellung von unten her gegen das Stangenmaterial zur Anlage gebracht
werden, so daß sie bei Drehung infolge der Druckeinwirkung auf das Stangenmaterial dieses in seiner
Längsrichtung transportieren kann. Die Ruhestellung der Antriebsrolle ohne Einwirkung auf das Stangenmaterial ist deshalb erforderlich, weil die Stangenmaterialaufnahme durch ihre Drehung jeweils neues Stangenmaterial in die Beschickungsstellung bringt und diese
Bewegung durch die Antriebsrolle nicht behindert werden darf. Nachteilig an diesem Prinzip ist daß der
Anpreßkraft der Antriebsrolle an das vorzuschiebende Stangenmaterial Grenzen gesetzt sind, da sie von einer
Seite wirkt, und infolgedessen zu einer entsprechend großen Reibung auf der entgegengesetzt liegenden
Seite in den Stangenführungsteilen führt was ein Schlupfen der Antriebsrolle und damit einen unregelmäßigen Vorschub zur Folge hat /.us entsprechenden
Gründen sind dabei auch der Vorschubgeschwindigkeit Grenzen gesetzt denn eine schnell drehende Antriebsrolle erfordert zur einwandfreien Umsetzung ihrer
Drehbewegung in eine schnelle Längsbewegung eine mit zunehmender Vorschubgeschwindigkeit höher werdende Anpreßkraft
Es ist auch eine Beschickungseinrichtung für Stangenmaterial bekannt (US-PS 28 11 884), die mit zwei
angetriebenen Rollen arbeitet, welche das jeweilige Stangenmaterial zwischen sich führen und dabei von
entgegengesetzten Seiten gegen das Stangenmaterial gepreßt werden. Dabei ist es erforderlich, die Rollen
jeweils in die Beschickungsstellung zu schwenken und den geeigneten Anpreßdruck zu erzeugen. Außer einer
aufwendigen Antriebsvorrichtung für zwei Antriebsrollen wird bei jener Einrichtung aber auch ein erhöhter
Zeitaufwand für die jeweilige Wiederinanlagebringen der Antriebsrollen erforderlich, wodurch eine eventuell
mögliche höhere Vorschubgeschwindigkeit mit dem Nachteil längerer Zwischenzeiten durch die höheren
Anschaffungskosten gegenüber einer Vorrichtung mit einer Anpreßrolle erkauft wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer
Mehrspindel-Drehmaschine zu schaffen, die bei möglichst einfacher Konstruktion unter Vermeidung längerer Zwischenzeiten eine regelmäßige und schnelle
Vorschubbewegung gewährleistet
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038886 DE2038886C3 (de) | 1970-08-05 | 1970-08-05 | Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038886 DE2038886C3 (de) | 1970-08-05 | 1970-08-05 | Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2038886A1 DE2038886A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE2038886B2 DE2038886B2 (de) | 1977-08-18 |
| DE2038886C3 true DE2038886C3 (de) | 1978-04-06 |
Family
ID=5778912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702038886 Expired DE2038886C3 (de) | 1970-08-05 | 1970-08-05 | Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2038886C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014117947A1 (de) * | 2014-12-05 | 2016-06-09 | Index-Werke Gmbh & Co. Kg Hahn & Tessky | Stangenzufuhreinrichtung |
-
1970
- 1970-08-05 DE DE19702038886 patent/DE2038886C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2038886A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE2038886B2 (de) | 1977-08-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |