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CH168784A - Verfahren zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen und ihren Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen und ihren Legierungen.

Info

Publication number
CH168784A
CH168784A CH168784DA CH168784A CH 168784 A CH168784 A CH 168784A CH 168784D A CH168784D A CH 168784DA CH 168784 A CH168784 A CH 168784A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
filter
dependent
impurities
melt
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deutsche Gold-Und Sil Roessler
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Publication of CH168784A publication Critical patent/CH168784A/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B21/00Obtaining aluminium
    • C22B21/06Obtaining aluminium refining
    • C22B21/066Treatment of circulating aluminium, e.g. by filtration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Verfahren    zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen     und    ihren     Legierungen.       Die Erfindung hat zum Gegenstand ein       Verfahren.    und eine Vorrichtung zur Reini  gung von geschmolzenen Leichtmetallen, ins  besondere Alkali- oder     Erdalkalimetallen,     und ihren Legierungen.  



  Rohe Leichtmetalle und ihre     Legierungen     enthalten im allgemeinen je nach dem Ver  fahren zu ihrer Herstellung verschiedene  Oxyde oder Salze oder andere Metalle als  Verunreinigungen. Die Rohmetalle wurden  bisher häufig dadurch gereinigt,     @dass    man  sie geschmolzen und von den Verunreinigun  gen, welche bei .dem Schmelzpunkt des     Me-          talles    noch fest blieben, filtriert hat.

   Die  Reinigung der reaktionsfähigeren Leicht  metalle, wie zum Beispiel der     Alkalimetalle     nach dieser Methode, musste in einem ge  schlossenen Gefäss und in einer     inerten    Atmo-  
EMI0001.0012     
  
    vorgenommen <SEP> werden, <SEP> um <SEP> die <SEP> Oxyda:
<tb>   -f <SEP> . <SEP> Metalle <SEP> an <SEP> der <SEP> Luft <SEP> und <SEP> die <SEP> Gefähr-            dung        eer.    mit der     Reinigung    beschäftigten       Arbeiter        zu.    verhindern.

   Die Verfahren, die  man     bisher        zum    Filtrieren von geschmolze-         nen    Leichtmetallen angewandt hat, sind in  der Mehrzahl diskontinuierlich. Sie bestehen  darin,     dass.    das Metall durch ein am Boden  eines geschlossenen Behälters befindliches  Filter     hindurchgepresst    wird, wobei man sich  der Schwerkraft oder der Hilfe eines kom  primierten     inerten    Gases bedient.

   Nachdem  ein Ansatz des geschmolzenen     Metalles          durchfiltriert    ist, muss man den Apparat  öffnen, um den schlammigen Rückstand, der       neben    den     ungeschmolzenen    Verunreinigun  gen noch erhebliche Mengen des flüssigen       Metalles    enthält von dem Filter zu ent  fernen. Die Brennbarkeit dieses halb ge  schmolzenen     Schlammes    und seine Neigung  zum Spritzen,     bringt    erhebliche Gefahren  mit sieh. Ferner oxydiert sich -der Schlamm  während dieser Behandlung in beträcht  lichem Masse, wodurch die Ausbeute an Me  tall     verringert    wird.  



  Gegenstand der Erfindung bildet ein Ver  fahren zur Reinigung von     geschmolzenen          Leichtmetallen    und ihren Legierungen, wel-           ches        darin    besteht, dass die verunreinigte       Metallschmelze    in einer     inerten    Atmosphäre  auf     Temperaturen,    gehalten wird, bei denen  die     Verunreinigungen    verfestigt werden und  das reine     Metall    von dieser Schmelze durch  Filter abgezogen wird, während die Verun  reinigungen an einer unterhalb der Filter  vorrichtung gelegenen Stelle des die Schmelze  enthaltenden Behälters gesammelt und ab  geführt werden.  



  Die Entfernung der Verunreinigungen aus  ,den Rohleichtmetallen, und zwar insbeson  dere Alkali- und     Erdalkalimetallen        bezw.     ihrer     Regierungen    wird zweckmässig unter  Rühren durchgeführt.     @    Als Filter können  zum Beispiel Saugfilter     verwendet    werden.  Die Reinigung des Filters kann     dadurch    ge  schehen,     dag        man;    von Zeit zu Zeit einen  Teil des gereinigten     Metalles    durch das Fil  ter zurückströmen lässt.  



  Die     Einführung    des zu reinigenden     Me-          talles    in das Schmelzgefäss, das Filtrieren  und das Abziehen der Verunreinigungen  wird zweckmässig kontinuierlich durchge  führt.  



  Das Verfahren liefert ein Produkt von  gleichmässig guter Beschaffenheit und ist  mit einem     Minimum        an.    Metallverlusten ver  bunden. Ferner wird die Gefahr, die beim  Reinigen der reaktionsfähigen, an der Luft  brennbaren Metalle nach dem bisherigen       Verfahren    bestand, in erheblichem Masse ver  ringert. Schliesslich bedarf das vorliegende  Verfahren     eines        geringeren.    Aufwandes an  Arbeitskräften.  



  In der anliegenden     Zeichnung    ist eine  Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfah  rens nach der Erfindung beispielsweise wie  dergegeben. Das eiserne Gefäss 1, das zur       Aufnahme    des unreinen     Metalles    dient, ist  mit geeigneten Heizvorrichtungen 2, Kühl  kanälen     3,    und Isolierungen 4 versehen.  Durch das Rohr 5 kann Kühlluft in     -die     Kanäle 3     eingeführt    werden. Durch das Rohr  6 wird ein     inertes    Gas, durch das Rohr 7 das  unreine Metall zugeführt.

   Auf der Welle 8,  .die bei 9 in geeigneter Weise angetrieben  wird, ist ein     Rührer    10 angebracht, der zu-    gleich als Kratzer dienen kann. 11 ist eine       Temperaturmessvorrichtung.    Die Filtervor  richtung 12     besteht    nach der in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsform aus  einem Stück Rohr, das mit vielen, verhältnis  mässig weiten Löchern versehen ist, und das  mit mehreren Metallsieben von     -unterschied-          licher    Feinheit bedeckt ist. Die Metallsiebe  sind um das Rohr so     angeordnet,        dass    die  Maschenöffnung mit der Entfernung des  Siebes vom     Rohr    zunimmt.

   Die Siebe sind  mit     hitzebeständigem    Kitt in der     Filtriervor-          richtung    fest eingefügt. Die     Filtriervorrieh-          tung    ist durch     -das    Rohr 13 mit dem Behälter  14 verbunden, der mit der Isolierung 15 und  mit den Rohren 16, 17 und 18 versehen ist.  Am Rohr 17 ist der     Zweiwegehahn    18 an  gebracht. Die eine Seite des Hahnes ist mit:  einer     Saugpumpe,    die andere mit einem Gas  behälter verbunden, die in der Abbildung  nicht angegeben sind.

   Ein weites Rohr 19,  .das mit     Heizvorrichtung    20 und Isolierung  21 versehen ist, führt vom Boden des Ge  fässes 1 in einem Winkel von ungefähr 45    nach oben. In diesem Rohr ist eine Förder  schnecke 22 eingebaut, die bei 23 angetrieben  wird. Am     obern.    Ende des Rohres 19, an  einer Stelle oberhalb der im Gefäss 1 einzu  haltenden Flüssigkeitsoberfläche, ist ein Ab  zugsrohr 24 angebracht.  



  Zur     Durchführung    des Verfahrens wird  durch das Rohr 6 ein     inertes    Gas, das heisst  ein Gas, das mit dem zu reinigenden Metall  bei der Reinigungstemperatur praktisch nicht  reagiert, in die     Vorrichtung    eingeleitet. Das  rohe, geschmolzene Metall wird durch -das  Rohr 7 in     das    Gefäss 1 so lange eingeführt,  bis seine Oberfläche die     Filtervorrichtung    12  bedeckt.

   Die Temperatur des geschmolzenen       Metalles    wird mit Hilfe der Kühlvorrichtun  gen 3     bezw.    :der Heizvorrichtungen 2 so ge  regelt,     dass    die     Verunreinigungen    des     Metal-          les    im wesentlichen festbleiben. Der     Rührer     10 wird laufen gelassen und der Behälter 14  durch den Hahn 18 evakuiert. Das partielle  Vakuum saugt von der geschmolzenen Masse  praktisch reines Metall durch die einge  tauchte     Filtriervorrichtung    12 und das Rohr      13 in den Behälter 14 ein.

   Sobald dieser  Behälter voll ist, oder wenn Verstopfungen       des    Filters vorkommen, wird die Verbindung  des Ventils 18 mit der     ,Saugpumpe    geschlos  sen und gleichzeitig die Verbindung zum       (xasl)ehälter    hergestellt. Die plötzliche Druck  veränderung im     Behälter    14,     bezw.    das in den  Behälter einströmende     inerte    Gas bewirkt       das    Zurückströmen des im Rohr 13. enthal  tenen flüssigen     Metalles    in das Gefäss 1, wo  durch die an der Oberfläche der     Filtriervor-          richtung    festgesetzten Verunreinigungen weg  gespült werden.

   Die Verunreinigungen, die  entweder fest oder halbfest sind, und im all  gemeinen spezifisch schwerer als -das leichter       flüssige    Metall sind, sammeln sich am Boden  des Gefässes an. Die Ruhrvorrichtung schabt  das     konisch    geformte untere Ende des Ge  fässes 1 ab, wodurch der     ,Schlamm    von Ver  unreinigungen in die Förderschnecke 22 ge  langt. Die     Fördervorrichtung    22 ist so aus  gebildet, dass sie den Schlamm entweder kon  tinuierlich oder diskontinuierlich abtranspor  tieren kann.

   Die     Schnecke    22 ist in dem  Förderrohr 19 so lose     eingepasst,    dass das  flüssige Metall aus dem von der     Schnecke     beförderten Schlamm in das Gefäss 1 zurück  laufen kann. Der Schlamm wird durch das  Abzugsrohr 24 abgelassen.

   Zur     wirli:ungs-          vollen        Durchführung    des     Verfahrens    ist es  wesentlich, dass die Vorrichtung zum Ent  fernendes     Schlammes    in einem solchen Win  kel zum Unterteil des Gefässes 1 angebracht  ist, und mit einer solchen Geschwindigkeit  umläuft, dass möglichst viel von dein flüssi  gen Metall in dem beförderten Schlamm in  die     Filtrierkammer    zurücklaufen kann.  



  Das so beschriebene Verfahren kann voll  ständig kontinuierlich oder ganz oder zum  Teil diskontinuierlich arbeiten. Man kann  auch mehrere     Filtriervorrichtungen    in das       Filtriergefäss        einbringen,    die mit einem ge  meinsamen oder mehreren Sammelbehältern  
EMI0003.0027     
  
    Z <SEP> halb <SEP> der <SEP> Kammer <SEP> verbunden <SEP> sind. <SEP> Die
<tb>  Tation <SEP> kann <SEP> durch <SEP> Druck <SEP> auf <SEP> die
<tb>  der <SEP> geschmolzenen <SEP> Metallmasse
<tb>  be <SEP> :erden. <SEP> Die <SEP> Saugfilter <SEP> können
<tb>  unter <SEP> IU <SEP> \ <SEP> den: <SEP> durch <SEP> Druckfilter <SEP> ersetzt       werden.     Auch.    andere     Filtertypen,    können  mit Erfolg verwendet werden.

   Die     Rührvor-          richtung    kann in verschiedener Weise aus  gebildet und     angetrieben    werden und mit  verschiedener Geschwindigkeit umlaufen,  Auch die Fördervorrichtung kann anders  ausgestaltet werden. Für. den Erfolg des  Verfahrens ist es von Bedeutung,     dass    das  Abzugsrohr 24 oberhalb der Oberfläche des  geschmolzenen,     Metalles    angebracht ist. Die  Fördervorrichtung kann in einem verschie  denen Winkel zum     Filtriergefäss    stehen.  Auch kann die     Fördergeschwindigkeit    in  weiten Grenzen verändert. werden.  



  <I>Beispiel:</I>  Das Verfahren kann zum Beispiel zur  Gewinnung von reinem Natrium aus rohem,       elektrolytisch    gewonnenem Metall Verwen  dung finden. Das rohe,     geschmolzene    Na  trium, das noch     Natriumchlorid,    Natrium  ogyd,     Calcium    und     Cal-ciumchlorid    enthält,  wurde in das     Gefäss    1 so     eingeführt,    dass das  Filter 12 bedeckt wurde. Durch das Rohr 6  wurde Stickstoff -unter einem geringen     über-          druck    eingeleitet. Die Temperatur des Ge  fässes 1 wurde während des     Filtrierens    auf  100 bis 120   gehalten.

   Der     Rührer    10 lief  mit ungefähr 18 Umdrehungen in der  Minute, während sich ,die Förderschnecke 22  mit ungefähr 10-5 Umdrehungen in der     Mi=          nute    drehte. Die Fördervorrichtung war in  einem Winkel von 40   zur Achse des     Rüh-          rers    angebracht. Die Ganghöhe der Schnecke  betrug 15 cm. Von Zeit zu Zeit wurde rohes  Natrium durch das     Rahr    7 eingeführt. Nach  jeder Zugabe wurde der Behälter 14 unter  Vakuum gesetzt, und das reine Natrium so.  lange hineingesaugt, bis sich die     Oberfläche     der Flüssigkeit im Gefäss 1 dem Kopf der       Filtriervorrichtung    näherte.

   Sodann wurde  mit Hilfe des     Zweiwegehahnes    18 das Va  kuum abgestellt und Stickstoff in den Behäl  ter 14 eingeleitet. Gleichzeitig floss ein Teil  des gereinigten Natriums, das sich im Rohr  13 befand, durch die Filtervorrichtung 12 in  .das Gefäss 1 zurück und reinigte dadurch die  Filter. Die Verunreinigungen setzten sich als      Schlamm am     Boden,des    Behälters 1 ab und  wurden durch die Förderschnecke 22 zum  Abzugsrohr 24     herausbefördert.    Das flüssige  Metall, das mit dem Schlamm in die Förder  schnecke gelangte, floss zum Teil     in    die     Fil-          trationskammer    zurück.  



  Das gereinigte. Metall wurde aus dem  Behälter 14 durch das Rohr 16 abgelassen.  Es enthielt nur 0,025 % an Verunreinigun  gen. Der bei 24 abgezogene Schlamm, des  sen Gesamtgewicht<B>8,6,%</B> des eingeführten  Rohnatriums betrug, enthielt     ungefähr        69a.n    metallischem     Natrium.    Nach den     bisher     bekannten Reinigungsverfahren konnten die  Verunreinigungen des gereinigten Natriums  nicht unter 0,045 % gebracht werden. Dabei  wurde mehr als 14% des     eingeführten    Roh  natriums mit dem Schlamm entfernt. Das  Verfahren gemäss vorliegender Erfindung  liefert demnach bedeutend höhere Ausbeuten  an einem wesentlich reineren Metall.  



  Ein weiterer wesentlicher Vorteil des  Verfahrens besteht darin, dass man es nach  Wunsch kontinuierlich oder diskontinuier  lich durchführen kann. Das Verfahren ist bei  seiner Anwendung auf besonders reaktions  fähige Metalle, die leicht brennbar sind, zum  Spritzen neigen und ätzend wirken, mit einer  viel grösseren .Sicherheit als die bisherigen       verbunden.    Es ist von Vorteil, dass der ge  samte     Reinigungsprozess-    in einer geschlos  senen Vorrichtung durchgeführt wird. Durch  .die     inerte    Atmosphäre wird praktisch jede  Oxydation vermieden.

   Wenn die Vorrich  tung mit Vakuum betrieben wird, wird auch  die Gefahr verringert, die bei Vorrichtungen,  die     unter    Druck arbeiten, durch     Undichtig-          keiten    in der Apparatur bedingt ist.     Nament-          lieh    war es bei den bisherigen Verfahren sehr  schwierig, die Entfernung des Filterschlam  mes zu überwachen. Der Schlamm hat die  Neigung, in den Ventilen     bezw.    Hähnen fest  zu werden und dadurch Verstopfungen zu  verursachen. Bei den Versuchen, die mit  Metall     verstopften    Ventile zu regeln, wurden  .die Ventile oder die Ventilverbindungen oft  undicht oder sogar abgebrochen.

   Dies konnte  ein Austreten     bezw.        Ausspritzen    des ge-         schmolzenen        Metalles    zur Folge haben. Diese       Nachteile    können bei der Vorrichtung nach  vorliegender Erfindung vermieden werden,  ,da sie ohne Ventile in den Schlammleitungen  arbeiten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Reinigung von geschmol zenen Leichtmetallen und ihren Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die verun reinigte Metallschmelze in. einer inerten Atmosphäre auf Temperaturen gehalten wird, bei denen die Verunreinigungen ver festigt werden und,das reine Metall von die ser Schmelze durch Filter abgezogen wird, während die Verunreinigungen an einer un terhalb der Filtervorrichtung gelegenen Stelle des die Schmelze enthaltenden Behäl ters gesammelt und abgeführt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da -durch gekennzeichnet, dass das Filtrieren unter Umrühren der Schmelze durch geführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Einführen des zu reinigen .den Metalles in das Schmelzgefäss und das Filtrieren kontinuierlich durchge führt wird. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, @ dadurch ge kennzeichnet, dass auch das Abziehen der Verunreinigungen aus dem Schmelz gefäss kontinuierlich ausgeführt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass von Zeit zu Zeit die Strömungsrichtung des Metalles durch das Filter zwecks Reinigung des selben geändert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dassi von Zeit zu Zeit die Strömungs richtung des Metalles durch das Filter zwecks Reinigung desselben geändert wird und das Filtrieren unter Umrühren .der Schmelze durchgeführt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass von Zeit zu Zeit die Strömungsrichtung des Metalles durch das Filter zwecks Reinigung desselben geändert wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass unter zeitweiliger Än derung der .Strömungsrichtung des Me- talles durch das Filter das Filtrieren, Einführen der Schmelze und Abziehen der Verunreinigungen kontinuierlich aus geführt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem geschlossenen Gefäss zur Auf nahme des geschmolzenen Metalles, in wel chem mindestens ein Filter mit Abführungs- organ für das durchgetretene gereinigte Me tall vorgesehen ist und welches in. seinem Unterteil Organe für die Abführung des die Verunreinigungen enthaltenden Schlammes enthält. UNTERANSPRüCHE B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Filter mit metallischen Sieben ausgerüstet ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass unterhalb des Filters eine Rühr vorrichtung vorgesehen ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Filter mit einem zur Aufnahme der gereinigten Metalle bestimmten Gefäss in Verbindung steht, in welchem sowohl Unterdruck, als auch Überdruck erzeugt werden kann. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass im Unterteil des die Metallschmelze enthaltenden Gefässes eine Fördervorrichtung für die Abfüh rung des. die Verunreinigungen enthal tenden Schlammes vorgesehen ist.
CH168784D 1933-04-18 1933-04-18 Verfahren zur Reinigung von geschmolzenen Leichtmetallen und ihren Legierungen. CH168784A (de)

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