Teuer und unattraktiv
Teuer und unattraktiv.
Die Stadtsparkasse München war mal gut, aber mittlerweile sprechen etliche Punkte gegen Sie.
1) Schließung von Filialen. Filialen werden zuerst zu SB-Stellen umgewandelt, ehe diese dauerhaft geschlossen werden
2) Teure Kontomodelle: Die Konten kosten im Gegensatz zu Online-Banken wie N26, C24 oder ING zu viel. Erst recht nach der Umstellung auf das München Modell. Für die Karten wird pro Jahr ein gesondertes Entgelt verlangt.
3) Service wird schlechter: Kundenservice ist schlecht. Am Telefon hängt man in Warteschleifen fest, persönliche Berater sind kaum erreichbar.
Münzeinzahlautomaten wurden aufgrund "regelmäßiger Defekte" komplett abgeschafft.
4) Depots sind teuer: Anlagen in Depots sind mit hohen Transaktionskosten oder bei Deka mit Ausgabeaufschlägen i.H.v. ca. 3% verbunden. Bei einer Direktinvestition über einen Online-Broker in den gleichen Deka-Fonds (auch ETFs betroffen) werden solche Ausgabeaufschläge nicht erhoben.
Wofür die Bank gut ist?
Wenn man kein Freund der Kartenzahlung ist, nur mit Bargeld zahlt und somit auf Geldautomaten angewiesen ist.
Und: Wenn man ein "Sozialfall" ist... dann hat man Anspruch auf ein vergünstigtes Konto nach dem München-Modell/München-Pass. Hierbei werden nur fünf Euro pro Monat für alle Leistungen verlangt. Der normale, arbeitende Bürger soll aber pro Buchungsposten zahlen, was vorher auch nicht gewesen ist.
Unabhängig dessen, dass der Bank eh keine Mehrkosten für zu viele Buchungsposten entstehen.
Ich komme mir als Kunde wie eine Melkkuh vor.
Ich bin nur noch bei denen weil ich als Bestandskunde von den überarbeiteten Kontomodellen ausgenommen bin.
Wenn dies geändert wird, bin ich weg.
18. September 2024
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