DE19922856A1 - Einrichtung zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines elektrisch leitenden Teiles eines insbesondere länglichen, beispielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise eines Rohres oder eines Kabels - Google Patents
Einrichtung zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines elektrisch leitenden Teiles eines insbesondere länglichen, beispielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise eines Rohres oder eines KabelsInfo
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Abstract
Eine Einrichtung (2) zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines insbesondere länglichen, beispielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise eines Rohres oder eines Kabels, weist einen Grundkörper (4) zur Anlage an dem zu kontaktierenden Körper (42) und ein an einer in Montageposition dem zu kontaktierenden Körper (42) zugewandten Seite des Grundkörpers (4) gehaltenes Kontaktelement (40) zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem zu kontaktierenden Körper (42) auf. Erfindungsgemäß sind Justiermittel zum Justieren des Kontaktelementes (40) in seiner Lage relativ zu Rändern des Grundkörpers (4) vorgesehen. Durch die erfindungsgemäße Lehre ist bei der Befestigung des Kontaktelementes (40) an dem Grundkörper (4) während der Herstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung (2) ein Verrutschen oder Überstehen des Kontaktelementes (40) über den Rand des Grundkörpers (4) zuverlässig vermieden. Dies vereinfacht die Herstellung und erspart zeit- und damit kostenaufwendige Nacharbeiten.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zum elek
trisch leitenden Kontaktieren eines elektrisch lei
tenden Teiles eines insbesondere länglichen, bei
spielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpers,
beispielsweise eines Rohres oder eines Kabels.
Derartige Einrichtungen werden beispielsweise
zum Anschluß eines metallischen Rohres oder eines
abisolierten Außenleiters eines Koaxialkabels an ein
Erdungskabel verwendet.
Durch EP 0 744 788 A1 ist eine Einrichtung der
betreffenden Art bekannt, die einen Grundkörper zur
Anlage an einem zu kontaktierenden Körper und ein
Kontaktelement zur Herstellung einer elektrisch lei
tenden Verbindung mit dem zu kontaktierenden Körper
aufweist, das an einer in Montageposition dem zu kon
taktierenden Körper zugewandten Seite des Grundkör
pers gehalten ist. Bei der bekannten Einrichtung
weist der Grundkörper eine bandförmige, metallische
Schelle auf, die in elastisches Material eingebettet
ist, wobei an der in Montageposition dem zu kontak
tierenden Körper zugewandten Seite eine Kontaktfläche
für das Kontaktelement freigelassen ist. Das Kontakt
element, das bei der bekannten Einrichtung durch ein
Band aus Kupfergeflecht gebildet ist, wird von Hand
mittels Klebstoff oder einer Schweißverbindung punkt
förmig an der Kontaktfläche des Grundkörpers befe
stigt. Das Kontaktelement ist in der Draufsicht im
wesentlichen rechteckförmig ausgebildet, wobei in der
gewünschten Befestigungslage seine Längskanten im
wesentlichen parallel zu benachbarten Rändern des
Grundkörpers verlaufen.
Nachteilig bei der bekannten Einrichtung ist,
daß bei der Befestigung des Kontaktelementes die Ge
fahr besteht, daß das Kontaktelement verrutscht und
in einer Lage an dem Grundkörper befestigt wird, in
der seine Längskanten nicht parallel, sondern in un
erwünschter Weise schräg zu den Rändern des Grundkör
pers verlaufen, so daß das Kontaktelement seitlich
über den Grundkörper übersteht. Bei der Montage der
erfindungsgemäßen Einrichtung ist dann der erforder
liche Kontakt zwischen dem Kontaktelement und dem zu
kontaktierenden Körper unter Umständen nicht mehr in
der gewünschten Weise herstellbar. In diesem Falle
muß das Kontaktelement von dem Grundkörper gelöst und
anschließend in der gewünschten Befestigungslage wie
der an diesem befestigt werden. Diese Nacharbeiten
sind zeit- und damit kostenaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ge
nannten Art anzugeben, die den Nachteil der bekannten
Einrichtung nicht aufweist, bei der also eine Befe
stigung des Kontaktelementes in der gewünschten Be
festigungslage an dem Grundkörper erleichtert ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 ange
gebene Lehre gelöst.
Der Grundgedanke der erfindungsgemäßen Lehre
besteht darin, Justiermittel vorzusehen, mittels de
rer das Kontaktelement in seiner Lage relativ zu Rän
dern des Grundkörpers justierbar ist. Auf diese Weise
ist bei der Befestigung des Kontaktelementes an dem
Grundkörper während der Herstellung der erfindungs
gemäßen Einrichtung ein Verrutschen und Überstehen
des Kontaktelementes über den Rand des Grundkörpers
zuverlässig vermieden. Dies vereinfacht die Herstel
lung und erspart zeit- und damit kostenaufwendige
Nacharbeiten.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist robust im
Aufbau und einfach und kostengünstig herstellbar. Sie
ist darüber hinaus vielseitig verwendbar.
Die Justiermittel können in vielfältiger Weise
ausgebildet sein. Beispielsweise können die Justier
mittel als optische Justierhilfe, z. B. in Form einer
Markierung an dem Grundkörper, ausgebildet sein.
Zweckmäßigerweise weisen sie jedoch wenigstens eine
Anlagekante oder wenigstens eine zu einer Halteflä
che, an der das Kontaktelement an dem Grundkörper
gehalten ist, geneigte Anlagefläche auf, an der das
Kontaktelement in Befestigungslage anliegt. Durch die
Anlagekante oder Anlagefläche ist eine Justierung des
Kontaktelementes in seiner Lage relativ zu den Rän
dern des Grundkörpers erzielt und damit seine Be
festigung in der gewünschten Befestigungslage er
leichtert.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn die Ju
stiermittel lediglich eine Anlagekante bzw. Anlage
fläche aufweisen und das Kontaktelement somit nur mit
einem Bereich seines Randes an der Anlagekante oder
Anlagefläche anliegt. Eine vorteilhafte Weiterbildung
sieht jedoch vor, daß wenigstens zwei zueinander be
abstandete Anlagekanten bzw. -flächen vorgesehen
sind, an denen das Kontaktelement mit voneinander
entfernten Bereichen seines Randes anliegt. Bei einem
in der Draufsicht im wesentlichen rechteckförmigen
Kontaktelement können beispielsweise zwei zueinander
im wesentlichen parallele und beabstandete Anlagekan
ten vorgesehen sein, wobei das Kontaktelement in Be
festigungslage jeweils mit gegenüberliegenden Berei
chen seines Randes an einer der Anlagekanten anliegt.
Es können jedoch auch zueinander im Winkel angeordne
te Anlagekanten vorgesehen sein, beispielsweise im
rechten Winkel zueinander angeordnete Anlagekanten.
Das Kontaktelement liegt dann mit aneinander angren
zenden Bereichen seines Randes an den Anlagekanten
an. Es können jedoch auch vier Anlagekanten vorgese
hen sein, an denen das Kontaktelement jeweils mit
gegenüberliegenden Bereichen seines Randes anliegt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, daß die Justier
mittel Zentriermittel zum Zentrieren des Kontaktele
mentes zwischen gegenüberliegenden Rändern des Grund
körpers aufweisen. Auf diese Weise ist das Kontakt
element zwischen Rändern des Grundkörpers zentriert
und die Justierung der Lage des Kontaktelementes wei
ter vereinfacht.
Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungs
form sieht vor, daß die Zentriermittel zueinander
beabstandete Anlagekanten aufweisen, die zueinander
und zu benachbarten Rändern des Grundkörpers im we
sentlichen parallel verlaufen. Bei dieser Aus
führungsform ist ein in der Draufsicht im wesentli
chen rechteckförmiges Kontaktelement mit seinen Rän
dern parallel zu den Rändern des Grundkörpers gehal
ten und dadurch zentriert.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß die
Zentriermittel zueinander beabstandete und relativ
zueinander geneigte Anlageflächen aufweisen, die sich
in Längsrichtung bzw. Umfangsrichtung des Grundkör
pers erstrecken und an denen das Befestigungselement
in Befestigungslage anliegt. Auch bei dieser Ausfüh
rungsform ist in der gewünschten Weise eine Zentrie
rung des Kontaktelementes erzielt.
Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungs
form sieht vor, daß die Anlageflächen voneinander weg
geneigt sind. Auf diese Weise bilden die Anlageflä
chen eine Mulde zur Aufnahme des Kontaktelementes.
Die Anlageflächen können jedoch auch aufeinander zu
geneigt sein, wie dies eine andere Ausführungsform
vorsieht. Bei dieser Ausführungsform können die An
lageflächen beispielsweise gegenüberliegende Ränder
des Kontaktelementes übergreifen.
Form, Größe und Anzahl der Anlagekanten bzw.
Anlageflächen sind in weiten Grenzen wählbar. Zweck
mäßigerweise ist die oder jede Anlagekante oder An
lagefläche an einem Vorsprung, insbesondere einem
Steg oder einer Rippe gebildet, der bzw. die an dem
Grundkörper ausgebildet ist. Diese Ausführungsform
ist einfach und kostengünstig herstellbar.
Grundsätzlich kann der oder jeder Steg bzw. die
oder jede Rippe durch ein separates, mit dem Grund
körper verbundenes Bauteil gebildet sein. Eine vor
teilhafte Weiterbildung sieht jedoch vor, daß der
Grundkörper ein Teil aus elastischem Material, vor
zugsweise einem Elastomer, aufweist, an das der oder
jeder Steg bzw. die oder jede Rippe angeformt ist.
Der oder jeder Steg bzw. die oder jede Rippe ist so
mit einstückig mit einem Teil des Grundkörpers ausge
bildet. Dies vereinfacht die Herstellung der erfin
dungsgemäßen Einrichtung. Sind bei dieser Aus
führungsform zwei zueinander beabstandete Anlagekan
ten vorgesehen, so kann bei entsprechender Wahl des
Abstandes zwischen den Anlagekanten das Kontaktele
ment unter elastischer Verformung der Anlagekanten
zwischen diesen eingeklemmt werden, so daß es elä
stisch federnd gehalten ist. Auf diese Weise sind
zusätzliche Befestigungsmittel zum Halten des Kon
taktelementes, beispielsweise Klebstoff oder eine
Schweißverbindung, nicht mehr erforderlich.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß der
Grundkörper eine Vertiefung aufweist, deren Rand bzw.
deren Ränder die oder jede Anlagekante oder deren
Böschung bzw. deren Böschungen die oder jede Anlage
fläche bildet bzw. bilden. Bei dieser Ausführungsform
ist ebenfalls eine sichere Zentrierung des Kontakt
elementes erzielt. Darüber hinaus ist diese Ausfüh
rungsform einfach und kostengünstig herstellbar.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn das Kon
taktelement mit einem Bereich seines Randes an den
Anlagekanten bzw. -flächen anliegt. Eine besonders
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß der Umriß
der Vertiefung im wesentlichen dem Umriß des Kontakt
elementes entspricht, derart, daß das Kontaktelement
eng in der Vertiefung gehalten ist. Bei dieser Aus
führungsform ist ein Verrutschen des Kontaktelementes
besonders zuverlässig vermieden.
Das Material des Grundkörpers ist in weiten
Grenzen wählbar. Der Grundkörper kann auch aus mehre
ren Materialien bestehen. Eine Ausführungsform sieht
vor, daß der Grundkörper ein bandförmiges Metallteil
aufweist. Durch das bandförmige Metallteil ist die
Stabilität des Grundkörpers erhöht. Bei der vorge
nannten Ausführungsform kann an der in Montageposi
tion dem zu kontaktierenden Körper zugewandten Seite
des Metallteiles die Vertiefung gebildet sein. Da die
Vertiefung in das Metallteil, das beispielsweise aus
Blech bestehen kann, in einfacher Weise einpreßbar
ist, ist bei dieser Ausführungsform die Herstellung
weiter vereinfacht.
Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungs
form sieht vor, daß die Vertiefung durch eine Sicke
oder ein vertieftes Feld gebildet ist. Derartige Ver
tiefungen sind mit Preßwerkzeugen in beliebiger Form
und Größe in das Metallteil des Grundkörpers einpreß
bar.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn der
Grundkörper ausschließlich durch das bandförmige Me
tallteil gebildet ist. Eine Weiterbildung der Aus
führungsform mit dem Teil aus elastischem Material
sieht jedoch vor, daß das Metallteil wenigstens teil
weise mit dem elastischen Material beschichtet ist,
insbesondere auf seiner in Montageposition dem zu
kontaktierenden Körper zugewandten Seite, oder in das
elastische Material eingebettet ist, wobei an der in
Montageposition dem zu kontaktierenden Körper zuge
wandten Seite des Metallteiles ein Kontaktbereich für
das Kontaktelement freigelassen ist. Das elastische
Material kann vorgesehen sein, um die erfindungsgemä
ße Einrichtung optisch ansprechender zu gestalten
oder das Metallteil gegen Umwelteinflüsse zu schützen
oder das Metallteil elektrisch zu isolieren.
Form und Größe des Kontaktelementes sind in wei
ten Grenzen wählbar. Zweckmäßigerweise ist das Kon
taktelement durch eine flache Litze oder ein flaches
Band oder ein Geflechtband aus Metall gebildet. Der
artige Kontaktelemente sind einfach und kostengün
stig herstellbar.
Form und Größe des Grundkörpers sind in weiten
Grenzen wählbar. Zum Kontaktieren eines plattenförmi
gen Körpers kann der Grundkörper beispielsweise plat
tenförmig und zum Kontaktieren eines gebogenen oder
gekrümmten Körpers gebogen oder gekrümmt ausgebildet
sein.
Eine insbesondere zur Kontaktierung von Rohren
oder Kabeln beliebigen Querschnitts vorteilhafte Wei
terbildung sieht vor, daß der Grundkörper derart aus
gebildet ist, daß er in Montageposition den zu kon
taktierenden Körper insbesondere ringförmig oder muf
fenförmig umgreift. Bei dieser Ausführungsform ist
der Grundkörper sicher an dem zu kontaktierenden Kör
per gehalten.
Grundsätzlich kann der Grundkörper starr ausge
bildet sein. Zweckmäßigerweise ist er jedoch biegsam
ausgebildet. Dies erleichtert die Montage.
Der Grundkörper kann mehrteilig ausgebildet
sein. Bei einer zur Kontaktierung eines Rohres vor
gesehenen erfindungsgemäßen Einrichtung kann der
Grundkörper beispielsweise aus mehreren, in Umfangs
richtung des zu kontaktierenden Rohres aufeinander
folgenden Teilen bestehen, beispielsweise aus zwei
halbringförmigen Teilen. Zweckmäßigerweise ist der
Grundkörper jedoch einteilig und in Umfangsrichtung
offen ausgebildet und weist an seinen freien Enden
abgewinkelte oder abgebogene Laschen auf, die in Mon
tageposition miteinander verbindbar sind, vorzugs
weise mittels einer Schraubvorrichtung oder einer
Klemmvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform ist auf
grund der einteiligen Ausbildung des Grundkörpers die
Montage der erfindungsgemäßen Einrichtung einfach
gestaltet.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß der
Grundkörper als um den zu kontaktierenden Körper
spannbare Schelle ausgebildet ist. Dies erleichtert
die Montage weiter.
Bei Ausführungsformen, die mehrere mit Anlage
kanten oder -flächen versehene Stege aufweisen, ist
es grundsätzlich ausreichend, wenn sich sämtliche
Stege von einem Rand des Grundkörpers in Richtung auf
den anderen Rand erstrecken. Eine vorteilhafte Wei
terbildung sieht jedoch vor, daß sich aus dem Bereich
von zwei gegenüberliegenden Rändern des Grundkörpers
jeweils wenigstens ein Steg in Richtung auf den ande
ren Rand erstreckt, derart, daß das Kontaktelement in
Befestigungslage mit zwei gegenüberliegenden Berei
chen seines Randes an den Stegen anliegt. Bei dieser
Ausführungsform ist das Kontaktelement zwischen den
Stegen zentriert.
Eine andere Weiterbildung der Ausführungsformen
mit den Stegen sieht vor, daß in Längsrichtung bzw.
Umfangsrichtung des Grundkörpers aufeinanderfolgende
Stege auf unterschiedlichen in Längsrichtung des
Grundkörpers verlaufenden Linien bzw. unterschiedli
chen Umfangslinien angeordnet sind. Bei dieser Aus
führungsform halten in Längsrichtung bzw. Umfangs
richtung des Grundkörpers aufeinanderfolgende Stege
das Kontaktelement an gegenüberliegenden Bereichen
seines Randes, so daß ebenfalls eine Zentrierung er
zielt ist.
Eine Weiterbildung der vorgenannten Ausführungs
form sieht vor, daß wenigstens zwei auf einer zur
Längsrichtung des Grundkörpers quer verlaufenden Li
nie bzw. auf einer in Axialrichtung verlaufenden Li
nie angeordnete Stege vorgesehen sind. Bei dieser
Ausführungsform liegt das Kontaktelement mit an quer
zu seiner Längsrichtung gegenüberliegenden Bereichen
seines Randes an den Stegen an, so daß die Zentrie
rung noch weiter verbessert ist.
Eine außerordentlich vorteilhafte Weiterbildung
sieht vor, daß wenigstens zwei Stege, an denen das
Kontaktelement in Befestigungslage anliegt, Hinter
schneidungen aufweisen, derart, daß an den betreffen
den Stegen aufeinander zu geneigte Anlageflächen ge
bildet sind, mit denen die Stege in Befestigungslage
gegenüberliegende Bereiche des Randes des Kontakt
elementes übergreifen. Bei dieser Ausführungsform ist
das Kontaktelement durch die Anlageflächen der Stege
formschlüssig gehalten, so daß zusätzliche Haltemit
tel, beispielsweise Klebstoff, nicht erforderlich
sind. Dies vereinfacht die Herstellung und senkt die
Kosten.
Schließlich sieht eine Weiterbildung der Aus
führungsformen mit dem Metallteil vor, daß das Me
tallteil wenigstens einen Durchbruch, vorzugsweise
beiderseits des Kontaktelementes wenigstens einen
Durchbruch aufweist, durch den bzw. durch die sich
das elastische Material erstreckt, derart, daß das
elastische Material auf der dem Kontaktelement zu
gewandten Seite des Metallteiles mit dem elastischen
Material auf der dem Kontaktelement abgewandten Seite
des Metallteiles verbunden ist. Auf diese Weise ist
vermieden, daß das elastische Material auf der dem
Kontaktelement zugewandten Seite des Metallteiles von
dem Metallteil abhebt. Ein solches Abheben könnte
insbesondere dann, wenn das Kontaktelement aus
schließlich durch das elastische Material an dem Me
tallteil gehalten ist, zu einer Beeinträchtigung des
elektrischen Kontaktes zwischen dem Kontaktelement
und dem Metallteil führen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der bei
gefügten Zeichnung näher erläutert, in der Ausfüh
rungsbeispiele dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Perspektivansicht ein
erstes Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Einrichtung in Form einer
Schelle,
Fig. 2 eine Ansicht auf die radiale Innen
fläche der Einrichtung gemäß Fig. 1
ohne das Kontaktelement,
Fig. 3 in gleicher Darstellung wie Fig. 2 die
Einrichtung gemäß Fig. 2 mit an dem
Grundkörper befestigtem Kontaktele
ment,
Fig. 4 einen Schnitt entlang einer Linie
IV-IV durch die Einrichtung gemäß Fig. 3
in Montageposition,
Fig. 5 in schematischer Perspektivansicht die
Einrichtung gemäß Fig. 1 in Montagepo
sition,
Fig. 6 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 ein
zweites Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 7 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 ein
drittes Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 8 in gleicher Darstellung wie Fig. 4 ein
viertes Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 9 einen Schnitt entlang einer Linie
IX-IX durch die Einrichtung gemäß Fig. 8,
Fig. 10 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 ein
fünftes Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 11 in gleicher Darstellung wie Fig. 3 ein
sechstes Ausführungsbeispiel der er
findungsgemäßen Einrichtung ohne das
Kontaktelement,
Fig. 12 einen Schnitt entlang einer Linie
XII-XII in Fig. 11,
Fig. 13 in gleicher Darstellung wie Fig. 11
die Einrichtung gemäß Fig. 11 mit an
dem Grundkörper gehaltenem Kontakt
element,
Fig. 14 einen Schnitt entlang einer Linie
XIV-XIV in Fig. 13 und
Fig. 15 in gleicher Darstellung wie Fig. 12
ein siebtes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Einrichtung.
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche oder
sich entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugs
zeichen versehen.
In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt,
die einen als Schelle ausgebildeten, biegsamen Grund
körper 4 aufweist, der bei diesem Ausführungsbeispiel
einteilig und in Umfangsrichtung offen ausgebildet
ist und an seinen freien Enden abgewinkelte Laschen
6, 8 aufweist, die in Montageposition in weiter unten
näher erläuterter Weise miteinander verbindbar sind.
Der Grundkörper 4 weist ein bandförmiges Metall
teil 10 sowie ein Teil 12 aus elastischem Material,
bei dem Ausführungsbeispiel einem Elastomer, auf, in
das das Metallteil 10 mit seinen axialen Rändern ein
gebettet und so mit dem Teil 12 aus elastischem Mate
rial verbunden ist (Fig. 4).
Das Teil 12 aus elastischem Material bildet an
der in Montageposition einem zu kontaktierenden Kör
per zugewandten Seite Dichtlippen 14, 16 sowie je
weils in Axialrichtung außen von den Dichtlippen 14,
16 weitere Dichtlippen 18, 20. In Montageposition
liegt der Grundkörper 4 mit den Dichtlippen 14, 16
sowie den weiteren Dichtlippen 18, 20 dichtend an
einer Außenfläche des zu kontaktierenden Körpers an,
so daß ein in Montageposition zwischen dem zu kontak
tierenden Körper und dem Grundkörper 4 gebildeter
Raum gegen ein Eindringen von Luft und/oder Feuchtig
keit abgedichtet ist.
Die Einrichtung 2 weist ferner ein in Fig. 1
nicht dargestelltes Kontaktelement zur Herstellung
einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem zu kon
taktierenden Körper auf, das in Montageposition an
der dem zu kontaktierenden Körper zugewandten Seite
des Grundkörpers, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 also an einer radialen Innenfläche 22 des
Grundkörpers 4, die eine Haltefläche bildet, gehalten
ist, beispielsweise mittels Klebstoffes.
Die Einrichtung 2 weist ferner Justiermittel zum
Justieren des Kontaktelementes in seiner Lage relativ
zu axialen Rändern 24, 26 des Grundkörpers 4 auf, die
bei diesem Ausführungsbeispiel durch Anlagekanten 28,
30, 32 gebildet sind, die an Stegen 34, 36, 38 ge
bildet sind, die an die Dichtlippen 14, 16 des Teiles
12 aus elastischem Material angeformt sind.
Die Stege 34, 36 erstrecken sich von dem axialen
Rand 26 des Grundkörpers 4 in Axialrichtung nach in
nen, während sich der Steg 38 von dem gegenüberlie
genden, axialen Rand 26 in Axialrichtung nach innen
erstreckt, wobei die Stege 34, 36 auf einer Umfangs
linie 33 angeordnet sind und der Steg 38 auf einer zu
der Umfangslinie 33 axial versetzten Umfangslinie 35
angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht auf die radiale Innen
fläche 22 der Einrichtung 2.
Fig. 3 zeigt die Einrichtung 2 mit einem daran
gehaltenen Kontaktelement 40, das bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel aus elektrisch leitfähigem Graphit be
steht und in der Draufsicht im wesentlichen recht
eckförmig ausgebildet ist. Das Kontaktelement 40 ist
durch Klebstoff mit der radialen Innenfläche 22 des
Grundkörpers 4 verbunden und so an diesem gehalten.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Kontaktele
ment 40 in der dort dargestellten Befestigungslage
mit gegenüberliegenden Bereichen seines Randes an den
Anlagekanten 28, 30, 32 der Stege 34, 36, 38 anliegt,
die Zentriermittel zum Zentrieren des Kontaktelemen
tes 40 zwischen den gegenüberliegenden axialen Rän
dern 24, 26 des Grundkörpers 4 bilden. Durch die An
lagekanten 28, 30, 32 ist sichergestellt, daß sich
das Kontaktelement 40 in der gewünschten Lage, in der
seine Längsseiten im wesentlichen parallel zu den
axialen Rändern 24, 26 des Grundkörpers 4 verlaufen,
an dem Grundkörper 4 gehalten ist und nicht seitlich
übersteht. Auf diese Weise sind zeit- und damit ko
stenaufwendige Nacharbeiten, die dann erforderlich
wären, wenn sich das Kontaktelement 40 nicht in der
gewünschten Befestigungslage befände, vermieden.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang einer Linie
IV-IV in Fig. 3, wobei die Einrichtung 2 in Montage
position dargestellt ist, in der der Grundkörper 4
mit den Dichtlippen 14, 16 und den weiteren Dicht
lippen 18, 20 an einem zu kontaktierenden Körper, bei
der Anordnung gemäß Fig. 4 einem Koaxialkabel 42,
anliegt. Zur Kontaktierung eines abisolierten Außen
leiters 44 des Koaxialkabels 42 in einem Kontakt
bereich 46 steht das Kontaktelement 40 in Radialrich
tung zu dem Koaxialkabel 42 hin so weit vor, daß es
bei an einer Ummantelung 48 des Koaxialkabels 42 an
liegenden Dichtlippen 14, 16 bzw. 18, 20 an dem in
Radialrichtung zurückspringenden, abisolierten Außen
leiter 44 anliegt und so eine elektrisch leitende
Verbindung zu diesem herstellt.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß das Kontaktele
ment 40 an gegenüberliegenden Bereichen seines Randes
von den Stegen 34, 38 eng gehalten und so zwischen
den axialen Rändern 24, 26 des Grundkörpers 4 in der
gewünschten Befestigungslage zentriert ist.
Fig. 5 zeigt die Einrichtung 2 gemäß Fig. 1 in
Montageposition, in der der Grundkörper 4 das zu kon
taktierende Koaxialkabel 42 muffenförmig umgreift.
Zur Befestigung der Einrichtung 2 an dem Koaxialkabel
42 wird der als Schelle ausgebildete Grundkörper 4 um
das zu kontaktierende Koaxialkabel 42 herum mittels
Schrauben 50, 52 aus Metall gespannt, die sich durch
in der Lasche 8 gebildete Durchgangsbohrungen er
strecken und in in der Lasche 6 gebildete Gewindeboh
rungen eingreifen. Beim Spannen des Grundkörpers 4
gelangen die Dichtlippen 14, 16 und die weiteren
Dichtlippen 18, 20 dichtend an der Ummantelung 48 des
Koaxialkabels 42 zur Anlage, so daß sie den in Monta
geposition zwischen dem Koaxialkabel 42 und dem
Grundkörper 4 gebildeten Raum gegen ein Eindringen
von Luft und/oder Feuchtigkeit abdichten.
Beim Spannen des Grundkörpers 4 gelangt ferner
das Kontaktelement 40 an dem abisolierten Außenleiter
44 des Koaxialkabels 42 zur Anlage, so daß über das
Kontaktelement 40 eine elektrisch leitende Verbindung
zwischen dem Außenleiter 44 und dem Metallteil 10 des
Grundkörpers 4 hergestellt ist. Da sich das Metall
teil 10 bis in die Laschen 6, 8 erstreckt, ist mit
tels der Schrauben 50, 52 eine elektrisch leitende
Verbindung zu einem Leiter, beispielsweise einem in
Fig. 5 schematisch angedeuteten Erdungskabel 54, her
stellbar. Hierzu kann das Erdungskabel 54 mittels
einer Anschlußöse mit der Schraube 50 verbunden sein.
Es ist somit in der gewünschten Weise eine elektrisch
leitende Verbindung zwischen dem Erdungskabel 54 und
dem Außenleiter 44 des Koaxialkabels 42 hergestellt,
so daß dieser Außenleiter 44 geerdet ist.
In Fig. 6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt, das
sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis
5 dadurch unterscheidet, daß die Anlagekanten 28, 32
an Rippen 56, 58 gebildet sind, die im wesentlichen
parallel zu den benachbarten, axialen Rändern 24, 26
des Grundkörpers 4 verlaufen. Zur Bildung der Rippen
56, 58 kann das Teil 12 aus elastischem Material bei
spielsweise um die axialen Ränder 24, 26 des Grund
körpers 4 herumgezogen sein. Es ist ersichtlich, daß
das Kontaktelement 40 über seine gesamte Länge mit
gegenüberliegenden Bereichen seines Randes an den
Rippen 56, 58 anliegt und so zwischen den axialen
Rändern 24, 26 des Grundkörpers 4 zentriert ist.
In Fig. 7 ist ein drittes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt, das
sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 dadurch
unterscheidet, daß im Bereich der Lasche 6 an der
radialen Innenfläche 22 des Grundkörpers 4 eine in
der Draufsicht im wesentlichen U-förmige Rippe 60
gebildet ist, deren dem Kontaktelement 40 zugewandte
Flächen Anlagekanten 62, 64, 66 bilden, an denen das
Kontaktelement 40 in Befestigungslage anliegt und so
zwischen den gegenüberliegenden, axialen Rändern 24,
26 und gegenüberliegenden Umfangsrändern 68, 70 des
Grundkörpers 4 zentriert ist.
In Fig. 8 ist ein viertes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt, das
sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
dadurch unterscheidet, daß die Justiermittel Anlage
flächen aufweisen, die durch Böschungen 74, 76 einer
Sicke 72 gebildet sind, die sich in Umfangsrichtung
des Grundkörpers 4 erstreckt.
Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß die einander
zugewandten Böschungen 74, 76 der Sicke 72 Anlageflä
chen zur Anlage des Kontaktelementes 40 bilden und
ihr Abstand in Axialrichtung des Grundkörpers 4 zu
einander so bemessen ist, daß das Kontaktelement 40
eng an den Böschungen 74, 76 anliegt und auf diese
Weise zwischen den axialen Rändern 24, 26 des Grund
körpers 4 zentriert ist. Anstelle der Sicke 72 kann
auch ein vertieftes Feld vorgesehen sein, dessen Um
riß vorzugsweise im wesentlichen dem Umriß des Kon
taktelementes 40 entspricht, so daß das Kontaktele
ment 40 dann mit seinem Rand eng in der Vertiefung
aufgenommen und auf diese Weise zentriert ist.
In Fig. 10 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt, das
sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 dadurch
unterscheidet, daß lediglich eine Rippe 56 mit einer
Anlagekante 28 vorgesehen ist, an der das Kontakt
element anliegt. Zur Fixierung seiner Lage kann das
Kontaktelement 40 an einem der Rippe 56 abgewandten
Bereich seines Randes mittels einer beispielsweise
linienförmigen Klebeverbindung, die in Fig. 10 durch
eine gestrichelte Linie 74 symbolisiert ist, mit der
radialen Innenfläche des Grundkörpers 4 verbunden
sein. Anstelle der linienförmigen Klebeverbindung
können auch eine oder mehrere punktförmige Klebever
bindungen vorgesehen sein.
In Fig. 11 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt, das
sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 dadurch
unterscheidet, daß zwei Stege 76, 78 vorgesehen sind,
von denen sich der Steg 76 von dem axialen Rand 26
des Grundkörpers 4 in Richtung auf den gegenüberlie
genden axialen Rand 24 und der Steg 78 von dem axia
len Rand 24 in Richtung auf den gegenüberliegenden
Rand 26 erstreckt. Die Stege 76, 78 sind im wesentli
chen auf einer in Axialrichtung des Grundkörpers 4
verlaufenden Linie angeordnet.
Aus Fig. 12 ist ersichtlich, daß die Stege 76,
78 Hinterschneidungen 80, 82 aufweisen, derart, daß
an den Stegen 76, 78 aufeinander zu geneigte Anlage
flächen 84, 86 gebildet sind, mit denen die Stege 76,
78 in Befestigungslage gegenüberliegende Bereiche 88,
90 Randes des Kontaktelementes 40 übergreifen, wie
dies aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich ist. Zur Be
festigung des Kontaktelementes 40, das bei diesem
Ausführungsbeispiel durch ein flaches, biegsames Ge
flechtband aus Metall gebildet ist, an dem Grundkör
per 4 wird dieses mit seinen Rändern 88, 90, ggf.
unter elastischer Verformung der Stege 76, 78, in den
Bereich der Hinterschneidungen 80, 82 geschoben, wo
bei die Stege 76, 78 die Ränder 88, 90 des Kontakt
elementes 40 übergreifen und die Anlageflächen 84, 86
an dem Kontaktelement 40 zur Anlage gelangen. Auf
diese Weise ist das Kontaktelement 40 ohne zusätzli
che Haltemittel, beispielsweise Klebstoff, sicher an
dem Grundkörper 4 gehalten und zwischen den axialen
Rändern 24, 26 des Grundkörpers 4 zentriert.
In Fig. 15 ist ein siebtes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Einrichtung 2 dargestellt,
das sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 im
wesentlichen dadurch unterscheidet, daß das Metall
teil 10 beiderseits des in Fig. 15 nicht dargestell
ten Kontaktelementes 40 Durchbrüche 88, 90 aufweist,
durch die sich das elastische Material des Teiles 12
erstreckt, derart, daß das elastische Material auf
der dem Kontaktelement 40 zugewandten Seite des Me
tallteiles 10 mit dem elastischen Material auf der
dem Kontaktelement 40 abgewandten Seite des Metall
teiles 10 verbunden ist. Auf diese Weise ist verhin
dert, daß das elastische Material auf der dem Kon
taktelement 40 zugewandten Seite abhebt. Somit ist
auch dann, wenn das Kontaktelement 40 ohne zusätzli
che Haltemittel an dem Metallteil 10 gehalten ist,
stets eine elektrisch leitende Verbindung zwischen
dem Metallteil 10 und dem Kontaktelement 40 gewähr
leistet.
Claims (25)
1. Einrichtung zum elektrisch leitenden Kontaktie
ren eines insbesondere länglichen, beispielsweise im
wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise
eines Rohres oder eines Kabels,
mit einem Grundkörper (4) zur Anlage an dem zu kon taktierenden Körper (42) und
mit einem an einer in Montageposition dem zu kontak tierenden Körper (42) zugewandten Seite des Grundkör pers (4) gehaltenen Kontaktelement (40) zur Herstel lung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem zu kontaktierenden Körper (42),
gekennzeichnet durch Justiermittel zum Justieren des Kontaktelementes (40) in seiner Lage relativ zu Rändern (24, 26) des Grund körpers (4).
mit einem Grundkörper (4) zur Anlage an dem zu kon taktierenden Körper (42) und
mit einem an einer in Montageposition dem zu kontak tierenden Körper (42) zugewandten Seite des Grundkör pers (4) gehaltenen Kontaktelement (40) zur Herstel lung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem zu kontaktierenden Körper (42),
gekennzeichnet durch Justiermittel zum Justieren des Kontaktelementes (40) in seiner Lage relativ zu Rändern (24, 26) des Grund körpers (4).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Justiermittel wenigstens eine An
lagekante (28, 30, 32) oder wenigstens eine zu einer
Haltefläche, an der das Kontaktelement (40) an dem
Grundkörper (4) gehalten ist, geneigte Anlagefläche
(84, 86) aufweisen, an der das Kontaktelement (40) in
Befestigungslage anliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens zwei zueinander beab
standete Anlagekanten (28, 30, 32) bzw. Anlageflächen
(84, 86) vorgesehen sind, an denen das Kontaktelement
(40) mit voneinander entfernten Bereichen seines Ran
des anliegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Justiermittel Zentriermittel
zum Zentrieren des Kontaktelementes (40) zwischen
gegenüberliegenden Rändern (24, 26) des Grundkörpers
(4) aufweisen.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zentriermittel zueinander beabstan
dete Anlagekanten (28, 32) aufweisen, die zueinander
und zu benachbarten Rändern (24, 26) des Grundkörpers
(4) im wesentlichen parallel verlaufen.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zentriermittel zueinander beabstan
dete und relativ zueinander geneigte Anlageflächen
(84, 86) aufweisen, die sich in Längsrichtung bzw. in
Umfangsrichtung des Grundkörpers (4) erstrecken und
an denen das Kontaktelement (40) in Befestigungslage
anliegt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anlageflächen voneinander weg ge
neigt sind oder daß die Anlageflächen (84, 86) auf
einander zu geneigt sind.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede
Anlagekante (28, 30, 32) oder Anlagefläche (84, 86)
an einem Vorsprung, insbesondere einem Steg (34, 36,
38) oder einer Rippe (56, 58, 60) ausgebildet ist,
der bzw. die an dem Grundkörper (4) ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Grundkörper (4) ein Teil (12) aus
elastischem Material, vorzugsweise einem Elastomer,
aufweist, an das der oder jeder Steg (34, 36, 38)
bzw. die oder jede Rippe (56, 58; 60) angeformt ist.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) eine Vertiefung aufweist, deren Rand bzw. deren
Ränder oder die oder jede Anlagekante (28, 30, 32)
oder deren Böschung bzw. deren Böschungen die oder
jede Anlagefläche (62, 64, 66) bildet bzw. bilden.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Umriß der Vertiefung im wesentli
chen dem Umriß des Kontaktelementes (40) entspricht,
derart, daß das Kontaktelement (40) eng in der Ver
tiefung gehalten ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4) ein bandför
miges Metallteil (10) aufweist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der in Montageposition dem zu kon
taktierenden Körper (42) zugewandten Seite des Me
tallteiles (10) die Vertiefung gebildet ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vertiefung durch eine Sicke (68)
oder ein vertieftes Feld gebildet ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil (10) we
nigstens teilweise mit dem elastischen Material be
schichtet ist, insbesondere auf seiner in Montagepo
sition dem zu kontaktierenden Körper (42) abgewandten
Seite, oder in das elastische Material eingebettet
ist, wobei an der in Montageposition dem zu kontak
tierenden Körper (42) zugewandten Seite des Metall
teiles (10) ein Kontaktbereich für das Kontaktelement
(40) freigelassen ist.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktele
ment (40) durch eine flache Litze oder ein flaches
Band oder ein Geflechtband aus Metall gebildet ist.
17. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) derart ausgebildet ist, daß er in Montageposition
den zu kontaktierenden Körper (42) insbesondere ring
förmig oder muffenförmig umgreift.
18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) biegsam ausgebildet ist.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) einteilig und in Umfangsrichtung offen ausgebil
det ist und an seinen freien Enden abgewinkelte oder
abgebogene Laschen (6, 8) aufweist, die in Montagepo
sition miteinander verbindbar sind, vorzugsweise mit
tels einer Schraubvorrichtung oder einer Klemmvor
richtung.
20. Einrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper
(4) als um den zu kontaktierenden Körper spannbare
Schelle ausgebildet ist.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß sich aus dem Bereich von
zwei gegenüberliegenden Rändern (24; 26) des Grund
körpers jeweils wenigstens ein Steg (34, 36; 38) in
Richtung auf den anderen Rand (26; 24) erstreckt,
derart, daß das Kontaktelement in Befestigungslage
mit zwei gegenüberliegenden Bereichen (88, 90) seines
Randes an den Stegen (34, 36, 38) anliegt.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung bzw.
Umfangsrichtung des Grundkörpers (4) aufeinanderfol
gende Stege (34, 36, 38) auf unterschiedlichen in
Längsrichtung des Grundkörpers verlaufenden Linien
bzw. unterschiedlichen Umfangslinien (33, 35) ange
ordnet sind.
23. Einrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens zwei auf einer zur
Längsrichtung des Grundkörpers (4) quer verlaufenden
Linie bzw. auf einer in Axialrichtung verlaufenden
Linie angeordnete Stege (76, 78) vorgesehen sind.
24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Stege
(76, 78), an denen das Kontaktelement (40) in Befe
stigungslage mit gegenüberliegenden Bereichen (88,
90) seines Randes anliegt, Hinterschneidungen auf
weisen, derart, daß an den betreffenden Stegen (76,
78) aufeinander zu geneigte Anlageflächen (84, 86)
gebildet sind, mit denen die Stege (76, 78) in Be
festigungslage die gegenüberliegenden Bereiche (88,
90) des Randes des Kontaktelementes (40) übergreifen.
25. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallteil wenigstens
einen Durchbruch (88), vorzugsweise beiderseits des
Kontaktelementes (40) wenigstens einen Durchbruch
(88, 90) aufweist, durch den bzw. durch die sich das
elastische Material erstreckt, derart, daß das ela
stische Material auf der dem Kontaktelement (40) zu
gewandten Seite des Metallteiles (10) mit dem elasti
schen Material auf der dem Kontaktelement (40) abge
wandten Seite des Metallteiles (10) verbunden ist.
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