DE19830134B4 - Leuchtfackel für einen Hubschrauber und Verfahren zum Erzeugen einer Köderspur - Google Patents
Leuchtfackel für einen Hubschrauber und Verfahren zum Erzeugen einer Köderspur Download PDFInfo
- Publication number
- DE19830134B4 DE19830134B4 DE19830134A DE19830134A DE19830134B4 DE 19830134 B4 DE19830134 B4 DE 19830134B4 DE 19830134 A DE19830134 A DE 19830134A DE 19830134 A DE19830134 A DE 19830134A DE 19830134 B4 DE19830134 B4 DE 19830134B4
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- flare
- pellets
- ignition
- emitting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/70—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies for dispensing radar chaff or infrared material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Abstract
Infrarot
(IR)-Köderleuchtfackel
für einen
Hubschrauber oder ein Luftfahrzeug mit einem Triebwerk ähnlicher
Größe, wobei
die Leuchtfackel (10, 40) umfaßt:
a) ein Gehäuse (12, 42);
b) mindestens zwei Leuchtpellets (24, 24', 24'') in dem Gehäuse (12, 42);
c) eine einzige Impulspatrone (20, 56) zum Zünden und Ausstoßen eines der Leuchtpellets (24, 24', 24''); und
d) ein Verzögerungselement (26, 28), das wenigstens einem zweiten der Leuchtpellets (24, 24', 24'') zugeordnet und so angeordnet ist, daß es durch die Impulspatrone (20, 56) gleichzeitig mit Zündung und Ausstoß des einen Leuchtpellets gezündet wird und seinerseits eine Zünd- und Ausstoßladung zum Zünden des zweiten Leuchtpellets nach einem vorbestimmten Intervall nach der Zündung des Verzögerungselements zündet.
a) ein Gehäuse (12, 42);
b) mindestens zwei Leuchtpellets (24, 24', 24'') in dem Gehäuse (12, 42);
c) eine einzige Impulspatrone (20, 56) zum Zünden und Ausstoßen eines der Leuchtpellets (24, 24', 24''); und
d) ein Verzögerungselement (26, 28), das wenigstens einem zweiten der Leuchtpellets (24, 24', 24'') zugeordnet und so angeordnet ist, daß es durch die Impulspatrone (20, 56) gleichzeitig mit Zündung und Ausstoß des einen Leuchtpellets gezündet wird und seinerseits eine Zünd- und Ausstoßladung zum Zünden des zweiten Leuchtpellets nach einem vorbestimmten Intervall nach der Zündung des Verzögerungselements zündet.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Köderleuchtfackeln im allgemeinen und insbesondere auf Köderleuchtfackeln für Hubschrauber oder Luftfahrzeugen mit einem Triebwerk ähnlicher Größe.
- Infrarot (IR)-Köderleuchtfackeln sind die wichtigste Gegenmaßnahme zum Schutz von Flugzeugen und Hubschraubern vor Luft-Luft- und Boden-Luft-Flugkörpern mit Wärmezielsucher. Herkömmliche IR-Köderleuchtfackeln bestehen aus einem Aluminiumgehäuse mit rechteckigem Querschnitt, das beispielsweise ungefähr 8 Zoll (20,32 cm) lang sein kann und in dem ein Leuchtpellet und eine Zündungssicherungseinrichtung untergebracht sind, mit der sichergestellt wird, daß die Leuchtfackel nicht gezündet wird, solange sie sich beispielsweise noch in einem Luftfahrzeug befindet. Pellets werden durch Extrudieren einer pyrotechnischen Mischung gebildet, die abgelängt und in eine schwere Aluminiumfolie gewickelt wird.
- Eine elektrische Zündladung (Impulspatrone) stößt die Anordnung aus Pellet und Zündsicherheitseinrichtung aus. Nach Verlassen des Luftfahrzeugs zündet die Zündsicherheitseinrichtung das Leuchtpellet. Das brennende Pellet erzeugt eine thermische Signatur, die größer als die des Triebwerks selbst ist. Die Ausrichtung des Infrarotzielsuchers in dem angreifenden Flugkörper auf den Flugtriebwerksstrahl wird unterbrochen, wodurch das Luftfahrzeug entkommen kann.
- Solche Leuchtfackeln werden sowohl bei Hubschraubern als auch bei Flugzeugen eingesetzt. Ein Hubschraubertriebwerk gibt jedoch wesentlich weniger Infrarotstrahlung ab als ein Flugzeugtriebwerk, was zur Folge hat, daß die herkömmlichen Köderleuchtfackeln eine Strahlungsintensität aufweisen, die merklich höher als erforderlich ist.
- Es ist ebenso bekannt, z. B. aus den Patentschriften
US 4,621,579 undUS 5,400,690 , eine Vielzahl von Ködern nacheinander von einem Flugzeug oder Schiff aus zu starten, um ein künstliches, sich bewegendes Ziel zu erzeugen. Viele der Systeme in diesen Patentschriften weisen jedoch eine unabhängige Zünder-Desintegrations-Einheit und ein davon unabhängiges, elektrisch betätigtes Zündelement für jeden Köder auf, so daß jeder Köder unabhängig gestartet wird. Derartige Köder sind für Hubschrauber ungeeignet. - Aus der DE-OS 25 08 391 ist eine Vielfach-Abschußvorrichtung zum fast gleichzeitigen Abschießen von zwei oder mehreren Geschossen mittels durch eine Treibladung erzeugtem Treibgas bekannt. Die Treibladung ist in einer für mehrere Rohre gemeinsamen Druckpatrone vorgesehen und steht über eine Druckkammer mit den Rohren in Verbindung. Die bekannte Abschußvorrichtung dient dem Schutz von Schiffen gegen Geschosse und Flugzeuge.
- Die
DE 44 37 729 C1 offenbart ein Verfahren zum Schutz von IR-Strahlung abgebenden Objekten gegen Flugkörper, bei dem mehrere Wurfmittel zeitlich und/oder räumlich versetzt von dem zu schützenden Objekt aufeinanderfolgend gezündet und abgeschossen werden. Beim Abschuß jedes Wurfkörpers wird eine im Wurfkörper befindliche Abstrahleinrichtung in Betrieb genommen, die eine einem späteren Scheinziel für den Flugkörper entsprechende Engerieform in suchkopfrelevanter Intensität abstrahlt. - Demgegenüber besteht seit langem ein Bedürfnis nach einer relativ einfachen Köderleuchtfackel für Hubschrauber.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Köderfackel und ein dazugehöriges Verfahren zu schaffen wobei die Köderfackel eine ähnliche Infrarotstrahlung wie ein Hubschraubertriebwerk erzeugt und über einen deutlich längeren Zeitraum als es derzeit möglich ist Schutz bietet, ohne dabei jedoch ein größeres Ladevolumen als bekannte Köderfackeln zu erfordern.
- Die Aufgabe wird durch eine Infrarot (IR)-Köderleuchtfackel für einen Hubschrauber oder für ein Luftfahrzeug mit einem Triebwerk ähnlicher Größe gelöst, die ein Gehäuse, mindestens zwei Leuchtpellets in dem Gehäuse, eine einzige Impulspatrone zum Zünden und Ausstoßen eines der Leuchtpellets aufeinanderfolgenden Ausstoßen und Zünden eine einzige Impulspatrone zum Zünden und Ausstoßen eines der Leuchtpellets; und ein Verzögerungselement, das wenigstens einem zweiten der Leuchtpellets zugeordnet und so angeordnet ist, daß es durch die Impulspatrone gleichzeitig mit Zündung und Ausstoß des einen Leuchtpellets gezündet wird und seinerseits eine Zünd- und Ausstoßladung zum Zünden des zweiten Leuchtpellets nach einem vorbestimmten Intervall nach der Zündung des Verzögerungselements zündet.
- Weiter wird die Aufgabe bezüglich des Verfahrens zum Erzeugen einer Infrarot-Köderspur eines Hubschraubers oder eines Luftfahrzeugs mit einem Triebwerk ähnlicher Größe mittels einer Infrarot-Köderleuchtfackel mit integrierten Leuchtpellets, dadurch gelöst, daß durch einen einzigen Zündimpuls die Leuchtpellets in vorgegebenen Intervallen nicht gleichzeitig zur Wirkung gebracht werden.
- Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtpellets mit Ihrer Längsachse in Richtung der Längsachse des Gehäuses insbesondere nebeneinander liegen. Dies sorgt für besondere Effektivität und Kompaktheit.
- Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist das Verzögerungselement eine Zündsubstanz, eine Verzögerungssubstanz und eine Impulssubstanz auf.
- Ferner weist die Köderleuchtfackel gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung drei Leuchtpellets in dem Gehäuse auf, wobei das dritte Leuchtpellet analog zum zweiten Leuchtpellet zu zünden ist.
- Die Erfindung wird im folgenden durch die Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen:
-
1 einen Schnitt durch eine IR-Köderleuchtfackel gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; -
2 einen Schnitt durch einen Teil des Gehäuses der Leuchtfackel von1 und -
3 eine perspektivische Ansicht einer IR-Köderleuchtfackel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung in Explosionsdarstellung. - Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Infrarot (IR)-Köderleuchtfackeln zur Verwendung in Hubschraubern und anderen leichten Luftfahrzeugen. Zur Vereinfachung der Darstellung wird die Erfindung in der gesamten Beschreibung und den Ansprüchen in Verbindung mit Hubschraubern beschrieben; es versteht sich jedoch, daß sie sich auch auf jedes andere Luftfahrzeug bezieht, das ein Triebwerk ähnlicher Größe aufweist.
- Die Erfindungsgemäß IR-Köderleuchtfackel umfaßt ein Gehäuse üblicher Größe, bei dem es sich um ein herkömmliches Aluminiumgehäuse mit rechteckigem Querschnitt handeln kann, eine Vielzahl von Köderpellets und eine Impulspatrone, wie z. B. eine übliche elektrische Zündladung. Gegenüber dem bekannten Stand der Technik enthält das Gehäuse eine Vielzahl länglicher Pellets oder Leuchtkörper, und nicht, wie bei herkömmlichen Leuchtfackeln, nur ein einziges Pellet. Ferner stößt eine einzige Impulspatrone alle Pellets in vorbestimmten Intervallen nacheinander aus dem Hubschrauber aus. Wenn die Leuchtfackel beispielsweise drei Pellets enthält, wird die Schutzzeit, die dem Hubschrauber bei einem bestimmten Volumen an Köderleuchtfackeln zur Verfügung steht, bei geeigneter Wahl der Zeitintervalle verdreifacht.
- Es wird nun auf
1 Bezug genommen, die einen Schnitt durch die Seite einer IR-Köderleuchtfackel10 zeigt, deren Bau- und Funktionsweise einer ersten Ausführungsform der Erfindung entsprechen. Die Leuchtfackel10 weist dabei ein Gehäuse12 auf, das im einzelnen in2 dargestellt ist. Das Gehäuse kann dabei rechteckig mit üblichen Abmessungen sein und Trennwände14 aufweisen, die wenigstens zwei und bevorzugt drei längliche Kammern16 als Abteile bilden. Ferner ist eine Zündkammer18 mit einer Impulspatrone20 vorgesehen, bei der es sich um jede herkömmliche Zündladung handeln kann. In der Zündkammer18 ist für jede Kammer16 eine Öffnung ausgebildet. - Die Köderleuchtfackel gemäß diesem Ausführungsbeispiel arbeitet folgendermaßen: Ein längliches Leuchtpellet
24 aus irgendeiner herkömmlichen pyrotechnischen Zusammensetzung, wie z. B. Magnesium-Teflon-Viton (MIV), wird in jede Kammer16 des Gehäuses12 eingesetzt. Ein Verzögerungselement26 ,28 wird dann in jede Kammer16 bis auf eine eingeführt. Die Verzögerungselemente26 und28 enthalten vorzugsweise eine Zündsubstanz30 , eine Verzögerungssubstanz32 ,32' , z.B. ein Gemisch von Wolfram (2 bis 3 μ), Bariumchromat, Kaliumperchlorat und Siliciumdioxid, und eine Impulssubstanz34 , z. B. aus Schwarzpulver. - Die Verzögerungssubstanzen
32 und32' sind so gewählt, daß durch sie der Auswurf der zugeordneten Pellets in gewünschten, vorgegebenen Zeitintervallen nach dem ersten Pellet erfolgt. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß es sich bei der Verzögerungssubstanz32' um eine von der Substanz32 verschiedene Substanz mit einer langsameren Verbrennungsgeschwindigkeit handeln kann, oder daß die Substanzen32 und32' identisch sein müssen, wobei dann allerdings in den verschiedenen Kammern unterschiedliche Mengen bereitgestellt werden. Eine Impulspatrone20 wird in die Zündkammer18 eingesetzt, und die Leuchtfackel wird verschlossen. - Wenn die Leuchtfackel benutzt werden soll, aktiviert man die Impulspatrone
20 in bekannter Weise, wobei diese wiederum ein erstes Leuchtpellet24 zündet und ausstößt. Gleichzeitig zündet die Impulspatrone20 durch die Öffnungen22 die Zündsubstanzen30 der ersten und zweiten Verzögerungselemente26 ,28 . Die Zündsubstanz30 zündet die ersten und zweiten Verzögerungselemente32 ,32' , die nach unterschiedlichen, vorbestimmten Intervallen die Impulssubstanzen34 zünden, damit die zugeordneten Leuchtpellets24' und24'' nacheinander ausgestoßen und gezündet werden. Auf diese Weise werden drei Leuchtpellets mit einer Intensität, die sich derjenigen eines Hubschraubertriebwerkes annähert, in vorbestimmten Intervallen t1 und t2 ausgeworfen, um dem Hubschrauber Schutz zu bieten. - Bezugnehmend auf
3 , ist eine Ansicht einer Köderleuchtfackel mit einer Bau- und Funktionsweise gemäß einer alternativen Ausführungsform in Explosionsdarstellung dargestellt. Die Leuchtfackel40 weist ein Gehäuse42 auf, bei dem es sich um ein herkömmliches, enthält auch ein Verzögerungsgehäuse50 mit Verzögerungskammern52 , die Verzögerungssubstanzen enthalten, welche jedem Leuchtpellet außer einem zugeordnet sind. Das Verzögerungsgehäuse50 weist für jede Kammer52 eine Öffnung54 auf. Eine Impulspatrone56 , bei der es sich um jede übliche Zündladung handeln kann, wird in das Verzögerungsgehäuse50 eingesetzt. - Die Funktionsweise dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform ist wie folgt: Ein Verzögerungsgehäuse
50 wird in das Gehäuse42 geschoben. Ein Kunststoffkolben58 wird am Ende jeder länglichen Leuchtfackel befestigt (nicht gezeigt). Mit Hilfe des Kolbens58 wird, wie es bei herkömmlichen Leuchtfackeln bekannt ist, ein korrektes Auswerfen des Leuchtpellets sichergestellt. Das Leuchtsatzgehäuse44 wird in das Gehäuse42 eingesetzt, und die Leuchtsätze werden in jede Kammer48 eingesetzt. Das Gehäuse42 wird mit einer Kappe60 verschlossen. Zuletzt wird eine Impulspatrone56 in dem Gehäuse42 , benachbart dem Verzögerungsgehäuse50 , angeordnet. - Die Aktivierung der Leuchtfackel erfolgt im wesentlichen so, wie oben beschrieben. Die Impulspatrone wird aktiviert, stößt dadurch einen länglichen Leuchtsatz aus seiner Kammer
48 aus und zündet gleichzeitig die Verzögerungssubstanzen in dem Verzögerungsgehäuse50 . Wenn die erste Verzögerungssubstanz ihre entsprechende Impulssubstanz zündet, wird der zweite Leuchtsatz aus dem Hubschrauber ausgestoßen. Ebenso wird der dritte Leuchtsatz aus dem Hubschrauber ausgestoßen, wenn die zweite Verzögerungssubstanz ihre entsprechende Impulssubstanz zündet, usw., bis alle Leuchtsätze ausgeworfen sind.
Claims (6)
- Infrarot (IR)-Köderleuchtfackel für einen Hubschrauber oder ein Luftfahrzeug mit einem Triebwerk ähnlicher Größe, wobei die Leuchtfackel (
10 ,40 ) umfaßt: a) ein Gehäuse (12 ,42 ); b) mindestens zwei Leuchtpellets (24 ,24' ,24'' ) in dem Gehäuse (12 ,42 ); c) eine einzige Impulspatrone (20 ,56 ) zum Zünden und Ausstoßen eines der Leuchtpellets (24 ,24' ,24'' ); und d) ein Verzögerungselement (26 ,28 ), das wenigstens einem zweiten der Leuchtpellets (24 ,24' ,24'' ) zugeordnet und so angeordnet ist, daß es durch die Impulspatrone (20 ,56 ) gleichzeitig mit Zündung und Ausstoß des einen Leuchtpellets gezündet wird und seinerseits eine Zünd- und Ausstoßladung zum Zünden des zweiten Leuchtpellets nach einem vorbestimmten Intervall nach der Zündung des Verzögerungselements zündet. - Infrarot-Köderleuchtfackel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtpellets (
24 ,24' ,24'' ) mit ihrer Längsachse in Richtung der Längsachse des Gehäuses (12 ,42 ), insbesondere nebeneinander, liegen. - Infrarot-Köderleuchtfackel nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Verzögerungselement (
26 ,28 ) eine Zündsubstanz (30 ), eine Verzögerungssubstanz (32 ,32' ) und eine Impulssubstanz (34 ) aufweist. - Infrarot-Köderleuchtfackel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Köderleuchtfackel (
10 ,40 ) drei Leuchtpellets in dem Gehäuse (12 ,42 ) aufweist, wobei das dritte Leuchtpellet analog zum zweiten Leuchtpellet zu zünden ist. - Infrarot (IR)-Köderleuchtfackel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungselement des dritten Leuchtpellets ein längeres Verzögerungsintervall als das des zweiten Leuchtpellets aufweist.
- Verfahren zum Erzeugen einer Infrarot-Köderspur eines Hubschraubers oder eines Luftfahrzeugs mit einem Triebwerk ähnlicher Größe mittels einer Infrarot-Köderleuchtfackel mit integrierten Leuchtpellets, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen einzigen Zündimpuls die Leuchtpellets in vorgegebenen Intervallen nicht gleichzeitig zur Wirkung gebracht werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IL12127697A IL121276A (en) | 1997-07-10 | 1997-07-10 | Decoy flare |
| IL121276 | 1997-07-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19830134A1 DE19830134A1 (de) | 1999-01-14 |
| DE19830134B4 true DE19830134B4 (de) | 2005-08-11 |
Family
ID=11070367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19830134A Expired - Lifetime DE19830134B4 (de) | 1997-07-10 | 1998-07-06 | Leuchtfackel für einen Hubschrauber und Verfahren zum Erzeugen einer Köderspur |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19830134B4 (de) |
| FR (1) | FR2765961B1 (de) |
| GB (1) | GB2327116B (de) |
| IL (1) | IL121276A (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AUPQ413199A0 (en) * | 1999-11-18 | 1999-12-09 | Metal Storm Limited | Forming temporary airborne images |
| AUPQ413299A0 (en) | 1999-11-18 | 1999-12-09 | Metal Storm Limited | Forming temporary airborne images |
| AUPQ779500A0 (en) * | 2000-05-26 | 2000-06-22 | Metal Storm Limited | Forming temporary airborne images |
| DE102004047231B4 (de) | 2004-09-28 | 2008-08-21 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Wirkkörper |
| US7469640B2 (en) | 2006-09-28 | 2008-12-30 | Alliant Techsystems Inc. | Flares including reactive foil for igniting a combustible grain thereof and methods of fabricating and igniting such flares |
| DE102008036408A1 (de) | 2008-08-06 | 2010-02-11 | Diehl Bgt Defence Gmbh & Co. Kg | Hybridscheinziel |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2508391A1 (de) * | 1974-02-27 | 1975-08-28 | Magnusson Arnold Ingemar | vielfach-abschussvorrichtung |
| DE2420035A1 (de) * | 1974-04-25 | 1976-03-25 | Hellmut Dipl Ing Galter | Schiessgeraet |
| US4621579A (en) * | 1984-06-12 | 1986-11-11 | Buck Chemisch-Technische Werke Gmbh & Co. | Device for producing a decoy cloud, in particular an infrared decoy cloud |
| DE3443778A1 (de) * | 1983-04-05 | 1988-05-19 | Haley & Weller Ltd | Pyrotechnisches gemisch zur erzeugung eines strahlungs-sperrschirmes, verfahren zu seiner herstellung und vorrichtung zum austragen eines pyrotechnischen gemisches |
| US5400690A (en) * | 1992-06-05 | 1995-03-28 | Societe Nationale Des Poudres Et Explosifs | Multi-receptacle pyrotechnic cartridges and corresponding ammunition |
| DE4437729C1 (de) * | 1994-10-21 | 1996-04-25 | Buck Chem Tech Werke | Verfahren zum Schützen von eine IR-Strahlung abgebenden Objekten, insbesondere Schiffen, gegen Flugkörper |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB667592A (en) * | 1950-01-16 | 1952-03-05 | Schermuly Pistol Rocket App | Improvements in distress signals and the like |
| GB1302872A (de) * | 1969-06-12 | 1973-01-10 | Schermuly Ltd | |
| FR2294423A1 (fr) * | 1974-12-11 | 1976-07-09 | Lacroix E | Leurre infrarouge et cartouche de lancement d'un tel leurre |
| FR2294420A1 (fr) * | 1974-12-13 | 1976-07-09 | Lacroix E | Dispositif de lancement de leurres |
| FR2309828A1 (fr) * | 1975-01-29 | 1976-11-26 | Lacroix E | Leurre emissif elementaire et procede de mise en oeuvre |
| FR2383419A1 (fr) * | 1977-03-07 | 1978-10-06 | Lacroix E | Valise lance-leurres pour la deception des systemes de guidage d'armes |
| FR2724907A1 (fr) * | 1981-12-11 | 1996-03-29 | Lacroix Soc E | Lanceur de leurres electromagnetiques a ejection differee |
| GB2283303B (en) * | 1991-10-01 | 1995-11-08 | Secr Defence | High intensity infra-red pyrotechnic decoy flare |
| US5561259A (en) * | 1994-10-13 | 1996-10-01 | Alliant Techsystems Inc. | Decoy flare with sequencer ignition |
-
1997
- 1997-07-10 IL IL12127697A patent/IL121276A/xx not_active IP Right Cessation
-
1998
- 1998-07-06 DE DE19830134A patent/DE19830134B4/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-07-09 GB GB9814962A patent/GB2327116B/en not_active Expired - Lifetime
- 1998-07-10 FR FR9808941A patent/FR2765961B1/fr not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2508391A1 (de) * | 1974-02-27 | 1975-08-28 | Magnusson Arnold Ingemar | vielfach-abschussvorrichtung |
| DE2420035A1 (de) * | 1974-04-25 | 1976-03-25 | Hellmut Dipl Ing Galter | Schiessgeraet |
| DE3443778A1 (de) * | 1983-04-05 | 1988-05-19 | Haley & Weller Ltd | Pyrotechnisches gemisch zur erzeugung eines strahlungs-sperrschirmes, verfahren zu seiner herstellung und vorrichtung zum austragen eines pyrotechnischen gemisches |
| US4621579A (en) * | 1984-06-12 | 1986-11-11 | Buck Chemisch-Technische Werke Gmbh & Co. | Device for producing a decoy cloud, in particular an infrared decoy cloud |
| US5400690A (en) * | 1992-06-05 | 1995-03-28 | Societe Nationale Des Poudres Et Explosifs | Multi-receptacle pyrotechnic cartridges and corresponding ammunition |
| DE4437729C1 (de) * | 1994-10-21 | 1996-04-25 | Buck Chem Tech Werke | Verfahren zum Schützen von eine IR-Strahlung abgebenden Objekten, insbesondere Schiffen, gegen Flugkörper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19830134A1 (de) | 1999-01-14 |
| FR2765961A1 (fr) | 1999-01-15 |
| IL121276A0 (en) | 1998-04-05 |
| GB9814962D0 (en) | 1998-09-09 |
| GB2327116B (en) | 2001-05-16 |
| FR2765961B1 (fr) | 2003-03-14 |
| IL121276A (en) | 2000-01-31 |
| GB2327116A (en) | 1999-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0164732B1 (de) | Einrichtung zur Erzeugung einer Scheinzielwolke, insbesondere einer Infrarot-Scheinzielwolke | |
| DE69512118T2 (de) | Geschoss, insbesondere nicht tötende Patrone | |
| DE2858203C2 (de) | Vorrichtung zum Ausbringen eines Scheinzieles | |
| WO1994008200A1 (de) | Schockmunition | |
| DE19524726A1 (de) | Gefechtskopf | |
| DE2602815A1 (de) | Strahlender als zielobjekt dienender elementarkoeder und verfahren zum ablenken einer rakete | |
| DE2556075C2 (de) | Kartusche zum Verschießen von als Köder dienenden Zielobjekten | |
| DE2845414A1 (de) | Beim ueberfliegen des ziels wirksam werdendes geschoss | |
| DE69120954T2 (de) | Vorrichtung zum abfeuern eines geschosses | |
| DE2936861C2 (de) | Kartusche zum Ausstreuen von Scheinzielmaterial, insbesondere aus einem Luftfahrzeug | |
| DE1240760B (de) | Panzerbrandgeschoss | |
| CH664009A5 (de) | Panzerbrechendes geschoss. | |
| EP2549221A2 (de) | Munition | |
| DE2125149A1 (de) | Waffe | |
| DE2755241C1 (de) | Dueppelgeschoss | |
| DE69721772T2 (de) | Feuerwerk zum bekämpfen von vogelgefahr | |
| DE19830134B4 (de) | Leuchtfackel für einen Hubschrauber und Verfahren zum Erzeugen einer Köderspur | |
| DE2533226A1 (de) | Pyrotechnisches sicherheits- und verzoegerungsrelais | |
| DE2830119C2 (de) | Nebelladung für Raketen und Geschosse | |
| EP0337049A1 (de) | Trägergeschoss mit Übungssubmunitionsgeschossen | |
| DE19756204C1 (de) | Folienstreifen für pyrotechnische Effekte sowie Feuerwerkskörper | |
| DE3421692C2 (de) | Verfahren und Wurfkörper zum Erzeugen eines IR-Scheinziels | |
| DE3048595A1 (de) | "gefechtskopf fuer tarn- und/oder taeuschzwecke" | |
| DE69310238T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Unschädlichmachen einer Bedrohung durch Freigabe eines Neutralisationsmittels | |
| DE3040721C1 (de) | Geschoß |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: FRENZEL, H., DIPL.-PHYS.DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 82 |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HAGEMANN, BRAUN & HELD, 81675 MUENCHEN |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: MEISSNER, BOLTE & PARTNER GBR, 80538 MUENCHEN |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: IMI SYSTEMS LTD., IL Free format text: FORMER OWNER: ISRAEL MILITARY INDUSTRIES LTD., RAMAT HASHARON, IL |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: MEISSNER BOLTE PATENTANWAELTE RECHTSANWAELTE P, DE |
|
| R071 | Expiry of right |