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DE2845414C2 - Beim Überfliegen des Ziels wirksam werdendes Geschoß - Google Patents

Beim Überfliegen des Ziels wirksam werdendes Geschoß

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Publication number
DE2845414C2
DE2845414C2 DE2845414A DE2845414A DE2845414C2 DE 2845414 C2 DE2845414 C2 DE 2845414C2 DE 2845414 A DE2845414 A DE 2845414A DE 2845414 A DE2845414 A DE 2845414A DE 2845414 C2 DE2845414 C2 DE 2845414C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
target
flight
charge
shaped charge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2845414A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2845414A1 (de
Inventor
Michel Garches Hauts-de-Seine Allier
Didier Limours Essonne Lursat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Group SAS
Original Assignee
Airbus Group SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Airbus Group SAS filed Critical Airbus Group SAS
Publication of DE2845414A1 publication Critical patent/DE2845414A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2845414C2 publication Critical patent/DE2845414C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/10Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge
    • F42B12/14Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge the symmetry axis of the hollow charge forming an angle with the longitudinal axis of the projectile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die trfindung betrifft ein ueschoß mit einer Vorrichtung zur Detektion eines neben der Flugbahn liegenden Ziels, einer in Radialrichtung wirkenden Hohlladung und einer in Abhängigkeit von der Zieldetektion auslösbaren Zündvorrichtung.
Ein derartiges Geschoß, das beim Passieren des Zieles in unmittelbarer Nähe eines besonders empfindlichen Zielabschnittes ausgelöst wird, ist aus der DE-OS 26 12 327 bekannt Bei einem Panzer stellt die obere Partie einen solchen Zielabschnitt dar. der wesentlich empfindlicher .U als die Front- und Seitenpartien, welche gegen Horizontg'.besch:·1} mit panzerbrechenden Geschossen auf Kosten der verbleibenden nutzbaren Panzerungsmasse beträchtlich verstärkt sind. Bei dem bekannten Geschoß wird der Zeitpunkt bestimmt, nach welchem sich das Geschoß über einem besonders empfindlichen Zielabschnitt befindet, über dem das Geschoß dann in eine für die Einwirkung der Hohlladung auf das Ziel günstige Drehlage gebracht wird. Von Nachteil bei diesem Geschoß ist, daß seine panzerbrechende Wirkung im Zielabschnitt nur mit einer sehr großen Hohlladung gewährleistet werdta kann.
Aus der DE-AS 14 53 815 ist ein Sprengladungsgeschoß mit einer im Gefechtskopf angebrachten Hohlladung bekannt, die mit mehreren exzentrisch zur Geschoßachse angeordneten Zündpunkten versehen ist, welche mit am Geschoßumfang vorgesehenen Zielerkennungseinrichtungen in Verbindung stehen und eine Zündung der Ladung dergestalt erlauben, daß ein Teilchenstrahl unter einem bestimmten Winkel zur Flugrichtung auf das Zielobjekt ausgestoßen wird. Auch dieses Geschoß erfordert eine sehr umfangreiche Hohlladung, um die benötigte Durchschlagsleistung zu erbringen.
Für einen Einsatz gegen dünnwandige Ziele und Ziele mit großer Oberfläche wird in der US-PS 37 32 818 eine asymmetrisch ausgestaltete Hohlladung vorgeschlagen, mit der eine stärkere Streuung der bei der Explosion ausgestoßenen Teilchen erreicht werden soll, wobei eine verringerte Teilcheneindringtiefe in Kauf genommen wird. Für den Einsatz gegen gepanzerte Ziele ist diese Hohlladungskonstruktion jedoch weniger geeignet.
Aus der DE-OS 27 41 984 ist ein Geschoß für den Horizontalschuß auf die geneigten Panzerplatten eines Ziels bekannt. Zur Erhöhung der Durchschlagskraft ist die Achse der Hohlladung in diesem Geschoß gegenüber der Geschoßbahntangente geneigt, womit die Eindringtiefe des Teilchenstrahls der gezündeten Hohlladung jedoch entscheidend von der speziellen Neigung der Panzerplatten abhängt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Durchschlagsleistung eines gattungsgemäßen Geschosses zu verbessern.
Diese Aufgabe wird in Übereinstimmung mit dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dadurch gelöst,
ίο daß der Zünder bezüglich der Symmetrieachse der Hohlladung in Flugrichtung um einen solchen, von der bekannten Fluggeschwindigkeit des Geschosses abhängigen Betrag in Flugrichtung versetzt angeordnet ist, daß sämtliche bei der Explosion ausgestoßenen Teilchen
is im wesentlichen auf den gleichen Punkt des Zieles auftreffen.
Dadurch wird erreicht, daß trotz der hohen Relativgeschwindigkeit zwischen dem Ziel und dem Geschoß keine Streuung der ausgestoßenen Teilchen
-0 der Hohlladung auftritt. Die Konzentration der ausgestoßenen Teilchen auf einen Punkt des Zieles resultiert in einer entscheidend verbesserten Durchschlagsleistung des Geschosses.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Geschosses, das sich auf einer Flugbahn überhalb und vor dem GeschützUirm eines Panzers befindet,
F i g. 2 einen schematischen Axialschnitt durch ein Geschoß,
Fig.3 einen schematischen Radialschnitt längs der Linie III-III aus F i g. 2 und
Fig.4 eine perspektivische Darstellung, die den Verlauf des Abschusses eines Geschosses auf einen Panzer zeigt.
Wie in Fig. 1 dargestellt, muß das stabilisierte und geführte Geschoß 1 in den über dem hier von einem Panzer 3 gebildeten Ziel liegenden Bereich 2 gebracht werden, um die radial in einer Richtung erfolgende Einwirkung der Hohlladung erfindungsgemäß einsetzen zu können.
Die Eindringtiefe b der bei der Explosion der Hohlladung ausgestoßenen Teilchen hängt wie folgt von der Länge des Teilchenstrahls, der Dichte des Teilchenstrahls und der Dichte des Ziels ab (siehe z. B. US-PS 36 75 575):
Γ—1
L pc J
1/2
gegeben ist, wobei
/ die effektive Länge des Strahls,
q] die Dichte des Strahls,
QC die Dichte des Ziels und
λ in der Praxis gleich 1 ist.
ιό Der Abstand a zwischen der Hohlsprengladung und dem Ziel beträgt üblicherweise das 4- bis 8fache des Durchmessers dder Hohlladung.
Den F i g. 2 und 3 kann entnommen werden, daß das Geschoß 1 zum Beispiel eine an den Geschoßdurchmesser angepaßte, kugelförmige Hohlladung 4 mit einem Konus 5 umfaßt, wobei die Hohlladung in einer innen am Geschoßmantel 7 befestigten Hülse 6 enthalten ist. Diese Hohlladung 4 wirkt mit einem Strahl 9 radial in
einer einzigen Richtung auf das Ziel 8 ein, wobei die Konzentration des Teilchenstrahls auf den gleichen Zielpunkt dadurch erreicht wird, daß der Zünder 1OA bezüglich der Symmetrieachse der Hohlladung 4 um einen Betrag χ in Flugrichtung versetzt ist, der von der ä Fluggeschwindigkeit abhängt
Bei der hier beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform erzeugt der exzentrisch angeordnete Zünder 1OA eine Detcnationsfront, deren Kraftlinien 11 eine Ablenkung des Strahls entgegen der Flugrichtung '° bewirken, so daß eine Streuung des Strahls auf dem Ziel aufgrund der Relativbewegung des Geschosses gegenüber dem Ziel gerade kompensiert wird.
Der Teilchenstrahl wird im einzelnen wie folgt erzeugt:
Das Geschoß 1, das die Hohlladung 4 trägt und-im Abstand a über das Ziel 8 mit der Geschwindigkeit "v hinwegtliegt, zündet die Ladung zum Zeitpunkt ίο mit Hilfe einer Auslösevorrichtung \QB, die mit dem Zünder 1OA über eine Verbindungsvorrichtung IOC gekoppelt -°
Die Spitze des Strahls erreicht zum Zeitpunkt t\ das Ziel im Punkt m\ in wirksamer Weise, wobei die nachfolgenden Teilchen des Strahls im wesentlichen denselben Auftreffpunkt bis zum Zeitpunkt t2 beibehal- -'> ten, in welchem die Spitze des Strahls das gepanzerte Teil mit der Dicke b am Punkt mj durchschlagen hat.
Die mit Hilfe der speziellen Zündanordnung erreichte pyrotechnische Asymmetrie der Hohlladung bewirkt also, daß der Strahl, der bei der Implosion der -» Hohlladungabdeckung 5 entsteht ungeachtet der PeIativverschiebung des Geschosses bezüglich des Zieles geradlinig und im wesentlichen konzentriert auf einen Punkt während seiner gesamten Wirkungsdauer auftritt.
Nimmt man beispielsweise an, daß das Geschoß 1 ^ eine Geschwindigkeit ~v in der Größenordnung von 550 m/s besitzt und daß die Spitze des Strahls eine Geschwindigkeit in der Größenordnung von 8000 m/s aufweist, so wird die Panzerung 8 vom Punkt m\ bis zum Punkt /Π3 \.ährend der Strahldauer von einigen 100 4" Mikrosekunden burchbohrt.
Fig.3 zeigt das typische Aussehen des Strahls 9, wobei die Panzerung im Punkt ni2 etwa zur Hälfte durchbohrt ist.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, kann das Geschoß 1 mit einer Vielzahl von Hohlladungen 4, 4a, 4b, 4c ausgerüstet sein, die alle in der oben beschriebenen Weise arbeiten, wodurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß das Ziel an einer empfindlichen Stelle durchschlagen wird.
Im Kopf 12 des Geschosses können Einrichtungen zur Steuerung desselben angeordnet sein.
Der gesamte Schußvorgang läuft unter Bezugnahme auf die F i g. 1 und 4 wie folgt ab:
Zunächst wird das Geschoß 1 in die unmittelbare Nachbarschaft des ins Auge gefaßten Zieles 3 bis zum Punkt P durch irgendwelche geeigneten Führungsmittel gebracht.
Zu diesem Zeitpunkt wird ein Annäherungszünder aktiviert und die entsprechenden Flugsteuereinrichtungen erlauben es, daß das Geschoß d^n Punkt /"überhalb des Zieles erreicht, in welchem die Hohlladung scharf gemacht wird, um beim Zünden die Durchschlagende Sprengwirkung im Scheitelbereich des Zieles entfalten zu können.
Es sind außerdem Einrichtungen vorgesehen, damit das Geschoß 1 ausschließlich das Ziel 3 anstrebt und nicht von irgendwelchen uninteressanten »Attrappen« 13 abgelenkt wird.
Die im Zusammenhang mit dem Annäherungszünder zur Anwendung gelangenden Detektoreinrichtungen sind als solche bekannt und werden daher nicht näher beschrieben.
Die Hohlladung mit dem oben beschriebenen konischen Aufbau und der spezieilen pyrotechnischen Asymmetrie besitzt im allgemeinen eine optimale Wirksamkeit. Wenn die Größe der von dem Geschoß getragenen Ladung bezüglich der zu durchschlagenden bzw. zu brechenden Panzerung ausreichend groß ist, kann auch eine einen Flächenwinkel aufweisende bzw. V-förmige Ladung zum Einsatz kommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Geschoß mit einer Vorrichtung zur Detektion eines neben der Flugbahn liegenden Ziels, einer in Radialrichtung wirkenden Hohlladung und einer in Abhängigkeit von der Zieldetektion auslösbaren Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünder (iOA) bezüglich der Symmetrieachse der Hohlladung (4) in Flugrichtung um einen solchen, von der bekannten Fluggeschwindigkeit des Geschosses abhängigen Betrag (x) in Flugrichtung versetzt angeordnet ist, daß sämtliche bei der Explosion ausgestoßenen Teilchen im wesentlichen auf den gleichen Punkt des Ziels auftreffen.
DE2845414A 1977-10-18 1978-10-18 Beim Überfliegen des Ziels wirksam werdendes Geschoß Expired DE2845414C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR7731279A FR2406800A1 (fr) 1977-10-18 1977-10-18 Missile d'attaque en survol

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DE2845414A1 DE2845414A1 (de) 1979-04-26
DE2845414C2 true DE2845414C2 (de) 1984-03-15

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US (1) US4262596A (de)
JP (1) JPS5470699A (de)
CA (1) CA1103090A (de)
DE (1) DE2845414C2 (de)
FR (1) FR2406800A1 (de)
GB (1) GB2006400B (de)
IT (1) IT1106578B (de)
NL (1) NL178449C (de)

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