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DE1611234B2 - Eindruckvorrichtung fuer golddruck o.dgl. - Google Patents

Eindruckvorrichtung fuer golddruck o.dgl.

Info

Publication number
DE1611234B2
DE1611234B2 DE1968K0064411 DEK0064411A DE1611234B2 DE 1611234 B2 DE1611234 B2 DE 1611234B2 DE 1968K0064411 DE1968K0064411 DE 1968K0064411 DE K0064411 A DEK0064411 A DE K0064411A DE 1611234 B2 DE1611234 B2 DE 1611234B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
printing
lever
pull
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1968K0064411
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611234A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Krosel, Hans, 4018 Langenfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krosel, Hans, 4018 Langenfeld filed Critical Krosel, Hans, 4018 Langenfeld
Priority claimed from DE19681611234 external-priority patent/DE1611234C3/de
Publication of DE1611234A1 publication Critical patent/DE1611234A1/de
Publication of DE1611234B2 publication Critical patent/DE1611234B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F19/00Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
    • B41F19/02Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
    • B41F19/06Printing and embossing between a negative and a positive forme after inking and wiping the negative forme; Printing from an ink band treated with colour or "gold"
    • B41F19/064Presses of the reciprocating type
    • B41F19/068Presses of the reciprocating type motor-driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2219/00Printing presses using a heated printing foil
    • B41P2219/20Arrangements for moving, supporting or positioning the printing foil
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2219/00Printing presses using a heated printing foil
    • B41P2219/50Printing presses using a heated printing foil combined with existing presses
    • B41P2219/51Converting existing presses to foil printing presses

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Eindruckvorrichtung für Golddruck od. dgl. für Tiegeldruckpressen mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Hauptanspruches.
Eine derartige Zusatzeinrichtung für Tiegeldruckpressen ist beispielsweise aus der DT-AS 11 77 172 bekannt Dabei wird die abzudruckende Folie von einer am Maschinenrahmen gelagerten Rolle dem Schließrahmen zugeführt, am unteren Ende der im Schließrahmen festgespannten beheizbaren Druckform um deren Unterkante nach hinten zurückgeführt und auf der Rückseite der Druckform durch eine dort vorgesehene Ausnehmung nach oben zurück und über die Oberkante der Gegendruckplatte der Tiegeldruckpresse nach hinten einem Zugwalzenpaar zugeführt, von dem die eine Walze über einen Freilauf schrittweise durch ein Schrittschaltwerk angetrieben wird, wobei mit Hilfe einer Kette und eines Spanngewichtes die Länge der einzelnen Bewegungsschritte einstellbar ist. Diese bekannte Zusatzeinrichtung für Foliendruck ist verhälts nismäßig kompliziert ein- und auszubauen, weil die Ablaufrolle und der Antrieb für die Druckfolie am Maschinenrahmen befestigt sind und entweder dort dauerhaft verbleiben und dementsprechend vielfach im Wege stehen oder zum Umrüsten der Maschine auf den Foliendruck gesondert anzubauen sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine für Tiegeldruckpressen geeignete Eindruckvorrichtung für Golddruck od. dgl. zu schaffen, welche eine handliche Einheit bildet und dementsprechend schnell und sicher zu montieren und abzubauen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Merkmal des Hauptanspruches gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Bei der erfindungsgemäßen Eindruckvorrichtung bildet der in üblicher Weise in eine Tiegeldruckpresse einzubauende Schließrahmen den alle Teile der Eindruckvorrichtung haltenden Rahmen, so daß die Eindruckvorrichtung eine handliche Baueinheit ist. Von diesem Schließrahmen brauchen die Teile der Eindruckvorrichtung nicht abgebaut zu werden, da für jede Tiegeldruckpresse mehrere Schließrahmen zur Verfügung stehen, die wahlweise zum Einsatz kommen. Das Einsetzen des erfindungsgemäß ausgestalteten Schließrahmens in die Tiegeldruckpresse bereitet keinerlei Schwierigkeiten, weil es sich hierbei um einen üblichen ■ und dem Drucker wohl vertrauten Vorgang handelt.
Der Vorschub der Druckfolie wird bei der erfindungsgemäßen Eindruckvorrichtung durch die Bewegungen des Tiegels bewirkt, da der Tiegel beim Schließen den am Schließrahmen gelagerten Hebel niederdrückt, der über ein Seil oder eine Kette und einen Freilauf die eine Zugwalze in einer Drehrichtung schrittweise vorbewegt Dabei kann ein Doppelhebelsystem vorgesehen sein, welches so arbeitet, daß der die eine Zugwalze antreibende Hebel zum Stillstand kommt, bevor der Tiegel vollständig geschlossen ist. Die Vorschubbewegung der Druckfolie wird deshalb nicht durch den sich schließenden Tiegel behindert, weil die Vorschubbewegung bereits beendet ist, bevor der Tiegel vollständig geschlossen wird. Dadurch wird ein Reißen der Druckfolie wirksam vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Eindruckvorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung und
F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung aus F i g. 1. An einem die üblichen Abmessungen aufweisenden Schließrahmen 1 ist am oberen Querholm 2 eine Ablaufrolle 3 für eine Folienbahn 4 mit Hilfe eines Gestelles 5 verschwenkbar gelagert.
Von dieser Ablaufrolle 3 läuft die Folienbahn 4 nach unten über den Schließrahmen 1 zu am unteren Querholm 6 des Schließrahmens angeordneten Umlenkblechen 7 und 8, welche die Folienbahn um 180° umlenken, und von dort wieder zurück zum oberen Ende des Schließrahmens. Innerhalb des Schließrahmens ist im Bereich der nach unten laufenden Folienbahn 4 ein geheizter Satz 9 angebracht. Dieser Satz 9 kann jedoch auch im Bereich der nach oben zurücklaufenden Folienbahn, d. h. in F i g. 1 gesehen auf der linken Seite des Schließrahmens angeordnet werden.
Am oberen Querholm 2 des Schließrahmens ist neben
der Ablaufrolle 3 eine entsprechende Aufwickelrolle 10 für die abgedruckte Folienbahn an einem Walzenstuhl
11 gelagert Im Walzenstuhl 11 sind außerdem zwei Zugwalzen 12 und 13 gelagert wobei die Zugwalze 12 eine feststehende Walze ist, während die Zugwalze 13 als Gegendruckwalze verschwenkbar an Hebeln 14 gelagert ist Die Hebel 14 sind derart mit dem die Ablaufrolle 3 tragenden Gestell 5 gekoppelt, daß beim Hochschwenken der Ablaufrolle 3 aus der in Fig.2 dargestellten Lage die Zugwalze 13 von der Zugwalze
12 abgehoben wird.
In Fig.2 ist die Eindruckvorrichtung in ihrer Betriebsstellung dargestellt, d.h. die Ablaufrolle 3 ist nach hinten verschwenkt und die Zugwalze 13 liegt an der für den Folientransport verwendeten Zugwalze 12 an, so daß die zwischen den beiden Zugwalzen hindurchgeführte Folienbahn 4 entsprechend den Drehbewegungen der Zugwalze 12 vorgezogen wird.
Die Zugwalze 12 wird bei jeder Schließbewegung der nicht dargestellten Tiegeldruckpresse über einen Freilauf schrittweise vorbewegt, wobei die Länge der Schaltschritte stufenlos einstellbar ist. Um diese Bewegungen zu erzielen, ist die Zugwalze 12 auf einer federbelasteten Nabe 15 gelagert, auf deren seitlich aus der Zugwalze herausstehenden Ende das eine Ende eines Zugseiles 16 od. dgl. befestigt ist. Dieses Zugseil 16 führt über eine am Walzenstuhl 11 befestigte Umlenkrolle 17 zum vorderen freien Ende eines am Schließrahmen verschwenkbar gelagerten Hebels 18.
Normalerweise befindet sich der Hebel 18 in der in Fig.2 dargestellten hochgeschwenkten Lage, in welcher er aufgrund der Federbelastung der Nabe 15 über den Seilzug 16 bzw. einen entsprechenden Kettenzug gehalten wird. Sobald sich jedoch der Tiegel schließt, wird der Hebel 18 entsprechend der Schließbewegung in den Schließrahmen 1 hineingedrückt, wobei er in seiner tiefsten Stellung nicht über den Schließrahmen vorsteht und somit die Schließbewegung des Tiegels nicht behindert Sobald sich der Hebel 18 in seiner tiefsten Stellung befindet, kommt die Zugwalze 12 zum Stillstand, so daß der Vorschub der Folienbahn 4 beendet ist. Nach beendetem Druck kehrt der Hebel 18 aufgrund der Federbelastung der Nabe 15 wieder in die in F i g. 2 dargestellte Lage zurück.
Um zu erreichen, daß sich der Hebel 18 bereits in seiner tiefsten Stellung befindet, bevor der Tiegel vollständig geschlossen ist ist im Hebel 18 ein normalerweise hochstehender Hilfshebel 19 gelagert, der an seinem freien Ende eine Rolle 20 trägt Bei der Schließbewegung des Tiegels kommt der bewegliche Teil des Tiegels mit der Rolle 20 dieses Hilfshebels 19 zuerst in Berührung. Der Hilfshebel 19 wird von einer nicht dargestellten Feder in die in F i g. 2 gezeigte Lage gedrückt Diese Feder ist stärker als die die Nabe 15 belastende Feder, so daß der Hilfshebel 19 erst dann in den Hebel 18 hineingedrückt werden kann, wenn der Hebel 18 seine tiefste Stellung erreicht hat und dementsprechend die Vorschubbewegung der Folienbahn 4 beendet ist Dadurch wird gewährleistet, daß im Augenblick des Druckes die Folienbahn 4 keine Bewegungen auszuführen versucht so daß die Folie beim Druck weder rutschen noch reißen kann.
Die Umlenkbleche 7 und 8 können seitlich verschiebbar am Rahmen 1 gelagert sein. Es ist auch möglich, diese Bleche mit Schlitzen zu versehen, so daß gleichzeitig zwei oder mehr Folienbahnen parallel zueinander durch die Eindruckvorrichtung befördert werden können. Schließlich ist es auch möglich, die Umlenkbleche durch Wendestangen od. dgl. zu ersetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Eindruckvorrichtung für Golddruck od. dgl. für Tiegeldruckpressen, weiche in einen an der Gegendruckplatte der Tiegeldruckpresse auswechselbar zu befestigenden Spannrahmen eingespannt eine beheizbare Druckform enthält, der von oben von einer Ablaufrolle eine Druckfolie zugeführt wird, welche am unteren Ende der Druckform umgelenkt und von dort wieder nach oben abgeführt wird, wobei eine für den Folientransport vorgesehene Zugwalze über eine Kette, ein Kettenrad und eine Freilaufkupplung schrittweise antreibbar und die Größe der einzelnen Vorschubschritte einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufrolle (3), eine Aufwickelrolle (10), Zugwalzen (12, 13), Umlenker (7, 8) für die Folienbahn (4) und ein schwenkbar gelagerter, beim Schließen des Tiegels betätigter Hebel (18) am Schließrahmen (1) angeordnet sind, wobei eine Zugwalze (12) über den Freilauf auf einer federbelasteten Nabe (15) gelagert ist, die mittels eines über eine feststehende Umlenkrolle (17) geführten Seiles oder der Kette (16) mit dem Hebel (18) verbunden ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Schließrahmens (1) die Ablaufrolle (3) und die Aufwickelrolle (10) nebeneinander und die Zugwalzen (12,13) angeordnet sind, während sich am unteren Ende des Schließrahmens (1) Wendestangen oder Umlenkbleche (7,8) befinden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugwalzen (12, 13) unmittelbar vor der Aufwickelrolle (10) liegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (18) mit einem normalerweise hochstehenden Hilfshebel (19) versehen ist, der erst in der tiefsten Lage des Hebels in eine in demselben befindliche Öffnung eingeschwenkt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufrolle (3) verschwenkbar am Schließrahmen (1) gelagert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufrolle (3) mit der ebenfalls verschwenkbar gelagerten Gegendruckzugwalze (13) derart gekoppelt ist, daß beim Verschwenken der Ablaufrolle die Gegendruckzugwalze gleichzeitig in ihre Arbeits- oder ihre Ruhestellung verschwenkt wird.
DE1968K0064411 1968-01-10 1968-01-10 Eindruckvorrichtung fuer golddruck o.dgl. Granted DE1611234B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681611234 DE1611234C3 (de) 1968-01-10 1968-01-10 Eindruckvorrichtung für Golddruck o.dgl

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1611234A1 DE1611234A1 (de) 1970-12-10
DE1611234B2 true DE1611234B2 (de) 1976-07-22

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1968K0064411 Granted DE1611234B2 (de) 1968-01-10 1968-01-10 Eindruckvorrichtung fuer golddruck o.dgl.

Country Status (9)

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US (1) US3643593A (de)
BE (1) BE725381A (de)
CH (1) CH499387A (de)
DE (1) DE1611234B2 (de)
DK (1) DK122311B (de)
FR (1) FR1600020A (de)
GB (1) GB1249187A (de)
NL (1) NL6900226A (de)
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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