DE1269066B - Drehschlagschrauber - Google Patents
DrehschlagschrauberInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B21/00—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
- B25B21/02—Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose with means for imparting impact to screwdriver blade or nut socket
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES fflßWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 25b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 87 a-13
P 12 69 066.3-15
29. März 1957
22. Mai 1968
29. März 1957
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft einen Drehschlagschrauber mit gleichachsiger Anordnung von Amboß und
Hammer um eine ständig laufende Zwischenwelle, deren Drehung — abhängig vom Lastdrehmoment
am Werkzeugkopf — stetig durch Kontakt bzw. intermittierend durch Schlag auf Klauenflächen am
Amboß übertragen wird, wozu eine Mitnehmeranordnung dient, die längs ebener, achsparalleler Gleitflächen
am Hammer in bzw. außer Eingriff mit der Ringbahn der Amboßklauen kommt, was von
Massenkräften rotierender Teile über formschlüssige Nockenpaare bewirkt wird.
Ein Drehschlagschrauber dieser Art ist bekannt, und bekannt sind auch Drehschlagwerkzeuge mit in
Axialrichtung oder in Radialrichtung gleitenden Bolzen oder anders gestalteten Schlagteilen, die
durch Schleuderkraft in Kupplungseingriff gebracht werden. Zum Unterstützen der Schleuderkraft wurde
auch Druckluft verwendet. Zum Entkuppeln dienten bereits Federn. Das Arbeiten der erwähnten Teile ao
dieser bekannten Drehschlagwerkzeuge entspricht aber nicht einem zwangläufigen, formschlüssigen
Arbeiten, so daß bekannte Werkzeuge dieser Art unzuverlässig sein können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kurven- as
steuerung zum Zurückziehen und Vorschieben des Schlagteiles so auszubilden, daß eine zwangläufige,
formschlüssige Steuerung entsteht, bei der der Schlagteil zur Zeit des Aufschlages vollständig in die
Bahn der Amboßklaue vorgeschoben ist.
Dies wird bei einem Drehschlagschrauber der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß der Amboß am Außenrand seines den Werkzeugkopf tragenden Flansches eine ringsegmentförmige
Klaue mit Radialflächen und um seine der Zwischenwelle als Lager dienende Bohrung einen der
Amboßklaue diametral gegenüber angeordneten Exzenteransatz aufweist, dem als Gegennocken eine
zur Zwischenwelle konkave Zylindersegmentmantelfläche an der Mitnehmerklaue einer Kupplungsmuffe
(Mitnehmeranordnung) zugeordnet ist, um die Mitnahme des Ambosses zu sichern, während zur Unterbrechung
dieser Mitnahme an der Antriebswelle ein Nocken eiförmigen Querschnitts vorgesehen ist, der
in einer Aussparung ähnlichen, aber größeren Quer-Schnitts im Flansch der Kupplungsmuffe symmetrisch
zwischen ihren Gleitflächen angebracht ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Drehschlagschraubers dargestellt;
es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Längsschnitt mit der Schlagkupplung in entkuppeltem Zustand,
Drehschlagschrauber
Anmelder:
Thor Power Tool Company,
Aurora, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
8000 München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Frank A. Kaman, Aurora, JU. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. April 1956 (576 477)
F i g. 2 einen waagerechten Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, gesehen in Richtung der Pfeile,
F i g. 3 in auseinandergezogener Ansicht die wesentlichsten Teile der Schlagkupplung mit Schlagspindel,
Antriebswelle, Schlagkupplungsmuffe und Hammergehäuse in schaubildlicher Ansicht,
F i g. 4 einen Teilquerschnitt nach Linie 4-4 der F i g. 1, gesehen in Richtung der Pfeile,
F i g. 5 einen Teilquerschnitt nach Linie 5-5 der F i g. 1, gesehen in Richtung der Pfeile,
F i g. 6 bis 13 Vorderansichten bestimmter, von den übrigen Teilen des Werkzeuges gelöster Antriebsteile,
wobei in diesen Figuren die Relativstellung dieser Teile in verschiedenen Phasen eines Schlagzyklus
dargestellt sind.
Das in den F i g. 1, 2 und 3 dargestellte Drehschlagwerkzeug besteht aus einem mit einem Handgriffteil
21 versehenen hinteren Gehäuseabschnitt 20 und einem vorderen Gehäuseabschnitt 22. Der
vordere Gehäuseabschnitt 22, der die Schlagkupplung enthält, ist an dem den umlaufenden Druckluftmotor
23 enthaltenden hinteren Gehäuseteil 20 mit Hilfe eines Gewinderinges 24 befestigt. Der Druckluftmotor
23 kann ein umkehrbarer Schaufelmotor sein, dessen dem Antrieb dienende Motorwelle 26 an
ihrem Vorderende und Hinterende in Kugellagern 27 und 28 gelagert ist. Zum Antrieb des Motors 23 wird
Druckluft über einen im Handgriff 21 befindlichen Luftkanal 30 zugeführt. Der Luftkanal 30 ist im
unteren Teil des Handgriffes mit einer Schraubengewinde-Bohrung 31 über ein Kugelventil 32 ver-
809 550/127
bunden, um die Luftzufuhr in der üblichen Weise durch einen Schalthebel 33 und einen Kolben 34 zu
öffnen oder zu schließen. Aus dem Kanal 30 strömt die Luft über ein von Hand betätigbares Umkehrventil
35 und über einen von zwei Kanälen 29 (in F i g. 1 ist nur ein Kanal 29 dargestellt) im Gehäuseabschnitt
20 zum Motor 23, um den Motor 23 je nach der Stellung des Ventils 35 in einer oder gegenläufiger
Drehrichtung anzutreiben. Die Auspuffluft strömt vom
über
über
Die Schlagkupplungsmuffe 50 hat parallele ebene Flächen 59, die zwischen parallel zu einem Durchmesser
gerichteten und nach vorn ragenden Führungssegmenten 60 des Hammers 61 aufgenommen
werden. Die Führungssegmente 60 haben an ihren Innenseiten entsprechende ebene Führungsflächen
62. Die Kupplungsmuffe 50 wird ständig von den Hammerführungen 60 geradlinig geführt, wenn sie
beim Zusammenarbeiten der Amboßexzenterscheibe
Motor 23 über eine Auspufföffnung 29' und io 45 und des auf der Kupplungsmuffe 50 befindlichen
das Ventil 35 und wird dann durch eine im Nockens 56 in Kupplungsstellung gebracht wird oder
Werkzeugkörper befindliche, nicht dargestellte wenn sie durch das Zusammenarbeiten des auf der
Öffnung abgeleitet. Zwischenwelle 44 befindlichen Nockens 51 und der
Das Vordergehäuse 22 weist an seinem Vorder- auf der Kupplungsmuffe 50 befindlichen Nockenende
eine zentrale Bohrung 36 auf, in der sich eine 15 flächen in Entkupplungsstellung gebracht wird.
Bh bf
Büchse 37 befindet, die als Lager für einen drehbaren Amboß 38 dient. Das nach außen ragende
Ende des Ambosses 38 weist einen Vierkant 39 als Antrieb auf, auf dem die das Werkstück erfassenden
Teile, z. B. nicht dargestellte Steckhülsen, lösbar be- 20 Kupplungsmuffe 50
festigt werden können. Der innerhalb des Gehäuses
22 gelegene hintere Abschnitt des Ambosses 38 hat
einen Flansch 40 mit parallelen Seiten und mit einander gegenüberstehenden, abgerundeten Stirnenden,
die sich bis nahe an die Innenwand des Gehäuses 22
erstrecken. Eine kreisbogenförmige Schlagklaue 41 ist
außen auf der Rückseite des Flansches 40 angeordnet und ragt axial in Antriebsrichtung aus dem
Amboßflansch 40 heraus. Die Schlagklaue 41 hat
Kontaktflächen 42 und 43 für die eine bzw. die
gegenläufige Drehrichtung. Auf der Rückseite des
Ambosses 38 befindet sich eine mit dem Amboß aus
einem Stück gefertigte Exzenterscheibe 45. Die
Exzenterscheibe 45 ist um 180° exzentrisch versetzt
gegenüber der Schlagklaue 41.
22 gelegene hintere Abschnitt des Ambosses 38 hat
einen Flansch 40 mit parallelen Seiten und mit einander gegenüberstehenden, abgerundeten Stirnenden,
die sich bis nahe an die Innenwand des Gehäuses 22
erstrecken. Eine kreisbogenförmige Schlagklaue 41 ist
außen auf der Rückseite des Flansches 40 angeordnet und ragt axial in Antriebsrichtung aus dem
Amboßflansch 40 heraus. Die Schlagklaue 41 hat
Kontaktflächen 42 und 43 für die eine bzw. die
gegenläufige Drehrichtung. Auf der Rückseite des
Ambosses 38 befindet sich eine mit dem Amboß aus
einem Stück gefertigte Exzenterscheibe 45. Die
Exzenterscheibe 45 ist um 180° exzentrisch versetzt
gegenüber der Schlagklaue 41.
Eine Zwischenwelle 44 des Drehschlagwerkzeuges
ist mit ihrem Vorderende in einer Mittelbohrung des
hinteren Teiles des Ambosses 38 gelagert und erstreckt sich durch die Exzenterscheibe 45. Das w _ hintere Ende der Zwischenwelle 44 weist einen Vier- 40 zeigt, die beim Anziehen einer Schraubenmutter oder kant 47 auf, der im Eingriff mit einer Vierkant- eines Schraubenbolzens in verschiedenen Phasen des Öffnung 48 am Vorderende der Motorwelle 26 steht. Schlagzyklus von dem Nocken 51 der Zwischenwelle Somit erfolgt der Antrieb der Welle 44 durch die 44 und der Kupplungsmuffe 50 mit deren Klaue 52 Motorwelle 26. Die Zwischenwelle 44 durchsetzt eine und Nocken 56 in bezug auf den Amboß 38, seine eiförmige Nockenöffnung 49 einer quer verschieb- 45 Schlagklaue 41 und seinen Exzenter 45 eingenommen baren und umlaufenden Kupplungsmuffe 50. Die werden. In F i g. 6 sind die Führungselemente 60 des Zwischenwelle 44 hat einen Nocken 51, der radial Hammers 61, in denen die Kupplungsmuffe 50 in die aus der Welle 44 ragt und innerhalb der eiförmigen Bahn bzw. aus der Bahn der Amboßklaue gleitet, im Nockenöffnung 49 liegt. Der Nocken 51 kommt in Schnitt dargestellt. Zur Verdeutlichung sind jedoch Berührung mit den Innenflächen der Nockenöffnung 50 diese Führungssegmente 60 in den Fig. 7 bis 13 weg-49, wenn eine Relativdrehung zwischen diesen Teilen gelassen worden. Beim Lösen eines verschraubten erfolgt. Die quer verschiebbare Kupplungsmuffe 50 Teiles verläuft das Arbeiten in umgekehrter Richtung, hat an ihrem einen Radialende eine axial und radial Zum Anziehen einer Schraubenmutter oder eines vorstehende Schlagklaue 52 mit Schlagflächen 53 und Schraubenbolzens wird zuerst die am Amboßvier-54, die sich an die damit zusammenarbeitenden Kon- 55 kant 39 befestigte, nicht dargestellte Steckhülse über taktflächen 42 bzw. 43 der Amboßklaue 41 anlegen eine Schraubenmutter oder den Schraubenbolzenkopf bzw. auf diese Flächen aufschlagen. Die Vorder- gesetzt und dann der Schalthebel 33 betätigt, so daß fläche der Kupplungsmuffe 50 ist eben, so daß sie auf Druckluft dem Druckluftmotor 23 zuströmt und den der ebenen Rückfläche der Amboßexzenterscheibe Motor in Anziehrichtung dreht. Die Motorwelle 26 45 gleitet. Die quer verschiebbare Kupplungsmuffe 60 treibt die Zwischenwelle 44 des Drehschlagwerk-50 weist in unmittelbarer Verbindung mit der zeuges an, die ihrerseits wieder den Hammer 61 über Schlagklaue 52 ein kreisbogenförmiges Nocken- den Antriebswellennocken 51 und die verschiebbare segment 56 mit einer inneren, teilzylindrischen Fläche Schlagkupplungsmuffe 50 antreibt. Alle Teile drehen
ist mit ihrem Vorderende in einer Mittelbohrung des
hinteren Teiles des Ambosses 38 gelagert und erstreckt sich durch die Exzenterscheibe 45. Das w _ hintere Ende der Zwischenwelle 44 weist einen Vier- 40 zeigt, die beim Anziehen einer Schraubenmutter oder kant 47 auf, der im Eingriff mit einer Vierkant- eines Schraubenbolzens in verschiedenen Phasen des Öffnung 48 am Vorderende der Motorwelle 26 steht. Schlagzyklus von dem Nocken 51 der Zwischenwelle Somit erfolgt der Antrieb der Welle 44 durch die 44 und der Kupplungsmuffe 50 mit deren Klaue 52 Motorwelle 26. Die Zwischenwelle 44 durchsetzt eine und Nocken 56 in bezug auf den Amboß 38, seine eiförmige Nockenöffnung 49 einer quer verschieb- 45 Schlagklaue 41 und seinen Exzenter 45 eingenommen baren und umlaufenden Kupplungsmuffe 50. Die werden. In F i g. 6 sind die Führungselemente 60 des Zwischenwelle 44 hat einen Nocken 51, der radial Hammers 61, in denen die Kupplungsmuffe 50 in die aus der Welle 44 ragt und innerhalb der eiförmigen Bahn bzw. aus der Bahn der Amboßklaue gleitet, im Nockenöffnung 49 liegt. Der Nocken 51 kommt in Schnitt dargestellt. Zur Verdeutlichung sind jedoch Berührung mit den Innenflächen der Nockenöffnung 50 diese Führungssegmente 60 in den Fig. 7 bis 13 weg-49, wenn eine Relativdrehung zwischen diesen Teilen gelassen worden. Beim Lösen eines verschraubten erfolgt. Die quer verschiebbare Kupplungsmuffe 50 Teiles verläuft das Arbeiten in umgekehrter Richtung, hat an ihrem einen Radialende eine axial und radial Zum Anziehen einer Schraubenmutter oder eines vorstehende Schlagklaue 52 mit Schlagflächen 53 und Schraubenbolzens wird zuerst die am Amboßvier-54, die sich an die damit zusammenarbeitenden Kon- 55 kant 39 befestigte, nicht dargestellte Steckhülse über taktflächen 42 bzw. 43 der Amboßklaue 41 anlegen eine Schraubenmutter oder den Schraubenbolzenkopf bzw. auf diese Flächen aufschlagen. Die Vorder- gesetzt und dann der Schalthebel 33 betätigt, so daß fläche der Kupplungsmuffe 50 ist eben, so daß sie auf Druckluft dem Druckluftmotor 23 zuströmt und den der ebenen Rückfläche der Amboßexzenterscheibe Motor in Anziehrichtung dreht. Die Motorwelle 26 45 gleitet. Die quer verschiebbare Kupplungsmuffe 60 treibt die Zwischenwelle 44 des Drehschlagwerk-50 weist in unmittelbarer Verbindung mit der zeuges an, die ihrerseits wieder den Hammer 61 über Schlagklaue 52 ein kreisbogenförmiges Nocken- den Antriebswellennocken 51 und die verschiebbare segment 56 mit einer inneren, teilzylindrischen Fläche Schlagkupplungsmuffe 50 antreibt. Alle Teile drehen
Der Hammer 61 hat eine verhältnismäßig große Masse, um eine hohe Schlagenergie zu übertragen.
Der Hammer 61 kann sich mit dem Amboß 38 oder relativ zum Amboß 38 drehen, je nachdem, ob die
mit der Amboßklaue 41 gekuppelt ist oder nicht. Der Hammer 61 hat eine Mittelbohrung 63, die von der Antriebswelle 44
durchsetzt wird. Der Hammer 61 ist auf der Zwischenwelle 44 drehbar gelagert, so daß eine
Drehung der Antriebswelle 44 relativ zum Hammer 61 bei gewissen Arbeitsstufen des Schlagwerkzeuges
erfolgen kann. Eine auf der Zwischenwelle 44 vorgesehene Unterlegscheibe 64 ist in eine Ausnehmung 66
an der Rückseite des Hammers 61 eingelassen. Die Hinterseite der Unterlegscheibe 64 ragt über die
Hinterseite des Hammers 61 hinaus und liegt der Stirnseite des Innenringes eines Kugellagers 28 an.
Damit wird jeder auf das Stirnende des als Werkzeugaufnahme dienenden Amboßvierkantes 39 ausgeübte
Druck unmittelbar auf das Kugellager 28 übertragen, ohne daß ein Verklemmen der Kupplungsmuffe 50
und des Hammers 61 gegen die Rückseite der Exzenterscheibe 45 erfolgt.
In den F i g. 6 bis 13 sind die Relativstellungen ge-
In den F i g. 6 bis 13 sind die Relativstellungen ge-
auf, die sich an bestimmten Stellen des Arbeitszyklus an die Steuerfläche 58 des Amboßexzenters 45
anlegt, um die Schlagkupplungsmuffe 50 in die Bahn
der Schlagklaue 41 vorzuschieben, wie dies später
noch ausführlich beschrieben wird.
anlegt, um die Schlagkupplungsmuffe 50 in die Bahn
der Schlagklaue 41 vorzuschieben, wie dies später
noch ausführlich beschrieben wird.
sich im Uhrzeigersinn (Rechtsdrehung) gemäß Darstellung in den F i g. 6 bis 13.
F i g. 6 zeigt die verschiebbare Schlagkupplungsmuffe 50 in ihrer radial voll vorgeschobenen Stellung,
bei der die Schlagfläche 53 ihrer Schlagklaue 52 in
vollem Eingriff mit der Schlagfläche 42 der Amboßklaue 41 liegt, so daß das Motordrehmoment auf den
Amboß 38 übertragen wird. Damit werden die Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen festgezogen.
F i g. 6 zeigt die Stellung, die diese Teile einnehmen, wenn ein Schlag erfolgt oder wenn die
Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen in die Anziehstellung geschraubt werden. In diesem Zeitpunkt
des Zyklus liegt die nahe dem schmaleren Außenende des Zwischenwellennockens 51 befindliehe
Seitennockenfläche 51 α an der nahe dem sich verjüngenden Ende der eiförmigen Nockenöffnung 49
der Kupplungsmuffe 50 befindlichen Stelle 49 a an,
um eine Antriebsverbindung zwischen diesen Teilen herzustellen. Wie F i g. 6 zeigt, steht die bogenförmige
Nockenfläche 57 der Kupplungsmuffe 50 außer Eingriff mit der Amboßnockenscheibe 45, so
daß an dieser Stelle des Zyklus die beiden Nocken wirkungslos sind.
Es sei nun angenommen, daß eine lockere Schraubenmutter oder ein lockerer Schraubenbolzen
in die Anziehstellung eingeschraubt werden soll. Die Zwischenwelle 44 und ihr Nocken 51, die verschiebbare
Kupplungsmuffe 50, der Hammer 61 und der Amboß 38 drehen sich dann gemeinsam im Uhrzeigersinn,
gemäß Darstellung in Fig. 6, und behalten ihre Relativstellungen so lange bei, wie sich
die Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen verhältnismäßig frei drehen kann. Nähern sich die
Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen der Endstellung, dann erhöht sich der Widerstand der
Schraubenmutter oder des Schraubenbolzens gegen Drehung, mit dem Ergebnis, daß der Amboß 38 und
seine Schlagklaue 41, ferner die verschiebbare Kupplungsmuffe 50 und der Hammer 61 ihre Drehung verlangsamen
und zum Stillstand kommen, wenn der Widerstand gegen Drehung so groß ist, daß er durch
das übertragene stetige Motordrehmoment nicht überwunden werden kann. Die Zwischenwelle 44
dreht sich jedoch unter dem Motordrehmoment weiter. Die Treibkraft, die von dem Antriebswellennocken
51 gegen die innere Nockenfläche 49 der Kupplungsmuffe 50 ausgeübt wird, drückt die Kupplungsmuffe
50 radial nach innen in die in F i g. 7 dargestellte Stellung, in der die Schlagklaue 52 der
Kupplungsmuffe 50 entkuppelt und ihr Eingriff mit der Amboßklaue 41 gelöst ist. Beim Zurückziehen
gleitet die Kupplungsmuffe 50 auch relativ zum Zwischenwellennocken 51. Die Eingriffsstelle
zwischen diesen Teilen verschiebt sich von der Stelle 49 α zur Stelle 49 b, die relativ einwärts der Nockenöffnung
49 liegt, wie F i g. 7 zeigt. Die Kupplungsmuffe 50 gleitet bei ihrer vorstehend beschriebenen
Rückziehbewegung und bei ihrer später noch beschriebenen Vorschubbewegung seitlich in gerader
Richtung, da sie von den Führungssegmenten 60 des Hammers 61 geführt wird. Diese Führungssegmente
60 verhüten auch eine Relativdrehung zwischen der Kupplungsmuffe 50 und dem Hammer 61, so daß die
Nockenwirkung und das entsprechende Zurückziehen oder Vorschieben der Kupplungsmuffe 50 erleichtert
wird. Nach dem Zurückziehen der Kupplungsklaue 52 in die in F i g. 7 dargestellte Stellung können sich
die Kupplungsmuffe 50 und der Hammer 61 relativ zu dem jetzt festliegenden Amboß 38 und seiner
Schlagklaue 41 drehen. Diese Drehung erfolgt durch das Drehmoment der Zwischenwelle 44 über den
Nocken 51. Infolge des Trägheitsmoments der verhältnismäßig großen Masse des Hammers 61 und der
Kupplungsmuffe 50, die in Umlauf gesetzt werden muß, wird jedoch die Nockenwirkung zwischen dem
Nocken 51 und der Kupplungsmuffe 50 in begrenzter Größe weiterhin zur Einwirkung gebracht, so daß die
Kupplungsmuffe 50 in die in F i g. 8 dargestellte, voll zurückgezogene Stellung kommt, in der sich die Stelle
51 α des Nockens 51 zur Stelle 49 c der Nockenöffnung
49 bewegt hat. An dieser Stelle des Arbeitszyklus wird die an dem breiteren Ende der Nockenöffnung
49 der Kupplungsmuffe 50 befindliche innere Umfangsflache 49 d in Eingriff mit der Antriebswelle
44 an der Stelle 44 α gebracht, so daß ein weiteres Zurückziehen der Kupplungsmuffe 50 verhütet wird.
In der in F i g. 8 dargestellten Stellung des Arbeitszyklus, in der die Kupplungsmuffe 50 völlig zurückgezogen
ist, steht die bogenförmige Nockenfläche 57 des Nockensegments 56 der Kupplungsmuffe 50 in
einem Abstand und außer Berührung mit der Nockenfläche 58 des jetzt festliegenden Amboßexzenters 45.
Bei weiterer Drehung des Nockens 51 und der Kupplungsmuffe 50 und kurz vor der in F i g. 9 dargestellten
Phase des Arbeitszyklus legt sich jedoch die Vorderkante 57 α der bogenförmigen Nockenfläche
57 der Kupplungsmuffe 50 an die Fläche 58 des Amboßexzenters 45 an einer Stelle an, die in Linksrichtung
etwas von der Berührungsstelle 58 α (Fi g. 9) entfernt ist. Beim Anlegen der Nockenfläche 57 an
den Amboßexzenter 45 tritt eine zweite Nockenwirkung auf, die die Kupplungsmuffe 50 in ihre vorgeschobene
Stellung zurückschiebt. Nach dem Vorbeigang der Kupplungsmuffe 50 an der Fläche 43 der
Amboßklaue 41 wird die Kupplungsmuffe bei ihrer Rechtsdrehung schnell nach außen in die in F i g. 9
dargestellte, teilweise vorgeschobene Stellung bewegt. Bei der Auswärtsbewegung der Kupplungsmuffe 50
ändert auch die auf dem Antriebsnocken 51 befindliche Berührungsstelle 51 α ihre Nockeneingriffsstelle
mit der inneren Nockenfläche 49 und bewegt sich von der Berührungsstelle 49 c zur Berührungsstelle 49 b.
Bei einer weiter fortgesetzten Drehung des Antriebswellennockens 51 und der Kupplungsmuffe 50
verschieben sich die Berührungsstellen zwischen der Nockenscheibenfläche 58 und der Kupplungsmuffenfläche
57 allmählich auf die Stellen 58 b bzw. 57 b, wie Fig. 10 zeigt. Da der Abstand von der Achse der
Antriebswelle 44 allmählich von der Stelle 58 α zur Stelle 58 b sich vergrößert, wird die Kupplungsmuffe
50 relativ zu den Hammerführungssegmenten 60 radial nach außen bewegt. Wie F i g. 11 zeigt, bewegen
sich bei einer weiter fortgesetzten Drehung des Zwischenwellennockens 51 und der Kupplungsmuffe
50 die zwischen der Amboßnockenfläche 58 und der Kupplungsmuffennockenfläche 57 vorhandenen Berührungsstellen
allmählich zu den auf den zugehörigen Umfangen befindlichen Stellen 57 c und
58 c. Die Stelle 58 c liegt auf der Exzenterscheibe 45 im weitesten Abstand von der Achse der Zwischenwelle
44, während die Stelle 57 c an der Mittelstelle der Kupplungsmuffennockenscheibe 57 liegt, so daß
in dieser Phase des Zyklus die Kupplungsmuffe 50 ihre völlig vorgeschobene Stellung erreicht hat und
nunmehr in der Bahn der Amboßklaue 41 liegt. Der Krümmungsradius der Nockenfläche 57 der Kupplungsmuffe
50 ist größer als der Krümmungsradius der Nockenfläche 58 der Exzenterscheibe 45.
Bei weiter fortgesetzter Drehung des Nockens 51 und der Kupplungsmuffe 50 über die in Fig. 11 dar-
gestellte Stellung hinaus in die in F i g. 12 dargestellte Stellung bleibt die bogenförmige Nockenfläche 57 der
Kupplungsmuffe 50 in Berührung mit der Exzenterscheibe 45, die dazu dient, die Kupplungsmuffe 50 in
der völlig vorgeschobenen Stellung zu halten. Wie F i g. 12 zeigt, berühren sich die bogenförmige
Nockenfläche 57 und die Exzenterscheibe 45 an den Stellen 57 d bzw. 58 d, wobei die Stelle 57 d die
Hinterkante des Nockensegments 57 ist. Dann dreht ausgeübt. Die Kraft, die die Kupplungsmuffe 50 vorschieben
will, überwindet die Kraft, die die Kupplungsmuffe zurückziehen will, und infolgedessen wird
die Kupplungsmuffe in die Bahn der Schlagklaue 41 in einer zwangläufigen Bewegung vorgeschoben. Bei
diesem Vorgang wird die bogenförmige Nockenfläche 57 der Kupplungsmuffe 50 in Gleitberührung mit der
Steuerfläche des Amboßexzenters 45 durch die Kraft gehalten, die aus der Berührung zwischen der Kupp
sich das Nockensegment 57 aus der Berührung mit io lungsmuffe 50 und dem Nocken 51 der Zwischen-
der Exzenterscheibe 45 heraus.
Drehen sich die Kupplungsmuffe 50 und der
Nocken51 über die in Fig. 13 dargestellte Stellung
hinaus in die in F i g. 6 dargestellte Stellung, dann trifft die mit der Masse des Hammers 61 gekuppelte
Kupplungsmuffenklaue 52 auf die Amboßklaue 41 mit einem Hammerschlag und dreht den Amboß 38
um eine begrenzte Strecke, so daß die Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen stärker angezogen
welle 44 herrührt.
Bei der Bewegung der Kupplungsmuffe 50 aus der zurückgezogenen Stellung (F i g. 7) in die vorgeschobene
Stellung oder Schlagstellung (Fig. 6) versucht die bei der Drehung der Kupplungsteile entstehende
Fliehkraft die Kupplungsmuffe 50 in die vorgeschobene Stellung zu bewegen. Diese Fliehkraft
ist jedoch kein wesentlicher Faktor beim Arbeiten der Werkzeugmaschine. Bei der Drehung der Kupplungs-
wird. Nach Beendigung des Schlages werden der Am- 20 teile aus der in F i g. 9 dargestellten Stellung auf die
boß 38, der Hammer 61 und die Kupplungsmuffe 50 in F i g. 11 dargestellte Stellung ist die Kraft, die die
wieder in der Rechtsdrehung stillgesetzt, während die Zwischenwelle 44 und ihr Nocken 51 sich unter dem
Antriebsdrehmoment des Motors 23 weiterdrehen, so daß die Kupplungsmuffe 50 von dem Amboß 38 abgekuppelt
wird. Dann wird der Arbeitszyklus, wie an Hand der F i g. 6 bis 13 beschrieben, wiederholt, und
die Hammerschläge werden wiederholt, bis die Schraubenmutter oder der Schraubenbolzen in der
gewünschten Weise festgezogen worden ist.
An Hand der Fi g. 9 bis 11 sei darauf hingewiesen, daß sich die Stelle, an der die Nockenfläche 51 a des
Nockens 51 den Umfang der Innennockenfläche 49 der Kupplungsmuffe 50 berührt, allmählich zu dem
im Durchmesser kleineren Ende oder schmaleren Ende der Nockenöffnung 49 von der Berührungsstelle
49 c zurück zur Berührungsstelle 49 α, wie in F i g. 11 gezeigt, bewegt. Für den restlichen Teil des Zyklus
bleibt die Berührungsstelle 51 α im wesentlichen an
der Stelle 49 α der Kupplungsmuffe 50, und der An- 40 übt wird, ist immer noch vorhanden, jedoch bleibt die
trieb erfolgt über diese Stellen bis zum Schlag. Bei Kupplungsmuffe 50 infolge der den Teilen inne-
Kupplungsmuffe nach außen auf die vorgeschobene Stellung zu bewegen versucht, die Nockenkraft, die
durch die Berührung zwischen der Kupplungsmuffe 50 und der Exzenterscheibe 45 erzeugt wird. Die
etwa vorhandene Fliehkraft unterstützt die zwangläufige Nockenkraft bei der Bewegung der Kupplungsmuffe
50 in die vorgeschobene Stellung, ist aber von geringer Bedeutung.
Bei der Drehbewegung der Kupplungsmuffe 50 aus ihrer in Fig. 11 dargestellte, völlig zurückgezogenen
Stellung in die in F i g. 6 dargestellte Schlagstellung ist die Nockenfläche 57 der Kupplungsmuffe 50
außer Berührung mit der Exzenterscheibe 45, die an dieser Stelle des Zyklus unwirksam ist, da sie bereits
die Kupplungsmuffe auf ihre Schlagstellung vorgeschoben hat. Die Entkupplungskraft, die von dem
Treibeingriff zwischen dem Nocken 51 und der inneren Nockenfläche 49 der Kupplungsmuffe ausge-
der Entkupplungsbewegung ändern sich diese Berührungsstellen wieder, wie an Hand der F i g. 6 bis
13 beschrieben, und der Zyklus wird wiederholt.
Das Motordrehmoment wird auf die Kupplungsmuffe 50 und dann auf den Hammer 61 durch die
Nockenberührung zwischen dem Antriebswellennocken 51 und der Kupplungsmuffe 50 übertragen,
jedoch hat dieser auf dem gesamten Zyklus wirksame wohnenden Reibung und der Schleuderkraft, die in
dieser Phase ebenfalls auftritt, noch in ihrer vorgeschobenen Stellung, so daß die Kupplungsmuffenklaue
52 mit voller Fläche auf die Amboßklaue 41 auftrifft.
Infolge der symmetrischen Ausführung der verschiedenen Teile des Schlagwerkzeuges ist es möglich,
das Drehschlagwerkzeug in beiden Drehrichtungen zu
Nockeneingriff das Bestreben, die Kupplungsmuffe 50 betätigen. Hierzu wird das Umkehrventil 35 entspre-50
zu entkuppeln oder nach innen außer Eingriff mit chend eingestellt. Da beim Lösen einer Verschraubung
der Amboßklaue 41 oder aus der Bahn der Amboß- das Werkstück anfangs fest angezogen ist, bringt die
klaue 41 zu ziehen. Wenn jedoch die Exzenterscheibe Kupplungsmuffe 50 zu Beginn des Arbeitszyklus
45 bei ihrer Berührung mit der Nockenfläche 57 der Hammerschläge auf die Amboßklaue 41 zur Wirkung,
Kupplungsmuffe 50 wirksam wird, wie in Fig. 9 dar- 55 wobei diese Schläge so lange fortgesetzt werden, bis
gestellt ist, dann wird eine zweite, entgegengesetzt ge- der vom Werkstück ausgeübte Widerstand kleiner ist
als das Antriebsdrehmoment des Zwischenwellennockens 51. Dann hören die Hammerschläge auf, und
die Kupplungsmuffe 50 bleibt in ständiger Berührung mit dem Amboß 38, so daß sich alle Teile gemeinsam
drehen. Das Werkzeug bleibt dann so lange in Be
richtete Kraft auf die Kupplungsmuffe 50 ausgeübt und drückt sie in Kupplungseingriff oder in ihre vorgeschobene
Stellung.
Kurz vor der in Fig. 9 dargestellten Stellung und bis zu der in F i g. 2 dargestellten Stellung wird
gleichzeitig auf die Kupplungsmuffe 50 — und zwar wegen der beiden in einem Abstand voneinander
stehenden Nockenkontaktstellen auf der Kupplungsmuffe 50 — eine Kraft, die die Kupplungsmuffe 50
aus ihrer vorgeschobenen Stellung zurückzuziehen versucht, und eine Kraft, die die Kupplungsmuffe 50
in ihre vorgeschobene Stellung zu bewegen versucht, rührung mit dem zu schraubenden Werkstück, bis
sich das Werkstück völlig vom Gewinde abgeschraubt hat.
Die Einfachheit der Ausführung ergibt niedrige Herstellungskosten und ermöglicht einfache Wartung.
Infolge der sehr kräftigen Ausführung ist die Bruchgefahr auf ein Minimum herabgesetzt.
Da das Entkuppeln der Schlagkupplungsmuffe 50 und ihre Rückbewegung in die Bahn der Amboßklaue
41 formschlüssig erfolgen, werden keine Federn oder Schleudereinrichtungen benötigt. Der Ausgleich
der Innenkräfte durch den erfindungsgemäßen Aufbau führt zu einem Werkzeug, das angenehm und erschütterungsarm
gehandhabt werden kann.
Das erfindungsgemäße Drehschlagwerkzeug kann durch besondere Werkzeugaufnahmen am Amboßvierkant
39 unter anderem auch zum Bohren, Schrauben mittels Schraubenziehers, Gewindeschneiden,
Schleifen, Polieren oder als Drahtbürstenantrieb Verwendung finden. Bei Verwendung zu derartigen
Zwecken läuft das Werkzeug hauptsächlich kontinuierlich, ohne wie ein Schlagwerkzeug zu
arbeiten. Wird bei der Verwendung als Schraubenzieher oder als Bohrer das entsprechende Werkzeug
in seiner Drehung behindert, dann tritt automatisch die Drehschlagwirkung ein, um erhöhten Widerstand
am Antrieb zu überwinden.
ao
Claims (1)
- Patentanspruch:Drehschlagschrauber mit gleichachsiger Anordnung von Amboß und Hammer um eine ständig laufende Zwischenwelle, deren Drehung — abhängig vom Lastdrehmoment am Werkzeugkopf — stetig durch Kontakt bzw. intermittierend durch Schlag auf Klauenflächen am Amboß über-tragen wird, wozu eine Mitnehmeranordnung dient, die längs ebener, achsparalleler Gleitflächen am Hammer in bzw. außer Eingriff mit der Ringbahn der Amboßklauen kommt, was von Massenkräften rotierender Teile über formschlüssige Nockenpaare bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (38) am Außenrand seines den Werkzeugkopf (39) tragenden Flansches (40) eine ringsegmentförmige Klaue (41) mit Radialflächen (42,43) und um seine der Zwischenwelle (44) als Lager dienende Bohrung (46) einen der Amboßklaue (41) diametral gegenüber angeordneten Exzenteransatz (45,58) aufweist, dem als Gegennocken eine zur Zwischenwelle (44) konkave Zylindersegmentmantelfläche (57) an der Mitnehmerklaue (52) einer Kupplungsmuffe (50) (Mitnehmeranordnung) zugeordnet ist, um die Mitnahme des Ambosses zu sichern, während zur Unterbrechung dieser Mitnahme an der Zwischenwelle (44) ein Nocken (51) eiförmigen Querschnitts vorgesehen ist, der in einer Aussparung (49) ähnlichen, aber größeren Querschnitts im Flansch der Kupplungsmuffe (50) symmetrisch zwischen ihren Gleitflächen (59) angebracht ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 373 664, 2 373 665,
425 793, 2 636 583.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 550/127 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1269066XA | 1956-04-05 | 1956-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1269066B true DE1269066B (de) | 1968-05-22 |
Family
ID=22427318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1269A Pending DE1269066B (de) | 1956-04-05 | 1957-03-29 | Drehschlagschrauber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1269066B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2373664A (en) * | 1941-12-17 | 1945-04-17 | Rotor Tool Company | Impact clutch |
| US2373665A (en) * | 1943-02-11 | 1945-04-17 | Rotor Tool Company | Portable intermittent clutch tool |
| US2425793A (en) * | 1943-02-10 | 1947-08-19 | Independent Pneumatic Tool Co | Impact wrench |
| US2636583A (en) * | 1948-03-31 | 1953-04-28 | Aro Equipment Corp | Impact wrench |
-
1957
- 1957-03-29 DE DEP1269A patent/DE1269066B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2373664A (en) * | 1941-12-17 | 1945-04-17 | Rotor Tool Company | Impact clutch |
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