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DE2038886C3 - Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial

Info

Publication number
DE2038886C3
DE2038886C3 DE19702038886 DE2038886A DE2038886C3 DE 2038886 C3 DE2038886 C3 DE 2038886C3 DE 19702038886 DE19702038886 DE 19702038886 DE 2038886 A DE2038886 A DE 2038886A DE 2038886 C3 DE2038886 C3 DE 2038886C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive roller
spindle
drum axis
rod
spindle drum
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702038886
Other languages
English (en)
Other versions
DE2038886A1 (de
DE2038886B2 (de
Inventor
Otis Vernon Dearborn Mich. Jones Jun. (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Acro Feed Industries Inc Detroit Mich (vsta)
Original Assignee
Acro Feed Industries Inc Detroit Mich (vsta)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Acro Feed Industries Inc Detroit Mich (vsta) filed Critical Acro Feed Industries Inc Detroit Mich (vsta)
Priority to DE19702038886 priority Critical patent/DE2038886C3/de
Publication of DE2038886A1 publication Critical patent/DE2038886A1/de
Publication of DE2038886B2 publication Critical patent/DE2038886B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2038886C3 publication Critical patent/DE2038886C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/04Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a plurality of working-spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

eingangs genannten Art erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß jedem Stangenführungsteil in der die Antriebsrolle aufweisenden Ebene eine von einer der Zahl der Stangenführungsteile entsprechenden Zahl gegenüber der Spindeltrommelachse einstellbarer Leerrollen zugeordnet ist, die mit den Stangenführungsteilen in die Beschickungsstellung in eine jeweils der Antriebsrolle gegenüberliegende Stellung einschwenkbar sind, wobei die Beschickungsstellung im oberen Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist
Durch die Erfindung läßt sich eine größere Vorschubgeschwindigkeit erzielen, ohne daß eine zu starke Reibung an den Stangenführungsteilen erzeugt wird Dies wird mit einer sehr einfachen Konstruktion möglich, bei der nahe der Beschickungsstellung jedem Stangenführungsteil eine Leerrolle zugeordnet ist Die Antriebsrolle wird von der äußeren Seite der Vorrichtung her an das auf der jeweiligen Leerrolle in der Beschickungsstellung aufliegende Stangenmaterial zur Anlage gebracht so daß das Stangenmaterial zur Vorschubbewegung mit rollender Reibung geführt äst Dabei ist ein zu starker Andruck an den jeweiligen Stangenführungsteil nicht zu befürchten, da die Andrückkraft der Antriebsrolle von der jeweiligen Leerrolle aufgenommen wird. Es ist nur eine Antriebsverbindung zu einer einzelnen Antriebsrolle erforderlich, nicht jedoch wie beim Stand der Technik zu einer weiteren Rolle, die durch einen kostspieligen und zeitaufwendigen Schwenkmechanismus aus dem Drehbereich der Stangenmaterialaufnahme herausbewegt werden müßte. Die hier der Zahl der Stangenführungsteile entsprechende Zahl von Leerrollen verursacht demgegenüber einen vergleichsweise geringen baulichen Aufwand, da diese in fester Lage angeordnet werden können. Im zeitlichen Ablauf des Gebrauchs ergibt sich ein Vorteil daraus, daß sie gleichzeitig mit der Stangenmaterialaufnahme mitzudrehen sind. Da die Beschickungsstellung im oberen Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist, kann das jeweilige Stangenmaterial info.'^e der Einstellbarkeit der Leerrollen so geführt werden, daß sein Eigengewicht in der Beschickungsstellung an dem jeweiligen Stangenführungsteil eine vergleichsweise geringe Reibung verursacht. Die dann zum Transport erforderliche Andrückkraft der Antriebsrolle muß lediglich zur Oberwindung der Trägheit und Lagerreibung der Rollen, nicht aber zur Überwindung einer Gleitreibung innerhalb des Stangenführungsteils bemessen sein.
Die Konstruktion einer Vorrichtung mit den als erfinderisch beanspruchten Merkmalen ist sehr einfach, da die Andrückrolle außerhalb des Drehbereichs des Stangenmaterials angeordnet ist und durch eine sehr kurze Bewegung an das Stangenmaterial heranzubringen ist. Dies erweist sich als vorteilhaft im Hinblick auf die Antriebsverbindung zur Antriebsrolle.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Beschickungsvorrichtung mit den als erfinderisch bean- spruchten Merkmalen,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung der Beschikkungsvorrichtung in anderer Ansicht mit teilweise entfernter Abdeckplatte,
F i g. 3 den Schnitt 3-3 aus F i g. 1, 6}
F i g. 4 eine Darstellung ähnlich F i g. 3, bei der jedoch die Antriebsrolle eine a/dere Betriebsstellung hat
F i g. 5 eine vergrößerte Darstellung einer Leerrollen
anordnung,
F i g. 6 den Schnitt 6-6 aus F i g. 1 und F i g. 7 die Ansicht 7-7 aus F i g. 3.
In Fig. 1 ist eine Beschickungsvorrichtung 10 dargestellt, die zwei aufrecht stehende Säulen 12 und 14 aufweist auf deren horizontale Lagerschienen 16,18,20 und 22 vorgesehen sind. Die Lagerschienen 16, 18, 20 und 22 tragen mehrere Lagerplatten 24, 26, 28 und 30. Jede Lagerplatte hat eine kreisrunde öffnung 32, diese öffnungen sind aufeinander ausgerichtet Eine kreisrunde Platte 34 mit am Umfang vorgesehenen Einschnitten ist in jeder öffnung 32 einer Lagerplatte 26,28 und 30 vorgesehen. Ein längliches Rohr 36 verbindet die Platten 34 starr miteinander, so daß sie als eine Einheit gedreht werden können. Das Rohr 36 ist mit einer Schrittschalteinrichtung 38 verbunden, so daß die Platten 34 gleichzeitig mit der zu beschickenden Mehrspindel-Drehmaschine in sechs unterschiedliche Stellungen gebracht werden können. Zur Schrittbewegung der Beschickungsvorrichtung können verschiedene Methoden angewendet werden. Beispielsweise kann die Beschickungsvorrichtung gemeinsam mit der Mehrspindel-Drehmaschine gedreht werden, wobei das Stangenmaterial beide Einrichtungen miteinander koppelt
F i g. 6 zeigt Stangenführungsteile 40, 42, 44, 46, 48 und 50 in Form aufklappbarer Rohre, die in den Lagerplatten 26, 28 und 30 parallel zueinander angeordnet sind. Jedes Rohr besteht aus zwei Rohrhälften 52 und 54, wobei die jeweilige Rohrhälfte 52 mit den Platten 34 verschweißt ist und die jeweilige Rohrhälfte 54 mit der Rohrhälfte 52 über ein Gelenk 56 verbunden ist so daß sie zwischen einer öffnungs- und einer Schließstellung geschwenkt werden kann. In F i g. 6 ist das Rohr 48 gestrichelt in einer Öffnungsstellung dargestellt Ein Flansch 58 ist an jeder Rohrhälfte 54 verschweißt und liegt auf der Innenfläche der Öffnung 32 der Lagerplatte 26 auf, so daß die Rohrhälfte 54 in ihrer Schließstellung an der Rohrhälfte 52 gehalten wird.
liin Schwenkarm 60 ist an jeder Rohrhälfte 54 nahe der Lagerplatte 26 verschweißt Ein Mitnehmer 62 am Ende eines jeden Schwenkarms 60 läuft auf einer Nockenbahn 64 eines Hebels 66. Der Hebel 66 ist mit einem Stift 68 an der Lagerplatte 26 schwenkbar befestigt Ein Gelenk 70 ist mit einer Seite an dem Stift 68 und mit seiner anderen Seite an dem Kolbenschaft 72 eines Vorschubzylinders 74 schwenkbar befestigt Dieser ist an der Lagerplatte 26 befestigt, sein Kolbenschaft 72 ist in der zurückgezogenen Stellung gezeigt Der Vorschubzylinder 74 ist über Leitungen 76 und 78 mit einem Ventil 80 verbunden, das ihn mit einer DrurkJuftquelle bzw. mit einem Luftauslaß verbindet Wenn der Kolbenschaft 72 ausgefahren wird, so schwenkt das Gelenk 70 den Hebel 66 im Uhrzeigersinn, so daß der Schwenkarm 60 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und die Rohrhälfte 54 geöffnet wird und Stangenmateris-1 82 aufgenommen werden kann, weiches aus einer Zuführung 84 herabfällt
Das Stangenmaterial 82 wird zunächst in jeden Stangenführungsteil 40, 42, 44, 46, 48, 50 aus der Zuführung 84 eingegeben und mit fortschreitendem Verbrauch jeweils nachgeliefert Die Zuführung 84 umfaßt Arme 86, die an jeder Lagerplatte 26,28 und 30 befestigt sind. An jedem Arm 86 ist eine Abstandsschiene 88 befestigt, die zur Bildung eines Schlitzes 90 dient, in den periodisch neues Stangenmaterial eingegeben wird.
An den Lagerplatten ist eine Stange 92 schwenkbar befestigt, sie trägt einen Freigabehebel 94, der eine Aussparung 96 aufweist, in der die unterste Stange 98 liegt, welche in dem Schlitz !JO angeordnet ist. Ein Vorschubzylinder 100, der an der Lagerplatte 26 befestigt ist, ist mit seinem Kolbenschaft 102 über einen Hebel 104 mit der Stange 92 verbunden. Wird der Kolbenschaft 102 durch ein entsprechendes Signal ausgefahren, so schwenkt er den Hebel 104 im Uhrzeigersinn, so daß der Freigabehebel 94 sich so dreht, daß die jeweils unterste Stange 98 zwischen die Rohrhälften 52 und 54 fallen kann, welche gleichfalls durch ein Steuersignal geöffnet wurden.
Der Vorschubzylinder 100 ist mit einer Druckluftquelle und einem Luftauslaß über Leitungen 106 und 108 sowie ein Ventil 110 verbunden. Wird das Ventil 110 betätigt, so bewirkt es ein Ausfahren und ein 7iiriirlc7iphpn riss Kolhensrhaftes 102.
Nach dem Eingeben der Stangen über die Zuführung 84 in die Stangenführungsteile werden sie mit einem nicht dargestellten Schieber in Richtung zur Lagerplatte 24 geschoben. Während dieser Vorwärtsbewegung werden die Stangen 82 von mehreren Führungsrohren 112, 114, 116, 118, 120 und 122 aufgenommen, die nahe der Lagerplatte 24 enden. Die Führungsrohre drehen sich mit den Stangenführungsteilen und führen die Stangen 82 einer Leerrollen haltenden Platte 124 zu. Diese ist an dem Rohr 36 nahe der Lagerplatte 24 befestigt. Sechs Leerrollenhalterungen 126 sind an der Platte 124 das Rohr 36 umgebend befestigt, eine der Leerrollen ist jeweils einer der zugeführten Materialstangen 82 zugeordnet.
Aus F i g. 5 geht hervor, daß jede Leerrollenhalterung 126 einen Lagerblock 128 aufweist, der mit einem Bolzen 130 an der Platte 124 befestigt ist. Zwei Lagerarme 132 und 134 sind mit einem Bolzen 135 an dem Lagerblock 128 befestigt und bilden eine Vorrichtung zur Lagerung einer Leerrolle 136. Die Leerrolle 136 hat eine der Form der jeweiligen Stangen 82 angepaßte Kontur. Ein geschlitzter Block 138 ist am äußeren Ende der Lagerarme 132 und 134 befestigt und enthält eine Einstellschraube 140. Das untere Ende der Einstellschraube 140 liegt an dem Rohr 36 an und ermöglicht eine Einstellung der Position der Leerrolle 136 relativ zu der darauf angeordneten Stangen 82. Dadurch kann eine Abnutzung der Leerrolle 136 ausgeglichen werden.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, ist ein längliches Lagergehäuse 142 mit einer Schwenkachse 144 an der Lagerplatte 24 befestigt. Zwei mit Abstand zueinander angeordnete Lager 152 im Lagergehäuse 142 halten eine Spindel 148. Eine Antriebsrolle 150 ist am äußeren Ende der Spindel 148 vorgesehen.
Das Lagergehäuse 142 ist auf einer Schwenkachse 144 mit zwei in gegenseitigem Abstand angeordneten Lagern 154 und 156 (F i g. 7) befestigt die es bei sich drehender Schwenkachse 144 stabil in seiner Lage halten. Die Schwenkachse 144 ist mit der Spindel 148 über zwei Zahnräder 158 und 160 gekoppelt. Ein auf der Schwenkachse 144 angeordnetes Rad 162 ist mit einem Antriebsrad 164 über eine Kette 166 gekoppelt. Das Antriebszahnrad 164 ist auf der Abtriebswelle eines Antriebsmolors 168 angeordnet. Die Antriebsrolle 150 wird also durch den Antriebsmotor 168 um ihre Achse gedreht.
Aus Fig. 3 und 4 geht hervor, daß die Antriebsrolle 150 zu der durch die Schrittbewegung jeweils erreichten Position der Stangen 82 hin bzw. von dieser weg bewegt werden kann Eir Vorschubzylinder 170, der an der Lagerplatte 24 mit einem Schwenkstift 172 befestigt ist, ist mit seinem Kolbenschaft 174 an einen Betätigungshebel 176 angeschlossen, der wiederum mit dem Lagergehäuse 142 fest verbunden ist. Der Vorschubzylinder 170 wird über Leitungen 178 und 180 gesteuert, die Über ein Vpniil 1R2 mit einer Druckluftqiielle und einem Luftauslaß verbunden sind.
Wird der Kolbenschaft 174 ausgefahren, wie es in F i g. 3 gezeigt ist. so schwenkt die Antriebsrolle 150 im Gegenuhrzeigersinn in die Beschickungsstellung einer Stange 82. Wird der Kolbenschaft 174 in dem Vorschubzylinder 170 zurückgezogen, so wird die Antriebsrolle 150 von der Stange 82 abgeschwenkt. Normalerweise reicht die Schwenkbewegung der Antriebsrolle 150 gerade aus, um eine Weiterbewegung der Stange in die nächste Stellung zu ermöglichen. Es ist zu erkennen, daß der erforderliche Schwenkbereich der Antriebsrolle 150 lediglich einem Bruchteil des Radius der Stangen 82 entsprechen muß.
Die Stangen 82 werden einzeln in die Beschickungsstellung gebracht. Dabei hat die Antriebsrolle 150 einen radialen Abstand von dem kreisförmigen Bewegungsbereich des Stangenmaterials 82, so daß diese Bewegung nicht behindert wird. Jede Stange 82 liegt an einer der Leerrollen 136 an. Nach jeder Schrittbewegung wird die jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange auf nach Hinzuschwenken der Antriebsrolle 150 auf entgegengesetzten Seiten durch die jeweils zugeordnete Leerrolle 136 einerseits und der Antriebsrolle 150 andererseits beaufschlagt. Der Antriebsmotor 168 dreht dann die Antriebsrolle 150, so daß die Stange 82 in ihrer Längsrichtung in die nicht dargestellte Mehrspindel-Drehmaschine befördert wird, wo sie übernommen und in einem Futter gehalten wird. Die Antriebsrolle 150 wird dann aus der Beschickungsstellung herausgeschwenkt, so daß die nächstfolgende Stange 82 in die Beschickungsstellung gebracht werden kann.
Bei Aufbrauch einer Stange 82 stellt eine Fühle:. orrichtung 184, die mit einem Schwenkstift 186 an der Lagerplatte 24 befestigt ist, das Fehlen von Stangenmaterial fest und erzeugt ein Signal über eine nicht dargestellte Steuerschaltung, durch das die Zuführung 84 betätigt wird. Auf diese Weise werden die Stangen 82 laufend entsprechend dem Verbrauch nachgeliefert
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial, die einen Spindelstock mit sternförmig darin um s eine Spindeltrommelachse angeordneten Spindeln aufweist und an die ein Gestell mit einer darin drehbaren Stangenmaterialaufnahme mit sternförmig um die Verlängerung der Spindeltrommelachse angeordneten Stangenführungsteilen angebaut ist, welche zwischen einer Mehrzahl von Stellungen einschließlich einer Beschickungsstellung bewegbar sind, und die eine einzelne an dem Gestell nahe dem Spindelstock in einer zu dessen Spindeltrommelachse senkrechten Ebene bewegbar angeordnete Antriebsrolle sowie eine diese an die jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange in radialer Richtung zur Spindeltrommelachse von außen zur Anlage bringende Bewegungsvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stangenfühmngsteil (40, 42, 44, 46, 48, 50) in der die Antriebsrolle (150) aufweisenden Ebene eine von einer der Zahl der Stangenführungsteile (40,42,44, 46, 48, 50) entsprechenden Zahl gegenüber der Spindeltrommelachse (36) einstellbarer Leerroilen (136) zugeordnet ist, die mit den Stangenführungsteilen (40,42,44,46,48,50) in die Beschickungsstellung in eine jeweils der Antriebsrolle (150) gegenüberliegende Stellung einschwenkbar sind, wobei die Beschickungsstellung im oberen Bereich der Spindeltrommel vorgesehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, diß die Leerrollen \136) jeweils an einer ihnen gemeinsamen, um die Spindeltrommelachse (36) gemeinsam mit der in einer Platte (34) befestigten Stangenführungsteilen (40,42,44,46,48, 50) drehbaren, zur Spindeltrommelachse (36) senkrecht angeordneten Platte (124) gehalten sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leerrollc (136) mittels einer an der drehbaren Platte (124) schwenkbaren Lageranordnung (128,130,132,134) gehalten ist, an der eine sich an der Spindeltrommelachse (36) abstützende Einstellschraube (140) vorgesehen ist
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerrollen (136) eine der Form der Stangen (82) angepaßte Kontur aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle (150) auf einer in der Ebene der Leerrollen (136) schwenkbaren Antriebsspindel (148) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagergehäuse (142) für die Antriebsspindel (148) vorgesehen ist das auf einer feststehenden Schwenkachse (144) gehalten ist die ein Antriebsrad (162) für die Antriebsspindel (148) trägt
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß das Lagergehäuse (142) mit einem Betätigungshebel (176) fest verbunden ist dessen freies Ende mit dem Kolbenschaft (174) eines Vorschubzylinders (170) gekoppelt ist
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Antriebsrolle (150) eine der Form der Stangen (82) angepaßte Kontur aufweist
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial, die einen Spindelstock mit sternförmig darin um eine Spindeltrommelachse angeordneten Spindeln aufweist und an die ein Gestell mit einer daran drehbaren Stangenmaterialaufnahme mit sternförmig um die Verlängerung der Spindeltrommelachse angeordneten Stangenführungsteilcn angebaut ist welche zwischen einer Mehrzahl von Stallungen einschließlich einer Beschickungsstellung bewegbar sind, und die eine einzelne an dem Gestell nahe dem Spindelstock in einer zu dessen Spindeltrommelachse senkrechten Ebene bewegbar angeordnete Antriebsrolle sowie eine diese an die jeweils in der Beschickungsstellung befindliche Stange in radialer Richtung zur Spindeltrommelachse von außen zur Anlage bringende Bewegungsvorrichtung aufweist
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt (US-PS 33 72 449). Die einzelne, an dem Gestell nahe der Beschickungsstellung angeordnete Antriebsrolle kann mittels einer Nockenvorrichtung aus einer Ruhestellung unterhalb der Beschickungsstellung von unten her gegen das Stangenmaterial zur Anlage gebracht werden, so daß sie bei Drehung infolge der Druckeinwirkung auf das Stangenmaterial dieses in seiner Längsrichtung transportieren kann. Die Ruhestellung der Antriebsrolle ohne Einwirkung auf das Stangenmaterial ist deshalb erforderlich, weil die Stangenmaterialaufnahme durch ihre Drehung jeweils neues Stangenmaterial in die Beschickungsstellung bringt und diese Bewegung durch die Antriebsrolle nicht behindert werden darf. Nachteilig an diesem Prinzip ist daß der Anpreßkraft der Antriebsrolle an das vorzuschiebende Stangenmaterial Grenzen gesetzt sind, da sie von einer Seite wirkt, und infolgedessen zu einer entsprechend großen Reibung auf der entgegengesetzt liegenden Seite in den Stangenführungsteilen führt was ein Schlupfen der Antriebsrolle und damit einen unregelmäßigen Vorschub zur Folge hat /.us entsprechenden Gründen sind dabei auch der Vorschubgeschwindigkeit Grenzen gesetzt denn eine schnell drehende Antriebsrolle erfordert zur einwandfreien Umsetzung ihrer Drehbewegung in eine schnelle Längsbewegung eine mit zunehmender Vorschubgeschwindigkeit höher werdende Anpreßkraft
Es ist auch eine Beschickungseinrichtung für Stangenmaterial bekannt (US-PS 28 11 884), die mit zwei angetriebenen Rollen arbeitet, welche das jeweilige Stangenmaterial zwischen sich führen und dabei von entgegengesetzten Seiten gegen das Stangenmaterial gepreßt werden. Dabei ist es erforderlich, die Rollen jeweils in die Beschickungsstellung zu schwenken und den geeigneten Anpreßdruck zu erzeugen. Außer einer aufwendigen Antriebsvorrichtung für zwei Antriebsrollen wird bei jener Einrichtung aber auch ein erhöhter Zeitaufwand für die jeweilige Wiederinanlagebringen der Antriebsrollen erforderlich, wodurch eine eventuell mögliche höhere Vorschubgeschwindigkeit mit dem Nachteil längerer Zwischenzeiten durch die höheren Anschaffungskosten gegenüber einer Vorrichtung mit einer Anpreßrolle erkauft wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine zu schaffen, die bei möglichst einfacher Konstruktion unter Vermeidung längerer Zwischenzeiten eine regelmäßige und schnelle Vorschubbewegung gewährleistet
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung der
DE19702038886 1970-08-05 1970-08-05 Vorrichtung zum automatischen Beschicken einer Mehrspindel-Drehmaschine mit Stangenmaterial Expired DE2038886C3 (de)

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