Beschwerde über Geschäftspraktiken der Advanzia Bank S.A. im Todesfall
Ich möchte mich über die unkooperative und verbraucherunfreundliche Praxis der Advanzia Bank S.A. im Rahmen einer Nachlassabwicklung beschweren.
Sachverhalt:
Meine Mutter ist kürzlich verstorben. Auf ihrer E-Mail-Adresse ging eine Zahlungsaufforderung der Advanzia Bank über 29,00 € ein. Ich habe die Bank daraufhin mehrfach per E-Mail über den Todesfall informiert, die Kündigung des Kreditkartenkontos erklärt und um eine transparente Gesamtabrechnung gebeten, um berechtigte Forderungen aus dem Nachlass umgehend zu begleichen.
Das Problem:
Keine Reaktion schriftlich: Auf mehrfache E-Mail-Anfragen reagiert die Advanzia Bank überhaupt nicht.
Drohung am Telefon: Bei einem telefonischen Nachfassversuch wurde mir die Auskunft verweigert, mitgeteilt dass die Forderungen automatisch auf mich als Erben übergehen und stattdessen unverzüglich mit dem Inkassobüro gedroht – obwohl ich explizit meine Zahlungsbereitschaft erklärt habe und lediglich eine nachvollziehbare Abrechnung fordere. Schließlich kann man mir als Erben nicht einfach Zahlungen aufbrummen, im Umkehrschluss aber nicht mitteilen wofür ich zahlen soll!
Unzumutbare Hürden: Die Bank verweigert jegliche Mitwirkung und Auskunft, solange kein kostenintensiver Erbschein vorgelegt wird, obwohl die Sterbeurkunde und der Verwandtschaftsnachweis vorliegen. Wieso man für die Kündigung einer Kreditkarte und den Ausgleich von Forderungen einen Erbschein benötigen soll, ist mir schleierhaft!
Dieses Verhalten gegenüber Hinterbliebenen in einer ohnehin belastenden Situation ist extrem unsensibel und es wirkt so, als ob künstlich Verzugsschäden provoziert werden. Absolut unseriös und nicht empfehlenswert!