DE2036591B - Automatische Ballenladeeinrichtung - Google Patents
Automatische BallenladeeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine automatische Ballen ladeeinrichtung, bei der die B allen durch eine zangen
artige Einrichtung, die am vorderen Ende eines an Schlepper montierten Auslegers befestigt ist, an
Boden ergriffen und durch Schwenken des Ausleger über Kopf in einer vertikalen Ebene verladen werden
Solche Einrichtungen dienen dazu, Stroh- bzw Heuballen vom Boden aufzusammeln und auf eine:
Anhänger zu verladen.
Es sind bereits Ballenladeeinrichtungen bekann bei denen die auf dem Boden liegenden Ballen m
einer Vorrichtung in Eingriff kommen, die sie au; richtet und einer Transporteinrichtung, wie z. I
einem Förderband oder einer Zahnkette, zuführt, vo der sie auf den Sammelwagen befördert werden (frar
n g
5 Wieaus de
nut ubbc^n„
anschluß vom
Rutsche? auf ger 8, z.B. Das M
ZWe1 ^ 10, wobei zur
der bekannten
Patentschrift 1 543 918, französische Patentschrift 1409.501, USA.-Patentschrift 3 096 868).
Dabei werden jedoch die Ballen sehr leicht beschadigt, da sie praktisch immer eine gewisse Strecke
über den Boden gezerrt werden, und auch das Anheben einen beträchtlichen Kraftaufwand erfordert;
außerdem wird auf Grund der Konstruktion eine feste Förderhöhe vorgegeben, die nicht dem Anhanger
angepaßt werden kann. Weiterhin ist eine Ballenfadeeinrichtung
der oben angegebenen Gattung be- χο kannt, bei der die Ballen von der Schwenkvornchtung
direkt auf dem Transportwagen abgesetzt werden (schweizerische Patentschrift 378 580). Dabei muß
jedoch der Schwenkarm der Maschine vom Schlep-Verführer bedient werden, da nur das öffnen und
Schließen der Greifarme automatisch erfolgt; weiterhin müssen die Ballen bereits vor der Aufnahme
durch die Maschine ausgerichtet werden und außerdem sind auf Grund der Konstruktion die Schwenk- in
arme so lang, daß die Ballen über den Kopf des 20 auf Rader.
Schlepperführers befördert werden müssen so daß 1Vf
dieser einen sehr unangenehmen Arbeitsplatz hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ballenladeeinrichtung der oben beschriebenen Gattung
zu schaffen, bei der die Ballen mit einer 25 18 ^
Schwenkbewegung von relativ geringem Radius vom Platten Boden abgehoben und dann nicht direkt auf dem
Transportwagen, sondern auf einer nachgeschalteter. Ballenfördervorrichtung abgesetzt werden, wobei das g^
Greifen, Anheben und Hochschieben der ausgench- 30 auch
teien Ballen vollautomatisch erfolgen soil. J
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine der Schwenkvorrichtung nachgeschaltete
Ballenfördervorrichtung zur Weiterbeförderung derBallen in den Sammelwagen vorgesehen ist, wobei
die Schwenkvorrichtung und die Ballenfördervornchtung so mit einem hydraulischen Zylinder verbunden
sind, daß sie durch einen einzigen Hub seiner KoI-benstange in entgegengesetzte Richtungen geschwenkt
ederFigurenzu
drücke »oben«, »unten«^usw. ^^JJBezeichnungen
verstehen und «nsbemtom ^ ^ ? aQgege.
»νοπκ-, «n«: m a Maschine auszulegen,
benen Bewegungsncntung α ^ ^
WdF*j^^ d
M g
g α ^ ^ m
^ eInäße Maschine in der
bekannten Dreipunktgekuppelt und wird J^ 9 der Reihe
^eX Baiien b entlanggeführt
d Maschine der Reihe nach und über die gekrümmte
Traktor gezogenen Anhan- * fd
erfaden.
■ weseiltlichen aus
^ pig 2 nur eine
dargestellten Weise
Zapfen d
Zylinder 14
16 ist in 17 an
16 ist in 17 an
iden platten 10 gelagerten
J' *£doppeltwirkender hydraulischer
em ™PP ^6 Kolbenstange
Platte g|
diesen Hebel 18
diesen Hebel 18
um einen ^nfallsm
%ΐΐ einer bevorzugten Ausführungsform der Er- ebenes^^S
findung weist die Ballenladeeinrichtung Leitelemente Zapfen
auf, um die auf dem Boden liegenden Ballen fur den
Zugriff der Schwenkvorrichtung auszurichten. i d Efid ielten Vorteile
ppe hy
PP ^6 Kolbenstange
^Γ zweiarmigen Hebels
einen zwischen den
M drehbar ist. Über Zylinder 14 in einem ^f g^ J dlten) Kolbens
^^..^^die^allenschwenkvorrichtung als
g^hzert^ so™d^ngSVOrrichtung der Maschine,
h ^ Ballenlorderun&» ^allenförderVor-
^2 SenSeber 24, bestehend
^^ Rückseite eine , unten ^ zwei
S den Rahmen 26 geführ- ^ ^1ind jeweils das obere Ende
ten Zapfen 29 und Jl s ] zweiarmigen Hebels 34
emes Lenke s 32^ und^ em ^^ ^ fl h
imteret 10 lagerten Zap-
Hebd 34 um einen
nchtung umtalit^
f\emem Rahmen
f\emem Rahmen
Zap Zapfen 38 und 31
Zapten JO^αηα λ»
d Zf 36 un
Zapten JO^αηα λ»
d Zf 36 un
L dem Abstand zwischen den
i, uiu «te α« . ~-e 7--- -. 36 d 29 und auch der Abstand zwischen
igriff der Schwenkvorrichtung auszurichten. T^FJhX find 38 deicht dem Abstand zwischen
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen 45 den Zapfen 36 und 38 gU»c hQsümmm diese vier
insbesondere darin, daß sich der Fahrer nur auf die den Zapfen 29 una«. w . .„,.
Steuerung des Schleppers zu konzentrieren braucht, daß er weder durch die Bewegung der relativ kurzen
Arme der Schwenkvorrichtung noch durch Dreck- und Staubteilchen gestört wird, und daß die Abladehöhe
der Maschine der Höhe des Anhängers bzw. der wachsenden Höhe des Ballenstapels auf dem
AnViänner aneeoaßt werden kann. Da außerdem die
SÄ Allen bei der Beförderung auf der Jf ^^S^rRal^nsir^Tricht der Nei-Maschine
immer kurzzeitig gestoppt wird, können sie 55 isL Dw^gungaes ^ beschriebene Ge-
auch mit der Hand abgenommen werden. _ ^ ^ ^ f^ d;™amm schwingt innerhalb eines sich
längs der Förderbahn 40 hinziehenden Schlitzes; «.
Z;8beiden Seiten dieses Schlips sindI amg untere
60 Fnde der Förderbahn zwei kleinere Schlitze 5ü vor 60 Ende der rora ^ Haken3() aufnehmen, wenn die
ung 22 bis zu ihrer niedrigsten heruntergeschwenkt wird. Das
der Bahn 40 ist in 52 durch
bestimmen di
derι Zapfen 29 xmü £ dnes in emer senk-
Drehpunkte die OeienKp Geienkparallelo-
rechten Ebene sch*^ f u wahrend sei-
zwischen den Drehpunkten parallel bleiben wird. Die
ΐ£ΐ außerdem eine geneigte
umia. die „^ Süm_
«toRahmengestell verbunden
u ticht der Nei-
uch mit der Hand abgenommen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung urt in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden nahe, beschrieben.
Es zeigt . .
Fig. 1 eine schematische Draufsicht der nut emem
SffisSrMaschine mit größerem
einen Schnitt durch die Maschine längs der S5
^5SÄL Hydraulik der^ne.
In der nachstehenden Beschreibung, sind die Ausgung
der
56, die an sie
B.
Stellen des hinteren Ständers 44 befestigt werden können.
Der freie Arm des Hebels 34 ist über eine Koppel 58 mit dem freien Arm eines zweiarmigen Hebels 18
in 59 verbunden.
Die allgemein mit 60 bezeichnete Ballenschwenkvorrichtung umfaßt zwei parallele Arme 62, deren
hintere Enden jeweils über einen Drehzapfen 64 mit der entsprechenden Platte 10 und deren vordere
Enden an je einem zusätzlichen Arm 68 angelenkt sind, welche die allgemein mit 70 bezeichnete Ballengreifvorrichtung
tragen. Die Arme 62 sind durch eine Querstange 66 steif miteinander verbunden. Diese
Querstange weist einen kurzen Arm 72 auf, der im Punkt 73 an eine Koppel 74 angelenkt ist, die den
Arm 72 im Punkt 59 mit dem zweiarmigen Hebel 18 verbindet.
Infolge dieser Verbindung der beiden Vorrichtungen 22 und 60 untereinander und mit dem hydraulischen
Zylinder 14, wird der Ausdehnungshub der Kolbenstange 16 des Zylinders 14 die Ballenfördervorrichtung
22 im Uhrzeigersinne nach vorwärts bis zu ihrer untersten Lage in der Nähe des Vorderendes
der Bahn 40 schwenken, und gleichzeitig die Ballen-Schwenkvorrichtung 60, dem Uhrzeigersinne entgegen,
vom Boden in einer kreisbogenförmigen Bahn nach hinten bewegen, um einen von der Greifvorrichtung
festgehaltenen Ballen b auf die Bahn 40 hinter dem Schieber 24 abzuladen. Selbstverständlich wird
der Rückhub dieses Zylinders die entgegengesetzt gerichtete Bewegung beider Vorrichtungen hervorrufen.
Über das freie Vorderende jedes der beiden zusätzlichen Arme 68 erstrecken sich die schon erwähnten
Ballengreifer 70. Jeder arbeitet in einer waagerechten Ebene und besteht im wesentlichen aus einem Gelenkparallelogramm
und einer Greifscheibe 78. Eine der kürzeren Seiten eines jeden Parallelogramms besteht
aus dem Vorderende des entsprechenden zusätzlichen Arms 68. die gegenüberliegende kurze Seite aus dem
Stiel 76 der Greifscheibe 78. Eine der die kurzen Seiten verbinden langen Seiten besteht aus einer Stange
80, die andere aus einer dreieckigen Platte 82. Von ihren Eckpunkten sind zwei jeweils mit dem Stiel 76
und dem Arm 68 verbunden. Der dritte Eckpunkt 84 ist an die Kolbenstange 86 eines doppelwirkenden
hydraulischen Zylinders 88 angelenkt, wobei dieser Zylinder im Punkt 90 mit einem Ansatz 92 des Armes
68 drehbar verbunden ist Dank dieser Anordnung arbeiten die Platten 82 wie drehbar in den Armen 68
gelagerte Winkelhebel, wobei der Ausdehnungshub der Zylinder 88 beide Greifscheiben 78 einander
nähern wird. Auf diese Weise wird durch den Auswärtshub der Kolbenstangen 86 ein zwischen die
Greifscheiben gelangter Ballen wie zwischen zwei Handflächen ergriffen und beim Rückwärtshub derselben
wiedsr losgelassen. Während dieser Bewegung bleiben die Greifscheiben 78 immer zueinander parallel.
Die zusätzlichen Arme 68 sind gegenüber den Armen 62 bis zu einem gewissen Grad um die Zapfen
63 frei schwenkbar. Diese Schwenkbarkeit ist nach oben hin durch einen (nicht dargestellten) Anschlag
und nach unten hin von einem Ansatz 94 beschränkt. Eine zwischen den Ansätzen 94 der Arme
62 und dem Ende des Ansatzes 94 angeordnete Schraubfeder 96 drückt die zusätzlichen Anne nach
unten, damit diese besser den Unebenheiten des Bodens folgen können.
Jeder zusätzliche Arm ruht über eine Stütze 100 in einer passenden (nicht dargestellten) Ausnehmung,
die in unterhalb der Schwenkvorrichtung angebrachten Leitelementen 102, bzw. 103 vorgesehen ist. In
der dargestellten Ausführung ist jedes Leitelement frei um je einen in der Platte 10 gelagerten Zapfen
104 schwenkbar, obwohl es auch eine unmittelbare Verlängerung des entsprechenden zusätzlichen Armes
68 bilden könnte. Die Leitelemente gleiten auf einem
ίο Schleifschuh 106 und folgen, zusammen mit der über
ihnen liegenden Schwenkvorrichtung 60, den Unebenheiten des Bodens. Diese Leitelemente dienen zur
Einführung der während der Fahrt begegnenden Ballen zwischen die Arme der Schwenkvorrichtung.
Um auch die mit ihrer Längsachse quer zur Fahrtrichtung liegenden Ballen auszurichten, wird das
näher zum Traktor 4 liegende Leitelement 102 (Fig. 1) langer gestaltet als das Leitelement 103, und
sein Vorderende ist mit Zähnen versehen. Das Ende des Leitelements 103 ist nach außen gebogen. Die
Zähne 108 greifen in jeden quer zur Fahrtrichtung liegenden Ballen b, bevor er auch mit dem Ende des
Elements 103 in Berührung kommt, und drehen ihn in die Längsrichtung wie in den in F i g. 1 gestrichelt
dargestellten Umrissen, bis er dann endlich von den Zähnen losgelassen wird und zwischen die Leitelemente
gelangt. Während ihrer Fahrt bleibt die Maschine untätig, bis die Tastscheibe 110 eines zweiarmigen
Hebels 112, welche auf der Stirnfläche des Maschinengestells zwischen den Armen 62 aufgestellt ist,
gegen einen Ballen b stößt. Dies verursacht die Drehung des Hebels 112 um seinen Drehzapfen 113. Der
freie Arm des Hebels 112 ist über eine Koppel 114
mit einem Hebel 116 eines Steuerventils 118 verbunden.
Dieses Ventil steuert die hydraulischen Zylinder 14 und 88.
Die Hydraulik der Maschine ist im Schaubild der Fig. 4 dargestellt. Eine Ölpumpe 120 wird vom
Traktor über die Zapfwelle 122 angetrieben. Ihre Saugseite ist über die Leitung 124 mit dem Ölbehälter
126 verbunden, ihre Vorderseite ist über die Leitung 128 mit dem Steuerventil 118 verbunden. Mit dem
Hebel 116 in seiner mittleren oder Ruhelage A, verbindet das Ventil 118 die Leitung 128 mit der Rückflußleitungl30,
die das Öl in den Behälter 126 zurückleitet ohne in den Zylindern Arbeit geleistet zu
haben.
Stößt die Scheibe 110 gegen einen Ballen b, so wird der Hebel 112 im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt
113 gedreht, und dadurch verschiebt sich der ihm angelenkte Steuerhebel 116 in die Stellung B. In
dieser Hebelstellung verbindet das Steuerventil 118 die Leitung 128 mit einer Leitung 132, welche die
Druckflüssigkeit in die hintere Kammer der drei Zylinder 14 und 88 führt, und gleichzeitig verbindet
das Ventil die Rückflußleitung 130 mit einer in die vordere Kammer dieser Zyinder mündenden Leitung.
Folglich verschieben sich die Kolbenstangen 16 und 86 nach vorne. Da die Zylinder 88 weniger
Widerstand seitens der mit ihnen verbundenen Maschinenelemente antreffen als der Zylinder 14 und
hauptsächlich weil die Summe ihrer Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Zylinder 14, wird
die Kolbenstange des letzteren viel langsamer ausfah-
reu und daher eine Aufwärtsschwenkung der
Schwenk-Vorrichtung 22 und eine Drehung im entgegengesetzten Sinne der Förder-Vorrichtung 60 erst
nachdem der Ballen durch die Scheiben 78 fest erfaßt
worden ist und erst nachdem der wachsende Widerstand des Ballens gegen den Druck der Scheiben 78
das weitere Ausfahren der Kolben der Zylinder 88 verhindert, verursachen. Nach diesem Zeitpunkt wird
die Pumpe 122 nur noch in den Zylinder 14 fördern, und deshalb wird der Schieber 24 schnell bis zum
unteren Ende der Bahn 40 rücken. Dank ihrer relativen Drehungsfreiheit gegenüber den Armen 62 werden
die zusätzlichen Arme um ihre Zapfen 63 weiter nach hinten schwingen, sogar nachdem die Arme 62
die obere Grenze ihrer Drehung erreicht haben. Folglich wird die Stirnseite des Ballens b über und hinter
dem Schieber 24 zu liegen kommen.
Eine Stange 136, die in einer Scheibe 138 endet, ist auch an den Steuerhebel 116 angelenkt und verschiebt
letzteren in die Stellung C des Ventils 118 wenn der Hebel 18 die Scheibe 138 am Ende seiner
Drehung eindrückt. In dieser Stellung des Steuerhebels bleibt die Förderleitung 128 mit der Leitung
134 und die Leitung 132 mit der Rückleitung 130 verbunden. Infolge der oben angegebenen Gründe
ziehen sich die Kolbenstangen 86 schneller zurück,
und folglich werden die Greiferscheiben 78 den Ballen hinter dem Schieber 24 fallen lassen und erst
nachträglich wird die sich zurückziehende Kolbenstange 16 die Vorrichtung 60 auf die Leitelemente
102 und 103 zurückschwenken und gleichzeitig wird der Ballen b durch den Schieber 24 auf der Bahn 40
emporgeschoben und auf die schon erwähnte Rutsche 7 befördert. Auf dieser wird der Ballen durch
die sukzessiv nachfolgenden Ballen weitergeschoben
ίο bis er endlich auf die Plattform 8 abgeladen wird.
Ein Zurückgleiten der Ballen von der Rutsche 7 auf die Bahn 40 wird durch die über den Boden der
Rutsche 7 herausragenden Schaufeln 140 eines Schaufelrades verhindert. Durch bekannte Maßnähme,
wie z. B. durch eine Sperrvorrichtung, wird eine Rückdrehung des Schaufelrades durch das Gewicht
der Ballen verhindert.
Der Steuerhebel 116 wird in die Ruhestellung Λ des
Ventils 118 durch den unteren Arm des Hebels 34 versetzt, wenn die Vorrichtung 22 ihre Ruhestellung
erreicht hat, in der sie verharrt, bis der Hebel 112 durch einen weiteren Ballen betätigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209542/257
Claims (10)
1. Automatische Ballenladeeinrichtung, bei der die Ballen durch eine zangenartige Einrichtung,
die am vorderen Ende eines am Schlepper montierten Auslegers befestigt ist, am Boden ergriffen
und durch Schwenken des Auslegers über Kopf in einer vertikalen Ebene verladen werden, gekennzeichnet durch eine der Schwenk-
vorrichtung (60) nachgeschaltete Ballenfördervorrichtung (22) zur Weiterbeförderung der Ballen
(6) in den Sammelwagen (8), wobei die Schwenkvorrichtung (60) und die Ballenfördervorrichtung
(22) so mit einem hydraulischen Zylinder (14) verbunden sind, daß sie durch einen
einzigen Hub seiner Kolbenstange (16) in entgegengesetzte Richtungen geschwenkt werden.
2. Automatische Ballenladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
Leitelemente (102,103) aufweist, um die auf dem Boden liegenden Ballen für den Zugriff der
Schwenkvorrichtung (60) auszurichten.
3. Automatische Ballenladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Schwenkvorrichtung (60) nachgeschaltete Fördervorrichtung (22) aus einer
über dem Gestell (10) montierten Förderbahn (40) und aus einem Ballenschieber (24) besteht,
der mit einem auf dem Gestell drehbaren Gelenk-Parallelogramm (32, 34) verbunden ist, um über
die gesamte Länge der Förderbahn (40) verschiebbar zu sein.
4. Automatische Ballenladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkvorrichtung (60) aus zwei starr untereinander verbundenen, auf dem Gestell in vertikaler
Ebene schwenkbaren Armen (62), je einem an dem freien Ende jedes Armes (62) angelenkten
zusätzlichen Arm (68), der gegenüber dem Arm (62) beschränkt schwenkbar ist, und am freien
Ende eines jeden zusätzlichen Armes (68) angebrachten Greifvorrichtungen (70) besteht, die in
einer waagerechten Ebene schwenkbar sind, um einen Ballen, der sich innerhalb der Schwenkvorrichtung
(60) befindet, ergreifen bzw. loslassen zu können.
5. Automatische Ballenladeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Greifvorrichtung (70) aus einer Greifscheibe (78) und aus einem in einer waagerechten Ebene beweglichen
Gelenkparallelogramm besteht, das die Greifscheibe mit dem freien Ende des zusätzlichen
Arms (68) verbindet, wobei jedes Parallelogramm von einem doppelt wirkenden hydraulischen
Zylinder (88) so betätigt wird, daß die Greifscheiben sich einander nähern oder voneinander
entfernen, um die dazwischen liegenden Ballen zu ergreifen oder loszulassen.
6. Automatische Ballenladeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitvorrichtung für die Ballen aus parallelen, sich in Fahrtrichtung erstreckenden Leitelementen besteht,
die am Gestell frei schwenkbar unterhalb der Arme (62, 68) der Schwenkvorrichtung angebracht
sind, wobei das schlepperseitige Leitelement (102) langer als das dem Schlepper abgewandte
Leitelement (103) und an seinem Ende mit Zähnen (108) versehen ist, um jeden quer zur
Fahrtrichtung der Maschine liegenden Ballen zu erfassen und ihn so auszurichten, daß seine
Längsachse parallel zur Fahrtrichtung der Maschine liegt.
7. Automatische Ballenladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die drei doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder (14, 88) durch ein Steuerventil
(118) parallel geschaltet sind, und daß die Summe der Kolbenflächen der Zylinder (88) viel kleiner
als die Kolbenfläche des hydraulischen Schwenk-Zylinders (14) für die; Schwenkvorrichtung (60)
und die Fördervorrichtung (22) ist.
8. Automatische Ballenladeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuerventil (118) so an einem Anschlag mit Tastscheibe (110) und Hebel (112) angelenkt ist, daß
der Kontakt des Anschlags mit einem in die Schwenkvorrichtung (60) gelangten Ballen (b)
den Expansionshub der drei Zylinderkolben auslöst, wobei der Expansionshub der Zylinder (88)
das Erfassen des Ballens (6) durch die Greifscheiben (78) und der Expansionshub des Zylinders
(14) das Hochschwenken des Ballens bis hinter den Schieber (24) bewirkt.
9. Automatische Ballenladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (118) mit einem weiteren Anschlag mit einer Stange (136) und
einer Scheibe (138) verbunden ist, der über den Hebel (18) bei Beendigung des Expansionshubes
des Zylindes (14) das Ventil so steuert, daß es den Rückwärtshub aller drei Zylinder und damit
das Abgeben des Ballens (b) auf die Förderbahn (40), das Zurückfahren der Schwenkvorrichtung
(60) in ihre Ausgangsstellung, und den Transport des Ballens von der Förderbahn (40) auf eine
zum Transportwagen führende Rutsche (7) bewirkt.
10. Automatische Ballenladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Schenkel des Hebels (34) an einem Steuerhebel (116) für das Ventil (118)
anliegt, welches am Ende des Rückwärtshubes so durch den Hebel (34) geschwenkt wird, daß das
Ventil die Zylinder (14, 88) in ihre Ausgangslage steuert.
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