DE19740279A1 - Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen - Google Patents
Laufkörper zum Zerstören von UnterwasserstrukturenInfo
- Publication number
- DE19740279A1 DE19740279A1 DE19740279A DE19740279A DE19740279A1 DE 19740279 A1 DE19740279 A1 DE 19740279A1 DE 19740279 A DE19740279 A DE 19740279A DE 19740279 A DE19740279 A DE 19740279A DE 19740279 A1 DE19740279 A1 DE 19740279A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barrel
- target
- active bodies
- active
- shells
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/58—Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
- F42B12/66—Chain-shot, i.e. the submissiles being interconnected by chains or the like
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
- B63G7/00—Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
- B63G7/02—Mine-sweeping means, Means for destroying mines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B22/00—Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
- Toys (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Laufkörper zum Zerstören von Unterwasser
strukturen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 36 26 434 C3 ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Vernichten
großvolumiger Seegrundminen bekannt. Oberhalb der Position einer ausgemachten
Mine werden Submunitions-Wirkkörper ausgestreut. Miniatur-Hohlladungs
gefechtsköpfe treffen auf den Mantel der Seegrundmine und brechen deren Ver
dämmung auf, wobei in die wenig brisante äußere Hauptladung der Seegrundmine
ein Krater eingebrannt wird. Damit wird die Verdämmung der Mine aufgehoben,
so daß die Brisanz als Sprengkörper kleiner wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Laufkörper zum Zerstören von
Unterwasserstrukturen, von Schiffen, Kampfmitteln, wie Torpedos, Minen vorzu
schlagen, der mit geringem Sprengstoffaufwand eine große Vernichtungswahr
scheinlichkeit aufweist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteran
sprüchen zu entnehmen.
Erfindungsgemäß ist in erster Linie vorgesehen, das Ziel durch Beschädigung
kampfunfähig zu machen. Die Vernichtung des Ziels durch Detonation ist nicht
angestrebt. Durch die etwa flächenmäßige oder linienförmige Anordnung der auf
Abstand liegenden Wirkladungen am Ziel bzw. im Laufkörper liegt eine große
Wahrscheinlichkeit vor, das Ziel zu treffen und so zu beschädigen, daß es als Waffe
nicht mehr einsetzbar ist.
Bei Wirkkörpern, die zur Bekämpfung des Ziels ein Flächenraster bilden, zeigt die
Normale des Flächenrasters auf das Ziel. Damit ist gewährleistet, daß die Beschä
digung des Ziels etwa im Maximum der sich überlagernden Detonationswellen der
Wirkkörper liegt und somit das Ziel außer Gefecht gesetzt wird.
Dementsprechend sind die in Form von Bändern vorliegenden Sprengladungen, die
zusammengefaßt eine Fläche bilden bzw. in einer Ebene liegen entsprechend auf
das Ziel auszurichten, um denselben Effekt zu erreichen.
Gleiches gilt für die in einem Linienraster in einem Laufkörper angeordneten Wirk
körper. Durch die Steuerung des Laufkörpers ist zu gewährleisten, daß dieser etwa
parallel zu der bekämpfenden Fläche des Zieles anläuft oder bei einer Winkellage
sichergestellt ist, daß die Wirkrichtungen der Wirkladung auf das Ziel zeigen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Laufkörper im Zusammenhang mit einem Bekämpfungsphasenbild,
Fig. 2 den Laufkörper nach Fig. 1 in einer Endladesituation,
Fig. 3 die Wirkkörper nach Fig. 1 im Ladezustand,
Fig. 4 die Wirkkörper nach Fig. 3 im Gefechtszustand,
Fig. 5-17 weitere Laufkörper teilweise mit Darstellung des Gefechtszustandes.
Nach den Fig. 1 und 2 bewegt sich ein selbstangetriebener, flügelstabilisierter
Laufkörper 1 im Wasser 2 in Pfeilrichtung 3. Eine Ortungseinrichtung 4 stellt eine
eingesandete Mine 5 fest und veranlaßt durch Öffnung von Klappen 6 den Ausstoß
von gitterförmig angeordneten Wirkkörpern 10 mit gegenseitigem Abstand 13 ent
sprechend den Fig. 3 und 4.
In der Transportlage sind die Wirkkörper 10 zu einem platzsparenden Paket 14
zusammengeklappt.
Die Wirkkörper 10 werden gemäß Fig. 2 als Paket 14 aufgrund eines nicht darge
stellten Ausstoßmechanismus aus dem Laufkörper 1 ausgestoßen oder aufgrund
der Schwerkraft fallengelassen. Der Laufkörper 1 entfernt sich dann von der Mine
5.
Die Wirkkörper 10 sind in der Paketform dicht aneinander liegend, jedoch durch,
in Rohren 11 geführten, vorgespannte Zugfedern 12 so miteinander verbunden, daß -
gemäß Fig. 4 - im entfalteten Zustand sich eine plattenförmige also etwa ebene
Gitterstruktur ergibt und decken das Ziel 5 in Form eines Flächenrasters 9 großflä
chig ab.
Die gezeichnete Rechteckform sowie die Anzahl der Wirkkörper 10 sind ohne
weiteres an das Ziel anpaßbar. So sind außer der gezeichneten Viereckstruktur der
Wirkkörper Dreieck- oder Mehreckstrukturen möglich. Auch kann die Gitterstruk
tur 9 mehrfach gestapelt sein, so daß zwei oder mehrere Schichten von Wirkkör
pern 10 das Ziel 5, z. B. zeitverzögert, bekämpfen.
Entsprechend den Fig. 1 und 4 paßt sich die gitter- oder schachbrettförmige
Struktur der Wirkkörper 10 an die Form des Meeresbodens 15 an, in dessen Be
reich das Ziel, also die Mine 5, geortet ist.
Die gitterförmig aufgefaltete Wirkstruktur der Wirkkörper 10 ist gleichmäßig am
Boden verteilt. Sie ist großflächig bei reproduzierbarer Anordnung der Wirkkörper
10.
Die Wirkkörper 10 sind jeweils mit nicht gezeichneten Sprengladungen und Zün
dern bzw mit Splitterladungen versehen.
Durch die Zünder werden die Wirkkörper 10 gleichzeitig initiiert. Es entsteht eine
weitgehend ebene Druckwelle 16 aufgrund der kumulierten, einzelnen Druckwellen
17 der detonierenden Wirkkörper 10.
Die weitgehend ebene Druckwelle 16 im Meeresboden 15 besitzt aufgrund der am
Meeresboden 15 aufliegenden Wirkkörper 10 eine große Tiefenwirkung bei relativ
geringem Energieverlust.
Bei Detonation der Wirkkörper 10 sind die Kolateralschäden durch die am Boden
anliegenden Gitterstruktur 9 relativ gering. Daraus resultiert, daß die Bodengeome
trie nicht oder nur geringfähig bei Detonation der Gitterstruktur 9 verändert wird.
Dies ist besonders dann wichtig, wenn diese Anordnung - schwebfähig gemacht -
gegen Schiffe, Hafenanlagen, etc. eingesetzt wird.
Die Wirkkörper 10 können als reine Detonationskörper aber auch als Detonations
körper mit Splitterwirkung ausgebildet sein. Aufgrund der Gitterstruktur der
Wirkkörper 10 ist gewährleistet, daß die Mine 5 mehrfach aufgerissen wird, so daß
der Mantel der Mine 5 eine Verdämmung nicht mehr besitzt.
Bei dem Laufkörper 50 nach Fig. 5 wird bei Sensierung eines Ziels 51 durch die
Ortungseinrichtung 4 der Laufkörper 50 durch einen nicht gezeigten Magnetsensor
oder eine Videokamera in die winkelgerechte Lage gedreht, so daß die in einem
Linienraster 49 liegenden Wirkkörper 52 entweder auf das Ziel 51 oder vor das
sich bewegende Ziel 51 gefeuert werden. Der Start der im Abstand 13 angeordne
ten Wirkkörper 52 aus den Abschußvorrichtungen 53 erfolgt entweder gleichzeitig
oder nacheinander. Dies gilt auch für die Zündung der Sprengladungen 54 der
Wirkkörper 52. Daraus folgt, die Sprengladung 54 ist in unmittelbarer Zielnähe 51.
Der Sprengstoffbedarf ist daher für die gleiche Wirkung eines nicht gezeichneten
Wirkkörpers mit einer einzigen Sprengladung geringer.
Zur Bekämpfung des Ziels 51 entsprechend der Fig. 6 weist ein Laufkörper 55
sogenannte Tandem-Wirkkörper 56 auf. Diese werden entsprechend dem zu Fig. 5
beschriebenen Funktionsprinzip auf das Ziel 51 abgeschossen, entweder nachein
ander oder gleichzeitig. Jeder Wirkkörper 56 besitzt eine Hohlladung 57 und einen
nachschießbaren Widerhaken 58, der durch eine Ladung 59 in das von der Hohlla
dung 57 im Ziel 51 gebohrte Loch 60 einschießbar ist. Nach dem Verhaken der
Widerhaken 58 im Ziel 51 wird durch eine Einhohlwinde 61 der Laufkörper 55 an
das Ziel 51 herangezogen und anschließend zur Beschädigung oder zur Vernich
tung des Zieles 51 eine Sprengladung 62 gezündet. Auch hier ist der Sprengstoff
bedarf zur Beschädigung des Ziels 51 gering. Außerdem wird durch das Andocken
des Laufkörpers 55 an dem Ziel 51 bzw. das Beschädigen der Außenhaut des Zie
les 51, das ein Torpedo sein kann, aus seiner Richtung wirkungsvoll abgelenkt, da
es strömungsmäßig einseitig belastet ist.
Nach den Fig. 7 und 8 sind bei einem Laufkörper 70 neben der Ortungseinrichtung
22 aufklappbare ¼-Schalen 71 vorgesehen. Zur Bekämpfung des Zieles 51 wird
der Laufkörper 70 nahe an dieses gefahren und die Schalen 71 aufgeklappt. Die
Schalen 71 sind mit Sprengstoffschichten 72 ausgekleidet. Spiegelbildlich dazu
verbleibt im Laufkörper 70 eine sogenannte Hauptladung 73, ebenfalls aus
Sprengstoff. Die Schalen 71 werden durch einen nicht gezeigten Mechanismus in
der Winkellage 74 arretiert, so daß bei gleichzeitiger Zündung des Sprengstoffs 72
und der Hauptladung 73 eine, in Richtung auf das Ziel 51 gerichtete, hohlla
dungsähnliche Wirkung vorliegt.
Als Alternative können die Schalen 71 aus dem sogenannten Memory-Metall be
stehen. Durch die Eigenschaft des Memory-Metalls wird erreicht, daß die geboge
nen Schalen 71 ebenmäßig flächig gestreckt - also im entriegelten Zustand nicht
mehr gekrümmt - sind.
Der Öffnungswinkel der Schalen 71 kann - abhängig von der Bekämpfungsentfer
nung oder anderen Kriterien - angepaßt werden. Der Fokus ist also variabel ein
stellbar.
Nach den Fig. 9, 10 besteht ein Laufkörper 20 aus mehreren, in dem Linienraster
49 liegenden Wirkkörpern 21 und einer Ortungseinrichtung 22 im Antriebsteil 23.
Nach Ortung eines nicht dargestellten Ziels wird kurz vor der Zielbegegnung der
Verbund aufgelöst. Die Wirkkörper 21 werden durch eine Rückstoßeinrichtung 24
am vorderen Wirkkörper 21 auf Abstand 13 auseinandergezogen und bleiben je
doch durch Seile oder teleskopierbare Stangen 25 miteinander verbunden. Bei
gleichzeitiger Detonation der Wirkkörper 21 entsteht eine quasi linienförmige
Welle mit zylinderförmiger Druckausbreitung. So lange der Abstand Ziel zu Wirk
körper und der Abstand der beiden äußersten Wirkkörper 21 von einer gleichen
Größenordnung ist, ist der das Ziel erreichende Drucksprung wesentlich höher als
der einer sogenannten Punktladung. Eine derartige Punktladung ist dadurch defi
niert, daß eine einzige Punktladung dieselbe Sprengstoffmenge aufweist, wie die
Wirkkörper 21 zusammen.
Bei dem Laufkörper 30 nach den Fig. 11, 12 werden die im Heck und/oder radial
hintereinander gestapelten Wirkkörper 31, 32 jeweils in Reihen hintereinanderlie
gend kurz von der Zielbegegnung ausgestoßen. Die Wirkkörper 31 hängen jeweils
an einem Seil 33 auf Abstand 13.
Die Wirkung dieser Wirkkörper 31, 32 ist identisch zu der vorbeschriebenen Wir
kung zum Laufköper 20. Allerdings ist hier der Abstand 13 der Wirkkörper 31, 32
und/oder ihre Anzahl nicht durch die Stabilität des Laufkörpers 30 begrenzt; d. h.
prinzipiell kann der Abstand 13 der Wirkkörper 31, 32 und ihre Anzahl voll auf die
geforderte Druckverteilung bspw. in dem Linienraster 49 oder dem Flächenraster 9
optimiert werden.
Bei dem Laufkörper 35 nach Fig. 13 sind Wirkkörper 36 an Drehlagern 34
schwenkbar gelagerten Armen 37 kammartig im Laufkörper 35 angeordnet. Beim
Ausschwenken der Wirkkörper 36 bleibt ein Wirkkörper 38 im Laufkörper 35.
Wesentlich ist hierbei, siehe auch die folgende Fig. 14, daß die Wirkkörper 36, 38
in einer einzigen Ebene liegen, so daß analog zur gitterförmigen Struktur 9 der
Wirkkörper 10 nach Fig. 4 eine weitgehend flächenmäßig ebene Druckwelle 16
erzeugt wird.
Nach Fig. 14 sind in einem Laufkörper 45 Wirkkörper 46 im Ausgangszustand
jeweils als Doppelpack 47 angeordnet. Jeder Wirkkörper 46 ist mit einem
schwenkbaren Arm 37 verbunden.
Entsprechend den Fig. 15-17 sind bei einem Laufkörper 40 mit der Vortriebrich
tung 3 in einer einzigen Ebene ausklappbare Arme 41 vorgesehen. Die Arme 41
und der Laufkörper 40 enthalten Zündmechanismen 42 und nicht näher gezeigte
Kassetten mit ziehharmonikaförmig gefalteten Bändern 43. Die Bänder 43 bestehen
aus einer Sprengstoffolie eingeschlossen von einer dünnen Kunststoffhülle 27 oder
von zwei Trägerfolien 28.
In der Nähe eines nicht gezeigten Zieles werden die Arme 41 in die gemäß Fig. 16
gezeigte Position ausgeklappt. Die Wasserströmung oder ein Federmechanismus
sorgen für das Ausstoßen der Bänder 43.
Eine Bremsschirm bzw. Drachen 44 gemäß Fig. 17 sorgt für den vollständigen
Auszug der Bänder 43 und deren Ausrichtung bzw. Stabilisierung. Die Windungen
des Bandes 43 sind durch beidseitig liegende Folien 28 abgedeckt. Damit liegt im
Transportzustand ein Reibungsschutz vor und ein Verkleben während der Lage
rung wird verhindert.
Ein derartiges Band 43 ist auch im Heckbereich des Laufkörpers 40 vorgesehen.
Die Funktion entspricht den Wirkkörpern 10 gemäß Fig. 1, d. h., es wird durch
gleichzeitige Zündung der etwa eine Fläche bildenden Bänder 43 in gleicher Weise
eine weitgehende ebene Druckwelle 16 am Ziel erreicht.
Ein sehr einfaches Verfahren, Energie in ein schwingungsfähiges System zu bringen
ist die Erregung in der Resonanzfrequenz des Zieles 5, 51. Schon relativ kleine
Sprengladungen können das Ziel 5, 51 - seine äußere Struktur oder seine Einbau
ten, z. B. elektronische Bauteile, Leitungen, . . . zerstören. Das gilt speziell auch im
Wasser.
Wartet man mit dem Zünden der zweiten Ladung bzw. des zweiten Wirkkörpers
der Wirkkörper 10; 21; 31; 32; 36; 38; 43; 46; 54 bis die Kavitationsblase des zu
erst gezündeten Wirkkörpers wieder zusammengebrochen ist, kann man nicht nur
die Höhe der Belastung des Ziels 5, 51 durch die Masse des zuerst gezündeten
Wirkkörpers, sondern auch die Dauer seiner Belastung fast beliebig erhöhen.
Claims (13)
1. Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen von Schiffen, Kampf
mitteln, wie Torpedos, Minen, festen Bauwerken durch eine Vielzahl von
Sprengladungen, die aus einem Überwasser und/oder einem Unterwasser-
Träger ausbringbar sind, wobei die Sprengladungen Bestandteile des Laufkör
pers und/oder von Wirkkörpern sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper (10; 31; 36; 43; 52; 56; 71, 73) am Ziel (5) auf Abstand
(13) miteinander verbunden sind oder wenigstens in ihrer Ausgangslage auf
gegenseitigen Abstand (13) zueinander gleichgerichtet angeordnet sind, und
das Ziel (5; 51) über wenigstens ein Linienraster (49) bekämpfen.
2. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper (10; 43) gitterförmig, etwa in einer etwa ebenen Gitter
struktur oder in etwa parallelen Streifen angeordnet sind und über ein Flächen
raster (9) das Ziel (5) bekämpfen.
3. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper in oder an einem Unterwasser-Laufkörper (20; 30; 35; 40;
50; 55; 70) hintereinanderliegen in einer Ebene und die Normale der Ebene (9)
bzw. die Wirkrichtung auf das Ziel (5; 51) zeigt.
4. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper (36) an ausklappbaren Armen (37) kammartig angeordnet
sind.
5. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper (31, 32) axial und/oder radial aus dem Laufkörper (30)
ausstoßbar sind.
6. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkkörper (43) an radial ausschwenkbaren Armen (41) vorgesehen
sind, und die Wirkkörper (43) aus, im Lagerzustand zusammengefalteten oder
gewickelten Folien, Bändern, Netzen bestehen.
7. Laufkörper nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sprengstoff der Folien, Bänder (43), Netze durch Trennfolien (27, 28)
abgedeckt ist.
8. Laufkörper nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß Drachen (44) als Auszugshilfe für die Folien, Bänder (43), Netze aus den
Armen (41) vorgesehen sind.
9. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufkörper (50) an einer seiner Längsseiten abschießbare Sprengge
schosse (53) aufweist.
10. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufkörper (55) an einer seiner Längsseiten in einer Längsebene lie
gende Wirkkörper (56) aufweist, jeder Wirkkörper (56) eine sogenannte
Bohrladung in Form einer Hohlladung (57) und einen, in das von der Bohrla
dung (57) geschlagene Loch (60) im Ziel (51) einrastbaren Widerhaken (58)
aufweist, wobei der Widerhaken (58) mit einem Seil über eine Einholwinde
(61) mit dem Laufkörper (55) verbunden ist.
11. Laufkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle des Laufkörpers (70) über eine Länge von < 50% der Gesamt
länge des Laufkörpers (70) aufklappbare Schalen (71) vorgesehen sind, wobei
die Schalen (71) mit einer Schicht aus Sprengstoff (72) ausgekleidet sind und
der Laufkörper (70) über die Länge Schalen (71) eine Hauptladung (73) aus
Sprengstoff aufweist.
12. Laufkörper nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalen (71) zur Maximierung der Sprengwirkung in einem Winkel
(74) zur Hauptebene (75) des Laufkörpers (70) arretierbar sind.
13. Laufkörper nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet
daß die Schalen (71) aus Streckmetall bestehen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19740279A DE19740279A1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
| EP98116630A EP0902250B1 (de) | 1997-09-13 | 1998-09-02 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
| DE59810736T DE59810736D1 (de) | 1997-09-13 | 1998-09-02 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19740279A DE19740279A1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19740279A1 true DE19740279A1 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=7842234
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19740279A Withdrawn DE19740279A1 (de) | 1997-09-13 | 1997-09-13 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
| DE59810736T Expired - Fee Related DE59810736D1 (de) | 1997-09-13 | 1998-09-02 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59810736T Expired - Fee Related DE59810736D1 (de) | 1997-09-13 | 1998-09-02 | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0902250B1 (de) |
| DE (2) | DE19740279A1 (de) |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7624683B2 (en) | 2001-08-23 | 2009-12-01 | Raytheon Company | Kinetic energy rod warhead with projectile spacing |
| US7624682B2 (en) | 2001-08-23 | 2009-12-01 | Raytheon Company | Kinetic energy rod warhead with lower deployment angles |
| US7621222B2 (en) | 2001-08-23 | 2009-11-24 | Raytheon Company | Kinetic energy rod warhead with lower deployment angles |
| US7415917B2 (en) | 2002-08-29 | 2008-08-26 | Raytheon Company | Fixed deployed net for hit-to-kill vehicle |
| US7441511B2 (en) | 2005-02-28 | 2008-10-28 | Foster-Miller, Inc. | Watercraft arresting system |
| US7900548B2 (en) | 2006-02-09 | 2011-03-08 | Foster Miller, Inc. | Protection system including a net |
| US7866250B2 (en) | 2006-02-09 | 2011-01-11 | Foster-Miller, Inc. | Vehicle protection system |
| GR1006159B (el) * | 2007-01-30 | 2008-11-25 | Κωνσταντινος Σουκος | ΜΗΧΑΝΗΜΑ ΑΠΟΣΤΡΑΤΙΩΤΙΚΟΠΟΙΗΣΗΣ ΠΥΡΟΜΑΧΙΚΩΝ ΔΙΑΜΕΤΡΗΜΑΤΟΣ ΕΩΣ ΚΑΙ 40mm |
| US8615851B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-12-31 | Foster-Miller, Inc. | Net patching devices |
| US8468927B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-06-25 | QinetiQ North America, Inc. | Vehicle and structure shield with a cable frame |
| US8011285B2 (en) | 2008-04-16 | 2011-09-06 | Foster-Miller, Inc. | Vehicle and structure shield |
| US8453552B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-06-04 | QinetiQ North America, Inc. | Method of designing an RPG shield |
| US20110079135A1 (en) | 2008-04-16 | 2011-04-07 | Farinella Michael D | Vehicle and structure shield net/frame arrangement |
| US8464627B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-06-18 | QinetiQ North America, Inc. | Vehicle and structure shield with improved hard points |
| US8607685B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-12-17 | QinetiQ North America, Inc. | Load sharing hard point net |
| US8245620B2 (en) | 2008-04-16 | 2012-08-21 | QinetiQ North America, Inc. | Low breaking strength vehicle and structure shield net/frame arrangement |
| US8443709B2 (en) | 2008-04-16 | 2013-05-21 | QinetiQ North America, Inc. | Vehicle and structure shield hard point |
| US8677882B2 (en) | 2010-09-08 | 2014-03-25 | QinetiQ North America, Inc. | Vehicle and structure shield with flexible frame |
| US8813631B1 (en) | 2013-02-13 | 2014-08-26 | Foster-Miller, Inc. | Vehicle and structure film/hard point shield |
| DE102018214824A1 (de) * | 2018-08-31 | 2020-03-05 | Atlas Elektronik Gmbh | Räumgerät und Verfahren zum Neutralisieren eines Kampfmittels unter Wasser |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191506365A (en) * | 1914-10-03 | 1919-10-09 | Giovanni Emanuele Elia | Method of and Apparatus for Discharging Projectiles and Marine Mines from Aircraft. |
| FR491906A (fr) * | 1915-07-17 | 1919-06-23 | Giuseppe Navarini | Projectile |
| US2348240A (en) * | 1941-12-11 | 1944-05-09 | Alexander N Braun | Cluster bomb |
| US3306199A (en) * | 1964-10-05 | 1967-02-28 | Northrop Corp | Munitions for targets |
| DE3626434C3 (de) | 1986-08-05 | 1994-10-20 | Diehl Gmbh & Co | Verfahren und Einrichtung zum Vernichten großvolumiger Seegrundminen |
-
1997
- 1997-09-13 DE DE19740279A patent/DE19740279A1/de not_active Withdrawn
-
1998
- 1998-09-02 DE DE59810736T patent/DE59810736D1/de not_active Expired - Fee Related
- 1998-09-02 EP EP98116630A patent/EP0902250B1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0902250B1 (de) | 2004-02-11 |
| EP0902250A3 (de) | 2000-09-27 |
| EP0902250A2 (de) | 1999-03-17 |
| DE59810736D1 (de) | 2004-03-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19740279A1 (de) | Laufkörper zum Zerstören von Unterwasserstrukturen | |
| DE2858203C2 (de) | Vorrichtung zum Ausbringen eines Scheinzieles | |
| EP0806623B1 (de) | Drallstabilisierbares, eine Nutzlast enthaltendes Projektil | |
| DE3042063C2 (de) | Munitionssystem mit einem Geschoß | |
| DE69806913T2 (de) | Verfahren und vorrichtung für ein flügelstabilisiertes geschoss, das eine bodensogreduzierung hat | |
| DE68910454T2 (de) | Minenräumvorrichtung. | |
| DE3421708A1 (de) | Einrichtung zur erzeugung einer scheinzielwolke, insbesondere einer infrarot-scheinzielwolke | |
| DE2845414C2 (de) | Beim Überfliegen des Ziels wirksam werdendes Geschoß | |
| DE69129815T2 (de) | Penetratormunition für Ziele mit hohem mechanischem Widerstand | |
| DE19524726A1 (de) | Gefechtskopf | |
| DE3626434C2 (de) | ||
| EP3679314B1 (de) | Flugkörper zur drohnenbekämpfung | |
| CH664009A5 (de) | Panzerbrechendes geschoss. | |
| DE69807052T2 (de) | Verfahren und vorrichtung für ein flügelstabilisiertes geschoss | |
| DE69523064T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verwendung eines von einem trägerflugzeug gestarteten gefechtskopfes zur bekämpfung von an der flugbahn des trägerflugzeuges entlang identifizierten zielen | |
| DE2830119C2 (de) | Nebelladung für Raketen und Geschosse | |
| DE69422617T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur übertragung von einem gewünschten bewegungsmuster an einem fliegenden gefechtskopf | |
| EP0249678B2 (de) | Wirkkörper zum Bekämpfen, insbesondere aktiv gepanzerter Ziele | |
| DE2209445C3 (de) | Gefechtskopf | |
| DE19830134B4 (de) | Leuchtfackel für einen Hubschrauber und Verfahren zum Erzeugen einer Köderspur | |
| DE1526886A1 (de) | Eigengetriebenes Geschoss bzw. Flugkoerper | |
| DE2211524A1 (de) | Panzermine | |
| DE102012021671A1 (de) | Wirksysteme gegen SICBM- und RAM-Bedrohungen | |
| DE2004637A1 (de) | Gefechtskopf | |
| DE3529897C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |