Kleiner Ratgeber für Problemfälle mit dieser Firma - hoffentlich hilft es
1. Schriftlich den Widerruf erklären (Beweissicherung)
Senden Sie eine eindeutige E-Mail an den Support. Inhalt: „Hiermit widerrufe ich meine Bestellung [Bestellnummer] vom [Datum] fristgerecht nach EU-Verbraucherrecht.“
Wichtig: Setzen Sie eine Frist zur Bestätigung (z. B. 48 Stunden). Heben Sie diese E-Mail unbedingt als PDF oder Screenshot auf. Sie dient als Beweis für Ihre Bank oder PayPal.
2. Geld über den Zahlungsdienstleister zurückholen.
Da der Shop das Geld nicht freiwillig herausgibt, müssen Sie die Zahlung von außen blockieren:
Bei PayPal: Öffnen Sie ein Problem im PayPal-Konfliktlösungen-Bereich. Wählen Sie „Problem mit einem Kauf“ und laden Sie Ihren per E-Mail gesendeten Widerruf hoch. Da der Shop den Widerruf ignoriert, entscheidet PayPal in der Regel schnell zu Ihren Gunsten.
Bei Kreditkarte (Visa, Mastercard etc.): Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank oder nutzen Sie das Online-Banking für ein Chargeback-Verfahren (Umsatzreklamation). Nutzen Sie den Grund „Ware nicht wie beschrieben“ oder „Händler verweigert gesetzliche Rückabwicklung“.
Bei Klarna / Kauf auf Rechnung: Melden Sie in der Klarna-App ein Problem („Retoure“ oder „Problem mit der Bestellung“). Klarna pausiert die Zahlungsfrist, sodass Sie vorerst nichts bezahlen müssen, während der Fall geprüft wird.
3. Paketannahme verweigern. Sollte der Shop die Ware trotz Ihres Widerrufs verschicken:
Annahme verweigern.
Sagen Sie dem Paketboten direkt an der Haustür, dass Sie die Annahme verweigern.
Der Vorteil: Das Paket geht automatisch und kostenlos an den Absender zurück. Sie sparen sich die teuren Rücksendekosten ins Ausland und der Shop kann nicht behaupten, Sie hätten die Ware behalten.
4. Den Vorfall melden. Damit die Behörden und andere Verbraucher gewarnt werden: Verbraucherzentrale: Melden Sie den Shop über das Beschwerdetool der Verbraucherzentrale. Watchlist Internet / Scam-Plattformen: Hinterlassen Sie eine sachliche Warnung auf Trustpilot, um den Druck zu erhöhen.