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DE1583772A1 - - Google Patents

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Publication number
DE1583772A1
DE1583772A1 DE19681583772 DE1583772A DE1583772A1 DE 1583772 A1 DE1583772 A1 DE 1583772A1 DE 19681583772 DE19681583772 DE 19681583772 DE 1583772 A DE1583772 A DE 1583772A DE 1583772 A1 DE1583772 A1 DE 1583772A1
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DE
Germany
Prior art keywords
separator
speed
ore
control device
waste product
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681583772
Other languages
English (en)
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Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE1583772A1 publication Critical patent/DE1583772A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

Dr.V./K. 1583772 Hamburg, den 18. Februar 1970
Anmelder: ASSOiALL MILLS LIMITED, 129 Adelaide Street, West Toronto 1, Ontario / Ganada
Aktenzeichens P 15 83 772.6-24
Vertreter: Patentanwalt Dr. Friedrich Vollmer 2 Hamburg 70, Schloßstraße 6
Steuervorrichtung fur langsam laufende magnetische Trommel-Separatoren
Die Erfindung befaßt sich mit Steuervorrichtungen für umlaufenae magnetische Separatoren, die in einer Anlage zur Verarbeitung magnetischer Erze verwendet werden.
Bei der Verarbeitung magnetischer JLrze ist es üblich, umlaufende Troamel-b'eparat or en der magnetischen Bauart für das Klassifizieren des gemahlenen Erzes zu verwenden. Solche Separatoren werden hau-^. · hintereinander in der primären Trocken-Mahlstufe in er h 'zverarbeitungsanlage verwendet, um auf diese »neiae ein ,^-Konzentrat, Abfallprodukte und ein Zwischenprodukt zu erhalten, das nochmals gemahlen oder fein gemahlen werden soll.
Die hintereinander angeordneten umlaufenden Separatoren umfassen im allgemeinen einen schneller laufenden Separator, der ein rohe3 Erz-^crizentrat abscheidet, und einen langsamer laufenden Separator, der ein Abfallprodukt abtrennt. Für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage iat es gewöhnlich erwünscht, daß die ausgeschiedene Menge des Erz-Konzentrats einigermaßen konstant öehalten wird, und r weiterhin daa abgeschieden« Abfallprodukt einen Eisengehalt aufweist, der innerhalb vorher estimmter Grenzen liegt. Zu diesem Zwecke wird die Umlaufagescrwindigkeit dea schneller umlaufenden Separators bei den üblichen Erzverarbeitungsanlagen ao festgelegt, daß die gewünschte Menge des Erz-Konzentrata anfällt,
Ui 's rlagen (Art / S I Ah-,. λ Nr. t HaU :i das ÄndorunoHiea- v. 4. H ]■>■■> ■
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und die Geschwindigkeit des langsamer umlaufenden Separators wird so eingeregelt, daß die Abfallprodukte den gewünschten Eisengehalt aufweisen.
Da nun von Zeit au Zeit änderungen in der Qualität und den Eigenschaften des augeführten Erzes vorkommen, und da die anderen Betriebsbedingungen der ErzVerarbeitungsanlage gewissen Schwankungen unterliegen, können die Umlaufsgeschwindigkeiten des schneller laufenden und des langsamer laufenden Separators von Zeit zu Zeit von den Werten abweichen, die als optimal für das Abscheiden der gewünschten klenge des ErziConzentrats und die gewünschte Qualität der Abfallprodukte erkannt worden sind.
Bei Anwendung der Erfindung, insbesondere wenn sie gleichzeitig mit der Erfindung angewandt wird, die in der gleichseitig eingereichten Patentanmeldung P 15 83 773.7-24 betreffend "Steuervorrichtung für schnell laufende magnetische Trommel-Separatoren" beschrieben ist, lassen sich die oben erwähnten Schwierigkeiten vermeiden, die durch Ungleichmäßigkeiten des zugeführten Erzes und Abweichungen der Betriebsbedingungen auftreten können. Dies läßt sich erreichen, wenn G-eschwindigkeitsateuereinrichtungen für den schneller umlaufenden und den langsamer umlaufenden magnetischen Separator verwendet werden, welche die Umlaufsgeschwindigkeit selbsttätig in Abhängigkeit von meßbaren Eigenschaften des abgeschiedenen Produkts einregeln. Die Erfindung befaßt sich speziell mit Steuereinrichtungen für den langsamer laufenden magnetischen Separator, und hier ist ein Fühlorgan vorgesehen, das den Anteil magnetisches Materials im Abfallprodukt ermittelt, das vom langsamer laufenden Separator abgeschieden wird, und die Geschwindigkeitsstensreinrichtung wird von diesem Fühlorgan beeinflußt und regelt die Umlaufsgeschwindigkelt des langsamen Separators so ein, daß der Anteil des magnetischen Materials im Abfallprodukt einreguliert wird. Bei der in der oben erwähnten Anmeldung P 15 83 773.7-24 beschriebenen Erfindung, die eich mit dem schneller laufenden
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Separator befaßt, ist ein Pühlorgan vorgesehen, daß die Mei'Kp ies Erz-Konzentrats ermittelt, daa vom, schnellen Separate·!' abgeschieden wird, und die Geschwindigkeitssteuereinrichtung spricht auf dieses Pühlorgan an; sie regelt die Ümlaufsgesehwindigkeit des schnellen Separators se* ein, daß die Menge des abgeschiedenen Erz-Konzentrats eiiireguliert wird.
Die Erfindung wird nachtstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben, und zwar zeigt
Pig» .1 eine schematische Darstellung einer Erz-Verarbeitungsanlage, ,die Steuereinrichtungen nach der Erfindung verwendet;
I1Ig. 2 eine Abwandlung der gegenseitigen Anordnung der la.-i .'■'■■.·jid€.n Separatoren einer Anlage nach Fig. 1I;
fig* ?■ ein S&uema für eine weitere Abwandlung der umlaufenden Separatoren und ihrer Verbindungsorgane, riiit einer Steuereinrichtung nach der Erfindung, für die Anwendung in einer Anlage nach Fig. 1; und
Jrig, 4 das Schema einer Steueranordnung gemäß der Erfindung für einen langsam laufenden Separator (cobber).
Bei der in i'igur 1 gezeigten Anlage ist eine Druckluftrmhle . je/ier Bauart vorgesehen, bei der ein Luftstrom durch die Mühle geblasen wird« Sie wird mit Eisenerz über eine Pöro.tsrrinne 14 beschicK-t, die an der Mühle 12 befestigt ist, i.iue /iUslaSleitung It.fuhrt von der Mühle fort und leitet das.
gemahlene Erz über einen senkrechten Klassifizierer "k; e:[ r:ε:·.. oder mehreren Zyklon-K'.lassifizierern 20 zu. Dabei ist ir, figur 1 nur ein Zyklon-Klassifizierer 20 dargestellt, aber· es versteht rjich, daß auch mehrere solche Klassifiziere!" von der M'ühle \7. gespeist werden können. Das Mahlgut auf
öe»i Zyklcui-Klassifizierer 20 wird in einem ZyKlon-Sammel
behälter 22. gespeichert und von dort der Sekundarmahlstu.· « d€-r Jära-Viirarbeiturjf,irmiagt zwecks feinerer Vermahlung zu
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Die groben Teilchen aus dem senkrechten Klassifizierer 18 und dem Zyklon-Elassifizierer 20 werden einem Sammelbehälter 24 zugeführt und von dort dem Einlaß eines trockenen umlaufenden magnetischen Separators 26 der Trommelbauart zugeleitet (der häufig in der Technik als "Cobber" bezeichnet wird), der durch einen Motor 28 angetrieben wird» (Der Antrieb kann auf irgend eine übliche V»eise erfolgen, und die in der Zeichnung gewählte Darstellung soll nicht besagen, daß unbedingt ein Riemenantrieb benutzt werden muß.)
Der Separator 26 besteht üblicherweise aus einer zylindrischen Trommel von etwa einem Meter Durchmesser und einer Länge, die bis zu etwa 1,80 m betragen kann. Die Trommel rotiert um eine ruhende Anordnung von Magneten, die sich im allgemeinen an der Seite befinden, an der sich der Trommelumfang nach unten bewegt. Das vom Sammelbehälter 24 zugeführte Erz enthält eine Mischung von magnetisierbaren und nichtmagnetisierbaren Teilchen, wobei die magnetisierbaren Teilchen verschieden stark magnetisierbar sind. Beim Umlauf der Trommel zeigen die magnetisierbaren Teilchen die Tendenz, an der Trommeloberfläche durch die Kraft des magnetischen Feldes festgehalten zu werden; die nichtmagnetisierbaren Teilchen fallen durch den Einfluß der Schwerkraft ab und werden von der Trommeloberfläche durch die Fliehkraft wegbefördert.· Die magnetisierbaren Teilchen versuchen an der Trommel hängen zu bleiben, bis sie .das Magnetfeld verlassen, und fallen dann ab oder werden anderweitig von der Trommeloberfläche entfernt. Auf diese leise kann ein Trennen bzw. Scheiden des Erzes in zwei Gruppen von verschiedener Magnetisierbarkeit erreicht werden.
Die meisten natürlichen Erze enthalten verhältnismäßig große Mineral-Teilchen, die von den zugehörigen Gang-Mineralien getrennt werden müssen, wobei man ein relativ grobes Mahlen in Anwendung bringt, während der Rest der Mineralteilchen an andere 1^ Hohen der Gang-Mineralien physikalisch gebunden bleibt und ein weiteres Mahlen erforderlich macht. Außerdem ergibt ein grobes 'Vermählen auch relativ große Teilchen, die
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einen hohen Prozentsatz von Gang-Mineralien und einen sehr geringen Prozentsatz Erz enthalten. Dementsprechend ist es erwünscht, ein grobes Erz-Konzentrat zu erzielen, ferner ein grobes Abfallprodukt, das im wesentlichen frei von Erz ist, und außerdem ein Zwischenprodukt, das Erz und Gangmineralien enthält, die durch ein weiteres Mahlen voneinander getrennt werden müssen. Zu diesem Zweck werden zwei oder mehr Separatoren hintereinander angeordnet (d.h. ein Separator wird vom Auslaß des anderen Separators gespeist), und so ergeben sich die drei gewünschten AbScheidungen.
In ligur 1 ist der Separator 26 als schnell laufender Separator angedeutet, d. h. dieser Separator besitzt eine hohe ümlaufsgeschwindigkeit. Dementsprechend wird die Hauptmasse des vom Sammelbehälter 24 dem Separator 26 zugeführten Erzes nicht an diesem Separator festgehalten, sondern von ihm wegbefördert. Wird der Teil des Erzes, der an diesem Separator haften bleibt, gesammelt, so ergibt dieser Anteil ein Abseheidungsprodukt von relativ hoher Erzkonzentration. Der größere Teil des Erzes, d.h. jener Teil, der nicht am Separator 26 haften bleibt, kann einem zweiten Separator zugeführt werden, der mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit umläuft und dazu dienen kann, Abfallprodukte mit sehr niedrigem Erzgehalt aus einem Zwischenprodukt abzuscheiden, welch letzteres wieder zurück zur Mühle 12 geführt werden kann, um dort nochmals gemahlen zu werden.
Eine solche Anordnung ist in Figur 1 gezeigt. Wenn der schnell laufende Separator 26 entgegen dem Uhrzeigersinne umläuft, wie dargestellt, fällt die Hauptmasse des dem Separator zugeführten Erzes in einen Sammeltrichter 30 und gelangt von dort zu einem langsam laufenden Separator 32, Der Erzanteil, der am schnellen Separator 26 haften bleibt, wird in einen Sammeltrichter 34 entleert und kann z. B. einem Sammelbehälter 36 zugeführt werden, und von dort gelangt er zu einer Klassifiziereranlage, wobei dae gröbere Produkt in einer zweiten Mahlstufe nochmals gemahlen werdenkann.
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In der Zeichnung sind die lage, die Gestalt, die Größe und die Anordnung der Sammeltrichter relativ zu den Separatoren nicht korrekt dargestellt? die Zeichnungen sollen nur einfach den Grundgedanken erkennen lassen, daß nämlich zwei abgeschiedene Produkte von jedem Separator gesammelt werden. Im allgemeinen sollte ein horizontaler Abstand zwischen den beiden Sammeltrichtern nicht vorhanden sein, da auf diese Weise Erzteilchen verloren gehen können.
Das dem langsamen Separator 32 vom Trichter 30 zugeführte Erz wird wieder in zwei Fraktionen unterteilt, und zwar mittels der Sammeltrichter 38 und 40. Der Trichter 38 sammelt die Erz-Fraktion des dem Separator 32 oben zugeführten Erzes, die wenig oder gar keinen Eisengehalt aufweist. Der Rest der Teilchen gelangt in den Trichter 40 in Gestalt eines Zwischenprodukts, das über eine entsprechende leitung oder Fördereinrichtung 42 zur Eingangs-Förderrinne H der Mühle 12 zurückgeführt wird.
Je schneller der Separator 26 umläuft, desto größer ist der Prozentsatz des Erzes, das nach der Zufuhr aus dem Sammelbehälter 24 in den Trichter 30 gelangt, und ein entsprechend kleinerer Teil mit erhöhtem Eisengehalt wird dann in den Sammeltrichter 34 gefördert. Erhöht man die Umlaufsgeschwindigkeit des langsamen Separators 32, so wird auf ganz ähnliche Weise ein größerer Prozentsatz des ihm zugeführten Erzes in den Trichter 38 fallen und als Abfallprodukt ausgeschieden. Ist keine eineteilbare Steuervorrichtung vorgesehen, so wird die Geschwindigkeit des schnellen Separators 26 gewöhnlich so eingestellt, daß er eine Konzentratmenge erzeugt, wie sie der Leistungsfähigkeit der Verarbeitungsanlage entspricht, die dieses Konzentrat weiterverarbeitet. Die Geschwindigkeit des langsamen Separators wird gewöhnlich so eingestellt, daß nur der Anteil des Erzes, der einen sehr geringen Eisengehalt aufweist (z. B. 1,5$), als Abfallprodukt ausgeschieden wird.
Da aber das dem Eingang zugeführte Erz keine gleichmäßige Güte aufweist, und da die Betriebsbedingungen in dtr luft-
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durchströmten Mühle 12 nicht völlig konstant sind, erreichen die Separatoren 26 und 32 keine optimale Zerlegung des Erzes in Konzentrat, Abfall und Zwischenprodukte, da nämlich die Umlaufsgeschwindigkeit des schnellen und des langsamen Separators unverändert bleiben.
In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel lediglich ein schneller Separator 26 und ein langsamer Separator 32 dargestellt, aber es versteht sich von selbst, daß häufig ganze Batterien solcher Separatoren in Anwendung kommen.
Gemäß der Erfindung wird die Geschwindigkeit des langsamen Separators mit Hilfe einer Geschwindigkeitssteuereinrichtung eingeregelt, die selbsttätig unter Anwendung eines geeigneten Fühlorgans gesteuert wird.
In der oben erwähnten Patentanmeldung P 15 83 773.7-24 der gleichen Anmelderin ist eine Steuereinrichtung für einen schnellen Separator beschrieben. Bei diesem schnellen Separator kann das Fühlorgan aus einem Belastungsfühler oder mehreren Belastungsfühlern 44 bestehen, die unter dem Sammelbehälter 36 angeordnet sind und auf das Gewicht des Erzkonzentrats ansprechen, das sich in dem Sammelbehälter 36 befindet. Bei dieser Anordnung wird angenommen, daß der Sammelbehälter 36 mit einem Auslaß 46 versehen ist, durch den das Erzkonzentrat einer weiteren Verarbeitungsanlage oder anderen Samme!vorrichtungen zugeführt wird. Diese Zufuhr erfolgt entweder mit konstanter Geschwindigkeit oder mit einer Geschwindigkeit, die durch die Anlage gesteuert wird, die dieses Material aufnimmt.
Das Fühlorgan 44 gibt ein Signal ab, das dem Gewicht des Materials im Sammelbehälter entspricht, und dieses Signal gelangt zu einer Steuereinrichtung 48, die mit dem Motor 28 verbunden ist und die Geschwindigkeit des Separators 26 einregelt. Die Steuervorrichtung 48 kann eine beliebige übliche Bauart aufweisen, wie eie zur Drehzahlregelung eines Motors benutzt wird und auf eine elektrische Größe anspricht, die ein 5,ia3 f-'ir einen Eingangs-Parameter darstellt. In diesem
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Falle regelt die Steuereinriclitung 48 die Geschwindigkeit des Motors 28 derart, daß das Gewicht des Materials im Sammelbehälter 36 innerhalb vorbestimmter Grenzen gehalten wird. Nimmt das Gewicht des Materials im Sammelbehälter 36 über einen bestimmten Grenzwert zu, so bewirkt die Steuereinrichtung 48, daß der Motor 28 schneller läuft, so daß mehr !Teilchen in den Trichter 30 fallen und weniger leuchen in den Trichter 34 gelangen, so daß die Menge des dem Behälter 36 zugeführten Konzentrats abnimmt. Sinkt dagegen die Menge des Materials im Sammelbehälter 36 unter einen bestimmten Grenzwert, so spricht die Steuereinrichtung 48 auf die ihr vom Fühlorgan 44 zugeleitete Information in der Weise an, daß der Motor 28 auf eine niedrigere Drehzahl gebracht wird, so daß mehr Material in den Trichter 34 gelangt und den Sammelbehälter 36 wieder auffüllt.
Betrachtet man jetzt die Steuereinrichtung für den langsamen Separator gemäß der Erfindung, so erkennt man, daß der langsame Separator 32, der vom Motor 33 angetrieben wird, mittels einer Gesehwindigkeits-Steuereinrichtung 50 in Abhängigkeit von einem Fühlorgan 52 eingeregelt wird, welches den Eisengehalt im Abfallprodukt ermittelt» Das Eünlorgan 52 kann z.B. eine sogenannte Ramsay-Spule seins die ein elektrisches Signal erzeugt, sobald magnetische Teilchen durch die Spulehindurchfallen, wobei das elektrische Signal in einer genau festgelegten Weise mit der Menge magnetischen Materials zusammenhängt, die-während einer gegebenen Zeit durch die Spule hindurchfällt.
Die Geschwindigkeit des langsamen Separators 32 wird vorzugsweise derart einreguliert, daß nur ein sehr geringer Anteil magnetischen Materials,, a0 B0 Ί90 "bis 1 ,-5 fog in den Abfallprodukten verloren geht. Zeigt also die Ramsay-Spule bzw«, irgend ein anderes geeignetes fü.hlorgan 52 an9 daß der Gehalt magnetischen Materials im Abfallprodukt zu hoch ist5 so setzt die Steuereinrichtung 50 die Drehzahl des Motors 33 herab, und entsprechend mehr Material gelangt in cien Sammsltrichter 40 bzw. weniger· Material, aiii geringerem Sisenanteil,
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i1 Γ ρ O Π "7
wird in den Sammeltrienter 38 gefördert. Ermittelt andererseits das Fühlorgan 52 einen Bisenanteil im Abfallprodukt, der unter einer "bestimmten Grenze liegt, z.B. unter 1 <fi, so bedeutet dies, daß die Mühle 12 zuviel geringerwertiges Erz verarbeitet und demzufolge mehr gemahlenes Mineral rückgeführt werden muß. Dementsprechend läßt die Geschwindigkeitssteuereinrichtung 50 den Motor 35 schneller laufen, so daß ein größerer Anteil des vom langsamen Separator 32 abgeschiedenen Produkts in den !Trichter38 fällt, und dieser Anteil hat auch einen etwas höheren Eisengehalt,
Figur '4? zeigt im Blockschema eine Steuereinrichtung für den langsam laufenden Separator 32· Die Anordnung entspricht derjenigen, die unter Bezugnahme auf Figur 4 der oben erwännten Anmeldung P 15 83.775.7-24 geschildert ist, und im Auslaß des langsam laufenden Separators ist eine Rückführvorriehtung 64 angeordnet, die mit der "Primär-Mühle verbunden ist, und ferner eine Abfall-Fördereinrichtung 66. Diese Abfall-Fördereinrichtung ist durch eine Eisen-Fühl-Spule 68 geführt, die ein Steuersignal 70 erzeugt, das in eine Steuereinrichtung 72 an deren einen Eingang geführt wird. Der andere Eingang dieser Steuereinrichtung erhält
ein festes Signal, das von der Bedienungsperson als Einstellpunkt 74 festgelegt wird. Die beiden in der Steuereinrichtung 72 eingeführten Signale werden miteinander verglichen, und ein Fehlersignal wirkt sich auf eine Regelschaltung 76 für den Motor aus, welcher unmittelbar den Motor 33 des langsam laufenden Separators beeinflußt. Weiterhin ist eine Rückkopplung vom Separator-Motor 33 vorgesehen, die bestrebt ist, das Fehlersignal auf Null einzustellen, das von der Steuereinrichtung 72 geliefert wird.
Wenn die Eisen-Fühl-Spule 68 anzeigt, daß in der Abfall-Leitung ein zu hoher Eisengehalt auftritt, -so wächst (beispielsweise) das Steuersignal 70, und die Steuereinrichtung , 72 erzeugt ein Fehlersignal, das die Motor-Steuereinrichtung 76 veranlaßt, den Motor 33 des Separators langsamer laufen zu lassen, so daß die Menge des Erzes, die als Abfall abgeführt wird, sich verringert und infolgedessen auch die
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Eisenmenge kleiner wird, die in der Abfall-Ieitung verloren geht. Genau das Gegenteil geschieht, wenn die Eisenfühl-Spule 68 ein Steuersignal 70 hergibt, das anzeigt, daß in der Abfall-Leitung ein zu geringer Bisengehalt auftritt.
Wie auch bei der Steuereinrichtung, die in der erwähnten Anmeldung P 15 85 773.7-24 beschrieben ist, so kann auch hier die in figur 4 dargestellte Steuerung mit Verzögerungsmitteln versehen sein und in Stufen arbeiten, sofern dies für den Motor 33 des Separators anstelle einer kontinuierlichen Geschwindigkeitsregelung gewünscht wird·
Bei der vorangehenden Beschreibung wurde die Tatsache nicht in Betracht gezogen, daß viele moderne Steuereinrichtungen mit Einrichtungen versehen sind, die nicht nur auf die absolute Größe eines analogen Signals, sondern auch auf die Geschwindigkeit ansprechen, mit der solche Signale zu- oder abnehmen. Wie dem auch immer sei, so schließt die Hinzunahme weiterer Steuerungsmerkmale keineswegs die Anwendbarkeit solcher Steuervorrichtungen bei dem oben beschriebenen Steuersystem für die Geschwindigkeit eines Separators aus.
Anstelle der Anordnung schnell laufender und langsam laufender Separatoren, wie sie in Figur 1 gezeigt sind, kann die Aufeinanderfolge der beiden Separatoren auch umgekehrt werden, wie dies in Figur 2 dargestellt ist. Hier nimmt der langsam laufende Separator 32 den Auslaß des Sammelbehälters 24 auf und man erhält ein abgeschiedenes Abfallprodukt, das in einen Samme!trichter 38 gelangt, während das abgeschiedene Zwischenprodukt in einen Sammeltrichter fällt. Das Zwischenprodukt 40 wird zum schnell laufenden Separator 26 geleitet, der aus dem Zwischenprodukt ein grobes Erz-Konzentrat abscheidet, welches in den Sammeltrichter 34 gelangt. Der Anteil des Zwischenprodukts, der von der Mühle 12 nochmals gemahlen wirden soll, fällt in den Sammeltrichter 30» Genau die gleichen Steuereinrichtungen, wie sie im Zusammenhang mit figur 1 beschrieben
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worden sind, können auch für diesen schnellen bzw. langsamen Separator verwendet werden.
Bine weitere Ausführungsmöglichkeit der Anlage, die als "Delta"-Anordnung der Separatoren bezeichnet werden soll, ist in Figur 3 dargestellt. In diesem Falle gelangt das zugeführte Erz vom Sammelbehälter 24 zunächst zu einem mit mittlerer Geschwindigkeit umlaufenden Separator 78, der das Erz in zwei Fraktionen aufteilt, von denen die eine einen verhältnismäßig hohen Anteil an magnetischem Material enthält und in den Sammeltrichter 80 anfällt. Die andere ErajEtiön mit verhältnismäßig geringem Gehalt an magnetischem Material wird in dem Trichter 82 angesammelt. Der Auslaß des Sammertrichters 80 gelangt zu dem schnell laufenden Separator 26, der durch einen Motor 28 angetrieben wird, dessen Drehzahl durch eine Geschwindigkeitssteuereinrichtung 84 gesteuert wird. Der schnell laufende Separator 26 ergibt ein grobes Erz-Konzentrat, das im Sammeltrichter 34 anfällt, und einen Anteil Zwischenprodukte, die sich im Trichter 30 ansammeln.
dem
Das Erz mit/verhältnismäßig niedrigen Gehalt an magnetischem Material wird vom Saiameltrichter 82 dem langsam laufenden Separator 32 zugeführt, der durch den Motor 33 angetrieben wird* Der langsame Separator 32 erzeugt Abfallprodukte, die in den Samueltrichter 38fallen, und Zwischenprodukte, die in den Sammeltrichter 40 gelangen. Das in den Trichtern 30 und 40 angesammelte Erz kann zusammengeführt und zur Mühle 12 zurückgeführt werden, um es nochmals dem Mahlprozeß zu unterwerfen.
Di© im Trichter 38 angesammelten Abfallprodukte durchlaufen ein Fühlorgan 52, das mit dem in Figur 1 gezeigten Fühlorgan übereinstimmen kann*, und das vom Fühler 52 abgegebene Signal wird zu einer Steuereinrichtung 50 geführt, die ebenfalls mit der in Figur 1 gezeigten übereinstimmen kann und die Geschwindigkeit des Motors 33 genau so steuert, wie dies 'berexts im Zusammenhang mit Figur i besctirieben wurde«
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Die Steuerung der entgegengesetzen Seiten dieser Separator-Anordnung erfolgt vorzugsweise etwas anders als bei der Anordnung gemäß Figur 1. Is ist zwar möglich, das Last-Fühlorgan 44 so anzuordnen, daß sein Signal der Geschwindigkeit ssteuereinrichtung 84 zugeleitet wird, die den Motor steuert, doch ist es vorzuziehen, anstatt dessen eine Geschwindigkeitssteuereinrichtung 86 für den Motor 88 zu verwenden, der den Separator 78 mit mittlerer Geschwindigkeit antreibt. Der Grund hierfür besteht darin, daß der schnelle Separator 26 vorzugsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit angetrieben wird, so daß das Eisenerz-Konzentrat mit relativ konstantem Eisengehalt" als abgeschiedenes Material erhalten wird, das sich im Trichter 34 ansammelt. Dementsprechend hält die Geschwindigkeitssteuereinrichtung 84 den Motor 28 auf einer konstanten Geschwindigkeit, kann aber nötigenfalls von Zeit zu Zeit nachgestellt werden, um Unterschieden in der Qualität des zugeführten Erzes Rechnung zu tragen. Der schnelle Separator 26 ist infolgedessen so einreguliert, daß er ein Erz-Konzentrat von gegebener Reinheit erzeugt, wobei die Menge des erzeugten Erzes dadurch geregelt werden kann, daß man den Separator 78 mit mittlerer Geschwindigkeit mehr oder weniger Erz in den Trichter 80 fördern läßt, der das Erz mit hohem Eisengehalt aufnimmt.
Die Verbindung zwischen dem Fühlorgan 44» der Geschwindigkeit ssteuereinriehtung 86 und dem Motor 88 sowie ihre Wirkungsweise können mit denen des Fühlorgans 44» der Steuereinrichtung 48 und des Motors 28 übereinstimmen, die an Hand von Figur 1 beschrieben worden sind, und die Geschwindigkeit ss teuer einrichtung 86 kann genau die gleiche Bauart aufweisen wie die Steuereinrichtung 46·
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit,. die nicht näher dargestellt ist, für die Anwendung einer Delta-Separator-Anordnung gemäß Figur 3» könnte einen Anfangs-Geschwindigkeitsregler enthalten, der auf die Steuereinrichtung 86 einwirkt und eine Sicherheitseteuerung (over ride control) der Geschwindigkeitssteuerung der Steuervorrichtung 84 für den Fall, daß die Geschwindigkeitssteuereinrichtung 86 den
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Motor 88 oberhalb oder unterhalb einer Maximal- oder Minima 1-Grenze laufen läßt. Die Umkehrung dieser Arbeitsweise ist ebenfalls möglieh, wobei das Signal des Fühlerorgans zunächst der Geschwindigkeitssteuereinrichtung 84 zugeführt wird, die ein Sicherheitssteuersignal zur Geschwindigkeitssteuereinrichtung 86 gelangen läßt, und zwar in dem Falle, daß der Motor 28 zu schnell oder zu langsam läuft.
Das Sicherheitssignal arbeitet so, daß es betreut ist, den Zustand zu beseitigen, der es hervorruft. Wenn "bei, spielsweise die Geschwindigkeitssteuereinriehtung 84 vom Fühlorgan 44 beeinflußt wird und ein Sicherheitssignal zur Steuereinrichtung 86 leitet, und wenn ferner der Motor 28 bei Maximaldrehzahl läuft, aber noch zuviel Erz-Konzentrat abgeschieden wird, dann bewirkt das Sicherheitssignal von der Geschwindigkeit^steuereinrichtung 84» das zur Geschwindigkeitssteuereinrichtung 86 gelangt, daß diese Steuereinrichtung 86 die Geschwindigkeit des Motors 88 zunehmen läßt. Dabei verringert sich die Menge des abgeschiedenen Produkts, das in den Sammeltriehter 80 fällt, und das hat zur Folge, daß die Menge des abgeschiedenen Produkts im Sammeltrichter 34 sich verringert, wie dies hier erforderlich ist.
Kehrt man noch einmal zu der Anordnung nach Figur 1 zurück, so können die feinen Stoffe, die den Zyklonsammler 22 verlassen, einer Abscheidung unterworfen werden, bevor das Erz einer zweiten Mahlstufe zugeleitet wird. Zu diesem Zweck kann ein langsam laufender Separator 90 vorgesehen sein, der von einem Motor 92 angetrieben wird und ein Abfallprodukt aus den feinen Stoffen abscheidet, die der zweiten Mahlstufe zugeleitet werden. Der Separator 90 kann eine nasse Bauart aufweisen, wenn der denZyklonsammler verlassende Stoff eine Aufschlämmung erfährt, um unnötige Staubbildung zu vermeiden* Das Abfallprodukt wird in einen Sammeltrichter 94 geleitet, und die feinen Stoffe, die der zweiten Mahlstufe zugeführt werden, gelangen in einen Sammeltrichter 96» Eine Ramsay-Spule oder ein anderes geeignetes Fühlorgan 98 wird verwendet, um den Eisengehalt in den Abfall-'
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produkten festzustellen, und ihr Ausgangssignal wird einer Steuervorrichtung 100 zugeführt, die die Geschwindigkeit des Motors 92 einregelt$ entsprechend stellt sich die Drehzahl des langsamen Separators 90 so ein, daß die Abfallprodukte einen Bisengehalt aufweisen, der innerhalb annehmbarer Grenzen liegt. Die Bauart und Wirkungsweise der Spule 98, der Steuereinrichtung 100 und des Motors 92 können mit denen des Fühlorgans 52, der Steuereinrichtung 50 und des Motors 33 übereinstimmen.
Die erste Mahlstufe der Erz-Verarbeitungsanlage wirkt vorzugsweise veränderlich (acts as a surge) im Hinblick auf die zweite Mahlstufe, die aus dem Sammelbehälter 36 und dem Trichter 96 gespeist wird, um eine möglichst günstige Wirkung der zweiten Mahlstufe zu erreichen. Mit anderen Worten* es ist erwünscht, daß die Arbeitsbedingungen in der zweiten Mahlstufe mehr oder weniger konstant sind, so daß die zweit© Mahlstufe mit dem günstigem Wirkungsgrad arbeitet. Zu diesem Zweck wird jede der verschiedenen Vorrichtungen in der zweiten Mahlstufe einer Steuerung durch eine geeignete Steuereinrichtung der zweiten Mahlstufe unterworfen. In Figur 1 wird beispielsweise die zweite Mahlstufe durch eine Vorrichtung 102 gesteuert, die ihrerseits von Äiner entsprechenden Steuereinrichtung 104 der zweiten Mahlstufe beeinflußt wird, die wiederum von einem Fühlorgan 106 der zweiten Mahlstufe beeinflußt wird, das auf die Arbeit der Vorrichtung 102 anspricht. Wenn beispielsweise die zweite Mahlstufe naß betrieben wird, können Drucksteuerungen für die Beeinflußung des Druckes der Brühe vorgesehen sein, die in die Zyklon-Klaasifizierer der zweiten Mahlstufe eintritt, und ferner Steuereinrichtungen für die Dichte, welche die Dichte der Brühe beeinflussen, welche in die Zyklon-Klassifizierer aus einem Sammel-Sumpf der zweiten Mahlstuf® hineingelangtj dabei wird dieser Sumpf sowohl aus der ersten Mahlstüfe "als auch aus der zweiten Mahlstufe gespeist, und es ist eine Steuerung für die Pumpengeschwindigkeit vorgesehen, weiche die Ausfluß« geschwindigkeit der Brühe aus dem Sammeisumpi in die Zyklon-Klassifizierer der zweiten Mahlstufe einregelt.
Eine Gesamt-Steuereinrichtung für eine aolohe zweite Mahl-
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stufe kann jene Bauart aufweisen, die in der eanadischen Patentanmeldung Serial No. 975 888 "beschrieben ist*
Die Anforderungen der zweiten Mahlstufe können erfüllt werden, indem man (entweder von Hand oder selbsttätig) die Auslaßgeschwindigkeit dee Sammelbehälters 36 einregelt. Die erste Mahlstufe wird dann selbsttätig einreguliert in Abhängigkeit von der zweiten lüahlstufe, indem eine gegebene Erzmenge im Sammelbehälter 36 ständig aufrechterhalten wird«
Es ist auch möglich, weitere Sicherheits-Steueranordnungen in der ersten Erzverarbeitungsstufe vorzusehen. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung 48 ein Sicherheitssignal erzeugen* das der Mühlen-Steuereinrichtung 108 zugeführt wird (beispielsweise einem Haupt-Fäeher-Dämpfer), um auf diese Weise die Menge des dem Sammelbehälter 24 vom Vertikal-Klassifizierer 18 und gvklon-Klassifizierer 20 zugeführten Erzmenge zu vergrößern oder zu verkleinern. Wird beispielsweise zuviel Erz-Konzentrat an den Sammelbehälter 36 geliefert, ungeachtet der Tatsache, daß der schnelle Separator 26 bereits seine maximal zulässige Drehzahl aufweist, so könnte ein Sicherheitssignal von der Steuervorrichtung48 zum Haupt-Pächer-Bäiapfer der Mühle gesandt werden, um den Dämpfer teilweise zu schließen und dabei die Menge der die Mühle 12 durchströmmenden Luft zu verringern. Daraus ergibt sich» daß feinere Erzteilchen von der Mühle 12 aufgenommen werden. Die Auslässe der Vertikal-Zyklon-Klassifizierer werden abnehmen und eine bessere Abscheidung am schnell laufenden Separator zurPolge haben, . so daß sich ein Produkt von geringerem Volumen und höherer Qualität im Sammelbehälter 36 ergibt. In ähnlicher Weise könnte ein Sieherneitssignal von der Steuereinrichtung 50 des langsamen Separators abgeleitet und zur luftmengensteuerung der Mühle'12 zurückgeführt werden. Dieses Sicherheitssignal würde den Haupt-lächer-Dämpfer schließen und die Größe und die Qualität des Materials verringern, das aus dem schnell laufenden Separator 26 kommt. Bei der minimalen Geschwindigkeit des langsamen Separators 32
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würde sich eine Zunahme der in die Mühle zurückgeführten Materialmenge ergeben, die im Trichter 4.0 angesammelt wird. Diese Zunahme würde mit Hilfe der Wiegevorrichtung für das Material am Eingang der Mühle 12 ermittelt werden. Wenn diese Zunahme einen vorher bestimmten Grenzwert für die Menge des rückgeführten Materials erreicht, würde eine Sicherheits-Steuerung normalerweise zur Iiuftmengtn-Steuereinrichtung zurückgeführt werden· Daraus ergibt sich dann eine Verkleinerung des Haupt-Fächer-Dämpfere und infolgedessen eine Verringerung itr Luftmeng«. Di· G-röBe der Ik Luftstrom mitgeführten Teilchen würde abnehmen, und auch die Menge und die Größe des Materials, das rom Vertikal-KlasBifizierer 18 und Zyklon-Klaseifißierer 20 abgegeben wird, wird dabei geringer. Der schnelle Separator 26 würde in der Lage sein, einen größeren Anteil der magnetisch leitfähigen Teilchen aufzunehmen, und die magnetisch nichtleitfähigen Teilchen des schnellen Separators 26 würden ein Abfallprodukt mit höherem Anteil an diesen Teilchen ergeben. Der langsame Separator 32 würde nur Abfallprodukte mit geringem Eisengehalt zurückführen, und auf diese Weise würde die Steuereinrichtung 50 für den langsamen Separator wieder in ihre vorgesehenen Grenzwerte zurückgeführt werden-.
Der Betrieb der Mühle sollte mittels der üblichen Schall- und Leistungsfühlorgane auf optimale Mahlwirksamkeit eingesteuert werden. Sicherheitssignale von anderen Steuereinrichtungen sollten in die Steuerung der Mühlei-nspeisung nicht eingeführt werden.
Ähnliche Sicheriieiteeignale können aus den Geschwindigkeitssteuereinrichtungen 50, 84 und/oder 86 abgeleitet werden, die in Figur 3 dargestellt sind, sofern eine solche Delta-Anordnung von Separatoren Verwendung findet.
In Übereinstimmung mit den üblichen Steuereinrichtungen können Verzögerungeeinrichtungen in Anwendung kommen, um die Arbeitsweise einer solchen Steuerung mittels eines SlcherheitssignalB für eine btetiamte Zeitdauer zu ver-
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zögern, je nach dem. Ansprechen der Steuereinrichtung auf ein ap|chfsj Ve.rzögerungssignal. Eine Steuerung mittels Sicherheitssignalen kann stufenweise erfolgen, wenn dies gewünscht wird, und zwar wieder in Übereinstimmung mit den üblichen Steuerungseinrichtungen. Die Auswahl der Sicherheitssteuersignale hängt im einzelnen von der Wichtigkeit der Betriebsbedingungen der Anlage ab. Wenn beispielsweise die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage in erster Linie von einer guten Wirkung der zweiten.Mahlstufe abhängt, dann sollten Sicherheitssignale von der zweiten Mahlstufe zur ersten geleitet werden, denen der Yorrang beim Entwurf und Betrieb der Anlage zukommt. Wenn es dagegen wichtiger ist, einen konstanten Ausstoß mit gegebener Eeinheit zu erzielen, dann muß natürlich den SicherheitssteuerSignalen der Steuerungen der Vorrang gegeben werden, die auf die Menge des Erz-Konzentrats ansprechen, jedenfalls gegenüber den Anforderungen der zweiten Mahlstufe.
OOMll/Olit
BAD

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Anlage zur Verarbeitung magnetischer Erze, mit einem umlaufenden magnetischen Separator, die ein Abfallprodukt von geringer magnetischer Suszeptibilität liefert, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Fühlorgan (52) für das Abfallprodukt versehen ist, das auf den Anteil des magnetischen Materials im vom Separator (32) abgetrennten Abfallprodukts anspricht, und ferner mit einer Geschwindigkeitssteuereinrichtung (50) für den Separator, die vom Fühlorgan für das Abfallprodukt betätigt wird und die Umlauf sgeschwindigkeit des Separators so steuert, daß der Anteil des magnetischen Materials im vom Separator, abgetrennten Abfallprodukt einreguliert wird.
    2. Anlage zur Verarbeitung magnetischer Erze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem erwähnten Separator um den langsamer laufenden (32) von zwei umlaufenden magnetischen Separatoren (26, 32) handelt, die so hintereinander angeordnet sind, daß sie ein Ürz-Konzentrat, ein Abfallprodukt und ein Zwischenprodukt ergeben, wobei das Abfallfühlorgan (52) die Menge des magnetischen Materials in dem vom langsam umlaufenden Separator abgetrennten Abfallprodukt prüft, während die Greschwindigkeitaateuereinrichtung (50) auf den langsam umlaufenden Separator einwirkt.
    3. Anlag· nach. Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die !«verarbeitung i» Trockenverfahren feechieht.
    *Α7|1 AlAlNrM MJe*MlMB^«*·
    13 .
    L e e r s e it e
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