[go: up one dir, main page]

DE3853069T2 - Ballensammler. - Google Patents

Ballensammler.

Info

Publication number
DE3853069T2
DE3853069T2 DE3853069T DE3853069T DE3853069T2 DE 3853069 T2 DE3853069 T2 DE 3853069T2 DE 3853069 T DE3853069 T DE 3853069T DE 3853069 T DE3853069 T DE 3853069T DE 3853069 T2 DE3853069 T2 DE 3853069T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bale
bales
collector
transfer device
rest position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3853069T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3853069D1 (de
Inventor
Busscher Cyriel R J De
Willy R E Dekeyser
Freddy A Hindryckx
Gerard O Jacobs
Adrianus Naaktgeboren
Den Bossche Bart Van
Eecke Roger H Van
Dirk A R Vandamme
Rene A Vandecandelaere
Gery G R Verweirder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Belgium NV
Original Assignee
Ford New Holland NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford New Holland NV filed Critical Ford New Holland NV
Application granted granted Critical
Publication of DE3853069D1 publication Critical patent/DE3853069D1/de
Publication of DE3853069T2 publication Critical patent/DE3853069T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D85/00Arrangements for making or setting stacks
    • A01D85/005Forming groups of bales, e.g. bale sledges
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/08Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D85/00Arrangements for making or setting stacks
    • A01D85/005Forming groups of bales, e.g. bale sledges
    • A01D2085/007Machines directly attached to a baler

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf landwirtschaftliche Ballensammler, die Geräte sind, die hinter fahrbaren landwirtschaftlichen Erntematerial-Ballenpressen während deren Ballenpreßbetrieb geschleppt werden und die betreibbar sind, um eine Anzahl von Ballen Seite an Seite zu sammeln und dann das vorgegebene Paket von Ballen auf den Boden abzuwerfen oder zu entladen, damit diese Ballen nachfolgend aufgenommen und an eine andere Stelle transportiert werden können.
  • Die Erfindung wurde im Hinblick auf die sogenannten mittelgroßen Ballen entwickelt, die Abmessungen in der Größenordnung von 0,6 m x 0,9 m X 1,2 m bis 2,4 m haben und 300 bis 600 kg wiegen. Es ist jedoch aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen verständlich, daß die Erfindung nicht auf Ballensammler für Ballenpressen beschränkt ist, die mittelgroße Ballen erzeugen, sondern sie kann tatsächlich mit hohem Wirkungsgrad in Verbindung mit sogenannten großen Rechteckballenpressen, die Ballen bis zu 1000 kg erzeugen sowie mit kleinen üblichen Rechteckballenpressen verwendet werden.
  • Landwirtschaftliche Ballenpressen sind allgemein in Gebrauch und werden so betrieben, daß sie Erntematerial, wie z.B. Heu, Stroh und dergleichen aufnehmen und dieses zu Ballen komprimieren, wobei fertiggestellte Ballen mit Draht oder Bindegarn umwickelt werden. Umwickelte Ballen werden periodisch aus der Preßkammer einer Ballenpresse ausgestoßen, während sich die Ballenpresse über das Feld bewegt, und jeder Ballen wird bei seinem Auswurf normalerweise direkt auf den Boden abgegeben.
  • Um den Gesamt-Ballenpreß- und Ballenabtransport-Vorgang wirkungsvoller zu machen, wurde es bereits vorgeschlagen, einen Ballensammler zu schaffen, der so angeordnet ist, daß er aufeinanderfolgende Ballen bei ihrem Auswurf von einer Ballenpresse aufnimmt und diese Ballen in Form einer Gruppe oder eines Paketes sammelt und dann das Paket auf den Boden abgibt. Einige wenige Beispiele bekannter Ballensammler sind in der US-A-3 272 352, der US-A-4 310 275, der US-A-4 215 964 und der FR-A-1 471 621 beschrieben.
  • Die US-A-3 272 352 beschreibt einen Ballensammler, der automatisch Ballen zu vorgegebenen Paketen sammelt und die Pakete dann automatisch abgibt. Bei dieser Anordnung besteht jedes Paket aus Ballen, die Seite an Seite auf ihren Enden stehen. Der Abwurf eines Paketes von Ballen wird dadurch erreicht, daß das Gewicht des Paketes verwendet wird, um den Boden des Ballensammlers zu neigen. Auf diese Weise gleiten die Ballen in aufeinanderfolgenden Reihen herunter, während sich die Maschine vorwärtsbewegt, und sie werden schindelförmig auf dem Boden abgelegt. Die Art und Weise, in der die Ballen auf dem Boden abgelegt werden, macht jedoch das nachfolgende Aufsammeln der Pakete von Ballen mit Hilfe mechanischer Einrichtungen schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
  • Der vorstehend erwähnte Ballensammler wird in Verbindung mit einer konventionellen Ballenpresse verwendet, die kleine Rechteckballen erzeugt und eine Preßkammer aufweist, die allgemein auf einer Seite der Maschine angeordnet ist. Die Ladefläche, auf der die Ballen gesammelt werden, ist in versetzter Beziehung zu einer Seite der Preßkammer hin angeordnet, dennoch hat dieser Ballensammler eine Breite, die sich über beide gegenüberliegende Seiten der Ballenpresse bei Betrachtung in Längsrichtung hinaus erstreckt.
  • Ein ähnlicher Ballensammler für eine Ballenpresse mit einer Preßkammer allgemein auf einer Seite der Maschine ist in der US-A-4 310 275 beschrieben. Im Betrieb dieser Anordnung werden Ballen paarweise auf einem Ballenaufnahmetisch aufgenommen, der allgemein mit der Preßkammer ausgerichtet ist und der schwenkbar auf dem Rahmen der Maschine für eine Bewegung in eine Ballenüberführungsposition befestigt ist, um aufeinanderfolgende Ballen auf eine Ladefläche zu bringen, die wiederum in einer allgemein versetzten Beziehung zu einer Seite der Preßkammer hin angeordnet ist.
  • Bei den Anordnungen gemäß den US-A-3 272 352 und US-A-4 310 275 ist die vorgegebene Breite des Gerätes nicht in wirkungsvoller Weise zum Sammeln der maximalen Anzahl von Ballen Seite an Seite ausgenutzt.
  • Die US-A-4 215 964 beschreibt eine andere Form eines Ballensammlers, bei dem der Ballensammler symmetrisch bezüglich der Preßkammer der Ballenpresse angeordnet ist, wobei aus der Preßkammer austretende Ballen zunächst auf einer Seite und auf der gegenüberliegenden Seite des Ballensammlers auf jeweiligen Seitenplattformen angeordnet werden, die schwenkbar sind, um Paare von darauf gesammelten Ballen abzuwerfen. Die Ballen eines Paares von Ballen, die mit diesem Ballensammler gesammelt und abgeworfen werden, werden daher an mit Abstand voneinander angeordneten Stellen auf den Boden abgeworfen, so daß sie kein kompaktes Paket bilden, das für eine nachfolgende mechanische Handhabung geeignet ist.
  • Bei allen den vorstehend beschriebenen Ballensammlern ist die Ladefläche oder der Tisch schwenkbar, um eine geneigte Position zum Entladen der Ballen unter der Schwerkraft auf den Boden einzunehmen. Es ist jedoch aus der FR-A-1 471 621 bekannt, eine feste Ladefläche auf einem Ballensammler vorzusehen. Ein Entladeförderer ist auf dem Boden der Ladefläche vorgesehen und er ist derart betreibbar, daß Ballen in rückwärtiger Richtung abgegeben werden, nachdem eine Heckklappe geöffnet wurde.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Ballensammler zu schaffen, der eine relativ einfache Konstruktion aufweist und dennoch in der Lage ist, ein regelmäßiges Paket von Ballen zu sammeln, unter Einschluß einer maximalen Anzahl von Ballen für eine vorgegebene Breite der Maschine, und der weiterhin in der Lage ist, dieses Paket im wesentlichen als eine einstückige Einheit von dem Ballensammler in einer Weise abzugeben, die für eine nachfolgende mechanisierte Handhabung geeignet ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein landwirtschaftlicher Ballensammler geschaffen, der folgende Teile umfaßt:
  • - eine Ladefläche mit einer vorgegebenen Querbreite, die zum Sammeln einer Vielzahl von Ballen auf dieser Ladefläche ausgebildet ist, wobei die Ladefläche innerhalb der genannten Breite einen Ballenaufnahmeabschnitt einschließt, auf dem Ballen einer nach dem anderen in der Längsrichtung aufgenommen werden,
  • - eine Ballenwendeeinrichtung, die betreibbar ist, um jeden Ballen bei Empfang auf dem Ballenaufnahmeabschnitt der Ladefläche um 90º um eine längsverlaufende Achse zu drehen,
  • - eine Ballenüberführungseinrichtung, die betreibbar ist, um die Ballen in Querrichtung über die Ladefläche zu verschieben und um diese Ballen Seite an Seite auf der Ladefläche zu positionieren, wodurch ein kompaktes Paket hieraus gebildet wird, und
  • - eine Ballenabgabeeinrichtung, die betreibbar ist, um ein auf diese Weise auf der Ladefläche angesammeltes Pakete von Balllen in der allgemein längsverlaufenden Richtung auf den Boden abzugeben,
  • wobei der Ballensammler dadurch gekennzeichnet ist, daß
  • - die Ballenwendeeinrichtung betreibbar ist, um jeden Ballen über die 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite zu wenden, so daß die Ballenwendeeinrichtung zusammen mit der Ballenüberführungseinrichtung betreibbar ist, um ein Paket von Ballen auf der Ladefläche im wesentlichen über deren gesamte Breite zu sammeln, und
  • - die Ballenabgabeeinrichtung über im wesentlichen die volle Breite der Ladefläche betreibbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß der Ballensammler in der Lage ist, ein Paket von Ballen, dessen Breite im wesentlichen der Breite der Ladefläche entspricht, anzusammeln und auf den Boden abzugeben.
  • Die Ballenwendeeinrichtung kann Einrichtungen zum Anheben einer Seite jedes auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche auf genommenen Ballens und Einrichtungen zum Kippen jedes Ballens, während dieser angehoben ist, umfassen, so daß jeder Ballen über die 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite gewendet wird.
  • Ballensammler, die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind, werden nunmehr ausführlicher in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ballensammlers gemäß der Erfindung ist, der bei Befestigung an einer landwirtschaftlichen Ballenpresse gezeigt ist,
  • Fig. 2 eine schematische Rückansicht des Ballensammlers ist und dessen Baugruppen-Konstruktion zeigt. Das Muster der Pakete von Ballen, die mit dem Ballensammler gesammelt und von diesem auf dem Feld abgelegt werden, ist rechts von dieser Figur dargestellt.
  • Fig. 3 Eine schematische Draufsicht der Ballensammlerkombination ist, wie sie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, wobei Teile aus Gründen der Klarheit fortgelassen sind,
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung ist, die die Wechselwirkung der hydraulischen Steuerungen mit den mechanischen Steuerungen des Ballensammlers nach Fig. 1 zeigt,
  • Fig. 5 eine der Fig. 2 ähnliche Rückansicht, jedoch in größerem Maßstab ist, und mit weiteren Einzelheiten die Ballenwendeeinrichtung 110 und die Ballenüberführungseinrichtung 210 des Ballensammlers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • Fig. 6 eine der Fig. 4 ähnliche schematische Darstellung ist, die jedoch eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung zeigt, und
  • Fig. 7 eine abgeänderte Ausführungsform der Ballenwendeeinrichtung 110 gemäß der Erfindung zeigt.
  • Wenn zunächst die Fig. 1 - 3 betrachtet werden, so ist zu erkennen, daß der Ballensammler 1 eine Baugruppen-Konstruktion aufweist und eine Grundbaugruppe 20, eine Verlängerungsbaugruppe 50, eine Ballenabwurf-Baugruppe 301, die Teil eines Ballenabwurf-Mechanismus ist, eine Ballenwendebaugruppe 101 und eine Ballenüberführungsbaugruppe 201 umfaßt.
  • Die Grundbaugruppe 20 umfaßt ein Fahrgestell 21, das mit einem die Ballen aufnehmenden Tisch 23 und zwei auf dem Boden abrollenden schwenkbaren Rädern 22 versehen ist. Der Ballensammler 1 ist an einer teilweise in Fig. 1 der Zeichnungen gezeigten landwirtschaftlichen Ballenpresse 2 über eine Kupplungseinrichtung 10 angehängt oder befestigt, die einerseits einen Ring- oder Ösenbolzen 11, der an dem Fahrgestell 21 befestigt und so angeordnet ist, daß er in eine mit dem Ballenpressen-Fahrgestell verbundene Kupplung 13 eintreten und einen Kupplungsbolzen 14 aufnehmen kann, und andererseits zwei mit Querabstand angeordnete Zugstangen 12 umfaßt, die an gegenüberliegenden Seiten des Ösenbolzens 11 angeordnet sind. Jede Zugstange 12 ist an ihren gegenüberliegenden Enden mit der Ballenpresse 2 und dem Fahrgestell 21 des Ballensammlers über Kugelgelenke 15 verbunden. Bei dieser Form des Schleppens oder der Verbindung kann der Ballensammler einerseits keine Gierbewegung gegenüber der Ballenpresse 2 ausführen, während andererseits eine begrenzte Bewegung in den beiden anderen Hauptrichtungen zugelassen wird. Tatsächlich können sich der Ballensammler 1 und die Ballenpresse 2 relativ zueinander in begrenztem Ausmaß in Längsneigungsrichtung um die Kugelgelenke 15 und den Ösenbolzen 11 bewegen, und zusätzlich ermöglicht die Kupplungseinrichtung 10 eine Bewegung des Ballensammlers 1 und der Ballenpresse 2 relativ zueinander um eine sich in Längsrichtung von vorne nach hinten erstreckende Achse der beiden Bauteile. Die Unmöglichkeit einer Relativbewegung der Ballenpresse 2 und des Ballensammlers 1 zueinander in Gierrichtung erfordert, daß die beiden auf dem Boden abrollenden Räder 22 des Ballensammlers 1 Lenkräder sind, die um allgemein vertikale Achsen verschwenkbar sind. Die vorstehende Anordnung ist erforderlich, um sicherzustellen, daß im Betrieb die aus der Preßkammer 4 der Ballenpresse 2 austretenden Ballen 3 immer an genau derselben Stelle auf dem Ballensammler 1 abgenommen werden, und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Ballenaufnahmeabschnitt dieses Ballensammlers 1 immer richtig mit der Preßkammer 4 ausgerichtet ist.
  • Die Grundbaugruppe 20 haltert die Ballenüberführungsbaugruppe 201, die so betreibbar ist, daß Ballen 3 in Querrichtung auf den Tisch 22 verschoben werden, sowie Ballenabgabeeinrichtungen, die die Ballenabgabebaugruppe 301 einschließen, die betreibbar ist, um Ballen 3 auf dem Boden abzugeben. Die Grundbaugruppe 20 haltert weiterhin die Ballenwendebaugruppe 101, die so betreibbar ist, daß sie jeden auf dem Tisch 23 empfangenen Ballen um 90º um eine längsverlaufende Achse dreht oder wendet. Diese Bauteile werden weiter unten ausführlicher beschrieben.
  • Die Grundbaugruppe 20 des Ballensammlers 1 kann dadurch verlängert werden, daß die Verlängerungsbaugruppe 50 angebracht wird, die schwenkbar bei 51 an dem Fahrgestell 21 der Grundbaugruppe 20 anbringbar ist. Die Verlängerungsbaugruppe 50 umfaßt einen Tisch 53, der zusammen mit dem Haupt-Ballenaufnahmetisch 23 eine Ladefläche 19 für Ballen bildet, die auf dieser Ladefläche im Betrieb gesammelt werden sollen. Weil die Verlängerungsbaugruppe 5 die Breite des Ballensammlers 1 vergrößert, kann diese Breite im wesentlichen auf die Breite der Grundbaugruppe 20 zu Transportzwecken einfach dadurch verringert werden, daß die Verlängerungsbaugruppe 50 um die Schwenkpunkte 51 auf die allgemein vertikale Position verschwenkt wird, die mit unterbrochenen Linien in Fig. 2 gezeigt ist.
  • Fig. 2 zeigt weiterhin, wie Pakete von vier Ballen 3 auf der Ladefläche 19 gesammelt werden können, indem die Ballen 3 um 90º gewendet werden, wenn sie aus der Preßkammer 4 der Ballenpresse 2 austreten, so daß sie mit ihren kürzeren Seiten auf der Ladefläche 19 stehen.
  • Unter Betrachtung der Fig. 4 der Zeichnungen wird nunmehr der Gesamtbetrieb des Ballensammlers 1 unter Bezugnahme auf die Wechselwirkung der hydraulischen Steuerungen und der mechanischen Steuerungen beschrieben, und hierauf folgt eine ausführlichere Beschreibung bestimmter der mechanischen Bauteile. Die Beschreibung anhand der Fig. 3 erfolgt auf der Grundlage, daß sämtliche verfügbaren Baugruppen des Ballensammlers 1 installiert sind.
  • Drei Hydraulik-Steuerschieberventile 102, 202 und 302 sind miteinander in Reihe geschaltet und sie befinden sich normalerweise in einer Position A, in der Druckflüssigkeit von einer Druckleitung P geradlinig durch eine Seite jedes Ventils zu einem Hydraulikmotor 303 fließt, von dem es zu einer Rücklaufleitung R zurückgeführt wird. Damit hat die Strömung der Druckflüssigkeit keine andere Wirkung, als daß der Motor 303 angetrieben wird, wenn sich die Ventile 102, 202 und 302 in der Stellung A befinden, d.h. in der Ruhestellung. Sofern jedoch eine Kupplung 330 nicht eingerückt ist, hat diese Ansteuerung des Hydraulikmotors 303 ebenfalls keine Auswirkung auf irgendeines der Bauteile der Maschine.
  • Eine Hauptsensoreinrichtung 140 ist an der entsprechenden Stelle entlang der Länge des Ballensammlers 1 angeordnet, um das Vorhandensein eines Ballens 3 festzustellen, sobald dieser Ballen 3 vollständig den Tisch 23 erreicht hat. Eine Endlageneinrichtung 130 ist mit der Hauptsensoreinrichtung 140 und dem Ventil 102 derart verbunden, daß sie sich über den Mittelpunkt hinwegbewegt und das Ventil 102 von der Stellung A auf die Stellung B verstellt, wenn die Hauptsensoreinrichtung 140 das Vorhandensein eines Ballen 3 feststellt. In der Stellung B des Ventils 102 wird Druckflüssigkeit zum unteren Ende des doppelwirkenden Hydraulikstellgliedes 103 geleitet, wodurch bewirkt wird, daß dieses Stellglied 103 ausgefahren wird und die Ballenwendeeinrichtung 110 sich in ihre angehobene Position bewegt, was ein Wenden des betreffenden Ballens 3 über 90º bewirkt, wie dies weiter unten ausführlicher beschrieben wird. Wenn das Stellglied 103 ausgefahren wird, gelangt Druckflüssigkeit von dessen oberen Ende über das Ventil 102 direkt zur Rücklaufleitung R. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt die Strömung der Druckflüssigkeit durch den Motor 303 unterbrochen.
  • Wenn der Ballenwendemechanismus 110 seine oberste Stellung erreicht, wie dies mit unterbrochenen Linien in Fig. 4 gezeigt ist, so stellt ein Gestängemechanismus 160 die Endlageneinrichtung 130 zurück, so daß sie in ihre Ausgangsstellung zurückgekippt wird (die in Fig. 4 gezeigte Position), so daß das Ventil 102 wieder auf die Stellung A zurückgeführt wird, in der der Ballenwendemechanismus 110 aufgrund der auf ihn wirkenden Schwerkräfte in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann. Während dieser Rücklaufbewegung des Ballenwendemechanismus 102 wird Druckflüssigkeit zur Oberseite des Stellgliedes 103 geleitet, und Druckflüssigkeit vom unteren Ende des Stellgliedes 103 wird über das Ventil 102 in die Rücklaufleitung R abgeleitet.
  • Während der Anhebebewegung des Ballenwendemechanismus 110 wird ein in Fig. 4 schematisch durch eine unterbrochene Linie 240 dargestellter Auslösemechanismus 'geladen'. Dieser Auslösemechanismus 240 ist betriebsmäßig mit einer Endlageneinrichtung 230 verbunden, die ihrerseits betriebsmäßig mit dem Ventil 202 verbunden ist. Diese Auslöseeinrichtung 240 bewirkt bei Erreichen der Ausgangsstellung durch den Ballenwendemechanismus 110 ein Kippen der Endlageneinrichtung 230 über den Mittelpunkt hinweg. Dies bewirkt andererseits, daß das Ventil 202 auf die Stellung B verschoben wird, wodurch der Ballenüberführungszyklus eingeleitet wird.
  • Es sei noch bemerkt, daß eine mechanische Verriegelung 280 mit der Ballenüberführungseinrichtung 210 verbunden und so betreibbar ist, daß die Ballenüberführungseinrichtung 210 in ihrer Ruhestellung verriegelt wird, während die Ballenwendeeinrichtung 110 betätigt wird. Diese mechanische Verriegelung 280 wird entriegelt oder zurückgezogen, wenn die Ballenwendeeinrichtung 110 sich in ihrer Ruhestellung befindet. Weiterhin verriegelt eine weitere mechanische Verriegelung 290 (Fig. 5), die durch die Ballenüberführungseinrichtung 210 betätigt wird, zwangsweise die Ballenwendeeinrichtung 110 in ihrer Ruhestellung, wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 betätigt wird. Diese weitere mechanische Verriegelung 290 wird durch die Ballenüberführungseinrichtung 210 entriegelt oder zurückgezogen, wenn die letztere sich in ihrer Ruhestellung befindet. Obwohl genau gesagt diese mechanischen Verriegelungen 280 und 290 nicht benötigt werden, weil unter normalen Umständen das Hydrauliksystem die Ballenwendeeinrichtung 110 und die Ballenüberführungseinrichtung 210 lediglich aufeinanderfolgend betätigt, ergeben sie dennoch eine zusätzliche Sicherheit, die zwangsweise eine Störung zwischen den Ballenwende- und Ballenüberführungseinrichtungen 110 und 210 verhindert, die möglicherweise anderenfalls eintreten könnte, wenn beispielsweise das Hydrauliksystem fehlerhaft arbeiten oder teilweise ausfallen würde.
  • Bei erneuter Betrachtung des Ballenüberführungszyklus und bei Betrachtung des Punktes, an dem die Endlageneinrichtung 230 durch den Auslösemechanismus 240 gekippt wurde und als Folge hiervon das Ventil 202 in die Stellung B verschoben wurde, ist zu erkennen, daß dann Druckflüssigkeit zum linken Ende des Stellgliedes 203 der Ballenüberführungseinrichtung 210 geleitet wird, um dieses Stellglied auszufahren und damit die Ballenüberführungseinrichtung 210 zu betätigen, wodurch ein vorher gewendeter Ballen 3 in Querrichtung über den Sammeltisch 23 über eine Strecke geschoben wird, die gleich einer Ballenbreite ist (beispielsweise 60 cm). Druckflüssigkeit an der anderen Seite des Kolbens des Stellgliedes 203 wird über das Ventil 202 zur Rücklaufleitung R abgeleitet.
  • Wenn sich die Ballenüberführungseinrichtung 210 in maximalem Ausmaß bewegt hat, wird das Rücksetzen der Endlageneinrichtung 230 über ein Gestänge 260 bewirkt, wodurch das Ventil 202 in die Stellung A zurückbewegt wird, in der Druckflüssigkeit dem rechten Ende des Stellgliedes 203 zugeführt wird, wodurch der Überführungsmechanimus 210 in seine Ruhestellung zurück angetrieben wird.
  • Es sei bemerkt, daß ein weiteres Gestänge 320 mit dem Ballenüberführungsmechanismus 210 und dem Ventil 302 der Ballenabgabeeinrichtung 310 verbunden ist, um dieses Ventil 302 in die Stellung B zu verschieben, wenn sich die Ballenüberführungseinrichtung 210 in irgendeiner anderen Stellung als in ihrer Ruhestellung befindet, so daß auf diese Weise die Strömung von Druckflüssigkeit an den Motor 303 unterbrochen wird, so daß während des gesamten Zyklus (d.h. sowohl während des Ballenüberführungsteils als auch des Rücklaufteils) der Ballenüberführungseinrichtung 210 ein ausreichender Druck zur Verfügung steht, um die Ballenüberführungseinrichtung 210 zu betreiben.
  • Wenn nunmehr das Ventil 302 betrachtet wird, so ist zu erkennen, daß dies auf die B-Stellung verschoben wird, wie dies bereits erwähnt wurde, sobald sich die Ballenüberführungseinrichtung 210 aus der Ruhestellung fortbewegt. In der Stellung B des Ventils 302 ist der Hydraulikmotor 303 von jeder Druckflüssigkeit abgesperrt, und diese Situation hält an, bis die Ballenüberführungseinrichtung 210 in die Ruhestellung zurückkehrt, worauf das Ventil 302 erneut auf die Stellung A verschoben wird, in der Druckflüssigkeit dann dem Motor 303 zugeführt wird, der entsprechend in Betrieb gesetzt wird. Zu dieser Zeit ist jedoch die Kupplung 330 unwirksam, so daß ein Entladeförderer 310, mit dem die Kupplung 330 betriebsmäßig gekuppelt ist, nicht wirksam wird. Dies ist die Situation, soweit es den ersten, zweiten und dritten Ballen 3 betrifft, die gewendet und dann über die Ladefläche 19 verschoben wurden, unter der Annahme, daß der Ballensammler 1 tatsächlich so ausgebildet ist, daß er vier Ballen 3 handhaben kann. Im allgemeinen ist die Kupplung 330 für alle Ballen 3 mit Ausnahme des letzten Ballens unwirksam, wie dies nunmehr erläutert wird.
  • Ein Sensor 360 für eine volle Beladung ist an einer Seite der Ladefläche 19 gegenüberliegend zu der Seite angeordnet, die auf die Ballenwende- und Ballenüberführungseinrichtung 110 bzw. 210 gerichtet ist. Dieser Sensor 370 ist betriebsmäßig über Gestänge 370 und 385 sowohl mit der Endlageneinrichtung 230 als auch der Kupplung 330 in einer Weise verbunden, daß er, wenn auf ihn ein Ballen auf der Ladefläche 19 einwirkt, die Endlageneinrichtung 230 in die angehobene Ruhestellung zurückführt und die Kupplung 330 einkuppelt. Dies tritt normalerweise ein, wenn ein vierter Ballen 3 auf der Ladefläche 19 um 90º gewendet wurde und nachdem er seitlich verschoben wurde, um ihn mit dem Paket von drei Ballen 3 zu vereinigen, die vorher bereits auf der Ladefläche 19 gesammelt wurden, und nachdem das Paket von auf diese Weise gesammelten vier Ballen 3 über eine relativ kurze Strecke verschoben wurde. Dies heißt mit anderen Worten, daß die Ballenüberführungseinrichtung 210 in die Ruhestellung zurückgeführt wird, ohne daß sie erst ihre voll ausgefahrene Stellung erreicht hat. Die Zwischenstellung, die von der Ballenüberführungseinrichtung 210 zu dem Zeitpunkt eingenommen wird, an dem ihre Bewegung während des vierten Zyklus umgekehrt wird, ist in Fig. 4 strichpunktiert dargestellt.
  • Nachdem die Ballenüberführungsbewegung der Ballenüberführungseinrichtung 210 in der vorstehend beschriebenen Weise unterbrochen und umgekehrt wurde, wird die Kupplung 330 über das Gestänge 385 eingekuppelt. Dies bewirkt, daß der Motor 303 den Ballenabgabeförderer 310 antreibt, was dazu führt, daß ein Paket von Ballen 3, die vorher auf der Ladefläche 19 angesammelt wurden, auf den Boden abgegeben wird. Die betriebsmäßige Kopplung des Sensors 360 für die volle Ladung mit den Gestängen 370 und 385 schließt weiterhin eine Verriegelung 401 ein, die bei Betätigung des Sensors 360 wirksam wird, um die Gestänge 370 und 385 in ihren Betätigungsstellungen zu halten, bis diese Verriegelung 401 wieder durch den Ballenabgabeförderer 310 bei Vervollständigung des Ballenabgabezyklus freigegeben wird, wodurch die Kupplung 330 ausgekuppelt und der Antrieb an den Förderer 310 unterbrochen wird und das Gestänge 370 zurückgezogen wird, so daß die Endlageneinrichtung 230 erneut über ihren Mittelpunkt gekippt werden kann, wenn sie zum nächsten Mal durch den Auslösemechanismus 240 betätigt wird.
  • Nachdem der Ballensammler 1 soweit allgemein beschrieben wurde, werden nunmehr die verschiedenen Bauteile der bevorzugten Ausführungsform ausführlicher beschrieben.
  • Es sei zunächst der Ballenwendemechanismus 110 (Fig. 2 und 5) näher betrachtet, der durch eine Teilbaugruppe 110 gebildet ist, die auf zwei in Vorwärts-Rückwärtsrichtung mit Abstand angeordneten Halterungen 24 befestigt ist, die einen Teil des Fahrgestells 21 bilden. Der Ballenwendemechanismus 110 weist die Form einer allgemein rechtwinklig geformten Konstruktion auf, von der eine Seite durch eine sich in der vorwärts-rückwärts verlaufenden Längsrichtung erstreckende Schwenkwelle 110 gebildet ist, die schwenkbar auf den Halterungen 24 befestigt ist. Die zur Schwenkwelle 111 parallele Seite der rechtwinkligen Form ist durch ein Balleneingriffsteil 120 gebildet, das eine Vielzahl von Scheiben 121 umfaßt, die um einen Teil des Umfanges eine Anzahl von umgekehrten Winkeleisenteilen 122 haltern, die eine relativ agressive Einwirkung auf die Ballen 3 ergeben, wenn sie mit diesem in Eingriff kommen. Das Balleneingriffsteil 120 umfaßt weiterhin ein Verlängerungselement 123, das allgemein nach unten hin ausgerichtet ist. Die dritten und vierten Seiten der rechtwinklig geformten Konstruktion sind durch Arme 112 gebildet, die sich von der Schwenkwelle 111 aus erstrecken und die jeweils einen an einem Ende mit der Schwenkwelle 111 fest verbundenen Biegungsbereich 113 und einen geradlinigen Abschnitt 114 umfassen, der den gebogenen Abschnitt 113 und das entsprechende Ende des Balleneingriffsteils 120 miteinander verbindet. Das Hydraulikstellglied 103 (Fig. 2) erstreckt sich zwischen einer Halterung 25 auf dem Fahrgestell 21 und einem Bügel 117, der fest an der Schwenkwelle 111 befestigt ist und so betreibbar ist, daß er die Ballenwendeeinrichtung 110 zwischen der zurückgezogenen Ruhestellung, die mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 5 gezeigt ist, und der ausgefahrenen Ballenwendestellung bewegt, die in der gleichen Figur teilweise mit unterbrochenen Linien gezeigt ist.
  • Die mechanische Verriegelung 280 für die Ballenüberführungseinrichtung 210, auf die bereits Bezug genommen wurde, ist durch einen Haken 282 gebildet, der schwenkbar bei 282 an einer der Halterungen 24 befestigt ist und mit dem Bügel 117 in Eingriff bringbar ist, wenn das Stellglied 103 vollständig zurückgezogen ist, d.h. wenn die Ballenwendeeinrichtung 110 sich in der Ruhestellung befindet. In dieser Ruhestellung der Ballenwendeeinrichtung 110 wird die Verriegelung 280 durch die auf sie einwirkende Kraft einer (nicht gezeigten) Feder in ihre Freigabestellung gedrückt (die in Fig. 5 gezeigt ist). Diese Feder drückt die Verriegelung 280 in eine Betriebsstellung zum Verriegeln der Ballenüberführungseinrichtung 210 in der Ruhestellung, sobald die Ballenwendeeinrichtung 110 aus ihrer Ruhestellung herausbewegt wurde.
  • An der Schwenkwelle 110 sind weiterhin Arme fest befestigt, die einen Teil des Rücksetzgestängemechanismus 160 bzw. des Auslösemechanismus 240 bilden, die bereits erwähnt wurden, jedoch im folgenden nicht ausführlicher beschrieben werden.
  • Nunmehr wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 5 die Ballenüberführungseinrichtung 210 ausführlicher beschrieben. Dieser Mechanismus umfaßt zwei Arme 211, die fest mit einem Ende an einer gemeinsamen längsverlaufenden Schwenkachse 212 befestigt sind, die ihrerseits schwenkbar zwischen den Halterungen 24 auf dem Fahrgestell 21 des Ballensammlers befestigt ist. Die Arme 211 haltern an ihren anderen Enden schwenkbar eine weitere längsverlaufende Schwenkwelle 213, die einen Teil eines allgemein rechtwinklig geformten Schieberteils 220 ist, das weiterhin eine Balleneingriffsstange 221 umfaßt, die sich parallel zu den Schwenkwellen 212 und 213 erstreckt. Die Stange 221 und die Schwenkwelle 213 sind miteinander durch in Längsrichtung einen Abstand voneinander aufweisende Arme 214 verbunden, die sich über eine kurze Strecke über die Schwenkwelle 213 hinaus erstrecken, um bei 215 weitere Stangen 216 schwenkbar aufzunehmen, die ihrerseits schwenkbar an ihren anderen Enden bei 217 an Bügeln 218 angebracht sind, die an den Halterungen 24 befestigt sind. Der Abstand zwischen jedem Schwenkpunkt 217 und der Schwenkwelle 212 ist ungefähr gleich dem Doppelten des Abstandes zwischen jedem Schwenkpunkt 215 und der Schwenkwelle 213. Das doppelwirkende Hydraulikstellglied 203 erstreckt sich zwischen einer der Halterungen 24 und einem entsprechenden Arm 214 des Schieberteils 220.
  • Wenn bei dieser geometrischen Anordnung das Stellglied 203 ausgefahren wird, so bewegt sich die Balleneingriffsstange 221 im wesentlichen geradlinig, so daß ein Ballen 3 über den Tisch 23 des Ballensammlers verschoben wird, ohne daß sich die Stange im wesentlichen relativ zu diesem Ballen verschiebt. Die vollständig zurückgezogene oder Ruhestellung und die vollständig ausgefahrene Betriebsstellung der Ballenüberführungseinrichtung 210 sind in Fig. 2 in voll ausgezogenen Linien bzw. mit unterbrochenen Linien dargestellt.
  • An der Schwenkwelle 212 der Ballenüberführungseinrichtung 210 ist weiterhin ein Bauteil fest befestigt, das einen Teil des Rücksetzmechanismus 260 bildet, auf den bereits Bezug genommen wurde, der jedoch im folgenden nicht mehr ausführlicher beschrieben wird.
  • Der Ballensammler 1 weist weiterhin eine mechanische Sicherheitsverriegelung 290 auf, die die Ballenwendeeinrichtung 110 in der Ruhestellung verriegelt, wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 betätigt wird. Diese Sicherheitsverriegelung 290 hat damit eine ähnliche Funktion wie die Verriegelung 280, die die Ballenüberführungseinrichtung 210 in der Ruhestellung verriegelt, wenn die Ballenwendeeinrichtung 110 betätigt wird. Diese mechanische Sicherheitsverriegelung 290 umfaßt einen Verriegelungshaken 291, der schwenkbar auf dem Bügel 117 der Ballenwendeeinrichtung 110 befestigt ist und der durch eine (nicht gezeigte) Feder in Richtung auf einen Verriegelungseingriff mit einem Anschlag 292 auf dem Fahrgestell 21 gedrückt wird. Dieser Verriegelungshaken 221 wird in eine der Federkraft entgegengesetzte Richtung durch einen Schwenkhebel 292 bewegt, wenn dieser mit der Balleneingriffstange 221 in deren Ruhestellung in Eingriff kommt. Dies heißt mit anderen Worten, daß, sobald die Balleneingriffstange 221 aus der Ruhestellung herausbewegt wurde, der Schwenkhebel 293 in einer derartigen Richtung verschwenken kann, daß er es dem Verriegelungshaken 291 ermöglicht, sich in eine Betriebsstellung für einen Eingriff mit dem Anschlag 292 auf dem Fahrgestell 21 zu bewegen, wodurch die Ballenwendeeinrichtung 110 somit zwangsweise in der Ruhestellung verriegelt ist.
  • Wenn nunmehr die Ladefläche ausführlicher betrachtet wird, so ist aus Fig. 3 zu erkennen, daß diese grundlegend durch die Grundbaugruppe 20, die Verlängerungsbaugruppe 50 und die Ballenabwurfbaugruppe 301 gebildet ist.
  • Die Grundbaugruppe 20 umfaßt einen rechtwinkligen Teilrahmen 26 mit einer Tragfläche 27, die sich im wesentlichen über den gesamten Teilrahmen 26 mit Ausnahme von dessen linken Abschnitt erstreckt, der bei 28 offengelassen ist, um das Balleneingriffsteil 120 durch diesen offenen Bereich hindurch aufzunehmen, wenn sich die Ballenwendeeinrichtung 110 in die Ruhestellung bewegt. Diese Tragfläche 27 ist versetzt gegenüber der Preßkammer 4 der Ballenpresse 2 angeordnet, die den Ballensammler 1 schleppt, so daß ein aus der Preßkammer 4 austretender Ballen 3 so aufgenommen wird, daß er teilweise auf der Tragfläche 27 abgestützt ist und teilweise die Öffnung 28 an einer Stelle oberhalb der Balleneingriffseinrichtung 120 überlappt, wenn sich die Ballenwendeeinrichtung 110 in ihrer Ruhestellung befindet.
  • Die Verlängerungsbaugruppe 50 umfaßt einen weiteren Teilrahmen 56, der eine Tragfläche 27 aufweist und schwenkbar über Schwenkpunkte 51 an der Grundbaugruppe 20 befestigt ist. Die Verlängerungsbaugruppe 50 kann in eine eingeklappte aufrechtstehende Transportstellung und eine horizontale Betriebsstellung gebracht werden. Entsprechende Verriegelungseinrichtungen sind vorgesehen, um die Verlängerungsbaugruppe 50 in der ausgewählten Position zu halten.
  • Die Ballenabwurfbaugruppe 301 umfaßt ebenfalls eine Tragfläche 307, die schwenkbar über Schwenkpunkte 304 an den Hinterkanten der Grundbaugruppe 20 und der Verlängerungsbaugruppe 50 befestigt ist und die in einer horizontalen Ballenaufnahmestellung durch einen Aufhängungsmechanismus 350 gehalten wird, der unter dem Einfluß von Schwerkräften die Tragfläche 307 freigibt, so daß sie abklappen und ein Paket von Ballen 3 als kompakte einzige Einheit auf den Boden abwerfen kann.
  • Der Ballensammler 1 umfaßt weiterhin drei Ballenförderketten 311, die sich in Längsrichtung an mit Querabstand angeordneten Stellen über die Breite der Grundbaugruppe 20 und der Verlängerungsbaugruppe 50 erstrecken. Die Ketten 311 sind auf vorderen Leerlaufkettenrädern 312 und hinteren Antriebskettenrädern 313 befestigt. Die Antriebskettenräder 313 sind auf einer Antriebswelle 314 befestigt, die sich allgemein am hinteren Ende der Grundbaugruppe 20 und der Verlängerungsbaugruppe 50 über deren Breite erstreckt. Die Antriebswelle 314 umfaßt ein Universalgelenk 315, das mit den Schwenkzapfen 51 der Verlängerungsbaugruppe 50 ausgerichtet ist, so daß eine Schwenkbewegung der Verlängerungsbaugruppe 50 zwischen den Transport- und Betriebsstellungen ermöglicht wird. Ein Antriebskupplungsmechanismus 330 ist mit dem linken Ende der Antriebswelle 314 verbunden.
  • Jede Förderkette 311 schließt zwei Balleneingriffsteile 316 ein, die einen Abstand von 180º aufweisen. In der Ruhestellung der Ballenfördereinrichtung 310 sind die Balleneingriffsteile 316 unter der Ebene der Ladefläche an den vorderen und hinteren Kanten der Grundbaugruppe 20 bzw. der Verlängerungsbaugruppe 50 angeordnet. Dies heißt mit anderen Worten, daß sich die Balleneingriffsteile 316 in zurückgezogenen Positionen außerhalb der Bahn der Ballen 3, die aus der Preßkammer 4 der Ballenpresse 2 austreten, bzw. der Ballen 3 befinden, die über die Oberfläche des Tisches 23 und die Tragfläche 57 der Verlängerungsbaugruppe 50 überführt werden.
  • Der Ballensammler 1 umfaßt weiterhin Ballenstabilisierungseinrichtungen, die grundlegend aus drei Hauptbauteilen bestehen und die miteinander und mit der Ladefläche 19 zusammenwirken.
  • Eine erste Ballenstabilisierungseinrichtung 60 weist ein Balleneingriffsteil 61 auf, das sich allgemein in der Längsrichtung an einer versetzten Stelle rechts von einem Ballen 3 erstreckt, wenn dieser aus der Preßkammer 4 austritt, und das zwischen einer ausgefahrenen Betriebsstellung oberhalb der Tischoberfläche 27 und einer zurückgezogenen Position unterhalb dieser Tischoberfläche beweglich ist. Federeinrichtungen 62 erstrecken sich zwischen einem Arm 63 der Stabilisierungseinrichtung 60 und dem Fahrgestell 21 und drücken das Balleneingriffsteil 61 in die ausgefahrene Position, und sie ermöglichen es diesem Balleneingriffsteil 61, sich unter die Oberfläche 27 zurückzuziehen, wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 einen Ballen 3 in Querrichtung über den Tisch 23 zur anderen Seite des Balleneingriffsteils 61 schiebt. Die Relativposition der ersten Ballenstabilisierungseinrichtung 60 ist derart, daß, wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 ihre voll ausgefahrene Position erreicht, ein hiervon überführter Ballen 3 vollständig über das Balleneingriffsteil 61 der Stabilisierungseinrichtung 60 hinweggeschoben wird, so daß dieses Teil 61 seine ausgefahrene Position wieder einnehmen kann, bevor die Ballenüberführungseinrichtung 210 beginnt, sich in ihre Ruhestellung zurückzubewegen.
  • Die zweite Ballenstabilisierungseinrichtung 65 weist ein Balleneingriffsteil 66 auf, das allgemein vertikal oberhalb des Balleneingriffsteils 61 der ersten Ballenstabilisierungseinrichtung 60 in einer Höhe oberhalb des Tisches 22 angeordnet ist, die allgemein der Höhe der zu verarbeitenden Ballen 3 entspricht. Das Balleneingriffsteil 66 ist schwenkbar auf zwei Befestigungsarmen 67 befestigt, die sich oberhalb des Bereiches erstrecken, an dem ein aus der Preßkammer 4 austretender Ballen 3 aufgenommen wird, und die fest mit den Fahrgestellteilen 24 verbunden sind. Federelemente 68 drücken das Balleneingriffsteil 66 in eine sich allgemein vertikal nach unten erstreckende Ausrichtung und ermöglichen es dem Teil 66, nach rechts zu verschwenken, wenn ein Ballen 3 über den Tisch 23 unter diesem Teil vorbeigeschoben wird. Das Balleneingriffsteil 66 weist Finger oder Zinken 69 auf, die unter dem Einfluß der Federelemente 68 in die Oberfläche eines Ballens 3 eindringen, der unter ihnen angeordnet ist, und die zusammen mit dem Balleneingriffsteil 61 der ersten Stabilisierungeinrichtung 60 wirksam verhindern, daß dieser Ballen 3 wieder nach links zurückverschoben wird, nachdem er über die erste Ballenstabilisierungseinrichtung 60 hinweggeschoben wurde. Die beiden Ballenstabilisierungseinrichtungen 65 verhindern weiterhin, daß ein von ihnen gehaltener Ballen 3 nach links zurückkippt.
  • Die ersten und zweiten Ballenstabilisierungseinrichtungen 60, 65 wirken weiterhin mit einer dritten Ballenstabilisierungseinrichtung 70 zusammen, die allgemein an der rechten Seite des Ballensammlers 1 angeordnet ist und die betriebsmäßig mit der Seite des ersten Ballens 3 auf dem Tisch 23 in Eingriff steht, die nach rechts gerichtet ist. Diese dritte Ballenstabilisierungseinrichtung 70 umfaßt ein Balleneingriffsteil 71, das schwenkbar an einem Haltearm 72 befestigt ist, der seinerseits schwenkbar bei 73 an einem vorderen Abschnitt 29 des Fahrgestells 21 befestigt ist. Der Schwenkpunkt 73 erstreckt sich bis unter die Ebene des Tisches 23 und weist einen daran befestigten Sektor 74 auf. Federelemente 75 sind an einem Ende des Fahrgestells 21 befestigt und am anderen Ende über eine Kette 76 mit dem Sektor 74 verbunden. Die Kette 76 erstreckt sich um ein Kettenrad 77 und steht mit der Außenoberfläche des Sektors 74 in Eingriff. Weitere Federelemente 78 drücken das Balleneingriffsteil 71 in die mit unterbrochenen Linien in Fig. 3 dargestellte Position und ermöglichen es dem Teil 71, bei Eingriff mit einem Ballen 3 in die mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Position zu verschwenken.
  • Die Federelemente 75 sind ziemlich stark und drücken die dritte Ballenstabilisierungseinrichtung 70 in die mit unterbrochenen Linien dargestellte Position gemäß Fig. 3. Im Betrieb werden Ballen 3 von der Ballenüberführungseinrichtung 210 einer nach dem anderen über die ersten und zweiten Ballenstabilisierungseinrichtungen 60 und 65 hinweg entgegen der Wirkung der dritten Ballenstabilisierungseinrichtung 70 überführt, so daß der oder jeder Ballen 3 auf der Ladefläche 19 gegen ein Umfallen oder Gleiten aufgrund von allgemeinen Schwingungen und/oder aufgrund der Tatsache gut stabilisiert, daß die Ballenpresse 2 und der Ballensammler 1 auf geneigtem Gelände arbeiten. Gleichzeitig wirken alle drei Ballenstabilisierungseinrichtungen 60, 65 und 70 außerdem zusammen, um die Ballen 3, die zwischen ihnen angeordnet sind, in einem kompakten Paket zusammenzuhalten. Das gleiche gilt auch, wenn die Ballenabgabeeinrichtungen 310 in Betrieb gesetzt werden und beginnen, ein Paket von Ballen 3 in Rückwärtsrichtung abzugeben.
  • Nachdem nunmehr die verschiedenen Bauteile des Ballensammlers 1 beschrieben wurden, ist es verständlich, daß, wenn ein Ballen 3 an der linken Seite des Tisches 23 auf seine Kante gewendet wurde und die Ballenwendeeinrichtung 110 in die Ruhestellung zurückgekehrt ist, die Ballenüberführungseinrichtung 210 über das Auslösen der zweiten Endlageneinrichtung 230 betätigt wird, um diesen Ballen 3 in Querrrichtung nach rechts zu verschieben. Der Hub der Ballenüberführungseinrichtung 210 ist derart, daß dieser Ballen 3 im wesentlichen über die Breite eines Ballens überführt oder verschoben wird, so daß die Bahn für den nächsten Ballen 3 freigemacht wird, der beginnt, aus der Ballenkammer 4 auszutreten. Der auf diese Weise seitlich überführte Ballen wird zwangsweise zwischen allen drei Ballenstabilisierungseinrichtungen 60, 65 und 70 gehalten. Der dritte Hubende-Sensor, der durch den Rücksetzmechanismus 260 gebildet ist, stellt die Steuereinrichtungen auf die Ausgangsstellung zurück, wenn die Ballenüberführungseinrichtung ihre maximale Ausfahrstrecke erreicht, so daß der Rücklaufhub dieser Einrichtung 210 ausgelöst wird. Wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 die Ruhestellung erreicht, so ist der Ballensammler 1 zur Aufnahme eines nächsten Ballens 3 bereit.
  • Die vorstehend beschriebenen Ballenwende- und Ballenüberführungs-Zyklen werden zwei weitere Male wiederholt, wobei jedes Mal ein weiterer Ballen 3 zu dem Ballen 3 oder den Ballen 3 hinzugefügt wird, die bereits auf der Ladefläche 19 gesammelt wurden. Während ein zweiter oder dritter Ballen 3 hinzugefügt wird, um ein Paket zu bilden, wird die dritte Ballenstabilisierungseinrichtung 70 über eine entsprechende Strecke nach rechts bewegt, während sie immer noch einen ausreichenden Druck auf die Ballen 3 ausübt, um im Zusammenwirken mit den ersten und zweiten Ballenstabilisierungseinrichtungen 60, 65 diese Ballen in einem sauberen Paket eng zusammenzuhalten.
  • Wenn ein vierter Ballen 30 auf den Tisch 23 aufgenommen wurde und nachdem dieser vierte Ballen 3 ebenfalls auf seine Kante gestellt bzw. gewendet wurde, wird der Ballenüberführungszyklus zum vierten Mal eingeleitet. Dieser vierte Zyklus wird jedoch früher unterbrochen, als alle die vorhergehenden Ballenüberführungszyklen.
  • Wenn nunmehr ausführlicher der Ballenabgabezyklus betrachtet wird, so ist zu erkennen, daß ein der vollen Ladung entsprechender Sensor 360 allgemein an der rechten Seite des Ballensammlers 1 angeordnet ist, d.h. an der rechten Seite der Verlängerungsbaugruppe 50, und die Anordnung der verschiedenen Steuerungen ist derart, daß nachdem ein vierter-Ballen 3 den Tisch 23 erreicht hat und durch die Ballenwendeeinrichtung 110 gewendet wurde, der Betrieb der Ballenüberführungseinrichtung 210 in der vorstehend beschriebenen Weise eingeleitet wird. Der vierte Ballen 3 wird zusammen mit den drei bereits vorher auf der Ladefläche 19 gesammelten Ballen 3 über eine anfängliche Strecke über die Ladefläche 19 zu deren rechten Seite hin verschoben, bis der erste Ballen 3 auf der Ladefläche 57 den die volle Ladung feststellenden Sensor 360 betätigt. Dies führt zum Einkuppeln der Kupplung 330, so daß diese Kupplung 330 auf die Übertragung von Antriebsleistung eingestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt des Zyklus wird jedoch keine Druckflüssigkeit dem Motor 303 zugeführt, weil das Ventil 302 in der Stellung B gehalten wird. Als Folge hiervon wird die Ballenabgabeeinrichtung 310 noch nicht betätigt.
  • Bei fortgesetzter Betätigung des die volle Ladung feststellenden Sensors 360 wird nachfolgend die zweite Endlageneinrichtung 230 über den Rücksetzmechanismus 370 in ihre Anfangsstellung zurückgekippt. Als Folge hiervon wird der Ballenüberführungszyklus unterbrochen, bevor die maximale Ausfahrbewegung erreicht wurde, und die Ballenüberführungseinrichtung 210 wird in die Ruhestellung zurückgeführt. Wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 die Ruhestellung erreicht, wird das Ventil 302 in die Stellung A zurückverschoben, und der Hydraulikmotor 303 wird mit Leistung versorgt, so daß effektiv der Ballenabgabezyklus eingeleitet wird, weil nunmehr der Ballenabgabeförderer 310 beginnt, das Paket von Ballen 3 in Rückwärtsrichtung zu schieben.
  • Während das Paket vom Ballen 3 in Rückwärtsrichtung überführt bzw. transportiert wird, halten die Ballenstabilisierungseinrichtungen 60, 65 und 70 die Ballen 3 in einem sauber geformten Paket zusammen. Wenn der Schwerpunkt des Paketes von einer Position oberhalb der Ladefläche 19 auf eine Position oberhalb des Ballenabwurftisches 309 verschoben wird, geben die Halteeinrichtung 350 für diesen Tisch plötzlich nach, so daß der Ballenabwurftisch 309 abrupt nach unten klappt und als Folge hiervon das Paket von Ballen 3 in Form einer einzigen Einheit auf den Boden abgeworfen wird.
  • Der Ballenabgabeförderer 310 wird weiter angetrieben, selbst wenn das Paket von Ballen 3 bereits auf den Boden gefallen ist, bis er eine Position erreicht, in der er für den nächsten Abwurfzyklus bereit ist. Es sei in dieser Hinsicht wiederholt, daß, wenn der die volle Ladung feststellende Sensor 360 betätigt wird, eine anfängliche Bewegung zur Betätigung der Kupplung 330 führt, während eine weitere Verschiebung dieses Sensors nachfolgend zum Rücksetzen der Ballenüberführungssteuerungen führt, d.h. der zweiten Endlageneinrichtung 230. Wenn das Paket von Ballen 3 abgegeben wird, kann der die volle Ladung feststellende Sensor 360 in seine Ruhestellung zurückkehren. Dies sollte jedoch nicht zu einem vorzeitigen Auskuppeln der Kupplung 330 führen. Um dies zu erreichen, ist ein Verriegelungsmechanismus 401 vorgesehen, auf den bereits Bezug genommen wurde.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird nachfolgend eine abgeänderte Anordnung beschrieben. Es ist zu erkennen, daß, obwohl die Steuerungen für die Ballenwendeeinrichtung 110 und die Ballenüberführungseinrichtung 210 bei dieser Anordnung identisch zu den entsprechenden Steuerungen sind, die anhand der Fig. 4 beschrieben wurden, die der Ballenabgabeeinrichtung 310 zugeordneten Steuerungen grundlegend verschieden sind. Bei Betrachtung der Ballenüberführungseinrichtung 210 der Anordnung nach Fig. 6 ist zu erkennen, daß sie nach ihrer Bewegung über eine gewisse Strecke aus der Ruhestellung heraus, jedoch vor Erreichen ihrer vollständig ausgefahrenen Position, mit einem Schwenkgestänge oder einem Stellglied 480 in Eingriff kommt, das seinerseits eine schwenkbar befestigte Stange 481 betätigt, an der eine Klinke 482 befestigt ist, die beim Verschwenken der Stange 481 eine Sperrklinkenstange 483 nach links (gemäß Fig. 6) bewegt, so daß eine Zählung von einem Ballen bewirkt wird. Wenn sich die Stange 481 in ihre Anfangsstellung zurückbewegen kann, tut sie dies unter der Wirkung einer Feder 484, wobei eine Halteklinke 485 dazu dient, die Sperrklinkenstange 483 während dieser Rücklaufbewegung an ihrem Platz zu halten. Ohne die Wirkung dieser Halteklinke 485 würde die Sperrklinkenstange 483 durch eine Feder 486 in ihre Anfangsstellung zurückbewegt.
  • Unter der Annahme, daß der Ballensammler 1 so eingestellt ist, daß er vier Ballen 3 aufnimmt, wird die Sperrklinkenstange 483 um eine Kerbe für jeden der ersten drei Ballen 3 weiterbewegt, und jedesmal, wenn die Ballenüberführungseinrichtung 210 in ihre Ruhestellung zurückkehrt, hat der Motor 303 keine Wirkung auf den Entladeförderer 310, weil die Kupplung 330 noch ausgekuppelt ist. Wenn jedoch der vierte Ballen 3 über 90º gewendet wurde, befindet er sich im wesentlichen in seiner abschließenden Position, weil kein Raum mehr zur Verfügung steht, damit er um eine Ballenbreite seitlich verschoben wird. Es besteht tatsächlich eine kleine Lücke zwischen diesem abschließenden Ballen 3 und dem dritten Ballen 3, die beseitigt werden muß, um sicherzustellen, daß das Paket von vier Ballen 3 in kompakter Weise abgegeben wird. Zu diesem Zweck wird die Ballenüberführungseinrichtung 210 wie vorher betätigt, doch kommt, sobald sie die Position erreicht, in der das Stellglied 480 betätigt und der Zählmechanismus 487 über die Stange 481 betätigt wird, die Sperrklinkenstange 483 unmittelbar mit einem Arm 489 eines Winkelhebels 488 in Eingriff, dessen anderer Arm 490 verschwenkt wird und zwei Vorgänge bewirkt. Der erste Vorgang besteht im Rücksetzen des Ventils 202 von der Stellung B auf die Stellung A über das Gestänge 370, wie dies bereits in Verbindung mit der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 4 beschrieben wurde, worauf das Stellglied 203 in seiner Bewegung umgekehrt wird, so daß die Ballenüberführungseinrichtung 210 nur einen kleinen Teil ihres normalen Betriebszyklus ausgeführt hat, was ausreicht, um gerade den vierten Ballen 3 an den dritten Ballen 3 anzulegen, bevor die Ballenüberführungseinrichtung 210 in die zurückgezogene oder Ruhestellung zurückgeführt wird. Die zweite Wirkung des Winkelhebelarms 488 besteht darin, über das Gestänge 385 die Kupplung 330 einzukuppeln. Wenn daher die Ballenüberführungseinrichtung 210 diesmal in die Ruhestellung zurückgekehrt ist, so kann die erneute Ansteuerung des Motors 303 über das Ventil 302 tatsächlich zum Antrieb des Entladeförderers 310 führen, um das Paket von vier Ballen 3 von der Ladefläche 19 des Ballensammlers zum Boden zu schieben. Wenn der Förderer 310 seine Bewegung fortsetzt, kommt er schließlich unterhalb der Ladefläche 19 mit einem Auslösemechanismus 491 in Eingriff, der zwei parallele und verschwenkbare Arme 492 aufweist, die an einer Stange 493 befestigt sind, die ihrerseits mit beiden Sperrklinken 482 und 485 verbunden ist. Wenn die Arme 492 verschwenkt werden, so wird die Stange 493 angehoben, worauf die Sperrklinken 482 und 485 aus der Sperrklinkenstange 483 herausgehoben werden, die dann durch die Wirkung der Feder 486 in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird. Ein einstellbarer Anschlagmechanismus 494 für die Sperrklinkenstange 483 ist vorgesehen, so daß sie auf die erforderliche Anfangsstellung zurückkehrt, die von der Bedienungsperson in Abhängigkeit davon eingestellt wird, ob 2, 3 oder 4 Ballen 3 in einem Paket gesammelt werden sollen. Es ist somit zu erkennen, daß der Zählmechanismus 487 im Ergebnis das Äquivalent des die volle Ladung feststellenden Sensors 360 der bevorzugten Ausführungsform ist, die vorstehend anhand der Fig. 1 - 5 beschrieben wurde.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird nunmehr eine abgeänderte Ausführungsform der Ballenwendeeinrichtung 110 beschrieben. Diese Ballenwendeeinrichtung 110 umfaßt wiederum eine Hauptschwenkwelle 511, die schwenkbar auf den Halterungen 24 befestigt ist. Zwei Arme 512 sind mit einem Ende fest an der Schwenkwelle 511 befestigt, und sie sind an ihren freien Enden (die gekröpft sind) durch eine Walze 520 miteinander verbunden, die eine Vielzahl von Scheiben 521 umfaßt, die um den Umfang der Walze 520 herum eine Anzahl von umgekehrten Winkeleisenteilen 522 haltern. Die Walze 520 ist drehbar auf den Armen 512 befestigt. Das Stellglied 503 ist zwischen dem Fahrgestell 21 des Ballensammlers und einem der Arme 512 über einen Ansatz oder über eine Lasche 517 angeschlossen.
  • Die abgeänderte Ballenwendeeinrichtung 110 umfaßt weiterhin einen Antriebsmechanismus 525 für die Walze 520, so daß letztere angetrieben wird, wenn sie aus der mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Ruhestellung nach Fig. 7 auf die vollständig ausgefahrene, mit gestrichelten Linien dargestellte Position in der gleichen Figur angehoben wird. Dieser Antriebsmechanismus 525 umfaßt ein Seil 526, das mit einem Ende 527 an dem Fahrgestell 21 des Ballensammlers befestigt ist und sich dann um eine Riemenscheibe 532 und eine weitere Riemenscheibe 531 erstreckt, die beide drehbar auf dem benachbarten Arm 512 befestigt sind. Das Seil 526 erstreckt sich dann von der Riemenscheibe 531 zu einer Riemenscheibe 530, die an dem benachbarten Ende der Walze 520 vorgesehen ist, wobei das Seil 526 mit mehreren Windungen auf diese Riemenscheibe 530 aufgelegt ist. Das Seil 526 erstreckt sich dann zu einer weiteren Riemenscheibe 528, die drehbar auf einem Ende eines Arms 529 befestigt ist, dessen anderes Ende auf dem benachbarten Arm 512 schwenkbar befestigt ist. Schließlich ist das Seil 526 erneut an dem Fahrgestell 21 des Ballensammlers bei 527 befestigt.
  • Wenn dieser Ballenwendemechanismus 110 in der bereits beschriebenen Weise in Betrieb gesetzt wird, so wird das Stellglied 503 ausgefahren und die beiden Arme 512 werden damit gedreht, wobei sie die Walze 520 mitnehmen, die damit in Eingriff mit der Unterseite eines Ballens 3 gebracht wird, der sich nunmehr entlang des Ballenwendemechanismus 110 und des Ballenüberführungsmechanismus 210 befindet. Die Walze 520 kommt mit dem Ballen 3 an oder in Richtung auf eine Längskante hiervon in Eingriff, die die benachbarte Kante des Tisches 23 überlappt. Wenn die Arme 512 gedreht werden, beginnt das Seil 526 die Walze 520 anzutreiben, und die Teile 523 dieser Walze greifen in den Ballen 3 ein und bewegen somit diesen Ballen 3 gegenüber der Walze 520 und ziehen ihn damit in Richtung auf die Walze 520 an der Kante, um die der Ballen gekippt wird, um dessen Wenden im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite zu bewirken. Es ist zu erkennen, daß die grundlegende Bewegung der Walze 520 eine Anhebebewegung ist, soweit es den Ballen 3 betrifft, daß jedoch diese Anhebebewegung durch die Wendebewegung unterstützt wird, die von der rotierenden Walze 520 bewirkt wird, was nützlich ist, um ein Wenden innerhalb der Breite des Ballens 3 zu bewirken. Anderenfalls könnte der Ballen 3 lediglich um seine von der Ballenwendeeinrichtung 110 entfernte Unterkante gekippt werden und damit einen breiteren Tisch 23 erfordern. Wenn sich die Walze 520 nach oben bewegt, so würde normalerweise eine Vergrößerung der Länge des Seils 526 erforderlich sein, weil die Abstände zwischen dem Seilbefestigungspunkt 527 und den Riemenscheiben 530, 531 und 532 ansteigen. Dieses Problem wird mit Hilfe der Riemenscheibe 528 beseitigt, die sich im Gegenuhrzeigersinn auf dem Arm 529 dreht, wenn die Arme 512 nach oben verschwenkt werden. Wenn die Walze 520 in die Ruhestellung zurückkehrt, so wird die Riemenscheibe 528 ebenfalls unter der Wirkung einer Feder 533 in ihre Anfangsstellung zurückgeführt, die zwischen dem Arm 529 und dem zugehörigen Arm 512 angeschlossen ist.
  • Obwohl es nützlich ist, die Walze 520 anzutreiben, um ein zwangsweises Wenden des Ballens 3 zu bewirken, könnte die Walze 520 auch lediglich frei drehbar gemacht werden.

Claims (23)

1. Landwirtschaftlicher Ballensammler (1) mit:
- einer Ladefläche (19) mit einer vorgegebenen Querbreite zum Sammeln einer Vielzahl von Ballen (3) auf dieser Ladefläche, wobei die Ladefläche (19) innerhalb der Breite einen Ballenaufnahmeabschnitt einschließt, auf dem Ballen (3) einer nach dem anderen in der Längsrichtung aufgenommen werden,
- eine Ballenwendeeinrichtung (110), die betreibbar ist, um jeden Ballen (3) bei Empfang auf dem Ballenaufnahmeabschnitt der Ladefläche (19) um 90º um eine längsverlaufende Achse zu drehen,
- eine Ballenüberführungseinrichtung (210), die betreibbar ist, um die Ballen (3) in Querrichtung über die Ladefläche (19) zu verschieben und um diese Ballen (3) Seite an Seite auf der Ladefläche (19) anzuordnen, so daß ein kompaktes Paket hieraus gebildet wird, und
- eine Ballenabgabeeinrichtung (310), die betreibbar ist, um ein auf diese Weise auf der Ladefläche (19) angesammeltes Paket von Ballen (3) in der allgemein längsverlaufenden Richtung auf den Boden abzugeben,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Ballenwendeeinrichtung (110) betreibbar ist, um jeden Ballen über die 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite zu drehen, so daß die Ballenwendeeinrichtung (110) zusammen mit der Ballenüberführungseinrichtung (210) betreibbar ist, um ein Paket von Ballen (3) auf der Ladefläche (19) im wesentlichen über deren gesamte Breite anzusammeln, und
- die Ballenabgabeeinrichtung (310) über im wesentlichen die volle Ladeflächenbreite betreibbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß der Ballensammler (1) in der Lage ist, ein Paket von Ballen (3), dessen Breite im wesentlichen der Ladenflächenbreite entspricht, anzusammeln und auf den Boden abzugeben.
2. Ballensammler (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenwendeeinrichtung (110) Einrichtungen (103, 112) zum Anheben einer Seite jedes auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche aufgenommenen Ballens (3) umfaßt und mit Einrichtungen (120) verbunden ist, die zum Kippen jedes Ballens (3) betreibbar sind, während dieser angehoben wird, so daß jeder Ballen (3) über die 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite gewendet wird.
3. Ballensammler (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- sich der Ballenaufnahmeabschnitt der Ladefläche (19) in der allgemein längsverlaufenden Richtung benachbart zu einer der in Querrichtung gegenüberliegenden Seiten der Ladefläche erstreckt, und
- die Ballenüberführungseinrichtung (210) bei jedem Empfang eines Ballens (3) auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche betreibbar ist, um den Ballen (3) gegebenenfalls zusammen mit dem oder allen anderen Ballen (3), die vorher auf der Ladefläche (19) aufgenommen und gesammelt wurden, in der Querrichtung über die Ladefläche (19) und in Richtung auf deren andere Seite zu verschieben.
4. Ballensammler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenüberführungseinrichtung (210) betreibbar ist, um
- bei Empfang eines jeweiligen Ballens (3) mit Ausnahme des letzten Ballens (3) eines eine volle Größe aufweisenden Paketes von Ballen (3) auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche jeden Ballen (3) gegebenenfalls zusammen mit dem oder allen anderen Ballen (3), die vorher auf der Ladefläche (19) gesammelt wurden, in Querrichtung über eine vorgegebene Strecke zu verschieben, und
- bei Empfang des letzten Ballens (3) auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche zumindestens den letzten Ballen (3) in Querrichtung über die Ladefläche (19) in Richtung auf den vorletzten Ballen (3) auf der Ladefläche (19) zu verschieben, um auf diese Weise das die volle Größe aufweisende Paket von Ballen (3) auf der Ladefläche (19) zu vervollständigen und es für den nachfolgenden Abwurf als kompakte Einheit auf den Boden vorzubereiten.
5. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenüberführungseinrichtung (210) folgende Teile umfaßt:
- zwei Arme (214), die allgemein an einem ihrer Enden für eine Schwenkbewegung um eine sich allgemein in Längsrichtung erstreckende Schwenkachse (213) befestigt sind und die an ihrem anderen Ende durch ein Balleneingriffsteil (221) miteinander verbunden sind, und
- eine hydraulische Betätigungseinrichtung (203), die betriebsmäßig mit zumindestens einem der Arme (214) verbunden ist, um das Balleneingriffsteil (221) rückwärts und vorwärts zwischen einer zurückgezogenen Ruhestellung allgemein benachbart zu einer der in Querrichtung gegenüberliegenden Seiten des Ballensammlers (1) und einer ausgefahrenen Position zwischen den in Querrichtung gegenüberliegenden Seiten des Ballensammlers (1) zu bewegen.
6. Ballensammler (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (214) auf dem Fahrgestell (21) des Ballensammlers über erste und zweite Gestänge (211, 216) befestigt ist, daß die ersten und zweiten Gestänge (211, 216) an ersten mit Abstand voneinander angeordneten Schwenkpunkten (213, 215) mit dem entsprechenden Arm (214) und an zweiten mit Abstand voneinander angeordneten Schwenkpunkten (212, 217) mit dem Fahrgestell (21) des Ballensammlers verbunden sind, daß die zweiten Schwenkpunkte (212, 217) derart einen größeren Abstand voneinander aufweisen als die ersten Schwenkpunkte (213, 215), daß bei einer Betätigung der hydraulische Betätigungseinrichtung (203) das Balleneingriffsteil (221) im wesentlichen geradlinig bewegt wird, so daß es sich nicht gegenüber einem Ballen (3) verschiebt, der durch dieses Eingriffsteil über die Ladefläche (19) verschoben wird.
7. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ballenstabilisierungseinrichtungen (60, 65, 70) betriebsmäßig der Ladefläche (19) und der Ballenüberführungseinrichtung (210) zugeordnet sind, um Ballen (3) einen nach dem anderen von dieser Ballenüberführungseinrichtung (210) aufzunehmen, während die Ballen in Querrichtung durch die Ballenüberführungseinrichtung verschoben werden, um auf diese Weise diese Ballen (3) zwangsweise an ihrem Platz auf der Ladefläche (19) zu halten und um sie eng zusammenzuhalten, so daß ein kompaktes Paket von Ballen gebildet wird.
8. Ballensammler (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenstabilisierungseinrichtungen (60, 65, 70) erste und zweite federbelastete Balleneingriffsteile (61 bzw. 71) umfassen, die so angeordnet sind, daß sie mit gegenüberliegenden Seiten eines Paketes von Ballen (3) in Eingriff kommen, die auf der Ladefläche (19) gesammelt werden.
9. Ballensammler (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Balleneingriffsteil, das mit der von der Ballenüberführungseinrichtung (210) fortgewandten Seite des Paketes von Ballen (3) in Eingriff kommt, durch ein Plattenteil (71) gebildet ist, das schwenkbar auf einem abgewinkelten Arm (72) befestigt ist, daß der abgewinkelte Arm (72) seinerseits schwenkbar auf dem Fahrgestell (21) des Ballensammlers befestigt ist, und daß Federeinrichtungen (75) zwischen dem Arm (72) und dem Fahrgestell (21) in einer Weise wirken, daß das Plattenteil (71) in Richtung auf die Ballenüberführungseinrichtung (210) gedrückt wird und daß das Plattenteil (71) graduell in der entgegengesetzten Richtung bewegbar ist, wenn ein Paket von Ballen (3) auf der Ladefläche (19) gesammelt wird.
10. Ballensammler (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Balleneingriffsteil, das mit der auf die Ballenüberführungseinrichtung (219) gerichteten Seite des Paketes von Ballen (3) in Eingriff kommt, zumindestens ein federbelastetes Balleneingriffsteil (61) umfaßt, das elastisch zwischen einer zurückgezogenen Ruhestellung unterhalb der Ebene der Ladefläche (19) und einer ausgefahrenen Betriebsstellung oberhalb der Ebene der Ladefläche (19) bewegbar ist, wobei die Anordnung derart ist, daß:
- bei Eingriff mit einem durch die Ballenüberführungseinrichtung (210) verschobenen Ballen (3) das Balleneingriffsteil (61) nach unten in die zurückgezogene Position gedrückt wird, so daß der Ballen (3) von einer Seite dieses Balleneingriffsteils (61) zu dessen anderer Seite überführt werden kann und daß das Balleneingriffsteil (61) seine ausgefahrene Betriebsstellung wieder einnehmen kann, wenn der Ballen (3) diese andere Seite des Balleneingriffsteils (61) erreicht, und
- sobald ein Ballen (3) die andere Seite des Balleneingriffsteils (61) erreicht hat, das letztere verhindert, daß dieser Ballen (3) zu der einen Seite des Balleneingriffsteils (61) durch die Wirkung desjenigen Balleneingriffsteils (71) zurückverschoben wird, das auf die Seite des Paketes von Ballen (3) einwirkt, die von der Ballenüberführungseinrichtung (210) fort gerichtet ist.
11. Ballensammler (1) nach einem der Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenstabilisierungseinrichtungen (60, 65, 70) weiterhin ein federbelastetes Balleneingriffsteil (69) in einer Höhe oberhalb der Ladefläche (19) für einen Eingriff mit der Oberseite eines Ballens (3) umfassen, während dieser durch die Ballenüberführungseinrichtungen (210) in der Richtung quer über die Ladefläche (19) verschoben wird, wobei die Anordnung derart ist, daß:
- bei der Verschiebung eines Ballens (3) in der genannten Richtung bewirkt wird, daß das Balleneingriffsteil (69) sich entgegengesetzt zur Wirkung einer elastischen Einrichtung (68) zurückzieht, so daß die Verschiebung des Ballens (3) in der genannten Richtung unter dem Balleneingriffsteil (69) vorbei ermöglicht wird, und
- bei Rückkehr der Ballenüberführungseinrichtung (210) in die Ruhestellung das Balleneingriffsteil (69) mit der Oberseite des Ballens (3) in Eingriff kommt und eine Bewegung des Ballens (3) in der entgegengesetzten Richtung durch die Wirkung des Balleneingriffsteils (71) verhindert, das auf die Seite des Paketes von Ballen (3) wirkt, die von der Ballenüberführungseinrichtung (210) fort gerichtet ist.
12. Ballensammler (1) nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 4 bis 11 unter Rückbeziehung auf Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenwendeeinrichtung (110) folgende Teile umfaßt:
- zwei Arme (112), die allgemein an ihrem einen Ende für eine Schwenkbewegung um eine sich allgemein in Längsrichtung erstreckende Schwenkachse (110) befestigt und am anderen Ende durch ein Balleneingriffsteil (120) miteinander verbunden sind, und
- eine hydraulische Stellgliedeinrichtung (103), die Betriebsmäßig mit zumindestens einem der Arme (112) verbunden ist, um das Balleneingriffsteil (120) rückwärts und vorwärts zwischen einer zurückgezogenen Ruhestellung allgemein unterhalb der Ebene der Ladefläche (19) und einer ausgefahrenen Position in einer vorgegebenen Höhe oberhalb der Ebene der Ladefläche (19) zu bewegen, wobei die Anordnung derart ist, daß sich einerseits die Bahn des Balleneingriffsteils (120) von der Ruhestellung fort in der Nähe derjenigen einen Seite der Ladefläche (19) erstreckt, benachbart zu der sich der Ballenaufnahmeabschnitt der Ladefläche (19) befindet, und andererseits der Ballenaufnahmeabschnitt so angeordnet ist, daß er Ballen einen nach dem anderen in über dieser genannten Seite überhängender und in diese Bahn schneidender Beziehung aufnimmt.
13. Ballensammler (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Balleneingriffsteil (120) in den Ballen eindringende Einrichtungen (122), die sich in Längsrichtung um einen gekrümmten Umfang des Balleneingriffsteils (120) und von diesem fort erstrecken, und einen Ansatz (123) umfaßt, der sich von diesem gekrümmten Umfang aus nach unten erstreckt, wobei die Anordnung derart ist, daß wenn sich die Ballenwendeeinrichtung (110) aus der Ruhestellung in Richtung auf die vollständig ausgefahrene Position bewegt, zunächst die in den Ballen eindringenden Einrichtungen (122) eine nach der anderen in die untere Seite eines auf der Ladefläche (19) aufgenommenen Ballens (3) eindringen, und danach, wenn sich die Ballenwendeeinrichtung (110) der voll ausgefahrenen Position nähert, der Ansatz (123) mit dieser Seite des Ballens (3) in Eingriff kommt, so daß auf diese Weise der Ballen (3) um 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite gewendet wird.
14. Ballensammler (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Balleneingriffsteil eine Walze (120) mit in den Ballen eindringenden Teilen (122) aufweist, die sich um den Umfang der Walze und von dieser fort erstrecken, und die im Gebrauch in einen auf der Ladefläche (19) aufgenommen Ballen (3) eindringen, wenn dieser Ballen (3) durch die Ballenwendeeinrichtung (110) angehoben wird, und die diesen Ballen (3) in Richtung auf die Walze (120) an der Kante ziehen, um die er gekippt wird, so daß der Ballen (3) um 90º im wesentlichen innerhalb seiner eigenen Breite gewendet wird.
15. Ballensammler (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Balleneingriffswalze (120) der Ballenwendeeinrichtung (110) frei drehbar auf den Armen (112) der Ballenwendeeinrichtung (110) befestigt ist.
16. Ballensammler (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Balleneingriffswalze (120) der Ballenwendeeinrichtung (110) durch Antriebseinrichtungen (525) angetrieben ist.
17. Ballensammler (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (525) einen Seil- und Riemenscheibenantrieb umfaßt, daß die Walze (120) mit einer Riemenscheibe (530) an einem Ende versehen ist und ein Seil (526) aufnimmt, das um weitere Riemenscheiben (528, 531 und 532) läuft und mit beiden Enden an dem Fahrgestell (21) des Ballensammlers befestigt ist, und daß eine der Riemenscheiben (528) beweglich ist, um die Änderungen des effektiven Abstandes zwischen den anderen Riemenscheiben (530, 531 und 532) der Befestigung (527) beider Enden des Seils (526) an dem Fahrgestell (21) aufzunehmen, wenn die Ballenwendeeinrichtung (110) während des Ballenwendezyklus des Betriebes ansteigt und absinkt.
18. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Empfang eines Ballens (3) auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche zunächst die Ballenwendeeinrichtung (110) betätigt wird, um den Ballen (3) um 90º zu wenden und daß nachfolgend und bei einer Rückkehr der Ballenwendeeinrichtung (110) in die Ruhestellung die Ballenüberführungseinrichtung (210) betätigt wird, um den Ballen (3) in einer Querrichtung über die Ladefläche (19) zu verschieben.
19. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß:
- eine erste mechanische Verriegelung (280) für die Ballenüberführungseinrichtung (210) betriebsmäßig mit der Ballenüberführungseinrichtung (210) und der Ballenwendeeinrichtung (110) verbunden ist, wobei die erste mechanische Verriegelung (280) durch die Ballenwendeeinrichtung (110) derart betätigt wird, daß sie einerseits in eine zurückgezogene Entriegelungsstellung bewegt wird, wenn sich die Ballenwendeeinrichtung (110) in der Ruhestellung befindet, und daß sie andererseits in eine betriebsmäßige Verriegelungsposition bewegt wird, wenn die Ballenwendeeinrichtung (110) aus der Ruhestellung fort bewegt wird, und
- eine weitere mechanische Verriegelung (290) für die Ballenwendeeinrichtung (110) betriebsmäßig mit der Ballenwendeeinrichtung (110) und der Ballenüberführungseinrichtung (210) verbunden ist, wobei die weitere mechanische Verriegelung (290) durch die Ballenüberführungseinrichtung (210) derart betätigt wird, daß sie einerseits in eine zurückgezogene Entriegelungsposition bewegt wird, wenn sich die Ballenüberführungseinrichtung (210) in der Ruhestellung befindet, und daß sie andererseits in eine betriebsmäßige Verriegelungsposition bewegt wird, wenn die Ballenüberführungseinrichtung (210) aus der Ruhestellung fort bewegt wird.
20. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenabgabeeinrichtungen (310) folgende Teile umfassen:
- sich in Längsrichtung erstreckende Endlosförderketten (311), die um vordere und hintere Kettenräder (312, 313) auf der Ladefläche (19) laufen, wobei an jeder Kette (311) zwei Förderteile (316) befestigt sind, die gleiche Abstände voneinander aufweisen, und
- Antriebseinrichtungen unter Einschluß von Hydraulikmotoreinrichtungen (303) und Kupplungseinrichtungen (330), die betriebsmäßig mit den Förderketten (311) verbunden sind, um die Förderketten (311) intermittierend anzutreiben, um Pakete von auf der Ladefläche (19) angesammelten Ballen (3) abzugeben.
21. Ballensammler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin folgende Teile aufweist:
- Hauptsensoreinrichtungen (140) auf dem Aufnahmeabschnitt der Ladefläche allgemein an einer Stelle zur Feststellung der Ankunft eines Ballens (3) auf diesem Aufnahmeabschnitt und zum Auslösen der Ballenwendeeinrichtungen (110) und zum Bewirken einer Bewegung der Ballenwendeeinrichtung (110) aus der Ruhestellung bei dieser Ankunft,
- erste und zweite Hubende-Sensoreinrichtungen (160), die betriebsmäßig mit der Ballenwendeeinrichtung (110) verbunden sind, um beim Erreichen einer voll ausgefahrenen Position durch die Ballenwendeeinrichtung (110) zu bewirken, daß diese Ballenwendeeinrichtung (110) in die Ruhestellung zurückkehrt,
- zweite Hubende-Sensoreinrichtungen (240), die betriebsmäßig mit der Ballenwendeeinrichtung (110) und der Ballenüberführungseinrichtung (210) verbunden sind, um beim Erreichen der Ruhestellung durch die Ballenwendeeinrichtung (110) die Bewegung der Ballenüberführungseinrichtung (210) aus der Ruhestellung fort auszulösen, und
- dritte Hubende-Sensoreinrichtungen (260), die betriebsmäßig mit der Ballenüberführungseinrichtung (210) verbunden sind, um bei Erreichen der voll ausgefahrenen Position der Ballenüberführungseinrichtung (210) eine Rückkehr der Ballenüberführungseinrichtung (210) in die Ruhestellung zu bewirken.
22. Ballensammler (1) nach Anspruch 21 unter Rückbeziehung auf Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin folgende Teile umfaßt:
- eine vierte Hubende-Sensoreinrichtung (320), die betriebsmäßig mit der Ballenüberführungseinrichtung (210) und mit der Ballenabgabeeinrichtung (210) verbunden ist, um, wenn die Ballenüberführungseinrichtung (210) die Ruhestellung erreicht, eine Ansteuerung der Hydraulikmotoreinrichtung (310) der Ballenabgabeeinrichtung (310) zu bewirken, und
- eine die volle Ladung feststellende Sensoreinrichtung (360) auf der Ladefläche (19) allgemein an einer Stelle zur Feststellung der Ansammlung einer vollen Ladung von Ballen (3) auf der Ladefläche (19), wobei diese Sensoreinrichtung (260) betriebsmäßig mit der Kupplungseinrichtung (330) verbunden ist, um bei der Ansammlung dieser vollen Ladung die Kupplungseinrichtung (330) einzukuppeln, wobei die Anordnung derart ist, daß wenn die Hydraulikmotoreinrichtung (303) angesteuert und die Kupplungseinrichtung (330) eingekuppelt ist, die Ballenabgabeeinrichtung (310) angetrieben wird, um ein Paket von Ballen (3) auf den Boden abzugeben.
23. Ballensammler (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin eine fünfte Hubende- Sensoreinrichtung (410) umfaßt, die betriebsmäßig mit der Ballenabgabe-Fördereinrichtung (310) und der Kupplungseinrichtung (330) verbunden ist, um die Kupplungseinrichtung (330) auszukuppeln, wenn die Ballenabgabe-Fördereinrichtung (310) einen Ballenabgabezyklus vollendet.
DE3853069T 1988-07-12 1988-07-12 Ballensammler. Expired - Fee Related DE3853069T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP88201479A EP0350537B1 (de) 1988-07-12 1988-07-12 Ballensammler

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3853069D1 DE3853069D1 (de) 1995-03-23
DE3853069T2 true DE3853069T2 (de) 1995-06-29

Family

ID=8199819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3853069T Expired - Fee Related DE3853069T2 (de) 1988-07-12 1988-07-12 Ballensammler.

Country Status (3)

Country Link
US (2) US4955774A (de)
EP (1) EP0350537B1 (de)
DE (1) DE3853069T2 (de)

Families Citing this family (32)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2297944B (en) * 1995-02-18 1998-09-02 David Richard Leech Bale accumulator
US5758481A (en) * 1996-01-22 1998-06-02 Fry; Tom Motorized bale handler
AU4181597A (en) * 1997-09-02 1999-03-22 Farm Technology L.L.C. Agricultural bale accumulator having a load bed extension module
US6425235B1 (en) * 1997-09-02 2002-07-30 Phillip G. Spaniol Agricultural bale accumulator having a load bed extension module
US6126374A (en) * 1998-05-15 2000-10-03 Carls; Calvin Bale loading arm device
DE19906611A1 (de) * 1999-02-17 2000-08-24 Lely Welger Maschinenfabrik Gm Landwirtschaftliche Ballenpresse mit einer Wägeeinrichtung
DE19910555A1 (de) * 1999-03-10 2000-09-14 Lely Welger Maschinenfabrik Gm Landwirtschaftliche Rundballenpresse mit einer Wägeeinrichtung
US20030109790A1 (en) * 2001-12-06 2003-06-12 Medtronic Physio-Control Manufacturing Corp. Pulse detection method and apparatus using patient impedance
US7275904B2 (en) 2003-05-05 2007-10-02 Kenneth Kuhns Bale accumulator
US7621709B2 (en) * 2006-04-27 2009-11-24 Lifetime Enterprises, Llc Bale handling and accumulation system
US8112202B2 (en) * 2009-05-21 2012-02-07 Cnh America Llc Automatic control of a large bale loading apparatus
BE1019957A3 (nl) * 2011-04-27 2013-03-05 Cnh Belgium Nv Rechthoekige landbouwbaalpers.
US9253946B2 (en) 2011-10-05 2016-02-09 James E. Straeter Bale accumulator system
US20130218421A1 (en) * 2012-02-13 2013-08-22 Leland K. Millsap Semi-automatic tie table control system for a rotatable and tiltable tie table for a mid-size or big bale stack wagon
US10537067B2 (en) * 2014-07-16 2020-01-21 Deere & Company Agricultural bale carriage wings
US9578811B2 (en) * 2014-07-17 2017-02-28 Deere & Company Variable rate discharge system for crop accumulator
US10470374B2 (en) 2014-07-17 2019-11-12 Deere & Company Over-center linkage system for an agricultural accumulator
US10918020B2 (en) 2015-09-30 2021-02-16 Deere & Company Baler and accumulator control system
US9995319B2 (en) 2015-09-30 2018-06-12 Deere & Company Hydraulic alternating system for agricultural baler
US10433488B2 (en) 2016-04-08 2019-10-08 Deere & Company Bale storage system with damper assembly
US10306837B2 (en) 2016-04-08 2019-06-04 Deere & Company Bale storage system with damper assembly
US10595465B2 (en) 2016-04-08 2020-03-24 Deere & Company Agricultural baler including baler gate control system
US10306838B2 (en) 2016-04-08 2019-06-04 Deere & Company Bale storage system with damper assembly
US10212886B2 (en) 2016-04-08 2019-02-26 Deere & Company Retraction mechanism for extendable carriages of an agricultural accumulator
US10517219B2 (en) 2016-04-08 2019-12-31 Deere & Company Mechanical linkage for agricultural accumulator including extendable carriages
US11825773B2 (en) * 2019-01-09 2023-11-28 Great Plains Manufacturing, Inc. High capacity baler
US10681871B1 (en) * 2019-03-29 2020-06-16 Cnh Industrial America Llc Loading assembly of a bale wagon
US11325435B1 (en) 2019-12-03 2022-05-10 Les Riddle Bale accumulator offset hitch
US11140827B2 (en) 2020-01-17 2021-10-12 Cnh Industrial Canada, Ltd. Round bale aligner and accumulator
US11812698B1 (en) * 2022-06-01 2023-11-14 Bill McAllister Bale accumulator
DE102023108773A1 (de) * 2023-04-05 2024-10-10 Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG Ballensammelwagen zum Transportieren eines Ballens, Arbeitszug umfassend eine Rundballenpresse und einen solchen Ballensammelwagen, sowie Verfahren zum Entladen von Ballen aus einer Rundballenpresse eines solchen Arbeitszuges
US12477993B2 (en) * 2023-11-02 2025-11-25 Phiber Manufacturing Inc. Bale accumulator with decouplable front bale supports enabling yaw-capable road transport

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3163302A (en) * 1962-04-02 1964-12-29 Daffin Company Hay bale accumulator
US3361279A (en) * 1965-12-02 1968-01-02 Brown S Agricultural Machinery Bale collector
GB1378176A (en) * 1971-04-16 1974-12-27 Parrott Edwin Charles Bale stacking machine
US3788495A (en) * 1971-07-06 1974-01-29 Int Harvester Co Automatic bale handling device
US3853229A (en) * 1971-07-19 1974-12-10 G Dougherty Bale accumulator
NL7311993A (en) * 1973-08-31 1975-03-04 Texas Industries Inc Agricultural bale loader stacking device - using pivoting lifting arrangement which forms predetermined stacking pattern
US4310275A (en) * 1979-05-23 1982-01-12 Hoelscher Darrel G Tilting platform hay bale accumulator
DE3568686D1 (en) * 1985-02-27 1989-04-20 Ford New Holland Inc Bale accumulator and discharger

Also Published As

Publication number Publication date
US4955774A (en) 1990-09-11
EP0350537A1 (de) 1990-01-17
EP0350537B1 (de) 1995-02-15
US4961679A (en) 1990-10-09
DE3853069D1 (de) 1995-03-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3853069T2 (de) Ballensammler.
DE69635412T2 (de) Extrusionsartige ballenpresse mit selektivem ballenauswerfer
DE2851035C2 (de) Erntegut-Rundballenformmaschine
DE69323738T2 (de) Ballenpresszuführmechanismus
DE1782382C3 (de) Ladewagen mit einer ballenbildenden Ladeeinrichtung
DE3511188A1 (de) Ballenhandhabungsvorrichtung
DE1940785B2 (de) Ballentransportwagen
DE2457261C3 (de) Ladewagen für blatt- und bahnförmiges Erntegut
DE3443530A1 (de) Ballenpresse
DE3501062C2 (de)
DE69913258T2 (de) Bewegbare Ballenablagevorrichtung für eine Ballenpresse
EP0350514A1 (de) Landwirtschaftliche Aufsammelpresse
DE2947442C2 (de)
DE2536756A1 (de) Ballenwagen mit auswahl der anordnung von ballen in ballengruppen eines ballenstapels
DE69208859T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Laden von rechteckigen Ballen, insbesondere Riesenballen von Heu oder dergleichen
DE2411726B1 (de) Stapelpresse für Feldfrüchte
DE3737969C2 (de)
DE2720883A1 (de) Vorrichtung zum formen von ballen
DE2523048A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildung eines heu- oder strohballenstapels aus 2 1/2 ballen breiten ballengruppen
DE2252590C3 (de) Ladewagen
DE1582435C3 (de)
DE1270319B (de) Vorrichtung zum automatischen Laden von Ballen aus Stroh, Heu od. dgl. auf einem Transportwagen
DE19720542A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Sicherung von Garnenden
DE60013612T2 (de) Vorrichtung zum Stapeln von Ballen für eine Maschine zum Erzeugen von Heuballen und dergleichen
DE2221083C3 (de) Ballentransportwagen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee