DE1566628A1 - Einsatzbeutel od.dgl. fuer eine Injektionsspritze - Google Patents
Einsatzbeutel od.dgl. fuer eine InjektionsspritzeInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Dfpl.-Ing· Kurt Lmngnmr
IWn0,JüresnOrstifiwnn -H-m-ei*-. 15. November 19U7
Unsere Akte: 1137/1
Lapis Engineering Company Limited
55 Pollards Hill N^rth,
London} SW. l6
55 Pollards Hill N^rth,
London} SW. l6
Die Irfindung bezieht sich auf Injektionsspritzen insbesondere jener
Bauart, die in der deutschen Patentschrift 1.219 6^2 besehrieben
1st und bei der ein zusasnendrttckbarer« im Spritzenzylinder .ausbau* bar angeordneter Beutel od.dgl. einen ersetzbaren und wegwerfbaren% Spritzeneinsatz bildet, der-den Vorteil bietet, dai die Spritze
selbst nicht mehr, bzw. nicht mehr so oft wie bisher, steril! slert zu werden braucht. Vie in der vorerwähnten Patentschrift ausgeführt wurden ist, wird der Beutel bei dieser bekannten Spritzen bauart aus Kunststoff im zusammengedrückten bzw. zusammengefalteten Zustand hergestellt und in diesem Zustand verfestigt. Der Beutel
wird danndleser zusammengefalteten Form in die Injektionsspritze
eingeführt. Wird deren Kolben dann nach aussen gezogen, se wird der Beutel aufgeweitet und zugleich.Flüssigkeit durch die Spritzennaael
1st und bei der ein zusasnendrttckbarer« im Spritzenzylinder .ausbau* bar angeordneter Beutel od.dgl. einen ersetzbaren und wegwerfbaren% Spritzeneinsatz bildet, der-den Vorteil bietet, dai die Spritze
selbst nicht mehr, bzw. nicht mehr so oft wie bisher, steril! slert zu werden braucht. Vie in der vorerwähnten Patentschrift ausgeführt wurden ist, wird der Beutel bei dieser bekannten Spritzen bauart aus Kunststoff im zusammengedrückten bzw. zusammengefalteten Zustand hergestellt und in diesem Zustand verfestigt. Der Beutel
wird danndleser zusammengefalteten Form in die Injektionsspritze
eingeführt. Wird deren Kolben dann nach aussen gezogen, se wird der Beutel aufgeweitet und zugleich.Flüssigkeit durch die Spritzennaael
Θ S
in den Beutel eingesaugt. Bei dieser Flüssigkeit ieaan sich entweder
um ein zu injizierendes Medikament oder aber auch um eine in die
Spritze einzusaugende Körperflüssigkeit handeln.
Spritze einzusaugende Körperflüssigkeit handeln.
J)Ie vorliegende Erfindung geht ν^n der Überlegung aus, daß es uuter
bestimmten Umständen besser ist, mit einem von vornherein gefüllten Beutel zu arbeiten. Der Beutelinhalt hält den Beutel also in auf geweitetem
Zustand und der Beutel ist in dieser F^rm in die Spritze
einsetzbar. Demgemäß betrifft die Erfindung einen im wesentlichen
rohrförmigen zusammendrückbaren u.id vjrgefüllten Einsabzbeutel
od.dgl. für eine Injektionsspritze, der sich dadurch auszeichnet.,
daß die B--;utelöffnung eine nabenartige Hülse irägc, die eine an
beiden Enden zugespitzte Injektionsnadel hält, deren hintere Spitze
rohrförmigen zusammendrückbaren u.id vjrgefüllten Einsabzbeutel
od.dgl. für eine Injektionsspritze, der sich dadurch auszeichnet.,
daß die B--;utelöffnung eine nabenartige Hülse irägc, die eine an
beiden Enden zugespitzte Injektionsnadel hält, deren hintere Spitze
08·Ι1·/01«1
einer Dichtung benachbart liege,welche den B:utei verschlieft und
bei einer Relativbewegung zwischen Beutel und Nadel aufstechbar ist, so daß der Beutelinhalt durch die Nadel austreten kann. Der Beutel
wird für gewöhnlich mit einer InJekti..nsflUe»igkeit gefüllt sein;
er kann aber auch sterile Luf^ bzw. ein steriles Oas enthalten, was
- wie ncch dargelegt wird - vorteilhaft sein kann. Ein derartiger
Einsatzbeutel kann anstelle des eingang· erwähnten zusammengefalteten
Beutels zur Anwendung kommen; er hat deu V.rteil, daß er vcr dem
Einsetzen in die Spritze ale Aufbewahrungsbehllter für den Behälter- j
inhalt dienen kann»Die die Injektionenadel tragende nabenartige HUlse
kann so ausgebildet sein, daft der gesamte Einsatzbeutel anstelle des in der vorgenannten Patentschrift beschriebener. Einsatzes benutzt
werden kann* Man kann dann je nach den vorliegenden Umständen zwl sehen
einem zusammengedrückten und einen vorgefüllten Elnsatzbeutel
wählen. Dur vorgefüllte Bdutel kann entweder ein zu injizierendes
Medikament oder Irgendeine andere Flüssigkeit, z.B. destilliertes
Wasser, enthalten. Wird ein Medikament in Pulverform verwendet, so
kann das destillierte Wasser in den Behälter für das Pulver hinein-*
gespritzt und die so gebildete Lösung anschllessend in die Spritze
zurückgesaugt werden, um dann injiziert zu werden. Die Bezeichnung , "Injektionsflüssigkeit" soll also beide Anwendungsfälle decken.
Qewisse Medikamente sind im Vakuum verpackt und dann z.B. in einem
Behälter untergebracht, der mit einer Membran aus Kautschuk od.dgl.
versehen ist, welche mit der Nadel der Injektionsspritze zu durch stechen
ist, wenn das Medikament angesaugt werden soll. Bevor dies jedoch möglich ist, muß Luft in den Vakuumbehälter eingelassen werden,
da sich anderenfalls die Flüssigkeit nicht absaugen läßt. In ° diesem Zusammenhangedarf es in der Regel keiner besonderen Vor cd
Bichtsmaßnahmen. In Krankenhäusern Jedoch kann die Luft unter Um ständen
Bakterien tragen, die die Sterilität des Medikaments be ® einträchtigenwürden. In solchen Fällen ist es also nicht ratsam,
ο lediglich die im Raue vorhandene Luft in den Vakuumbehälter einzu-CD
führen. Unter diesen Bedingengen ist ein mit steriler Loft oder ~* mit einem sterilen Oas gefüllter Beutel von Nutzen. JWe sterile
Luft bzw. das Gas kann unbesJVgt aus der Spritze in den Vakuum behälter gepumpt werley^nyie/ «f ,Myl/tfit* dann das Medikament her - :
10000*0
saugen, jhne dafl die Q fahr besteht, dafl die Sterilität verl· ren geht.
In der nachstehenden Beschreibung wird der Einfachheit hai *
ber davon ausgegangen, daß der Eineatzbeutel mit einer Injektion» flüssigkeit
gefüllt ist.
Da der Beutel vollständig dicht abgeschlossen ist, kann der Ilnsatzbeuttl
lange Z.it hindurch auf Lager gehalten werden. Erst wenn der
Beutel zur Benutzung gelangt, wird er vjn der hinteren Spitz· der
zweiendigen Injektionsspritze durchstochen. Zu diese« Zweck kann die
Nadel in gewissen Masse axial verschiebbar sein. WÄhrend der Lager haltung
wird die Nadel in ihrer Müsseren Stellung gesichert, in der
Ihre hintere Spitze im Abstand von dem abgedichteten Beutelende liegt.
Nach dem Einsetzen des Beutels in die Spritze wird die Nadel dann zurückbewegt, so daß ihre hintere Spitze die Beuteldichtung duroh sticht.
Bei einer AbKnderungsform ist die Nadel fest In ihrer Halte hülse
angeordnet, wogegen die Beuteldichtung eich unter der Elnwlr kung
des v. m Spritzenkolben ausgeübten Druckes aufweitet. S bald der Sprilzenkolben nach innen gedrückt wird, kommt die eich auf weitende
bzw. vorwölbende Beuteldichtung mit der hinteren Nadel spitze in Berührung und wird von ihr durchstochen. Damit ist die
Injektionsspritze sofort verwendungsbereit.
Die InJektionsflUssigkeit kann sich in einem im Innern des Beutels
befindlichen, zusammendrückbaren, verschlossenen Behälter befinden,
dessen der Nadel zugewandtes Ende in diesem Falle die zu durchstechende
Abschlufldichtung bildet. Ein solcher Behälter kann ohne Schwierigkeiten in einer ncna^len Füllmaschine gefüllt und ver schlossen
und anschließend lrf den Beutel eingeführt werden. Danach
wird die die Injektionsnadel tragende nabenartige Hülse in die
Beutelöffnung eingesetzt. Bei einer anderen AusfUhrungsforn ist die
InJektionsflUssigkeit Jedoch unmittelbar im Beutel selbst enthal ten.
Die zu durchstechende Absohlüßdichtung wird dann von einer
Membran gebildet, die s^ in den Beutel eingesetzt ist, dafl die
Beutelmündui.g zur Aufnahme der die Nadel tragenden nabenartigen
Hülse dienen kann.
009818/01b i
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Es ist wichtig, daß der Beutel geaau in den Spritzenzylinder hinein paßt,
für den er bestimmt ist. Der Beutel kann aus einer Kunststoff folie
bestehen, die vor dem Einfüllen der Flüssigkeit in aufgeweitetem Zustand verfestigt worden ist. Die zur Verfestigung des Kunst Stoffmaterials
erforderliche Erhitzung bewirkt eine gewisse Versteifung des Materials und ermöglicht es auch, den Beutel genau in den
erforderlichen Abmessungen zu formen. Die so erzielte Steifheit isb
besonders von Vorteil, wenn der Beutel mit steriler Luft oder einem Oas gefüllt wird; denn der Beutel IKBt eich denn besser handhaben
und auch leichter in die Spritze einführen. Zum Formen und Verfestigen
wird der Beutel zweckmäseig auf einen Dorn aufgebracht, auf den er durch Erhitzung aufgeschrumpft wird. Der Beutel kann zunächst,
wie in der eingangs erwähnten Patentschrift beschrieben, in der Wei se
hergestellt werden, daß zwei streifenartige Kunststoff-Folien miteinander vereinigt werden oder indem ein Schlauch geeigneter Ab messungen
benutzt wird. In beiden Fällen wird das Beutelende mittels einer Quernaht verschlossen. Dabei entstehen jedoch am Beutel ende
zwei rechtwinkelige Ecken bzw. Zipfel, die bei gefülltem Beu tel nach aussen vorragen und ein ungehindertes Einführen des Beutels
in den Spritzenzylinder unmöglich machen. Aus diesem Grunde wird der Beutel zweckmässig auf einem Dm fertiggefortnt, dessen Ende ab gerundet
ist. Wenn dann der Beutel beim Erhitzen auf den D.rn auf geschrumpfc
wird, so schmiegt sich das Beutelende dem abgerundeten D«~rn an und die vorspringenden Zipfel werden zu unbedeutenden kiel nen
Ansätzen reduziert.
Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangt man, wenn der Beutel auf dem Dorn durch einen Beschichtung·Vorgang erzeugt wird· Diese Beechich -'
tung kann beispieleweise durch Aufsprühen oder durch einen Tauch Vorgang
erzeugt «erden. Es läßt sich auf diese Weise die Dicke der Kunststoffwandung genau festlegen, die nach dem Abnehmen vom Dorn
eineigenau geformten und bemessenen Beutel bildet. Um den Beutel
vom Dorn entfernen zu können, muß der Beutel zunächst durch äussere
Bearbeitung auf dem Dorn gelockert werden. Hierdurch wird der Beu tel ein wenig aufgeweitet, so daß er durch Blasluft vom Dorn ab gestreift
werden kann. Bs kann hierzu auch allein mit Luft gearbel ·
009818/0191 . 5 ■„
BAD ORiGiNAL
tet .werden, die durch eine mittlere Bohrung im Dorn zugeführt und
durch ein Vontil gesteuert wird, das entweder an dem verschlossenen
Ende des Beutels oder im Innern des Dorns angeordnet Sein kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden
Beschreibung verschiedener in der Zeichnung veranschau lichter
Ausführungaforraen des neuen Beuteleinsatzes für eine In j eic tionssprltze
hervor.
Figur 1 zeigt den Beuteleinsatz im Längsschnitt und in vergrösserteia
Maßstabe .
Figur 3 zeigt den in Figur 1 dargestellten Einsatz nach dem Ein führen
in das Gehäuse einer Injektionsspritze.
Figur 5 zeigt eine weitere Abänderungeform der Anordnung nach Figur
1.
Figur 6 enteprloht der Darstellung nach Figur 5» zeigt dl· Spritzenteile
jedoch in einer anderen Stellung zueinander.
Die Figuren 7 und 8 veranschaulichen schematisch, wie der bei den Anordnungen nach den zuvor erwähnten Abbildungen verwendete Medi kamentenbeutel
geformt und auf das richtige MaS gebracht wird.
Wie Figui? 1 zeigt, bestehen die nichtigsten Teile der Spritze
aus einem zusammendrückbaren Beutel cd.dgl. 1, der an seinem oberen
Ende 2 geschlossen ist und eine nabenartige Hülse 3 aufweist, die
in der unteren MUndungsöffnUng 4 des Beutels angeordnet ist. Diese
Hülse trägt eine dcppelendige Injektionsnadel 5* deren Spitze 6
mittels einer Kappe ud.dgl. 7 abdeckbar ist, um ihre Sterilität zu
gewährleisten. 900f 1 $/Q D f 1
Der Beutel 1 dient zur Aufnahme der InJektionsflUselgkeit, die sich
in einem im Innern des Beutels liegenden, zusammendrückbar«! und
verschlossenen blasenartigen Behälter 8 befindet, der deutlich in Figur 2 veranschaulicht ist. Das untere Ende 9 diese· Behälters
liegt dicht über dem hinteren Spitzenende 10 der Injektionsnadel Der aus den bisher beschriebenen Teilen bestehende Einsatz kann
solange auf Lager gehalten werden, bis er zur Anwendung gelangt. Unter der Voraussetzung, daS er nur normalen Beanspruchungen aus gesetzt
wird, besteht keine Oefahr, daj die In dt« geschlossenen Be hälter
8 befindlich· Flüssigkeit entweicht. Der aus Beutel, Behälter
und Nadel bestehend· Einsatz wird zua Oebrauch in dan Zylinder einer
in Figur 3 mit 12 bezeichneten Injektionsspritze eingebracht. Diese
Injektionsspritze· kann grundsätzlich so ausgebildet sein, wie dies
in der eingangs erwähnten Patentschrift erläutert ist; sie wird alsc
einen Zylinder 13 aufweisen, der aa unteren Ende offen ist und in
des sich ein Kolben 14 befindet, dessen oberes Ende in Figur 3 nicht
bzw. nur abgebrochen dargestellt 1st. Vor dem Einsetzen des Beutels in den Zylinder 13 wird der Kolben 14 herausgezogen. Figur 3 zeigt
die einzelnen Spritzenteile in den Stellungen, die sie einnehmen , wenn der zuvor herausgezogene Kolben wieder etwas nach unten vorgeschoben worden ist. Die Spitze ist dann für den Injektionsvergang
bereit.
Die nabenartige Hülse 3 firkt mit einem Sockel 16 am Ende des Zy lindere
13 *♦* bajonettartig zusammen und weist zu diesem Zweck
auf einander gegenüberliegenden Seiten kleine Ansätze 17 auf. Diese
Ansätze werden In entsprechende,in der Abbildung nicht dargestellte
Schlitze la Sockel 16 eingeführt. Wird dann die Hülse 3 verdreht,
■o greift* die Ansätze 17 hinter Schultern 18 und sichern so das
Elnaatzaggregat fest in der Injektionsspritze. Wird nun der Kolben
14 nach unten bis in die in Figur 3 veranschaulichte Stellung vorgeschoben, so hat dies zur Folge, daB das untere Ende 9 des inneren
Behälters 8 sich nach unten auswölbt, so daß es die in Figur 3 mit
20 bezeichnete gebogene Fcrm annimmt. Hierbei kommt dieses Behälterende
mit dar hinteren Nadelspitze 10 in Berührung und die Nadelspitze durchsticht anschließend den Behälterabschlufl, so dal die
Injektionsflüssigkeit in die Nadelbohrung eintreten kann. Die In -
•OMIt/Ofti BAD0RlG1NAL -7- -
1566626
Die Bauart nach Figur 4 entspricht im wesentlichen derjenigen nach
Figur 1 nur mit dem Unterschied, dafl der innere Behälter 8 fehlt,
die InJektionsflÜssigkeit sich alsc unmittelbar in den Beutel 1
befindet, der mit seiner dtLuien Membran 22 verschlossen ist, die
mit der Wandung des Beutels 1 flüssigkeitsdicht verbunden ist. Das in Figur 4 veranschaulichte Gebilde wird in genau der gleichen Welse
in die Injektionsspritze eingeführt, wie dies mit Bezug auf Figur
besehrieben wurde. Wird mittels des Kolben· Ik ein Druck ausgeübt,
se dehnt sich die Membran in die mit gestrichelten Linien 22f dar gestellte
gewölbte Form aus und wird von der hinteren 8pltze"10
der Injektionsnadel 5 aufgestochen, so daS die Flüssigkeit in die
Nadelbohrung eintreten kann. Bei den Aiuführungsforaen naoh den
Figuren 1 und 4 1st die Nadel 5 in der nabenartigen Allee } bt ·
festigt. Bei der Ablnderungeform nach den Figuren 5 und 6 hingegen,
ist die Nadel zwischen den beiden dargestellten Kndaaellungen ver schiebbar.
Zu diesen Zweck 1st die Nadel 25 In einen Halteglied
befestigt, das Über eine etwas abweichend geformte nabenartige Hülse
27 greift. Das Halteglied 26 hat einen kappenfOrnlgen Abschnitt,
der innen eine Rippe od.dgl. 28 trägt, die In der in Figur 5 ver· anschaulichten
Stellung zwischen einen Paar an der nabenartigen Hülse 27 vorgesehenen Rippen 29 und 30 liegt. Diese Rippen dienen als Be - ■
grenzungsanschlXge und sichern die Nadel während der Aufbewahrungezelt
der in Figur 5 veranschaulichten Stellung. Wie die Abbildung *,
erkennen läßt, liegt die hintere Spitze 31 der Nadel In dieser Stel- ί
lung im Abstand Vun einer Membran 32, die den Beutel 1 flUssigkelts- <
dicht abschließt.
. t
Dieses Einsatzaggregat wird in der gleichen Weise«wie In Figur 3
dargestellt, in die Spritze eingeführt. Hierbei wird das Nadelhalteglied 26 nach hinten in die Stellung nach Figur 6 verschoben.
Dabei tritt die Rippe 28 über die Rippe 30 hinweg, so daB das
Halteglied 26 dann in der in Figur 5 veranschaulichten Stellung gesichert
ist, in der es sich gegen einen Flanscnrand der Hülse 2?
legt. Die AufwKrtsbewegung des Haltegliedes 26 hat zur Folge, dafl
die hintere Nadelspitze 31 die Membran 32 durchsticht, so dafl die
00111 (V/0191 .8.
BAD ORIGINAL '
im Beutel 1 befindliche Flüssigkeit in die Nadelbohrung eindringen
kann. Da bei dieser AusfUhrungsform keine Auswölbung der Membran
32 stattfindet, kann sie etwas dicker ausgebildet sein. Wie die
Zeichnung zeigt, stützt sich die Membran an der hinteren StirnflächefAäehe
der Hülse 27 ab. Der soeben beschriebene Vorgang, bei welchem also die Injektionsnadel innerhalb der sie tragenden Hülse
axial verschiebbar ist, kann natürlich auch bei einer aus einer Anordnung des Beutels gemäß Figur 1 zur Durchführung kommen, bei
welcher die InJektionsflUssigkeit in einem besonderen inneren blasenartigen
Behälter enthalten ist. . *■
Bei allen diesen Ausführungsformen ist es wesentlich, daß der Beu tel
genau in den Zylinder 13 der Spritze hineinpaßt. Ist der Beu tel nur um ein Geringes zu' groß, so ist es schwer oder gar unmöglich,
ihn in die Spritze einzuführen. Ist de^r Beutel andererseits nicht
groß genug, so wird sofort beim Eindrücken des Kolbens tine Auf - ■ weitung des Beutels in radialer Richtung erfolgen und der Beutel
gegen die Zylinderwandung gedrückt werden , was leichte· dazu führen ,
kann, daß der Beutel platzt bzw. einreißt. Aus diesen Oründen kommt
es auf die genaue Einhaltung der erforderlichen Beutelabmessungen sehr an. Wie dies erreicht wird, ist in den Figuren 7 und 8 vereja -
schaulicht. λ
ι' Ij
Der Beutel kann sehr einfach' in der Welse erzeugt werden, dal zwei
Streifen eines Kunststoffmaterials miteinander verbunden werden
oder ein schlauchförmiges Gebilde geeigneten Durchmessers <-be nutzt
wird. Für diese Zwecke'eignet sich Polyäthylen als Material besonders gut. In beiden Fällen muß das Ende des Behälters durch
eine Quernaht verschlossen werden, was · wie schon erwähnt - dazu führt, daß zwei nach ausβen vorspringende Icken oder Zipfel ent stehen.
In Figur 7 ist der Beutel mit 4o bezeichnet. Er hat eine Quernaht 41 und die vorspringenden Ecken oder Zipfel 42. Läßt man
diese Ecken unverändert stehen, so behindern sie das Einführen des Beutels in die Spritze. ,
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen und gleichzeitig den Beutel
auf die richtigen Abmessungen zu bringen, wird er über einen Dorn 44 gestreift, dessen Eude 45 abgerundet ist. Dem Beutel wird dann
Hitze zugeführt, wie dies in Figur 8 durch die Pfeile 46 angedeutet
00 9 818/019' BADORKäNAL
ist. Dadurch wird erreicht, dafl der Beutel auf den Dorn zusammen schrumpft
und dabei die richtigen Abmessungen erhalt, w,bei gleichzeitig
die Kunststoff-Fülle erhärtet und gefestigt wird. Um zu er reichen·,
daß sich die Quernaht 4l dem abgerundeten Ende 45 des Dorns
richtig anschmiegt, ist der Dorn mit einer Axialbohrung 47 versehen,
durch die Luft abgesaugt werden kann, so daß sich das Ende des Beu tela
nach innen gegen den Dorn legt, wie et in Figur 8 dargestellt
ist. Bei diesem Verfahren verschwinden die Ecken bzw. Zipfel praktisch vollständig und- es bleiben nur kleine vorspringende Anaätze 48 zu rück.
Da dies· aber an Starnende des Beutels liegen, behindern sie
nicht das Einführen des Beutels in die Spritze. Ein ähnlicher Dorn kann auch zur Anwendung kommen, wenn der Beutel durch ein Spritz oder
ein Tauchverfahren erzeugt wird.
Die Herstellung des inneren, in den Figuren 1 und 2 veranschaulich ten
Behälters 8 ist zwar nicht besonders dargestellt, seine Endver Schlüsse
können aber in ähnlicher Weise erzeugt werden, um ein leichtes Einführen des Behälters in den Beutel 1 sicherzustellen. Die
Einhaltung genauer Abmessungen ist bei diesem inneren Behälter nicht so wichtig wie bei dem Beutel 1. Das Füllen und Verschliessen des
Behälters kann in einer üblichen automatischen Füllmaschine erfol gen,
die in jeden Behälter eine abgemessene FlussigkeItsmenge ein ·
führt. Jeder gefüllte Behälter wird dann in seinen zugehörigen Beu tel
eingebracht, in dessen Mündungsöffnung dann eine Nadelhalter hülse
3 befestigt wird. Damit ist dann das zuvor beschriebene Ein satzaggregat
fertiggestellt.
totnt/0191
BAD ORIGINAL
Patentansprüche:
- 10 -
Claims (9)
1.) Im wesentlichen r hrförmiger, zusaramendrUckbarer und vorge fUllter
Einsatzbeutel ..d.dergl. für eine Injektionsspritze, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beutelöffnung eine nabenartige Hülse (3,27)
trägt, die eine an beiden Enden zugespitzte Injektionsnadel (5,25) hält, deren hintere Spitze (10,31) einer Dichtung (9,22,32)benach bart
liegt, die den Beutel verschließt und bei einer Relativbewe gung
zwischen Beutel und Nadel aufeteohbar 1st, so daß der Beutelinhalt
durch die Nadel austreten kann.
2.) Einsatzbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Beutel mit einer InjektionsflUssigkeit gefüllt 1st.
3·) Einsatzbeutel nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nadel (25) innerhalb der Hülse (27) in begrenztem Maße
axial verschiebbar ist, um die Beuteldichtung durchstechen zu können.
4.) Einsatzbeutel nach den Ansprüchen 1 cder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beuteldichtung (9) unter Druckeinwirkung gegenüber der in der Hülse (3) fest angeordneten Nadel (6) verschiebbar bzw. auswölbbar
und damit gegen die hintere Nadelspitze (10) pressbar ist.
5.) Einsätzbeutel nach einen der voraufgegangenen Ansprüche« dadurch
gekennzeichnet,°dai zur Aufnahme des Beutelinhaltes ein im Innern
des Beutels (l) vorgesehener zusammendrückbar·^ blasenartiger, geschlossener
Behälter (8) dient, dessen der Nadel zugewandtes Stirnende (9) die zu durchstechende Abschlufldichtung bildet.
6.) Einsatzbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet,
daß der Beutelinhalt unmittelbar im Beutel (l) selbst enthalten
ist und die zu durchstechende Abschlußdichtung von einer im Beutel vorgesehenen Membran (22,32) gebildet wird.
- 11 -
008118/0191
BAD ORIGINAL
7·) Einsatzbeutel nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daS der aus Kunststoff bestehende Beutel vor dem Füllen durch einen entsprechenden Formungevorgang in seine aufge «leitete
Beutelfora gebracht worden ist.
8.) Einsatzbeutel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß das hintere geschlossene Beutelende durch eine gerade Quernaht(4l) ge bildet
ist, deren Ecken oder Zipfel (42) durch Aufschrumpfen des Beutels (40) auf einen Dorn (44) mit abgerundetem Ende (45) voll ständig
oder nahezu vollständig beseitigt sind.
9.) Einsatzbeutel nach eitoem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Beutel unter Verwendung eines Dorne durch
einen Sprüh- oder Tauchvorgang erzeugt ist.
BAD
oomu/oim
. 1-t
Le e rs e ι te
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5171266 | 1966-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1566628A1 true DE1566628A1 (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=10461086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671566628 Pending DE1566628A1 (de) | 1966-11-18 | 1967-11-17 | Einsatzbeutel od.dgl. fuer eine Injektionsspritze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1566628A1 (de) |
| FR (1) | FR1555711A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1986005683A1 (en) * | 1985-04-03 | 1986-10-09 | Mediplast Ab | Transfer device |
| US4617918A (en) * | 1982-06-28 | 1986-10-21 | Colgate-Palmolive Company | Device for combined therapeutic and stimulative treatment of the gums |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| MC1510A1 (fr) * | 1983-04-05 | 1984-02-10 | Microtechnic Sa | Seringue a cartouche avec aiguille incorporee |
| JP3293122B2 (ja) * | 1996-12-13 | 2002-06-17 | ニプロ株式会社 | プレフィルドシリンジ |
-
1967
- 1967-11-17 FR FR1555711D patent/FR1555711A/fr not_active Expired
- 1967-11-17 DE DE19671566628 patent/DE1566628A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4617918A (en) * | 1982-06-28 | 1986-10-21 | Colgate-Palmolive Company | Device for combined therapeutic and stimulative treatment of the gums |
| WO1986005683A1 (en) * | 1985-04-03 | 1986-10-09 | Mediplast Ab | Transfer device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1555711A (de) | 1969-01-31 |
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