DE2842783C2 - - Google Patents
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- DE2842783C2 DE2842783C2 DE19782842783 DE2842783A DE2842783C2 DE 2842783 C2 DE2842783 C2 DE 2842783C2 DE 19782842783 DE19782842783 DE 19782842783 DE 2842783 A DE2842783 A DE 2842783A DE 2842783 C2 DE2842783 C2 DE 2842783C2
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- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
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- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Futter für Handwerkzeugmaschinen,
insbesondere für Bohr- und/oder Schlaghämmer, nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Aus der DE-OS 26 40 175 ist ein Bohrmaschinenfutter
bekannt, das sich nur zum Spannen zylindrischer Werkzeugschäfte oder
solcher mit am Schaft angebrachten Flanschen eignet und mit einer
Gewindebohrung auf die Spindel einer Bohrmaschine axial und drehfest
aufschraubbar ist. Andererseits sind aus der DE-OS 25 51 125 ma
schinenseitige Werkzeughalter besonderer Art, vor allem für
Bohr- und Schlaghämmer, bekannt, die zur Übertragung des Drehmomen
tes z. B. zwei in Umfangsrichtung in gleichen Winkelabständen vonein
ander angeordnete, innere Zähne im Werkzeughalter aufweisen. Jeder
Zahn greift in eine zugeordnete, zum Ende des Werkzeugschaftes hin
offene Längsrinne etwa gleicher Form ein, die im Werkzeugschaft ein
gearbeitet ist. Zur axialen Verschiebbarkeit des Werkzeuges mit
gleichzeitiger axialer Verriegelung sind im Werkzeughalter z. B. zwei
in Umfangsrichtung in gleichen Winkelabständen voneinander angeord
nete, in Radialbohrungen geführte und radial beweglich gehaltene Ku
geln vorgesehen, die in zugeordnete Längsnuten des Werkzeugschaftes
eingreifen. Letztere besitzen an beiden axialen Enden kugelig ausge
bildete Anschlagflächen. Je nach Länge dieser Längsnuten und Lage
der darin eingreifenden Kugeln kann das Werkzeug einen axialen Ver
schiebeweg, z. B. zwischen etwa 2 - 6 mm, nach vorn hin durchfahren.
Der Werkzeugschaft ist somit genau auf die Gestaltung des
maschinenseitigen Werkzeughalters abgestimmt. In letzterem sind da
her ausnahmslos dazu passende Werkzeuge aufnehmbar, also z. B. keine
Werkzeuge mit durchgehend glattem Zylinderschaft. Dies ist von be
trächtlichem Nachteil; denn wenn der Benutzer der Maschine eine Ma
schine bestimmten Fabrikats und Typs zur Verfügung hat, z. B. mit zu
vor erläutertem Werkzeughalter, so besteht für den Benutzer ein er
hebliches Bedürfnis, nicht nur die speziell daran angepaßten Werk
zeuge, sondern auch anders gestaltete Werkzeuge zusammen mit dieser
Maschine zu benutzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Futter
so auszubilden, daß sowohl Werkzeuge mit Längsnuten im Schaft als
auch solche mit glattem Zylinderschaft einspannbar sind, wobei bei
Verwendung der genuteten Werkzeuge eine verlustarme Übertragung der
Schlagenergie ermöglicht und ein Futterschlüssel zum Spannen nicht
benötigt wird.
Das erfindungsgemäße Futter mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruchs hat folgende Vorteile: Es ermöglicht einerseits die
Aufnahme von Werkzeugen mit vertieften Längsnuten, die speziell an
den maschinenseitigen Werkzeughalter angepaßt sind. Dazu greifen die
Längsnocken der Spannbacken in jeweils eine zugeordnete Längsnut
ein, wobei z. B. bei vier werkzeugseitigen Längsnuten vier Spann
backen und somit vier Längsnocken vorgesehen sind, von denen zwei
Längsnocken zur Drehmomentübertragung in die dafür
vorgesehenen Längsnuten des Werkzeugschaftes eingreifen,
während die beiden anderen Längsnocken in diejenigen
Längsnuten des Werkzeugschaftes eingreifen, die zur
axialen Verschiebbarkeit mit gleichzeitiger axialer
Verriegelung des Werkzeuges gegen Herausfallen dienen.
Letztere sind also diejenigen Längsnuten, die bei
unmittelbarem Einstecken in den maschinenseitigen
Werkzeughalter dort mit den eingangs beschriebenen
Kugeln zusammenwirken. Das in dieser Weise im Futter
in Form der Vorsatzeinheit aufgenommene Werkzeug bleibt
dabei in Axialrichtung beweglich. Maschinenseitig er
zeugte Axialschläge können unmittelbar vom Aufnahme
schaft des Futters auf den Werkzeugschaft einwirken,
wobei sich der Futterkörper und die übrigen Teile
des Futters in Axialrichtung nicht mitbewegen müssen.
Es erfolgt somit eine direkte Übertragung der Schlag
energie ohne merkliche Verluste. Das Drehmoment wird
vom rotatorisch angetriebenen Aufnahmeschaft über den
Futterkörper und dessen Spannbacken mit Längsnocken
auf den Werkzeugschaft übertragen. Statt beschriebener
Werkzeuge mit Längsnuten im Schaft können auch solche
anderer Schaftgestaltung im Futter aufgenommen und
gespannt werden, insbesondere Werkzeuge mit glattem
Zylinderschaft, die dann im Futter kraftschlüssig fest
gespannt werden. Hierzu greifen die radial zur Aufnahme
bohrung hinweisenden Nockenflächen aller Längsnocken
der Spannbacken wie herkömmliche Spannbacken radial
auf dem Zylinderschaft an und spannen diesen in Axial-
und Umfangsrichtung kraftschlüssig fest.
Durch die in den Unteransprüchen 2-20 aufgeführten
Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Ver
besserungen des im Hauptanspruch angegebenen Futters
möglich.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der
Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles eines Futters
für Handwerkzeugmaschinen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt des
Futters, zumindest teilweise entlang der
Linie I-I in Fig. 2a,
Fig. 2a einen Schnitt entlang der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 2b einen vielfach vergrößerten Ausschnitt
des Schnittes gemäß Fig. 2a,
Fig. 3 und 4 jeweils einen Schnitt entlang der Linie
III-III bzw. IV-IV in Fig. 1
Das gezeigte Futter 10 ist insbesondere für Bohr-
und/oder Schlaghämmer bestimmt, und zwar zur drehmoment
übertragenden Aufnahme eines darin einzusteckenden
Werkzeuges in Gestalt des angedeuteten Bohrers 11 oder
aber des lediglich in Fig. 2b strichpunktiert ange
deuteten, andersartigen Bohrers 12.
Bohr- und/oder Schlaghämmer sind in vielfältiger Art
bekannt und je nach Fabrikat mit besonders gestaltetem
Werkzeughalter ausgerüstet, der zur Aufnahme der Werk
zeuge eine speziell zugeordnete Gestaltung des Werkzeug
schaftes bedingt. Der maschinenseitige Werkzeughalter
eines Typs der Anmelderin weist Mittel sowohl zur
Drehmitnahme als auch zur axialen Verschiebbarkeit mit
gleichzeitiger axialer Verriegelung des Bohrers 11 auf.
Die Mittel zur Drehmitnahme bestehen dabei aus z. B.
zwei in Umfangsrichtung in gleichen Winkelabständen
voneinander angeordneten, inneren Längszähnen des
Werkzeughalters, die jeweils in zugeordnete Längsnuten
13 und 14 im Schaft 15 des Bohrers 11 zur Drehmit
nahme eingreifen. Diese Längsnuten 13 und 14 sind im
Querschnitt etwa trapezförmig und zum in Fig. 1 rechten
Ende des Schaftes 15 hin offen.
Die nicht gezeigten Mittel zur axialen Verschiebbar
keit mit gleichzeitiger axialer Verriegelung des
Bohrers 11 bestehen aus z. B. zwei in Umfangsrichtung
in gleichen Winkelabständen voneinander in Radial
bohrungen des Werkzeughalters radial beweglich ge
haltenen Kugeln, die die Aufgabe von Verriegelungs
körpern haben. Diese Kugeln greifen in zugeordnete
Längsnuten 16 und 17 ein, die ebenfalls im Schaft 15
des Bohrers 11 eingearbeitet sind. Die Längsnuten 16
und 17 sind im Querschnitt kreisbogenabschnittförmig
und besitzen an beiden axialen Enden radiale Anschlag
flächen. Dadurch ist erreicht, daß der Bohrer 11 je
nach Länge dieser Längsnuten 16 und 17 und Lage der
maschinenseitigen, darin eingreifenden Kugeln einen
vorgegebenen, axialen Verschiebeweg durchfahren kann,
der beim Schlagbohren für die axiale Schlagbeauf
schlagung des Bohrers 11 mit überlagertem Drehantrieb
notwendig ist.
Der gezeigte Bohrer 11 mit Schaft 15 und Längsnuten 13,
14 sowie 16 und 17 darin ist also herkömmlich gestaltet.
Er ist an die erläuterte Ausbildung des Werkzeughalters
in der bekannten Maschine der Anmelderin angepaßt, so
daß er darin aufgenommen werden kann.
Aufgrund dieser besonderen Anpassung des Bohrers 11
an den maschinenseitigen Werkzeughalter lassen sich
Bohrer anderer Gestaltung, z. B. der Bohrer 12 (Fig. 2b)
mit durchgehendem, ungenutetem Zylinderschaft 2, nicht
im Werkzeughalter aufnehmen. Dies gilt auch für anders
gestaltete Bohrer z. B. von Fremdfirmen. Beim bestimmungs
gemäßen Gebrauch von Bohr- und/oder Schlaghämmern be
steht für den Benutzer aber ein zwingendes Bedürfnis,
in der Maschine eines Typs und Fabrikates Werkzeuge
mit verschiedenartigen Schäften aufnehmen zu können, also
hinsichtlich der Benutzung der Werkzeuge nicht an
besondere Typen des Maschinenherstellers gebunden zu
sein.
Zu diesem Zweck ist das Futter 10 als Vorsatzeinheit
gestaltet, die mittels eines Aufnahmeschaftes 18, der
im Werkzeughalter aufnehmbar ist, drehmomentübertragend
und unter gleichzeitiger Übertragung der axialen
Schlagenergie mit dem maschinenseitigen Werkzeughalter
verbindbar ist. Das Futter 10 weist einen Futterkörper
19 mit zentraler Aufnahmebohrung 20 für den Schaft 15
des Werkzeuges 11 und gleichermaßen auch für den
Schaft 2 des anderen Werkzeuges 12 (Fig. 2b) auf.
Der Aufnahmeschaft 18 greift drehfest, jedoch mit
relativer Axialverschiebbarkeit, am Futterkörper 19 an.
Dazu weist der Futterkörper 19 eine zur Aufnahme
bohrung 20 koaxiale Steckaufnahme 21 mit inneren,
drehmomentübertragenden Elementen in Form von Zähnen 22
auf. Der Aufnahmeschaft 18 trägt auf seinem in die
Steckaufnahme 21 eingreifenden Abschnitt zugeordnete
Übertragungselemente ebenfalls in Form von Zähnen 23.
Die Zähne 22 und 23 greifen somit nach Art einer
Vielkeilwellenverbindung ineinander, wodurch einerseits
die Drehmitnahme und andererseits die relative Ver
schiebbarkeit zwischen dem Futterkörper 19 und dem
Aufnahmeschaft 18 sichergestellt ist. Zwischen beiden
ist eine Axialverriegelung wirksam, die den Relativ
verschiebeweg in Fig. 1 nach links und rechts hin
begrenzt und später noch erläutert ist.
Der Futterkörper 19 weist vier in Umfangsrichtung in
etwa gleichen Winkelabständen von jeweils 90° von
einander angeordnete, zur Aufnahmebohrung 20 im
wesentlichen keilförmig verlaufende Führungen 24 - 27
auf. In jeder Führung 24 - 27 ist ein zugeordneter
Spannbacken 28 - 31 verschiebbar gehalten und abgestützt.
Jeder Spannbacken 28 - 31 taucht dabei mit seinem
zur Aufnahmebohrung 20 radial hinweisenden Teil in
die Aufnahmebohrung 20 ein. Auf ihrer Außenfläche sind
die Spannbacken 28 - 31 in üblicher Weise mit Gewinden
versehen, wie dies mit 32 beim Spannbacken 28 in Fig. 1
zu sehen ist. Außen sind alle vier Spannbacken 28 - 31
von einem Ring, der z. B. aus zwei halbkreisförmigen
Ringsegmenten 33 und 34 aus Fertigungsgründen besteht
und zusammengesetzt ist, umgriffen. Die Ringsegmente 33,
34 tragen ein mit dem Gewinde 32 des Spannbackens 28
und den Gewinden aller übrigen Spannbacken 29 - 31 in
Eingriff stehendes Konusgewinde 35, so daß eine Drehung
der Ringsegmente 33, 34 als Ringeinheit ohne axiale
Verschiebung zum Ein- oder Ausschrauben der vier Spann
backen 28 - 31 führt.
Die Ringsegmente 33, 34 sind fest mit einem sie um
schließenden Spannring 36 verbunden. Die Verbindung
geschieht z.B. durch Preßpassung. Der Spannring 36
ist drehbar, durch die feste Verbindung mit den ihrer
seits drehbaren Ringsegmenten 33, 34 jedoch axial
unverschiebbar, auf der äußeren Umfangsfläche 37 des
Futterkörpers 19 gehalten. Auf der in Fig. 1 linken
Stirnfläche ist der Spannring 36 in üblicher Weise
mit einer Kegelverzahnung 38 versehen. In axialem Ab
stand davon enthält der Futterkörper 19 eine radiale
Führungsbohrung 39. Zum Drehen des Spannringes 36 wird
in üblicher Weise ein Bohrfutterschlüssel mit seinem
Zentrier- und Führungsabsatz in die Führungsbohrung 39
eingesteckt, wobei dann der entsprechende Verzahnungs
abschnitt des Bohrfutterschlüssels mit seinen Zähnen in
diejenigen der Kegelverzahnung 38 eingreift und durch
Drehung des Schlüssels der Spannring 38 gedreht werden
kann.
Jeder Spannbacken 28 - 31 trägt ausgeprägte, radial
zur Aufnahmebohrung 20 hin überstehende und sich dazu
im wesentlichen parallel erstreckende Längsnocken 40 -
43. Letztere bilden mit ihrer jeweiligen achs
parallelen, inneren Nockenfläche 44 - 47 (Fig. 2b) je
weils eine Spannfläche zum kraftschlüssigen Festspannen
eines eingesteckten Bohrers 12 mit ausschließlichem
Zylinderschaft 2 (Fig. 2b strichpunktiert) in Axial-
und Umfangsrichtung. Dadurch kann also ein Bohrer 12
mit ausschließlichem Zylinderschaft 2 im Futter 10
gespannt werden, und zwar in herkömmlicher Weise mittels
Bohrfutterschlüssel, wie vorstehend erläutert ist.
Jeder Längsnocken 40 - 43 ist, in Axialrichtung ge
sehen (Fig. 1), etwa schwach trapezförmig und im
Querschnitt gesehen (Fig. 2a, 2b) ausgeprägt trapez
förmig gestaltet, wobei die jeweilige Nockenfläche 44 -
47 eben, geradlinig und achsparallel durchläuft. Dabei
ist die Trapezform jedes Längsnockens 40 - 43 im Quer
schnitt bezüglich Gestalt und Abmessung an diejenige
Trapezform derjenigen vertieften Längsnuten 13 und 14
im Schaft 15 des anderen Bohrers 11 angepaßt, die zum
in Fig. 1 rechten Schaftende hin in Achsrichtung offen
sind. Alle Längsnocken 40 - 43 sind gleich ausgebildet.
Wie Fig. 2a zeigt, weisen die Spannbacken 28 - 31 auf
ihrem in der jeweils zugeordneten Führung 24 - 27 des
Futterkörpers 19 abgestützten Rücken und in ent
sprechender Weise auch die jeweilige Führung 24 - 27
im Querschnitt gesehen jeweils eine Rückenkontur auf,
die etwa dem Bogenverlauf eines Kreisabschnittes von
vorzugsweise etwa 180° Umfangswinkel folgt.
Von besonderer Bedeutung ist, daß das radiale Überstands
maß und auch die axiale Länge jedes Längsnockens 40 - 43
in der Weise auf den Schaft 15 des Bohrers 11 mit
seinen in Umfangsrichtung in gleichen Winkelabständen
wie die Längsnocken 40 - 43 angeordneten, vertieften
Längsnuten 13, 14 und 16, 17 abgestimmt sind, daß zwei
der Längsnocken 40 - 43 bei eingestecktem Werkzeug 11
formschlüssig und drehmomentübertragend, jedoch unter
Belassung axialer Relativverschiebbarkeit mit gleich
zeitiger axialer Sicherung gegen Herausfallen und Be
grenzung des Verschiebeweges, in eine zugeordnete Längs
nut eingreifen. Die sich diametral gegenüberstehenden
Längsnocken 41 und 43 greifen in Umfangsrichtung nahe
zu gänzlich spielfrei ein in die in Fig. 1 nach rechts
hin offenen, im Querschnitt trapezförmigen Längsnuten
14 bzw. 13. Die anderen, sich diametral gegenüber
stehenden Längsnocken 40 und 42 greifen in die zuge
ordneten Längsnuten 16 bzw. 17 ein, ohne damit aber
in Umfangsrichtung und in Radialrichtung in Berührung
zu stehen (Fig. 2b). Der Bohrer 11, der in dieser
Gestaltung ebensogut in den maschinenseitigen, nicht
gezeigten Werkzeughalter paßt, ist somit im Futter 10
ebenfalls derart aufgenommen, daß er mit letzterem
drehmomentübertragend gekoppelt, relativ dazu jedoch
axial verschiebbar ist.
Soll statt des Bohrers 11 der Bohrer 12 mit ausschließ
lichem Zylinderschaft 2 im Futter 10 aufgenommen werden,
so ist dies ebenfalls möglich, wie Fig. 2b zeigt.
Der Bohrer 12 wird dann auf seinem Zylinderschaft 2
kraftschlüssig in Axial- und Umfangsrichtung durch die
Nockenflächen 44 - 47 der Längsnocken 40 - 43 festge
spannt.
Die Axialverriegelung zwischen dem Aufnahmeschaft 18
und dem Futterkörper 19 ist so gehalten und auf die
übrigen Teile des Futters 10 abgestimmt, daß das stirn
seitige Ende 48 des eingesteckten Werkzeugschaftes 15
vom zugewandten Ende 49 des Aufnahmeschaftes 18 axial
schlagbeaufschlagbar ist und der Aufnahmeschaft 18
und der Bohrer 11 gemeinsam relativ zum Futterkörper 19
bis zu ihrem jeweiligen Axialanschlag hin und her
verschiebbar sind. Die Axialverriegelung ist einerseits
aus einer Umlaufnut 50 im Aufnahmeschaft 18 und anderer
seits einem in letztere eingreifenden Ende 51 eines Walzen
körpers 52 gebildet, der radial im Futterkörper 19 z.B. drehbar
gehalten ist und mit dem Ende 51 in die Umlaufnut 50
hinein übersteht und mit seinem anderen Ende 53 radial
über die Umfangsfläche 37 des Futterkörpers 19 hinaus
ragt. Im Bereich, der der rückwärtigen Endfläche 54
(Fig. 1 rechts) des Futterkörpers 19 unmittelbar
benachbart ist, trägt der Aufnahmeschaft 18 einen
gummielastischen Dämpfungs- und Anschlagring 55 und
eine letzteren übergreifende Versteifungs- und Staub
schutzkappe 56. Letztere bildet auf der Axialseite,
die zur rückwärtigen Endfläche 54 des Futterkörpers 19
hinweist, zusammen mit dieser einen Axialanschlag zur
Begrenzung der Eintauchbewegung des Aufnahmeschaftes 18
in die Steckaufnahme 21. Beim Zustand gemäß Fig. 1
ist dieser Axialanschlag soeben erreicht. Der Aufnahme
schaft 18 kann nicht tiefer in die Steckaufnahme 21
eindringen. Bei zur Eintauchbewegung gegensinniger Rück
bewegung relativ zwischen Aufnahmeschaft 18 und Futter
körper 19 erfolgt die Begrenzung der Axialverschiebung
dadurch, daß am in Fig. 1 linken Axialende der Umlauf
nut 50 die dortige, schulterartige Anschlagfläche an
schlägt am Ende 51 des Walzenkörpers 52.
Ansonsten ist der Aufnahmeschaft 18 als im wesentlichen
geradlinig durchgehende, radialsprungfreie und auf ganzer
Länge etwa durchmessergleiche Zylinderstange gebildet,
was unter dem Aspekt der Stoßwellentheorie zu äußerst
verlustarmer Übertragung der Schlagenergie über den Aufnahme
schaft 18 unmittelbar auf den Bohrer 11 führt. Der
Futterkörper 10 mit allen übrigen Teilen bewegt sich
dabei zumindest in der Regel nicht. Er verharrt vielmehr
infolge Trägheit in einer Axialstellung. Die zugleich
über den Aufnahmeschaft 18 übertragene rotatorische
Antriebsbewegung wird auf den Futterkörper 19 und von
letzterem über die Führungen 25, 27, die Spannbacken 29,
31, deren Längsnocken 41, 43 und die bohrerseitigen
Längsnuten 14 bzw. 13 auf den Bohrer 11 übertragen.
Die Begrenzung der axialen Verschiebebewegung des
Bohrers 11 in Achsrichtung hin und her geschieht über
die Längsnocken 40 und 42, die in die zugeordneten
Längsnuten 16 bzw. 17 eingreifen. Da die Übertragung des
Reaktionsmomentes vom Bohrer 11 über die Spannbacken 29
und 31 direkt auf die Führungen 25 bzw. 27 und somit
den Futterkörper 19 geschieht, wirkt bei im Futter 10
gehaltenem Bohrer 11 (Fig. 1) keine selbstlösende Kraft
auf das Gewinde 32 und Konusgewinde 35 mit Gefahr einer
evtl. Lockerung. Eine solche Gefahr besteht nur aufgrund
von evtl. Erschütterungen und vor allem dann, wenn statt
des Bohrers 11 der Bohrer 12 mit durchgehendem Zylinder
Schaft 2 (strichpunktiert in Fig. 2b) eingespannt ist.
Um die Gefahr einer Lockerung zu verhindern, ist eine
besondere Sicherungsvorrichtung vorgesehen, die den
Spannring 36 mit Ringsegmenten 33, 34 gegenüber dem
Futterkörper 19 kraft- und/oder formschlüssig gegen
Lockerung sichert.
Bestandteil der Sicherungsvorrichtung ist eine Dreh
hülse 57. Diese übergreift den Spannring 36 und die
Umfangsfläche 37 des Futterkörpers 19, auf dem sie
zusammen mit dem Spannring 36 drehbar gehalten ist.
Dies bewirken ein Längsschlitz 58 am in Fig. 1 linken
Ende der Drehhülse 57 einerseits und ein in den Längs
schlitz 58 eingreifender Radialstift 59 andererseits,
der am Spannring 36 sitzt. Über diese Kopplung ist die
Drehhülse 57 drehfest mit dem Spannring 36 verbunden,
gegenüber letzterem jedoch axial verschiebbar. Eine
Drehung der Drehhülse 57 führt somit zu einer Drehung
des Spannringes 36 mit Ringsegmenten 33, 34 und zum
Ein- und Ausschrauben der Spannbacken 28 - 31, ohne daß
man dazu einen Bohrfutterschlüssel benötigt, der nur
dann erforderlich ist, wenn ein Bohrer 12 (Fig. 2b)
mit ausschließlichem Zylinderschaft 2 kraftschlüssig
festgespannt werden soll.
Mit dem Futterkörper 19 ist die Drehhülse 57 über eine
federbelastete Rastvorrichtung kraft- und/oder form
schlüssig gekoppelt. Die Rastvorrichtung weist einen
radialen Raststift im Futterkörper 19 auf, der durch
das radial überstehende Ende 53 des Walzenkörpers 52 gebildet
ist. Bestandteil der Rastvorrichtung ist ferner eine
axiale Rastfläche 60 an der Drehhülse 57, die eine
axial in Fig. 1 und 4 nach links hin vertiefte, in der
gezeigten Raststellung das Ende 53 des Walzenkörpers 52
aufnehmende Rasttasche 61 enthält. Ferner gehört zur
Rastvorrichtung eine Rastfeder 62, mittels der die Dreh
hülse 57 in Axialrichtung (Fig. 1, 4 nach rechts) mit
ihrer Rastfläche 60 und in der Raststellung mit ihrer
Rasttasche 61 gegen das Ende 53 des Walzenkörpers 52
angedrückt wird. Die Rastfläche 60 mit Rasttasche 61
befindet sich an dem Ende der Drehhülse 57, das dem
Längsschlitz 58 abgewandt und dem Aufnahmeschaft 18
zugewandt ist. Die Drehhülse 57 übergreift die Umfangs
fläche 37 des Futterkörpers 19 unter Bildung eines Ring
raumes 63 dazwischen, in dem die als zylindrische
Schraubenfeder gestaltete Rastfeder 62 angeordnet ist.
Letztere stützt sich mit einem Ende an einer Schulter des
Spannringes 36 ab und mit ihrem gegenüberliegenden Ende
an einer Schulter der Drehhülse 57. Die Rastfläche 60
der Drehhülse 57 ist durch die Ringschulter einer
Ringausnehmung 64 gebildet, die am zum Aufnahmeschaft 18
hinweisenden Ende in die Drehhülse 57 eingearbeitet ist.
Die Rasttasche 61 ist dabei durch eine axial in Richtung
zum Spannring 36 hin gerichtete, etwa dreieckartige
Vertiefung in dieser Ringschulter der Ringausnehmung 64
gebildet. Die Dreieckform zeigt Fig. 4. Die beiden
Wandflächen 65, 66 der Rasttasche 61 verlaufen etwa
unter einem Winkel von 90° zueinander mit Abrundung
am Grund. Gegenüber der umlaufenden Ringschulter ist
jede Wandfläche 65, 66 etwa unter einem Winkel von
45° schräg gestellt.
Wie vor allem aus Fig. 1 und 2b (dort gestrichelt)
ersichtlich ist, weist jeder Spannbacken 28 - 31 an dem
dem Längsnocken 40 - 43 in Einsteckrichtung des Bohrers
11 oder 12 vorgelagerten Teil, also in Fig. 1 links,
einen ausgeprägten Längenabschnitt mit innerer, im
Querschnitt kreissegmentförmiger, achsparalleler
Stützfläche 67 - 70 auf. Bei eingestecktem Bohrer 11
mit Längsnuten 13, 14 und 16, 17 führen diese Stütz
flächen 67 - 70 dessen Schaft 15 auf seiner den Längs
nuten 13, 14 und 16, 17 vorgelagerten Zylinderfläche
und stützen den Schaft 15 in Radialrichtung und somit
gegen Biegung ab. Dies gilt z.B. für einen Bohrer 11
mit 10 mm Schaftdurchmesser.
Die Wirkungsweise bei in das Futter 10 eingebrachtem
Bohrer 11 gemäß Fig. 1 ist bereits erläutert. Soll der
Bohrer 11 aus dem Futter 10 entnommen werden, so reicht
dazu eine Axialverschiebung der Drehhülse 57 in Fig. 1
nach links hin gegen die Wirkung der Rastfeder 62, wo
bei die Rasttasche 61 axial außer Eingriff mit dem
Ende 53 des Walzenkörpers 52 gelangt. Wird die Dreh
hülse 57 in dieser entrasteten Stellung gegen die
Wirkung der Feder gehalten und in der Richtung gedreht,
die ein Öffnen der Spannbacken 28 - 31 zur Folge hat,
so geben die Längsnocken 40 und 42 nach entsprechender
Verschiebung in ihren Führungen 24 bzw. 26 schließlich
den Bohrer 11 in Axialrichtung zum Herausziehen frei.
Es versteht sich natürlich, daß bei Drehung der Dreh
hülse 57 und entsprechender Drehung des Spannringes 36
mit Ringsegmenten 33, 34 alle vier Spannbacken 28 - 31
gleichzeitig beaufschlagt und in Fig. 1 in ihren
Führungen 24 - 27 nach rechts hin verschoben werden.
Für die Freigabe des Bohrers 11 in Axialrichtung maß
geblich sind dabei aber nur die Längsnocken 40 und 42,
die axial verriegelnd in die Längsnuten 16 bzw. 17 des
Bohrers 11 eingreifen.
Sodann kann ein neuer Bohrer 11 gleicher Gestaltung ein
gebracht werden. Nach Einstecken wird die Drehhülse 57
z.B. von Hand gegensinnig gedreht, wodurch der Spann
ring 36 und über diesen alle vier Spannbacken 28 - 31
in Spannrichtung betätigt werden. Ist der Bohrer 11 mit
seinem Schaft 15 in Umfangsrichtung nicht so eingebracht,
daß die Längsnocken 40 - 43 in die Längsnuten 13, 14 und
16, 17 eingreifen können, so reicht geringfügige Drehung
des Bohrers 11 in Umfangsrichtung, bis letzteres ge
schieht. Ein weiteres Drehen der Drehhülse 57 z.B.
von Hand führt schließlich dazu, daß die Längsnocken 41,
43 in die Längsnuten 14 bzw. 13 ordnungsgemäß und auch
tief genug, unter Belassung eines axialen Verschiebe
spieles, eingreifen. Dabei braucht die Drehhülse 57
keineswegs von Hand gegen die Wirkung der Rastfeder 62
außer Raststellung gehalten zu werden. Es reicht eine
Drehbetätigung der Drehhülse 57 aus, mit verstärktem Dreh
angriff dann, wenn einmal je Umdrehung die Rasttasche 61
der Drehhülse 57 unter Erreichung der Raststellung das
Ende 53 des Walzenkörpers 52 aufnimmt. Das Ende 53
rastet bei vorbestimmter Drehstellung der Drehhülse 57
und damit bei vorbestimmter Radialstellung der Längs
nocken 40 - 43 der Spannbacken 28 - 31 in die Rasttasche
61 ein, und zwar dann, wenn die Längsnocken 40 - 43 aus
reichend tief in die Längsnuten 13, 14 und 16, 17 des
Schaftes 15 eingetaucht sind, jedoch unter Belassung
des besagten Spieles, damit der Bohrer 11 axial beweg
lich bleibt. Das Aufnehmen des Bohrers 11 ist dann be
endet. Letzterer wird auf der Zylinderfläche seines
Schaftes 15 dann zugleich von den Stützflächen 67 - 70
der Spannbacken 28 - 31 geführt und gegen Biegung abge
stützt. Ein Bohrfutterschlüssel braucht nicht benutzt zu werden.
Da das Reaktionsmoment vom Bohrer 11, wie eingangs schon
erläutert, nicht über das Gewinde 32 und Konusgewinde 35,
sondern vielmehr über die Spannbacken auf deren Führung
und den Futterkörper 19 übertragen wird, hat dies keine
selbstlösende oder lockernde Kraft, die auf den Spann
ring 36 und die Drehhülse 57 übertragen wird, zur Folge.
Evtl. wirkende Erschütterungen, die eine Drehung der
Drehhülse 57 und damit des Spannringes 36 bewirken
könnten, reichen nicht aus, um die Drehhülse 57 aus der
in Fig. 4 gezeigten Raststellung herauszubewegen,
bei der das Ende 53 des Walzenkörpers 52 in die Rast
tasche 61 eingreift und die Drehhülse 57 über die Wirkung
der Rastfeder 62 gegen den Walzenkörper 52 gedrückt
wird. Sollten Erschütterungen den Berührungskontakt
zwischen Rasttasche 61 und Ende 53 aufheben, so wirkt
die Rastfeder 62 dem entgegen. Sie stellt sicher, daß
die Rastlage gemäß Fig. 4 immer wieder hergestellt wird.
Das zum Überrasten dieser Raststellung notwendige
Moment ist beachtlich größer, als dasjenige bei Er
schütterungen im Betrieb maximal auftretende.
Soll statt des Bohrers 11 ein anderer Bohrer 12 mit
ausschließlichem Zylinderschaft 2 (gestrichelt in Fig. 2b)
im Futter 10 gespannt werden, so geschieht dies in her
kömmlicher Weise. Der Bohrer 12 wird mit seinem
Zylinderschaft 2 eingesteckt. Sodann wird ein Bohrfutter
schlüssel üblicher Art benutzt und mit diesem der
Spannring 36 gedreht. Gleichzeitig dreht sich mit
Drehung des Spannringes 36 auch die Drehhülse 57,
und zwar infolge des Radialstiftes 59, der in den
Längsschlitz 58 eingreift. Die Drehhülse 57 wird da
bei nicht angefaßt. Die in Fig. 4 gezeigte Rast
stellung der Drehhülse 57 wird dabei überrastet, und
zwar mit vorbestimmtem Drehmoment, das durch die
Winkellage der Wandflächen 65, 66 der Rasttasche 61
vorgegeben ist. Infolge der Hebelübersetzung über
den Bohrfutterschlüssel ist das Überrastmoment im
Vergleich zum Anzugsmoment des Bohrers 12 mit Zylinder
schaft 2 verschwindend gering, so daß beim Spannen
des Zylinderschaftes 2 die Arretierstellung gemäß Fig. 4
allein durch Drehung des Bohrfutterschlüssels sehr
leicht überrastet werden kann. Letzterer wird solange
gedreht, bis die Nockenflächen 44 - 47 der Längsnocken 40 -
43 auf dem Zylinderschaft 2 des Bohrers 12 aufliegen
und diesen dann durch weiteres Anziehen des Bohrfutter
schlüssels kraftschlüssig festspannen. Es versteht sich,
daß die Nockenflächen 44 - 47 für diesen Zweck z.B.
mit zusätzlichen Oberflächenrauhigkeiten, z.B. Quer
rillen, versehen sein können oder auch hinsichtlich
der Oberflächenform noch besser an den Zylinderschaft 2
angepaßt sein können.
Claims (20)
1. Futter für Handwerkzeugmaschinen, insbesondere Bohr- und/oder
Schlaghämmer, zur drehmomentübertragenden Aufnahme einzusteckender
Werkzeuge mit im wesentlichen zylindrischem Werkzeugschaft, mit ei
nem Futterkörper mit zentraler Aufnahmebohrung für den Werkzeug
schaft und mehreren, in Umfangsrichtung in etwa gleichen Winkelab
ständen voneinander jeweils in keilförmig zur Aufnahmebohrung ver
laufenden Führungen verschiebbaren und abgestützten, in die Aufnah
mebohrung eintauchenden Spannbacken, die an ihrer dem Werkzeugschaft
zugewandten Innenseite Stützflächen aufweisen und die auf ihrer
Außenfläche mit Gewinde versehen und von Ringteilen umgriffen sind,
welche ein mit dem Gewinde aller Spannbacken in Eingriff stehendes
Konusgewinde tragen und fest mit einem sie umschließenden, auf der
äußeren Umfangsfläche des Futterkörpers unverschiebbar, jedoch dreh
bar, gehaltenen Spannring verbunden sind, durch dessen Drehbetäti
gung die Spannbacken gemeinsam in ihren Führungen verschiebbar und
in die Aufnahmebohrung einschraubbar bzw. aus dieser ausschraubbar
sind unter drehmomentübertragendem Erfassen bzw. Freigeben des Werk
zeugschaftes eines eingesteckten Werkzeuges, gekennzeichnet durch
die Ausbildung als Vorsatzeinheit (10), die über einen am Futterkör
per (19) drehfest angreifenden Aufnahmeschaft (18) drehmomentüber
tragend mit dem Werkzeughalter der Handwerkzeugmaschine verbindbar
ist, und dadurch, daß die jeweiligen Spannbacken (28 - 31)
radial zur Aufnahmebohrung hin über die Stützflächen (67 - 70) über
stehende und sich zur Aufnahmebohrung im wesentlichen parallel er
streckende Längsnocken (40 - 43) tragen, die mit ihrer achsparallelen,
inneren Nockenfläche jeweils eine Spannfläche zum kraftschlüssigen
Festspannen in Axial- und Umfangsrichtung eines eingesteckten Werk
zeuges mit ausschließlichem Zylinderschaft bilden, und deren jewei
liges radiales Überstandsmaß und jeweilige axiale Länge derart auf
einen Werkzeugschaft (15) mit in Umfangsrichtung in gleichen Winkel
abständen wie die Spannbacken (28 bis 31) mit Längsnocken (40 bis
43) angeordneten, vertieften Längsnuten (13, 14 und 16, 17) abge
stimmt sind, daß zumindest einer der Längsnocken (40 bis 43) bei
eingestecktem Werkzeug (11) dieser Art formschlüssig und drehmoment
übertragend, jedoch unter Belassung axialer Relativverschiebbarkeit
mit gleichzeitiger axialer Sicherung gegen Herausfallen und Begren
zung des Verschiebeweges in eine Längsnut (13, 14 und 16, 17) ein
führbar ist.
2. Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Futter
körper (19) der Vorsatzeinheit (10) drehfest und mit relativer
Axialverschiebbarkeit mit dem Aufnahmeschaft (18) verbindbar ist.
3. Futter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Futterkörper (19) eine zur Aufnahmebohrung (20) koaxiale Steckauf
nahme (21) mit inneren, drehmomentübertragenden Elementen (22) auf
weist, daß der Aufnahmeschaft (18) zugeordnete Übertragungselemente
(23) aufweist und unter gegenseitigem Eingriff der Elemente (22) und
Übertragungselemente (23) in die Steckaufnahme (21) relativ dazu
verschiebbar eingreift, und daß eine zwischen dem Futterkörper (19)
und dem Aufnahmeschaft (18) wirksame Axialverriegelung (54, 56 und
51, 50) vorgesehen ist, die den Relativverschiebeweg unter Abstim
mung auf denjenigen eines eingesteckten Werkzeuges (11) mit vertief
ten Längsnuten (13, 14 und 16, 17) derart begrenzt, daß das stirn
seitige Ende (48) des Werkzeugschaftes (15) vom zugewandten Ende
(49) des Aufnahmeschaftes (18) axial schlagbeaufschlagbar ist und
der Aufnahmeschaft (18) und das Werkzeug (11) gemeinsam relativ zum
Futterkörper (19) um einen etwa gleich großen Verschiebeweg bis zu
ihrem jeweiligen AxialanschIag hin und her verschiebbar sind.
4. Futter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialver
riegelung einerseits aus einer Längsrinne (50), z.B. Umlaufnut, im
Aufnahmeschaft (18) und andererseits aus einem in die Längsrinne
(50) eingreifenden Walzenkörper (51, 52) am Futterkörper (19) gebil
det ist.
5. Futter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzen
körper (51, 52) einerseits in die Steckaufnahme (21) hineinragt und
andererseits über deren äußere Umfangsfläche (37) hinaus radial
übersteht.
6. Futter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeschaft (18) im der rückwärtigen Endfläche (54) des
Futterkörpers (19) unmittelbar benachbarten Bereich einen gummiela
stischen Dämpfungs- und Anschlagring (55) und eine letzteren über
greifende Versteifungs- und Staubschutzkappe (56) trägt, die auf
ihrer zur rückwärtigen Endfläche (54) des Futterkörpers (19) hinwei
senden Seite zusammen mit letzterer (54) einen Axialanschlag zur Be
grenzung der Eintauchbewegung des Aufnahmeschaftes (18) in die
Steckaufnahme (21) bildet.
7. Futter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
eine den Spannring (36) mit Ringteilen (33, 34) gegenüber dem Fut
terkörper (19) kraft- und/oder formschlüssig gegen Lockerung
sichernde Sicherungsvorrichtung (57 bis 66).
8. Futter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Siche
rungsvorrichtung eine den Spannring (36) und die äußere Umfangs
fläche (37) des Futterkörpers (19) übergreifende und darauf gemein
sam mit dem Spannring (36) drehbar gehaltene Drehhülse (57) auf
weist, die ihrerseits kraft- und/oder formschlüssig in bezug auf den
Futterkörper (19) abgestützt ist.
9. Futter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhülse
(57) mit dem Spannring (36) in Umfangsrichtung über einen Längs
schlitz (58) am einen Teil und einen in den Längsschlitz (58) ein
greifenden Radialstift (59) am anderen Teil gekoppelt und relativ
zum Spannring (36) längsbeweglich ist.
10. Futter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehhülse (57)
mittels einer vorzugsweise federbelasteten Rast
vorrichtung (60 - 66, 52) mit dem Futterkörper (19)
gekoppelt ist.
11. Futter nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rastvorrichtung einen
radialen Raststift (52, 53) am Futterkörper (19)
und eine axiale Rastfläche (60) mit einer axial
vertieften, in der Raststellung (Fig. 4) den Rast
stift (52, 53) aufnehmenden Rasttasche (61) an der
Drehhülse (57) sowie eine Rastfeder (62) aufweist,
mittels der die Drehhülse (57) in Axialrichtung mit
ihrer Rastfläche (60) und in der Raststellung (Fig. 4)
mit ihrer Rasttasche (61) gegen den Raststift (52,
53) andrückbar ist.
12. Futter nach den Ansprüchen 4 und 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Raststift von
dem radial überstehenden Endabschnitt (53) des
Walzenkörpers (52) gebildet ist und der Walzen
körper (52) um seine Längsmittelachse vorzugsweise
drehbar im Futterkörper (19) gelagert ist.
13. Futter nach einem der Ansprüche 9 - 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (58)
am dem Aufnahmeschaft (18) abgewandten und die axiale
Rastfläche (60) mit Rasttasche (61) am dem Aufnahme
schaft (18) zugewandten Ende der Drehhülse (57) ange
ordnet sind.
14. Futter nach einem der Ansprüche 8 - 13, da
durch gekennzeichnet, daß die
Drehhülse (57) die äußere Umfangsfläche (37) des
Futterkörpers (19) unter Bildung eines Ringraumes
(63) dazwischen übergreift, innerhalb dem als Rast
feder (62) eine zylindrische Schraubenfeder ange
ordnet ist, die mit einem axialen Ende an einer
Schulter des Spannringes (36) und mit ihrem gegen
überliegenden Ende an einer Schulter der Drehhülse
(57) abgestützt ist.
15. Futter nach einem der Ansprüche 11 - 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die axiale Rast
fläche (60) der Drehhülse (57) aus der Ringschulter
einer Ringausnehmung (64) am zum Aufnahmeschaft (18)
weisenden Ende der Drehhülse (57) und die vertiefte
Rasttasche (61) aus einer axial in Richtung zum
Spannring (36) hin gerichteten, etwa dreieckartigen
Vertiefung (Fig. 4) in der Ringschulter (60) ge
bildet ist.
16. Futter nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wandflächen (65, 66) der
Vertiefung (61) miteinander einen Winkel von etwa 90°
bilden und gegenüber der umlaufenden Ringschulter (60)
jeweils unter einem Winkel von etwa 45° schräg ge
stellt sind.
17. Futter nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Spannbacken (28 -
31) am dem Längsnocken (40 - 43) in Einsteckrichtung
des Werkzeuges (11) vorgelagerten Teil einen ausge
prägten Längenabschnitt mit innerer, im Querschnitt
kreissegmentförmiger, achsparalleler Stützfläche (67 - 70)
aufweist, die bei eingestecktem Werkzeug (11) mit
Längsnuten (13, 14 und 16, 17) in dessen Schaft (15)
letzteren auf seiner den Längsnuten axial vorge
lagerten Zylinderfläche führt und in Radial
richtung abstützt
18. Futter nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der Längsnocken
(40 - 43) jedes Spannbackens (28 - 31) in Axial
richtung etwa schwach trapezförmig und im Querschnitt
ausgeprägt trapezförmig gestaltet ist mit vorzugs
weise ebener, geradlinig achsparallel durchlaufender
innerer Nockenfläche (44 - 47).
19. Futter nach einem der Ansprüche 1 - 18, dadurch
gekennzeichnet, daß vier in Umfangs
richtung im Winkelabstand von etwa 90° voneinander
gruppierte Spannbacken (28 - 31) mit jeweils gleich
artigen Längsnocken (40 - 43) vorgesehen sind.
20. Futter nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannbacken (28 - 31)
auf ihrem in der jeweils zugeordneten Führung (24 - 27)
des Futterkörpers (19) abgestützten Rücken und in ent
sprechender Weise die Führung (24 - 27), im Querschnitt
gesehen, jeweils eine etwa dem Bogenverlauf eines
Kreisabschnittes folgende Rückenkontur aufweisen.
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|---|---|---|---|
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