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DE19842691A1 - Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse - Google Patents

Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse

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DE19842691A1
DE19842691A1 DE1998142691 DE19842691A DE19842691A1 DE 19842691 A1 DE19842691 A1 DE 19842691A1 DE 1998142691 DE1998142691 DE 1998142691 DE 19842691 A DE19842691 A DE 19842691A DE 19842691 A1 DE19842691 A1 DE 19842691A1
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DE1998142691
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Ulf Sintram
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Volkswagen AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Transportsicherung (1) für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, insbesondere während des Transports zur Endmontage der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselementes (2) gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist. DOLLAR A Das Auswechseln verschlissener Bremsscheiben ist dadurch erleichtert, daß das Sicherungselement (2) als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, insbesondere während des Transports zur Endmontage der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselements gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist.
Im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, werden die Kraftfahrzeug-Achsen sowie Bremsscheiben in einem ersten "Hersteller-Werk" gefertigt und dann für die Endmontage, insbesondere für die Endmontage der Räder und übrigen Bauteile zu einem zweiten "Montage-Werk" transportiert. Hierzu werden die Bremsscheiben im "Hersteller- Werk" bereits an den Radlagereinheiten der Achse angeordnet, bevor diese im "Montage- Werk" schließlich endgültig durch das Anschrauben der Räder fixiert werden. Durch die Montage der Räder, d. h. durch die Anbringung der Vierer-Verschraubung oder auch Fünfer- Verschraubung der Räder wird die Bremsscheibe endgültig dadurch fixiert, daß die entsprechenden Schrauben der Räder die hierfür vorgesehenen Ausnehmungen der Bremsscheibe durchgreifen und mit der Radlagereinheit entsprechend verschraubt werden, wobei hierdurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Radlagereinheit und Bremsscheibe realisiert wird.
Zur Erleichterung der aufwendigen Montage sind die Bremsscheiben im "Hersteller-Werk" bereits mit Hilfe eines als Schraube ausgeführten Sicherungselements gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und vorläufig fixiert worden. Hierzu weist die Bremsscheibe eine entsprechende Bohrung auf, wobei die Bohrung so ausgeführt ist, daß der Kopf des als Schraube ausgeführten Sicherungselements innerhalb der Bremsscheibe versenkbar ist, so daß hier eine plane Fläche entsteht. Gleichzeitig weist das als Schraube ausgeführte Sicherungselement eine entsprechende Länge auf, so daß der untere Teil des als Schraube ausgeführten Sicherungselements mit der Radlagereinheit entsprechend in Eingriff gebracht und hier befestigt werden kann.
Wenn die Räder des Kraftfahrzeugs nunmehr montiert sind und das Kraftfahrzeug einen Bremsvorgang durchführt, kann es zu einer leichten Verschiebung zwischen Bremsscheibe und Radlagereinheit kommen, da zwischen Bremsscheibe und Radlagereinheit nur ein entsprechender Kraftschluß gewährleistet ist und andererseits die in der Bremsscheibe vorgesehenen Durchgangsbohrungen für die Schrauben entsprechende Toleranzen aufweisen, so daß eine relative Verdrehung der Bremsscheibe gegenüber der Radlagereinheit möglich ist. Diese Tatsache birgt insbesondere Nachteile beim Austauschen verschlissener Bremsscheiben. Aufgrund der relativen Bewegung zwischen Radlagereinheit und Bremsscheibe bei Bremsvorgängen des Kraftfahrzeugs kommt es zumeist zu einer Verbiegung des als Schraube ausgeführten Sicherungselements, mit dessen Hilfe die Bremsscheibe ja zuvor auf der Radlagereinheit vorläufig positioniert und für den Transport vorläufig fixiert worden ist. Soll nun die verschlissene Bremsscheibe durch eine neue Bremsscheibe ersetzt werden, so muß das Sicherungselement vorher entfernt werden, damit die Bremsscheibe abgenommen werden kann. Da aber die auf das Sicherungselement während der Bremsvorgänge des Kraftfahrzeugs entstandenen Biegekräfte eingewirkt haben, die zu einer Verbiegung des als Schraube ausgeführten Sicherungselements geführt haben, hat die Praxis gezeigt, daß das Sicherungselement nur mit großem Arbeitsaufwand lösbar ist, ja teilweise das als Schraube ausgeführte Sicherungselement derartig verbogen worden ist, daß es ausgebohrt werden muß. Folglich ist der Wechsel von Bremsscheiben äußerst arbeitsaufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Transportsicherung der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, daß der Arbeitsaufwand beim späteren Wechsel von verschlissenen Bremsscheiben wesentlich vermindert ist, insbesondere dann das Sicherungselement leicht entfernbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nun dadurch gelöst, daß das Sicherungselement als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist. Dadurch, daß nun ein Sicherungselement verwendet wird, das zumindest teilweise elastisch verformbar ist, kommt es bei der relativen Bewegung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit bei einem Bremsvorgang nun nicht mehr zu einer bleibenden Verformung des Sicherungselements. Ganz im Gegenteil, aufgrund des teilweise elastisch ausgeführten Sicherungselements, das auch nach einer Verdrehung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit seine ursprüngliche Form wieder einnehmen kann, wird der Wechsel von Bremsscheiben wesentlich erleichtert, da es zu keiner störenden bleibenden Verformung des Sicherungselements kommt bzw. falls eine derartige Verformung dennoch auftritt aufgrund der Elastizität des Sicherungselements dieses nach wie vor leicht entfernt werden kann.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Transportsicherung auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden. Im einzelnen werden nun mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele für eine Transportsicherung anhand der folgenden Zeichnung und Beschreibung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Sicherungselement mit einem Spreizelement und einer Schraube in einer explosionsartigen schematischen perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 das Dübelelement aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung von der Seite,
Fig. 3 das Dübelelement aus Fig. 2 in einer schematischen teilweise geschnittenen Darstellung,
Fig. 3a den Kopfbereich des in den Fig. 2 und 3 dargestellten Dübelelements von oben,
Fig. 4 das in Fig. 1 erkennbare Spreizelement in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
Fig. 4a das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement von unten,
Fig. 4b das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement in einer schematischen geschnittenen Darstellung von der Seite,
Fig. 4c das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement in einer schematischen Darstellung von oben,
Fig. 5 ein als Schlagbügel ausgeführtes Sicherungselement in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
Fig. 6 das Sicherungselement aus Fig. 5 in einer schematischen Darstellung von der Seite,
Fig. 7 das Sicherungselement aus Fig. 6 in einer schematischen Darstellung teilweise geschnitten,
Fig. 8 ein Sicherungselement mit einem Verriegelungsdorn in einer perspektivischen schematischen Darstellung,
Fig. 9 das Dübelelement aus Fig. 8 in einer schematischen Darstellung teilweise geschnitten von der Seite,
Fig. 10 den Verriegelungsdorn in einer schematischen Darstellung von der Seite, und
Fig. 11 ein als eine Art Dübelniet ausgeführtes Sicherungselement in einer schematischen Darstellung von der Seite.
Die Fig. 1 bis 10 zeigen eine Transportsicherung 1 entweder in ihrer Gesamtheit oder zumindest wesentliche Bestandteile der Transportsicherung 1 für die Sicherung einer nicht dargestellten Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, nämlich während des Transports der Kraftfahrzeug-Achse aus dem "Hersteller-Werk" zum "Montage- Werk". Hierbei ist die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit angeordnet und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselements 2 gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert.
Die eingangs beschriebenen Nachteile werden nun dadurch vermieden, daß das Sicherungselement 2 als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist. Aufgrund der teilweise elastischen Verformbarkeit des Dübelelements hat die relative Verdrehung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit keine wesentlichen Auswirkungen, so daß das Sicherungselement 2 beispielsweise beim Wechsel der Bremsscheiben leicht, d. h. ohne großen Arbeitsaufwand entfernt werden kann.
Das hier dargestellte Sicherungselement 2 ist aus einem elastischen Kunststoff hergestellt. Insbesondere die Fig. 1, 2, 3, 5, 6, 7 und 8 zeigen, daß das Sicherungselement 2 einen Kopfbereich 2a, einen mittleren Bereich 2b und einen Endbereich 2c aufweist.
Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, weist der Kopfbereich 2a zur Realisierung einer Verdrehsicherung des Sicherungselements 2 innerhalb des Durchgangslochs der Bremsscheibe Noppen 3 auf. Weiterhin weist der Endbereich 2c nasenförmige Elemente 4 auf, die insbesondere die Rückwand der Radlagereinheit hintergreifen. Zusätzlich sind innerhalb des mittleren Bereiches 2b mehrere zwischen Endbereich 2c und Kopfbereich 2a verlaufende Schlitze 5 vorgesehen.
Fig. 2 und 3 zeigen, daß der mittlere Bereich 2b in Richtung auf den Endbereich 2c konisch zuläuft. Dies ist allen in der Zeichnung dargestellten Sicherungselementen 2, die als eine Art Dübelelement ausgeführt sind, im wesentlichen gemeinsam.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen nun eine erste Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei wird das als Dübelelement ausgeführte Sicherungselement 2 in eine entsprechende Bohrung oder Durchgangsloch der Bremsscheibe bzw. der Radlagereinheit eingebracht. Fig. 1 zeigt die wesentlichen Bestandteile der Transportsicherung 1 mit dem Sicherungselement 2, einem Spreizelement 6, das am Endbereich 2c in das Sicherungselement 2 einführbar ist und einer dargestellten Schraube 7, die insbesondere als Holzschraube ausgeführt ist. im allgemeinen sind die hier gezeigten Bestandteile vormontiert, so daß alle drei dargestellten Bestandteile, also die Schraube 7, das Sicherungselement 2 und das Spreizelement 6 bereits ineinandergesteckt bzw. miteinander verbunden sind, damit die Transportsicherung 1 in die entsprechende Bohrung der Bremsscheibe oder der Radlagereinheit besonders Leicht einbringbar ist. Wenn die Transportsicherung 1 in die Bohrung oder das Durchgangsloch der Bremsscheibe bzw. Radlagereinheit eingebracht worden sind, können die nasenförmigen Elemente 4 die Rückwand der Radlagereinheit hintergreifen, wobei der Kopfbereich 2a des Sicherungselements 2 in der Bremsscheibe bei entsprechend ausgebildetem Durchgangsloch versenkbar ist.
Vzw. weist das erforderliche Durchgangsloch in der Bremsscheibe bzw. in der Radlagereinheit einen Durchmesser von 8,2 mm auf, wobei die Schraube 7 vzw. einen Durchmesser von 3,5 mm aufweist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen das Sicherungselement 2 jeweils von der Seite oder teilweise geschnitten. Die schräg verlaufenden Wandungen des Kopfbereiches 2a bilden vzw. einen Winkel von 90°, wobei der Kopfbereich selbst eine Breite b von 3 mm und der Endbereich 2c eine Breite c von ca. 7,8 mm aufweist. Vom Anfang des Kopfbereichs 2a bis zum Anfang des Endbereichs 2c weist das Sicherungselement 2 eine Länge l von 17 mm auf, wobei der Endbereich 2c eine Breite d von 1,9 mm aufweist. Die Ausnehmung im Endbereich 2c weist anfangs einen Durchmesser von 5,7 mm auf, der aber mittels einer 45°-Schräge entsprechend bis auf den Durchmesser des Durchgangslochs des Dübelelements bzw. Sicherungselements 2 abnimmt. Fig. 3a zeigt den Kopfbereich 2a des Sicherungselements 2 von oben, wobei ein Durchgangsloch mit einem Durchmesser von 3,5 mm deutlich erkennbar ist.
Sämtliche zuvor und nachfolgend genannten Milimeterangaben sind bevorzugte Werte und nicht einschränkend.
Die Fig. 4 bzw. 4a bis 4c zeigen das Spreizelement 6. Das Spreizelement 6 weist eine dem Inneren des Sicherungselements 2 zugewandte konisch ausgebildete Anlagefläche 6a und mehrere zu den Schlitzen 5 des Sicherungselements 2 korrespondierende Führungsnoppen 6b auf. Gut zu erkennen ist aus Fig. 4 das Spreizelement 6 mit vier Führungsnoppen 6b und die in vier Segmente aufgeteilte entsprechende Anlagefläche 6a. Das Durchgangsloch des Spreizelements 6 weist vzw. einen Durchmesser von 2,5 mm auf, wobei das Spreizelement 6 vzw. einen Durchmesser von 7,4 mm aufweist. Die Anlageflächen 6a weisen vzw. einen Winkel von 45° auf. Weiterhin sind wie Fig. 4c zeigt die Führungsnoppen 6b aufgrund der konisch ausgebildeten Anlagefläche 6a über eine die Anlagefläche 6a begrenzende plane Fläche "verbunden".
Aus Fig. 1 ist die Funktionsweise der Transportsicherung 1 erkennbar. Hierbei wird das Spreizelement 6 mit Hilfe einer im Kopfbereich 2a eingeführten Schraube 7 vom Endbereich 2c in Richtung des Kopfbereichs 2a innerhalb des Sicherungselements 2 verschoben. Hierdurch werden die durch die Schlitze 5 gebildeten Segmente 8 des mittleren Bereichs 2b auseinandergespreizt, so daß der Kraftschluß zwischen Bremsscheibe und Radlagereinheit gewährleistet ist und die Bremsscheibe auf die Radlagereinheit gezogen wird, da die nasenförmigen Elemente 4 die Radlagereinheit hinterfassen und der Kraftschluß durch das in das Sicherungselement 2 hineingezogene Spreizelement 6 entsprechend realisiert wird.
Fig. 5 zeigt nun eine zweite Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei ist das Sicherungselement 2 zwar als eine Art elastisch verformbares Dübelelement, aber als Schlagdübel ausgeführt, wobei der mittlere Bereich 2b in Richtung auf den Endbereich 2c eine konisch ausgebildete Innenfläche 9 aufweist, was besonders gut aus Fig. 7 zu erkennen ist. Zur Realisierung einer Transportsicherung 1 wird ein Element, wie aus Fig. 5 erkennbar ist, eine Schraube, die als Holzschraube ausgeführt ist, in das Sicherungselement 2 eingeschlagen, wobei aufgrund der konisch ausgebildeten Innenfläche 9 bzw. des hierdurch konisch ausgebildeten Durchgangslochs des Sicherungselements 2 die Segmente 8 auseinandergespreizt werden.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine dritte Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei ist das Spreizelement 6 am Ende eines Verriegelungsdorns 10 angeordnet. Der Verriegelungsdorn ist in den Endbereich 2c des Sicherungselements 2 einführbar und aufgrund einer entsprechend ausgebildeten Widerstandsfläche 11 nur in Richtung auf den Kopfbereich 2a verschiebbar, wobei der Verriegelungsdorn 10 aufgrund der Widerstandsfläche 11 im mittleren Bereich 2b innerhalb des Sicherungselements 2 entsprechend "arretierbar" ist.
Wie insbesondere die Fig. 10 erkennen läßt, weist der Verriegelungsdorn 10 ein Griffstück 12 auf, das über eine Sollbruchstelle 13 mit dem die Widerstandsfläche 11 aufweisenden Teil des Verriegelungsdorns 10 verbunden ist. Gemäß der Funktionsweise dieser Transportsicherung 1 wird über den Verriegelungsdorn 10 das Spreizelement 6 in den Endbereich 2c des Sicherungselements 2 eingeführt und entsprechend soweit verschoben, bis der Kraftschluß gegeben ist. Hiernach kann das Griffstück 12 mit Hilfe der Sollbruchstelle 13 entfernt, d. h. an der Sollbruchstelle 13 abgeknipst werden.
Schließlich zeigt Fig. 11 eine vierte Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei ist das Sicherungselement 2 zwar als dübelartiges Element ausgeführt, nämlich als eine Art Dübelniet und weist daher im Endbereich 2c mehrere elastische Rastnasen 14 auf. Die Rastnasen 14 sind in einer bestimmten Position des Sicherungselements 2, nämlich dann, wenn das Sicherungselement 2 entsprechend in den Bohrungen der Bremsscheibe bzw. der Radlagereinheit eingeführt worden ist, und die Rastnasen 14 die Radlagereinheit hintergreifen, durch einen in den Kopfbereich 2a bis zum Endbereich 2c einschiebbaren, hier nur teilweise dargestellten Stift 15 feststellbar. Da die Rastnasen 14 nach innen federn können, wenn der Stift 15 noch nicht eingeführt worden ist, kann das Sicherungselement 2 in die entsprechenden Bohrungen bzw. Durchgangslöcher eingebracht werden, um dann nach entsprechender Positionierung den Stift 15 "einzuschlagen", damit das Einfedern der Rastnasen 14 dann verhindert ist und somit eine Fixierung gewährleistet ist.
Die in den Fig. 1 bis 11 gezeigten Ausführungsformen erleichtern das Wechseln von Bremsscheiben, insbesondere den Austausch von verschlissenen Bremsscheiben. Entweder ist bei den hier dargestellten Ausführungsformen die Transportsicherung ohne großen Montageaufwand von der Radlagereinheit entfernbar oder die durch das elastisch verformbare Sicherungselement 2 realisierte Verbindung ist zur Demontage leicht aufhebbar oder kann - theoretisch - teilweise zusammen mit den anderen Bestandteilen im Laufe von Bremsvorgängen bei Kraftfahrzeugen aufgrund der großen Hitze bereits "durchgeschmolzen" sein.

Claims (14)

1. Transportsicherung (1) für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug- Achse während des Transports, insbesondere während des Transportes zur Endmontage der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselementes (2) gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist.
2. Transportsicherung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) aus einem elastischen Kunststoff hergestellt ist.
3. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) einen Kopfbereich (2a), einen mittleren Bereich (2b) und einen Endbereich (2c) aufweist.
4. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (2a) zur Realisierung einer Verdrehsicherung des Sicherungselementes (2) Noppen (3) aufweist.
5. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Endbereich (2c) nasenförmige Elemente (4) aufweist.
6. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich (2b) mehrere zwischen Endbereich (2c) und Kopfbereich (2a) verlaufende Schlitze (5) aufweist.
7. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich (2b) in Richtung auf den Endbereich (2c) konisch zuläuft.
8. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spreizelement (6) vorgesehen ist, das am Endbereich (2c) in das Sicherungselement (2) einführbar ist.
9. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) eine dem Inneren des Sicherungselementes (2) zugewandte konisch ausgebildete Anlagefläche (6a) und mehrere zu den Schlitzen (5) des Sicherungselementes (2) korrespondierende Führungsnoppen (6b) aufweist.
10. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) mit Hilfe einer im Kopfbereich (2a) eingeführten Schraube (7) vom Endbereich (2c) in Richtung des Kopfbereiches (2a) innerhalb des Sicherungselementes (2) verschiebbar und dadurch die durch die Schlitze (5) gebildeten Segmente (8) des mittleren Bereichs (2b) auseinanderspreizbar sind.
11. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) als Schlagdübel ausgeführt ist und der mittlere Bereich (2b) in Richtung auf den Endbereich (2c) eine konisch ausgebildete Innenfläche (9) aufweist.
12. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) am Ende eines Verriegelungsdornes (10) angeordnet ist.
13. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsdorn (10) in den Endbereich (2c) des Sicherungselementes (2) einführbar und aufgrund einer entsprechend ausgebildeten Widerstandsfläche (11) nur in Richtung auf den Kopfbereich (2a) verschiebbar und im mittleren Bereich (2b) arretierbar ist.
14. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsdorn (10) ein Griffstück (12) aufweist, das über eine Sollbruchstelle (13) mit dem die Widerstandsfläche (11) aufweisenden Teil des Verriegelungsdornes (10) verbunden ist.
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