DE1583200A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Schlackenkuegelchen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von SchlackenkuegelchenInfo
- Publication number
- DE1583200A1 DE1583200A1 DE19671583200 DE1583200A DE1583200A1 DE 1583200 A1 DE1583200 A1 DE 1583200A1 DE 19671583200 DE19671583200 DE 19671583200 DE 1583200 A DE1583200 A DE 1583200A DE 1583200 A1 DE1583200 A1 DE 1583200A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slag
- stream
- closed vessel
- steam
- outlet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
- B01J2/02—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by dividing the liquid material into drops, e.g. by spraying, and solidifying the drops
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B3/00—General features in the manufacture of pig-iron
- C21B3/04—Recovery of by-products, e.g. slag
- C21B3/06—Treatment of liquid slag
- C21B3/08—Cooling slag
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/02—Physical or chemical treatment of slags
- C21B2400/022—Methods of cooling or quenching molten slag
- C21B2400/024—Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/02—Physical or chemical treatment of slags
- C21B2400/022—Methods of cooling or quenching molten slag
- C21B2400/026—Methods of cooling or quenching molten slag using air, inert gases or removable conductive bodies
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/05—Apparatus features
- C21B2400/062—Jet nozzles or pressurised fluids for cooling, fragmenting or atomising slag
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/05—Apparatus features
- C21B2400/066—Receptacle features where the slag is treated
- C21B2400/068—Receptacle features where the slag is treated with a sealed or controlled environment
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Manufacture Of Iron (AREA)
Description
Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Schlackenkügelehen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bildung von Sehlackenkügelehen
und insbesondere zur Herstellung von Schlackenkügelchen aus geschmolzener Hochofenschlacke. Es ist bekannt,
Sohlackenkügelchen mit einem porösen Gefüge zu bilden, wie es in den U.S.A.-Patentschriften 2,702,407
und I,00b,204 offenbart ist. Es ist ferner bekannt, Sohlackenkügelchen
mit einem dichten Gefüge herzustellen, wie es in den U.S.A.-Patentschriften 3,054,139 und 3,245,öo6 gezeigt
ist. Die vorliegende Erfindung ist insbesondere auf SohlaekenkUgelohen der letztgenannten Art gerichtet. Es
wurde festgestellt, daß es schwierig ist, das Verfahren
009830/0531
gemäß der Patentschrift 3,054,139 so durchzuführen, daß
man ein Produkt mit gleichmäßiger Qualität erhalt. Das
in der Patentschrift 3,245, 1^b offenbarte Verfahren ist
teuer, da die Tempera tür der Schlacke sehr hoch sein muß,
eine besondere Schlackenart verwendet werden muß und ein besonderes Abschreckmedium verwendet werden muli. Dichte
Schlackenkügelchen sind nützlich als Versteifungsmittel
in hydraulisch aufgebrochenen Ul- und Gasbohrlöchern, da sie eine höhere ilruehfestigkeit haben und ihre Form und
Größe besser zu steuern ist, als bei dem Sand, der normalerweise für diesen Zweck verwendet wird.
Daher ist es die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe ein Vv-Jrfahren zur Herstellung von dichten
Sclilackenküge lohen in Aiigelform oder annähernder Kugel form
und mit. genau kontrollierter Größe zu schaffen.
£in weiteres Zie! der Lrfindung ist die Schaffung
eines derartigen Verfahrens, das verhältnismäßig billig ist.
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein Gerät geschaffen,
das zur !leiste llung von Schlackenküge lchen geeignet ist und
einfache Einrichtungen für die Behandlung und Sortierung der erzeugten Sohlaekenkügelehen aufweist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung dichter, kugelförmiger Schlackenkügelchen
aus geschmolzener Seh lacke, insbesondere Hochofenschlacke,
geschaffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man einen
009830/0531
— "^L —
fallenden Strom der geschmolzenen Schlacke mil, länglichem
Querschnitt hervorruft und ein Druckmedium in Form eines gasförmigen Strahls in diesen Strom in Hicht.ung seiner
Lances abmessung mit einer Kraft einführt, durch die der
Strom in Form von während des Falles erstarrenden Kügelehen
zerteilt wird.
Ferner wird erfindungsgemäß ein Gerät zur Durch! ülirung
des oben genannten Verfahrens gesohaffen. Dieses Gerät
umfaßt eine in einem iieschl ossenen Gefall endende Sehlaekengießvorri
eh t -uns, aus der ein fallender ^cIi i ackenst rom mit.
ländlichem ','uerschni tt entweicht, dessen I.äiiirsabmossuim in
einer waagerechten Ijbene verläuft, eino in das Gefäß führende
Leitung, die einen Gasstrom mit hoher Geschwindigkeit nach
oben in den fallenden Schiaekenstrom schickt, um diesen /u
zerteilen, wobei das geschlossene Ce fuß eine Abmessung hat,
durch die das lirstarren der durch die /ertoilutiii des .Schlackenstroms
gebildeten KUeeleuen gestattet wird, und einen Dodeuauslaß
des ilefäßes, durch den die irnbi Ido t en Kii'ielchen und
das Gas des Gasstrahls aus dem «ieiäü entfernt werden.
Weitere Mcikmale und Ziele der vorstehenden I.riindunü
gehen deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung und den
beigefügten /eichnunsen hervor, in denen ein Ausführunüsbeispiel
der Krfindung dargestellt ist.
Fig. 1 ist eine schematische Ansieht des Gerätes,
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Gasstrahldüse,
Fin. 1 ist eine PeiI-Schnittansicht des Blastanks, in der
insbesondere die Schlackengießvorrichtung und der Gasstrahl
veranschaulicht sind, und
00983 0/0531
Fig. 4 ist eine Ansicht entlang der Linie IV-IV in . Fig. 3, in der der Querschnitt des Schlackenstroms gezeigt
ist.
In den Zeichnungen ist mit der Bezugszahl 2 eine Gießpfanne bezeichnet, in der geschmolzene Schlacke S enthalten
ist. Die Schlacke S wird in einen Gießkasten 4 gegossen und gelangt durch die Auegießvorrichtung 6 zu einem
Blastank oder Auffanggefäß 8, das eine geschlossene Kammer mit einem oberen Teil 10 von großem waagerechtem Querschnitt
und einem koniscnen Boden 12 mit einer Öffnung 14 an deren
unterem Ende ist. Beispielsweise kann der Tell IO einen
Durchmesser von 9,14 m (30 ft.) haben, wobei der konische Teil 12 sich mit einem Winkel von 60° zu einer Öffnung verjüngt,
die einen Durchmesser von 762 mm hat. Ein Gasstrahl oder Gasstrahlen 16 sind in dem Teil IO mit großem Durchmesser
angeordnet und vorzugsweise in einem Winkel von etwa 30° nach oben gerichtet. Ein Wasserstrahl 18 ist in Nähe
jedes Gasstrahls 16 angeordnet. Die Düse für den Strahl 16 ist vorzugsweise eine Hochgeschwindigkeitsdüse 20, wie sie
in Fig. 2 veranschaulicht ist. Derartige Düsen können im Überschallbereich liegende;Aüstrittsgeschwindigkeiten hervorrufen.
Eine Leitung 22 ist mit einem linde an der Öffnung 14
und mit dem anderen Ende an einem Trenner 24 angeschlossen. Eine temperaturempfindliche Regeleinrichtung 26, deren
Fühler in der Leitung 22 angeordnet ist, steuert ein Ventil
009830/0531
in der Leitung 30, die zu dem Wasserstrahl 18 führt. Der
Trenner 24, weist eine Prallplatte 32 gegenüber dem Auslaßende der Leitung 22, einen oberen Auslaß 34 und einen
Bodenauslaß 36 auf. Der obere Auslaß 34 ist durch eine
Leitung 40 mit einem Basaltwollenfilter 38 verbunden. Der Filter 38 weist ein Sieb 42 über dem Einlaß von der Leitung
40, einen Gasauslaß 44 an seiner Oberseite und einen Bodenauslaß 45 auf. Der Grasauslaß 44 ist mit einem barometrischen
Kondensator 46 oder einer anderen Einrichtung zur Erzeugung einer Strömung von. dem Tank 8 durch die Leitung 22, den
Trenner 24 und den Filter 38 verbunden. Der Bodenauslaß 36 des Trenners 24 ist durch eine Leitung 50 mit einem darin
angeordneten Ventil 52 mit einem SchUttbehälter 48 verbunden. Der Schüttbehälter 48 ist über eine Leitung 54 mit einem
zweischichtigen Sieb 56 verbunden. Übergroße KUgelchen von
dem Sieb 56 werden über eine Rutsche 58 zu einem Sammellaufen
abgeführt. KUgelchen, die als Versteifungsmaterial geeignet sind, werden über eine Rutsche 60 in einen SchUttbehälter 62
abgeführt. Kleinere KUgelchen von dem Sieb 56, die auch als Versteifungsmaterial geeignet sind, werden über eine Rutsche
64 einem dreischichtigen Sieb 66 zugeführt. Rutschen 68, 70 und 72 dienen dazu, Kügelchen entsprechender Größe in Auffangbehälter
74,76 bzw. 78 abzuführen. Abriebteilohen werden durch eine Rutsche 80 abgeführt.
009830/0531
Bei der Herstellung dichter, kugelförmiger SchlackenkUgelchen
fällt ein Strom SL geschmolzener Schlacke, wie in Fig. 3 gezeigt, vor einer HochdruckdUse 20 in einem
Abstand zwischen etwa 30 und 40 cm von der DUsenaustrittsöffnung
nach unten. Die Sehlackenausgießvorrichtung 6 ist
so ausgebildet, daß der Schlackenstrom SL einen länglichen Querschnitt hat, wie es in Fig. k gezeigt ist, wobei die
Längsabmessung F des Querschnittes vorzugsweise mindestens
doppelt so groß ist, wie die Querabmessung E des Querschnittes. Im Gegensatz zu den Lehren gemäß dem Stand der
Technik, der die Einführung eines Gases in den Schlackenstrom in Richtung seiner kurzen Abmessung lehrt, wurde erfindungsgemäß
festgestellt, daß ein großer Anteil massiver Kügelchen im Gegensatz zu den porösen Kügelchen gemäß dem Stand der
Technik erzeugt werden kann, indem man das Gas in Richtung der Längsabmessung des Schlackenstroms einführt. Vorzugsweise
befindet sich die Schlacke auf einer Temperatur, die zwischen 28 und 55°C liber ihrer Fllissigkeitstemperatur liegt,
die bei den meisten Hochofenschlacken zwischen i37O und i400 C
beträgt. Es wurde jedoch festgestellt, daß die Temperatur
der Schlacke auch geringer als diese sein kann.
Bei einem besonderen praktischen Verfahren wird bei / Verwendung von vier Strahlen 16 Hochofenschlacke mit einer
Gießgesehwindigkeit von 545,6 kg/min, in den Gießkasten k
gegossen, wobei jeder Strom mityeiner Gießgesehwindigkeit von
€09830/0531
13519 kg fließt. Jede Strahldüse wird mit etwa 13,59 kg
Dampf pro Minute unter einem Druck von etwa 11,325 kp gespeist. Die Schlacke wird quer durch den Tank 8 geblasen
und durch den Wasserstrahl 18 abgekühlt, der etwa an derselben Stelle wie der Dampf auf die Schlacke auftrifft. Die
Menge des zugefiihrten Wassers ist derart, daß die KUgelchen auf eine Temperatur von 120O0C oder weniger abgekühlt
werden, bevor sie auf der dem Dampfstrahl entgegengesetzten Seite des Tanks aufprallen, und das gesamte Wasser zu Wasserdampf verdampft wird. Normalerweise wird die Temperatur in
der Leitung 22 auf etwa 1500C gehalten. Wenn die Temperatur
Über 150° ansteigt, bewirkt die Regeleinrichtung 26, daß
das Ventil 28 weiter geöffnet wird, so daß mehr Wasser in den Tank 8 geschickt wird. Wenn die Temperatur unter 1500C
absinkt, bewirkt die Regeleinrichtung 26, daß das Ventil 28 in eine geschlossenere Stellung bewegt wird, so daß die in
den Tank 8 geschickte Wassermenge verringert wird. Wenn ein Stoff verfügbar wäre, mit dem der Tank ausgekleidet werden
könnte, so daß er duroh die hohe Schlackentemperatur nicht beschädigt wi-rd, könnten die Wasserstrahlen weggelassen werden
und dennoch geeignete SchlaokenkUgelchen erzeugt werden. Um
einen großen Prozentsatz von massiven KUgelchen zu erzeugen, wird eine Mindestmenge von 2,265 kg Shlacke durch jeweils
0,453 ^g Dampf oder anderes Gas bearbeitet, das anstelle des
Dampfs verwendet wird. Es wird bevorzugt, daß der Dampfdruck mindestens 5,436 kp beträgt und daß der Dampf in einem
009830/0531
Winkel von etwa 30° nach oben in die Schlacke eingeführt
wird. Neben der Bildung τοη massiven runden Sehlackenkügelchen, die im wesentlichen die gleich Dichte haben,
wie die Schlacke, aus der sie gebildet werden, werden einige faserartige Schlackenteilchen mit geringerer Dichte gebildet.
Alle KUgelchen und sonstigen im Tank β gebildeten Teilchen werden in dem Dampf durch die Leitung 22 durch das Vakuum
gefördert, das durch den barometzLsehen Kondensator 46 erzeugt
wird. Die massiven runden KUgelchen werden von den faserartigen Schlackenteilchen in dem Trenner 24 getrennt und periodisch
in den Auffangbehälter 48 abgegeben. Die leichteren Teilchen
lh
gelangen in den Filter 38, wo sie von dem Dampf getrennt
und periodisch durch die Bodenöffnung 45 entfernt werden.
Die massiven Teilchen aus dem Auffangbehälter 48 werden zu dem zweischichtigen Sieb 56 gefördert. Die Übergroßen
Teilchen von dem Sieb 56 gelangen zu einem Sammelhaufen. Die größeren, für Versteifungsmaterial geeigneten Teilchen gelangen von dem Sieb 56 zu dem Auffangsbehälter 62, während
die restlichen Teilchen zu dem dreischichtigen Sieb 66 gelangen, wo KUgelchen dreier Größen gesiebt und den Auffangbehältern 74, 76 und 78 zugeführt werden. Teilchen, die
zu fein für KUgelchen sind, gehen durch alle drei Siebe hindurch und fallen auf einen Abriebhaufen.
009830/0531
Während die vorliegende Erfindung besonders geeignet für die Herstellung eines großen Prozentsatzes von massiven
Teilchen ist, kann das Gerät auoh zur Herstellung leichter
Teilchen verwendet werden, die als Betonaggregat oder für andere Zwecke verwendet werden können. Dies kann auf verschiedene
Arten erfolgen, von denen einige in der Technik bekannt sind. Da die Ausrüstung für diesen Zweck erheblich
von der gezeigten Ausrüstung abweicht, ist es bevorzugt, einen zweiten Gießkasten, eine zweite Gießvorrichtung und
zweite Strahlen vorzusehen, so daß wenig Zeit für die Umstellung von dem einen Betrieb zu dem anderen erforderlich
ist»
Während vorstehend ein AusfUhrungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht und beschrieben worden ist, ist es ersichtlich, daß andere Abwandlungen und Anpassungen
vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der nachfolgenden Ansprüche zu verlassen.
009830/0531
Claims (9)
1. Verfahren zurHerstellung dichter kugelförmiger Schlackenkugelchen aus geschmolzener Schlacke, insbesondere
aus Hochofenschlacke, dadurch gekennzeichnet, daß man einen fallenden Strom aus geschmolzener Schlacke mit einem länglichen
Querschnitt bildet und ein Druckmedium in Form eines Gasstrahls in den Strom in Richtung seiner Längsab«·ssung mit einer
Kraft schickt, durch die der Strom in Form von während des Falles erstarrenden Kugelchen zerteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafl zur Einführung in den Schlackenstrom Dampf verwendet >
wird, der Dampf in einem geschlossenen Gefäß in den Schlackenstrom eingeführt wird, und Wasser auf den zerteilten Schlackenstrom
etwa an der Zerteilungsstelle aufgespritzt wird.
00983070531 nc^
INSPECTED
3. Verfahren naoh Anepruoh 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dampf In einer Menge von 0,453 kg je Mindestens
2,£65 kg Schlacke in den SchlackenstroH eingeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlleistung des Wassers in Abhängigkeit von einer
an de« Auslaß des geschlossenen Gefäßes gemessenen Temperatur
geregelt wird.
5· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet duroh eine Schlackengießvorriohtung(6), die in einem*geschlossenen Gefäß (8)
endet und einen fallenden Strom Schlacke (SL) mit länglichem Querschnitt ausstößt, dessen Längsabmessung in einer waagerechten Ebene verläuft, eine in das geschlossene Gefäß (8)
führende Leitung, die einen Gasstrahl mit hoher Geschwindigkeit naoh oben in den fallenden Schlackenstrom schickt, um diesen
zu zerteilen, wobei das geschlossene Gefäß (8) so bemessen ist, daß es das Erstarren der durch die Zerteilung des
Schlaokeratroms gebildeten KUgelohen gestattet,und einen
Bodenauslaß (14) des geschlossenen Gefäßes (8), durch den
die gebildeten KUgelohen und das Gas des Gasstrahls abgeführt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Leitung in dem geschlossenen Gefäß endet und dazu dient, einen Wasserstrahl zuzuführen, der auf den
zerteilten Schlackenstrom auftrifft.
009830/0531
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Leitung so ausgebildet ist,
daß sie Wasser in einer Menge zuführt, in der es in Dampf umgewandelt wird, und daß der Bodenauslaß (14) des Gefäßes
(8) mit einem barometrischen Kondensator verbunden ist, der einen aus Schlackenkügelchen und Dampf bestehenden Strom
aus dem geschlossenen Gefäß (8) hervorruft.
8. Gerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Trenner (24), der in der Verbindung zwischen dem Bodenauslaß
(14) und dem Kondensator angeordnet ist und dazu dient, dichte Schlackenkügelchen von faserartigen Teilchen zu trennen,
und einen Auffangbehälter(48), der mit dem Trenner (24) durch
Mittel verbunden ist, die die Abführung von getrennten dichten KUgelchen aus dem Trenner (24) gestatten.
9. Gerät nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen
in der Verbindung zwischen dem Trenner (24) und dem barometrischen
Kondensator (46) angeordneten Filter (38), der ein Sieb (42) aufweist, das die faserartigen Teilchen von dem
von dem Auslaß des Gefäßes (8) zu dem Kondensator strömenden Dampf trennt.
009830/0531
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US57497766A | 1966-08-25 | 1966-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1583200A1 true DE1583200A1 (de) | 1970-07-23 |
Family
ID=24298401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671583200 Pending DE1583200A1 (de) | 1966-08-25 | 1967-08-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Schlackenkuegelchen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3469961A (de) |
| DE (1) | DE1583200A1 (de) |
| GB (1) | GB1191749A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735390A1 (de) * | 1976-08-05 | 1978-02-09 | Pacific Metals Co Ltd | Verfahren und vorrichtung zur waermerueckgewinnung aus geschmolzener schlacke |
| DE102020209057A1 (de) | 2020-02-03 | 2021-08-05 | Sms Group Gmbh | Verfahren zur Granulierung einer metallurgischen Schlacke |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3985842A (en) * | 1972-07-03 | 1976-10-12 | Norton Company | Method of making electrical magnesia |
| US4272463A (en) * | 1974-12-18 | 1981-06-09 | The International Nickel Co., Inc. | Process for producing metal powder |
| US4397801A (en) * | 1979-06-20 | 1983-08-09 | Minnick L John | Method for the production of cementitious compositions and aggregate derivatives from said compositions, and cementitious compositions and aggregates produced thereby |
| US4250134A (en) * | 1979-06-20 | 1981-02-10 | L. John Minnick | Method for the production of cementitious compositions and aggregate derivatives from said compositions |
| FR2537563B1 (fr) * | 1982-12-13 | 1985-11-15 | Metalimphy | Matiere pulverulente utilisable pour l'obtention de liants hydrauliques et moyens pour la fabriquer |
| GB8729335D0 (en) * | 1987-12-16 | 1988-01-27 | Tranilamp Ltd | Lamp holders |
| LU87896A1 (fr) * | 1991-03-01 | 1992-11-16 | Wurth Paul Sa | Procede de traitement de laitier d'acierie,installation pour sa mise en oeuvre et scories obtenues par le procede |
| US5352260A (en) * | 1993-09-16 | 1994-10-04 | Industrial Fibers, Inc. | Manufacture of mineral fiber |
| US9896918B2 (en) | 2012-07-27 | 2018-02-20 | Mbl Water Partners, Llc | Use of ionized water in hydraulic fracturing |
| US8424784B1 (en) | 2012-07-27 | 2013-04-23 | MBJ Water Partners | Fracture water treatment method and system |
| WO2017091607A1 (en) * | 2015-11-24 | 2017-06-01 | Premier Industries, LLC | System and method for forming spherical silica-based proppant and pig iron utilizing mining slag |
| US11821298B1 (en) * | 2022-06-28 | 2023-11-21 | Halliburton Energy Services, Inc. | Onsite processing of oversized proppant debris to pumpable material size |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2885077A (en) * | 1954-10-07 | 1959-05-05 | Colorado Dry Concentrator Comp | Dry separators |
| US3150947A (en) * | 1961-07-13 | 1964-09-29 | Flex O Lite Mfg Corp | Method for production of glass beads by dispersion of molten glass |
| NL289029A (de) * | 1962-03-27 |
-
1966
- 1966-08-25 US US574977A patent/US3469961A/en not_active Expired - Lifetime
-
1967
- 1967-08-24 DE DE19671583200 patent/DE1583200A1/de active Pending
- 1967-08-25 GB GB39297/67A patent/GB1191749A/en not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735390A1 (de) * | 1976-08-05 | 1978-02-09 | Pacific Metals Co Ltd | Verfahren und vorrichtung zur waermerueckgewinnung aus geschmolzener schlacke |
| DE102020209057A1 (de) | 2020-02-03 | 2021-08-05 | Sms Group Gmbh | Verfahren zur Granulierung einer metallurgischen Schlacke |
| WO2021156136A1 (de) | 2020-02-03 | 2021-08-12 | Sms Group Gmbh | Verfahren zur granulierung einer metallurgischen schlacke |
| US12319983B2 (en) | 2020-02-03 | 2025-06-03 | Sms Group Gmbh | Method for granulating a metallurgical slag |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3469961A (en) | 1969-09-30 |
| GB1191749A (en) | 1970-05-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1583200A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von Schlackenkuegelchen | |
| DE3405462C2 (de) | Schwebeschmelzverfahren unter Zufuhr von Zusatzgas in den Reaktionsschacht | |
| EP0683824B1 (de) | Verfarhen zum granulieren und zerkleinern von schmelzflüssigem material und mahlgut sowie einrichtung zur durchführung dieses verfahrens | |
| DE2710072C3 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von geschmolzenem Metall mit einem hochreaktiven Behandlungsmittel | |
| DE69801845T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von granulaten aus einem schmelz von chemischen produkten | |
| DE2802941A1 (de) | Anordnung zum herstellen von brechsanden aus mittels wasser granulierter hochofenschlacke | |
| DE1483566A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von fluessigem Metall | |
| DE1254129B (de) | Verfahren zur Herstellung fester Partikel fuer Schwertrueben | |
| DE1431563B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum foerdern von grob zerkleinerten kohlepartikeln in einer rohrleitung mittels eines traegergases | |
| DE2157653B2 (de) | Verfahren zur Granulierung einer schmelzflussigen Mischung von Phosphor ofenschlacke und Ferrorphosphor | |
| DE598421C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Prallzerkleinern | |
| DE2835722C2 (de) | ||
| DE2757410A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von metallpulver | |
| DE1508039C3 (de) | ||
| EP0007536B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Granulierung einer Metallschmelze zwecks Pulverherstellung | |
| EP0064311A1 (de) | Verbesserung des Prillverfahrens für schmelzbare Stoffe unter Vorlage einer Kühlflüssigkeit | |
| AT505750A4 (de) | Verfahren und vorrichtung zur grobabscheidung von feststoffpartikeln aus feststoffbeladenen gasen | |
| DE1546602B2 (de) | Verfahren zur beschickung von verkokungsofenkammern mit grob zerkleinerter kohle | |
| EP1098695B1 (de) | Verfahren zum entfernen von relativ grobkörnigen feststoffen aus einem stationären wirbelbett | |
| DE3110578A1 (de) | Vorrichtung zur reinigung von giessereialtsand | |
| DE2807753A1 (de) | Verfahren und anwendung zur herstellung von schlackenwolle, insbesondere von hochofenschlacken | |
| DE2558908A1 (de) | Verfahren zur herstellung von schlackenschotter und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE3731150C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren von Schwefel | |
| DE2014336A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisenpulver | |
| DE2057862A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Pulvers durch Verspruehen eines geschmolzenen Materials |