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Insbesondere die bekannten, vermittels einer Einwärtsdruckbewegung
betätigbaren und eine Piezzozündung aufweisenden Feuerzeuge mit einem in der Vertikalrichtung
länglichen Feuerzeugkörper weisen den Nachteil auf, dass sie aus Platzgründen die
Verwirklichung eines nur kleinen Betätigungshubes für die Zündung erlauben und deswegen
eine unvorteilhaFt schwergängige Betätigung erfordern. Zudem zeigen diese Feuerzeuge
wegen der Anordnung einer absatzbildenden Einwärtsdrucktaste eine gebrochene, den
Gebrauchswert mindernde Aussengestalt und erfordern bei der Benutzung eine unstabile
und wegen der Notwendigkeit der dauernden Ausübung des maximalen Betätigungsdruckes
eine unbequeme, verkrampfte Handhaltung. Auch bei der Ausstattung mit einem Schwenkdeckel
oder einer Cereisenzündung bezw einem walzenförmigen Betätigungsglied weisen bekannte
Feuerzeuge den Nachteil auf, dass sie 3 bis vier verschiedene in wechselnden Richtungen
auszuführende, weitausholende und dadurch unrationelle Betätigungsbewegungen und
relativ hohe Betätigungskräfte erfordern.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin einen Feuerzeugtyp
zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten Feuer zeuge wesentlich vermindert
sind. Die Aufgabe ist dadurch gelöst, dass bei einem Feuerzeuge mit einer Brennstelle
am einen Ende eines länglichen Feuerzeugkörpers sowie einem zumindest dem Spannen
einer Speicherfeder für die Zündeinrichtung dienenden Betätigungsglied. und einer
Verschlusseinrichtung für die Brennstelle das vorzugsweise eine griffige Handhabenfläche
aufweisende Betätigungsglied derart mechanisch mit einer die Zündenergie speichernden
Einrichtung und einem Verschluss
für die Brennstelle im Schaltzusammenhang
gebracht ist, dass bei Bewegung des Betätigungsgliedes in der einen Richtung die
Speicherfeder gespannt und die Brennstelle verschlossen und bei Bewegung in der
entgegengesetzten Richtung unter Freisetzung des Betätigungsgliedes vom Einfluss
der Speicherfeder zumindest auf einem Teil des Hubes die Brennstelle geöffnet und
die Zündung durch Freigabe der Energie der Speicherfeder ausgelöst wird. Hierbei
ist eine die Spannstellung der Speicherfeder sichernde Sperranordnung vorgesehen,
die im Endteil einer der der Spannbewegung des Betätigungsgliedes entgegengesetzten
Bewegung von diesem in die Freigabestellung bewegt wird bezw. bewegbar ist. Das
Betätigungsglied ist zum Beispiel an der Schmal seite des Feuerzeugkörpers zumindest
in seiner Auswärtslage in einem Abstand neben der Brennstelle angeordnet und besitzt
die Gestalt eines Deckel-, Hebelgliedes bezw. eines Schiebergliedes und ist zur
Auslösung der vermittels einer Druckhandhabenfläche vorzugsweise durch eine Einwärtsbewegung
spannbaren Speicherfeder vermittels einer sei ti ichen, griffig gestalteten Schiebehandhabenfläche
auswärts beweglich angeordnet.
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Durch die Bewegung des Betätigungsgliedes in eine aus der Normalkontur
des Feuerzeugkörpers abstehende Lage ist die Wahl eines grösseren Arbeitshubes ermöglicht,
und dank einer Druckhandhabenfläche und des verringerten Kraftbedarfes eine leichtgängige,
in Einwärtsrichtung erfolgende Spannbetätigung, ohne dass dafür im Innern des Feuerzeuges
Platz beansprucht wird. Hierdurch ist es ermöglicht, beispielsweise sehr angenehm
betätigbare Schwenkdeckel-.oder schieberbetätigte Piezzofeuerzeuge zu verwirklichen,
wobei eine sehr platzsparende Anordnung eines schwenkbaren Schlaggewichtes innerhalb
des Deckel gliedes ermöglicht ist, bei dem die' Speicherfeder am Deckel selbst oder
am Rumpf abgestützt ist. Zugleich kann die einen hohen Gebrauchswert verkörpernde
Feuerzeugbreite von etwa zweiundzwanzig Millimetern verwirklicht werden.
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Bei Verwendung einer Cereisenzündung besteht der Vorteil, dass ausser
einem Platzgewinn eine besonders rationell vereinfachte und angenehm Ieichtgängige
Handhabung ermöglicht ist.
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Die Erfindung gestattet auch die Verwirklichung von Feuerzeugen mit
einer Piezzozündung unter Verwendung eines walzenförmigen, insbesondere um eine
Querachse drehbaren Betätigungsgliedes oder einer Cereisenzündung, die eine vergleichsweise
maximal rationelle Betätigung unter Vermeidung weitausholender Betätigungsbewegung
ermöglichen. Die Anordnungen sind vergleichsweise platzsparend und der Kraftbedarf
ist gering.
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Die Spannlage des Betätigungsgliedes kann durch eine Schliessfeder
bezw. Reibungs-oder Schnapprast bezw. eine kniehebelartige Federanordnung gesichert
sein, wobei letztere das Betätigungsglied nach Ausführung eines Teilhubes in die
Zündlage bewegt.
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Die Erfindung ist anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Feuerzeug mit einem Schwenkdeckel und unterhalb
einer Piezzoziindeinheit angeordneter verschieblicher Schlagmasse, Fig. 2 eine Variation
der Zündauslösung zum Ausführungsbeispiel Fig. 1, Fig. 3 eine Rastauslösung für
Feuerzeuge mit einem Schwenkdeckel gemäss der Erfinduny, wenn der Schwenkdecl<el
zugleich unter den Einfluss einer besonderen Offnungsfeder gesetzt ist, Fig 4 eine
Rastauslösung für Feuerzeuge rnit einem Schwenkdeckel, wobei der Schwenkdeckel selbst
als Sperrglied fungiert, Fig. 5 eine Rastauslösung für Feuerzeuge mit einem Schwenkdeckel,
wobei der Schwenkdeckel selbst als Sperrglied fungiert, Fig. 6 bis 9 ein Feuerzeug
mit Schwenkdeckel miz unterhalb einer Piezzozündeinheit im Schnitt und Teilschnitt,
Fig. 10 ein Feuerzeug mit Schwenkdeckel und unterhalb einer Pezzo zundeinheit angeordneter
verschieblicher Schlagmasse im Teilschnitt
Fig. 11 ein Feuerzeug
mit einer Schiebetaste und unterhalb einer Piezzozündeinheit verschieblich angeordneter
Schlagmasse im Teilschnitt, Fig. 12 ein Feuerzeuy mit einem Schwenkdeckel und einer
im Schwenkdeckel oberhalb einer Piezzozündeinheit schwenkbar im Feuerzeugkörper
angeordneter Schlagmasse im Schnitt, Fig. 13, 14 den oberen Teil eines Feuerzeuges
mit einem Schwenkdeckel und einer unterhalb des Schwenkdeckels angeordneter schwenkbar
angeordneter Schlagmasse im Schnitt Fig. 15, 16 ein Feuerzeug mit einem Schwenkdeckel
und einer Reibradzündung im Schnitt, Fig. 17, 18 ein Feuerzeug mit einem Schwenkdeckel
und einer Reibradzündung im Schnitt, Fig. 19, 20 ein Feuerzeug mit einem schieberartigen
Betätigungsglied und einer Reibradzündung im Schnitt, Fig. 21, 22 das Oberteil eines
Feuerzeuges mit einem walzenförmigen Betätigungsglied und einer unterhalb einer
Piezzozündeinheit schwenkbaren Schlagmasse im Schnitt, Fig. 23 eine Variation des
Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 21 mit vergrössertem Drehwinkel für die Schlagmasse
im Schnitt, Fig. 24, 25 das Oberteil eines Feuerzeuges mit einem walzenförmigen
Betätigungsglied und einer. Reibradzündung im Schnitt, Fig. 26 bis 28 das Oberteil
eines Feuerzeuges mit einem walzenförmigen Betätigungsglied und einer Reibradzündung
im Schnitt.
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Mit 1 ist die Aussenhülse des Feuerzeuges in der Fig. 1 dargestellt,
mit 2 der Brennstofftank, mit 3 ein durch einen Anhebedruck unter Freigabe durch
den Schließfortsatz 4a öffnungsbares Ventilrohr, mit 4 das bei 5 drehgelagerte und
mit einem etwa rechtwinkligen Fortsatz 6,
gegebenenfalls unter Vermittlung
eines Rades 6a, auf ein bei 7 schwenkbares, im Feuerzeugkörper gelagertes einarmiges
Hebelgliedes 7a einwirkende deckelartige Betätigungsglied bezeichnet. Das Hebeglied
7a ist vermittels Stangengliedern 8, welche beidseitig an der eine Schlagmasse 9
aufweisenden Zündeinheit 9a vorbeigeführt sind, mit dem unter dem Einfluss der Speicherfeder
stehenden Schlaggewicht 10 in der Druckrichtung verbunden. Bei 12 ist ein doppelhebelartiges
Riegelglied 13 verschwenkbar gelagert, das sich unter dem Einfluss einer Feder 14
in der Einschwenklage befindet. In der gezeichneten Schließstellung liegt jedoch
der Hebelfortsatz 6 an einer geschrägten Fläche 7b des Hebelgliedes 7a an. Die Kraftwirkung
der Speicherfeder 11 geht hierbei links am Schwenkgelenk 5 vorbei, sodass eine Zuhaltekraft
auf das Deckelglied ausgeübt wird.
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Wird vermittels Angriff des Daumens an der gegebenenfalls gerauhten
seitlichen Handhabenfläche 15 das Deckeiglied in die gestrichelt gezeichnete Ausschwenklage
bewegt, so wird hierbei das Deckelglied nach einem geringen Anfangshub vom Einfluss
der Speicherfeder freigesetzt und bringt gegen Ende des Aufschwenkhubes die Kante
16 das Riegelglied 13 in die gestrichelt eingezeichnete Freigabestellung, wodurch
das Schlaggewicht 10 einen Schlag auf die Schlagfläche 9 ausübt und zwischen der
Elektrode 17 und dem Ventilrohr ein Zündfunke erzeugt wird. Die Öffnungsbewegung
ist sehr leichtgängig und ebenso die Einschwenkbewegung, weil eine Druckfläche 18
zur Verfügung steht und der Verschwenkhub ausserordentlich gross ist Anstelle des
bei bekannten Piezzofeuerzeugen üblichen Druckes von 3,5 kg. genügt eine Betätigungskraft
von 0,5 bis 0,7 Kilogramm. Das Ventilrohr kann schräg nach aussen gestellt sein.
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Die Zündauslösung kann gemäss Fig. 2 auch derart variiert sein, dass
das Deckelglied 4 in einem Langloch 19 gelagert und unter der Wirkung einer Feder
20 in der Auswärtsstellung gehalten wird, wobei die Schaltkante 16 erst durch einen
in der Richtung 21 ausgeübten Druck zur Wirkung gelangt. Das Schaltglied kann gemäss
Fig. 3 auch durch ein federndes Sperrglied 22 in Schließstellung gehalten werden
und ist unter den Einfluss einer Öffnungsfeder 4 b gesetzt. Beim Bewegen des unter
dem Einfluss einer Feder 23 stehenden Schiebers 24 in der Richtung 25 und vermittels
der Schrägen 26 erfolgt die Öffnung des Deckelgliedes 4
und die
Zündung im Anschluss daran unter der Wirkung einer nicht eingezeichneten Öffnungsfeder
das Deckel glied.
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in der Fig. 4 ist eine andere Rastauslösung für Feuerzeuge 22' mit
einem Deckelglied dargestellt. Das Schwenkgelenk 5' ist hierbei derart ausgebildet,
dass das unter der Wirkung einer Rückstellfeder 22' stehende Deckelglied 4 um einen
geringen Betrag in der Richtung 25' beweglich gelagert ist. Es besitzt ein in die
Wandung des Feuerzeugkörpers in der Schließstellung eingreifendes Hakenglied 2211
und das Deckelglied 4 steht unter dem Einfluss einer nicht eingezeichneten Öffnungsfeder
In der Fiy. 5 ist eine weitere Rastauslösung für Feuerzeuge mit einem Deckel-oder
Hebelglied dargestellt. Das Deckelglied ist in einem in Richtung 25" geringfügig
beweglichen elastischen Wandteil 1" bei 5" schwenkgelagert und greift mit einem
Hakenelement 22" in eine Aussparung des Feuerzeugkörpers ein. Durch einen in Richtung
25" ausgeübten Druck wird das unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Öffnungsfeder
stehende Deckelglied freigegeben und bewegt sich in die Öffnungsstellung. Im Gelenkbereich
kann anstelle des elastisch beweglichen Wandteiles aucl) eine Langochschwenklagerung
in Verbindung mit einer Rückstellfeder vorgesehen sein.
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In den Fig. 6 bis 8 ist ein weiteres Schwenkdeckcl feuerzeug mit Piezzozündung
in der Schließ-und Spannstellung dargestellt. Am Fortsatz 6 ist hierbei ein die
Schlagmasse 10 unmittelbar in Spannstellung drückender Druckhebel 27 schwenkbar
um die Achse 66 angeordnet.
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In der gezeichneten Spannlage geht die Kraftwirkung der Speicherfeder
11 in der Richtung 28 unter einem negativen Hebelarm a arn Schwenkgelenk 5 des Deckelgliedes
vorbei, sodass dieses in Schließstellung gedrückt wird. Das Schlaggewicht besitzt
zwei unter dem Einfluss einer Feder 29 stehende und bei 30 schwenkbare Rigelglieder
31, in der gezeichneten Spannstellung an Rasikenten 32 des Feuerzeugkörpers abstützen.
Die Druckliebel 27 besitzen hierbei je einen Zapfen 33, die l>eim Spannvorgang
je ein in einer achsialen Ausnehmung la verschiebliches Auslöseglied 34 vermittels
der Kante 35 in die gezeichnete Bereitsabaftsstellung bewegt. Beim Ausschwenken
des Deckelgliedes,
Fig. 9, bewegen die Zapfen 33 im im letzten Hubteil
das Auslöseglied 34 durch Anlauf an den Kanten 37 in eine Stellung, in der die Arbeitskanten
36 die Riegelglieder 31 vermittels einer Schrägfläche 31a, Fig. 7, in die Freigabestellung
drücken, wodurch das Schlaggewicht 10 freigegeben ist. Das Deckelglied 4 kann unter
den Einfluss einer von der Speicherfeder unabhängigen Öffnungsfeder 4b gesetzt sein.
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Bei dem in der Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Schwenkdeckelfeuerzeuges
mit einer Piezzozündeinheit 9a und einem Schlaggewicht ist ein achsial verschiebliches
Schieberglied 39 vorgesehen, dessen Nase 40 das Schlaggewicht 10 in die Spannstellung
drückt und wobei die Nase 41 eines blattfederartigen Sperrgliedes 42 das Schlaggewicht
in Spannstellung hält. In die gezeichnete Spannstellung gelangt das Schieberglied
39 durch einen auf seine Planfläche 40, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines
Rades, einwirkenden rechtwinkl ichen Fortsatz 41 des Deckelgliedes, an dessen freiem
Ende seitlich ein Zugglied 42 bei 43 schwenkbar gelagert ist. Beim Aufschwenken
des Deckelgliedes in der Richtung 44 in die gestricheit eingezeichnete Lage wird
das Schieberglied vermittels Mitnahmekanten 45 und dem Zapfen 46 gegen Ende der
Aufschwenkbewegung in der Richtung 38 bewegt, wodurch die Arbeitskante 47 des Schiebergliedes
39 das Riegelglied 42 vermittels einer Schrägfläche 48 in die Freigabestellung bewegt
und die Speicherfeder 11 das Schlaggewicht 10 nach oben bewegt. Die Schließstellung
des Deckelgliedes ist durch ein blattfederartiges Rastglied 49 nach Art einer Schnapprast
gesichert.
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In der Fig. 11 ist ein dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 ähnliches
Piezzofeuerzeug dargestellt, mit dem Unterschied, dass das Schieberglied selbst
eine mit der Druckfläche 18 und seitlichen Handhabenelementen 15 oder Flächen versehene
Handhabe 50 besitzt und an der Feuerzeugoberseite zwecks Betätigung in der Aus-und
Einwärtsrichtung angeordnet ist. Das Ventilrohr 3 wird hierbei durch einen Doppelhebel
51 geöffnet, wenn der Schieber auswärts bewegt wird durch Anlauf der Kante 52 an
dem einen Hebelarm. Mit 53 ist ein die Zündelektrode 17 und den Widerstand 54 tragender
Isolierkörper bezeichnet und mit 55 die Flammenaustrittsöffnung. Die Anordnung ist
besonders platzsparend und eine besondere Zündleitung entfällt.
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Das Schieberglied kann unter den Einfluss einer Bremsfeder oder einer
die Einwärtss tel 1 ung sichernden Schnapprasteinrichtung gesetzt sein bezw. unter
den Einfluss einer Öffnungsfeder, wobei ein besonderes Entriegelungsglied vorgesehen
ist oder das Schieberglied selbst in einer Querrichtung geringfügig verschwenkbar
angeordnet ist, sodass dieses selbst als Riegelglied wirkt.
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In der Fig. 12 ist ein besonders vorteilhaftes Schwenkdeckelfeuerzeug
dargestellt, bei dem das Schlaggewicht 101 um eine zumindest in der Nähe der Achse
5 liegende Schwenkachse 56 schwenkbar im Feuerzeugkörper gelagert ist und unter
dem Einfluss einer gegenüber dem Deckelglied 4 abgestützten Drehfeder 57 steht.
Das Schlaggewicht ist in der gezeichneten Stellung durch ein unter dem Einfluss
einer Feder 58 stehendes Riegelglied 59 in Sperrstellung gehalten. Beirn Ausschwenken
des Deckelgliedes 4 in der Richtung 44 wird das Riegelglied entweder infolge der
unterschiedlichen Bewegungsbahnen 60 bezw. durch Anlauf gegen Ende der-Aufschwenkbewegung
an einen Anschlag 61 in der Richtung 62 in die Freigabestellung gebracht. Die Anordnung
ist sehr platzsparend und relativ einfach im Aufbau. Die Schlagmasse kann auch in
der Achse des Deckelgliedes selbst schwenkbar gelagert sein.
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In der Fig. 13 ist ein Schwenkdeckelfeuerzeug dargestellt, bei dem
das Schlaggewicht um einen Drehpunkt 561 schwenkbar gelagert ist, der dem Gelenk
5 entgegengesetzt ist und steht unter dem Einfluss eines am Feuerzeugkörper befestigten
Zugummistranges 64. Es wird beim Schließen des Deckelgliedes durch ein bei 65 drehgelagertes,
unter dem Einfluss einer nicht eingezeichneten Verschwenkfederan einer Kante des
Schlaggewichtes und einem Fortsatz 66 anliegendes Druckglied 67 in die gezeichnete
Spannstellung gebracht, in der es durch ein blattfederartiges Riegelglied 422 gehalten
wird. Beim Ausschwenken des Deckelgliedes in der Richtung 44 wird das Riegelglied
durch die an dem Zapfen 68 anlaufende Schaltkante 45 eines bei 65 drehgelagerten
Zuggliedes fi9 gegen Ende der Bewegung in die Auslösestellung bewegt. Das Zugglied
kann auch in Fortfall kommen, wenn gemäß Fig. 14 das Druckglied 67 gegen Ende der
Öffnungsbewegung sich in Richtung 70 längs der Kante 71 des Schlaggewichtes 102
bewegt und das Riegelglied durch Anlauf eines Zapfens 72 an einer Schrägfläche 48
-T des Riegelgliedes dieses in der Richtung 73 in die Freiabestellung bewegt.
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In den Fig. 15, 16 ist ein Schwenkdeckelfeuerzeug mit einer Reibradzündung
dargestellt. Das Deckelglied steht unter der Wirkung einer kniehebelartigeny in
Schließstellung dex Deckelgliedes einen negativen Hebelarm a zum Schwenkgelenk 5
bildende Federanordnung 74.
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Die Speicherfeder 1 1 ? greift vermittels eines Kurbelgliedes 75 an
einem auf der Achse eines Reibrades 76 drehbaren Schaltglied 77 an und bildet einen
negativen Hebelarm, sodass dadurch die Spannstellung gesichert ist. Der Drehanschlag
für das Schaltglied wird hierbei durch Anlauf eines Nockens 78 an eine Feder 79
gebildet, die das Ventil rohr in dieser Lage in der Schließlage belässt und bei
Verdrehung in der Richtung 80 in die Öffnungsstellung anhebt. Die Verdrehung des
Schaltgliedes in der Richtung 80 erfolgt beim Ausschwenken des Deckelgliedes 4 in
der Richtung 44 vermittels eines bei 81 schwenkgelagerten Zuggliedes 82. Das Schaltglied
wird gegen Ende der Bewegung vermittels der an dem Kurbel zapfen anlaufenden Arbeitskante
84 aus der verrasteten Stellung herausbe-wegt, wobei die Speicherfeder das Schaltglied
77 in der Richtung 80 verdreht und das mit ihm in Drehverbindung stehende Element
einer Einwegdrehkupplung 85 das den Zündfunken an einem Cereisenstein schlagende
Reibrad verdreht. Beim Einwärtsschwenken des Deckelgliedes wird das Schaltglied
durch Anlaufen der Arbeitskante 85 am Kurbelzapfen 83 in die Spannstellung bewegt.
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Anstelle des die Brennstelle abdeckenden Deckelgliedes kann auch ein
schmales Schwenkhebel glied neben einer Fl arnmenaustri' ttsö"ffnu g im Feuerzeugkörper
vorgesehen sein.
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In den Fig. 17, 18 ist der obere Teil eines ähnlichen Feuerzeug'es
dargestellt mit dem Unterschied, dass das Reibrad und das Schaltglied um eine Längsachse
des Feuerzeuges drehbar angeordnet sind. Mit 86 ist die Feder einer Halterung 87
für einen Cereisenstein 88 bezeichnet.
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Das Zugglied besitzt ein besonderes \}erschwenkspiel gegenüber der
Achse 81 und dem Zapfen -83, wodurch eine Beweglichkeit in zwei Richtungen gewährleistet
ist. Bei einem Benzinfeuerzeug ist im Schwenkdeckel eine Schließkappe anstelle des
Schließfortsatzes 4a vogesehen.
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In den Fig. 19, 20 ist ein Reibradfeuerzeug dargestellt, bei dem ein
Schieberglied 89 in der Richtung 90 längsverschieblich im Feuerzeug-' körper gelagert
ist. Hierbei bewegt eine bei 91 schwenkgelagerte, durch
eine Feder
92 in Eingriff gehaltene Sperrklinke 93 das Schaltglied 77' in der Richtung 94,
wobei die Speicherfeder 11 ' gespannt wird und der Nocken 97 das eine Schräge 96
aufweisende blattfederartige und in dieser Stellung ausgebogene Sperrglied 42" freigibt.
Dieses schwenkt daraufhin ein und tritt hinter die Rastkante 98, wodurch die Spannstellung
des Schaltgliedes 77 gesichert ist. Ausserdem zieht ein Nocken 4a des Schiebergliedes
89 das Ventilrohr 3 in die Öffnungsstellung.
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Bei der Rückbewegung des Schiebergliedes entgegen der Richtung 90
in die gezeichnete Ausgangslage wird das Sperrglied 42" durch den Nocken 97 des
Schiebergliedes ausgelöst, wodurch die Zündung erfolgt.
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Die gezeigten Schwenkdeckelfeuerzeuge können auch so variiert sein,
dass das Deckelglied durch Anlauf an einem gegebenenfalls ausschaltbar gestalteten
Anschlag in einer solchen, z0 B. schrägen Zündlage gehalten ist, dass die Flamme
durch eine im Deckelglied vorhandene Flammenaustrittsöffnung nach aussen tritt.
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Bei dem in den Fig. 21, 22 dargestellten Ausführungsbeispiel eines
Feuerzeuges mit Piezzozündung besitzt das Betätigungsglied die Gestalt eines Walzenkörpers
99, auf dessen Achse 100 ein unter dem Einfluss einer drehfederartigen Speicherfeder
571 stehende Schlagmasse 10' unterhalb einer Piezzozündeinheit verschwenkbar gelagert
ist. Es ist die Zündstellung dargestellt, in der eine nockenartige Rampe 101 des
Walzenkörpers vermittels eines bei 102'. schwenkbar gelagerten Doppelhebels 102
das Ventilrohr 3 in einer angehobenen Öffnungsstellung hält.
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Mit 103 ist eine zur Brenndüse führende Schlauchleitung bezeichnet.
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Die Beweglichkeit des Walzenkörpers 99 ist durch einen Anschlag 105
in Verbindung mit 2 Anschlagkanten 106 und lo61 begrenzt. In der dargestellten Zündlage
hält ein Nocken 107 ein blattfederartiges mit einem Sägezahnelement versehenes Riegelglied
108 in einer ausgeschwenkten Lage. Bei Bewegung des Walzenkörpers in der Richtung
90 nimmt ein Nocken 109 der Walze das Schlaggewicht 10' in dieser Richtung mit,
bis das Riegelglied hinter die Sperrkante 110 des Schlaggewichtes einschwenkt und
die Spannstellung sichert. Die Auslösung des Schlaggewichtes erfolgt bei Drehung
entgegengesetzt zur Richtung 90 durch Anlauf des Nockens 107 am Riegelglied 108,
wodurch dieses wieder in die gezeichnete Ausgangslage gelangt und das Schlaggewicht
freigegeben wird.
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Zur Vergrösserung des Verschwenkwinkels der Schlagmässe bezw.
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Vergrösserung des Arbeitsweges 111 für die Walze kann der Durchmesser
letzterer vergrössert und z. B. auch an einer Schmalseite des Feuerzeugkörpers angeordnet
sein, Fig. 23. Durch sinngemäss andere Anordnung der Elemente kann das Ausführungsbeispiel
auch so variiert sein, dass bei einer Verdrehung in Richtung 90 die Zündung erfolgt
und in der Gegenrichtung die Speicherfeder gespannt wird.
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Die Anordnung der Walze auf einer quer verlaufenden Achse ermöglicht
eine optimal rationelle Betätigung.
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In den Fig. 24, 25 ist die Draufsicht und ein Seitenriss der Einrichtung
eines Feuerzeuges mit walzenförmigem Betätigungsglied und einer Reibradzündung dargestellt.
Es ist die Zündstellung gezeichnet, in der ein rampenartiger Nocken 101 der Walze
99 vermittels eines um die Achse 112 schwenkbaren Hebels 102 das Ventilrohr in einer
angehobenen Öffnungsstellung hält. Auf der unter dem Einfluss einer drehfederartigen
Speicherfeder 57 stehenden drehbaren und durch einen Drehanschlag 105' in der Verdrehung
gegenüber zwei Anschlagkanten 106', 106" begrenzten Achse 113 ist die Walze 99 und
das Zündrad 76 frei drehbar gelagert.
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Auf der Achse ist das mit dem Reibrad in Eingriff befindliche und
dieses in der Zündrichtung mitnehmende Element 85 einer Einwegdrehkupplung befestigt,
sowie eine Schaltscheibe 114. In der gezeichneten Zündlage ist das Riegelglied 108
durch einen rampenartigen Nocken 107' der Schaltscheibe 114 in einer ausgebogenen
Stellung gehalten. Zum Spannen der Speicherfeder und Schliessen des Gasventiles
wird die Walze in der eingezeichneten Richtung 90 verdreht. Hierbei bewegt der Nocken
109' der Walze vermittels des Nockens 115 der Schaltscheibe die Drehachse 113 wieder
in die Spannstellung, die durch Einschnappen des Riegelgliedes 1o8 in die Sperrausnehmung
114 der Schaltscheibe gesichert wird. Gleichzeitig schliesst sich das Ventil, da
der Doppelhebel 102 vom Nocken 101 der Walze 1 abläuft, wobei sich das Ventilrohr
in der Richtung 116 in seine Schließstellung bewegt. Da die Schaltkraft angenehm
gering ist, kann die Walze und die Schaltanordnung auch parallel zur Längsachse
des Feuerzeugkörpers angeordnet sein.
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In den Fig. 26 bis 28 sind die Draufsicht und zwei Seitrissdarstellungen
der Einrichtung eines anderen Feuerzeuges mit wal zenförmigem Betätigungsglied und
einer Reibradzündung dargestellt. Es ist die Zündstellung gezeichnet, in der der
Ngccgn,O dQrrV)lalze 99 den Doppelhebel 102
in einer Stellung hält,
in der das Ventilrohr 3 in eine angehobene Öffnungsstellung gedrückt ist. Ausserdem
hält der Walzennocken 1091 das blattfederartige Sperrglied 108 in einer ausgeschwenkten
Lösestellung, Fig. 28. Die dünne, aus Federstahldreht bestehende Achse 113 dient
zugleich als Speicherfeder. An derem einen Ende ist das eine grosse Anzahl Sägezähne
114 aufweisende Reibrad 99, am anderen Ende die Schaltscheibe 114kl befestigt und
dazwischen die Walze 99 zwischen zwei durch Anschlagelemente 10S, 106, 106t bestimmten
Stellungen drehbar gelagert. Die Schaltscheibe besitzt am Umfang z.B. vier Sägezähne
117. Mit einem Sägezahn befindet sich ein blattfederartiges Sperrklinkenelement
118 in Sperreingriff. Zum Spannen der Speicherfeder wird die Walze in der Richtung
90r verdreht, wodurch zunächst das Riegelelement 108 in Eingriff mit einem der benachbarten
Sägezähne 1141l gelangt und das Reibrad 76 in der Drehrichtung 90' gesperrt ist,
Gleichzeitig nimmt der Walzennocken 109 vermittels eines Nockens 115 die Sperrscheibe
114" in derselben Richtung mit, wodurch die Speicherfederachse in Spannstellung
verdreht und durch den nächsten Sägezahn und die Klinke 118 in Spannstellung gehalten
wird0 Beim Verdrehen der Walze in der entgegengesetzten Richtung hebt der Nocken
109 gegen Ende der Bewegung das Riegelglied 108 aus, wodurch sich das Reibrad in
derselben Richtung 90! verdreht und den Zündfunken erzeugt. Anstelle der Torsionsfeder
kann auch eine andere Speicherfeder vorgesehen sein.
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Ausserdem kann die Verdrehbarkeit des Elementes 1 14' gegenüber dem
Reibrad durch Anschläge derart begrenzt und die Speicherfeder unter Vorspannung
eingesetzt sein und die Walze unter den Einfluss einer Bremsfeder gesetzt sein.