DE1642699C3 - Verfahren zur Herstellung von Mykophenolsäure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von MykophenolsäureInfo
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- C07D307/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
- C07D307/77—Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
- C07D307/87—Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans
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Description
Mykophenolsäure besitzt die Formel
ΓΗ OH
Y"3 !
HO2C ■ CH2 ■ CH2 · C=CH · CH2 —f\- COx
I ο
CH3OA/-CH/
CH3
In der GB-PS 11 57 100 wird berichtet, daß diese
Säure und deren Salze und Ester mitotische Unterdrükker sind und Antitumoraktivität sowie immunosuppressive
Aktivität aufweisen.
In der Literatur ist die Herstellung dieser Säure sowohl durch Oberflächenkultivierung als auch durch
submerse aerobe Kultivierung von Mykophenolsäure erzeugenden Penicilliumarten, wie z. B. Penicillium
brevicompactum, beschrieben. Ganz allgemein sind einem Fachmann geeignete Mikroorganismen, die
Zusammensetzung geeigneter Nährböden, die Kultivierungsbedingungen, das Verfahren zur Isolierung der
Mykophenolsäure aus dem Medium und Methoden zur Überführung derselben in pharmazeutisch brauchbare
Salze geläufig. Das bisher verwendete Verfahren zur Herstellung von Mykophenolsäure durch submerse
aerobe Kultivierung war sehr schlecht und ergab nur eine Ausbeute von etwa 9 mg Säure/l Kiilturfiltrat.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren zur Herstellung von Mykophenolsäure zu schaffen, das höhere Ausbeuten ermöglich!.
Es wurde nunmehr die überraschende Feststellung gemacht, daß bei einer submersen aeroben Kultivierung
erhöhte Ausbeuten an Mykophenolsäure erhalten werden können, wenn man dafür sorgt, daß die
Nährlösung während des gesmaten Kultivierungsverfahrens eine bestimmte Menge assimilierbares Magnesium
enthält.
Demgemäß wird die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst durch ein Verfahren
zur Herstellung von Mykophenolsäure durch aerobe submerse Kultivierung eines Mykophenolsäure erzeugenden
Penicillium-Vertreters, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Nährmedium verwendet,
das zu Beginn der Fermentation Quellen von C, N, P, S und K und geringfügige Mengen von Spurenelementen
sowie zusätzlich pro Liter des Nährmediums eine Magnesiumquelle in einer Konzentration von 10 bis
100 mg Magnesium enthält, und daß im Nähmedium
während im wesentlichen des ganzen Verfahrens eine Magnesiumqueile vorhanden ist.
Geeignete aktive Penicillium-Arten sind:
Penicillium brevicompactum, D i e r c k χ (beispielsweise Stämme, die in The Commonwealth Mycological
Institute, Kew, England unter der Bezeichnung I.M.I. 40225, 92034, 92044, 92262, 92274 und
94149 niedergelegt sind),
Penicillium stoloniferum. Thorn (beispielsweise
I.M.I. 39824, 91960, 92219 und 126540, wobei der letztere Stamm der Stamm I.C.I. Nr. ACC 438 ist)
und
Penicillium viridicatum, W e s 11 i η g (beispielsweise
I.M.I 49096).
Die Kultivierung wird üblicherweise bei einer Temperatur im Bereich von 18 bis 38° C und
vorzugsweise im Bereich von 20 bis 27° C ausgeführt.
Beispiele für eine geeignete Magnesiumquelle sind
nichtgiftige lösliche Derivate oder Salze des Magnesiums, wie z. B. Magnesiumsulfat und die magnesiumhaltigen
Verbindungen, die in Maisauszugsflüssigkeiten und ähnlichen Materialien enthalten sind. Es ist darauf
hinzuweisen, daß das Verfangen der Mikroorganismen nach Magnesium der Konzentration der Zellen
proportional ist, die wiederum der Menge der im Nährboden vorhandenen assimilierbaren Stickstoffquelle
proportional ist. Je nach den Bedingungen werden 0,00175 bis 0,00288 mg Magnesium benötigt,
damit 1 mg Zellen (Trockengewicht) gebildet werden können, die Mykophenolsäure erzeugen. Wenn die
Stickstoffquelle gerade aufgebraucht werden ist, dann führen 0,09 bis 0,26 mg assimilierbare Stickstoffquelle je
nach den Bedingungen zur Bildung von 1 mg Zellen (Trockengewicht).
Außer der Magnesiumquelle enthält das Kulturmedium zumindest am Anfang des Verfahrens Quellen für
wesentliche Elemente, d. h. Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Schwefel und Kalium.
Auch enthält das Kulturmedium gewöhnlich geringfügige Mengen von sogenannten Spurenelementen, wie
z. B. Eisen, Mangan, Zink, Molybdän und Kupfer. Die Kohlenstoffquelle kann aus einem Zucker, wie z. B.
Saccharose oder Glucose, einem mehrwertigen Alkohol, wie z. B. Glycerin oder einem Ester davon, einem
Polysaccharid, wie z. B." Stärke oder einem pflanzlichen öl bestehen. Die Stickstoffquelle kann eine anorganische
oder eine organ'sche Quelle sein. Beispiele für anorganische Stickstoffquellen sind Ammoniumsalze
oder Nitrate, wie z. B. Ammoniumnitrat, Ammoniumtar-
trat, Ammoniumsulfat, Ammoniumphosphat, Natriumnitrat,
Kaliumnitrat und Calciumnitrat Beispiele für organische Stickstoffquellen sind Aminosäuren, wie z, B.
Glycin, ein Samenmehl, wie z, B. Baumwollsamenmehl, Maisauszugsflüssigkeit, Pepton, Harnstoff, Hefeextrakte
und Fleischextrakte. Die Quellen für Phosphor, Schwefel und Kalium können beispielsweise aus
Kalium-dihydrogen-phosphat, einem Sulfat bzw. Kaliumchlorid
bestehen.
Bei einer Ausführungsform wird das erfindungsgemäße Verfahren in einem sogenannten unausgewogenen
Kulturmedium durchgeführt, d.h., daß die Menge der verschiedenen Nährstoffe im Kulturmedium derart
gewählt wird, daß bei einem Zwischenstadium des Verfahrens eine Quelle von einem lebenswichtigen
Element (mit Ausnahme von Magnesium), z. B. die Stickstoff- oder Kohlenstoffquelle, verbraucht ist,
während die Quellen der anderen lebenswichtigen Elemente noch vorhanden sind. Bei einem solchen
Verfahren wird vorzugsweise die Stickstoffquelle zuerst verbraucht Dabei kann man so vorgehen, daß das
Kulturmedium zu Beginn des Verfahrens i bis 300 g Kohlenstoffquelle (z.B. 100g Glucose) pro Liter
Kulturmedium und 0,01 bis 10 g, z. B. 0,65 g. Stickstoffquelle
(als Gewicht des elementaren Stickstoffs ausgedrückt) pro Liter Kulturmedium enthält Wenn das
erfindungsgemäße Verfahren in einen> unausgewogenen Kulturmedium ausgeführt wird, bei dem die
Stickstoffquelle zuerst verbraucht wird, dann erhält man erfahrungsgemäß bessere Ausbeuten an Mykophenolsäure
gegenüber der Verwendung eines ausgewogenen Kulturmediums (d. h. i-ines Kulturmediums, bei dem die
Nährstoffe jeweils zu annähernd derselben Zeit verbraucht sind). Bei der Anwendung eines unausgewogenen
Kulturmediums kann man auch so vorgehen, daß die Stickstoffquelle verbraucht ist, während immer noch
etwas Kohlenstoffquelle und natürlich auch Magnesiumquelle im Kulturmedium vorhanden sind, worauf die
verfügbare Kohlenstoffquelle aufrechterhalten oder erhöht wird, indem weitere Mengen der Kohlenstoffquelle
zugegeben werden.
Nach beendeter Kultivierung kann die Mykophenolsäure aus dem Kulturmedium in an sich bekannter
Weise abgetrennt werden. Man kann hierzu das verbesserte Verfahren gemäß GB-PS 11 58 387 verwenden.
Hierbei wird zunächst der pH-Wert der Kulturbrühe vor dem Filtrieren auf 10 bis 11 eingestellt, worauf
dann das Filtrat und die Waschflüssigkeiten bei einem alkalischen oder sauren pH-Wert mit einem geeigneten
Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch extrahiert werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Es- wurde ein Kulturmedium zubereitet, das die folgenden Bestandteile pro Liter enthielt:
ZnSO4
MnSO4 · 4 H3O
MnSO4 · 4 H3O
Glucose
NH4NO3
KH2PO4
MgSO4 · 7 H2O
Spurenelementkonzentrat
Destilliertes Wasser auf
100g
3,72 g
5g
3,72 g
5g
Ig
2 ml
1 ml
2 ml
1 ml
Die Zusammensetzung des Spurenelementkonzcntrats war wie folgt:
Destilliertes Wasser auf
I1Og
0,1g
0,1g
11
0,1g
0,1g
11
Einige Tropfen konzentrierter Salzsäure wurden zur Erzielung einer klaren Lösung hinzugegeben.
Es wurden 51 Kulturmedium mit Sporen des Organismus Penicillium stoloniferum (I.C.I.-Stamm Nr.
κι ACC 438, d.h. l.M.I.-Stamm 126540) in einem Gefäß
geimpft, das bei einer Rührdrehzahl von 712 U/min und
einem Luftstrom von einem halben Volumen/Volumen/ Minute auf 25° C gehalten wurde. Nach 93 st wurden
65 ml einer 80%igen (G/V) Glucoselösung zugegeben.
Nach 215 st wurde das Mycel von der Kulturbrühe abfilu iert 1 1 Filtrat wurde mit konzentrierter Salzsäure
auf pH 2 eingestellt und mit Äthylacetat extrahiert Die erste Extraktion erfolgte mit 200 ml Lösungsmittel und
die zweite und dritte Extraktion jeweils mit 100 ml
:» Lösungsmittel. Die vereinigten Äthylacetatextrakte
wurden mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, worauf dann das Natriumsulfat durch Filtration entfernt
wurde. Die Äthylacetatlösung wurde im Vakuum zur Trockne eingedampft, wobei 2,5 g eines blaßbraunen
:". Feststoffs erhalten wurden, der in 100 ml Äthylacetat aufgelöst wurde. Der Lösung wurden dann 5 g
Aktivkohle zugesetzt. Das Gemisch wurde ! 0 min auf Rückfluß gehalten, und die Aktivkohle wurde dann
durch Filtration entfernt Jetzt wurden 5CC ml verdünnte
in Salzsäure (4%ige [V/V] Lösung von konzentrierter
Salzsäure in Wasser) langsam zugegeben, worauf die Mischung stehengelassen wurde, bis die Auskristallisation
beendet war. Das Gemisch wurde filtriert, und der kristalline Rückstand wurde zunächst mit verdünnter
j-, Salzsäure und dann mit Petroläther (Kp. 40 bis 600C)
gewaschen. Die Kristalle wurden dann im Vakuum getrocknet Auf diese Weise wurden 190 g Kristalle in
Form von Nadeln mit einem Fp. von 139° C und mit einem Gehalt von 95,4% Mykophenolsäure (bestimmt
4(i in Methanollösung durch Absorption bei 304 μπι)
erhalten.
In einem 1136 1 fassenden Gefäß wurden 654 1 eines
ι". Kulturmediums der folgenden Zusammensetzung eingebracht.
Glucose
NH4NO3
KH2PO4
MgSO4 · H2O
Hefeextrakt
Spurenelementkonzentrat
(siehe Beispiel 1)
12% G/V
0,52% G/V
0,5% G/V
0,056% G/V
0,1% G/V
0,52% G/V
0,5% G/V
0,056% G/V
0,1% G/V
0,2% V/V
FeSO.!
CuSO.,
CuSO.,
7H2O
5 H2O
5 H2O
1.0g
0.15g
0.15g
Nach Impfung mit 73 I einer wachsenden Kultur von Penicillium stoloniferum (I.C.I.-Stamm Nr. ACC 438;
d. h. I.M.I.-Stamm Nr. 126540) wurde das Kulturmedium
unter Rühren mit 200 U/min einer Inkubation bei 23°C
unterworfen, wobei die stündliche Luftzufuhr etwa 25,5 m3 betrug. Nach 99 st hatte sich die Menge der
Mykophenolsäure gemäß Fluoreszenzspektralfotometrie (siehe Beispiel 3) auf 1114 mg pro Liter erhöht. Das
Ernten erfolgte wie üblich.
Vergleichsbeispiel I
Es wurden zwei Kultivierungsverstiche (auf 5-l-Basir.)
unter gleichen Bedingungen mit den folgenden Kulturmedien durchgeführt.
Behälter A
Bedingungen
Luftstrom (l/min)
Temperatur CQ
Rührdrehzahl (U/min)
Temperatur CQ
Rührdrehzahl (U/min)
Kulturmedium
Glucose
NH4NO3
KH2PO4
NH4NO3
KH2PO4
Spurenelementkonzentrat (siehe Beispiel 1)
MgSO4 · 7 H2O
MgSO4 · 7 H2O
2,5
23
712
23
712
12% G/V 0,19% G/V 0,01% G/V 0,2% V/V
2,5 23 712
12% G/V 0,19% G/V 0,5% G/V 0,2% V/V
0,1% G/V 0,002% G/V Die Behälter wurden mit Sporen von Penicillium
stoloniferum (I.CI.-Stamm Nr. ACC 438; d.h. I.M.I.Stamm
Nr. 126540) geimpft, worauf in Abständen Proben entnommen wurden. Jede Probe wurde mit
einer 10 n-Kaliumhydroxydlösung auf einen pH-Wert von 10 gebracht, gerührt und filtriert. Das Filtrat wurde
dann mit Zitronensäure auf einen pH-Wert von 2 gebracht und anschließend mit Benzol extrahiert Die
Benzollösung wurde mit einer 0,02 n-Natriumhydroxydlösung rückextrahiert Die Konzentration der Mykophenolsäure
(als Natriumsalz vorhanden) in der wäßrigen Lösung wurde fluoreszenzspelciralfotometrisch
gemessen (Messung der Fluoreszenzemission bei 428 μιη mit einer Aktivierungswellenlänge von 338 μπι).
Die erhaltenen Resultate waren wie folgt:
Alter Behälter A
Trocken- Magnesium gewicht
(st) (mg/g) (mc-nil)
Mykophenolsäure
(mg/1) Behälter B
Trockengewicht
(mg/g)
Magnesium MylOphenol-
(mg/ml)
(mg/1)
168
191
191
10,1
9,5
9,5
0,12 0,12
125 195 6,0
Null
Null
Null
55 <50
Diese Ergebnisse zeigen die Vorteile der Verwendung einer Magnesiumquelle.
Obwohl das Kulturmedium unterschiedliche Gehalte an KH2PO4 enthielt, sind die Ergebnisse aussagekräftig,
weil nämlich kein Anzeichen besteht, daß die Erzeugung
von Mykophenolsäure durch einen Mangel an Phosphor angeregt wird. Dies wurde durch das Vergleichsbeispiel
2 bestätigt.
Vergleichsbeispiel 2
Um die wesentliche Rolle des Magnesiums zu bestätigen, wurden Versuche in Schüttelgefäßen mit
dem folgenden Kulturmedium durchgeführt:
Kulturmedium
Glucose
Ammoniumtartrat
KH2PO4
KH2PO4
Spurenelementkonzentrat
(siehe Beispiel 1)
(siehe Beispiel 1)
10% G/V 0,427% G/V 0,5% G/V
0,2% V/V
Temperatur 25° C
Schüttlergeschwindigkeit 200 U/min
Schüttleramplitude 50,8 mm
Die Konzentration des Produkts in einer jeden Flasche wurde wie in Vergleichsbeispiel 1 gemessen, mit
dem Unterschied, daß die Meßempfindlichkeit auf die niedrigeren zu erwartenden Konzentrationen angepaßt
wurde. Die Ergebnisse waren wie folgt:
Zu Proben von 100 ml des Kulturmediums in 500-ml-FIaschen wurden verschiedene Mengen von
Magnesium-, Kalzium , Strontium- oder Bariumsalzen, wie weiter unten angegeben, zugegeben. Nach Sterilisierung
wurden jeweils drei Replikate aus einer jeden Probe mit 'Sporen von Penicillium stoloniferum
(I.CI.-Stamm Nr. ACC 438; d.h. I.M.I.-Stamm Nr.
126540) geimpft, worauf die Kultivierung unter den folgenden Bedingungen durchgeführt wurde:
Salzzusatz
Mykophenolsäure nach 164 st
(mg/1)
4-, Vergleichsversuche
MgSO4 · 7 H2O
MgSO4 · 7 H2O
Ca(NO,)2 -4 H2O
Ba(NO1):
Si(NOj)2-4 H2O
Ba(NO1):
Si(NOj)2-4 H2O
(kein
Salzzusatz)
0,001%
0,010%
0,050%
0,006%
0,030%
0,002 %
0,010%
0,003 %
0,016%
42
48
211
226
28
42
21
21
14
14
Die Ergebnisse zeigen
Magnesiums.
Magnesiums.
die wesentliche Rolle des
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Mykophenolsaure durch aerobe submerse Kultivierung eines
Mykophenolsäure erzeugenden Penicillium-Vertre- -. ters, dadurch gekennzeichnet, daß man
ein Nährmedium verwendet, das zu Beginn der Fermentation Quellen von C, N, P, S und K und
geringfügige Mengen von Spurenelementen sowie zusätzlich pro Liter des Nährmediunis eine Magnesi- ι ο
umquelle in einer Konzentration von 10 bis 100 mg
Magnesium eüthält, und daß im Nährmedium
während im wesentlichen des ganzen Verfahrens eine Magnesiumqueile vorhanden ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- r>
zeichnet, daß die Mengen der Nährmediumbestandteile im Nährmedium zu Beginn der Fermentation so
gewählt werden, daß die N-Quelle bei einem Zwischenstadium des Verfahrens verbraucht ist,
während die Quellen der anderen lebenswichtigen :» Elemente noch vorhanden sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Nährmedium zu Beginn der
Fermentation 1 bis 300 g C-Quelle pro Liter Nährmedium und 0,01 bis 10 g N-Quelle, als Gewicht r>
des elementaren N ausgedrückt, pro Liter Nährmedium enthält
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die N-Quelle verbraucht wird, während
immer noch etwas C-Quelle im Nährmedium m vorhanden ist, worauf die verfügbare C-Menge
aufrechterhalten oder erhöht wird, indem weitere Mengen der C-Quelle dem Nährmedium zugegeben
wurden.
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