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DE2037942A1 - Arzneimittel zur Verhinderung der Atheroklerose und des Wiederauftretens kardiocaskulärer Anfälle bei atherosklerotischen Säugetieren - Google Patents

Arzneimittel zur Verhinderung der Atheroklerose und des Wiederauftretens kardiocaskulärer Anfälle bei atherosklerotischen Säugetieren

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DE2037942A1
DE2037942A1 DE19702037942 DE2037942A DE2037942A1 DE 2037942 A1 DE2037942 A1 DE 2037942A1 DE 19702037942 DE19702037942 DE 19702037942 DE 2037942 A DE2037942 A DE 2037942A DE 2037942 A1 DE2037942 A1 DE 2037942A1
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chondroitin sulfate
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heart
csa
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DE19702037942
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DE2037942C2 (de
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Der Anmelder Ist
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Biomed Research Inc
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Morrison, Lester M., Hollywood, Calif. (V.St.A.)
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Publication date
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Publication of DE2037942A1 publication Critical patent/DE2037942A1/de
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Description

HESTER M. MOERISON 7012 LaPresa Drive, Hollywood, California, V.St.v.A.
Arzneimittel zur Verhinderung der Atherosklerose und des Wiederauftretens kardiocaskulärer Anfälle bei atherosklerotisehen Säugetieren
Die Erfindung betrifft ein Arzneimittel zur Verhinderung des Auftretens atherosklerotischer Iiäsionen bei fieren der Säugetierarten, einschließlich des Menschen, durch Förderung der Ausbildung des Kollateralkreislaufs in Herzregionen, die durch die Äste der Koronararterien versorgt werden, sowie zur Verhinderung des Auftretens von Herzanfällen, einschließlich Myokardinfarkten, akuter Koronarinsuffizienz und akuter Myokardischamie bei Menschen' mit ischämischer oder koronarer Herzschwäche.
Chondroitinsulfate A und C sind in menschlichen und tierischen Geweben, insbesondere im Knorpel» und Bindegewebe weit verbreitet. Obwohl sie mit Protein oder Peptidresten konjugiert sind, können die reinen, sauren Mucopolysaccharide ohne nennenswerte Zersetzung isoliert werden. Chondroitinsulfate A und "C enthalten beide D-Glucuronsäure r 2-Amino-2-Desoxy-D-Galetose und Acetyl- und Sulfatreste in äq.uiniolaren
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Mengen. Struxturuntersuchungen haben gezeigt, daß Chondroitinsulfate A und C sich nur in der Stellung der Sulfat- '< estergruppe im Hexosaminrest unterscheiden. Chondroitinsulfat A enthält die sich wiederholende Einheit (1--*-4)»0-ß~D-Glucopyranosyluronsäure-(1^3)-2-Acetamido-2-I)eEoxy-" 4-O-Sulpho-ß-B-Galactopyranose, Chondroitinsulfat C die sich wiederholende Einheit (1-*-4-)~0-ß-D-Glucopyranosyluronsäure-(l—*-3)~2-~Acetaraido-2-Oesoxy-6-0-Sulpho-J3~D-Galactopyra~ nose. Es hat sich jetzt gezeigt, daß gereinigte Präparate von Chondroitinsulfat A von offensichtlich ähnlicher, chemischer Zusammensetzung,, beurteilt nach üblichen Verfahren der Analytik, sich signifikant in ihrer pharmakologische und physiologischen Aktivität unterscheiden können. Ähnliche Befunde wurden bei gereinigten Präparaten von Chondroitinsulfat C. erhalten.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß Chondroitinsulfat A und Chondroitinsulfat C (im folgenden abgekürzt CSA und CSC) in einer Form erhalten v/erden können, die "aktiv" bei der Verhinderung der Atherosklerose und dem Wiederauftreten von kardiovaskulären Anfällen bei atheroskierotischen Säugetieren ist, wenn sie regelmäßig über eine längere Periode verabreicht v/erden. Dieses "aktive" Material muß von dem in der US-Z?atentschrift Nr. 3 405 120 beschriebenen Material unterschieden werden, das sich als inaktiv erwiesen hat, die Plasnia-il'hrombus-Bildungszeit 6 bis 12 Stunden nach Verabreichung bei Kaninchen zu verlängern, entsprechend der Chandler-Cien-Methode, und das inaktiv ist bei der Verhinderung der Atherosklerose bei Ratten, die mit atherogener Diät gefüttert wurden, wie es im folgenden beschrieben wird. Bisher war aus den einschlägigen Veröffentlichungen wie der US-Patentschrift 1 950 100 ein Unterschied in der anti-atheroskierotischen Aktivität*verschiedener Präparate von CSA und CSC mit offensichtlich ähnlicher, chemischer Zusammensetzung nicht bekannt.
10984B/1812
Gegenstand der Erfindung ist ein Arzneimittel, welches die Entwicklung atherosklerotischer Läsionen bei Säugetieren ver* hindert, die Ausbildung des Kollateralkreislaufes in Herzregionen, die durch Äste von Koronararterien versorgt werden, fördert und das Auftreten von Herzanfällen wie Myokardinfarkten, akuter Koronarinsuffizienz und akuter Myokardischämie bei llenschen mit ischämischer oder koronarer Herzschwäche verhindert.
Das erfindungsgemäße Arzneimittel zur Verhinderung des Auftretens atherosklerotischer läsionen durch Förderung der Ausbildung des Kollateralkreislaufes in Herzregionen, die durch die Äste der Koronararterien versorgt werden, und zur Verhinderung des Auftretens von Herzanfällen, einschließlich Myokardinfarkten, akuter Koronarinsuffizienz und akuter Myokardischämie bei Menschen mit ischämischer Herzschwäche ist gekennzeichnet durch einen Gehalt einer wirksamen Menge an "aktivem" Chondroitinsulfat A, "aktivem" Chondroitinsulfat C oder Mischungen davon, wobei die genannte Aktivität an der Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit 6 bis 12 Stunden nach Applikation bei Kaninchen nach der Chandler-Ösen-Methode festgestellt wird.
Die Behandlung mit dem erfindungsgemäßen CSA und CSC enthaltenden Arzneimittel besteht aus der oralen Applikation"der Verbindung in Dosen zu 0,5 g bis 10 g pro Tag, wobei normalerweise ein Drittel der Tagesdosis vor oder nach jeder Mahlzeit genommen wird. Die Behandlungszeit reicht von einer 'kurzen Zeit (etwa 3 Monate) bis zur lebenslangen Behandlung des Patienten. Gelegentliche Unterbrechungen in diesem Applikationsprogramm sind unerheblich, sofern es im ganzen gesehen regelmäßig durchgeführt wird. Der Fachmann wird sogleich den Unterschied erkennen zwischen einer im wesentlichen, regelmäßigen Applikation über längere Zeit und der fehlerträchtigen, gelegentlichen oder kurzzeitigen Applikation.
• - 4 -1 0 9 8 4 S / 1 8 1 2
Es wurde gefunden, daß es erhebliche Unterschiede in der Plasma-Thrombus-Bildungszeit 6 bis 12 Stunden nach intra- ■·. venöser Applikation verschiedener Chargen Chondroitinsulfat A gibt, tots der Tatsache, daß sie auf der Grundlage folgender Standardteste nicht unterscheidbar sind.
Test
Stickstoff
Schveiel
Optische Drehung
pH einer 1-·$-
Lö sung
Verbrennungsrückstand
Hexosamin
Hexuronsäure
Spezifische
Viskosität 1 %
Parbe
(20 #ige Lösung)
Pyrogen
Sterilität
Schwermetalle
Methode
Kjeldahl Schoninger
U.S.P. XYII, Seite 911
üblich ·.
U.S.P. XVII, Seite 885
Elson-Morgan +
Dische (Carbazole) +
Oswald
eigenes Verfahren ++
U.S.P. XVII, Seite 863
U.S.P. XVII, Seite 829
U.S.P. XVII, Seite 877
Bereich 2,5 bis 3,5 %
5 bis 6 fo
(a)£4 = -23° bis-25° pH 6 bis pH weniger als 3 %
32 bis 35 % 36 bis 39 j>
10 cps
weniger als 0,2 optische Dichteeinheit
pyrogenfrei steril· weniger als 20 ppm
+ Methods of Enzymology. Band III, Herausgegeben von Sidney P. Colcwick u. Nathan 0. Kaplan, Academic Press, New York, 1957, Seite 93 bis 101.
-H- Die optische Dichte wird bei 420 μ im Beckmann-Jr.-Modell-B-Spektrophotometer bestimmt.
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Keiner der beschriebenen Tests unterscheidet biologisch und physiologisch "aktives" CSA und biologisch und physiologisch, "aktives" CSC von inaktivem Material. Die biologische und physiologische Aktivität von CSA und CSC können wie folgt be-'stimmt werden. Bei der Bestimmung der. biologischen und physiologischen Aktivität durch die Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit nach der Chandler-Ösen-Methode in der Modifikation von Morrison et al CJ· Atheroscler. Res., 8 : 319» 1968), ergaben sich Präparate von gereinigtem Chondroitinsulfat A, die nach der oben angeführten Testreihe vergleichbar waren, folgende durchschnittliche Plasma-Throrabus-Bildungszeiten bei Kaninchen, 12 Stunden nach der Injektion:
Getestete Probe Durchschnittliche Plasma-
Ihrorabus-Bildungsζ eit
12 Stunden nach der Injektion
Physiologische Kochsalzlösung 12,2 Minuten
CSA, Charge A-6 49,6
CSA, Charge A-10 46,4
CSA, Charge B-3 14,1
CSA, Charge B-7 16,7
CSA, Charge B-9 31,6
CSA, Charge C-1 52,1
CSA, Charge C-2 13,6
CSA, Charge C-4 18,1
CSA, Charge W-2101 15,2
CSA, Charge ¥-164 22,8
Die Tests wurden durchgeführt mit weißen, männlichen Ueu-Seeland-Kaninchen im Gewicht von 4 1/2 bis 5 1/2 Pfund. Die Plasma-Thrombus-Bildungszeit wurde bei jedem Tier vor der Injektion und 12.Stunden nach der Injektion bestimmt. Das Chondroitinsulfat A wurde in physiologischer Kochsalzlösung gelöst uiid auf eine Konzentration von 80 mg/ml verdünnt. Die physiologischen Kochsalzlösungskontrollen und die Chondro-
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itinsulfatlösungen wurden den. Kaninchen in einer Dosis von 1 ml/kg Körpergewicht in die Ohr-Vene injiziert. Wenigstens 6. Kaninchen wurden für jede Gruppe verwendet. Injektionen '. von physiologischer Kochsalzlösung verursachten keine signifikante Änderung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit bei Blutprobenentnahme 12 Stunden nach der Injektion gegenüber dem Wert"vor der Injektion; Wie in der oben aufgeführten tabelle gezeigt' wurde, führten eine Reihe von Chondroitin- _ > sulfat-Ä-Präparaten zu einer deutlich signifikanten .Erhellung^; der Plasma-Thrombus-Bildungs zeit' 12 Stunden .nach . der ίτα$ ektion'" ;;Γ
Aktivität: in dieser Hinsicht zeigten* V-Es ist; von' I daß Heparin, weiches äußerst aktiv, in der, Verlängeajüng^aea? ·ϊ Plasma-Thrombus-Bildurigszeii;:toei Blutpräben istal die; 15 Min' ten nach intravenöser Inj ektion entnommen werden^ zu; keiner Verlängerung· der Plasma-Thrombus-Bildungszeit· in Blutpfob führt, die 6 bis.12 Stunden nach Injektion entnommen werd Dagegen zeigte sich, daß Proben von Chondroitinsulfat Jl- M^M^^^tu zu einer merklichen Verlängerung der- Plasma-Thrombus-Bi zeit in Blutproben führten, die 12 Stunden nach InjektisäeiL entnommen wurden, keinen"signifikanten Effekt; in der 1 gerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit gegenüber WsTten vpri~3
vor der Injektion zeigten, wenn Blutproben 15 Minuten naeh,l:::-/; der Injektion entnommen wurden. ' ■ : ■ . \ - v.f" ^;rv
Es hat sich auch gezeigt, daß im Falle des Chdndroitinsul-/]}- ^
" ""--.-■ . ■■■ " ■·■■■ · .-.-'-/'- ■-.: fats C gereinigte Präparate dieses Materials, die auf der Iiv'-Grundlage der oben genannten Tests ähnlich warenj sich deut-lieh in der Aktivität unterschieden, die zur. Verlängerung j der Plasma-Thrombus-Bildungszeit bei Kaninchen führt, wenn I -: die Blutproben 12 Stunden nach der Injektion entnommen werden.
Allgemein sind Präparate von gereinigtem Chondroitinsulfat A, gereinigtem Chondroitinsulfat C oder Kombinationen der beiden "aktiv" bei der Hemmung oder Verhinderung des Auftretens von ' Atherosklerose, wenn sie zu einer Steigerung der Plasma-Throm-
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mm I · ^m
COPY ORlGINAkINSPECTED,
.- 7 - ■
bus-Bildungszeit bei Kaninchen 12 Stunden nach der Injektion unter· den oben angegebenen Bedingungen um wenigstens 80 % ··■ gegenüber Werten bei mit physiologischer Kochsalzlösung injizierten Kontrollen führen. Es wird nicht behauptet, daß die die riasma-ChrombuB-Bildungszeit verlängernde Aktivität solcher Präparate als Folge einer intravenösen Applikation.mit der anti-atherogenen Aktivität als Polge der oralen Applika- ^ *. tion korrelliert ist, JDer Thrombus-verlängernde Test wird nur \ T-' als Suchtest zum Nachweis von Präparaten mit anti-athero gener ·" X' Ήέ Aktivität Eingesetzt. Es wurde au&h beobachtet'·,: daß..-Jedes Pra--· •parat von gereinigtem.Chondroitinsulfat A, C; oder J ede. Kombi- J station aus diesen die anti-atherogene Aktivität-unter den.im, ^-:; -Igenden genannten "Bedingungen zeigt, auch· aktiv, in der Ver-* ~ ■ - ' _fa.ngerung der Plasma-Thrombus-Bildungezeit bei Kaninchen 1.2>Γ ίΑ\ Stunden nach Injektion, sind, und zwar mit Werten, -die um wenigstens 80 $ über den mit physiologischer Kochsalzlösung injizierten Kontrollen liegen. Auch gibt es Befunde, daß Präparate, · ;; ^welche besonders aktiv "in der Verlängerung der Plasma-Throm-"bus-Bildungszeit bei Kaninchen unter den oben angeführten Be- . ,:, dingungen sind, ebenso aktiv in der anti-atherogenen Aktivi-/;; jbäiiäsiiid*; Im Gegensatz hierzu waren Präparate; von gereinigtem Chondroitinsulfat. A und/oder C mit geringer oder gar keiner anti-atherogener- Aktivität nie in der Lage, die Plasma-Thrombus-Bildungszeit bei Kaninchen im Vergleich mit Kontrollen*, die mit physio^gis-cher Kochsalzlösung injiziert waren, unter den oben genannten Bedingungen signifikant zu verlängern» - ,·."■-
Unterschiede in der Alctivität Verschicidener Präparate von ge- reinigtem Chondroitinsulfat A und C können aus Unterschieden im Herstellungsverfahren, wie auch im Ausgangsmaterial resultieren. Es wurde beobachtet, daß Proben von gereinigtem Chondroitinsulfat A aus dem gleichen Ausgangsmaterial signifikant im Hinblick auf ihren Effekt bei der Plasraa-Thrombus-Bildungszeit 12 Stunden nach Injektion differierten, in Abhängigkeit zum Herstellungsverfahren. Es wurde auch beobachtet, daß Herstellung;:
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iAD ORIGINÄR \~: COPY .] >vV
verfahren» welche mit dem einen Ausgangsmaterial au hoch aktivem Material, entsprechend dem oben aufgeführten Test- .,( verfahren, geführt haben, mit einem anderen Ausgangsmaterial zu inaktivem Material führten, trotz der Tatsache, daß Unterschiede der verschiedenen Präparate mit· den oben genannten chemischen Tests«nicht nachgewiesen werden konnten.
Ein experimentelles Modell zur Induktion von Atherosklerose in der Aorta und in Koronararterien von Hatten wurde entwickelt. Es besteht darin, jungen Ratten 6 Wochen lang eine gereinigte, oholesterinhaltige Diät zu verabreichen, die mit 1,25 Millionen U,S.P.-Einheiten Vitamin D2 (Viosterol) pro kg/Körpergewicht ergänzt ist. Ratten, die mit einer entsprechenden Diät gefüttert wurden, bei welcher einmal Cholesterin, das andere mal Vitamin D2 weggelassen wurde, zeigten keine solchen Läsionen. Die Verteilung und das mikroskopische Bild solcher Läsionen sind den beim Menschen mit atherosklerotischen Läsionen in diesen Geweben beobachteten sehr ähnlich. Es hat sich gezeigt, daß die orale Applikation gereinigter Präparate von. Chondroitinsulfat A und C und ihrer Kombinationen, die aktiv in der Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit bei Kaninchen sind} wie oben angegeben, hoch aktiv in der Verminderung oder Verhinderung des Auftretens atherosklerotischer Läsionen als Folge der atherogenen. Diät, die oben genannt wurde, sind.
Im folgenden wird eine Beschreibung der experimentellen Bedingungen zur Erzeugung einer Atherosklerose gegeben und die Resultate nach Applikation eines biologisch und physiologisch "aktiven" Präparates von gereinigtem Chondrotinsulfat A genannt .
Die Grunddiät war· eine hochgereinigte Mischung aus Saccharose (61 $), vitaminfreiem Test-Casein (24 c/°) > Baumwollsamenöl (10 $>), Hubbell-, Mendel- und Wakeman-Salzmischung (5 $)>
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der folgende Vitamine zugesetzt wurden (Mengen je kg/Diät): Thiaminhydrochlorid (10 mg), Riboflavin (10 mg), Pyridoxin- ■>, hydrochlorid (10 mg), Galciumpanthothenat (60 mg), Nikotinsäure (100 mg), Ascorbinsäure (200 mg), Biotin (1 mg), Folsäure (10 mg),'p-Aminobenzoesäure (200 mg), Inosit (400 mg), Vitamin B12 (150 Mikrogr.), 2-Methyl~1,4-NaphtocMnon (5 mg), Cholinehlorid (2 g), Vitamin A (5000 U.S.P.-Einheiten), Vitamin D2 (500 U.S.P.-Einheiten) und coTocopherolacetat (100 mg). Die Vitamine wurden einstelle einer gleichen Menge Saccharose zugesetzt. 54 männliche Ratten des Long-Evans-Stammes, mit durchschnittlich 145 g Körpergewicht -Bereich von 136 bis
155 S ~ U11d 54 weibliche Ratten des Long-Evans-Stamines., mit durchschnittlich 146 g Körpergewicht - Bereich von 138 bis
156 g - wurden für das folgende Experiment ausgewählt:
Die Tiere wurden in 5 Gruppen mit vergleichbarem Gewicht eingeteilt* Die Gruppen I, II und III bestanden aus 6 Tieren beiderlei Geschlechts; die Gruppen IV und V bestanden aus 18 Tieren beiderlei Geschlechts. Gruppe I wurde mit der oben genannten Grunddiät gefüttert. Gruppe II wurde mit der Grunddiät, der 1 % gereinigtes Chondroitinsulfat A (Charge 9008) zugesetzt war, gefüttert. Diese Chondroitinsulfat-Praparate führten bei Kaninchen zu einer Plasma-Thrombus-Bildungszeit von 48,8 Minuten, 12 Stunden nach der Injektion, gegenüber einer durchschnittlichen Thrombus-Bildungszeit von 13,2 Minuten bei Kontrollen, die mit physiologischer Kochsalzlösung injiziert waren (Testbedingungen wie oben beschrieben). Gruppe III wurde mit der Grunddiät, welcher .1,5 % Cholesterin und 0,5 $ Cholsäure zugesetzt war, gefüttert. Gruppe IV wurde mit der Grunddiät gefüttert, der 1,5 % Cholesterin, 0,5 $ Cholsäure und Vitamin D2 (1,25 Millionen U.S.P.-Einheiten kg/Diät) zugesetzt waren. Gruppe V wurde mit der gleichen Diät wie Gruppe IV gefüttert, der jedoch noch 1 % gereinigtes Chondroitinsulfat A (Charge 9008) zugesetzt war. Die Ergänzungskomponenten wurden der Grunddiät anstelle einer entsprechenden Menge Saccharose zugefügt» Die Tiere wurden in Metallkäfigen
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mit erhöhtem Siebboden gehalten (3 Ratten in einem Käfig) und erhielten die verschiedenen Diäten ^d^J^ibJ^duni. Die 1Iiere wurden täglich gefüttert; die nach 24 Stunden nicht verbrauchte Nahrung wurde 'weggeworfen. Die Ratten wurden während des Experiments wöchentlich gewogen.
liach 6 Wochen .Fütterung wurden die Ratten mit Natriumpentobarbital betäubt, Blut wurde aus dem Herzen in eine heparin™ iöierte Spritze gezogen. Die Lebern wurden entnommen,, zur Ent- £cixuiig überschüssigen Blutes abgetupft, gewogen und im Kühl-Rchraäk: bis zur Analyse gelagert. Fett wurde aus den Lebern nach dei Methode ^on Thompson et al (Brit. J. Nutrition, 3 : 50» 1949) exxrahiert, Gesamtcholesterin und freies Cholesterin wurden in dei Leber und im Plasma nach der Methode von Schoenheiiaer und Sperry in der Modifikation von N.ieft und Deuel (J. Biol. Chem., 177 : 143, 1949) bestimmt. Zur Nekropeie wurden Herzen und Aorta mit 10 %igcm, gepuffertem Formalin fixiert. Die Herzen wurden in 3 Teile, den apik&len, mittleren und basalen, zerlegt. Die Aorten wurden in Höhe des Bogens und des mittleren Thorax transversal durchschnitten. Gefrier schn.it te der ,oben genannten Präparate wurden hergestellt, mit einer Dicke von 16 bis 20 Mikrometer und zur Demonstration von Lipiden mit Ölrot-0 gefärbt und mit Hämatoxylin gegengefärbt. 10 Schnitte von jedem Teil des Herzens und des Bogen™ μηά Thorax-Teiles der Aorta wurden hergestellt. Die Schnitte wurden untor dem Mikroskop untersucht und nach Vorkommen ν,ηά Schvrere der atherosklerotischen Läsionen eingeteilt*
Vorkommen und Verteilung atherosklerotischer Läsionen in den Koronararterien und der Aorta von Ratten der verschiedenen Gruppen Bind in Tabelle I zusammengestellt.
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i 1 e
Virkurifrcn eines "aktiven" Chonäroitinsuli'at-A-Präparates auf das Vorkommen und die Verteilung -.zharcz^lerotischer Läsionen in den Koronararterien und dei' Aorta von Ratten, die mit einer durch ein Überangebot von vitaniin-D-atiierogenen Uiät geZütierz vrnräen.
nichtatherogene Diät
*U:rrnl lohe Hatten 7iän± der üJisr "
oa
o Gruppe
upg Körpergewicht (g) Letztes Körpergewicht (g) +)
KoronaraiSerosEIerose-Vorkommen
durchschnittliche Zahl von Arterien j3 Hatte, die in folgenden feilen des Hersens verletzt sind: basaler Teil mittlerer Teil .apiliTaler Teil
Acrtinatneroslrlerose- Vorkommen (fo)
fros=ntualer Anteil von Tieren je C-i-unpe, die in folgenden Teilen der Aorta Verletzungen zeigen Zahl je verletzter Raute): intrakardial
Bogen
Mittlerer Thorax
0,0
0,0 0,0 0,0
0,0
0,0
0,0 0,0 0,0
0,0 0,0
0,0
0,0
0,0
0,0
O, O O ,0 o, O
O, O O »o o, O
o, O O ,0 . o, O
atherogene Diät
GruTrme I Gruppe II GruOpe III' Gruppe IV 6
1
Gruppe V β
9
β
145,3
362,0
β
145,3
565,7
6
145
371
,3
,5
18
145,
131,
•18
145,
158,
100,0
4,2
3,5
2,4
94,4
44,4
(2.0) '++)
88,9
66,7-(1,3) ++)
16,7
0,5 0,1 0,2
0,0
0,0 0,0 0,0
4-) lias Experiment wurde nach 6 Wochen Fütterung beendet.
++) Die Schwere der Verletzungen wurde nach einer Skala, die von 0 bis 4 reicht, beurteilt.
Tabelle (Portsetziing)
Weibliche Batten "Sah! der Tiere je Gruppe Ursprüngliches Körpergewicht (g) Letztes Körpergewicht (g) +)
Histologische Befunde KorönäralheroISIeröse-Vorkomnien
Durchschnittliche Zahl von Arterien je Ratte, die in folgenden Teilen des Eersens verletzt sind:
basaler Teil mittlerer Teil apikaler Teil
Aortenatherosklerose-Vorkommen
a>
^ Prozentualer Anteil von Tieren je _» Gruppe, die in folgenden Teilen.der eo Aorta, Verletzungen zeigen -*■ (2ahl ge verletzter Ratte): *** intrakardial
Bogen
mittlerer Thorax
0,0
0,0 0,0 0,0
0,0
0,0
0,0 0,0 0,0
0,0
0,0
0,0 0,0 0,0
0,0
nichtatherogcene Diät I Gruppe II Gruppe i atherogene Diät V
GrupOe ODVJl ] 6
146,5
229,3
6
146,
259,
III Gruppe IV Gruppe ,5
,2
6
146,
240,
5
6
18
146,5
110.3
. 18
' 146
138
100,0 +++) 16,7
2,7 2,8 2,7
100,0 +++)
O ,0 o, O O, O 87,5
(2,0)
O ,0 o, O O, O . 100,0
(2,7)
O ,0 O o, O 93,8
(1,6)
27,8 .(1.2) 27,8 (1,2) 11,1 (1,5)
+) Das Experiment wurde nach 6 Wochen Fütterung beendet.
++) Die Schwere der Verletzungen wurde nach einer Skala, die von O bis 4 reicht, beurteilt.
+-H-) Zwei Ratten in dieser Gruppe starben im Verlauf des Experiments. Die Angaben in dieser Gruppe °^ beruhen auf Beobachtungen bei den überlebenden 16 Ratten. . cd
Die Befunde zeigen, daß die orale Applikation eines biologisch· "aktiven" Präparates von Chondroitinsulfat A im Gehalt'· von 1 $> in der Diät eine signifikante Reduktion des Vorkommens und der Schwere atherosklerotischer Läsionen in den Koronararterien und der Aorta von Ratten bewirkte, die mit einer . durch ein Überangebot von vitainin-D-atherogenen Diät gefüttert wurden. Weitere Untersuchungen mit einem biologisch "aktiven" Präparat von Chondroitinsulfat C ergaben, daß dieses Material in dieser Hinsicht ähnlich aktiv war. Im Gegensatz dazu hatten Präparate von gereinigtem Chondroitinsulfat A und C, die den oben verwendeten Präparaten in der chemischen Zusammensetzung, gemäß den früher beschriebenen Tests, glichen, aber in Hinblick auf die Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit von Kaninchen (bestimmt nach der Chandler-Ösen-Methode in Blutproben, die 12 Stunden nach Injektion entnommen wurden) "inaktiv" waren, geringe oder keine Aktivität bei der Reduzierung des Vorkommens und der Schwere atherogener Läsionen unter den oben angegebenen Testbedingungen.
Ein zusätzlicher Befund, einzigartig in der Medikation von anti-atherogenen Aktivitäten, besteht darin, daß die antiatherogene Aktivität "aktiver" Präparate von Chondroitinsulfat A und C nicht in nachweisbarer Stärke Plasma- und Leber-Cholesterin, sowie den Leber-Gesamtlipid-Spiegel' erniedrigt. Die Zunahme des Plasma- und Leber-Cholesterins, sowie der Leber-Gesamtlipide in Ratten, die mit einer durch ein Überangebot von vitamin-»D-atherogenen Diät, welche mit 1 $> eines "aktiven" Präparates von Chondroitinsulfat A oder C ergänzt war, gefüttert wurden, war gleich groß bei Ratten, ' die mit der nicht-atherogenen Grunddiät gefüttert wurden, ebenso bei Ratten, die mit der atherogenen Diät unter Fortlaesung des Chondroitinsulfats A oder C gefüttert wurden.
Die Wirksamkeit biologisch "aktiver" Präparate von Chondroitinsulfat A und C in der Förderung der Ausbildung des Kolla-
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-H-
teralkreislauies in Herzregionen, welche von Ästen der Koronararterien versorgt werden, wird durch folgende Ergeb- ··, nisse gezeigt.
Ratten wurden mit atherogener Diät (Gruppe IV) wie oben angegeben, gefüttert, d. h. die Grunddiät war mit 1,5 Cholesterin, 0,5 vfo Cholsäure und Vitamin D2 (1,25 Millionen U.S.P.Einheiten kg/Diät) ergänzt. Diese Hatten zeigten eine signifikante Abnahme in der Zahl der Koronararterienacte, bestimmt durch die tatsächliche Zahl der Koronararterienäste in Querschnitten aller drei Teile des Herzens, d. h. dem basalen, dem mittleren und dem apikalen Teil, im Vergleich zu Ratten, die «r mit nichtatherogener Diät gefüttert worden waren (Gruppe I, II und III). Dieser Effekt betraf nur die Koronararterienäste,, nicht die Hauptkoronararterien. Wurden Ra,tten mit atherogener Diät, wie oben angegeben, gefüttert, welche zusätzlich ein "aktives" Präparat von Chondroitinsulfat A mit einem Gehalt von 1 fo in der Diät enthielt (Gruppe V), so war die Zahl der Koronararterienäste nahezu gleich groß wie bei Ratten, die mit der nichtatherogenen Diät (Gruppe I, II und III) gefüttert worden waren. Gleichartige Befunde wurden sowohl bei männlichen wie bei weiblichen Ratten erhalten. Die Resultate sind in der Tabelle II zusammengefaßt.
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Tabelle II
Wirkungen eines "aktiven" Ohondroitinsulfat-A-Präparates auf die Zahl der Koronararterienäste
bei Hatten, die mit einer durch ein Überangebot von vitamin-D-atherogenen Diät gefüttert wurden. +)
Diä-cgruppe
Zahl von Tieren je Gruppe
Durchschnittliche Zahl von Koronararterien pro Querschnitte folgender Herzteile:
Basaler Schnitt Mittlerer Schnitt Apikaler Schnitt Haupt.-A. Äste Haupt.-A. Äste Haupt.-A. Äste
Männliche Ratten 6
6
6
4,7
5,3
3,5
25,3
28,2
23,0
6,0
6,5
5,0
31,6
33,0
27,5
3,8
4,5
3,8
26,0
28,0
23,0
σ
co
Hicht-atherogene Diät:
Gruppe I
Gruppe II
Gruppe III
13
18
3,7
4,8
14,3
20,9
5,5
5,7
20,0
27,3
3,3
3,6
15,6
22,8
co
σ>
Atherogene Diät:
Gruppe IV
Gruppe V
VOVOVO 5,2
4,0
4,3
20,0
25,3
27,7
5,2
5,7-
5,0
28,3
32,5
30,0
4,2
3,3
4,0
1812 Weibliche Ratten 18
18
3,2
4,0
11,7
21,4
.4,8
5,6
18,0
29,1
V,1 25,3
26,2
25,5
liicht-atherogene Diät
Gruppe I
Gruppe II
Gruppe III
14,5
22,1
Atherogene Diät
Gruppe IV .
Gruppe V
■f) Das Experiment wurde 6 Wochen nach Fütterung beendet.
Man erkennt, daß unter den Bedingungen des oben genannten Experimentes, in dem eine Verminderung der Zahl der Koronarar-?( j terienäste bei Ratten eintraf, die mit einer atherogenen Diät gefüttert wurden, die konkurrierende Applikation eines "aktiven" Präparates von Chondroitinsulfat A in einem Gehalt von 1 fo der Diät zu einer hoch signifikanten Zunahme der Koronararterienzähl führte. In dem Maße, in welchem eine Zunahme der Koronararterienäste in einer bestimmten Herzregion mit einer Zunahme des Kreislaufes in dieser Region verbunden ist, sind "aktive" Präparate von Chondroitinsulfat A aktiv in der Förderung der Ausbildung des Kollateralkreislaufes in den Herzregionen, die von den Koronararterienästen versorgt werden. Zusätzliche Untersuchungen zeigen, daß "aktive" Präparate von Chondroitinsulfat C gleichermaßen aktiv in dieser Hinsicht sind. Demgegenüber waren Präparate von gereinigtem Chondroitinsulfat A und C, die "inaktiv" in der Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit bei Kaninchen unter den früher angegebenen Testbedingungen waren, ohne Aktivität in Hinblick auf die Verhinderung der Abnahme der Koronararterienzahl bei Ratten, die mit einer durch ein Überangebot von vitamin-D-atherogenen Diät gefüttert wurden.
Die Wirksamkeit "aktiver" Präparate von Chondroitinsulfat A und C bei der Verhinderung des Auftretens von Herzanfällen (einschließlich Myokardinfarkten, akuter Koronarinsuffizienz und akuter Myokardischämie) bei Menschen mit ischämischer oder koronarer Herzschwäche wird durch folgende Ergebnisse belegt.
Der hier verwendete Ausdruck "ischämische Herzschwäche" beschreibt eine insuffiziente Blutversorgung des Myokard. Gemeint ist nicht nur das Vorliegen einer Koronararterienverkalkung ("stille" AtheroSklerose ist in der Koronararterien der Mehrzahl der nordamerikanischen Erwachsenen gegeben), sondern das Portschreiten des atherosklerotischen Prozesses zum Stadium einer^klinisch und/oder elektrokardiographisch nachweisbaren Abnormalität. 120 Patienten mit ischämischer Herzschwäche, bestimmt durch Elektrokardiogramme und Krankenge-
109846/1812 - 17 -
schichte, einschließlich Angina pectoris und/oder Zustand nach MyokardInfarkt, die über Zeiträume zwischen 6 Monaten ., und 20 Jahren' behandelt worden waren, wurden in 2 Gruppen zu je 60 Patienten geteilt, die nach Alter, Geschlecht, klinischen- und laboratoriumsbefunden so vergleichbar wie möglich waren. Ein Terglelch beider Gruppen wird in Tabelle III gegeben.
- 18 -
1Q9S46/1812
Tabelle III
Befinden von 60 mit CSA behandelten Patienten mit ischämischer Herzschwäche und 60 Kontroll-Patienten Tor der Studie.
Durchschnittsalter
(Jahre)
Angina (Fälle)
Früherer Myokärdinfarkt (Fälle)
Unter AntiHochdruck Koagulans-
r^?Ω^^Ä^ Therapie
(Falle) (iie)
Gesamtzahl
von
Patienten
Männer;
CSA
Kontrollen
66 66
15 19
12
6
8
6
7
16 25
Frauen:
CSA
Kontrollen
64 67
25 20
6. 3
20
19
44 35
ZusaTnmen;
CSA
Kontrollen
65 66
40 39
13 15
9 10
60 60
- 19 - · ■
Beide Patientengruppeii vmrden willkürlich ausgewählt, wie sie in der klinischen Praxis vorkamen. Alle umfassenden, thera- .% peutischen Maßnahmen, die vor dem Test durchgeführt worden waren, wurden fortgesetzt oder ausgedehnt. Dazu gehörten Diäten mit niedrigem Natriumgehalt, niedrigem Cholesteringehalt, begrenzte Zuckeraufnahme, wo es angezeigt war, Applikationen von Vasodilatoren für Koronararterien, Cerebralarterien oder periphere Arterien, Sedativa, oralen Anti-Koagulantien, Vitaminen und/oder Erganzungsnährstoffen (einschließlich stark ungesättigter Öle und Fette), Schilddrüsenextrakten und weiblichen Geschlechtshormonen. Die zwei Gruppen unterschieden sich nur in einer Hinsicht. Personen der Gruppe II wurden täglich mit einem "aktiven" Präparat von'Chondro- ™ itinsulfat A behandelt, jene der Gruppe I nicht. Während des ersten Jahres der Untersuchung wurden die Personen der Gruppe II täglich mit 1,5 bis 10 g eines "aktiven" Chondroitinsulfat-A-Präparates behandelt, anfänglich in Pulverform, später in Form von !Tabletten, mit je 0,5 g gereinigtem Chondroitinsulfat je Tablette. Während des zweiten und dritten Jahres der Untersuchung betrug die Dosis des täglich applizierten "aktiven" Ghondroitinsulfats A entweder 1,5 oder 3 g in Form von Tabletten.
Das Chondroitinsulfat A wurde aus Rinder-Trachea-Knorpqln hergestellt. Jede Charge des Chondroitinsulfats A wurde a,uf ihre J Aktivität bei der Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit getestet, wie oben angegeben. Nur jene Präparate-wurden zum Test eingesetzt, die nach dem "Bio-Test" für "aktiv" befunden wurden.
Laboratoriumsteste des hämopoetischen, hepatisehen, renalen und anderer Systeme wurden in beiden Patientengruppen durchgeführt. Bei Gruppe II wurden diese Tests gewöhnlich alle ein bis zwei Monate während der ersten Zwei-Jahres-Periode durchgeführt, dann während des dritten Jahres der Behandlungsstudie alle vier Monate.· Die Tests waren: vollständige Blutzählung, Senkungsgeschwindigkeit, Urinanalyse, proteingebundenes Jod,
109846/1812 ~ 20"
Test mit J * -markiertem Trijodthyronin, Natrium, Kalium, Thyiiibitrübungstest, Serum-Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, '■ Serum-Glutamat-Pyruvat-Transaminase, Serum-Bilirubin (direktes und indirektes), Calcium, Phosphor, Oreatinin, Glucose, Gesamtprotein, Albumin, Globulin, Harnstoff-Stickstoff, Harnsäure, alkalische Phosphatase, Cephalinflokkulation, Cholesterin und jB~Lipoprotein.
Zusätzlich wurden bei jedem Patienten Thorax-Röntgenaufnahmen und Ruhe-Elektrokardiogramme gemacht. Belastungs-Elektrokardiogramme nach Master wurden bei den meisten Patienten angefertigt, ophthalmologische Untersuchungen durch qualifizierte Ophthalmologen wurden in allen Fällen durchgeführt; Photographien der MikroZirkulation in den Konjunktivalgefäßen wur~ den bei 27 Patienten gemacht.
Koronare Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Hypercholesterinämie, Hyperlipämie, Hyperbetalipoproteinämie, Hochdruck, Rauchen, Zuckerkrankheit waren bei beiden Gruppen mit etwa gleicher Häufigkeit gegeben.
Schädliche Wirkungen in Verbindung mit der Chondroitinsulfat-A-Applikation - klinisch oder auf der Basis von Laboratoriumsbefunden - wurden bei keiner Person während der dreijährigen Beobachtungszeit festgestellt.
Tabelle IV gibt Details'der Mortalität und Morbidität bei den 120 Patienten während der dreijährigen Versuchszeit wieder.
109846/1812
- 21 -
Tabelle
I V
Auftreten akuter Herzanfälle bei 60 mitCSA behandelten
Patienten und 60 Kontroll-Patienten mit ischämischer Herzschwäche während einer dreijährigen Versuchszeit.
Ge samt
fälle
2
14
Myokardj
tödlich
Lnfarkte
/ nicht tödlich
oder ambulant Akute
Koronar-
insuffis
enz +)
Myokard-
i- Ischämie
++)
·.
Männer:
CSA
Kontrollen
2
15
2
4
0
6
0
"■4
0
0
Frauen:
CSA
Kontrollen
4
29
1
2
0
4
1 +++)
4
0
5
Zusammen: +) stationär
++) stationär
+++) tödlich
CSA
Kontrollen
3
6
0
10
1 +++)
8
0
• 5
Bei den 60 Patienten der Gruppe I, die kein CSA erhielten, "traten folgende akute Herzanfälle auf:
1. Myokardinfarkte (tödlich) - -.6 Fälle
2. Myokardinfarkte (nicht tödlich) = 10 Fälle
109846/1812
- 22 -
2037842
3. Akute Koronarinsuffizienz oder akute Myokardisehämie
• (nicht tödlich) = 8 Fälle
4. Myokardisehämie (nicht tödlich) = 5 Fälle
Alle oben aufgeführten Patienten wurden stationär behandelt, mit Ausnahme von zwei tödlichen Fällen von Myokardinfarkten, die von einem fremden, behandelnden Arzt auf dem Totenschein als solche diagnostiziert wurden. Patienten, die im Krankenhaus als "akute Koronarinsuffizienz" oder "drohender Myokardinfarkt" diagnostiziert wurden, wurden zunächst in einer Intensivstation für akute Herzerkrankungen eines Krankenhauses behandelt. Unter den 6 tödlichen Fällen mit-Myokardinfarkt waren 4 Männer im Alter von 76, 71, 65 und 56 Jahren und 2 Frauen im Alter von 65 und 79 Jahren. Drei Patienten starben während des ersten Jahres, die anderen während der folgenden 2 Jahre der Untersuchung, während die oben beschriebenen, therapeutischen Allgemeinmaßnahmen liefen. Von den 6 Fällen mit Myokardinfarkt (tödlich) hatten 4 Patienten eine Krankengeschichte mit chronischer Angina pectoris,
8 Patienten überlebten die Myokardinfarkte, 2 von ihnen hatten je 2 Anfälle, so daß insgesamt 10 Anfälle von nicht tödlichem Myokardinfarkt vorlagen. Unter diesen 8 Patienten waren 5 Männer und 3 Frauen. Ihr Alter lag zv/ischen 49 .und 83 Jahren, mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren. Keiner von ihnen hatie vor dem Anfall eine Anti-Koagulantientherapie erhalten» 5 Patienten hatten früher schon Myokardinfarkte gehabt.
Es gab 8 Fälle (7 Patienten, 1 P. zweimal) von akuter Koronarinsuffizienz. Alle waren in die Intensivstation für akute Herakrankheiten des Krankenhauses eingewiesen worden, einige mit der Diagnose eines "drohenden" oder "bevorstehenden" Myokardinf arktes, einer "protrahierten Angina pectoris" oder "Status anginosus". Alle 7 Patienten erholten sich von-der akuten Ko-
- 23 109846/1812
. - 23 -
ronarinsuffizienz, aber bei 2 Patienten traten plötzlich mas sive Myokaidinfarkte auf, der eine 12 Monate später ( nicht ■> tödlich), der andere 21 Monate später (tödlich). Der erste der beiden Patienten war zweimal wegen akuter Koronarinsuffizienz in stationärer Behandlung gewesen.
5 Patienten i.;it Myokardischände waren wegen Beklemiuungszuständen in stationärer Behandlung, die auf ihr kardiovaskuläres System zurückzuführen waren. Die Fälle waren ,jedoch nicht so schwer, und das EKG- und die Blutenzym-Änderungen waren nicht so kritisch, daß eine Einweisung in die Intensivstation für akute Herzkrankheiten erforderlich gewesen wäre; diese Patienten unterlagen folglich der allgemeipen Pflege des Krankenhauses. Alle 5 Patienten waren Frauen; ihr Alter lag zwisehen 55' "und 75 Jahren, mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahrjn.
Bei den 60 Patienten, die aktives CSA erhielten, traten folgende akute Herzanfälle auf:
1. Myokardinfarkt (tödlich) = 3 Fälle
2. Myokardinfarkt (nicht tödlich) = 0 Fälle
3. Akute Koronarinsuffizienz .
(terminal) = 1 Fall
4. Myokardischämie = 0 Fälle
2 der tödlichen Myokardinfarkte traten bei Männern (68 und 77 Jahre alt) auf, der dritte bei einer Frau (65 Jahre alt). ·
Beim ersten Patienten mit tödlichem Myokardinfarkt, bei dem eine Autopsie vorgenommen wurde, war das CSA zwei Monate vor dem iod abgesetzt'worden. Der zweite Patient in dieser Kategorie hatte CSA ein Jahr lang mit Unterbrechungen genommen, dann war es ein Jahr vor dem Tod abgesetzt worden. Die dritte Pa-
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tientin mit tödlichein Myokardinfarkt litt an persistierenden Hochdruck, der häufig nur schwer oder gar nicht kontrolliert werden konnte. Die Patientin, die an terminaler Koronarinsuffizienz und dekompensierter Herzinsuffizienz starb, hatte diese terminalen. Komplikationen als ilolge einer massiven cerebrovaskulären Blutung bei chronischem Herzflimmern und Herzflattern. Die 3 Patienten hatten eine Krankengeschichte mit Angina pectoris.
Einige Patienten in der mit CSA behandelten Gruppe mußten häufige, kurze Unterbechungen in der CSA-Medikation in Kauf nehmen, sei es wegen Liefers'chwierigkeiten des Medikamentes, wegen gelegentlicher "Influenza"-Infektionen im Atmungs- und Verdauungstrakt, oder durch Verdauungsstörungen, hervorgerufen durch Nahrung. Die Unterbrechungen waren von kurzer' Dauer, zwischen einigen Tagen bis höchstens einige Wochen.
Bis jetzt sind bei den 60 mit CSA behandelten Patienten, außer den oben genannten 4 Patienten' keine neuen Herzanfälle mehr aufgetreten. Genau genommen repräsentieren 2 dieser 4 Patient ten keine Fälle des Versagens von CSA in der Verhinderung eines akuten Herzanfalles, da bei dem einen Anfall (tödlicher Myokardinfarkt beim 77Jährigen Mann) der Patient das CSA ein Jahr vor seinem Tod abgesetzt hatte, bei dem zweiten Pail der Patient tatsächlich an einer massiven cerebrovaskulären Blutung starb, bei welcher das Herzversagen als terminal© Komplikation auftrat. .
Eine weitere Patientin in dieser Gruppe starb. Die Autopsie bei der. 62jährigen offenbarte ein bösartiges, cerebrales Astrozytom. Die Patientin zeigte bereits cerebrale Symptome, als die Therapie mit CSA begann, zuvor waren 2 Einweisungen in das Krankenhaus zum Zwecke cerebraler und allgemeiner neurologischen Untersuchungen erfolgt. Diese deckten das Vorliegen cerebraler läsionen nicht auf, sie wurden plötzlich bei einer Operation vor dem Tod und bei der Autopsie nachgewiesen.
- 25 -
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2037Ö42
Unter den 60 Kontroll-Patienten traten insgesamt 29 Herzanfälle, während der 3jährigen Beobachtungsperiode auf, im Gegensatz zu nur 4' Herzanfällen bei der Vergleichs-Patientengruppe, die täglich orale Dosen eines "aktiven" Präparates von Chondroitinsulfat A erhielt.
Das erfindungsgemäße Arzneimittel wird vorzugsweise zur oralen Verabreichung konfektioniert, wobei dem Wirkstoff die üblichen pharmazeutischen Exzipienten und Träger zugesetzt sind.
Herstellung von "aktivem" CSA
Ein Ausgangsmaterial zur Herstellung von "aktivem" Chondroitinsulfat A ist Rinder-Trachea. Das Material wird aus dem Schlachthaus erhalten, möglichst bald nach dem Schlachten der Tiere. Es wird bis zur Verarbeitung gefroren. Bei der Verarbeitung wird es vom Gewebe befreit und fein gemahlen. Das gemahlene Material wird mit 5 Teilen Aceton entfettet. In 2 Extraktionen wird der Fettgehalt auf etwa 1 # oder weniger gesenkt. Das entfettete Material wird getrocknet und erneut gemahlen. In einem Gehalt von 5 $> wird das Material in einem Oji-M-Calciumacetat-Puffer suspendiert, der 1 i<> Papain enthält und 0,005 M an Cysteinhydrochlorid und 0,005 M an Dinatrium-lthylendiaminotetraacetat (Versen) ist. Die letztgenannten Komponenten dienen als Enzymaktivatoren. Die Mischung wird unter leichtem Rühren 24 bis 30 Stunden bei 62° 0+30C inkubiert. Die Trachea wird zu etwa 85 bis 95 % gelöst. Der Überstand wird dekantiert und mit dem doppelten Volumen Aceton versetzt. Der Acetonüberstand wird abgetrennt, der verbleibende niederschlag wird in physiologischer Kochsalzlösung in einer Konzentration von 3 bis 5 $> gelöst. Diese lösung wird Tinter ständigem Rühren in Portionen zu 2 bis 5 ml mit gesättigter Kaiiumpermanganatlösung versetzt, wobei vor jeder neuen
- 26 109846/1812
CMQiNAL INSPECTED
Zugabe vollständige Entfärbung abgewartet wird. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials können '' zwischen 50 und 200 ml Kaliumpermanganatlösung pro 6 Pfund Ausgangsmaterial erforderlich sein. Sobald die Entfärbungszeit länger als 5 Minuten dauert, wird kein weiteres Permanganat mehr zugegeben. Man läßt die Lösung hierauf über Nacht stehen, damit die Flokkulation des Mangandioxyds erfolgen kann und Reaktionen bis zur Vollständigkeit ablaufen können. Das Mangandioxyd wird durch Zentrifugatlon oder Filtration durch grobes Filterpapier abgetrennt. Der·Mangandioxyd-Kuchen wird.mit physiologischer Kochsalzlösung gewaschen. In einigen Fällen wird die Zugabe einer geringen Menge Formaldehyd oder Methanol zu einer Flokkulation" von Mangandioxyd führen. Die vereinigten Überstände werden mit einem Volumenteil Aceton versetzt, es bildet sich ein öliger Niederschlag, der nach Dekantieren abgetrennt v/ird. Der Niederschlag wird vom Lösungsmittel befreit oder in möglichst wenig V/asser gelöst und das Endprodukt durch Lyophilisation der Lösung erhalten. Die Papierchromatographie zeigt, daß das Produkt im wesentlichen aus reinem Chondroitinsulfat A besteht. Die Infrarot-Spektrophotometrie des Produktes zeigt die für Chondroitinsulfat A typische Absorptionskurve. Die Bestimmung der optischen Drehung ergibt V/erte von (a)jj = -24°» der Stickstoffgehalt liegt bei 3,3 #.
Die Herstellung von "aktivem" CSC
Ein Ausgangsmaterial zur Herstellung von "aktivem" Chondroitinsulfat C sind Haifischknorpel. Dieses Material wird in trockener Form gemahlen und mit 3 bis 5 Teilen Aceton entfettet. Eine Extraktion ist im allgemeinen ausreichend. Die extrahierten H.aifischknorpel werden weiterbehandelt, wie es oben für getrocknete Rinder-Trachea im Anschluß an die Entfettungsstufe beschrieben wurde.
- 27 109846/1812

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE ' -η
1.) Arzneimittel zur Verhinderung des Auftretens atherosklerotischer Läeionen durch Förderung der Ausbildung des KoI-lateralkreislaufes in Herzregionen, die durch die Äste der Koronararterien versorgt v/erden, und zur Verhinderung des Auftretens von Herzanfällen, einschließlich Myokardinfarkten, akuter Koronarinsuffizienz und akuter Myokardischämie bei Menschen mit ischämischer Herzschwäche, gekennzeichnet durch einen Gehalt einer wirksamen Menge an "aktivem" Chondrotinsulfat A, "aktivem" Chondroitinsulfat C oder Mischungen davon, wobei die genannte Aktivitat an der Verlängerung der Plasma-Thrombus-Bildungszeit 6 bis 12 Stunden nach Applikation bei Kaninchen nach der Chandler-Ösen-Methode festgestellt wird.
2.) Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Menge an aktivem Chondroitinsulfat zwischen etwa 0,5 und 10 g in der täglich applizierten Dosis beträgt.
3.) Verfahren zur Herstellung des Wirkstoffes des Arzneimittels gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial zerkleinert und entfettet, dann in einem, | eine Protease und eine SH-gruppenhaltige Substanz enthaltenden Puffer bei erhöhter Temperatur inkubiert,'der Überstand mit Aceton versetzt und der erhaltene Niederschlag in physiologischer Salzlösung gelöst und bis zur bleibenden Entfärbung mit Permanganat behandelt, MnO2 abgetrennt und das gewünschte Produkt aus der lösung mit Aceton gefällt wird. ·
4.) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial Rinder-Trachea oder Haifisch-Knorpel verwendet wird.
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2037S42
5.) Verfahren nach Anspruch 3 oder 4t dadurch gekennzeichnet, daß ein Oji-M-Calciumacetat-Puffer, der 1 $ Papain ent- \ hält und 0,005 M an Cystein und 0,005 M an Äthylendiaininotetraacetat ist, verwendet wird.
6.) Verfahren nach Anspruch 3 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Temperatur zwischen 59 und 650C inkubiert wird.
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DE19702037942 1970-04-15 1970-07-30 Arzneimittel enthaltend ein "aktives" Chondroitinsulfat als Wirkstoff zur Verhinderung des Auftretens atherosklerotischer Läsionen und zur Verhinderung des Auftretens von Herzanfällen Expired DE2037942C2 (de)

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