DE19842691A1 - Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse - Google Patents
Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-AchseInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Transportsicherung (1) für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, insbesondere während des Transports zur Endmontage der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselementes (2) gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist. DOLLAR A Das Auswechseln verschlissener Bremsscheiben ist dadurch erleichtert, daß das Sicherungselement (2) als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer
Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, insbesondere während des Transports zur
Endmontage der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer
Radlagereinheit angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines
Sicherungselements gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist.
Im Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, werden die Kraftfahrzeug-Achsen
sowie Bremsscheiben in einem ersten "Hersteller-Werk" gefertigt und dann für die
Endmontage, insbesondere für die Endmontage der Räder und übrigen Bauteile zu einem
zweiten "Montage-Werk" transportiert. Hierzu werden die Bremsscheiben im "Hersteller-
Werk" bereits an den Radlagereinheiten der Achse angeordnet, bevor diese im "Montage-
Werk" schließlich endgültig durch das Anschrauben der Räder fixiert werden. Durch die
Montage der Räder, d. h. durch die Anbringung der Vierer-Verschraubung oder auch Fünfer-
Verschraubung der Räder wird die Bremsscheibe endgültig dadurch fixiert, daß die
entsprechenden Schrauben der Räder die hierfür vorgesehenen Ausnehmungen der
Bremsscheibe durchgreifen und mit der Radlagereinheit entsprechend verschraubt werden,
wobei hierdurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Radlagereinheit und
Bremsscheibe realisiert wird.
Zur Erleichterung der aufwendigen Montage sind die Bremsscheiben im "Hersteller-Werk"
bereits mit Hilfe eines als Schraube ausgeführten Sicherungselements gegenüber der
Radlagereinheit vorläufig positioniert und vorläufig fixiert worden. Hierzu weist die
Bremsscheibe eine entsprechende Bohrung auf, wobei die Bohrung so ausgeführt ist, daß
der Kopf des als Schraube ausgeführten Sicherungselements innerhalb der Bremsscheibe
versenkbar ist, so daß hier eine plane Fläche entsteht. Gleichzeitig weist das als Schraube
ausgeführte Sicherungselement eine entsprechende Länge auf, so daß der untere Teil des
als Schraube ausgeführten Sicherungselements mit der Radlagereinheit entsprechend in
Eingriff gebracht und hier befestigt werden kann.
Wenn die Räder des Kraftfahrzeugs nunmehr montiert sind und das Kraftfahrzeug einen
Bremsvorgang durchführt, kann es zu einer leichten Verschiebung zwischen Bremsscheibe
und Radlagereinheit kommen, da zwischen Bremsscheibe und Radlagereinheit nur ein
entsprechender Kraftschluß gewährleistet ist und andererseits die in der Bremsscheibe
vorgesehenen Durchgangsbohrungen für die Schrauben entsprechende Toleranzen
aufweisen, so daß eine relative Verdrehung der Bremsscheibe gegenüber der
Radlagereinheit möglich ist. Diese Tatsache birgt insbesondere Nachteile beim Austauschen
verschlissener Bremsscheiben. Aufgrund der relativen Bewegung zwischen Radlagereinheit
und Bremsscheibe bei Bremsvorgängen des Kraftfahrzeugs kommt es zumeist zu einer
Verbiegung des als Schraube ausgeführten Sicherungselements, mit dessen Hilfe die
Bremsscheibe ja zuvor auf der Radlagereinheit vorläufig positioniert und für den Transport
vorläufig fixiert worden ist. Soll nun die verschlissene Bremsscheibe durch eine neue
Bremsscheibe ersetzt werden, so muß das Sicherungselement vorher entfernt werden, damit
die Bremsscheibe abgenommen werden kann. Da aber die auf das Sicherungselement
während der Bremsvorgänge des Kraftfahrzeugs entstandenen Biegekräfte eingewirkt
haben, die zu einer Verbiegung des als Schraube ausgeführten Sicherungselements geführt
haben, hat die Praxis gezeigt, daß das Sicherungselement nur mit großem Arbeitsaufwand
lösbar ist, ja teilweise das als Schraube ausgeführte Sicherungselement derartig verbogen
worden ist, daß es ausgebohrt werden muß. Folglich ist der Wechsel von Bremsscheiben
äußerst arbeitsaufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Transportsicherung der eingangs
genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, daß der Arbeitsaufwand beim
späteren Wechsel von verschlissenen Bremsscheiben wesentlich vermindert ist,
insbesondere dann das Sicherungselement leicht entfernbar ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nun dadurch gelöst, daß das Sicherungselement als eine
Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt ist. Dadurch, daß nun ein
Sicherungselement verwendet wird, das zumindest teilweise elastisch verformbar ist, kommt
es bei der relativen Bewegung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit bei einem
Bremsvorgang nun nicht mehr zu einer bleibenden Verformung des Sicherungselements.
Ganz im Gegenteil, aufgrund des teilweise elastisch ausgeführten Sicherungselements, das
auch nach einer Verdrehung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit seine ursprüngliche
Form wieder einnehmen kann, wird der Wechsel von Bremsscheiben wesentlich erleichtert,
da es zu keiner störenden bleibenden Verformung des Sicherungselements kommt bzw. falls
eine derartige Verformung dennoch auftritt aufgrund der Elastizität des Sicherungselements
dieses nach wie vor leicht entfernt werden kann.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Transportsicherung
auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf auf die dem Patentanspruch 1
nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden. Im einzelnen werden nun mehrere
bevorzugte Ausführungsbeispiele für eine Transportsicherung anhand der folgenden
Zeichnung und Beschreibung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Sicherungselement mit einem Spreizelement und einer Schraube in einer
explosionsartigen schematischen perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 das Dübelelement aus Fig. 1 in einer schematischen Darstellung von der Seite,
Fig. 3 das Dübelelement aus Fig. 2 in einer schematischen teilweise geschnittenen
Darstellung,
Fig. 3a den Kopfbereich des in den Fig. 2 und 3 dargestellten Dübelelements von oben,
Fig. 4 das in Fig. 1 erkennbare Spreizelement in einer schematischen perspektivischen
Darstellung,
Fig. 4a das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement von unten,
Fig. 4b das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement in einer schematischen geschnittenen
Darstellung von der Seite,
Fig. 4c das in Fig. 4 dargestellte Spreizelement in einer schematischen Darstellung von
oben,
Fig. 5 ein als Schlagbügel ausgeführtes Sicherungselement in einer schematischen
perspektivischen Darstellung,
Fig. 6 das Sicherungselement aus Fig. 5 in einer schematischen Darstellung von der
Seite,
Fig. 7 das Sicherungselement aus Fig. 6 in einer schematischen Darstellung teilweise
geschnitten,
Fig. 8 ein Sicherungselement mit einem Verriegelungsdorn in einer perspektivischen
schematischen Darstellung,
Fig. 9 das Dübelelement aus Fig. 8 in einer schematischen Darstellung teilweise
geschnitten von der Seite,
Fig. 10 den Verriegelungsdorn in einer schematischen Darstellung von der Seite, und
Fig. 11 ein als eine Art Dübelniet ausgeführtes Sicherungselement in einer
schematischen Darstellung von der Seite.
Die Fig. 1 bis 10 zeigen eine Transportsicherung 1 entweder in ihrer Gesamtheit oder
zumindest wesentliche Bestandteile der Transportsicherung 1 für die Sicherung einer nicht
dargestellten Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse während des Transports, nämlich
während des Transports der Kraftfahrzeug-Achse aus dem "Hersteller-Werk" zum "Montage-
Werk". Hierbei ist die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit
angeordnet und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselements 2
gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert.
Die eingangs beschriebenen Nachteile werden nun dadurch vermieden, daß das
Sicherungselement 2 als eine Art teilweise elastisch verformbares Dübelelement ausgeführt
ist. Aufgrund der teilweise elastischen Verformbarkeit des Dübelelements hat die relative
Verdrehung der Bremsscheibe zur Radlagereinheit keine wesentlichen Auswirkungen, so
daß das Sicherungselement 2 beispielsweise beim Wechsel der Bremsscheiben leicht, d. h.
ohne großen Arbeitsaufwand entfernt werden kann.
Das hier dargestellte Sicherungselement 2 ist aus einem elastischen Kunststoff hergestellt.
Insbesondere die Fig. 1, 2, 3, 5, 6, 7 und 8 zeigen, daß das Sicherungselement 2 einen
Kopfbereich 2a, einen mittleren Bereich 2b und einen Endbereich 2c aufweist.
Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, weist der Kopfbereich 2a zur Realisierung einer
Verdrehsicherung des Sicherungselements 2 innerhalb des Durchgangslochs der
Bremsscheibe Noppen 3 auf. Weiterhin weist der Endbereich 2c nasenförmige Elemente 4
auf, die insbesondere die Rückwand der Radlagereinheit hintergreifen. Zusätzlich sind
innerhalb des mittleren Bereiches 2b mehrere zwischen Endbereich 2c und Kopfbereich 2a
verlaufende Schlitze 5 vorgesehen.
Fig. 2 und 3 zeigen, daß der mittlere Bereich 2b in Richtung auf den Endbereich 2c konisch
zuläuft. Dies ist allen in der Zeichnung dargestellten Sicherungselementen 2, die als eine Art
Dübelelement ausgeführt sind, im wesentlichen gemeinsam.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen nun eine erste Ausführungsform für eine Transportsicherung 1.
Hierbei wird das als Dübelelement ausgeführte Sicherungselement 2 in eine entsprechende
Bohrung oder Durchgangsloch der Bremsscheibe bzw. der Radlagereinheit eingebracht. Fig.
1 zeigt die wesentlichen Bestandteile der Transportsicherung 1 mit dem Sicherungselement
2, einem Spreizelement 6, das am Endbereich 2c in das Sicherungselement 2 einführbar ist
und einer dargestellten Schraube 7, die insbesondere als Holzschraube ausgeführt ist. im
allgemeinen sind die hier gezeigten Bestandteile vormontiert, so daß alle drei dargestellten
Bestandteile, also die Schraube 7, das Sicherungselement 2 und das Spreizelement 6
bereits ineinandergesteckt bzw. miteinander verbunden sind, damit die Transportsicherung 1
in die entsprechende Bohrung der Bremsscheibe oder der Radlagereinheit besonders Leicht
einbringbar ist. Wenn die Transportsicherung 1 in die Bohrung oder das Durchgangsloch der
Bremsscheibe bzw. Radlagereinheit eingebracht worden sind, können die nasenförmigen
Elemente 4 die Rückwand der Radlagereinheit hintergreifen, wobei der Kopfbereich 2a des
Sicherungselements 2 in der Bremsscheibe bei entsprechend ausgebildetem
Durchgangsloch versenkbar ist.
Vzw. weist das erforderliche Durchgangsloch in der Bremsscheibe bzw. in der
Radlagereinheit einen Durchmesser von 8,2 mm auf, wobei die Schraube 7 vzw. einen
Durchmesser von 3,5 mm aufweist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen das Sicherungselement 2 jeweils von der Seite oder teilweise
geschnitten. Die schräg verlaufenden Wandungen des Kopfbereiches 2a bilden vzw. einen
Winkel von 90°, wobei der Kopfbereich selbst eine Breite b von 3 mm und der Endbereich
2c eine Breite c von ca. 7,8 mm aufweist. Vom Anfang des Kopfbereichs 2a bis zum Anfang
des Endbereichs 2c weist das Sicherungselement 2 eine Länge l von 17 mm auf, wobei der
Endbereich 2c eine Breite d von 1,9 mm aufweist. Die Ausnehmung im Endbereich 2c weist
anfangs einen Durchmesser von 5,7 mm auf, der aber mittels einer 45°-Schräge
entsprechend bis auf den Durchmesser des Durchgangslochs des Dübelelements bzw.
Sicherungselements 2 abnimmt. Fig. 3a zeigt den Kopfbereich 2a des Sicherungselements 2
von oben, wobei ein Durchgangsloch mit einem Durchmesser von 3,5 mm deutlich erkennbar
ist.
Sämtliche zuvor und nachfolgend genannten Milimeterangaben sind bevorzugte Werte und
nicht einschränkend.
Die Fig. 4 bzw. 4a bis 4c zeigen das Spreizelement 6. Das Spreizelement 6 weist eine dem
Inneren des Sicherungselements 2 zugewandte konisch ausgebildete Anlagefläche 6a und
mehrere zu den Schlitzen 5 des Sicherungselements 2 korrespondierende Führungsnoppen
6b auf. Gut zu erkennen ist aus Fig. 4 das Spreizelement 6 mit vier Führungsnoppen 6b und
die in vier Segmente aufgeteilte entsprechende Anlagefläche 6a. Das Durchgangsloch des
Spreizelements 6 weist vzw. einen Durchmesser von 2,5 mm auf, wobei das Spreizelement 6
vzw. einen Durchmesser von 7,4 mm aufweist. Die Anlageflächen 6a weisen vzw. einen
Winkel von 45° auf. Weiterhin sind wie Fig. 4c zeigt die Führungsnoppen 6b aufgrund der
konisch ausgebildeten Anlagefläche 6a über eine die Anlagefläche 6a begrenzende plane
Fläche "verbunden".
Aus Fig. 1 ist die Funktionsweise der Transportsicherung 1 erkennbar. Hierbei wird das
Spreizelement 6 mit Hilfe einer im Kopfbereich 2a eingeführten Schraube 7 vom Endbereich
2c in Richtung des Kopfbereichs 2a innerhalb des Sicherungselements 2 verschoben.
Hierdurch werden die durch die Schlitze 5 gebildeten Segmente 8 des mittleren Bereichs 2b
auseinandergespreizt, so daß der Kraftschluß zwischen Bremsscheibe und Radlagereinheit
gewährleistet ist und die Bremsscheibe auf die Radlagereinheit gezogen wird, da die
nasenförmigen Elemente 4 die Radlagereinheit hinterfassen und der Kraftschluß durch das in
das Sicherungselement 2 hineingezogene Spreizelement 6 entsprechend realisiert wird.
Fig. 5 zeigt nun eine zweite Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei ist das
Sicherungselement 2 zwar als eine Art elastisch verformbares Dübelelement, aber als
Schlagdübel ausgeführt, wobei der mittlere Bereich 2b in Richtung auf den Endbereich 2c
eine konisch ausgebildete Innenfläche 9 aufweist, was besonders gut aus Fig. 7 zu erkennen
ist. Zur Realisierung einer Transportsicherung 1 wird ein Element, wie aus Fig. 5 erkennbar
ist, eine Schraube, die als Holzschraube ausgeführt ist, in das Sicherungselement 2
eingeschlagen, wobei aufgrund der konisch ausgebildeten Innenfläche 9 bzw. des hierdurch
konisch ausgebildeten Durchgangslochs des Sicherungselements 2 die Segmente 8
auseinandergespreizt werden.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine dritte Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei
ist das Spreizelement 6 am Ende eines Verriegelungsdorns 10 angeordnet. Der
Verriegelungsdorn ist in den Endbereich 2c des Sicherungselements 2 einführbar und
aufgrund einer entsprechend ausgebildeten Widerstandsfläche 11 nur in Richtung auf den
Kopfbereich 2a verschiebbar, wobei der Verriegelungsdorn 10 aufgrund der
Widerstandsfläche 11 im mittleren Bereich 2b innerhalb des Sicherungselements 2
entsprechend "arretierbar" ist.
Wie insbesondere die Fig. 10 erkennen läßt, weist der Verriegelungsdorn 10 ein Griffstück 12
auf, das über eine Sollbruchstelle 13 mit dem die Widerstandsfläche 11 aufweisenden Teil
des Verriegelungsdorns 10 verbunden ist. Gemäß der Funktionsweise dieser
Transportsicherung 1 wird über den Verriegelungsdorn 10 das Spreizelement 6 in den
Endbereich 2c des Sicherungselements 2 eingeführt und entsprechend soweit verschoben,
bis der Kraftschluß gegeben ist. Hiernach kann das Griffstück 12 mit Hilfe der Sollbruchstelle
13 entfernt, d. h. an der Sollbruchstelle 13 abgeknipst werden.
Schließlich zeigt Fig. 11 eine vierte Ausführungsform für eine Transportsicherung 1. Hierbei
ist das Sicherungselement 2 zwar als dübelartiges Element ausgeführt, nämlich als eine Art
Dübelniet und weist daher im Endbereich 2c mehrere elastische Rastnasen 14 auf. Die
Rastnasen 14 sind in einer bestimmten Position des Sicherungselements 2, nämlich dann,
wenn das Sicherungselement 2 entsprechend in den Bohrungen der Bremsscheibe bzw. der
Radlagereinheit eingeführt worden ist, und die Rastnasen 14 die Radlagereinheit
hintergreifen, durch einen in den Kopfbereich 2a bis zum Endbereich 2c einschiebbaren, hier
nur teilweise dargestellten Stift 15 feststellbar. Da die Rastnasen 14 nach innen federn
können, wenn der Stift 15 noch nicht eingeführt worden ist, kann das Sicherungselement 2 in
die entsprechenden Bohrungen bzw. Durchgangslöcher eingebracht werden, um dann nach
entsprechender Positionierung den Stift 15 "einzuschlagen", damit das Einfedern der
Rastnasen 14 dann verhindert ist und somit eine Fixierung gewährleistet ist.
Die in den Fig. 1 bis 11 gezeigten Ausführungsformen erleichtern das Wechseln von
Bremsscheiben, insbesondere den Austausch von verschlissenen Bremsscheiben. Entweder
ist bei den hier dargestellten Ausführungsformen die Transportsicherung ohne großen
Montageaufwand von der Radlagereinheit entfernbar oder die durch das elastisch
verformbare Sicherungselement 2 realisierte Verbindung ist zur Demontage leicht aufhebbar
oder kann - theoretisch - teilweise zusammen mit den anderen Bestandteilen im Laufe von
Bremsvorgängen bei Kraftfahrzeugen aufgrund der großen Hitze bereits "durchgeschmolzen"
sein.
Claims (14)
1. Transportsicherung (1) für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-
Achse während des Transports, insbesondere während des Transportes zur Endmontage
der Räder, wobei die Bremsscheibe an einem Ende der Achse an einer Radlagereinheit
angeordnet ist und die Bremsscheibe mit Hilfe mindestens eines Sicherungselementes (2)
gegenüber der Radlagereinheit vorläufig positioniert und fixiert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) als eine Art teilweise elastisch
verformbares Dübelelement ausgeführt ist.
2. Transportsicherung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sicherungselement (2) aus einem elastischen Kunststoff hergestellt ist.
3. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) einen Kopfbereich (2a), einen mittleren
Bereich (2b) und einen Endbereich (2c) aufweist.
4. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopfbereich (2a) zur Realisierung einer Verdrehsicherung des
Sicherungselementes (2) Noppen (3) aufweist.
5. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endbereich (2c) nasenförmige Elemente (4) aufweist.
6. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich (2b) mehrere zwischen Endbereich (2c) und
Kopfbereich (2a) verlaufende Schlitze (5) aufweist.
7. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich (2b) in Richtung auf den Endbereich (2c)
konisch zuläuft.
8. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Spreizelement (6) vorgesehen ist, das am Endbereich (2c) in
das Sicherungselement (2) einführbar ist.
9. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) eine dem Inneren des Sicherungselementes
(2) zugewandte konisch ausgebildete Anlagefläche (6a) und mehrere zu den Schlitzen (5)
des Sicherungselementes (2) korrespondierende Führungsnoppen (6b) aufweist.
10. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) mit Hilfe einer im Kopfbereich (2a)
eingeführten Schraube (7) vom Endbereich (2c) in Richtung des Kopfbereiches (2a)
innerhalb des Sicherungselementes (2) verschiebbar und dadurch die durch die Schlitze
(5) gebildeten Segmente (8) des mittleren Bereichs (2b) auseinanderspreizbar sind.
11. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (2) als Schlagdübel ausgeführt ist und der
mittlere Bereich (2b) in Richtung auf den Endbereich (2c) eine konisch ausgebildete
Innenfläche (9) aufweist.
12. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spreizelement (6) am Ende eines Verriegelungsdornes (10)
angeordnet ist.
13. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsdorn (10) in den Endbereich (2c) des
Sicherungselementes (2) einführbar und aufgrund einer entsprechend ausgebildeten
Widerstandsfläche (11) nur in Richtung auf den Kopfbereich (2a) verschiebbar und im
mittleren Bereich (2b) arretierbar ist.
14. Transportsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsdorn (10) ein Griffstück (12) aufweist, das über
eine Sollbruchstelle (13) mit dem die Widerstandsfläche (11) aufweisenden Teil des
Verriegelungsdornes (10) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142691 DE19842691A1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998142691 DE19842691A1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19842691A1 true DE19842691A1 (de) | 2000-03-23 |
Family
ID=7881334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998142691 Withdrawn DE19842691A1 (de) | 1998-09-17 | 1998-09-17 | Transportsicherung für die Sicherung einer Bremsscheibe an einer Kraftfahrzeug-Achse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19842691A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1635085A1 (de) * | 2004-09-11 | 2006-03-15 | LuK Lamellen und Kupplungsbau Beteiligungs KG | Montagesicherung und Verfahren zum Montieren einer Montagesicherung sowie Verfahren zum Herstellen einer Montagesicherung |
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1998
- 1998-09-17 DE DE1998142691 patent/DE19842691A1/de not_active Withdrawn
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